"Innovationsvergleich" Deutschland ( / Europa) - China ( / Asien)

  • "China treibt Innovation voran":
    http://www.china-observer.de/i…-treibt-innovation-voran/


    Deutschland eigentlich auch? Ich weiß nicht, wie die anderen Foristen das sehen, aber in mir verfestigt sich immer stärker der Eindruck, dass Europa, inklusive Deutschlands, in den wirklich entscheidenden Zukunftstechnologien den Anschluss verliert, bzw. wenn noch vorhanden, seinen Vorsprung verspielt.


    Es gibt Bereiche, in denen Deutschland immer noch führend ist, z.B. Maschinenbau und Automobilindustrie mit durchaus auch aktuell noch sehr gefragten Produkten. Aber selbst in diesen Bereichen wird (wurde) sich m.E. viel zu sehr auf vorhandenen Lorbeeren ausgeruht, so dass neue Entwicklungen verschlafen werden. So werden die ersten Serienreifen Autos mit Wasserstoffantrieb in Asien angeboten werden, z.B. von Hyundai und Toyota:
    http://www.spiegel.de/auto/akt…nstoffzelle-a-977331.html
    http://www.zeit.de/auto/2013-0…toffzelle-elektrofahrzeug
    Im Bereich Elektroautos/Akkus sieht es ähnlich aus. Inzwischen haben die deutschen Hersteller zwar gemerkt, dass sich in diesem Bereich langsam etwas tut, aber statt einen Vorsprung im Bereich der Akkutechnologie aufzuweisen (den sie vielleicht vor 15 Jahren noch hatten), hinken sie inzwischen weit abgeschlagen hinterher. So müssen deutsche Firmen, wie z.B. Daimler mangels eigener leistungsfähiger Akkus auf Kooperationen mit asiatischen Produzenten setzen, um z.B. auf dem chinesischen Markt konkurrenzfähig zu sein (http://www.politopia.de/thread…zeuge?p=735900#post735900).
    China selbst plant Milliarden in die Förderung von Elektroautos zu investieren:
    http://www.wallstreet-online.d…n-foerderung-elektroautos


    Wie sieht es in anderen Bereichen aus, die meiner Meinung nach die Zukunft bestimmen werden, z.B. bezüglich der Nutzung alternativer Energiequellen? Hier wird zwar viel, und teilweise selbstgefällig, von der "Energiewende" geredet, diese wurde jedoch letztlich so dilettantisch umgesetzt, dass im gleichen Zeitraum fast alle deutschen Hersteller von Solarmodulen Pleite gingen. Außerhalb Europas boomt die Solarbranche:
    http://www.heise.de/tp/news/So…tion-beendet-2301279.html
    Die vergrößerbare Grafik zeigt sehr anschaulich den rapiden Anstieg des per Photovoltaik produzierten Stroms in den letzten Jahren - die Entwicklung steht erst ganz am Anfang. Für 2014 - nicht in der Grafik enthalten - wird mit einem Volumen von 52 GW gerechnet, und für das Jahr 2015 wird ein weltweiter Anstieg auf 61 Gigawatt prognostiziert. Auf das früher mit Abstand führende Europa entfallen dann voraussichtlich nur noch knapp 20 % der Produktion. Es geht hier nicht nur darum, in Europa Solarstrom produzieren zu können, nein, erfolgreiche europäische PV-Firmen würden darüber hinaus auch die Möglichkeit besitzen, ihre Produkte in sonnenreichen Ländern verkaufen zu können... wenn es sie noch gäbe...
    Insbesondere China ist inzwischen das "Zugpferd" des Solarsektors:
    http://www.solarserver.de/sola…hr-des-pferdes-davon.html
    Ähnlich sieht es im Bereich der Windenergie aus. China ist inzwischen global führend. Firmen, wie z.B. Xinjiang (Goldwind) investieren weltweit, auch beispielsweise in Russland, womit China zusätzlich von den gestörten Beziehungen zwischen Europa und Russland profitiert:
    http://www.bloomberg.com/news/…lade-plant-in-russia.html


    In anderen zukunftsweisenden Sektoren spielt Europa schon lange keine Rolle mehr: Während in China, aber auch Japan und Korea High-Tech-IT-Firmen in den Bereichen Netzwerktechnologie, Telekommunikation, Smartphones und Computer schnell wuchsen und Marktanteile gewannen (beispielsweise ZTE, Huawei, HTC, Lenovo, Samsung, Sharp...), wobei sie ständig neue Innovationen auf den Markt bringen, gibt es in Europa kaum noch erfolgreiche Hardware produzierende IT- und Elektronikfirmen (von Software, einmal abgesehen von SAP, ganz zu schweigen!). Darüber hinaus ist es in Deutschland immer noch nicht gelungen, alle Regionen zumindest mit schnellem Internet zu versorgen:
    http://www.dw.de/schnelles-int…-den-anschluss/a-17208669
    Es wird übrigens keineswegs nur die Netzwerkinfrastruktur vernachlässigt. Dasselbe gilt in gleichem Maße für die Verkehrsinfrastruktur; Straßen - und, seit ihrer Privatisierung, insbesondere auch für das Streckennetz der Bahn (während China über die längste Hochgeschwindigkeitsstrecke der Welt verfügt: http://www.china-observer.de/i…eitsbahnstrecke-der-welt/).


    Aus dem Eingangslink: "Die 2011 erstmals im 12. Fünfjahresprogramm 2011 bis 2015 von der Volksrepublik China benannten “neuen strategischen Industriebereiche†- Energieeinsparung und Umweltschutz, neue Informationstechnologien, Biotechnologie, hochwertige Ausrüstungen, neue (nichtfossile) Energien, neue Materialen und alternative Kfz-Antriebstechniken - lesen sich wie ein Pendant zu den im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung ausgewiesenen Schlüsseltechnologien."
    Wenn es in Deutschland tatsächlich ein Pendant zu diesen Plänen gibt, frage ich mich doch, wer sie wohl konsequenter umsetzen wird?


    Sicherlich gäbe es auch in Deutschland/Europa immer noch viele positive Aspekte zu benennen, meine Aufzählung vermittelt keinen wirklich ausgewogenen Eindruck. Dennoch sehe ich es mit Sorge, wie planlos und kurzsichtig Europa teilweise agiert, immer nur auf die Lösung das nächsten Problems fokussiert, statt langfristige Perspektiven und Zukunftsvisionen zu entwickeln.

  • Wer seine Kräfte und Ressourcen in dümmlicher Neuauflage des Kalten Krieges und auf dem Gebiet der Aufrüstung vergeudet, sich zum Vasallen einer zutiefst antiquierten US-Politik degradieren lässt, der kann nicht mehr mithalten. Und unterfinanzierte Bildungssysteme, insbesondere auch Hochschulen und Universitäten, die sich zudem auf wenig innovative Zweige der Wissenschaft orientieren, wie BWL, verschrobene Ökonomie und spinnerte Sozialwissenschaften, die bringen eben keine Spitzenleistungen der Ingenieurskunst mehr hervor. Zudem fehlen langsam auch die Talente. Wenn intelligente Eltern keine Nachkommen oder nur ein Kind aufziehen, muss man sich kaum wundern, wenn in der höheren Bildung Mittelmaß dominiert! Zudem muss das Studium zumindest bis zum Master für die Studierenden kostenfrei sein! Und die Mieten in den Universitätsstädten etc. müssen bezahlbar bleiben! Wer bis zum 30. Lebensjahr benötigt, weil er neben dem Studium noch arbeiten muss, um es zu finanzieren, hat meist die innovativste Phase seines Lebens erreicht, ehe er dann in einer Position ist, Neues umzusetzen, ist der Sturm und Drang dahin, der in der Vergangenheit Deutschland wissenschaftlich-technisch geprägt hat. Grüsse vom grauen kater


  • Das nennt man Globalisierung, Jaki.Bei bestimmten Produkten entscheidet letztendlich nur der Preis und das hat dann irgendwann auch Rückkoppelungen auf die Entwicklung und Innovation.


    Siemens hat mit Fujitsu damals richtig gute Computer/Notis gebaut/entwickelt und in Sömerda fertigen lassen.Jetzt macht Fujitsu das alleine.Selbst Grafikkarten (ELSA) wurden in Deutschland designed und produziert.Jetzt fällt mir auf Schlag eigentlich nur die Fritzbox ein, die noch in D gefertigt wird.
    Wenn du aber die Hardware verlierst, dann verlierst du langfristig auch in allen anderen Bereichen rund um die IT.


  • Das nennt man Globalisierung, Jaki.Bei bestimmten Produkten entscheidet letztendlich nur der Preis und das hat dann irgendwann auch Rückkoppelungen auf die Entwicklung und Innovation.


    Sicher, der Preis ist wichtig, aber nicht das alleinige Kriterium. Ich denke, es ist entscheidend, zu erkennen, welche Technologien die Zukunft prägen werden und welche für den Mülleimer der Geschichte bestimmt sind. Gerade Vorstände deutscher Autokonzerne haben sich - in gewisser Weise, aus ihrer Sicht verständlich - vermutlich gesagt "Warum sollten wir uns für die Verbreitung alternativer Fahrzeugantriebe engagieren und dadurch mit unseren eigenen herkömmlichen Produkten konkurrieren, die sich doch derzeit wunderbar verkaufen? Das würde doch nur unseren kurzfristigen Gewinn schmälern, und ob ich in zehn Jahren immer noch in diesem Konzern sitze, weiß ohnehin niemand, also ist mir die Zukunft egal."


    Auch was die deutsche Solarindustrie angeht, ist es mehr als ärgerlich gelaufen - die meisten Firmen sind, nur kurz bevor die Gesamtsituation sich wieder aufgehellt hat, Pleite gegangen. Man könnte auch zynisch von "perfektem Timing" sprechen. Derzeit steigen sowohl die weltweite Nachfrage nach PV-Anlagen als auch die Siliziumpreise, was sich positiv auf die gesamte Industrie auswirkt (sofern sie noch vorhanden ist):
    http://www.pv-magazine.com/new…_100016252/#axzz3CL8u36YK ("The world's largest producer of polysilicon returned to profit in the first half of 2014 as the average spot price for polysilicon rose 16% year-on-year...")


    Zum Teil ist an der These, dass man (also China etc.) mit schlecht bezahlten, ausgebeuteten Mitarbeitern halt billiger produzieren könne und deshalb im globalen Wettbewerb Vorteile genieße, sicher auch etwas dran, aber ich denke, gut bezahlte, motivierte Angestellte leisten mehr als schlecht bezahlte, denen es dreckig geht. Und auch in dieser Hinsicht ist die Lage m.E. gar nicht mehr so eindeutig. Gemäß einer Studie bezüglich Mitarbeiterzufriedenheit und -engagement, durchgeführt in 20 Ländern, belegte erstaunlicherweise Indien (vor China) den ersten Platz. Deutschland landete auf Platz 13 (http://www.kienbaum.de/Portald…2014_Engagement_Index.pdf).

  • Sicher, der Preis ist wichtig, aber nicht das alleinige Kriterium. Ich denke, es ist entscheidend, zu erkennen, welche Technologien die Zukunft prägen werden und welche für den Mülleimer der Geschichte bestimmt sind. Gerade Vorstände deutscher Autokonzerne haben sich - in gewisser Weise, aus ihrer Sicht verständlich - vermutlich gesagt "Warum sollten wir uns für die Verbreitung alternativer Fahrzeugantriebe engagieren und dadurch mit unseren eigenen herkömmlichen Produkten konkurrieren, die sich doch derzeit wunderbar verkaufen? Das würde doch nur unseren kurzfristigen Gewinn schmälern, und ob ich in zehn Jahren immer noch in diesem Konzern sitze, weiß ohnehin niemand, also ist mir die Zukunft egal."


    Auch was die deutsche Solarindustrie angeht, ist es mehr als ärgerlich gelaufen - die meisten Firmen sind, nur kurz bevor die Gesamtsituation sich wieder aufgehellt hat, Pleite gegangen. Man könnte auch zynisch von "perfektem Timing" sprechen. Derzeit steigen sowohl die weltweite Nachfrage nach PV-Anlagen als auch die Siliziumpreise, was sich positiv auf die gesamte Industrie auswirkt (sofern sie noch vorhanden ist):
    http://www.pv-magazine.com/new…_100016252/#axzz3CL8u36YK ("The world's largest producer of polysilicon returned to profit in the first half of 2014 as the average spot price for polysilicon rose 16% year-on-year...")


    Zum Teil ist an der These, dass man (also China etc.) mit schlecht bezahlten, ausgebeuteten Mitarbeitern halt billiger produzieren könne und deshalb im globalen Wettbewerb Vorteile genieße, sicher auch etwas dran, aber ich denke, gut bezahlte, motivierte Angestellte leisten mehr als schlecht bezahlte, denen es dreckig geht. Und auch in dieser Hinsicht ist die Lage m.E. gar nicht mehr so eindeutig. Gemäß einer Studie bezüglich Mitarbeiterzufriedenheit und -engagement, durchgeführt in 20 Ländern, belegte erstaunlicherweise Indien (vor China) den ersten Platz. Deutschland landete auf Platz 13 (http://www.kienbaum.de/Portald…2014_Engagement_Index.pdf).


    Darum schrieb ich ja auch in bestimmten Produkten und nicht in allen.Je teurer das Produkt an sich, desto eher kommen auch Kriterien wie Service, Qualität, Design und Kompatibilät etc. zum Tragen.Denn ein teures Produkt möchte man ja in absehbarer Zeit nicht 2x kaufen.


    Speziell bei der Solarbranche haben die Chinesen aber nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass hier die Lampen ausgingen.Kampfpreise (zum Teil unter Produktionskosten) können wir in D halt nicht lange durchhalten.Und durch ständige Verbesserungen, Qualität etc. des Produktes zu glänzen kann man sich halt erst leisten, wenn der Absatz so hoch ist (Rücklagen), dass man sich auch eine teure Entwicklungsabteilung, die ständig up to date ist, leisten kann.


    Auch China wird irgendwann an einen Punkt ankommen wo es in diesem globalen Wirtschaftssystem schwierig wird.Nichts hält ewig.Darum ist nach meiner Meinung ein funktionierender Binnenmarkt, in dem die Bevölkerung auch ihre selbst hergestellten Güter konsumieren kann, eine unabläßliche Stütze im Kreislauf.Aber da haben wir in Deutschland ja schon Probleme, im Gegensatz zu den aufsteigenden Nationen in Südost.

    2 Mal editiert, zuletzt von Schopenhauer ()


  • Speziell bei der Solarbranche haben die Chinesen aber nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass hier die Lampen ausgingen.Kampfpreise (zum Teil unter Produktionskosten) können wir in D halt nicht lange durchhalten.


    Auch die Chinesen haben lange Zeit Verluste gemacht. Die Regierung hat aber die Photovoltaik zur Schlüsseltechnologie erklärt und wird dafür sorgen, dass einige der Unternehmen auf jeden Fall überleben werden. Diese Unterstüzung durch die Regierung ist aber andererseits an m.E. sinnvolle Bedingungen geknüpft: Der Wirkungsgrad und Lebensdauer der Solarzellen müssen stetig verbessert werden - ohne Forschung und Investitionen in die Verbesserung der Technologie keine Unterstützung der Regierung und keine günstigen Kredite... Auch viele chinesische Firmen, die diese Kriterien nicht erfüllten, sind inzwischen vom Markt verschwunden.



    Darum ist nach meiner Meinung ein funktionierender Binnenmarkt, in dem die Bevölkerung auch ihre selbst hergestellten Güter konsumieren kann, eine unabläßliche Stütze im Kreislauf.Aber da haben wir in Deutschland ja schon Probleme, im Gegensatz zu den aufsteigenden Nationen in Südost.


    Da stimme ich zu. Und trotz meiner Einwände wird in einer globalisierten Welt, wie du geschrieben hast, sicherlich Vieles über den Preis entschieden.


    Wozu bisher wenig gesagt wurde, und was eigentlich mein Hauptpunkt war, ist, ob ihr es genau so seht, dass in Europa teilweise die falschen Schwerpunkte gesetzt werden, bzw. dass, überspitzt formuliert, eigentlich gar keine langfristigen politischen Konzepte zu erkennen sind, sondern oft eher kurzfristig auf (scheinbar plötzlich aus dem Nichts heraus) auftauchende Probleme reagiert wird? Ein Beispiel für dieses Sprunghafte "Hin-und-her" ist der Atomausstieg. Erst beschlossen, dann verworfen, dann aufgrund des Unglücks in Fukushima, erneut angestrebt, um jedoch weiterhin, durch Verschleppung der Energiewende, torpediert zu werden.

  • Wozu bisher wenig gesagt wurde, und was eigentlich mein Hauptpunkt war, ist, ob ihr es genau so seht, dass in Europa teilweise die falschen Schwerpunkte gesetzt werden, bzw. dass, überspitzt formuliert, eigentlich gar keine langfristigen politischen Konzepte zu erkennen sind


    Zu Punkt 1)
    Was die richtigen Schwerpunkte gewesen wären wird erst die Zukunft zeigen. Wobei die Entscheidungen von heute die Zukunft von Morgen beeinflussen (wenn wir z.B. jetzt alles Geld aus der Militärforschung in die Verkehrsinfrastruktur stecken landen wir in einer anderen Zukunft als wenn wir das Umgekehrt machen würden).


    Zu Punkt 2)
    Ja, ich finde die Jahrespläne (für die Politik) auch super. So könnte ich mir einen Plan wie den folgenden vorstellen:
    "Bis in 50 Jahren sind auch Tabakwaren und Alkoholika wie andere Drogen verboten. Bis dahin wird an Schulen nicht nur Propaganda für Gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften sondern auch für ein Leben ohne Drogen gemacht und die Steuern auf diese Produkte schrittweise angehoben"


    Die "Schuldenbremse" und der "[(Ausstieg aus dem) Ausstieg aus dem] Atomausstieg" wären ja auch bereits existierende Jahrespläne. Weitergehende Pläne würden aber wohl der Souveränität der Parteien widersprechen, das ginge im Parteienstaat Deutschland auch nur dann wenn es nur eine Partei gibt. Sonst geht das eben nur bei einzelnen Dingen die eh Konsens sind.


    Was weder in Deutschland noch in China klappt: "1 Millionen Elektroautos bis 2020" (oder: "2050 nimmt kein Mensch mehr Drogen und jeder hält sich an die Verkehrsregeln").

  • Ich könnte jetzt über das Exportverhalten genanter Firmen aus Sömmerda, Bitterfeld und zusätzlich zu Medion in Kölleda, die Nachbarn der Sömmerdarer, Rückschlüsse auf deren "Arbeit" ziehen. Wir transportieren nämlich deren Luftfracht und das schon seit gut 7 Jahren. Aber das wär nur ein kleiner Ausschnitt. Was via Landverkehr in Europa verteilt wird, weiß ich nämlich nicht. Aber was ich in den Jahren meiner Tätigkeit feststellen konnte, die Luftfracht ist wie in kleiner Indikator, wie gut es einem Unternehmen geht. Luftfracht ist teuer, weil sie schnell ist. Das nimmt man nur unter bestimmten Bedingungen (schnelles reagieren auf Aufträge, Produktionsumstellung, etc.) in Kauf.


    Den Abgang und die Wiederauferstehung von Q-Cells habe ich voll miterlebt. @jaki01 ja, "gutes Timing!" :wink5:


    Mir erscheint es in der IT Branche als würde man nach erfolgreicher Gründung und den abschöpfen der Gewinne, ein gewisses Desinteresse am eigenem "Kind" zu spüren. Entweder bricht es zusammen oder man verkauft. Der Mann einer guten Freundin hat schon seine 2. !!! IT/Software/Entwicklungs....gedöhns Firma einfach an den meistbietenden Kunden verkauft. Ich dachte auch Ich spinne! als ich das hörte. Ihr müßtet den Typen mal sehen... :lol:


    Ist es das schnelle Geld? :thinking-020:


    mfg


  • Was die richtigen Schwerpunkte gewesen wären wird erst die Zukunft zeigen.


    Nun, zumindest ist es meine Prognose und auch Ãœberzeugung, dass die von mir genannten Technologien zukünftig eine immer wichtigere Rolle spielen werden. Warten wir es ab...
    Schau dir mal die Grafik aus meinem ersten Link bezüglich der Zunahme der weltweit installierten Photovoltaikleistung an...



    Was weder in Deutschland noch in China klappt: "1 Millionen Elektroautos bis 2020"


    Dass im Jahr 2020 in China nur eine Millionen Elektroautos fahren werden, glaube ich auch nicht.
    Ich würde aber mit dir wetten, dass es dann mindestens so viele sind.

  • Dass im Jahr 2020 in China nur eine Millionen Elektroautos fahren werden, glaube ich auch nicht.
    Ich würde aber mit dir wetten, dass es dann mindestens so viele sind.


    Bei dem riesigen Markt vor 2020. Aktuelle Zahlen bei uns, 10% der Neuzulassungen sind elektrisch. Europaerer? Kaum vertreten. Tesla, Mitsubishi, Tesla, Nissan. Mit Modellen aus Indien hat man es versucht, jedoch erfuellten sie die Ansprueche nicht.

  • die bringen eben keine Spitzenleistungen der Ingenieurskunst mehr hervor.


    Ein Freund von mir studiert an der TU Graz Informatik und ist da auch in der Studentenvertretung und der meinte also trotz Förderungen und immer mehr Leuten an den Unis im technischen bleibts ungefähr gleich zahlenmäßig, was explodiert sind die ganzen Sozialwissenschaften (und die bringen aber auch finanziell dem Staat meist praktisch nix nacher, das heisst wenn man überhaupt einen Job findet) und die Studien unter denen man sich was vorstellen kann (Jus, Medizin, teilweise auch Wirtschaft und Architektur), die technischen Studien bleiben gut auf der Strecke.
    Liegt auch daran das der Mathe unterricht teilweise unter aller Sau ist weil man von den Leuten nichts mehr fordert, ich war im mathematischen/naturwissenschaftlichen Zweig meiner Schule und wurde in der 8. Klasse von einer Achtklässlerin (also Abiturklasse bei uns) gefragt wie prozentrechnen geht......und die hat die gleiche Matura gekriegt wie ich.....mit den gleichen Studienrechten.


    Ich kann dir also generell nur zustimmen bei deiner Analyse.


    Das nennt man Globalisierung, Jaki.Bei bestimmten Produkten entscheidet letztendlich nur der Preis und das hat dann irgendwann auch Rückkoppelungen auf die Entwicklung und Innovation.


    Was es auch ist ist eiskalte Kopiererei.
    Gerade ZTE, Huawei und Co. haben sich schamlos bei Cisco und Co. bedient und denen so die Marktanteile genommen.
    Mein Onkel führt eine Zweigstelle in china und der wurde schon zu ganzen Liftanlagen gerufen wegen "Gewährleistung" wo kopierte aber minderwertige Teile einer chinesischen Firma verbaut wurden (und kaputt gingen) die offensichtlich auf den Plänen seiner Firma basierten.


    Gerade in der High-Tech Industrie ist Geheimnisschutz alles und Forschungsgeheimnisse Gold wert, wenn du millionen und milliarden rauswirfst für Forschung und 2 Wochen bevor das Patent durch ist ZTE nach deinen Bauplänen Produkte auf den Markt bringt ist das auf Dauer ruinös.


  • Wozu bisher wenig gesagt wurde, und was eigentlich mein Hauptpunkt war, ist, ob ihr es genau so seht, dass in Europa teilweise die falschen Schwerpunkte gesetzt werden, bzw. dass, überspitzt formuliert, eigentlich gar keine langfristigen politischen Konzepte zu erkennen sind, sondern oft eher kurzfristig auf (scheinbar plötzlich aus dem Nichts heraus) auftauchende Probleme reagiert wird? Ein Beispiel für dieses Sprunghafte "Hin-und-her" ist der Atomausstieg. Erst beschlossen, dann verworfen, dann aufgrund des Unglücks in Fukushima, erneut angestrebt, um jedoch weiterhin, durch Verschleppung der Energiewende, torpediert zu werden.


    Und das hier jetzt, das unterstrichene, kursive und fette ist GENAU DER PUNKT.
    Glasklar erkannt und das ist mit Verlaub gesagt auch was Japan und China stärker macht, das sie Kontinuität, Plan und Planung haben.
    Sie gehen an die Wirtschaft, Forschung und Co. nicht als ein Vergnügen der Privatwirtschaft ran sondern sie spielen Go (ein tolles Spiel übrigens) damit, da wird generalstabsmäßig geplant und langfristig gearbeitet, Position aufgebaut ausgebaut und der Gegner rausgedrängt.
    Das ist mit Verlaub ein Vorteil den deren mangelhafte demokratische Entwicklung hat:


    China hat keine Demokratie, hat Vorteile hat Nachteile erlaubt aber vor allem weit langfristigeres Denken, bei uns kann sich alle 4 Jahre alles ändern, die Planung die einer aufstellte wirft die nächste Regierung wieder zur Seite etc.


    Japan hat diverse Ministerien (unter anderem das Entwicklungsministerium) die oft genug mehr Macht haben als die Regierung, dadurch das die Bürokratie sich weit länger nicht relevant ändert kann man langfristig planen und ist nicht von den Launen der Wahlurnen abhängig.


    Die Nachteile sind das Holzwege sehr schnell zum massiven Problem werden, der Vorteil ist das sie sich gezielt entwickeln können und gezielt Industrien aufbauen können.


    Das ist etwas was wir auch tun müssen (und möglichst die Demokratie dabei so zum Vorteil nutzen das wir nicht auf Holzwege kommen), der Staat muss begreifen das die Wirtschaft und die Industrie nicht einfach so ein Teil vom Volk sind das Wahlspenden gibt sondern eine der Säulen des Staates (nicht des System an sich sondern der Gesellschaft) und das man diese fördern muss und zum Wohl des Staates auch planmäßig ausbauen kann und muss und zwar längerfristig ohne das die Regierungen da was dran ändern wenn sie wechseln.
    Wir brauchen auch NEBEN der freien Wirtschaft staatliches Bestreben gezielt die wirtschaftliche Entwicklung langfristig zu fördern aber auch zu schützen, das heisst Forschungsabteilungen nicht ins Ausland verlegen, Einstellung nur von vertrauenswerten Leuten usw.

    Einmal editiert, zuletzt von Acaloth ()


  • China hat keine Demokratie, hat Vorteile hat Nachteile erlaubt aber vor allem weit langfristigeres Denken, bei uns kann sich alle 4 Jahre alles ändern, die Planung die einer aufstellte wirft die nächste Regierung wieder zur Seite etc.


    Schon alles richtig. Subjektiv betrachtet, so nach 25 Jahren im Aussenhandel und davon ein paar in Asien direkt
    habe ich allerdings festgestellt das bei den ganzen Anschubsfinanzierungen, der vom Staat ausgehenden, massiven Förderungen vieler Schlüsselwirtschaften - tue alles zusammen - es immer noch gewaltig hapert - kreatives, eigenständiges Denken in der breiten Masse vieler "Fachleute" vor Ort. Das ändert sich natürlich rapide und es gibt mehr als reichlich Leute auf Augenhöhe, sonst wäre die Flut an Asien/weltweiten "Entrepreneurs" nicht so hoch. Trotzdem und das was ich teilweise erlebt habe ( und das sind keine Einzelerfahrungen ) waren Sitzungen, z.B. bei Fehleranalysen die waren schlicht - unglaublich..... Jeder 60 Jährige, schwäbische Techniker mitten in der Pampa auf Montage war flexibler und problemorientierter als der ganze Haufen mit Uniabschluß...





    Was es auch ist ist eiskalte Kopiererei.
    Gerade ZTE, Huawei und Co. haben sich schamlos bei Cisco und Co. bedient und denen so die Marktanteile genommen.
    Mein Onkel führt eine Zweigstelle in china und der wurde schon zu ganzen Liftanlagen gerufen wegen "Gewährleistung" wo kopierte aber minderwertige Teile einer chinesischen Firma verbaut wurden (und kaputt gingen) die offensichtlich auf den Plänen seiner Firma basierten.


    Und selbst ganz offizielle Lizenzprodukte sind teils von einer der Art schlechten Qualität das diese den Ruf, z.B. der dt. Halter extrem schädigen. Ich arbeite mit Endkunden zusammen die "gezwungener Maßen" auf diese Substitutprodukte zurückgreifen müssen und die schlagen die Hände über den Kopf zusammen.



    Gerade in der High-Tech Industrie ist Geheimnisschutz alles und Forschungsgeheimnisse Gold wert, wenn du millionen und milliarden rauswirfst für Forschung und 2 Wochen bevor das Patent durch ist ZTE nach deinen Bauplänen Produkte auf den Markt bringt ist das auf Dauer ruinös.



    Vergessen sollten wir aber nicht das mittlerweile fast sämtliche europ- Grossfirmen dort produzieren lassen und sich vor Ort durch die herrschenden Zustände Ihr technisches Know-how auch entwenden lassen.

  • ............Zu Punkt 2)
    Ja, ich finde die Jahrespläne (für die Politik) auch super. So könnte ich mir einen Plan wie den folgenden vorstellen:
    "Bis in 50 Jahren sind auch Tabakwaren und Alkoholika wie andere Drogen verboten. Bis dahin wird an Schulen nicht nur Propaganda für Gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften ..................


    Geht es noch oder hast Du etwas genommen??? Es ist schon traurig, dass es solche Veranlagungen gibt, aber dafür Propaganda zu machen, dürfte wohl gesellschaftlich inakzeptabel sein! Toleranz wäre das Maximum!


    Und Alkohol in Maßen ist ein jahrtausendealtes Kulturgut, Fusel sollte verboten werden, da ginge ich konform, aber Wein, Bier, Sekt und Edelbrände zu verbieten, halte ich für völlig daneben, ganz abgesehen von den Folgen für ganze Regionen und deren Wirtschaft.


  • Vergessen sollten wir aber nicht das mittlerweile fast sämtliche europ- Grossfirmen dort produzieren lassen und sich vor Ort durch die herrschenden Zustände Ihr technisches Know-how auch entwenden lassen.


    Das ist gewissermaßen ja auch Teil des "Deals": Die Firmen wollen nach China (niemand zwingt sie dazu, dort zu investieren...), wo sich ihnen ein riesengroßer Markt eröffnet, wo es Bodenschätze und teilweise billige Arbeitskräfte gibt. Warum soll China dann nicht sagen "Ok, ihr wollt an unsere verschiedenartigen Ressourcen, die ihr zu Hause nicht habt, dann wollen wir einen Teil eures 'Know-How'!" Es geht dabei nicht nur ums Kopieren, sondern auch um "Joint-Ventures" samt Wissenstransfer. In den letzten Jahren hat sich das allerdings teilweise umgedreht, beispielsweise in der bereits genannten Akku-Technologie müsste inzwischen eher der Westen "klauen" als umgekehrt (es ist sicherlich kein Zufall, dass die NSA verstärkt auch chinesische Universitäten und Firmen ausspionieren lässt). Die vielen Patentanmeldungen aus China sprechen ebenfalls für sich (siehe Link im Eingangsposting).


    China hat das besser gemacht als andere Entwicklungsländer, wo einige korrupte Politiker auf Kosten des eigenen Landes die Bodenschätze billig an westliche Firmen verscherbeln, beim Fördern die Landschaft verseuchen lassen und nichts als Gegenleistung verlangen, außer sich selbst einen Teil des Gewinns in die Tasche stecken zu können.

  • Das ist gewissermaßen ja auch Teil des "Deals": Die Firmen wollen nach China (niemand zwingt sie dazu, dort zu investieren...), wo sich ihnen ein riesengroßer Markt eröffnet, wo es Bodenschätze und teilweise billige Arbeitskräfte gibt. Warum soll China dann nicht sagen "Ok, ihr wollt an unsere verschiedenartigen Ressourcen, die ihr zu Hause nicht habt, dann wollen wir einen Teil eures 'Know-How'!" Es geht dabei nicht nur ums Kopieren, sondern auch um "Joint-Ventures" samt Wissenstransfer. In den letzten Jahren hat sich das allerdings teilweise umgedreht, beispielsweise in der bereits genannten Akku-Technologie müsste inzwischen eher der Westen "klauen" als umgekehrt (es ist sicherlich kein Zufall, dass die NSA verstärkt auch chinesische Universitäten und Firmen ausspionieren lässt). Die vielen Patentanmeldungen aus China sprechen ebenfalls für sich (siehe Link im Eingangsposting).


    Schon richtig. Nur sollte man beim Gegenversuch keine frostigen Gefühle haben. In China werden ausl. Firmen vor Ort dermassen -offiziell- ausspioniert das sich die Balken biegen.



    China hat das besser gemacht als andere Entwicklungsländer, wo einige korrupte Politiker auf Kosten des eigenen Landes die Bodenschätze billig an westliche Firmen verscherbeln, beim Fördern die Landschaft verseuchen lassen und nichts als Gegenleistung verlangen, außer sich selbst einen Teil des Gewinns in die Tasche stecken zu können.


    Dein erstes Bsp. mag so stimmen allerdings aber macht China aus Eigennutz genau die gleichen Fehler (Umweltschutz/Korruption zB.). Und für diese Arroganz, speziell in Sachen Umwelt wird den kommenden Generationen dort eine äusserst schmerzhafte Rechnung präsentiert werden. Und das wird kommen.

  • Das ist gewissermaßen ja auch Teil des "Deals": Die Firmen wollen nach China (niemand zwingt sie dazu, dort zu investieren...), wo sich ihnen ein riesengroßer Markt eröffnet, wo es Bodenschätze und teilweise billige Arbeitskräfte gibt.


    Das Ding ist halt das da unsere Staaten viel schärfer drauf schauen sollten, man begreift zu einem guten Teil Wirtschaft eben einfach als Privatvergnügen nicht als Kapital des Staates das er auch schützen muss, schon aus machtpolitischen Gründen.


  • Und für diese Arroganz, speziell in Sachen Umwelt wird den kommenden Generationen dort eine äusserst schmerzhafte Rechnung präsentiert werden. Und das wird kommen.


    Die immensen Umweltschäden wirken sich ja jetzt schon enorm stark aus, bis hin zur Beeinträchtigung der Spermienqualität der Männer... (http://www.sueddeutsche.de/pan…ner-unfruchtbar-1.1814456)


    Ich vermeine aber in jüngster Zeit auch auf diesen Gebieten durchaus ein Umdenken zu erkennen. Wie effektiv Maßnahmen zum Umweltschutz und gegen das Korruptionsproblem sein werden, muss sich noch zeigen, ich bin aber, zumindest was den Umweltschutz betrifft, gar nicht so pessimistisch. Immerhin sind die "neuen strategischen Industriebereiche" des aktuellen Fünfjahresplans "Energieeinsparung und Umweltschutz", "neue Informationstechnologien", "Biotechnologie", "hochwertige Ausrüstungen", "neue (nichtfossile) Energien", "neue Materialien" und "alternative Kfz-Antriebstechniken"... Es bleibt spannend. :smile:

  • Die immensen Umweltschäden wirken sich ja jetzt schon enorm stark aus, bis hin zur Beeinträchtigung der Spermienqualität der Männer... (http://www.sueddeutsche.de/pan…ner-unfruchtbar-1.1814456)


    Ich vermeine aber in jüngster Zeit auch auf diesen Gebieten durchaus ein Umdenken zu erkennen. Wie effektiv Maßnahmen zum Umweltschutz und gegen das Korruptionsproblem sein werden, muss sich noch zeigen, ich bin aber, zumindest was den Umweltschutz betrifft, gar nicht so pessimistisch. Immerhin sind die "neuen strategischen Industriebereiche" des aktuellen Fünfjahresplans "Energieeinsparung und Umweltschutz", "neue Informationstechnologien", "Biotechnologie", "hochwertige Ausrüstungen", "neue (nichtfossile) Energien", "neue Materialien" und "alternative Kfz-Antriebstechniken"... Es bleibt spannend. :smile:


    Das eine was man will, das andere was man kann.
    http://www.bloomberg.com/news/…ution-extracts-costs.html
    oder:
    http://www.faz.net/aktuell/wir…atemluft-12746010-p2.html


    Ausländische Ärzte vor Ort empfehlen dringend das dort arbeitende Expats ihre Kinder heim, zumindest wo anders hinschicken. Sonst spielen die mit Ihrem Leben....

  • Das Ding ist halt das da unsere Staaten viel schärfer drauf schauen sollten, man begreift zu einem guten Teil Wirtschaft eben einfach als Privatvergnügen nicht als Kapital des Staates das er auch schützen muss, schon aus machtpolitischen Gründen.


    Die westlichen Staaten haben kein gesellschaftliches Ziel, außer den Kapitalismus und Imperialismus so lange als möglich zu erhalten und somit ihre Vormachtpositionen mit allen Mitteln, vorwiegend aber mit militärischer Ãœberlegenheit zu sichern. Die Wohlfahrt der eigenen Menschen wird dafür geopfert, die Demokratie systematisch zurückgeführt, die Ãœberwachung total, denn die Aggrssivität nach außen, siehe derzeit gegen Russland und auch weniger deutlich gegen China und gegen den Dar al Islam, dort wieder sehr deutlich, erfordert zunehmend Druck nach innen, denn die Menschen lassen sich nicht ohne Widerstand die in Jahrhunderten mit viel Opfer erkämpften Freiheiten wegnehmen. Auch wenn der Ostblock die Veränderung der Gesellschaft versaut hat, die Gesellschaftlich Entwicklung geht objektiv weiter.