Medien im Wandel der Zeit

  • Auch ein ideologisch verblendeter Arsch wie Reichelt lässt ab und zu einen gelungenen Furz raus.

  • ...


    Ihr stoppt einfach an der Stelle mit dem "Verstehen", bleibt in eurem ideologisch argumentativen Käfig und fangt an um euch zu schlagen, wenn jemand anderer Meinung ist.



    Nö, ich bin längst aus der Manege ausgestiegen.
    Diese Laufen im Kreis ist mir bei der Wärme auch viel zu anstrengend und unergiebig... ;)


    Letztlich kommt es darauf an, was "hinten" raus kommt, was nicht Birnes Erfindung ist, sondern auch nur abgekupfert. Und wenn das immer die gleiche Soße ist, dann hab ich die schon verkostet und als nicht gut genug empfunden. Da muss man dann auch nicht länger drauf rumkauen.

  • Im Ãœbrigen geht es nicht um andere "Meinungen", sondern um die divergente (alternative... ;)) Auslegung der Fakten.
    Wenn bei den Amerikanern notorisch jeder Furz analysiert und in fast allen Fällen als miefendes Unrecht deklariert wird - was ja durchaus auch in einigen Fällen zutrifft, das gleiche/analoge Verhalten der Russen aber als "Selbstverteidigung" und "Notwendigkeit" und "begründete Zwangsläufigkeit", "deren gutes Recht" und als "Reaktion" - erzähl das mal der unterdückten Opposition - euphemisiert und gerechtfertigt wird, kann man das zwar auch als "Meinung" hinstellen, aber mit Meinungen ist es eben so eine Sache...
    Eine "Meinung", die haben ja viele/alle. In Dresden haben sie die jeden Montag runtergeleiert, die, mit dieser besonderen "Meinung".
    Meinungen, die sind wie Achselhöhlen, jeder hat seine, aber das heisst nicht, dass ich meine Nase ständig da rein stecken muss, um zu wissen, dass es dort mitunter ziemlich müffelt. Meinetwegen kann jeder so stinken wie er/sie will, aber verschont mich damit zu verlangen, dass ich davon ständig ein Probe nehmen muss und auch noch voller Freude darauf einsteige.
    Dieser inbrünstig gelebte Antiamerikanismus ist nicht hilfreich und führt nirgendwo hin.
    Und im Gegenzug die Russen besser zu machen als sie sind, ist bestenfalls eine Farce.


    Das "Meinungsargument" ist übrigens ein zweischneidiges Schwert und hat auch noch Dornen am Griffstück... ;)

    3 Mal editiert, zuletzt von A0468 ()

  • ....Dieser inbrünstig gelebte Antiamerikanismus ist nicht hilfreich und führt nirgendwo hin.


    Die seit Jahrzehnten gepflegte Arschkriecherei auch nicht.


    Und im Gegenzug die Russen besser zu machen als sie sind, ist bestenfalls eine Farce.


    Es würde vollkommen ausreichen, diese beiden imperialistischen Drecksländer hinsichtlich der rechtlichen Würdigung und der Sanktionspraxis gleich zu behandeln.

  • Es gibt, neben der Frage, wie wahrheitsgemäß sie berichten (welche natürlich von entscheidender Bedeutung ist), noch einen anderen Aspekt, den ich bei den Medien sehr kritisch sehe: Mir sind die "Mainstream-Medien" oft schlicht zu langweilig! Ich will Neues erfahren, wenn ich lese!
    Einerseits ist es natürlich verständlich, dass sich Berichterstattung an der Lebenswirklichkeit der Mehrheit der Menschen orientiert, andererseits will zumindest ich nicht ständig und fast ausschließlich über immer wieder dieselben Dinge lesen, die in vielfältiger Variation bis zum Abwinken durchgekaut werden.


    Warum folgt beispielsweise auf den 99sten Artikel über Tesla der 100ste, und nicht der erste über BYD (diese Firma produziert weit mehr Elektrofahrzeuge als Tesla)?
    Warum folgt auf den 99sten Artikel über Windows 10 (oder das neue iPhone) nicht der erste über Linux Mint Cinnamon?
    Warum auf den 99sten über Facebook nicht der erste über Steemit?
    Warum auf den 99sten über die elend langweilige und ideenlose große Koalition nicht der erste über "Demokratie in Bewegung"?


    Ja, natürlich sollten die Proportionen gewahrt bleiben. Ich habe durchaus Verständnis dafür, dass nicht täglich über irgendeine Linux-Version berichtet wird, aber diese Gefahr besteht ohnehin in keinster Weise: Es wird so gut wie nie darüber berichtet! Wenn man also nicht zufällig bereits Interesse an einem Nischen-Thema hat, wird man über die "Mainstrem-Medien" auch kaum je auf etwas Neues, Interessantes stoßen ... und wenn doch, dann meist auf eher sensationsheischende (Krypto-Darknet-Geldwäsche-nix-für -brave-Bürger-blablub) als faktenorientierte Weise.


    Ja, diese Eindimensionalität und Bequemlichkeit der Medien, vor allem über Dinge zu berichten, die ohnehin in aller Munde sind, verleidet sie mir nicht selten.

  • Die traurige Antwort ist die, dass die (Medienschaffenden) sich ebenfalls in einer spezifischen Blase aufhalten und sogar im Kreis voneinander abschreiben, bez. auf die gleichen Primärquellen zugreifen, die bereits vorgefertigte Textblöcke anbieten.
    Es ist wirklich eine Schande für die Zunft, dass teilweise die Artikel, Presseberichte und Agenturmeldungen passagenweise wörtlich übereinstimmen und das über verschiedene Medien hinweg, auch bei unterschiedlichen Stammhäusern.

    Einmal editiert, zuletzt von A0468 () aus folgendem Grund: i

  • […] Warum folgt beispielsweise auf den 99sten Artikel über Tesla der 100ste, und nicht der erste über BYD (diese Firma produziert weit mehr Elektrofahrzeuge als Tesla)? […]

    Es steht Dir doch frei, Mandarin zu lernen und chinesische Medienerzeugnisse zu lesen… in deutschen Ballungsgebieten wird der optisch einem Audi nicht unähnliche Ur-Tesla, der seit Jahren gebaut wird, fast schon einen alltäglichen Anblick im Straßenverkehr bieten - Fahrzeuge der Marke Byd sind deutschen Autofahrern bestenfalls von Messeständen her bzw. der Berichterstattung über derartige Messen, ein Begriff.
    Die erste chinesische Kfz-Marke, die auf dem deutschen Markt vorübergehend mal vertreten war, dürfte wohl Landwind gewesene sein, die eine qualitativ nicht gerade verbesserte Wiederauflage des Opel Frontera vor ca. acht bis zehn Jahren angeboten hat.


    Die Medien indes leiden unter'm allumfassenden Desinteresse unserer Landsleute - man muss sich bald wundern, dass es den Bahnhofsbuchhandel noch gibt, in dem neben Schokoriegeln und Zigaretten auch dann und wann eine Zeitung, eine Zeitschrift oder ein Buch einen Käufer findet.

  • […] Es ist wirklich eine Schande für die Zunft, dass teilweise die Artkel, Presseberichte und Agenturmeldungen passagenweise wörtlich übereinstimmen und das über verschiedene Medien hinweg, auch bei unterschiedlichen Stammhäusern.

    Mit der Konzentration des Pressewesens auf vielleicht ein halbes dutzend Medienhäuser/Verlagsgruppen ist diese Einsparung eigener redaktioneller Tätigkeit nur konsequent.
    Und das der Endverbraucher sowieso News im Tweetformat zu bevorzugen scheint - ganz so, wie die Infoscreens in U-Bahnen ja auch "das Wichtigste" vom Tage als Ein- oder Zweizeiler verkünden, und wie's der Kunde vom heimischen Videotext längst gewohnt ist, lohnte ein ausgiebigeres Nachforschen sowieso nicht.
    Wer von Nachrichten mehr erwartet, kann ja die monatlich erscheinende le monde diplomatique käuflich erwerben. Die dürfte sich ein paar zusätzlich verkaufte Exemplare durchaus freuen.

  • Für einen der alles weiß und kennt, ist so manches deiner Statements erschütternd dürftig...
    Wer ist das denn, Dein universeller Standard-"Endverbraucher" von dem du ständig faselst?
    Ich weiß zwar, dass es solche Exemplare irgendwo geben muss, denn sie sind schließlich fester Bestandteil des demonskopischen Vokabulars und Lieschen-Müller-Gerüchte-Umlaufs, aber ich treffe nie eine/n von diesen Universelldurchschnittlichenunterklassenverbrauchern, die du überall und bei allen Gelegenheiten als Beispiel bringst - egal in welchen Zusammenhängen.


  • Fahrzeuge der Marke Byd sind deutschen Autofahrern bestenfalls von Messeständen her bzw. der Berichterstattung über derartige Messen, ein Begriff.


    Schon richtig, aber man könnte ja auch mal die Zukunft antizipieren ... oder beleuchten, was sich außerhalb der engen Grenzen Europas jetzt schon abspielt.


    Natürlich kann ich mir andere Quellen erschließen, wenn ich von den 'westlichen Mainstream-Medien' nicht abgedeckte Interessen habe ... aber was, wenn es sich um Dinge handelt, von denen ich noch nicht einmal ahne, dass sie überhaupt existieren? Das wäre doch auch eine Aufgabe der Medien, Themen ins Blickfeld zu rücken, derer die Masse der Menschen noch gar nicht gewahr ist! Ideale Journalisten sollten Pioniere sein, statt jedem Trend hinterherzuchecheln. :)

  • […] Das wäre doch auch eine Aufgabe der Medien, Themen ins Blickfeld zu rücken, derer die Masse der Menschen noch gar nicht gewahr ist! […]

    Das ist sicher eine faszinierende Idee - aber gemessen am Auflagenschwund stehen die Medien eher vor dem Problem, überhaupt Themen finden (oder soweit herzurichten) die die aktuell anzusprechenden Kunden zum Kauf verleiten - und da haben sich offenbar die Themen des Boulevardjournalismus am ehesten "bewährt".


  • Das ist sicher eine faszinierende Idee - aber gemessen am Auflagenschwund stehen die Medien eher vor dem Problem, überhaupt Themen finden (oder soweit herzurichten) die die aktuell anzusprechenden Kunden zum Kauf verleiten - und da haben sich offenbar die Themen des Boulevardjournalismus am ehesten "bewährt".


    Oh, sollen sie doch auf Steemit schreiben, dort werden qualitativ hochwertige bzw. interessante Artikel in der Regel mit vielen Upvotes honoriert ... dann könnten auch nervende Paywalls wegfallen derer sich so oft bedient wird ... Wer upvotet, weil ihm etwas gefällt, zahlt dafür ja nichts ...


    Ich hatte das vor kurzem mal einem taz-Journalisten empfohlen. Er schrieb mir dann, das würde sich nicht lohnen und teilte mir mit, was er durch seine Artikel so verdient ... ich teilte ihm dann mit, was ich durch meine Steemit-Artikel so verdiene ... leider verstummte er daraufhin vollends ...

  • Oh, sollen sie doch auf Steemit schreiben […]

    Freiberufliche Journalisten können dies ja tun - wer aber Angestellter einer Zeitung ist, wird für deren Redaktion schreiben und folglich zur Veröffentlichung in deren Printausgabe oder deren Online-Portal oder e-Paper.
    Abgesehen davon: Wie viele Leser innerhalb Deutschlands wird man mit Steemit erreichen?


  • Freiberufliche Journalisten können dies ja tun - wer aber Angestellter einer Zeitung ist, wird für deren Redaktion schreiben und folglich zur Veröffentlichung in deren Printausgabe oder deren Online-Portal oder e-Paper.


    Ich frage mich, wann die erste deutsche Zeitung darauf kommen wird, einen offiziellen Steemit-Accout zu eröffnen ... unter dessen Dach dann ihre verschiedenen Autoren posten können. Ich denke, das könnte zukünftig sehr lukrativ werden.



    Abgesehen davon: Wie viele Leser innerhalb Deutschlands wird man mit Steemit erreichen?


    Warum innerhalb Deutschlands? Es sollte um deutschsprachige User überall auf der Welt gehen. Viele deutschsprachige Steemit-User gehören zur Gruppe der 'digitalen-Nomaden', die von überall aus arbeiten. Steemit hat die eine Million-Account-Grenze gerade überschritten, davon sind vielleicht 3 - 5 % deutschsprachig (das ist nur eine Schätzung - bin gerade zu faul, das genauer zu recherchieren). Facebook hatte nach zweijähriger Existenz auch nicht mehr User (das habe ich jetzt so in Erinnerung und ebenfalls nicht geprüft).

  • […] Ich denke, das könnte zukünftig sehr lukrativ werden. […]

    Einen ähnlichen Hype gab's vor ca. zehn Jahren auch um "Second Life", wo man ebenfalls Geld verdienen konnte, sog. Linden-Dollars, deren Ãœberschüsse man sich sogar in echten USD auszahlen lassen konnte, Und in der Tat haben etliche Unternehmen seinerzeit nicht geruht, bis sie auf der Plattform vertreten waren. Aber irgendwie ist es bald wieder recht still geworden um dieses Paralleluniversum.

    […] Warum innerhalb Deutschlands? […]

    Irgendwie ist die geographische Nähe von Redaktion und Lesern einer Zeitung wichtig. Selbst im Internet-Zeitalter.

  • […] die Krise des Journalismus und die Glaubwürdigkeit der Medien […]

    […] ist noch längst nicht überwunden, und es hat sich jetzt gezeigt, dass auch der SPIEGEL nicht davor gefeit ist, auf Blender hereinzufallen, deren Tun die Krise verschlimmert und das Vertrauen in die Glaubwürdigkeit der Medien erschüttert.

  • Andererseits ist es beispielgebend, wie der Spiegel damit umgeht und mit maximaler Transparenz den Fall beschreibt, unangemessenes Vertrauen in einen vermeintlichen Shooting-Star bekennt, Schwächen der Kontrolle zugibt, mit sich selbst harsch in die Kritik geht und die eigenen Strukturen hinterfragt.


    Würde das alle Medien, denen Unsauberkeiten der Recherche und im handwerklichen Umgang beim Verfassen von Meldungen nachgewiesen werden, so handhaben, wäre das Problem der flächendeckenden Erosion der Vertrauens in die Glaubwürdigkeit der Medien keines.


    Das darf man, bei aller berechtigten Kritik im speziellen Fall, durchaus auch anmerken, um dem Sachverhalt gerecht zu werden, denn das gehört unbedingt zur ganzen Wahrheit.


    http://www.spiegel.de/kultur/g…haus-offen-a-1244579.html
    http://www.spiegel.de/kultur/g…ten-fragen-a-1244568.html
    http://www.spiegel.de/kultur/g…zen-stiess-a-1244593.html
    http://www.spiegel.de/kultur/g…n-reagiert-a-1244569.html

  • Aber ihn jetzt so dermaßen und ständig mit seinem Namen durch die Medien zu treiben übersteigt mein Verständnis. Was ist mit den ganzen Strukturen, die diesen Betrug möglich machten? Nur die Hälfte der Namen, die dafür zuständig sind, möchte ich auch lesen. Er hat im großen Stil gelogen, immer weiter, weil es ihm möglich gemacht wurde und weil alle glauben wollten, was er schrieb. Er ist erledigt. Aber nur ansatzweise auch die, die jetzt butalstmögliche Aufklärung betreiben, wo das Kind längst im Brunnen ist? Ich finde, man kann es auch übertreiben. Fakten aufklären ja, die Berichte benennen, die wohl erfunden worden sind, ja, aber nicht einen Betrüger, den man offensichtlich hat machen lassen, weil es sich so gut las, was er schrieb, so in die Enge treiben, dass er sich nirgends mehr sehenlassen kann. Der Mann ist jung, er hat noch ein Leben vor sich und unser Rechtssystem ist (noch) so gut aufgestellt, dass man sich wehren kann. Der kann es nicht mehr. Was soll er noch anfangen? Märchenbücher schreiben?


    Also kurz gesagt, ich finde es nicht anständig, dass der Spiegel nun die kurzfristig gefundene Messlatte der Glaubwürdigkeit so hochhängt (im übrigen ja nun für alle Konkurrenten, ob klein, ob groß), indem er einen Journalisten regelrecht schlachtet, für dessen "Karriere" er zumindest mit verantworlich ist, ohne gleichzeitig im ähnlichen Stil die Klarnamen der Weggucker zu benennen.


    Für mich ist das eine Kampagne, um sich selber zu bewerben und da schießt man weit über das Ziel hinaus. M. E.


    Frdl. Grüße
    Christiane

  • Aber ihn jetzt so dermaßen und ständig mit seinem Namen durch die Medien zu treiben übersteigt mein Verständnis. Was ist mit den ganzen Strukturen, die diesen Betrug möglich machten? Nur die Hälfte der Namen, die dafür zuständig sind, möchte ich auch lesen. Er hat im großen Stil gelogen, immer weiter, weil es ihm möglich gemacht wurde und weil alle glauben wollten, was er schrieb. ...


    Flucht nach vorne, weil es nicht anders geht und einer besonders blutigen Hinrichtung um die Empörung zu befriedigen und die eigene tägliche Propaganda zu verschleiern. Natürlich ist es nicht nur einer, der da kreativ kommentiert und berichtet hat und viele die das wohlwollend begleitet haben, denn wir sind die Guten. Aber die Bestätigung von all dem Theater empfinde ich trotzdem als gute Sache.

  • Flucht nach vorne, weil es nicht anders geht […]

    Claus Relotius hat die Stories geliefert, die Chefredaktion und der Zeitgeist geradezu verlangt haben - nicht umsonst heißt es im in Beitrag #56 verlinkten Abendblattartikel:

    Zitat

    Anfang des Monats stand Relotius auf der Bühne des Deutschen Reporterpreises, wo er für „Ein Kinderspiel“, eine Reportage über einen syrischen Flüchtlingsjungen, den Hauptpreis erhielt.

    Nach Ansicht des (leider verstorbenen) Philosophen Jean Baudrillard leben wir im Zeitalter der Simulation, und da kann es nicht verwundern, dass die "besten" Presseerzeugnisse die sind, die einerseits mehrheitsfähige und andererseits den common sense stimulierende Bestätigungen der gängigen Vorstellungen liefern, bzw. Vorurteile und Weltanschauungen untermauernde Geschichten erzählen. Geschichten, die zu schön sind, um wahr zu sein. Was also noch vor vielleicht 60 Jahren Aufgabe des ROMANS war, ist jetzt Glanzleistung "investigativen Journalismus".

    […] Aber die Bestätigung von all dem Theater empfinde ich trotzdem als gute Sache.

    Nun, der SPIEGEL war einstmals eine regierungskritische Institution. Diese Stellung ist längst verloren - jetzt ist die Qualitätspresse schwer angeschlagen, und der Vorwurf, Fake-News zu verbreiten, wird sich kaum mehr entkräften lassen, selbst wenn einzelne Journalisten ihre Plätze räumen.
    Die Anfälligkeit bzw. Bereitwilligkeit, der gezielten Unwahrheit auf den Leim zu gehen, hat ein Ausmaß erreicht, das den Medien insgesamt irreparablen Schaden zugefügt hat.