Offenbach sucht ehrenamtlichen Hausmeister

  • [mod] Die Diskussion wurde aus http://www.politopia.de/thread…ikantin-wehrte-sich/page4 ausgelagert. [/mod]


    Das muss Schule machen. :boxing:


    Die nächste Verarsche:


    Bei uns im Kreis Offenbach füllen sich private Unternehmen via private-public-partnership die Taschen,
    bekommen aber scheinbar nicht einmal einen ausreichenden Hausmeisterjob gebacken:



    http://www.offenbach.de/offenb…amtliche-stellenangebote/


    Hausmeister in einer öffentlichen Schule ist ein klassicher Erwerbsarbeitsjob, der hier in Teilen unbezahlt erfolgen soll. Das gibt Ärger.


    :boxing::boxing::boxing::boxing: :boxing::boxing:

    2 Mal editiert, zuletzt von Zippo ()

  • Hausmeister in einer öffentlichen Schule ist ein klassicher Erwerbsarbeitsjob, der hier in Teilen unbezahlt erfolgen soll. Das gibt Ärger.


    :boxing::boxing::boxing::boxing: :boxing::boxing:


    Hier meine Anfrage vom 27.03.2014 an die betreffende Schule (einschließlich Sichtkopien an
    das Hessische Kultusminiterium, Stadtschulamt Offenbach, Landeszentrale Gewerkschaft Erziehung
    u. Wissenschaft, Freiwilligenbüro und Presse):


    3 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • Das verstehende Lesen von Stellenausschreibungen gelingt nicht immer. Hilfe!!
    Bemerkungen zu überqualifizierten Lehramsstudenten, ohne nachweisbare Praktika (Tischlerei/Schreiner/Gärtnerei), sind hier fehl am Platz.

    Einmal editiert, zuletzt von Walter Hofer ()

  • Hier eine weitere, unterbezahlte Teilzeitstelle:


    Frankfurter Institut für Erziehungshilfen und Familienberatun g e. v.


    Ganztagsbetreuung an Grundschulen (Sozialarbeiter/in / Sozialpädagoge/-pädagogin)


    Geringfügige Beschäftigung/ Mini-Job (nicht sozialversicherungspflichtig)


    Wir suchen ab sofort eine Betreuungskraft für die Ganztagsbetreuung an der Henri-Dunant-Schule in Frankfurt-Sossenheim. (Ab 07.04.2014)


    10,50 Euro/Stunde...



    http://jobboerse.arbeitsagentu…Fjpofn2ZPD%2B5QT3%2Ff4%3D

  • Das verstehende Lesen von Stellenausschreibungen gelingt nicht immer. Hilfe!!
    Bemerkungen zu überqualifierte Lehramsstudenten, ohne nachweisbare Praktika (Tischlerei/Schreiner/Gärtnerei), sind hier fehl am Platz.


    In der Tat, sehr belustigend.

  • In Deutschland darf Arbeit nichts kosten,
    wenn sie einen gesellschaftlichen Nutzen versprechen soll,
    aber den Staat was kosten würde.


    Das Geld wird für die Bonzen gebraucht.


    Zitat

    Ziel ist auch, Dietzenbacher für ein Ehrenamt zu begeistern. Denn vor allem an ehrenamtlichen Helfern fehlt es vielen Vereinen. „Unsere Jugendfarm wächst immer weiter, und es kommen immer mehr Kinder. Jetzt brauchen wir auch mehr Helfer“, berichtet etwa Christina Grübnau von den „Kinder- und Jugendwelten“. Dabei seien die Einsatzmöglichkeiten sehr vielfältig, und jeder könne sich nach seinen Interessen engagieren. (...)


    Auf der Suche nach jugendlichen Freiwilligen ist auch der Verein „Soziale Arbeit, Kultur und Bildung“, der für die Ferienspiele Helfer sucht. „Außerdem möchten wir unseren Verein bekannter machen“, sagt Carina Escher von der gemeinnützigen GmbH


    http://www.op-online.de/lokale…ement-wecken-3431780.html


    In einem auf den Artikel bezogenen Kommentar kommen Beobachtung und Meinung zum Ausdruck
    "dass so gut wie keine Besucher während der Messe zu finden waren", da die meisten Menschen
    auf der Ehrematsmesse Vertreter der Vereine, Politiker und Freunde, iInteressierte Bürger dagegen Mangelwar gewesen wären. Das sei aber auch zu erwarten gewesen, "da sich offensichtlich in diesem Land keiner mehr ehrenamtlich engagieren will".


    Mein Gegenkommentar:


    Einmal editiert, zuletzt von Kleinlok ()


  • Wer sowas macht ist selber schuld.

  • Wer sowas macht ist selber schuld.


    Di sagst es, aber die Lohndrückerei wird dennoch schamlos versucht.
    Webige Sekunden suchen förden diesen Mistjob zu Tage:


    http://de.gigajob.com/Stellena…1527d79e99987ae886d61eeb8



    10-15 Stunden die Woche = 43- 67 Stunden den Monat für 400/450 Euro....


    ...macht die Arbeit alleine, die Kinder leben im falschen Land.

    2 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • Mein ich doch, Kleinlok, sollen sie doch schauen wie sie zurecht kommen mit ihrer Billigheimerei.
    Was meinste warum die so versessen sind darauf, daß dumme Frauen den Job gegen Lobgutsel für umme machen?
    Und die Sozialkosten trägt die Allgemeinheit, was auch sonst.
    Dieses Land verkommt, traurig aber wahr. Das mit dem Hausmeister ist auch so eine Frechheit- Hausmeistern als Ehrenamt, haben die sie noch alle?

  • Mein ich doch, Kleinlok, sollen sie doch schauen wie sie zurecht kommen mit ihrer Billigheimerei.
    Was meinste warum die so versessen sind darauf, daß dumme Frauen den Job gegen Lobgutsel für umme machen?
    Und die Sozialkosten trägt die Allgemeinheit, was auch sonst.
    Dieses Land verkommt, traurig aber wahr. Das mit dem Hausmeister ist auch so eine Frechheit- Hausmeistern als Ehrenamt, haben die sie noch alle?


    Nein die haben sie nicht mehr alle.


    Eigentlich kann jeder erkennen, dass das verlogene Spiel von "Jeder kann doch was tun" (unbezahlt versteht sich)
    nicht mehr unter den aktuellen gesellschaftlichen Bedingungen läuft, aber es finden sich immer noch genügend angepasste Spießer, die die soziale Frage nur abhängig vom Engagement des kleinen Bürgers sehen wollem.


    Hier eine weitere Drückerei aus dem Kreis Offenbach:



    https://www.facebook.com/perma…13721016221&stream_ref=10




    ich habe da folgenden Kommentar hinterlassen:


    Zitat

    Das sind schlappe 87 Stunden für 154 Euro im Monat.
    Krank, kränker, = "Ehren"amt


    Und arbeitslose Pädagogen gibt es wie Sand am Meer.
    Macht euren Dreck alleine!

  • Nein die haben sie nicht mehr alle.


    Eigentlich kann jeder erkennen, dass das verlogene Spiel von "Jeder kann doch was tun" (unbezahlt versteht sich)nicht mehr unter den aktuellen gesellschaftlichen Bedingungen läuft, aber es finden sich immer noch genügend angepasste Spießer, die die soziale Frage nur abhängig vom Engagement des kleinen Bürgers sehen wollen


    Auch diese Dame macht einen verlogenen Spagat,
    wenn es um den Eigenutz und das Gemeinwohl geht:



    http://dorothee-schlegel.de/in…ent&menu=10&page_id=19618


    Zitat

    „Ehrenamt verdient Anerkennung“ meint die Bundestagsabgeordnete Dr. Dorothee Schlegel und hat dafür die Auszeichnung „EvA“ ins Leben gerufen. Monatlich soll die Auszeichnung an engagierte Menschen verliehen werden, die von Bürgerinnen und Bürgern des Wahlkreises Odenwald-


    Viele Menschen engagieren sich tagtäglich im Stillen für andere. Zumeist tun sie dies auch mit großer Freude und ohne eine Erwartungshaltung. Alleine der persönliche Einsatz – das „Sich- Kümmern“ – macht in der Gesellschaft vieles möglich, was die öffentliche Hand selbst niemals leisten könnte. „Das ist mehr als nur ein Dankeschön wert“ so MdB Dr. Schlegel.


    Selber hat diesselbe Dame, die sich hier einen öffentlich damit wiendern will, dass angeblich "viele Menschen" sich tagtäglich im Stillen für andere ohne eine Erwartungshaltung engaieren würden, es nicht so mit einer solchen hier heuchklerisch von ihr behubelten Bescheidenheit, denn am 21.02.2014 hat Sie wie die anderen geldgeilen Schnarchnasen von CSU/CDU und SPD gür die rund 10Prozent Diätenerhöhung gestimmt.


    Ich spreche die Dame auf ihre von mir beobachtete Inkonsequenz in Ihrem Denken, Reden,Tun an:


    https://www.facebook.com/dorot…531263964656?stream_ref=5


    4 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()


  • Eigentlich kann jeder erkennen, dass das verlogene Spiel von "Jeder kann doch was tun" (unbezahlt versteht sich)
    nicht mehr unter den aktuellen gesellschaftlichen Bedingungen läuft, aber es finden sich immer noch genügend angepasste Spießer, die die soziale Frage nur abhängig vom Engagement des kleinen Bürgers sehen wollem.


    Letztlich führt das zu der These, dass Ehrenämter zwar für die betroffene Institution nützlich, aber politisch und arbeitsmarkttechnisch insgesamt kontraproduktiv sind.


    Besonders witzlos ist es wenn es um ehrenamtliche Helfertätigkeiten in öffentlich finanzierten Einrichtungen geht. Von was soll denn der Ehrenhausmeister leben? Im Normalfall lebt er von Arbeitslosengeld, das mit erheblichen Reibungsverlusten wegen bürokratischen Umwegen genauso aus öffentlichen Kassen kommt, wie ein Gehaltscheck der Schule. Denkt man sich die undurchsichtige Taktikerei beim gezielten Be- und Entlasten irgendwelcher Haushalttöpfe weg, dann käme ein ordentlich entlohntes Arbeitsverhältnis der Gesellschaft nicht finanziell teurer als ein Ehrenamt. Und die "Leistung muss sich wieder lohnen"-Politiker hätten zumindest etwas kürzere Nasen und längere Beine. :wink5:

  • Letztlich führt das zu der These, dass Ehrenämter zwar für die betroffene Institution nützlich, aber politisch und arbeitsmarkttechnisch insgesamt kontraproduktiv sind.


    Besonders witzlos ist es wenn es um ehrenamtliche Helfertätigkeiten in öffentlich finanzierten Einrichtungen geht. Von was soll denn der Ehrenhausmeister leben? Im Normalfall lebt er von Arbeitslosengeld, das mit erheblichen Reibungsverlusten wegen bürokratischen Umwegen genauso aus öffentlichen Kassen kommt, wie ein Gehaltscheck der Schule. Denkt man sich die undurchsichtige Taktikerei beim gezielten Be- und Entlasten irgendwelcher Haushalttöpfe weg, dann käme ein ordentlich entlohntes Arbeitsverhältnis der Gesellschaft nicht finanziell teurer als ein Ehrenamt. Und die "Leistung muss sich wieder lohnen"-Politiker hätten zumindest etwas kürzere Nasen und längere Beine. :wink5:



    Du sagst es.


    Ich habe inzwichen allerdings en Eindruck, dass die finanziell entweder ausgebluteten oder ausgeschlachteten Bereiche wie Kinder/Jugend/Altenbetreuung, Schule, öffentliche Aufgaben GEZIELT ans Ehrenamt übewiesen werden, um auf die
    personelle Problemlage aufmerksam zu machen.


    Die deutschen Beamtenspießer sagen nichts, jammern bzw. murren nur hnter der vorgehaltenen Hand und wenn der Leidensdruck
    auf Grund mangelnder politischer Gegenwehr nur noch schwer erträglich scheint, dann greifen die zu solchen Grotesken wie dem ehrenamtlichen Hausmeister.


    Wenn sich ein gutmütiger Depp findet, läuft´s erst mal wieder "wie am Schnürchen",
    wenn nicht dann nicht.


    Ich vermute mal, dass die Hausmeister-Verlade nicht gelaufen ist,
    dafür ist die einfach zu blöd. Nur was nutzt das dann?


    Wenn sich kein gutmütiger Depp für den Job findet (was ich schwer hoffe),
    dann läuft´s eben nicht "wie am Schnürchen" und die Kacke ist weiter am Dampfen.
    (Ich glaube auch nicht, dass es vorher wie am Schnürchen lief, denn wenn es das getan hätte,
    warum tut es das plötzlich nicht mehr?)


    Das Ehrenamt kann und soll es nicht richten:


    - die Kacke ist weiter am Dampfen und wird es sein, wenn anständige Arbeit nicht bezahlt wird,
    nur weil die Bonzen sich ungehindert weiter in diesem Ellenbogenstatt die Taschen füllen wollen.

  • Von was soll denn der Ehrenhausmeister leben?

    Das von "Kleinlok" hier eingeworfene "Stellenangebot" an einer Offenbacher Schule (der beigefügte Link belegt, dass die "Ausschreibung" zurückgezogen wurde) nannte ausdrücklich nicht den Hausmeisterposten selbst, sondern lediglich eine Stelle als dessen Helfer. Die Kommune, die wohl den größten Teil der Kosten zu tragen hat, die mit dem Schulbetrieb anfallen, wird sich gedacht haben, dass es genügend arbeitslose Handwerke in Renteneintrittsnähe gibt, die noch gar nicht in den Ruhestand wollen - und froh sind, wenigstens für einige Stunden am Tag einer Tätigkeit nachzugehen, die ihrem vormaligen Beruf ähnelt.

  • Die Kommune […] wird sich gedacht haben […]

    Und bevor mir gleich wieder der Vorwurf entgegengeschleudert wird, ich würde dergleichen gutheißen - natürlich ist auch dies eine Form des Lohndumping; und es darf eigentlich niemanden mehr wundern, wenn dann bestimmten Berufsgruppen so langsam der Nachwuchs fehlt.

  • Letztlich führt das zu der These, dass Ehrenämter zwar für die betroffene Institution nützlich, aber politisch und arbeitsmarkttechnisch insgesamt kontraproduktiv sind.


    Besonders witzlos ist es wenn es um ehrenamtliche Helfertätigkeiten in öffentlich finanzierten Einrichtungen geht. Von was soll denn der Ehrenhausmeister leben? Im Normalfall lebt er von Arbeitslosengeld, das mit erheblichen Reibungsverlusten wegen bürokratischen Umwegen genauso aus öffentlichen Kassen kommt, wie ein Gehaltscheck der Schule. Denkt man sich die undurchsichtige Taktikerei beim gezielten Be- und Entlasten irgendwelcher Haushalttöpfe weg, dann käme ein ordentlich entlohntes Arbeitsverhältnis der Gesellschaft nicht finanziell teurer als ein Ehrenamt. Und die "Leistung muss sich wieder lohnen"-Politiker hätten zumindest etwas kürzere Nasen und längere Beine. :wink5:

    Ein Ehrenamt ist keine Tätigkeit, für die normalerweise jemand eingestellt wird. Einen ehrenamtlichen Hausmeister zu suchen, ist eine Frechheit. Man kann ehrenamtlich mit Senioren spazierengehen, für sie einkaufen oder in einer Bibliothek Kindern was vorlesen, also alles, was nicht als Job vorgesehen ist und gänzlich unterbleibt, wenn es nicht jemand ehrenamtlich macht.

  • Das von "Kleinlok" hier eingeworfene "Stellenangebot" an einer Offenbacher Schule (der beigefügte Link belegt, dass die "Ausschreibung" zurückgezogen wurde) nannte ausdrücklich nicht den Hausmeisterposten selbst, sondern lediglich eine Stelle als dessen Helfer. Die Kommune, die wohl den größten Teil der Kosten zu tragen hat, die mit dem Schulbetrieb anfallen, wird sich gedacht haben, dass es genügend arbeitslose Handwerke in Renteneintrittsnähe gibt, die noch gar nicht in den Ruhestand wollen - und froh sind, wenigstens für einige Stunden am Tag einer Tätigkeit nachzugehen, die ihrem vormaligen Beruf ähnelt.


    Gemäß dieser Logik könnte ein pensionierter Herzchirug mit flotten 70 noch mal am offenen Herzen loslegen, wenn die Kollegen im Urlaub sind. Für umme, damit die Krankenkassenbeiträge stabil bleiben.


    Günther Netzer kicktanstelle von Lahm, vielleicht ein bisschen lahmer, aber für ein Butterbrot.
    Und Helmut Schmidt löst Angela Merkel ab (da könntees in jedem Fall nur besser werden).


    Allerdings dürfen sich die flotten Rentber dann nicht wundern,
    wenn dann ihre eigene Rente gekürzt werden müsste, denn wo die Jüngeren sich arm faulenzen sollen und dem zu Folge nicht mehr ausreichend in die Rentenkasse einzahlen können,
    da müssen die Alten im Alter sich arm arbeiten. Sehr ehrenhaft.... :p

    2 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • J Und da die Klägerin jetzt, nachdem sie ihre 15 Minuten Ruhm erworben hat, gewiss den Recruitern und Personalverantwortlichen für die nächsten Jahre aufgrund ihrer achtmonatigen Praktikantentätigkeit relativ schnell vom Lebenslauf her identifizierbar sein dürfte, wird sie's schwer haben, anderweitig einen Ausbildungsplatz zu ergattern.


    Sollte das nur entfernt stimmen, zeigt das in was für einem Drecks-Ausbeuterland wir leben.

  • Gemäß dieser Logik könnte ein pensionierter Herzchirug mit flotten 70 noch mal am offenen Herzen loslegen, wenn die Kollegen im Urlaub sind. Für umme, damit die Krankenkassenbeiträge stabil bleiben.

    Der saloppe Ton, in dem die Antwort gehalten ist, verrät, dass sie eben nicht so recht ernst gemeint sein kann. Ãœbrigens ist die obere Altersgrenze für Kassen- oder Vertragsärzte auch wieder aufgehoben worden, weil's an Nachwuchs fehlt - mit starken regionalen Schwankungen.

  • Das von "Kleinlok" hier eingeworfene "Stellenangebot" an einer Offenbacher Schule (der beigefügte Link belegt, dass die "Ausschreibung" zurückgezogen wurde) nannte ausdrücklich nicht den Hausmeisterposten selbst, sondern lediglich eine Stelle als dessen Helfer.


    Wenn ich auf den Link klicke und ein wenig herunterscrolle steht das "Stellenangebot" immer noch da. Auch wenn es bereits ein Jahr alt ist, zurückgezogen wurde es scheinbar nicht (oder habe ich was übersehen?)


    Ist aber eigentlich auch egal, denn es ist ja kein Einzelfall. In den Museen meiner Stadt weit entfernt von Offenbach arbeiten z.B. auch größtenteils 1-€-Jobber oder Ehrenamtliche.


    Die Kommune, die wohl den größten Teil der Kosten zu tragen hat, die mit dem Schulbetrieb anfallen, wird sich gedacht haben, dass es genügend arbeitslose Handwerke in Renteneintrittsnähe gibt, die noch gar nicht in den Ruhestand wollen - und froh sind, wenigstens für einige Stunden am Tag einer Tätigkeit nachzugehen, die ihrem vormaligen Beruf ähnelt.


    Toll, als hätte ein ca. 60-jähriger arbeitsloser Handwerker nichts besseres zu tun als sich als unbezahlter Hilfsarbeiter zu prostituieren Verfügung zu stellen. Alleine schon die Tatsache nach jahrelanger Erfahrung als Geselle oder Meister plötzlich wieder Lehrlingsstatus zu haben dürfte kaum jemandem gefallen.


    Etwas anderes wäre es wenn irgendeine Person gäbe für die es wirklich eine Ehre wäre genau dieser Schule oder diesem Hausmeister zu helfen. Das würde meine Kriterien eines Ehrenamtes erfüllen. Aber so eine Person gibt es scheinbar nicht, sonst wäre man nicht in die Dreistigkeit einer öffentlichen Ausschreibung verfallen.


    Und überhaupt finde ich es ein wenig pervertiert, dass es augenscheinlich Online-Jobangebotsportale für Ehrenämter gibt. Wo ist denn da der persönliche Bezug? Woraus sollen die potentiellen Interessenten ihre Ehre ziehen? Man engagiert sich doch nicht wahllos, je nachdem wo gerade jemand gesucht wird.


    P.S. Ich weiß, eigentlich ist es nicht das Threadthema. Wenn ich den alten Ehrenamtthread auftreiben kann verschiebe ich Entsprechendes hinein. Hoffentlich funzt die Suchfunktion wieder.... :wink5: