Bild: Sechs Lügen für die Atomkraft

  • anders.Aber ich weiß auch, sollten wir den Sozialstaat komplett auflösen hätte ich trotzdem nicht mehr Geld.



    Natürlich nicht.

    Es ging auch weniger um die Auflösung des Sozialstaates. Es ging um die Ausgaben zum Umbau der Energieversorgung. Die werden völlig unsozial auf alle verteilt, um dann über Ausgleichsmechanismen die sogenannte Mittelschicht auszupressen, bis sie sich der Unterschicht weitgehend genähert hat. Das kann nicht im Sinne des Sozialstaates sein.

  • Natürlich nicht.

    Es ging auch weniger um die Auflösung des Sozialstaates. Es ging um die Ausgaben zum Umbau der Energieversorgung. Die werden völlig unsozial auf alle verteilt, um dann über Ausgleichsmechanismen die sogenannte Mittelschicht auszupressen, bis sie sich der Unterschicht weitgehend genähert hat. Das kann nicht im Sinne des Sozialstaates sein.


    Dieter, die Mittelschicht auspressen gehörte schon immer zum deutschen Sozialstaat.

  • Dieter, die Mittelschicht auspressen gehörte schon immer zum deutschen Sozialstaat.


    Wie auch immer, sicher ist, daß der konservative Bimbes-Kohl derjenige war, der zu verantworten hat, daß der sogenannte Facharbeiter, bzw. dessen Abgaben, den Sozialstaat stemmen. Deshalb mußte auch ein Prekariat entstehen, damit der Facharbeiter abgelenkt werden kann. Da kam Basta-Schröder grad' zur rechten Zeit vorbeigeschneit.


    Merke, die beiden Volksparteien haben die Substanz des Landes verfrühstückt und die Gesellschaft gespalten. Solche scheuen sich dann auch nicht zu lügen, Atomkraft als sicher zu verkaufen und in Afghanistan die deutsche Freiheit verteidigen zu lassen.

  • Dieter, die Mittelschicht auspressen gehörte schon immer zum deutschen Sozialstaat.


    Ich meine, dass eine "Mittelschicht" als solche bereits nicht mehr gibt. Dieser Pseudobegriff wird einem großen Teil unserer Bevölkerung besonders von der Regierung ständig suggeriert. Dies mit dem Ziel, diesen Bevölkerungsteil zu beruhigen, ja abzulenken, damit er nicht so drastisch spürt, dass er zum großen Teil bereits in die "Unterschicht" abgedrängt worden ist. Ganz nebenbei: Wer von uns zählt sich denn tatsächlich einer angeblichen Mittelschicht zugehörig? Ich meine, dass z.B. der Facharbeiter aufgrund seiner Qualifikation und Leistungsfähigkeit mit Sicherheit dahin gehören würde. Tatsächlich ist seine "Kaste" - sofern er als Familienvater Alleinverdiener ist, nur durch Sozialtransfers ( Kindergeld, teils sogar Hartz 4 - Aufstockung ) seine Familie mehr dürftig als üppig alimentieren kann. Nicht nur der freischaffende Architekt, der Apotheker oder Arzt bilden die sog. "Mittelschicht". Es ist viel mehr das Millionenheer der anständig Schaffenden, egal, wo und wie sie tätig sind. Der Begriff Mittelschicht gehört der Vergangenheit an, die Zeiten des Ständestaates sind vorbei.

  • sicher gibt es noch eine Mittelschicht, nur wird sie ständig kleiner. Ohne Mittelschicht wäre der
    Sozialstaat Deutschland schon total zusammen gebrochen.
    Es liegt einfach an dem System der deutschen Sozialversicherungen. Hier gehört reformiert. Die Superverdiener sollen auch ihren Anteil bezahlen. X % von jedem
    Einkommen, fertig.

    Einmal editiert, zuletzt von wudi ()

  • sicher gibt es noch eine Mittelschicht, nur wird sie ständig kleiner. Ohne Mittelschicht wäre der
    Sozialstaat Deutschland schon total zusammen gebrochen.
    Es liegt einfach an dem System der deutschen Sozialversicherungen. Hier gehört reformiert. Die Superverdiener sollen auch ihren Anteil bezahlen. X % von jedem
    Einkommen, fertig.



    du bist ja ein richtig Linker.............:peace2:

  • du bist ja ein richtig Linker.............:peace2:



    Sind wir nicht alle ein bisschen links und 68 ?

    Die Konditionierung der Babyboomergeneration in den 70igern hat wohl doch Früchte gebracht....

    :clap:


    Freue er sich doch und jauchze :lol:

  • sicher gibt es noch eine Mittelschicht, nur wird sie ständig kleiner. Ohne Mittelschicht wäre der
    Sozialstaat Deutschland schon total zusammen gebrochen.


    Empfehlenswert:



    Ein teurer Irrtum!Die deutsche Mittelschicht schrumpft. Gleichzeitig werden Reiche immer reicher. Der Protest bleibt aus. Stattdessen betreiben Handwerker, Beamte und Angestellte sogar noch ihren eigenen Abstieg, indem sie klaglos zulassen, dass die sogenannten Eliten immer weniger Steuern zahlen. Wie kann das sein? Die Antwort: Die Mittelschicht sieht sich selbst als Teil der Elite – ein teurer Irrtum, der nur den wirklich Reichen nützt.


    Westend Verlag | Hurra, wir dürfen zahlen, Ulrike Herrmann


    Gut ist auch die Rezension in den Nachdenkseiten:
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=5626

    Einmal editiert, zuletzt von Diogenes2100 ()

  • Die Atommüll-Lüge: Da es weltweit kein sicheres Endlager gibt, müssen wir sofort aus der Atomenergie aussteigen.


    Tja, nur haben wir dann auf einen Schlag zig Atommeiler zurückzubauen, was da wohl auf einmal an (schwach) radioaktivem Abfall anfällt?


    Außerdem erzeugt auch der Abbau und das Verbrennen von Kohle radioaktive Belastungen und Müll.
    Bei der Förderung von Erdöl und Erdgas befördert man auch radioaktives Material aus der Erde an die Oberfläche. Jährlich entstehen so Millionen Tonnen und etwa 2000t in Deutschland (zum Vergleich: Atomkraft erzeugt jährlich 12.000t hochradioaktiven Müll weltweit; zusammen mit schwachradioaktivem Material wird es sich wohl auch um Millionen Tonnen weltweit handeln).
    Hier wird ein sofortiger Ausstieg jedoch nicht gefordert, immerhin beträfe es dann jeden (der ein Auto hat, der nicht nur lokale Waren konsumiert, der erdölbasierte Produkte (z.B. Kunststoffe) konsumiert,...), und nicht nur ein paar Großkonzerne.


    Würden wir wegen des radioaktiven Abfalls auf Atomkraft (22,6%), Braunkohle (24,6%), Steinkohle (18,3%), Erdgas (12,9%) und Erdöl (2,1%) als Energieträger verzichten, wären das 80,5% des Strommixes.