Rüsselsheim: Polizei erschießt 2 herrenlose Hunde

  • Hab das eben im Maintower gesehen und bin schockiert. 2 Herrenlose pittbulls wurden von der Polizei erschossen.
    Der Vorgang kann da nachgelesen werden. Achtung das Video ist nur für hartgesottene.


    http://www.echo-online.de/regi…wei-Hunde;art1232,5457001


    Und das obwohl die beiden Hunde den Wesenstest bestanden haben. 18 Monate alt waren sie und wie in dem Video zu sehen ist, mit einem Pizzakarton beschäftigt. in dem moment knallen die Schüsse. und die Hunde jaulen getroffen auf - einer flüchtet und wimmert. Ein "Gnadenschuss" erlöst ihn dann.


    Ich bin einfach entsetzt. sorry. Bin extremer Hundefreund und habe mich auch mit schwierigen Tieren beschäftigt.


    Hätten Polizisten ähnlich gehandelt wenn es sich um Golden Retriever gehandelt hätte? Warum haben soviele Menschen Panik vor Pittis?


    was mich mehr umficht: wieso waren die beiden Hunde Brüder ohne Besitzer unterwegs? Verantwortungsbewußtsein gleich null. Das gefährliche ist meist am anderen Ende der Leine

  • Genau, herrenlose Hunde. In den Nachrichten hat ihr Besitzer gemeint, sie wurden zum Schutz der Shisha Bar, vor der das passierte, postiert und zwar auch in der Nacht.
    Beim Versuch, die Hunde einzufangen, wurden Leute gebissen. Danach schossen erst die Polizisten. Und dann kam anscheinend erst der Besitzer.
    Soweit die Nachrichten.

  • Genau, herrenlose Hunde. In den Nachrichten hat ihr Besitzer gemeint, sie wurden zum Schutz der Shisha Bar, vor der das passierte, postiert und zwar auch in der Nacht.Beim Versuch, die Hunde einzufangen, wurden Leute gebissen. Danach schossen erst die Polizisten. Und dann kam anscheinend erst der Besitzer.Soweit die Nachrichten.


    Zuerst gibt es ein Ordnungsrecht, nachdem der Besitzer sich um seine Hunde zu kümmern hat. Wer von Hunden keinen Schimmer hat, sollte auch nicht versuchen, sie einzufangen! Dann hält man Abstand und wird auch nicht gebissen. Und zudem gibt es Betäubungsmittel, die angewandt hätten werden können, die Hunde zu erschießen war der falsche Weg! Unfassbar! Auch wenn es angeblich keine Kuscheltiere sind, können auch die sogenannten "Gefährlichen Rassen" durchaus sozialisiert werden. Die Diffamierung großer Hunde in Deutschland treibt immer größere Stilblüten. Allerdings sollte eine Haftpflicht-Versicherungspflicht für alle Hunde gelten, denn auch kleine Hunde können erhebliche Schäden verursachen und es nützt nichts, wenn deren Besitzer dann eine Strafe zahlen muss, die Geschädigten aber leer ausgehen, weil der Haftpflichtige zahlungsunfähig ist. Und bei größeren Hunden sollte im Zweifelsfall der Besitzer zu einer Eignungsprüfung geladen werden, wenn die Haltung der Hunde nicht normgerecht zu sein scheint! Grüsse vom grauen kater, der Hunde sehr mag!

  • Besitzer: "Die wollten nur spielen"


    Zitat


    Ein 41 Jahre alter Rüsselsheimer, ein Bekannter des Hundehalters, sei beim Versuch, die Tiere einzufangen, mehrmals in die Hand und in den Unterarm gebissen worden. Bei dem Versuch, sich in den Streifenwagen zu retten, sei er in den Fuß gebissen worden. Der Mann habe inzwischen Strafanzeige gegen den Hundehalter gestellt, berichtete die Polizei.


    Ein anderer, zufällig vorbeilaufender Passant sei ins Gesäß gebissen worden. Die Beamten hätten versucht, ein Tierheim einzuschalten. Die Tierschützer hätten aber nicht sofort helfen können, erklärte die Polizei. Wegen des aggressiven Verhaltens der Tiere hätten selbst herbeigerufene Sanitäter den Rettungswagen nicht verlassen können. "Da eine Gefährdung für weitere Unbeteiligte nicht ausgeschlossen werden konnte, mussten beide Terrier getötet werden", erklärte die Polizei.


    eine erschießung sollte das letzte mittel sein. aber wenn keine andere ausrüstung verfügbar ist, ist der waffeneinsatz sicherlich beispielsweise einem übel zugerichteten kind, oder vergleichbarem schaden, vorzuziehen.
    die ganze geschichte wird emotional hoch gekocht und bei genauer betrachtung möchte wohl niemand herbeigeilten polizisten dabei zusehen, wie sie selbst nur als zaungäste fungieren und passiv darauf warten, dass jemand mit sachverstand endlich vor ort erscheint, während zwei "spielende" großhunde ihren spaß an den ärxen der anwohner (oder schlimmeres) austoben ...


    wie wären wohl die kommentare ausgefallen, wenn eine mutter mit kinderwagen aus einer einfahrt gekommen wäre, während die beisserchen nur spielen wollten und polizisten sich das ganze aus sicherer entfernung angesehen hätten?


    im übrigen teile ich die auffassung, dass die wahren problemfälle meistens am anderen ende der leine zu finden sind. so eine erkenntnis nützt betroffenen aber nichts, wenn sie erstmal das problem am arx, arm, bein oder gar hals haben...

    8 Mal editiert, zuletzt von A0468 ()

  • ist keine Vorschrift die Hundehaftpflicht, macht aber viel Sinn. Alleine wenn sich der Hund mal los reißt und auf die Straße rennt und deswegen ein Unfall entsteht. Hundehaftpflicht springt dann ein.


    Dennoch Frage ich mich, ob die Polizei überhaupt keine Ahnung von Hunden hat? weil selbst eine Hundeschlinge womit oft genug Herrenlose (selbst um sich beißende) sicher eingefangen werden können. Dazu braucht es kein Tierheim helfer. Sondern Verstand.

  • In Niedersachsen ist es Pflicht.
    Und es bleibt dabei, dass die Polizisten nicht John-Waynemäßig um sich geballert haben.


    Obwohl ich auch einen Hund habe, sehe ich dennoch die Notwendigkeit dieser Aktion, da vorher genug versucht wurde, die Tiere ohne Tötung einzufangen - und es mehrere Verletzte gab.


    Hier muss man Gefahrenabwehr vor Tierwohl sehen, ganz klar.

  • In Niedersachsen ist es Pflicht.
    Und es bleibt dabei, dass die Polizisten nicht John-Waynemäßig um sich geballert haben.


    Obwohl ich auch einen Hund habe, sehe ich dennoch die Notwendigkeit dieser Aktion, da vorher genug versucht wurde, die Tiere ohne Tötung einzufangen - und es mehrere Verletzte gab.


    Hier muss man Gefahrenabwehr vor Tierwohl sehen, ganz klar.


    2 Leute die vorgaben Bekannte des Besitzers zu sein und dadurch suggeriert werden soll, das die Hunde auf sie hören würden. Gerade Terrier sind sehr Personenbezogen und stur.


    Um die Gefahr abzuwenden, hätten die Polizisten zu einer Hundeschlinge greifen sollen - jeder Hundeführer kennt diese Schlinge womit "gefährliche" Hunde eingefangen werden können ohne Gefahr für den Mensch.Und so aggressives Verhalten würden Hunde nicht an den Tag legen, wenn sie den Wesenstest bestehen. Selbst mein Wuffel musste 2 Prüfungen mitmachen, weil er als gefährlich eingestuft war und er hat durchaus zugeschnappt wer ihm zu Nahe kam, allerdings erst dann, wenn er keine Flucht mehr sah. Daher bin ich freiwillig mit einem Maulkorb mit ihm spazieren gegangen und jeder der ihn sah: ooooch warum hat er denn den Maulkorb um? Aus Schutz für Sie meine Antwort. Wuffel war eben ein Angstbeißer.


    und 18 monate alte Hunde sind eher verspielt als agressiv.


    Ich muss noch Ergänzen in Hessen ist es nur Pflicht für die sogenannten "Listen-Hunde" eine Haftpflicht abzuschließen, ebenfalls braucht der Hundehalter den sogenannten Hundeführerschein und der Hund einen positiven Wesenstest. Der Dackel braucht weder das eine noch das andere - obwohl jagdhund.

  • Laut meines Links wurde ein anderer, zufällig vorbeilaufender Passant in den Hintern gebissen worden, nix Bekannter.


    Un meines Wissens haben i.d.R. normale Polizisten in ihren Wagen keine Hundeschlinge.

  • Die Polizei hat in so einer Situation (ankommen bei den Hunden, Hunde frei laufend, bereits geschehene Bisse, Halter nicht auf zu finden) schlicht keine Zeit, darauf zu warten daß Karl-Heinz von der Hundestaffel evtl. noch im Feierabend angerufen wird und im Lager die Hundeschlinge sucht.


    Ich hoffe daß diese unmöglichen Besitzer auch in Zukunft die Haltungserlaubnis verlieren. Ebenso sollte nochmal genauer nachgeschaut werden woher die Hunde kommen, denn die Einfuhr solcher Listenhunde ist mWn nicht mehr erlaubt und die Zucht an vielen ort auch verboten, aus gutem Grund. Die letzten armen Viecher, die von komplexbeladenen Besitzer angeschafft und gehalten wurden, noch anständig zu Ende pflegen, selbstverständlich, aber auf Dauer sind das nun wirklich keine Viecher für den urbanen Raum. Ich versteh nicht daß die Leute nicht verstehen was sie den Hunden antun wenn sie meinen, sich heutzutage einen jungen (!) Listenhund anschaffen zu müssen.

  • ist keine Vorschrift die Hundehaftpflicht, macht aber viel Sinn. Alleine wenn sich der Hund mal los reißt und auf die Straße rennt und deswegen ein Unfall entsteht. Hundehaftpflicht springt dann ein.


    Dennoch Frage ich mich, ob die Polizei überhaupt keine Ahnung von Hunden hat? weil selbst eine Hundeschlinge womit oft genug Herrenlose (selbst um sich beißende) sicher eingefangen werden können. Dazu braucht es kein Tierheim helfer. Sondern Verstand.


    Mich hat im ganzen Leben noch kein Hund gebissen und wir hatten bis vor drei Jahren immer selbst große Hunde, wie Schwarzen Russischen Terrier, Riesenschnauzer, Großpudel, Altdeutschen Schäferhund etc.. Einen fremden Hund gegenüber hält man Sicherheitsabstand, so dass er sich nicht bedroht fühlen kann. Und ein Hund greift im Normalfall auch keine Kleinkinder oder Kinder an. Ganz im Gegenteil, große Hunde lassen sich durch Kinder kaum aus der Ruhe bringen und jedem, der einem Kind zu nahe kommt, zeigen sie deutlich die Grenzen auf.

  • jaja am besten alle pittis abknallen, sind ja eh zu gefährlich :(


    Die in Deutschland aufgekommene Hundehysterie ist unerträglich! Dazu das ganze Hundesteuerunwesen, das große Hunde, insbesondere jene dieser unwissenschaftlichen doubiosen Listen in die Tierheime verbannt, weil keiner sich mehr es antun möchte, stets dumm angemacht zu werden, wenn er einen großen Hund ausführt. Haftpflichtversicherungspflicht würde voll ausreichen, denn deren Prämien erhöhen sich mit jedem negativen Vorfall, was die Besitzer schon veranlasst, ihre Hunde ordnungsgemäß zu halten.


    PS: Und wer Angst vor Hunden oder Tieren hat, sollte einen Bogen um sie machen, denn die Hunde speziell erkennen die Angsthasen am Verhalten und am Geruch!

    2 Mal editiert, zuletzt von grauer kater ()

  • (...)
    PS: Und er Angst vor Hunden oder Tieren hat, sollte einen Bogen um sie machen, denn die Hunde speziell erkennen die Angsthasen am Verhalten und am Geruch!



    übertrage diese gesinnung mal auf alle übrigen felder des gesellschaftlichen zusammenseins.
    wenn die schwachen nicht klarkommen, sollen sie doch umziehen? die eigenen interessen gegen den schwächeren rest durchzusetzen als leitmotiv der gesellschaftsstrukturen? letzlich also das durchsetzungsrecht des stärkeren?
    das von dir zu lesen ist mal interessant. denn wenn wir das spielfeld ausweiten und auf länderebene übertragen, sieht deine argumentation schnell mauern um sich herum stehen....

    Einmal editiert, zuletzt von A0468 ()

  • Haben die Hunde wild um sich gebissen oder war es nur die Reaktion auf eine Aktion? Gab es andere Möglichkeiten passiv zu reagieren oder bestand dringend Handlungsbedarf.


    So lang ein Hund nicht unkontrolliert Menschen angreift (war hier wohl eher nicht der Fall, weil ja die "Jäger" die Hunde aktiv einfangen wollten... fremde Hunde :out: ) und danach sah es ja hier nicht aus, sollte man den Tod der Tiere als aller letzten Ausweg in Betracht ziehen.


    Aber falls die Herren sich einfach achten, wir ziehen hier mal Hunde aus dem Verkehr, die zwar grad nichts schlimmes machen aber halt ohne Leine rumlaufen, dann ist die Actio klar. Dann sollte man aber auch wissen WAS man macht! "Komm süsses Hundi" is wohl nich so ganz effektiv und aggressivere Methoden verbieten sich bei solchen Hunden eh.


    Fakt ist eins: Da niemand von uns direkt dabei war (ich hab weder im ersten noch im 2. Link ein Video gefunden) können wir auch nicht nachvollziehen welche Feinheiten hier von den Berichterstattern übersehen wurden und was dann letztlich wirklich ablief.


    Wenn die Polizisten aber aus reiner Angst oder Ungewissheit den Tod der Tiere in Kauf genommen haben, dann sind das Idioten!
    Punkt! Und da es auch nicht so aussieht, dass die Hunde Amok liefen (gebissen haben sie ja nur weil sie eingefangen werden sollten) besteht nach meiner Auffassung auch nicht unbedingter Handlungsbedarf, was das Benutzen von Feuerwaffen rechtfertigt.


    mfg

  • geht's noch?
    übertrage diese gesinnung mal auf alle übrigen felder des gesellschaftlichen zusammenseins.
    wenn die schwachen nicht klarkommen, sollen sie doch umziehen? die eigenen interessen gegen den schwächeren rest durchzusetzen als leitmotiv der gesellschaftsstrukturen? letzlich also das durchsetzungsrecht des stärkeren?
    das von dir zu lesen ist mal interessant. denn wenn wir das spielfeld ausweiten und auf länderebene übertragen, sieht deine argumentation schnell mauern um sich herum stehen....


    Is das nicht ein wenig zu verallgemeinert? Hier geht es nur um den Umgang mit Tieren (spez. Hunde), die man nicht kennt. Das hat doch nicht gleich einen sozialen Aspekt, was den Umgang mit anderen Menschen betrifft.


    mfg

  • Dazu sage ich nur ....


    Meine Wahlspaziergänge habe ich ein gestellt und andere Leute auch , niemand hat Lust mit dauernden Adrenalinstößen Spazieren zu gehen , wenn ein Hunde Rudel auf einem zu gedonert kommen , nervöse Dobermänner und größeres Kaliber , kläffend mit fletschenden Zähnen .:yikes:
    Die Hundhalter komme dann hinter gelaufen und versuchen ihre Hunde ein zu fangen und an zu Leinen .


    Ich habe auch schon gesehen wie eine Kita Kinder Gruppe bei einem Ausflug im Wald von Hunden attackiert wurden . Nur gut das nichts passiert ist .


    Mein Vote : Hunde Leinen Pflicht im Wald - Parks und in der Stadt .


    Und selber habe ich keine Lust mich mit Pfefferspray und Elektroschocker auszurüsten um mich eventuellen Hundeattacken zu erwehren um einen friedlichen ganz normalen Waldspaziergang in Ruhe zu absolvieren . Wie ich das schon wie andere auch Jahrzehntelang tun .


    Und es ist ja nun auch nicht neu das gerade Kinder beim Spielen von Aggressive Hunden angegriffen und schwer verletzt wurden .
    Auch wie bei Jogger im Tiergarten in Berlin , da hat ein Hundehalter seine Bulldogs freien lauf gegeben , und die Hunde griffen den Jogger an , der kam mit schweren Bisswunden ins Krankenhaus .
    Und das liest man immer wieder .


    Also noch mal * Hunde Leinen Pflicht * in der gesamten Öffentlichkeit . Und die Hundehalter im Zweifelsfall zur Rechenschaft ziehen .


    Und wenn frei laufende Aggressive Hunde Passanten anfallen und beißen , und die Polizei hat keine andere Mittel hat als die Hunde zu erschießen ist mir das Recht .


    Es laufen so wie so viel zu viele Hunde herum die von ihren Besitzern mies behandelt bzw gepflegt werden .


    Ich habe kein Hund , weil ich in einer Mietwohnung ohne Garten lebe , bei einem Haus mit geräumigen Garten hätte ich einen Hund ( einen Labrador ) . der sich im Garten austoben kann .
    Und mit dem ich angeleint Gassi oder ne Fahrradtour unternehme .


    Ich sehe das so , wenn man einen Hund hat , hat man nen Kumpel auf Lebenszeit . So sollte man ihn auch behandeln .


    Wenn ich den Lebensraum und Aktivitäten für ein Hund nicht bereitstellen kann , werde ich mir auch nie einen anschaffen .




    BB

  • Is das nicht ein wenig zu verallgemeinert? Hier geht es nur um den Umgang mit Tieren (spez. Hunde), die man nicht kennt. Das hat doch nicht gleich einen sozialen Aspekt, was den Umgang mit anderen Menschen betrifft.


    mfg


    ich lese daraus, dass unsichere menschen, die hunden gegenüber - aus welchen gründen auch immer - unbehagen empfinden, doch gefälligst die straßenseite wechseln sollen, wenn ihnen jemand mit hund entgegen kommt. weil das sicherer sei.
    ich hätte es aber lieber, wenn die hundehalter sich so verhielten, dass nicht der andere passant auf sich aufpassen muss, sondern der hundehalter seinen fiffi im griff hat.
    wir sind ja schließlich nicht zu gast auf pluto.... :wink5:

    Einmal editiert, zuletzt von A0468 ()