Könnt ihr kochen?

  • Wer kann kochen und kocht auch regelmäßig?
    Und wenn nein, warum nicht? Keine Lust, zu aufwändig.....oder ist das Kochen an sich nicht auch schon Genuß?

  • Wer kann kochen und kocht auch regelmäßig?
    Und wenn nein, warum nicht? Keine Lust, zu aufwändig.....oder ist das Kochen an sich nicht auch schon Genuß?


    Ein grauer kater kocht täglich mit qualitativ hochwertigen frischen Nahrungsmitteln und entsprechenden Gewürzen. Und dabei hat man Spass, es schmeckt gut, man hat Abwechslung und es ist preiswert, wenn man vernünftig einkauft.

  • Ein grauer kater kocht täglich mit qualitativ hochwertigen frischen Nahrungsmitteln und entsprechenden Gewürzen.


    Ein Sal Paradise auch.


    Und dabei hat man Spass, es schmeckt gut, man hat Abwechslung ...


    So ist es.


    ....und es ist preiswert, wenn man vernünftig einkauft.


    Qualitativ hochwertig und frisch gibt es meist nicht in Kombination mit preiswert, da nicht im Supermarkt zu bekommen. Man kann aber Glück haben.

  • Ein Sal Paradise auch.So ist es.Qualitativ hochwertig und frisch gibt es meist nicht in Kombination mit preiswert, da nicht im Supermarkt zu bekommen. Man kann aber Glück haben.


    Ein grauer kater lebt auf dem Lande, da gibt es noch Bauern, wo man Gemüse, Eier, Obst frisch auf dem Wochenmarkt kauft, Fleisch kaufen wir in größeren Stücken auf dem Großmarkt, manchmal auch bei Direktvermarktern.

  • Ist die Frage ob jemand "Kochen" kann nicht sehr subjektiv?
    Was muss man denn (wie) kochen können um als Könner durchzugehen?


    Ich kann mit Hilfe von haushaltsüblichen Gegenständen (und von außen zugeführter Energie) Wasser zum Kochen bringen.


    Ich koche allerdings nicht regelmäßig (also weder täglich noch z.B. jeden Samstag) sondern dann wenn ich auf gekochtes Lust habe, was durchschnittlich ca 2-3 mal pro Woche der Fall ist.

  • Ist die Frage ob jemand "Kochen" kann nicht sehr subjektiv?
    Was muss man denn (wie) kochen können um als Könner durchzugehen?


    Ich kann mit Hilfe von haushaltsüblichen Gegenständen (und von außen zugeführter Energie) Wasser zum Kochen bringen.


    Ich koche allerdings nicht regelmäßig (also weder täglich noch z.B. jeden Samstag) sondern dann wenn ich auf gekochtes Lust habe, was durchschnittlich ca 2-3 mal pro Woche der Fall ist.


    Nein, keine Könner, die Gourmet-Menüs aus dem Ärmel schütteln, gibt es natürlich auch.
    Ich mein eigentlich, alles was über Tüte auf, heiß Wasser drauf oder Päckchen aufreißen und in die Mikrowelle stehen hinausgeht.
    Sprich, ein Rezept haben, die Zutaten dazu besorgen und dann daraus ein Essen bereiten.
    Und wenn Fertiggerichte, warum? Viele sagen, es geht schneller und ist weniger aufwändig. Das mag sein, aber der Geschmack.....manche Fertiggerichte gehen zwar, aber wenn man die dann mit frischen Zutaten kocht, das sit kein Vergleich.
    Ist also das genießen, das Schmecken heutzutage so nebensächlich geworden? Viele können heutzutage nicht mehr richtig kochen oder sogar gar nicht mehr. Ich finde das erschreckend.

  • Bei einem Arbeitskollegen wird auch gekocht, Hausgemachtes, nach seiner eigenen Aussage. Schliesslich macht man die Glaeser Zuhause auf und "kocht".
    P.S: ist hier fast normal. Eigentlich kochen koennen die wenigsten Norweger/ innen. Ess und Trinkkultur schreibt man nicht gross.

  • Bei einem Arbeitskollegen wird auch gekocht, Hausgemachtes, nach seiner eigenen Aussage. Schliesslich macht man die Glaeser Zuhause auf und "kocht".
    P.S: ist hier fast normal. Eigentlich kochen koennen die wenigsten Norweger/ innen. Ess und Trinkkultur schreibt man nicht gross.


    Kochen und gut essen sowie trinken ist ein Merkmal verfeinerter Kultur! Wer darauf verzichtet, hat wohl wenig Lebensqualität. Es müssen keine abgehobenen Kreationen sein. Ein frischer Kabeljau mit Kartoffelbrei und Gemüse kann eine erstklassige Delikatesse sein, wenn er vom Kenner zubereitet wurde.

  • Kochen und gut essen sowie trinken ist ein Merkmal verfeinerter Kultur! Wer darauf verzichtet, hat wohl wenig Lebensqualität. Es müssen keine abgehobenen Kreationen sein. Ein frischer Kabeljau mit Kartoffelbrei und Gemüse kann eine erstklassige Delikatesse sein, wenn er vom Kenner zubereitet wurde.


    Auch einfaches Essen kann gut sein. Fuer einen kleinen Haushalt ist es uninteressant jeden Tag 2-3 Stunden in der Kueche zu stehen. Aufwendigeres Essen wird im Grossen gekocht, mehrere Portionen. Rotkraut schmeckt mir gewaermt sogar besser.

  • Ein grauer kater lebt auf dem Lande, da gibt es noch Bauern, wo man Gemüse, Eier, Obst frisch auf dem Wochenmarkt kauft, Fleisch kaufen wir in größeren Stücken auf dem Großmarkt, manchmal auch bei Direktvermarktern.


    Ich kaufe auch soviel wie möglich direkt in der Region und auf dem Markt. Den Rest im Bio-/ oder Feinkosthandel.

  • Ich mein eigentlich, alles was über Tüte auf, heiß Wasser drauf oder Päckchen aufreißen und in die Mikrowelle stehen hinausgeht.
    Sprich, ein Rezept haben, die Zutaten dazu besorgen und dann daraus ein Essen bereiten.


    Ist Kochen nach Rezept nicht wie Malen nach Zahlen? Ich koche lieber nach Gefühl als nach Rezept.


    Zitat

    Und wenn Fertiggerichte, warum? Viele sagen, es geht schneller und ist weniger aufwändig. Das mag sein, aber der Geschmack.....manche Fertiggerichte gehen zwar, aber wenn man die dann mit frischen Zutaten kocht, das sit kein Vergleich.


    Wo fangen Fertiggerichte für dich an?
    Wer stellt z.B. Nudeln für den Alltag selbst her?
    Auch mein Hauptnahrungsmittel (Brot) kaufe ich (meist) schon fertig.


    Zitat

    Ist also das genießen, das Schmecken heutzutage so nebensächlich geworden? Viele können heutzutage nicht mehr richtig kochen oder sogar gar nicht mehr. Ich finde das erschreckend.


    Ist denn Kochen wichtig damit Nahrung schmeckt? Mir schmeckt auch rohe Nahrung (besonders im Sommer bleibt die Küche oft kalt).

  • Ist Kochen nach Rezept nicht wie Malen nach Zahlen? Ich koche lieber nach Gefühl als nach Rezept.


    Nach Gefühl kochen ist auch schöner. Um das gut hinzubekommen, muss man aber erst einmal eine Weile nach Rezept gekocht haben, sonst hat man gar keine Empfindung für Mengen, etc..

  • Ein Fingerzeiger kocht ebenfalls...mal mit Lust, mal um etwas für die Nahrungsaufnahme auf den Tisch zu bringen, mal auch nicht, dann macht es meine Fru ...Rezepte werden dabei nur selten benutzt.

  • Ist die Frage ob jemand "Kochen" kann nicht sehr subjektiv? Was muss man denn (wie) kochen können um als Könner durchzugehen?

    Naja, umgangssprachlich würde jemand kochen können, der aus dem, was er in Kühlschrank, Speisekammer oder beim Einkauf vorfindet, irgendetwas Genießbares und wenn möglich auch schmackhaftes zubereiten zu vermag.
    Bloß im Kupferkessel das Teewasser bis zum Sprudeln zu erhitzen wäre zwar physikalisch der idealtypische Kochvorgang, jedoch würde niemand sich als Hobbykoch titulieren, der eben bloß ein Würstchen im Wasserbad zu erhitzen vermag oder so eine Fünfminutenterrine zuzubereiten versteht.

  • Ist Kochen nach Rezept nicht wie Malen nach Zahlen? Ich koche lieber nach Gefühl als nach Rezept.


    Das mache ich durchaus auch. Doch wenn ich etwas bestimmtes zum erstenmal koche, dann nutze ich gerne ein Rezept um mal eine Grundvorstellung der Menge und Bestandteile zu bekommen. Bei nächsten Mal wandel ich dann durchaus auch ab oder probiere Alternativen.

    Wo fangen Fertiggerichte für dich an?
    Wer stellt z.B. Nudeln für den Alltag selbst her?


    Fertiggerichte ist alles, was fertig gepackt und/oder gekocht in einer Packung ist. Also Ravioli aus der Dose (fertig gekocht) oder Miracoli (fertig verpackt in einer Packung), fertiger Eiersalat und dergleichen.
    Und Nudeln mache ich zum großen Teil tatsächlich selber. Einmal Teig machen, einen Teil für jetzt und den Rst einfrieren. Dazu eine Nudelmaschine mit verschiedenen Walzeneinsätzen.

    Ist denn Kochen wichtig damit Nahrung schmeckt? Mir schmeckt auch rohe Nahrung (besonders im Sommer bleibt die Küche oft kalt).


    Das Wissen um das Wort "Kochen" als Sammelbegriff für Nahrungsmittelzubereitung setze ich eigentlich voraus.
    In einem Kochbuch stehen ja schließlich nicht nur gekochte Gerichte, sondern auch kalte Speisen, Salate, Nachtisch etc. Zumindestens wenn es kein Spezialkochbuch ist.

  • Auch einfaches Essen kann gut sein. Fuer einen kleinen Haushalt ist es uninteressant jeden Tag 2-3 Stunden in der Kueche zu stehen. Aufwendigeres Essen wird im Grossen gekocht, mehrere Portionen. Rotkraut schmeckt mir gewaermt sogar besser.


    Wofür braucht man 2-3 Stunden zum Kochen? Das müsste dann schon ein aufwendiges Menue mit 5 bis 6 Gängen sein. Ansonsten kochen Kartoffeln ca. 15 - 20 Minuten, Kabeljau brät maximal 5 - 6 Minuten, Gemüse braucht etwa 10 Minuten, ein Schnitzel/Steak auch, und einen Braten setzt man an, lässt ihn etwas ruhen, und danach garen, in der Zwischenzeit kann man andere Dinge tun. Normalerweise brauche ich mit Vorbereitungszeit selten länger als maximal eine Stunde zum Kochen, da ist dann noch Salat und Nachtisch eingeschlossen.

  • Wofür braucht man 2-3 Stunden zum Kochen? Das müsste dann schon ein aufwendiges Menue mit 5 bis 6 Gängen sein. Ansonsten kochen Kartoffeln ca. 15 - 20 Minuten, Kabeljau brät maximal 5 - 6 Minuten, Gemüse braucht etwa 10 Minuten, ein Schnitzel/Steak auch, und einen Braten setzt man an, lässt ihn etwas ruhen, und danach garen, in der Zwischenzeit kann man andere Dinge tun. Normalerweise brauche ich mit Vorbereitungszeit selten länger als maximal eine Stunde zum Kochen, da ist dann noch Salat und Nachtisch eingeschlossen.


    Kartoffel und Gemuese kochen, evtl. ein Stueck Fleisch braten, ist einfaches Essen. Um sich 2-3 Std. in der Kueche aufzuhalten braucht man kein Menue.
    Vorbereiten, Krauter, Knoblauch, Zwiebeln schneiden, Teig fuer z.B. Kartoffelkloese, Gewuerze mischen, ....... Dazu kommt die Nacharbeit. Also ich wasche die Kueche danach ab, Toepfe und Geschirr wegraeumen, ...........


    So gross koennen die Kochkuenste bei dir nicht sein und die Kueche muss aussehen wie S..... :)

  • Kartoffel und Gemuese kochen, evtl. ein Stueck Fleisch braten, ist einfaches Essen. Um sich 2-3 Std. in der Kueche aufzuhalten braucht man kein Menue.
    Vorbereiten, Krauter, Knoblauch, Zwiebeln schneiden, Teig fuer z.B. Kartoffelkloese, Gewuerze mischen, ....... Dazu kommt die Nacharbeit. Also ich wasche die Kueche danach ab, Toepfe und Geschirr wegraeumen, ...........


    So gross koennen die Kochkuenste bei dir nicht sein und die Kueche muss aussehen wie S..... :)


    Meine Küche ist immer aufgeräumt und hygienisch rein, deshalb ist auch alles griffbereit, wodurch man Zeit spart. Zudem haben wir einen Geschirrspüler, mehrere Küchenmaschinen und scharfe Messer, womit sich exakt arbeiten lässt. Hättest Du richtig gelesen, wäre Dir aufgefallen, dass ich die Vorbereitungszeit mit eingerechnet habe, sonst wären statt einer Stunde nur knapp 30 Minuten herausgekommen. Selbst bei Thüringer Klössen braucht man mit einer Küchenmaschine zum Teig nur rund 30 Minuten und dann natürlich nochmal 30 Min. zu garziehen lassen, aber von diesen war nicht die Rede. Andere Klösse gibt es bei uns nicht.

  • Was du nicht alles hast Katerchen. :)
    Uebrigens, meine Kueche ist brandneu, auf dem neuesten Stand und komplett ausgeruestet. Dafuer hab ich richtig geschuftet. Letzte Anschaffung war eine italienische Eismaschine. Gibt nur noch hausgemachtes Eis mit frischen Rohwaren. Grossteils mit Fruechten vom eigenen Grund, 100% Bio.