DIE NATO , ein Relikt aus dem Kalten Krieg oder heute ein 3. Weltkrieg-Treiber ?

  • Da es weltweit keine gesellschaftliche Alternative gibt, die Schweiz oder Norwegen nicht alle aufnehmen können, Australien, Neuseeland und Canada Einwanderungsbeschränkungen haben und die Menschen dort auch einem harten Wettbewerb ausgesetzt sind, woraus folgt, das Wohlstand nicht sicher erreicht werden kann, weshalb sollten Deutsche oder Sachsen auswandern?


    Diese Frage ging seinerzeit in der DDR etwas anders aus und schließlich konnte man doch das ganze Land mitnehmen, wie auch im Rest von Osteuropa.


    Zitat von grauer kater

    Man arrangiert sich halt mit der Lage und macht das Beste draus! Somit bedarf es keiner Reisebeschränkungen. Wäre aus deutschland ein systemgefährdender Braindrain zu verzeichnen, der sich mittels finanzieller Boni nicht stoppen ließe, dürften auch staatliche Maßnahmen folgen, das zu verhindern.


    Es gibt eine Menge Staaten, die haben das, machen aber nichts dergleichen.


    Zitat von grauer kater

    Und das Andere ist Geschichte. es lohnt nicht mehr, zu spekulieren, was wäre gewesen, wenn dies oder jenes anders verlaufen wäre!


    Nein es lohnt sich nicht. Aber spekulieren macht Spaß.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Dann hätte man sich Logistik, Zeitpunkt und Strategie des Krieges halt vorher überlegen sollen und die Stoßrichtung statt auf Moskau zuerst nach Baku orientieren sowie Rommel befähigen müssen, nach Saudi Arabien und in die Golfstaaten gelangen zu können!


    Besser nicht, auch als farbechter Antikommunist ist der Ausgang des zweiten Weltkriegs nicht wirklich verbesserbar, in diese Richtung würde es jedenfalls nicht gehen.
    Stalin hat nach dem Krieg eine etablierte Diktatur errichtet, das ist zwar ätzend, aber da sie nach "nur" 45 Jahren friedlich aufgelöst wurde, wäre eine militärische Beseitigung ein wirklich blöde Idee gewesen. Und der Adolf ist auch sicher nicht die richtige Wahl dafür, was der im Siegfall angestellt hätte will ich eigentlich gar nicht so gerne wissen, gibt schon genug ungute Anhaltspunkte.


    Zitat von grauer kater

    Aus dem Ersten Weltkrieg war ja die verheerende Wirkung eines Mehrfrontenkrieges bekannt. Am Besten wäre es allerdings gewesen, Hitller wäre nie an die Macht gekommen und Europa hätte seine Kriege überhaupt für immer als Politik mit anderen Mitteln in der Mottenkammer der Geschichte versenkt.


    Noch besser wäre es gewesen, die Oktoberrevolution wäre gescheitert und der Adolf wäre uns erspart geblieben.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Wo wir grad bei "hätte" und "wäre" sind ...


    Hätte man bloss den ersten, der einen Zaunpfahl eingeschlagen und behauptet hat, das Land gehöre ihm, mit eben diesem Pfahl erschlagen, und jeden weiteren der dies versucht hätte ebenfalls - wir wären heute besser dran.

  • Wo wir grad bei "hätte" und "wäre" sind ...


    Hätte man bloss den ersten, der einen Zaunpfahl eingeschlagen und behauptet hat, das Land gehöre ihm, mit eben diesem Pfahl erschlagen, und jeden weiteren der dies versucht hätte ebenfalls - wir wären heute besser dran.


    Wir wären noch Jäger und Sammler, denn wenn man schon ein Feld umflügt, dann will man auch selbst ernten.
    Ich fände das jetzt nicht so gut, vor allem weil ich aufgrund einiger körperlicher Defizite nicht mehr leben würde und wahrscheinlich zeitlebens unter starken Zahnschmerzen gelitten hätte, aber jedem das Seine.


    Gruß
    Verbalwalze

  • ...................Noch besser wäre es gewesen, die Oktoberrevolution wäre gescheitert und der Adolf wäre uns erspart geblieben.GrußVerbalwalze


    Was hat die Oktoberrevolution mit dem Gröfaz zu tun? Es waren das Versagen der SPD in der Novemberrevolution und die Spaltung der Progressiven Kräfte in Deutschland, die den Nationalsozialismus und damit den Faschismus den Weg bereiteten.

  • Was hat die Oktoberrevolution mit dem Gröfaz zu tun? Es waren das Versagen der SPD in der Novemberrevolution und die Spaltung der Progressiven Kräfte in Deutschland, die den Nationalsozialismus und damit den Faschismus den Weg bereiteten.


    Das sehen wir mal wieder völlig anders. Die SPD hat die Demokratie gerettet.
    Die KPD ist eine antidemokratische Partei gewesen und wenn ich mir die Trefferquote der Kommunisten in der Wirtschaftspolitik anschaue, dann sollte man sich gar nicht mit denen zusammentun, ist viel zu teuer.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Wo wir grad bei "hätte" und "wäre" sind ...


    Hätte man bloss den ersten, der einen Zaunpfahl eingeschlagen und behauptet hat, das Land gehöre ihm, mit eben diesem Pfahl erschlagen, und jeden weiteren der dies versucht hätte ebenfalls - wir wären heute besser dran.


    Was ich noch fragen wollte, ist das Dein Konzept, mit dem Du Deine politischen Vorstellungen durchsetzen möchtest?
    Meins ist es jedenfalls nicht.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Was ich noch fragen wollte, ist das Dein Konzept, mit dem Du Deine politischen Vorstellungen durchsetzen möchtest?
    Meins ist es jedenfalls nicht.


    Aber verteidigen tust du solche Konzepte mit Klauen und Zähnen. Natürlich nur, wenn es den "richtigen" trifft und "wir" (eher du) dabei nix abbekommen....


    Gäbe es einen Virus, der nur gierige und rücksichtslose Menschen dahinraffen würde - ich würde ihn freilassen.

    Einmal editiert, zuletzt von Diogenes2100 ()

  • Aber verteidigen tust du solche Konzepte mit Klauen und Zähnen. Natürlich nur, wenn es den "richtigen" trifft und "wir" (eher du) dabei nix abbekommen....


    Das hast Du wohl nicht richtig verstanden, nur mal angenommen ich hätte so eine Pfahlphobie wie Du. Dann würde ich erstmal mit dem Pfahlsetzer reden, dann kann man den Pfahl entfernen und wenn der Pfahlsetzer dann gewalttätig wird, kann man angemessene Gegengewalt ausüben, wobei man nicht mit tödlicher anfangen muss.
    Oder weil ja noch Platz ist, einigt man sich mit den Pfahlsetzern, auf eine Gebietsteilung, d.h. es gibt dann eben Gegenden in denen man Pfähle setzen darf und solche in denen man das nicht darf.


    Zitat von Diogenes2100

    Gäbe es einen Virus, der nur gierige und rücksichtslose Menschen dahinraffen würde - ich würde ihn freilassen.


    ... und beim Thema Massenmord glatt den Adolf vom Siegerpodest stoßen.
    Das sollte man mal lieber sein lassen und dann die unerwarteten Nebenwirkungen, wenn es möglicherweise auch welche erwischt, die "nur" rücksichtslos ihr politisches Programm durchsetzen wollen und machtgierig sind, aber Du bist ja offensichtlich bereit Opfer zu bringen.
    Todesstrafe für diffuse Persönlichkeitsmerkmale ist jedenfalls nicht mein Ding.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Das sehen wir mal wieder völlig anders. Die SPD hat die Demokratie gerettet.
    Die KPD ist eine antidemokratische Partei gewesen und wenn ich mir die Trefferquote der Kommunisten in der Wirtschaftspolitik anschaue, dann sollte man sich gar nicht mit denen zusammentun, ist viel zu teuer.GrußVerbalwalze


    Die SPD hat dem GRÖFAZ den Steigbügel gehalten und sich danach mit den kommunistischen Genossen in den gleichen Gefängnissen, Zuchthäusern und KZ des faschistischen Regimes wiedergefunden, soweit sie den mit der Machtergreifung verbundenen Terror überhaupt überlebt hatten. Ansonsten kann man nur Thomas MANN zitieren: "Der Antikommunismus ist die Grundtorheit des 20. Jahrhunderts!", leider aber hat diese Torheit sich bei nicht Wenigen ins 21. Jahrhundert herüberretten können.

  • Die SPD hat dem GRÖFAZ den Steigbügel gehalten


    Nein, das hat sie nicht, das waren die Bürgerlichen.


    Das die SPD Extremisten unterstützen würde ist normalerweise nicht das Problem. Jedenfalls dann, wenn man kein Extremist ist.


    Zitat von grauer kater

    und sich danach mit den kommunistischen Genossen in den gleichen Gefängnissen, Zuchthäusern und KZ des faschistischen Regimes wiedergefunden, soweit sie den mit der Machtergreifung verbundenen Terror überhaupt überlebt hatten. Ansonsten kann man nur Thomas MANN zitieren: "Der Antikommunismus ist die Grundtorheit des 20. Jahrhunderts!", leider aber hat diese Torheit sich bei nicht Wenigen ins 21. Jahrhundert herüberretten können.


    Das war 1944, seitdem sollte man was gelernt haben.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Nein, das hat sie nicht, das waren die Bürgerlichen................Das war 1944, seitdem sollte man was gelernt haben. GrußVerbalwalze


    Die Bürgerlichen, das Zentrum, hat natürlich auch einen Beitrag zu Hitlers Aufstieg geleistet, unbestritten, die haben ihn sogar finanziert, bis sie teilweise offen zur NSDAP übergelaufen sind. Der Hauptfaktor war jedoch der Streit zwischen SPD und KPD, denn dadurch konnte mit der ideologischen These eines "Nationalen Sozialismus" der Faschismus auf Stimmenfang gehen, die Hirne verkleistern. Die KPD war bereit, geschlossen gegen den politischen Gegner mit der SPD vorzugehen und die eigenen Differenzen im linken Lager zurückzustellen! Die rechten Führer der SPD waren es nicht!

  • Die Bürgerlichen, das Zentrum, hat natürlich auch einen Beitrag zu Hitlers Aufstieg geleistet, unbestritten, die haben ihn sogar finanziert, bis sie teilweise offen zur NSDAP übergelaufen sind. Der Hauptfaktor war jedoch der Streit zwischen SPD und KPD, denn dadurch konnte mit der ideologischen These eines "Nationalen Sozialismus" der Faschismus auf Stimmenfang gehen, die Hirne verkleistern. Die KPD war bereit, geschlossen gegen den politischen Gegner mit der SPD vorzugehen und die eigenen Differenzen im linken Lager zurückzustellen! Die rechten Führer der SPD waren es nicht!


    Und das ist auch richtig so, denn sonst hätten sie den gleichen Fehler wie die Bürgerlichen gemacht. Nämlich Selbstmord aus Angst vor dem Tod.
    Wenn man Wunschszenarien aufstellt, wie Hitler hätte verhindert werden können, sollte den ersten Rang eine Senkung der Reparationszahlungen durch die Sieger des ersten Weltkriegs erhalten. Dann hätten die Bürgerlichen sich lieber mit der SPD zusammentun sollen anstatt den Adolf zu inthronisieren.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Dann hätten die Bürgerlichen sich lieber mit der SPD zusammentun sollen anstatt den Adolf zu inthronisieren.


    Gruß
    Verbalwalze


    Aha, so kam er erst an die Macht. Das kannst du uns ruhig mal etwas genauer erklären.


    mfg

  • Und das ist auch richtig so, denn sonst hätten sie den gleichen Fehler wie die Bürgerlichen gemacht. Nämlich Selbstmord aus Angst vor dem Tod.
    Wenn man Wunschszenarien aufstellt, wie Hitler hätte verhindert werden können, sollte den ersten Rang eine Senkung der Reparationszahlungen durch die Sieger des ersten Weltkriegs erhalten. Dann hätten die Bürgerlichen sich lieber mit der SPD zusammentun sollen anstatt den Adolf zu inthronisieren.GrußVerbalwalze


    Das Thema war die dt. Innenpolitik, das Umschwenken der SPD von der Novemberrevolution zur Restauration des kapitalistischen Staates in Deutschland. Die Einflüsse von außen spielten natürlich mit hinein, zudem war die faschistische Ideologie ja nicht auf Deutschland begrenzt, sondern in ganz Europa und in den USA präsent, wie auch Hitler von Teilen der Münchener Großbourgeoisie, von den Bechsteins, von Henry Ford, massiv von Thyssen, vom Wagner-Clan und vielen anderen finanziert wurde.

  • Aha, so kam er erst an die Macht. Das kannst du uns ruhig mal etwas genauer erklären.


    mfg


    Hast Du da echt Informationsbedarf, ich vermute mal nein.
    Wenn doch google mal "Ermächtigungsgesetz".
    Die Zeit exklusiv für Dich ein Minutenprotokoll der Reichstagssitzung im Action-Stil zu schreiben spare ich mir, sorry.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Hast Du da echt Informationsbedarf, ich vermute mal nein.
    Wenn doch google mal "Ermächtigungsgesetz".
    Die Zeit exklusiv für Dich ein Minutenprotokoll der Reichstagssitzung im Action-Stil zu schreiben spare ich mir, sorry.


    Gruß
    Verbalwalze


    Das Ermächtigungsgesetz kam erst nach der Machtergreifung.
    Mir schwant du hast nicht verstanden, dass die Zeit vor der Wahl gemeint war mit "Wer ihn hoch gebracht hat" nicht was er nach der Wahl gemacht hat. Und du selbst hast ja die "Inthronisierung durch die Bürgerlichen" ins Spiel gebracht


    Zitat

    Zitat von Verbalwalze Dann hätten die Bürgerlichen sich lieber mit der SPD zusammentun sollen anstatt den Adolf zu inthronisieren.


    Gruß

    Verbalwalze


    ...und das wollte ich von dir genauer erklärt haben. Was das Ermächtigungsgesetz jetzt damit zu tun hat und vor allem, wie man hier wieder die Kurve zum Thema bekommen will, ist eine berechtigte Frage.


    :biggrin:

  • Wer es noch nicht mit bekommen hat:
    http://www.tagesschau.de/ausla…tenberg-portrait-101.html


    Der hat als Student noch Scheiben der US-Botschaft in Oslo eingeworfen. :lol:


    Gegenüber seinem Vorgänger ist Herr Stoltenberg sicher ein Gewinn, doch man darf nie vergessen, dass die Nato ein Instrument der USA darstellt und Herrn Stoltenbergs Position nur das öffentliche Aushängeschild ist. Sein Einfluss, die Nato zu einem realen Bündnis zu gestalten, das einzig der Verteidigung seiner Mitglieder dient, dürfte extrem marginal sein!