Ungewöhnliche Frauen



  • Elisabeth Mann Borgese - wem sie nichts sagt: Seerechtsexpertin, Ökologin, Professorin für Internationales Seerecht, Gründungsmitglied des Club of Rome (als einzige Frau), Gründerin des International Ocean Institute auf Malta sowie der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Ocean Yearbook. Die Einrichtung des Internationalen Seegerichtshofs sowie das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen, in dem der Schutz der Meere 1982 als gemeinschaftliches völkerrechtliches Anliegen verankert wurde, gingen maßgeblich auf ihr Engagement zurück. Nebenbei war sie die jüngste Tochter von Thomas Mann, investierte die Erlöse aus den Büchern ihres Vaters in die Rettung der Meere und regte ihren Ziehsohn Nikolaus Gelpke in den 1990er Jahren zur Gründung der Zeitschrift "Mare" an.


    Respekt!

  • Daylight hat dich gestern gut beschrieben.


    Daylight kann mich gar nicht gut beschrieben haben, weil er keine klare Wahrnehmung hat. Du bist nur auf Provokation aus. Das beschreibt DICH gut. Bitte verschone mich damit.

  • Daylight kann mich gar nicht gut beschrieben haben, weil er keine klare Wahrnehmung hat. Du bist nur auf Provokation aus. Das beschreibt DICH gut. Bitte verschone mich damit.


    Seine Beschreibung war sehr treffend.


    Hast du noch etwas zum Thema?



    Ich finde Bette Middler ist eine ungewöhnliche Frau


    und natürlich die geniale Barbra Streisand

    Einmal editiert, zuletzt von susenn ()

  • In diesem Fred sollte es nicht um Sal oder susenn gehen.


    Dieser Fred hat einen Namen.


    Schaut ihn Euch bitte an !


  • Auch wenn sie selbst die Titulierung und Verortung ablehnte, sie steht posthum und mE als Philosophin Größen wie [FONT=&amp] Kant, Jaspers oder auch Heidegger [/FONT]in nichts nach.


    Bei allem Respekt für Hannah Arendt, aber jetzt lass mal die Kirche im Dorf...

  • Bei allem Respekt für Hannah Arendt, aber jetzt lass mal die Kirche im Dorf...


    Wenn Du sie schon nicht mit jenen vergleichen möchtest, dann zumindest mit Jean Paul Sartré, den ich sogar höher einschätze als die drei Genannten! Immerhin stand Sartré voll auf dem Fundament der marxistischen Philosophie und das in einer Qualität, die seitdem nicht wieder erreicht worden ist!

  • In diesem Fred sollte es nicht um [...] susenn gehen.
    Dieser Fred hat einen Namen.
    Schaut ihn Euch bitte an !


    Ist susenn denn eine gewöhnliche Frau?
    Bist du eine gewöhnliche Frau?
    Sind die anderen Frauen hier gewöhnliche Frauen?
    Soll ich meiner Freundin morgen am "chinesischen Valentinstag" sagen "Du bist eine gewöhnliche Frau"?


    Vor ein paar Jahrzehnten waren berufstätige Frauen ungewöhnlich, heute fällt (mir) das schwerer (un)gewöhnlich zu definieren.

  • Ist susenn denn eine gewöhnliche Frau?
    Bist du eine gewöhnliche Frau?
    Sind die anderen Frauen hier gewöhnliche Frauen?
    Soll ich meiner Freundin morgen am "chinesischen Valentinstag" sagen "Du bist eine gewöhnliche Frau"?


    Vor ein paar Jahrzehnten waren berufstätige Frauen ungewöhnlich, heute fällt (mir) das schwerer (un)gewöhnlich zu definieren.


    Stell dich nicht dumm,mein Beitrag bezog sich auf OT und pers. Keiferei. Das haettest auch du sehen koennen.

    Einmal editiert, zuletzt von Sakkara ()

  • Vielleicht erzaehlt ihr ein wenig darueber, was diese Frauen so aussergewoehnlich gemacht hat ?


    gerne............


    Frauen und Physik sind in Deutschland bis heute eine Leidensgeschichte...........


    Lise Meitner


    Ihre Schullaufbahn absolvierte sie auf einer Bürgerschule, da an den Gymnasien Mädchen nicht zugelassen wurden.
    So bereitete sie sich im Selbststudium auf die Matura vor und legte im Alter von 22 Jahren am Akademischen Gymnasium Wien die Reifeprüfung ab.
    1901 Als Frau kann sie nur ein externes Abitur machen. Zeitgleichschließt sie ihr Lehrerexamen für Französisch ab.


    1901 bis 1906 Studium der Mathematik, Physik und Philosophie in Wien.


    1906 Meitner promoviert in Physik über die Wärmeleitung inhomogenerKörper. Sie ist die zweite Frau, die eine Promotion ablegen darf.

    1907 Erste Publikationen über Alpha- und Beta-Strahlen.Um sich in der Radiophysik fortzubilden, wechselt sie nach Berlin, wosie Vorlesungen beiMax Planck hört, obwohl sich in Preußen Frauen erst zwei Jahrespäter offiziell immatrikulieren dürfen. Ihre experimentelleArbeit setzt sie mitOtto Hahn, mit dem sie die folgenden 30 Jahre zusammenarbeiten sollte, im chemischen Institut fort. Als Frau wird ihr jedoch der Zugang zuden wesentlichen Arbeitsräumen untersagt. Da im damaligen Preußen Frauen noch nicht studieren durften, musste sie das Gebäude immer durch den Hintereingang betreten und durfte die Vorlesungsräume und Experimentierräume der Studenten nicht betreten. Dieses Verbot fiel erst 1909, nachdem das Frauenstudium in Preußen offiziell eingeführt worden war.


    1909 Meitner und Hahn entdecken zusammen den radioaktivenRückstoß bei der Aussendung von Alpha-Strahlen. Sieträgt ihre Entdeckung vor der Physikalischen Gesellschaft vor.


    1912 Weitere Zusammenarbeit mit Hahn am neugegründeten Institutfür Chemie der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaftin Berlin. Meitner muß ihre Tätigkeit als Gast unbezahltausüben.


    1912 Als erste Frau bekommt Meitner eine Stelle an der Universität alsAssistentin bei Planck in Berlin.

    1913 Meitner wird als wissenschaftliches Mitglied imKaiser-Wilhelm-Institut für Chemie aufgenommen.





    Lise Meitner und Otto Hahn im Labor,
    KWI für Chemie, 1913

    1915 Während des 1. Weltkrieges ist sie Röntgenschwester in einem Frontlazarett.

    1917 Meitner setzt ihre Zusammenarbeit mit Hahn fort.


    1918 Zusammen mit Hahn entdeckt sie das Element Nr. 91 (Protactinium).Ãœbernahme der Leitung der radiophysikalischen Abteilung am Kaiser-Wilhelm-Institut.
    Sie widmet sich besonders der Untersuchung von Alpha-, Beta- und Gamma-Strahlung und den damit verbundenen Kernprozessen, die sie international bekannt macht.


    1922 Da Frauen erst in derWeimarer Republik zu einer Hochschullaufbahn zugelassen werden, kann sie jetzt ihreHabilitation erreichen. Als erste Frau kann sich Meitner in Physikhabilitieren.

    1925 Meitner beweist, daß die Gamma-Strahlung immer nach der Emissionvon Alpha- und Beta-Strahlung vom Tochterkern ausgesandt wird.

    1926 Meitner wird außerordentliche Professorin in Berlin.

    1933 Nach der Machtübernahme derNationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) wird ihr die Lehrerlaubnis entzogen.


    1934 Meitner, Hahn undFritz Straßmann (1902-1980) beginnen mit ihren Forschungen zu Transuraniumelementen.


    1938 Juli: Als österreichische Staatsbürgerin ist sie nach dem"Anschluß" Österreichs von denNürnberger Rassegesetzen betroffen. Sie flieht über Holland nach Schweden, wo sie eine bescheidene Anstellung am Nobel-Institut für Physik findet.Dezember: Hahn und Straßmann entdecken die Kernspaltung von Uranund Thorium, wozu Meitner durch briefliche Anregungen maßgeblich beigetragen hat.


    1939 Meitner und ihr Neffe Otto Robert Frisch (1904-1979) liefern die erste theoretische Deutung der Kernspaltung.


    1944 Für die Entdeckung der Kernspaltung erhält Hahn allein den Nobelpreis für Chemie. Frauen und Nobelpreis = undenkbar


    1946 Sie hält Gastvorlesungen an der Katholischen Universität in Washington und wird von der amerikanischen Presse zur "Frau des Jahres" gewählt.


    1947 Forschungsprofessur an der Technischen Hochschule von Stockholm.


    1955 Meitner erhält den Otto-Hahn-Preis. 1959 Sie wird mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.


    1964 Letzter Besuch in Berlin. Teilnahme an einem physikalischen Kolloquium der Physikalischen Gesellschaft der DDR.


    1966 Meitner, Hahn und Straßmann erhalten den Enrico-Fermi-Preis der Atomenergiekommission der USA.


    1968 27. Oktober: Lise Meitner stirbt in Cambridge.

  • XXX EDIT XXX

    Einmal editiert, zuletzt von Firtina () aus folgendem Grund: Urheberrecht!