Wie definieren wir "Terror" (...und natürlich wer?)

  • Der Terror (lat. terror „Schrecken“) ist die systematische und oftmals willkürlich erscheinende Verbreitung von Angst und Schrecken durch ausgeübte oder angedrohte Gewalt, um Menschen gefügig zu machen. Das Ausüben von Terror zur Erreichung politischer, wirtschaftlicher oder religiöser Ziele nennt man Terrorismus.
    Terror – Wikipedia



    Ja, Philosophie! Es geht hier um ein Wort, dass wir gern leichtfertig, schnell, unreflektiert und sogar falsch verwenden.
    Nun möchte ich natürlich keine Definition vorschreiben aber ich möchte gern mal schauen, wie wir diesen Begriff verwenden und vor allem wer ihn verwendet.
    Schon in der Begriffsgeschichte bei Wiki erfahren wir, dass dieses Wort anfangs im Zusammenhang mit Aktionen von einem hartem Regime verwendet wurde. Der Ursprung war also Terror der Regierenden.
    Das Verbreiten von Angst und Schrecken zur Sicherung der eigenen Machtansprüche. Ohne das werten zu wollen, ob es sinnvoll ist, so zu herrschen, möchte ich die vorerst so stehen lassen.


    Heute führen wir einen Krieg gegen den Terror-ismus. Das ist nicht das gleiche wie Krieg gegen den Terror! Das Suffix -ismus ändert die Bedeutung! -ismus – Wikipedia

    Nehmen wir die reine Definition, dann legitimieren wir Angst und Schrecken zu einer Ideologie oder zu einer Institution, die im Rahmen unserer freien Meinungsäußerung ihr Recht hat, sich legitim prüfen zu lassen und sich ihren Verfehlungen und der daraus entstehenden Verantwortung zu stellen. Denn nun reden wir ja nicht mehr über den Terror der Regierenden sondern vom Terrorismus, der seine Mittel und Weg nutzt um einem Ziel einer "Institution" (Partei, Gruppe, Ideologie, etc.) zur nutzen.


    Da ergibt sich aber nun ein weiteres Problem. Es gibt augenscheinlich sehr viele Terrorismus(se)! Denn wenn nicht ALLE Terroristen der Welt das gleiche Ziel verfolgen, kann es keine einheitliche Ideologie sein. Terror selbst scheint ja nicht das Problem zu sein. Selbst ein aggressiver Vater kann seine Familie oder sein Umfeld terrorisieren (Angst und Schrecken verbreiten).
    Wie also definieren wir "Terrorismus" (...und natürlich wer?)


    Terrorismus – Wikipedia


    Ich finde hier in der Einleitung schon einen Teilatz interessant...


    Der Terrorismus will... das Denken besetzen und dadurch Veränderungsprozesse erzwingen.


    "Das Denken besetzen" klingt nach Konditionierung. Natürlich bedingt das Zugang zu einer breiten Masse. Was nützt es, wenn die Eidechse in der Wüst mitbekommt, dass der Kampf heldenhaft und erfolgreich war? :wink5:


    Natürlich sind wir, lebend in einer Informationsgesellschaft, immer gut informiert. Anschläge werden schnell und regelmäßig den Weg in unsere Nachrichten finden und natürlich versucht man auch so schnell wie möglich den Verursacher zu finden.
    Und da kommen wir zum nächsten Problem. Wir differenzieren Terrorismus in einer Ideologie und/oder Religion( ist letztlich ja auch nichts andres als eine Ideologie!).
    Wer das macht, sollte natürlich handfeste Beweise haben. Wenn hier wild spekuliert wird, bekommen wir ein völlig anderes Problem, weil allein der Vorwurf (erst recht vorschnell und unbegründet) schreckliche Konsequenzen für den Beschuldigten haben kann. Und da sind wir schon beim Umgang mit Terrorismusverdächtigen. Dazu brauch ich wohl nicht viel zu schreiben und hier ist die Kritik ja auch einstimmig. Entrechtung von Menschen, die eines Verbrechens verdächtigt werden ist KEIN rechtsstaatliches Mittel und verstößt massiv gegen die eigenen Werte, die man ja damit verteidigen will.


    Welcher Verbrechen machen sich Terrorismusverdächtige schuldig? Also nicht falsch verstehen, wenn jemand einen Anschlag durchführt, dann sollten unsere Mechanismen natürlich in vollem Maße funktionieren. Aber was ist mit den Menschen, die mit Menschen Kontakt hatten, von denen sie nicht mal wußten, das die jemanden kennen der zufällig in die gleiche Moschee geht und Mitglied einer als terroristisch eingestuften Gruppe ist. Oder mit dem Professor, der sich mit Terrorismusforschung beschäftigt und natürlich auf kritische Internetseiten zurückgreift oder sogar "Insider-Informationen" sammelt?


    Und selbst wenn sich nach Monaten der U-Haft herausstellt, dass sich die Vorwürfe nicht bestätigen, werden diese "Verfahren" lediglich eingestellt, der Beschuldigte aber nicht für Unschuldig erklärt. Was dies für weitere Konsequenzen hat, kann sich jeder an einer Hand ausrechnen.
    ...
    Kann man solch ein Vorgehen nicht schon wieder als Terror bezeichnen? Für die unschuldigen Betroffenen in jedem Fall. Dieser Terror, der nicht von den regierende kommt, steht also Terror, der von den Regierenden kommt gegenüber? Nur wer darf dann definieren, was Terror ist?


    ...und können wir demjenigen auch vertrauen? Denn in dieser verworrenen Lage dürfen wir Populisten und Denunzianten nicht vernachlässigen. Und das hier die Lage manchmal doch sehr unklar ist, zeigen uns Geschehnisse aus der Vergangenheit. Ein konkretes Beispiel möchte ich hier doch mal nennen, denn hier sollte mit politischem Kalkül ein politischer Gegner denunziert werden. Nur ist es dummerweise aufgeflogen und hat ein Netzwerk ans Licht gehoben, dass man sich so nie hätte vorstellen können. Leider konnten viele aus Desinteresse oder anderen Gründen die Ausmaße nicht verstehen. Das platzen der Gladio-Blase hat uns gezeigt, dass man sich eben nicht sicher sein kann, das der definierende es immer rechtens meint. Diese Spur zieht sich auch leider durch zu viele Staaten, als das man sagen könnte, dass es eine Ausnahme war.


    Menschen, die durch Straftaten Angst und Schrecken in einer Gesellschaft verbreiten, haben die rechtlichen Konsequenzen ihres Handelns zu akzeptieren. Nur dürfen wir nicht den Fehler machen, diese außer Kraft zu setzen, um sie durchzusetzen! Das hat nicht nur was mit Glaubwürdigkeit zu tun, sondern auch mit Logik!


    Also kommen wir zum Anfang. Warum sollte jemand mit Angst und Schrecken herrschen? Terrorismus als Ideologie verzerrt unser Bild einer "Angst und Schreckensherrschaft". Terror ist eine reale Bedrohung! Nur müssen wir genau schauen, von wem er ausgeht, wer ihn definiert und welcher Werkzeuge er sich bedient.
    Terrorismus – Wikipedia


    Allein dieser Wiki Abschnitt zeigt welche Probleme man mit dem definieren hat.


    Mutiert Terrorismus zu einer Waffe, die mit Terror verwechselt wird?


    mfg

  • Mutiert Terrorismus zu einer Waffe, die mit Terror verwechselt wird?


    Klar , alleine das Wort Terror , ist ein dehnbarer Begriff es gibt alles mögliche an Terror was sich nicht unbedingt auf einen Bombenanschlag beschränkt und dverse Mächte der Welt sich dadurch legitimiert fühlen einen Krieg zu führen mit noch mehr Terror ,Tod , Zerstörung , Leid und Elend .


    Terror , war auch für einen jungen Mann der Grund , weil als frischer Vater sein Baby was pausenlos schrie und er das Baby aus dem 5 Stock über dem Balkon in die Tiefe warf . ( passiert in Berlin ) .


    Terror, das Wort ist schnell ausgesprochen und jeder meint damit wo möglich ( die größt mögliche anzunehmende Attacke auf seine Privatsphäre ) , die Staaten definieren Terror in ihrer eigenen Auslegung und sind auch oft willkommen , damit können sie ihre Truppen in Marsch setzen , sofern es was zu holen gibt wie Öl , Edelmetalle , Seltene Erden , Fruchtbare Agrarflächen , Strategische Natur usw usw usw. Die Begehrlichkeiten des Besitzes der anderen sind groß .


    Das Wort Terror , ist die verbale Peitsche der Neuzeit von Regierungen um die Bevölkerung in Angst und Schrecken zu halten , um sie ganz klein und widerspruchslos zu kasernieren in ihren kleinen Lebensräumen.


    Terror , mittlerweile der Universal Begriff für alles Mögliche was Direkt oder Indirekt von außen kommt und mittel oder unmittelbar einen von nervigen banalen bis zu zerstörerischen Charakter hat . Und jeder fühlt sich genötigt nach seinem Gusto den " Terror " ab zu stellen , wie ist egal und ohne nach zu fragen warum das so ist .


    Tja das Wort "Terror" , genau kann es niemand definieren , genauso so wenig wie Liebe oder Gefühle usw. .


    Vielleicht sollten wir tiefer in unsere Vokabular Kiste greifen um besser Geschehnisse zu definieren .


    Aber wir haben ja noch ein paar Milliarden Jahre Zeit um uns darüber Gedanken zu machen , dann fliegt uns unser Sonnen System um die Ohren und dann gibt es nichts mehr zu definieren .Dann ist Schluss mit Lustig .


    mfg BB

    Einmal editiert, zuletzt von BON BOX ()

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    Aber wir haben ja noch ein paar Milliarden Jahre Zeit um uns darüber Gedanken zu machen , dann fliegt uns unser Sonnen System um die Ohren und dann gibt es nichts mehr zu definieren .Dann ist Schluss mit Lustig .


    mfg BB


    Wenn sich die Menschheit nicht zur Vernunft bekennt und die Politik so weiter laufen lässt, wie bisher, müssen wir froh sein, wenn unsere Kinder und Enkel noch ihr ihnen an sich zugedachtes natürliches Lebensende erreichen. In den nächsten 50 bis 60 Jahren entscheidet sich die Zukunft der menschlichen Art und des höheren Lebens auf der Erde.

  • Hat der Thread Autor User Gun den Thread heute morgen um 8:30 nicht mit dem Titel , schlicht und ergreifend " TERROR" eingestellt ?


    mmh :thinking-020:


    mfg BB

  • Ist Terror jetzt also die Steigerung oder die Veredelungsform von schlicht kriminell?


    Nun wenn das so ist , dann bin ich ja Täglich nur noch von Kriminellen umgeben . Lärm Terror , Politik Terror , Text Schreiber Terror , Preiserhöhungs Terror , I net -TV -Radio Werbe Terror - Ekeliges Wetter - Winter Terror - Finanzmarkt / Banken Terror ( die so wieso ) - Nachbar / Bauarbeiten Lärm Terror - Watte Bällchen schmeißen Terror . :D


    BB

    3 Mal editiert, zuletzt von BON BOX ()

  • Ich würde sagen Terroristen sind grundsätzlich erstmal die Gegenseite/die anderen. Das ist das Hauptmerkmal von Terrorismus.

  • Ich würde sagen Terroristen sind grundsätzlich erstmal die Gegenseite/die anderen. Das ist das Hauptmerkmal von Terrorismus.


    Also nach deiner Theorie ist dann jeder ein potenzieller Terrorist ? :cornut: ist fast deckungsgleich wie die Polizei Zivillisten sieht dadurch Zivilisten an Airports massiv gecheckt werden oder an Grenzen .


    Alles Terroristen , Banditen , Steuerhinterzieher , Etremisten , Anarchisten , Polizisten ,Karnevalisten , Drogisten . :lol:


    BB :D

    3 Mal editiert, zuletzt von BON BOX ()

  • Terrorismus ist Opposition, bei Verwendung von Waffen, deren Konsequenzen fuer die Zivilbevoelkerung ausser Acht gelassen werden.

    Einmal editiert, zuletzt von family () aus folgendem Grund: Rechtschreibung

  • Also nach deiner Theorie ist dann jeder ein potenzieller Terrorist ? :cornut: ist fast deckungsgleich wie die Polizei Zivillisten sieht dadurch Zivilisten an Airports gecheckt werden oder an Grenzen .


    Alles Terroristen , Banditen , Steuerhinterzieher , Etremisten , Anarchisten , Polizisten ,Karnevalisten , Drogisten . :lol:


    BB :D


    Kann man so sagen.


    Ich meine wenn zwei Parteien sich bekämpfen, dann sind immer erstmal nur die anderen die Terroristen und deren Mittel illegitim.
    Es ist gewissermassen ein Gummibegriff.

  • Wie viele noch lebende und schon längst verstorbene Staatsoberhäupter wurden als Terroristen gesucht " Tot oder Lebendig " mit Kopfgeld ?
    Einer lebt noch eher Tot als Lebendig " Fidel Castro Chef von Cuba Libre" . :D und der ist seit 45 zig Jahren an der Macht und hat den Amis getrotzt die ihn xx mal umbringen und seine kleine Insel annektieren wollten .


    Und wenn Fidel bald stirbt , wird die USA einen weiteren lang begehrten Stern auf ihren Banner tragen ( Kuba ). Die Frage drängt sich auf wer denn von beiden der Terrorist ist , Fidel Castro oder die USA ?


    Meine Meinung ist , die USA , was die sich geleistet haben in den letzten 6 Jahrzehnten bis zum heutigen Tag sind das die ( Ober -Ober Super Terroristen / Banditen / Räuber / Kriegsverbrecher schlicht weg die Imperialistische Mörder Bande der übelsten Sorte ) . und das ist keine Behauptung sondern nackte gnadenlose Realität .
    Darum sind Amis auch so beliebt in der Welt .



    BB

    10 Mal editiert, zuletzt von BON BOX ()

  • Nun, noch bis vor ein paar Jahren galt Nelson Mandela in Großbritannien und den USA als Terrorist. Und vermutlich sahen die Nazis in Stauffenberg auch einen Terroristen. Immer eine Frage der Perspektive und späteren historischen Einordnung.
    Aber für mich der kleinste gemeinsame Nenner: Terroristen ist es herzlich egal, wer ihre Opfer sind und sie nehmen unbeteiligte Opfer billigend in Kauf. Es geht nicht vodergründig darum, etwas zu verändern oder gezielt jemanden zu attackieren sondern viel eher darum, einen größtmöglichen Anschlag zu verursachen

  • Hat der Thread Autor User Gun den Thread heute morgen um 8:30 nicht mit dem Titel , schlicht und ergreifend " TERROR" eingestellt ?


    mmh :thinking-020:


    mfg BB


    Ja, hab ich. Und darum sollte es auch gehen.
    TERROR nicht Terrorismus! Leider verfälscht so der Titel den Sinn!
    Denn es sollte hier darum gehen, was Terror ist und wer ihn als solchen empfindet und definiert. Terrorismus ist doch nur die politische Erfindung derer, die von den Terroristen profitieren. Warum sollte mich ein polemischer Kampfbegriff stören? Dei Ursache dessen ist doch viel interessanter... :wink5:
    Aber vllt. findet sich ja jemand, der das mal in Ruhe erklären kann.



    mfg

  • Ist Terror jetzt also die Steigerung oder die Veredelungsform von schlicht kriminell?


    Warum?


    Warum soll ein Terrorist also jemand, der Angst und Schrecken verbreitet, ein Krimineller sein? Jahrtausende lang haben diejenigen, die Gesetze definierten Terror verbreitet, weil sie öffentlich Menschen 4-Teilten, Köpften, auf Scheiterhaufen verbannten oder ähnliche Gräueltaten an ihnen vollzogen. Wollen wir dem Leibeigenen erzählen, das sein Fürst ein Krimineller Verbrecher ist? :wink5:


    Ist es kriminell, wenn man sich gegen Invasoren zur Wehr setzt?


    mfg

  • Ich würde sagen Terroristen sind grundsätzlich erstmal die Gegenseite/die anderen. Das ist das Hauptmerkmal von Terrorismus.


    Aber wer sind dann die anderen? :rolleyes:


    Die Macher von "Frauentausch" halte ich zum Beispiel für Terroristen, weil die Macher Angst und Schrecken verbreiten.


    :wink5:

  • Immer eine Frage der Perspektive und späteren historischen Einordnung.


    Ja, so wäre der Idealfall. Ein nachträgliches Beurteilen kann zu einem solchen Ergebnis führen. Leider benutzt man diesen Begriff aber etwas zu schnell. Bomben Menschen gegen ein fanatisches System und dessen Regime hören wir schnell etwas von revolutionäre Gruppen oder Widerstand aus dem Untergrund. Bombt man in einem etablierten System gegen dort herrschende Ungerechtigkeiten, werden die Revolutionäre zu dem was sie auch in dem anderen System sind: Systemkritiker!


    Ich gehe so weit zu sagen, dass sich Terror nicht an der Tat sondern am Status des herrschenden Systems fest macht. Zählt ein Staat zu den "Guten" ist es Terror, reden wir von einem bedenklichen politischen System, dann reden wir von Widerstand.


    Nur wer ist WIR? Müßten WIR dann nicht auch unsere Methoden einer neutralen Prüfung unterziehen, die entscheidet ob der Widerstand legitim ist und nur die Mittel unverhälnismäßig oder ob die Mittel legitim sind und der Widerstand unverhältnismäßig?


    Aber meiner Meinung nach findet leider keine Beurteilung statt. Der Ist-Zustand definiert die "richtige Seite" und die Mehrheit teilt diese Einschätzung. Das ist ähnlich wie Schüler, die sich selbst beurteilen und benoten. :wink5:


    mfg

  • @Moderation


    Wenn ihr es gern länger haben wollt und euch ein Wort zu wenig ist, dann stellt wenigstens das Thema wieder her.
    In diesem Thread wollte ich hauptsächlich über Terror reden.


    Terrorismus verfälscht den Titel. Wir können uns darauf einigen, wenn ihr das doofe -ismus weg macht, bin ich euch wegen der Änderung nur noch halb so böse. :biggrin:


    mfg :seeya:

  • Der historisch "erste" Terror wurde ja vom Staat aus praktiziert und zwar das Schreckensherrschaft von Robbespiere: das Volk durch Vernunft zu leiten und die Feinde des Volkes durch „terreur“ zu beherrschen.



  • Der historisch "erste" Terror wurde ja vom Staat aus praktiziert und zwar das Schreckensherrschaft von Robbespiere: das Volk durch Vernunft zu leiten und die Feinde des Volkes durch „terreur“ zu beherrschen.




    Richtig, im Eingangsbeitrag gehe ich nur kurz drauf ein, weil in edr Wiki weiterführen dargelegt.


    Den Beginn machte also der "Terror von Oben". Den Widerstand dagegen, nennen wir Revolution oder eben Widerstand.
    Ergo: Terror war eine Methode zur Sicherung der eigenen Machtansprüche und zur Unterdrückung der eigenen Bevölkerung.


    Die Umkehr dieses Ursprungs, also das Bezeichnen der Kritiker und aktiven Bekämpfer eines Systems als Terroristen institutionalisiert eine Bewegung und blendet sie mit einem Begriff, der eine imaginäre Ideologie wiederspiegelt (-ismus)!


    Sind denn alle Terroristen in einer "Partei" und verfolgen das selbe Ziel? Sol bei Kommunisten ja auch so sein. Und bei Kapialisten?

  • Der historisch "erste" Terror wurde ja vom Staat aus praktiziert und zwar das Schreckensherrschaft von Robbespiere: das Volk durch Vernunft zu leiten und die Feinde des Volkes durch „terreur“ zu beherrschen.


    Es hat lange vor der Großen Französischen Revolution Terror der jeweiligen Herrschenden gegeben! Man bekämpft mit Terror den realen politischen Gegner und mit dem Gespenst des Terrorismus verbreitet man Angst, um die Menschen, die das Volk ausmachen, um ihre Grundrechte zu bringen und sie gefügsam einer Wagenburgmentalität unterzuordnen, die soweit geht, dass sie gegen eigene Interessen die Macht der Diktatoren verteidigen.