Private Equity erneut in der Kritik

  • http://www.sueddeutsche.de/wir…unternehmen-aus-1.1740625



    worum geht es ?


    die derzeitige niedrigzinspolitik macht es möglich dass private equity unternehmen günstig kredite aufnehmen können um unternehmen und aktiengesellschaften aufzukaufen.
    das ist im prinzip ein ganz normaler vorgang, und es gibt private equity auch in einer positiven form, wo angeschlagene unternehmen günstig aufgekauft werden, professionell saniert werden, und dann mit gewinn wieder verkauft werden.


    aber was hier passiert ist ist die nackte blutsaugerei.
    statt auf sanierung oder langfristiges engagement zu setzen wird mit billigen krediten ein funktionierendes unternehmen aufgekauft, und dieses dann mit exorbitanten schulden belastet, die dann als gewinne und dividenden an die eigentümer/anteilseigner der private equity gesellschaft ausgeschüttet werden, bei bis zu 14% des eingesetzten kapitals.


    mit der folge dass das unternehmen an den rand der wirtschaftlichkeit gedrängt wird, und falls die niedrigzinspolitik endet in den konkurs gehen muß.
    da wird die substanz bis an die grenze belastet um aus dem eingesetzten kapital in kurzer zeit einen gewinn erwirtschaften zu können.


    die zeche zahlen natürlich die angestellten mit schlechten löhnen oder schlimmstenfalls arbeitslosigkeit.


    da geht mir echt die hutschnur hoch, da werde ich richtig stinkig.
    das ist dermaßen asozial, dem muß der gesetzgeber einen riegel vorschieben.
    das sind die auswüchse einer finanz-technokratie bar jeder moral ....


    bakunicus