Wenn dein Name nicht deutsch klingt....

  • .....und der alltägliche Wahnsinn in deutschen Foren, Blogs und Kommentarspalten.


    Erstmal das Video :


    [h=1]Wenn dein Name nicht Deutsch klingt [ARMES DEUTSCHLAND][/h]https://www.youtube.com/watch?…ture=youtube_gdata_player


    Jeder kennt es, den giftenden Rassismus, die hanebüchenen Verschwörungstheorien, den blindwütigen Hass, Nationalismus und all das was sich so in den Kommentarsektionen des Internets widerspiegelt.
    Man denkt fast das 3. Reich stünde kurz vor der Wiederkehr, die Scharia stünde kurz vor der Einführung (siehe Video), weil jemand einen ausländischen Namen hat oder die Welt geht bald unter, glaubt man all dem Schrott der im Internet steht.
    Was glaubt ihr, verändert das Netz die Menschen, oder sprechen hier nur viele das aus was sie sich im echten Leben nicht trauen?

    4 Mal editiert, zuletzt von A0583 ()

  • Du willst dem deutschen Herrenmenschen den Stautus Herrenmensch nehmen?
    Frevel!


    Hast du denn deinen Sarazzin nicht gelesen?
    Hast du denn nicht die Mehrheitsmeinung der Foren wahr genommen?
    Hast du denn so gar kein patriotisches Selbstwertgefühl in dir?


    Was will man auch von jemanden erwarten, der sich da Balyoz nennt, sich als "Humanitätshooligan" outet?


    Um aber deine Frage zu beantworten:
    Es ist eine Symbiose!
    Der Mensch ändert das Netz, das Netz wiederrum den Menschen.


    2014 mit all seinen Ansätzen, diese "Kriminalität" im Netz endlich auszurotten,
    wird belegen, das diese Symbiose exakt so funktioniert.
    Wobei angemerkt werden muß, dass diese Kriminalität des Netzes,
    nicht in dem rechtsradikalen Shice zu finden ist, den die "Andersmenschophoben"
    regelmäßig ins Netz kotzen in Angst um ihr familiäres Zusammenleben,
    in Angst um ihren hart erarbeitenden Wohlstand, sondern viel mehr in den wirklich beängstigenden Vorstellungen
    dieser Spinner, wie sie da sind:
    Und das sind reichlich, Minderheiten allesamt aber eben reichlich!
    Reichlich Menschen, die sich auf Grund ihrer Persönlichkeitsstruktur eben maßgeblich von dem guten Deutschen unterscheiden,
    der ja, wir wissen es, etwas gänzlich anderes ist, als der viel beschimpfte doppelmorailische Gutmensch, die so viel übles über Deutschland bringen könnten, was alles gefährdet.
    Alles!


    Bla Bla Bla Töterrö...
    Um es kurz zu halten:
    Bildung ist in Deutschland kein Thema mehr.
    Erziehung schon!
    Comprende?

  • Umso extremer die Position umso aktiver die Vertreter.....
    Unterm Strich sinds vergleichsweise wenige Leute die eben umso stärker ihre Meinung vertreten und eine Bühne im Internet finden.

  • Die meisten sind mit ihrem Vornamen zufrieden, ob nun Klaus-Dieter, Ewald, Konrad, Toni, Rüdiger, Anton, Kurt oder Ehrenfried, Gustav, Arno, Friedhelm, alles pillepalle

  • Wenn dein Name nicht deutsch klingt....


    ...haben ihn früher viele eingedeutscht. Meine Eltern haben Nachbarn von denen ich das sicher weiß und deren heutiger Name klingt sehr deutsch, kaum noch nach dem Original. So etwas wurde gerne mit den Schwierigkeiten bei der Aussprache oder überhaupt wegen des Verstehens begründet und man machte das nicht nur in D, es gibt ja z.B. genug amerikanisierte deutsche Namen. Ich habe aber heute eher das Gefühl dass immer mehr zu ihrem Originalnamen stehen und dass die Anpasungsbereitschaft schwindet. Ist doch dann eher was positives und man muss die Störgeräusche nicht überbetonen.

  • .....Was glaubt ihr, verändert das Netz die Menschen, oder sprechen hier nur viele das aus was sie sich im echten Leben nicht trauen?


    Das Gefettete dürfte der Fall sein, es gibt sogar einen Trend Kinder wieder grundsätzlich "dt. Vornamen" zu geben, die vielfach entsetzlich klingen, wie Marthe, Emma oder Elfriede, so würde ich noch nicht mal meine Hündin taufen, oder Kurt, Heinz etc., einfach schrecklich!


    Zudem war kürzlich zu lesen, dass Personalchefs teilweise Bewerberinnen/Bewerber schon beiseite legen, wenn sie ausländische Vornamen haben, insbesondere orientalisch klingende! Man muss wirklich mitunter staunen, wie tief rassistisches, eventuell sogar braunes Gedankengut, in den Hirnen einer nicht unbedeutenden Anzahl von Menschen schlummert und sich erneut im praktischen realen Leben bemerkbar macht!

  • ...es gibt sogar einen Trend Kinder wieder grundsätzlich "dt. Vornamen" zu geben, die vielfach entsetzlich klingen, wie Marthe, Emma oder Elfriede, so würde ich noch nicht mal meine Hündin taufen, oder Kurt, Heinz etc.,


    Wahrscheinlich heißen die Eltern, die solche Namen vergeben Kevin und Chantalle. :lol: Ich weiß nicht ob man sich über solche Trends aufregen muss. Das ist einfach Geschmacksache und ändert sich alle paar Jahre. Ich bin sicher dass heute ein Personalchef auch bei Kevin stutzt. ^^

  • Wahrscheinlich heißen die Eltern, die solche Namen vergeben Kevin und Chantalle. :lol: Ich weiß nicht ob man sich über solche Trends aufregen muss. Das ist einfach Geschmacksache und ändert sich alle paar Jahre. Ich bin sicher dass heute ein Personalchef auch bei Kevin stutzt. ^^


    Sind eben auch keine dt. Namen und werden meines Erachtens mit "Unterschicht" assoziiert. Wobei ich den Sänger Kevin Johnson echt gern singen höre!

  • Wahrscheinlich heißen die Eltern, die solche Namen vergeben Kevin und Chantalle. :lol: Ich weiß nicht ob man sich über solche Trends aufregen muss. Das ist einfach Geschmacksache und ändert sich alle paar Jahre. Ich bin sicher dass heute ein Personalchef auch bei Kevin stutzt. ^^


    Die Frage ist doch ob "der" Kevin es überhaupt erst persönlich zum Personaler schafft. Aber wie Du geschrieben hast, Namen sind eine Trend/Jahres/Geschmacksfrage die immer im Wandel sind. Und da sind Generationsübergreifend Kinder mit Karl-Heinz, Allmuthe oder noch bis vor kurzen mit Kevin-Joel aufs Leben bestraft worden.
    Aber wie schon einer unserer (meiner) Lieblingsbarde, der Man-in-black schon in Noten brachte:


    My daddy left home when I was three
    And he didn't leave much to ma and me
    Just this old guitar and an empty bottle of booze.
    Now, I don't blame him cause he run and hid
    But the meanest thing that he ever did
    Was before he left, he went and named me "Sue."


    Well, he must o' thought that is quite a joke
    And it got a lot of laughs from a' lots of folk,
    It seems I had to fight my whole life through.
    Some gal would giggle and I'd get red
    And some guy'd laugh and I'd bust his head,
    I tell ya, life ain't easy for a boy named "Sue."
    ......

  • Zudem war kürzlich zu lesen, dass Personalchefs teilweise Bewerberinnen/Bewerber schon beiseite legen, wenn sie ausländische Vornamen haben, insbesondere orientalisch klingende! Man muss wirklich mitunter staunen, wie tief rassistisches, eventuell sogar braunes Gedankengut, in den Hirnen einer nicht unbedeutenden Anzahl von Menschen schlummert und sich erneut im praktischen realen Leben bemerkbar macht!


    was du als preussisch korrekter urdeutscher alles siehst, das mich armes ausländerschwein schmerzlich tangieren soll...... das riesengrosse braune monster muss mal wahrscheinlich malen, damit das eigene "gegenprogramm" nicht so bitter zu schlucken ist.

  • Zudem war kürzlich zu lesen, dass Personalchefs teilweise Bewerberinnen/Bewerber schon beiseite legen, wenn sie ausländische Vornamen haben, insbesondere orientalisch klingende! Man muss wirklich mitunter staunen, wie tief rassistisches, eventuell sogar braunes Gedankengut, in den Hirnen einer nicht unbedeutenden Anzahl von Menschen schlummert und sich erneut im praktischen realen Leben bemerkbar macht!


    Da hab ich außer diesen kleinen Beispielen jede Menge eigene Berichte, die ich zum Thema beisteuern kann. Was ich von einigen Personalern teils mitbekommen, da kräuseln sich mir die Fußnägel!!


    Sie sind hochqualifiziert, Deutsch ist ihre Muttersprache. Einziges Manko der fiktiven Bewerber einer Studie: ihr türkischer Name.
    Arbeitsmarkt: Bewerber mit türkischen Namen benachteiligt | ZEIT ONLINE


    "Mit einem ausländischen Namen wird man oft nicht mal zum Bewerbungsgespräch eingeladen": Ein Forschungsprojekt hat den Berufsweg von Migrantinnen untersucht. Das Ergebnis ist ernüchternd.
    Jede dritte Migrantin erlebt Diskriminierung im Beruf - Karriere - Süddeutsche.de



  • Das ist einfach Geschmacksache und ändert sich alle paar Jahre.


    Man rufe in einer Schulklasse nur Anna oder Anna-Lena auf, schon steht die halbe Klasse vor der Tafel.

  • was du als preussisch korrekter urdeutscher alles siehst, das mich armes ausländerschwein schmerzlich tangieren soll...... das riesengrosse braune monster muss mal wahrscheinlich malen, damit das eigene "gegenprogramm" nicht so bitter zu schlucken ist.


    Sehr geehrter Herr Theinsider, nachdem Du hier geschrieben hast, die dt. Staatsbügerschaft zu besitzen, bist Du für mich Deutscher wie jeder andere Deutsche auch! Und wenn Du sie nicht hättest, wäre mir das auch egal, ich würde Dich nicht anders sehen, ob als Deutschen oder als Mensch mit Migrationshintergrund. Zudem bin ich weder "Preusse, noch korrekter Urdeutscher", meine Großeltern mütterlicherseits stammen aus dem Rheinland und haben sicher auch eine französisch-burgundische Blutlinie und die Großeltern väterlicherseits sind aus dem ehemaligen österreich-ungarischen Siebenbürgen. In Sachsen-Anhalt sind sie vor den Ersten Weltkrieg zusammengekommen, meine Eltern wurden in Halle/Saale geboren, wie ich auch! Welches Ergebnis der Völkermischung ich nun bin, ist schwer zu sagen, doch dürften in den letzten zehn Generationen einige Nationalitäten ihren Beitrag geleistet haben. Zudem ging es hier nur um Namen, und wenn Personalchefs eine Bewerberselektion nach Vornamen vornehmen, halte ich das schon für bedenklich. Braune Monster habe ich auch nicht beschrieben, nur bei einigen vorhandene braune Sumpföle, die nicht ausreichend wegdestilliert worden sind, wie es scheint! Grüsse vom grauen kater

  • Man rufe in einer Schulklasse nur Anna oder Anna-Lena auf, schon steht die halbe Klasse vor der Tafel.


    Wobei das doch real schöne Namen sind! Ebenso, wie Aysha oder Yasmina!

  • Da hab ich außer diesen kleinen Beispielen jede Menge eigene Berichte, die ich zum Thema beisteuern kann. Was ich von einigen Personalern teils mitbekommen, da kräuseln sich mir die Fußnägel!!
    Sie sind hochqualifiziert, Deutsch ist ihre Muttersprache. Einziges Manko der fiktiven Bewerber einer Studie: ihr türkischer Name.
    Arbeitsmarkt: Bewerber mit türkischen Namen benachteiligt | ZEIT ONLINE
    "Mit einem ausländischen Namen wird man oft nicht mal zum Bewerbungsgespräch eingeladen": Ein Forschungsprojekt hat den Berufsweg von Migrantinnen untersucht. Das Ergebnis ist ernüchternd.
    Jede dritte Migrantin erlebt Diskriminierung im Beruf - Karriere - Süddeutsche.de



    Kann ich nur bestätigen. Meine Frau ( Sozialberuf/Erzieherin) sieht das immer wieder wenn Sie nach einer persönlichen Vorstellung die Reaktionen erlebt und manchen Entscheider dann rausrutscht, wie etwa "Hätten wir das vorher...." oder "Hätten wir ja gar nicht gedacht.." etc. pp

  • Ich habe aber heute eher das Gefühl dass immer mehr zu ihrem Originalnamen stehen und dass die Anpasungsbereitschaft schwindet. Ist doch dann eher was positives und man muss die Störgeräusche nicht überbetonen.


    Stimmt, aber wenn man sich diese "Störgeräusche" mal auf entsprechenden Seiten wie bsp. PI & Konsorten durchliest, vereinigen sie sich zu einer dümmlichen, dumpfen, hetzerischen Kakophonie. Die Zitate in dem Video sind entsprechenden Seiteneinträgen entnommen.


    Mag sein, dass das Web die Menschen verändert, aber vermutlich nur dergestalt, dass sie dort vermehrt auf Gleichgesinnte treffen, die sich gegenseitig verstärken. Und Liesel Müller, die ihr farbloses Dasein sonst nur mit unter dem Armen lagernden Sofakissen auf dem Fensterbrett aufpeppen könnte, um sich das Geschehen in der Nachbarschaft nicht entgehen zu lassen, fühlt sich womöglich am Puls der Zeit, wenn sie und/oder ihr Gatte Stammtischparolen von nebenan 1:1 im www verbreiten. Ob sie sich das im richtigen Leben trauen, ist die Frage. Das mündet dann doch entweder in gepflegten Familienkrächen (wenn andersdenkende Verwandte mit der Hand auf den Tisch hauen und sich den Blödsinn verbitten) und/oder aber einem vermutlich sehr reduzierten Bekanntenkreis.

  • Das Gefettete dürfte der Fall sein, es gibt sogar einen Trend Kinder wieder grundsätzlich "dt. Vornamen" zu geben, die vielfach entsetzlich klingen, wie Marthe, Emma oder Elfriede, so würde ich noch nicht mal meine Hündin taufen, oder Kurt, Heinz etc., einfach schrecklich!


    Viele Hunde hören auf den Namen Bruno, Kurt, Walter, Udo und Oskar (Hund von Schnarre);
    Emma, Elfriede, Ina und Ingrid sind beliebte Namen für Kühe.

  • Zudem ging es hier nur um Namen, und wenn Personalchefs eine Bewerberselektion nach Vornamen vornehmen, halte ich das schon für bedenklich. Braune Monster habe ich auch nicht beschrieben, nur bei einigen vorhandene braune Sumpföle, die nicht ausreichend wegdestilliert worden sind, wie es scheint! Grüsse vom grauen kater


    dass da vereinzelt ein brauner film auf der öberfläche schwimmt, denke ich auch (d´accord). wenn man jedoch bei personalchefs die für die entscheidungsfindung "normalen" kriterien (fachkenntnisse, soziale kompetenz, sprache und ja auch das äusserliche) und die (leider) bestehende männerdominanz herausdividiert, bleiben auch für den ausländischen bewerber meist die ganz banalen ablehnungsgründe.