Offenbach sucht ehrenamtlichen Hausmeister

  • Im Kreis Offenbach geht die unermüdliche Suche nach Billigjobbern weiter - meine Kritik an dieser versuchten Ausbeutung von arbeitenden Menschen im stinkreichen Deutschland aber auch :yesnod:


    Aktuell (08.Mai 2018) suchen die Malteser in Obertshausen Menschen für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in ihren Diensten. Toll fand ich diese FSJ-Dienste noch nie, in Zeiten immer härter werdenden sozialen wie wirtschaftlichen Rahmenbedingungen kommen solche Arbeitsdienste m.E. der Ausbeutung meist junger Menschen gleich. Wenn dann solche Angebote zum sich arm arbeiten falsch etikettiert und falsch platziert im Angebot bezahlter Jobangebot auftauchen, dann reißt mir der in dieser Hinsicht dünn gewordene Geduldfaden, eine Kopie meines öffentlich gehaltenen Beschwerdeschreibens an die Malteser in Obertshausen vom 08.Mai 2018:


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  • Der nächste Honigprinz, der mit 31 Jahren Berliner Bezirksbürgermeister wurde, davon träumt einmal jüngster deutscher Bundeskanzler zu werden und sich scheinbar einbildet, mit billiger ehrenamtlicher Arbeit ließen sich die Probleme seines Bezirks lösen. Dass diese Probleme damit zu tun haben könnten, dass die Menschen in seinem Bezirk auf zu wenig Angebote ordentlich bezahlter Arbeit stoßen, scheint dem hoch bezahlten ehemaligen Lehrerchen trotz seiner 31 Lenze entgangen.





    https://www.rbb24.de/politik/b…germeister-neukoelln.html


    Mein Kommentar auf der Seite:


    Zitat


    Ein neuer Problemverkenner lässt grüßen:


    "Er wolle aus dem Rathaus herausgehen und mit den Menschen sprechen. Seine erste Aufgabe sei es, ein Engagement-Zentrum für Ehrenamtliche zu eröffnen. "Insofern ist das das erste, was ich anpacke.""


    Eigentlich hätte der gute Herr Hilker vor seiner Wahl schon mal mit den Menschen sprechen können, dann hätte ihm auffallen können, dass mangelnde Integration und soziale Probleme mit mangelndem Gelderwerb verbunden sind und dieses massive Problem wird mit einer ehrenamtlichen unbezahlten Arbeit nicht gelöst. Angesichts seiner realitätsferne sollte Herr Hilker vom Bürgermeister- ins Ehrenamt wechseln, da darf er gerne davon träumen Deutschland jüngster Bundeskanzler zu werden.

  • […] Aktuell (08.Mai 2018) suchen die Malteser in Obertshausen Menschen für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in ihren Diensten […]

    Da innerhalb solcher Organisationen sicher üblich ist, sich untereinander zu duzen, ist Deine Aufregung über die Formulierung der Anzeige schon mal fehl am Platze… und dass in dem Gemeinwohl verpflichteten Diensten derartiger Organisationen FSj-Leistende gesucht werden (bei begrenzter Anzahl zu besetzender Stellen) ist, seit es den Zivil- oder Ersatzdienst als Pendant zur allgemeinen Wehrpflicht nicht mehr gibt, ebenfalls selbstverständlich.
    Alternativ können sicher auch Bewerber im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes ihr Glück versuchen.
    Als Kandidat für die ausgeschriebene Tätigkeit als Ausbilder für Ersthilfekurse käme Ehesten in Frage, wer sowieso ehrenamtlich für die Malteser tätig ist und in seinem Hauptberuf Meister oder Ausbilder ist, und dessen Arbeitgeber sich gerade in Liquidation befindet…

  • Da innerhalb solcher Organisationen sicher üblich ist, sich untereinander zu duzen, ist Deine Aufregung über die Formulierung der Anzeige schon mal fehl am Platze… und dass in dem Gemeinwohl verpflichteten Diensten derartiger Organisationen FSj-Leistende gesucht werden (bei begrenzter Anzahl zu besetzender Stellen) ist, seit es den Zivil- oder Ersatzdienst als Pendant zur allgemeinen Wehrpflicht nicht mehr gibt, ebenfalls selbstverständlich.
    Alternativ können sicher auch Bewerber im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes ihr Glück versuchen.
    Als Kandidat für die ausgeschriebene Tätigkeit als Ausbilder für Ersthilfekurse käme Ehesten in Frage, wer sowieso ehrenamtlich für die Malteser tätig ist und in seinem Hauptberuf Meister oder Ausbilder ist, und dessen Arbeitgeber sich gerade in Liquidation befindet…


    Na Schnucki, hat dir das bis dato noch nicht erfolgte Erscheinen der Frühjahrsausgabe von "Dein Bahnhof" so zugesetzt, dass du nur mal wieder fröhlich schwurbeln kannst, wenn du deine auf meinen Beitrag bezogenen Gedanken zum besten gibst? :phew:


    Ob die da bei den Maltesern in Obertshausen sich untereinander duzen weuß ich nicht, du aber auch nicht. Wenn es dich sehr interessieren sollte, kannst du die gerne mal anfunken, vielleicht schätzen die eine freundliche Substi-Anfrage sehr, nachdem ich denen heute in meinem Schreiben eine etwas schärfere Gangart eingelegt habe. Ich habe per se nichts gegen das Duzen, wenn diecBedingungen stimmen. In unser lockeren Bahnhofspinte kann ich damit leben, wenn ich gleich geduzt werde, auch wenn ich die betreffende Nase vielleicht noch nicht kenne. In Amerika darf ich den dortigen Präsidenten und der umgekehrt mich duzen, weil da jeder jeden duzt.


    In Deutschland sieht das aber etwas anders aus und das lernen teils schon Kinder im Kindergarten. In der Arbeitswelt ekelt mich das schleimige Geduze aber sehr satt an, weil dieses m.E. in der devoten Absicht erfolgt, den potenziellen Bewerber ungefragt in eine unterwürfige Rolle zu drängen, die dem versuchten Arbeitgeber nun einfach nicht zusteht. Ich habe schon Arbeitgeber aus der Gastronomie Beschwerden geschickt, weil die in ein und derselben Internetrepräsentation auf der Kundenseite höflich per "Sie" , auf der Seite, wo potenzielle neue Mitarbeiter angesprochen werden sollten per "Du" einen auf Kindergeburtstag machten. Die psychologische Absicht ist unschwer zu erkennen - die Verwendung des nicht erlaubten "Du" degradiert die derart angesprochenen erwachsenen Personen und weist diesen quasi eine Kinderrolle zu. Damit versuchen einige Arbeitgeber m.E. auf devote Art einen Hierarchieunterschied zwischen sich un den Bewerber/innen zu installieren, der diesen nicht zusteht und einem unterwürfigen Arbeitnehmer zuarbeiten soll. Verlogen soll das ganze dann bisweilen als kollegiale Umgangsform mit schlanker Hierarchie ausgegeben werden, da aber fast alle diese Firmen, die so nach dem Ikea-Prinzip auftreten mies bis beschissen entlohnen, kann ich da keinen Ansatz von Kollegialität erkennen. Firmen, die ihre Angestellten wie Kinder behandeln und mit einem Taschengeld entlohnen wollen, sollen sich was schämen und das geht dann nur, wenn diese daraufhin angesprochen werden. Ich hatte heute soviel Druck im Kessel, das aus einer erst kurz gedachten Anfrage eine relativ lange Beschwerde wurde und da die hier für mich erkennbaren grundlegenden Defizite diese Länge rechtfertigen und in einem größeren Rahmen angesprochen gehören, ging es dann doch gleich in die Vollen. Ein bisserl Pech für die Malteser und die Fa. Xing, aber die sind an dieser unguten Presse nicht unschuldig.


    Zum FJS: Das Bewerber in diesem oder im Rahmen des Bindesfreiwilligendienstes ihr "Glück versuchen" ist ja wohl lächerlich. Erste Berufserfahrung könnten junge Menschen in diesem stinkend reichen Land auch besser bezahlt erfahren, das Geld dafür ist vorhanden und kann akquiriert werden. Wer anderes behauptet lügt. Das ständige Gejaule, es wäre kein oder zu wenig Geld für Soziales, Betreuung, Kultur, Bildung, Gesundheit etc. da ist eine Lüge hoch 5 und kommt einem miesen feigen Koteau der Politik, vieler Sozialvereine und den Kirchen vor den reichen und superreichen Nasen in diesem Lande gleich. Dass junge Menschen, Menschen mit schlechten Berufschancen (vorwiegend Frauen und Lanzzeitsarbeitslose, neuerdings auch Berufsanfänger) trotz angeblich guter Arbeitsmarktsituation und angeblich hohem Steueraufkommen für diese bekloppte Billighuberei gesucht werden, ist ein Unding. Arme arbeitssuchende Menschen nehmen z.B. mitunter wegen des dauerhaften Mangels an ordentlicher Arbeit im stinkereichen Deutschland eher unfreiwillig einen Job im Bundesfreiwilligendienst an....


    https://www.ndr.de/fernsehen/s…reiwillige,bufdis117.html


    ... und so wirklich freiwillig scheint die Lizenz zum sich arm arbeiten
    in diesem erzkapitalistischen Agenda-Deutschland nun wirklich nicht zu sein:


    http://www.taz.de/!261384/


    Wenn es wirklich um das Gemeinwohl dieses reichen Landes gehen sollte, sollen endlich mal die nicht wenigen reichen und teils superreichen Drecksäcke ran dieses Gemeinwohl bzw. die diesem Gemeinwohl dienende Arbeit zu finanzieren, anstatt dass verlogene (meist teuer bezahlte)
    Berufspolitiker/innen vom Wert des (für die geizige Politik billigen) Ehrenamtes schwurbeln, wie z.B. das zum Bezirksbürgermeister aufgestiegene Junglehrerchen in Neuköln, das sich vermutlich im Blick auf den österreichischen Youngster schon seine Karriere als künftiger Bundeskanzler zusammen träumen will.


    Was soll´s - eine SPD-Mitgliedschaft nach Schröder scheint inzwischen übergreifend als oneway-Ticket in die sozialpolitische Verblödung und angesichts der mangelnden Kompetenzen der aktuellen Amtsinhaberin kann auch Micky-Maus von seiner Kanzlerschaft träumen. :banana75:


    In Deutschland kann jede/r Depp/in teuer bezahlte/r Politiker/in werden (solange er oder sie
    diese seit Schröder asoziale Politik unterstützt) während "normale" Menschen keinen anständigen Job mehr bekommen.


    Und dann wundern sich diese untauglichen Politikdarsteller über das Erstarken von Rechtspopulismus, Extremismus, Antisemitismus und der zunehmenden Wahrscheinlichkeit von Amokläufen, Terroranschlägen und sozialen Unruhen. So gesehen sind Ausbilder/innen für Erste Hilfe-Kurse sicher sinnvoll, aber ich finde, dass dann der bekloppte stinkreiche deutsche Staat lieber etwas mehr Geld in die Hand für die Arbeit dieser Ausbilder/innen nehmen sollte, als denn auf die Ausbeutung von jungen FSJlern zu setzen, die eher bei einem Einsatz Prügel bekommen als dass diese später mal in einen Beruf finden zu können. :diabolo:

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  • […] Ob die da bei den Maltesern in Obertshausen sich untereinander duzen weuß ich nicht […]

    Ob Malteser oder Johanniter - wer in derartigen Diensten Mitglied geworden ist, versteht sich, wie Mitglieder eines Kegelvereins, einer Weinbruderschaft oder ähnlicher Zusammenschlüsse (wie etwa auch Selbsthilfegruppen o.ä), als zugehörig - das distanzwahrende "Sie" ist da, wie auch in Nachbarschaftskneipen oder im Kirchenchor, eher eine Verfehlung.
    Ãœbrigens erfreut es die Mehrzahl jüngerer Bewerber ebenfalls, wenn der in einer Stellenanzeige angeschlagene Umgangston weniger förmlich, also ein wenig salopp daherkommt - lockerer, wie antibürgerliche Gesellschaftsreformer von 1968 und den Folgejahren gesagt hätten.

    […] In der Arbeitswelt ekelt mich das schleimige Geduze aber sehr satt an […]

    Ist es nicht eher so, dass Dich die Arbeitswelt daselbst anekelt? Man könnte beinahe diesen Eindruck gewinnen.

    […] Das[s] Bewerber im Rahmen des Bindesfreiwilligendienstes ihr "Glück versuchen" ist ja wohl lächerlich […]

    Keineswegs. Für nicht Wenige ist diese die Chance zum Einstieg ins Berufsleben - und Erfahrungen zu sammeln, noch dazu im sozialen Bereich - ist ja auch für die Persönlichkeitsbildung nützlich.

  • Ob Malteser oder Johanniter - wer in derartigen Diensten Mitglied geworden ist, versteht sich, wie Mitglieder eines Kegelvereins, einer Weinbruderschaft oder ähnlicher Zusammenschlüsse (wie etwa auch Selbsthilfegruppen o.ä), als zugehörig - das distanzwahrende "Sie" ist da, wie auch in Nachbarschaftskneipen oder im Kirchenchor, eher eine Verfehlung.


    Von mir aus können die Mitglieder und Angehörigen dieser Vereine sich duzen, das wäre normal und geht mich nichts an. Das Duzen bezogen auf die Anbahnung eines Arbeitsverhältnisses sehe ich als eine nicht statthafte Anmaßung. Wenn ein solches Arbeitsverhältnis zustande kommt und alle Beteiligten freiwillig übereinkommen, sich duzen zu wollen, geht das für mich in Ordnung, aber nur dann.


    Ãœbrigens erfreut es die Mehrzahl jüngerer Bewerber ebenfalls, wenn der in einer Stellenanzeige angeschlagene Umgangston weniger förmlich, also ein wenig salopp daherkommt - lockerer, wie antibürgerliche Gesellschaftsreformer von 1968 und den Folgejahren gesagt hätten. Ist es nicht eher so, dass Dich die Arbeitswelt daselbst anekelt? Man könnte beinahe diesen Eindruck gewinnen. [COLOR=#333333]Keineswegs. Für nicht Wenige ist diese die Chance zum Einstieg ins Berufsleben - und Erfahrungen zu sammeln, noch dazu im sozialen Bereich - ist ja auch für die Persönlichkeitsbildung nützlich.


    Mich ekelt in der Tat die deutsche Arbeitswelt an, weil da inzwischen eine miese Entlohnung, unfaire Arbeitsbedingungen, schlechte Kommunikation sowie ein nicht selten respektloser Umgang gang und gäbe geworden ist. Nicht selten inzwischen erfolgt in dieser maroden deutschen Arbeitswelt eine Persönlichkeitsbildung im negativen Sinne- pfui Deibel.

  • […] Das Duzen bezogen auf die Anbahnung eines Arbeitsverhältnisses sehe ich als eine nicht statthafte Anmaßung. Wenn ein solches Arbeitsverhältnis zustande kommt und alle Beteiligten freiwillig übereinkommen, sich duzen zu wollen, geht das für mich in Ordnung, aber nur dann. […]

    Wenn ich's richtig verstehe, beabsichtigst Du sowieso nicht, Dich auf die ausgeschriebene Stelle zu bewerben - insofern kann die gewählte Anredeform gegenüber Bewerbern doch ganz egal sein…


    Um dem potentiellen Arbeitgeber zu verdeutlichen, was Du vom Duzen hältst, wär's natürlich geschickter gewesen, eine formvollende Bewerbung einzusenden, um dann bei Einladung zum persönlichen Gespräch die die Auswahl unter den Bewerbern treffende Person bei Begrüßung auf die Schulter klopfend mit einem fröhlichen "Hallo Kumpel!" zu überraschen…

  • Wenn ich's richtig verstehe, beabsichtigst Du sowieso nicht, Dich auf die ausgeschriebene Stelle zu bewerben - insofern kann die gewählte Anredeform gegenüber Bewerbern doch ganz egal sein…



    Wie du an meinem relativ ausführlich gehaltenen Beschwerdeschreiben unschwer erkennen könntest (so denn du wolltest) ist mir die gewählte schlichtweg nicht statthafte Anredeform per "Du" nicht egal, warum ist erkennbar, so denn man der deutschen Sprache mächtig wäre und als einem Politopia-Urgestein mit aktuell 16 821 in deutscher Sprache abgefassten Beiträgen setze ich letzteres bei dir voraus.


    Zitat

    Um dem potentiellen Arbeitgeber zu verdeutlichen, was Du vom Duzen hältst, wär's natürlich geschickter gewesen, eine formvollende Bewerbung einzusenden, um dann bei Einladung zum persönlichen Gespräch die die Auswahl unter den Bewerbern treffende Person bei Begrüßung auf die Schulter klopfend mit einem fröhlichen "Hallo Kumpel!" zu überraschen…


    Das wäre sicher lustig, aber dafür bin ich dann zu ehrlich und auch mein Tag hat 24 h, wo ich angesichts meines Zeitkontingentes (ich musste gestern Abend noch bis 23.59 Uhr einen Beitrag für ein Seminar hochladen, was dann auch um 23:58 Uhr geklappt hat) lieber für einen grundsätzlich mir wichtig erscheinenden Einwurf verwende, den ich gestern dann auch in Kopie an ca. 60 Adressen aus Politik, Medien und Kirchen versendet habe. Das erscheint mir wesentlich effizienter um auf die Verwerfungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt aufmerksam zu machen, die diesen Adressen zumindest offiziell nicht bekannt scheinen (denn sonst gäbe es dieses dumme Geschwurbel von dem ach so tollen Arbeitsmarkt und der beinahe Vollbeschäftigung seitens der Nasen nicht, die selber meist einen verzuckerten Job ihr eigen nennen und null Ahnung von der eigentlichen traurigen Realität haben wollen,wo Menschen mit ordentlichen Referenzen und Arbeitswillen jobmäßig meist nur Scheße in verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten wird).


  • Das erscheint mir wesentlich effizienter um auf die Verwerfungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt aufmerksam zu machen, die diesen Adressen zumindest offiziell nicht bekannt scheinen (denn sonst gäbe es dieses dumme Geschwurbel von dem ach so tollen Arbeitsmarkt und der beinahe Vollbeschäftigung seitens der Nasen nicht, die selber meist einen verzuckerten Job ihr eigen nennen und null Ahnung von der eigentlichen traurigen Realität haben wollen,wo Menschen mit ordentlichen Referenzen und Arbeitswillen jobmäßig meist nur Scheuße in verschiedenen Geschmacksrichtungen angeboten wird).


    Während das bekloppte Land Hessen wie seit Jahren üblich an den Lehrern spart (z.B. junge Lehrer nur noch befristet einstellt und somit um einen bezahlten Urlaub betrügt oder Aushilfslehrer seit 12 Jahren im Lohn drückt), während das privat-gewerbliche Nachhilfeinstitut, wo ich bis vor etwa 2,5 Jahren gelegentlich gearbeitet habe, 10 Jahre die Honorare nicht erhöht hat, träumen sich die Ehrenamts-Traumtänzer vom Freiwilligen Zentrum in Offenbach in der für solche Sozialheinis typischen Duckmäuserei die schwer defekte Bürgergesellschaft schön und betreiben die Illusion, dass die defekte Bildungslandschaft in Hessen mit billigen Opas und Omas verschönt werden könnte.



    http://fzof.de/aktiv-werden/wo-kann-ich-was-tun/


    Bedarf an Arbeitsleistung gibt es wohl mehr als genug in Deutschland, diese Arbeitsleistung aber auch bezahlen zu wollen, da hapert es in einem der reichsten Länder der Welt gewaltig. Ein klassisch zu nennender narzisstisch gestörter Wahn steht hier Pate, von dem geizige Arbeitgeber, skrupellose Investoren, habgierige dumme Wohlstandsbürger und feige Politiker korrumpiert sind.


    Während es an Lehren, Pflegekräften und Betreuern fehlt und die in den dazugehörigen Arbeitsbereichen Tätigen teils ihrem Burnout entgegen arbeiten, finden jede Menge Berufsaspiranten (sprich Menschen die arbeiten können und arbeiten wollen, aber ordentlich bezahlt arbeiten müssen) keine existenzsichernde Anstellung, sondern nur Arbeit für lau. Man soll schon dankbar dafür sein, wenn man sich arm in Arbeiten arbeiten darf, die dringend notwendig erledigt gehören.
    Arbeitgeber degenerieren zu korrupten, feigen, geizigen und verlogenen Vollidioten, Arbeitnehmer zu Billiglohnsklaven und ehemals angesehene Arbeitsfelder zur Billigljobwüsten in denen das letzte Arbeitsethos vor die Hunde geht. Nur ein Generalstreik kann da noch helfen.

    Somit bleibt jede Menge wichtige Arbeit ungetan liegen -mit den entsprechenden Folgen: mangelnde Bildung, mangelnde Betreuung, mangelnde Pflege. Senioren, Schüler/innen, Kranke, gehandicapte Menschen haben da schlichtweg Pech, was aber nicht verwunderlich sein darf, denn da wo sich keine Lobby mit dickem Scheck findet, da geht in diesem korrupten Deutschland nichts. Und die Idioten mit dem dicken Schecks im Koffer sind meist mehr mit anderen Spielchen als denn mit guter Sozial- und Bildungspolitik beschäftigt.


    Die (meist dafür bezahlten) Ehrenamts-Lobbyisten wienern sich derweil unentwegt einen in ihrer doppelt verlogenen Pseudo-Gutmenschlichkeit, beschwurbeln sinnlos die angeblich noch funktionierende Bürgergesellschaft, in der es angeblich noch allen gut gehen würde und wo niemand mit wenig Geld oder geringer Rente auskommen müsste. Gleichzeitig betteln diese Schizos um die Mitarbeit in sozialen Projekten um der wachsenden Not Herr werden zu können. Soviel Blöd- und Verlogenheit kann weh tun und das beste was man da machen kann ist das, was inzwischen die meisten Menschen in diesem Land machen: Nichts machen. :zwink:


    Sprich einfach ungerührt weitergehen, die Ehrenamts-Lügenheinis auf Distanz halten bzw. alleine den Job machen lassen, der ehrliche Arbeit killen soll. Das Ehrenamt ist somit längst entehrt, fast jede/r weiß das, nur die für ihre Heuchelei bezahlten Ehrenamtsheinis wollen/dürfen das nicht wissen.
    Ich würde an deren Stelle depressiv werden.


    So viel asoziales Weggucken über die asoziale Ausgabenpraxis dieses schwer korrupten deutschen Staates, wo Unternehmer, international agierende Konzerne und weitere Dick-Verdiener mit Steuergeschenken gestreichelt, aber jede Oma seit mehr als 10 Jahren mit einer erhöhten Mehrwertsteuer abkassiert und die kalte Progression nicht abgeschafft wird, da wollen die warmgeduschten Mitläufer dieses korrupten Staates Solidarität heucheln und das ist mies.


    Das alles findet in einem ungerechten Staat statt, wo sich trotz exorbitanten Reichtums immer mehr Menschen arm arbeiten oder unfreiwillig arm faulenzen müssen. Da kommt es dann schwer absurd, frech und schlichtweg unverschämt daher, wenn in diesem asozial agierenden Merkel-Staat gutmütige (gleichzeitig nur leider meist politisch wenig wache) Menschen gesellschaftlich notwendige Aufgaben für lau erledigen sollen. Das ist so schwer absurd, dass es nicht funktionieren kann, denn soviel Blöde gibt es dann doch Gott sei Dank nicht, die sich ausbeuten lassen, damit korrupte Reiche noch reicher werden können.


    So können die wegen dieser Korruption entstandenen Defizite auch nicht durch die angepasste Ehrenamtshuberei entschärft werden auch wenn das bittere Konsequenzen zeitigen kann. Wäre die Offenbacher Schullandschaft besser aufgestellt gewesen, könnte die in Offenbach totgeschlagene Studentin Tugce vielleicht noch leben, dass wäre sicher mehr in deren Interesse und der ihrer Angehörigen gewesen, als dass ihr der hessische Ministerpräsident und die viele anderen Weggucker das letzte Geleit gegeben haben. Davon wird nämlich die junge Frau auch nicht mehr lebendig.


    Während gutmütige Omas (meist sind es Frauen) die mottenzerfressene Fahne der nicht mehr existenten Volkssolidarität hochhalten, machen Gewinnspielbetrüger, Waffenbauer, das Volk betrügende Autobauer, Wohnungs- und Hausieigentümer und viele andere ganz satt Kasse.
    Dieser Staat ist somit zum Bordell verkommen, was aber die verlogenen Kirchen, Sozialheinis und die üblichen geistbefreiten Sonntagsredner in der Berufspolitik seit Jahrzehnten nicht wahrhaben wollen.


    Angesichts dieser vielen für das Merkel-Deutschland typischen Heuchelei, Abzocke, Wegguckerei und zunehmenden Entsolidarisierung muss das Motto lauten keine Sekunde Arbeit für lau für diesen maroden Betrügerstaat. Wer das anders sieht, darf gerne selber für umsonst anpacken. Es werden aber Gott sei Dank immer weniger, die sich so von den verlogenen Besserverdienern aus Politik, Kirchen und Wirtschaft betrügen lassen und das ist gut so. :yesnod:

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  • Ich hatte schon im letzten Jahr Ende November mich bei Verantwortlichem im Bereich der Stadt Wiesbaden über den m.E. dort vorhandenen Missbrauch ehrenamtlicher Arbeit beschwert. Eine Antwort auf meine Beschwerde kam nie, aber da m.E. ehrenamtliche Arbeit in Wiesbaden nach wie vor m.E. missbraucht wird, habe ich heute (07.07.2014) eine neue Kritik gesendet:(...)


    Inzwischen sind gut 4 Jahre vergangen, seit ich mehrfach die m.E. unehrliche Art und Weise kritisiert habe, wie (auch) in Wiesbaden ehrenamtliche Arbeit beworben werden soll. Meine Kritik wurde aber immer ignoriert und die Verantwortlichen versuchen weiterhin in der von mir kritisierten Machart das Ehrenamt zu promoten, ein Beispiel dafür liefert der Wiesbadener Oberbürgermeister Herr Sven Gerlich, der in seinem aktuellen Aufruf zum Freiwilligentag Wiesbaden 2018 die gleiche Art von Realitätsverkennung erkennen lässt, wie das schon bei seinem Aufruf im Jahre 2014 der Fall war.


    http://www.eintagsheld.de/informationen/schirmherr.html


    M.E. verkennt der Herr Oberbürgermeister mit dieser Rede quasi alle Kritikpunkte, die mit dem Ehrenamt von nicht wenigen Menschen in Verbindung gebracht werden können. Diese Ignoranz passt auch zu seinem ignoranten Verhalten, dass er mehrfach gegenüber meiner im Jahr 2014 erfolgten Kritik an seinem damaligen Grußwort bewiesen hat. Mit keinem Wort hat es sich mit dieser Kritik auseinandergesetzt, stattdessen küsst er seine Scheuklappen und legt vermutlich jedes Jahr eine ähnlich klingende Schallplatte auf, wenn es darum geht das unbezahltes Bürgerengagement zu belobigen und zu promoten.


    Er gibt damit ein Beispiel für eine Bürger- und Realitätsferne ab, die nicht wenigen Politikern eigen ist. Dabei sehen viele der Bürger/innen die Realität deutlich anders als er:


    https://www.presseportal.de/pm/52278/2722349


    Bürger- und Realitätsferne, eine schamlose Ignoranz gegenüber Kritik, eine unehrliche opportunistische Belobigung des für die Politik billigen Ehrenamtes und das alles erbracht von einem Oberbürgermeister, der schon in 2015 ein monatliches Grundgehalt in der Besoldungsgruppe B 10 von 11 528,73 Euro erhielt...


    https://www.focus.de/politik/d…besoldung_id_4491324.html


    ...diese vielen Defizite, die da m.E. der werte Herr Gerich beweist, sollte man ihm nicht durchgehen lassen, hier eine Kopie meiner heute (05. Juni 2018) im Verteiler von ca. 100 Adressen versendeten Kritik:




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  • Inzwischen sind gut 4 Jahre vergangen, seit ich mehrfach die m.E. unehrliche Art und Weise kritisiert habe, wie (auch) in Wiesbaden ehrenamtliche Arbeit beworben werden soll. […]

    Donnerwetter! Vier Jahre ehrenemtliches Protestmailschreiben gegen ehrenamtliche Tätigkeit! Bist Du schon für den, ich glaube in Trier alljährlich verliehenen, Orden wider den tierischen Ernst vorgeschlagen worden?

  • Donnerwetter! Vier Jahre ehrenemtliches Protestmailschreiben gegen ehrenamtliche Tätigkeit! Bist Du schon für den, ich glaube in Trier alljährlich verliehenen, Orden wider den tierischen Ernst vorgeschlagen worden?


    Sollte jemals in Trier erwogen werden diesen Orden an einen der standfesten Verrückten aus dem Dunstkreis von Politopia zu verleihen (Motto: Trier sucht den ehrenamtlichen Forentroll), dann ist bist du unangefochten in der alles dominierenden Poolposition. Das erkenne ich neidlos an und verneige mich vor deinen Referenzen. :yesnod: