Eine der letzten echten Gewerkschaften = GdL

  • Dieses Wochenende haben Menschen,
    die mit der Bahn fahren wollen (müssen) es sicher nicht einfach,
    die Gewerkschaft der Lokführer (GdL) bestreikt 2 Tage Güter- und Personenverkehr der Bahn,


    http://www.spiegel.de/reise/ak…-sie-wissen-a-997663.html



    Auf SPON findet sich auch dieser Kommentar zum Streik:



    http://www.spiegel.de/wirtscha…41.html#ref=veeseoartikel



    Ich habe diesen m.E. beschämend populistischen Artikel wie folgt kommentiert:



    http://www.spiegel.de/forum/wi…-24.html#postbit_19337893

    5 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • Ein grauer kater fährt Toyota, da braucht es keine Bahn und fliegen tut er nur, wenn es nicht anders geht, dann auch nicht mit Lufthansa, sondern mit Emirates oder Gulf-Air! Die streikenden Lokführer und Piloten haben dennoch die volle Sympathie des grauen katers, man kann sich nicht alles gefallen lassen!

  • Ein grauer kater fährt Toyota, da braucht es keine Bahn und fliegen tut er nur, wenn es nicht anders geht, dann auch nicht mit Lufthansa, sondern mit Emirates oder Gulf-Air! Die streikenden Lokführer und Piloten haben dennoch die volle Sympathie des grauen katers, man kann sich nicht alles gefallen lassen!


    Hallo Grauer Kater,


    sehr oft nicke ich zustimmend mit dem Kopf, wenn ich Deine Beiträge lese, aber im Falle des GDL-Streikes schüttle ich egoistisch mit dem Kopf. Nein, ich bin zurzeit nicht in der Stimmung, Verständnis für den Streik aufzubringen- nicht, wenn ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahre und jedes Jahr mehr Geld für immer schlechter werdenden Service aufbringen muss. Ich bin zwar kurzzeitig auf mein "Baby" umgestiegen, aber da Karlsruhe im Moment die Stadt der Baustellen ist, war das nicht gerade eine gute Idee. Am Ende wusste ich nicht, was ich schlimmer empfand: den Streik oder den Stau! :s


    Ich finde es nicht gut, wenn Streiks auf dem Rücken der unbeteiligten Nutzer ausgetragen werden.


    Gruß Ã‡.

  • Ich finde es nicht gut, wenn Streiks auf dem Rücken der unbeteiligten Nutzer ausgetragen werden.


    Gruß Ã‡.


    Streiks werden in der Regel auf dem Rücken Unbeteiligter ausgetragen. Streiks grundsätzlich ablehnen? Oder nur wenn man persönlich dadurch benachteiligt wird?

  • Streiks werden in der Regel auf dem Rücken Unbeteiligter ausgetragen. Streiks grundsätzlich ablehnen? Oder nur wenn man persönlich dadurch benachteiligt wird?


    Sobald Unbeteiligte direkt betroffen sind, werden Streiks für mich unzumutbar. Meine Person ist dabei nur das Mittel, die Unannehmlichkeiten am eigenen Leibe zu spüren.

  • Sobald Unbeteiligte direkt betroffen sind, werden Streiks für mich unzumutbar. Meine Person ist dabei nur das Mittel, die Unannehmlichkeiten am eigenen Leibe zu spüren.


    Das würde, ernst genommen, jeden Streik unmöglich machen. Damit wären wir wieder einen Schritt näher an der Sklavenhaltergesellschaft.

  • Wieso das denn?


    Bei welchem Streik werden keine Unbeteiligte direkt betroffen? Müllabfuhr, Kindergarten, Transportwesen, ........?
    Der einzigste Weg kann sein Solidarität zu zeigen und die Ziele zu unterstützen. Die paar Tage ohne Bahn gehen vorbei.

  • Bei welchem Streik werden keine Unbeteiligte direkt betroffen? Müllabfuhr, Kindergarten, Transportwesen, ........?
    Der einzigste Weg kann sein Solidarität zu zeigen und die Ziele zu unterstützen. Die paar Tage ohne Bahn gehen vorbei.


    Wir werden ja leider nicht gefragt. Ist es da wichtig, ob wir Solidarität zeigen oder nicht? O.K., vielleicht für unseren Seelenfrieden, denn sich darüber zu ärgern schadet nur den Unbeteiligten, wieder einmal .....

  • Wir werden ja leider nicht gefragt. Ist es da wichtig, ob wir Solidarität zeigen oder nicht? O.K., vielleicht für unseren Seelenfrieden, denn sich darüber zu ärgern schadet nur den Unbeteiligten, wieder einmal .....


    Bist du Arbeitnehmer/ in? Wenn ja, wir sitzen alle im gleichen Boot und haben unsere Rechte den Streikenden zu verdanken. Ohne würden wir vermutlich noch eine 60/h-woche haben, kein Urlaub, kein Krankengeld, .......

  • Das Außergewöhnliche an diesem Streik aber ist, dass die GDL infolge des proaktiv gestarteten Machtkampfes, den sie damit mit der Mitglieder-stärkeren EVG führt, an dem Ast sägt, auf dem sie selbst sitzt. Nicht auszuschließen, dass sie im Zuge dessen irgendwann bald auch untergeht. Wem hätte sie dann in erster Linie geschadet? Richtig, den Zugführern, deren Kernklientel.


  • Die Lokführer sind nicht daran schuld, dass sie und der Rest vom Bahnpersonal von der Bahn bzw. dessen (Möchtegern)Mangement so um einen fairen Lohn und gute Arbeitsbedingungen beschissen werden. Die GdL ist wie gesagt in meiner Sicht einer der allerletzten Vereine, die sich dieses neoliberale Nackigmachen nicht gefallen lasen, dass die Bonzen dem Volk generell, egal ob es Bahn oder sonst was fährt (oder sich gar keine Mobilität mehr leisten kann).


    Diese Bonzen versuchen die Lokführer gegen das bahnfahrende Volk auszuspielen,
    dabei werden beide Gruppen (und noch viel mehr) von der DB verarscht.


    Wenn du es nicht gut findest, dass Streiks auf dem Rücken der unbeteiligten Nutzer ausgetragen werden, dann überlege bitte einmal, wer den Streik provoziert, weil er der GdL (und den Rest der bei der Bahn arbeitenden Menschen) m.E. nur die Wahl zwischen sich verarschen oder streiken lässt!

    2 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • Sobald Unbeteiligte direkt betroffen sind, werden Streiks für mich unzumutbar. Meine Person ist dabei nur das Mittel, die Unannehmlichkeiten am eigenen Leibe zu spüren.


    Man kann nicht den Pelz ohne 1 Tropfen Wasser waschen.
    Stinken oder waschen (mit Wasser) - das ist hier die Frage!:yesnod:

    Einmal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • Das Problem besteht beidseitig, wenn ein Streik ausbricht hat die Kommunikation schon mal prinzipiell versagt ich halte daher mal grundsätzlich herzlich wenig von Streiks.


    Man muss sich hier über etwas im klaren sein, nämlich das die Arbeitgeber im Rahmen ihrer Möglichkeiten arbeiten müssen und das dasselbe für die Gewerkschaft gilt, die Gewerkschaft kann und soll nicht einfach nur so mal sich bessere Löhne erpressen und soll das auch prinzipiell nicht können.


    Die Gefahr die besteht bei derartigen Gewerkschaften ist das sie ohne Blick fürs Gesamtwohl ihre Tarifvorstellungen durchpressen wollen (wie z.B. in GR oder Italien oft passiert) und auch die Mittel dazu haben und diese dann skrupellos missbrauchen.
    Auf der anderen Seite stehen Arbeitgeber die im Regelfall auf ihrer Position auch nicht stehen weil sie einfach die Arbeiter hassen sondern weil sie sehen was sie an Problemen international, tarifmäßig usw. haben (nicht das die nicht auch niedere Motive haben könnten, ist aber eher nicht der Regelfall).


    Das Problem das ich in diesem Streik sehe ist das die Gewerkschaft die Möglichkeit hat mit dem Streik im Endeffekt die Bahn zu erpressen, die Gewerkschaft kann das ganze recht lange durchhalten und hat so als relativ kleine Gewerkschaft massiv Power daher braucht sie Kommunikation und Verhandlung eigentlich nicht so und das ist die Grosse Gefahr, sobald eine Seite Druckmittel hat die ihr die Möglichkeit geben ihre Macht voll ausszuspielen mit vergleichsweise geringem Risiko und massivem Effekt lädt das zu Missbrauch ein.

    Einmal editiert, zuletzt von Acaloth ()

  • Wer sich auf sein grundgesetzliches geschütztes Streikrecht beruft, ....


    der sollte sich die Mühe machen, das GG von Anfang an zu lesen. Bereits in Art 2 heißt es: Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
    Das Recht der Lokführer auf Streik findet deshalb dort seine Grenzen, wo die Rechte anderer verletzt werden. Das, was GDL-Chef Weselsky in vollkommer Selbstüberschätzung da an Streiks organisiert, ist eine unverhältnismäßig hohe und vollkommen unangemessene Verletzung der Rechte anderer, nämlich der Bahnkunden. Und das sind Millionen und das Täglich .


    Es mag sein, dass die DB irgendwann nachgibt und die GDL dann triumphierend ihren Sieg über die Bahn verkünden kann. Aber dieser Sieg wird ein Pyrrhussieg sein.
    Die GDL-Streikleitung ruiniert das Image der Lokführer vollkommen. Sein Vorgänger Manfred Schell scheint das erkannt zu haben und warnte gestern im WDR2-Interview vor eben diesen Langfristfolgen. Ich denke, er hat Recht.


    Nun weiß jeder der eine Reise plant , wie jetzt in einer Ferien Zeit , wo Leute zu ihren Fliegern müßen oder sonstige Besuche in Planung sind oder auch die Pendler die am Wochenende arbeiten müßen , ist eine Planung wichtig . Sonst klappt das nicht .


    Nun wie ich las , das viele Leute ihren Urlaubs Flieger verpassen , und sonst aus x Gründen Besuche und Dates absagen müssen wie auch Wochenendbeziehungen usw , ist das natürlich für viele sehr sehr Ärgerlich und stößt auf Unverständnis sehr vieler Reisenden .


    Und nicht jeder kann sofort auf Alternativen zurück greifen , wie Auto , Fernbusse usw . .


    Ich denke bei Gehaltsverhandlungen müssten sich die Kontrahenten Parteien was anderes einfallen lassen ihre Probleme bzw Forderungen zu lösen , als es auf den Rücken der Mio Passagiere aus zu tragen die mit x Zielen unterwegs sind bzw sein wollten .
    In einer Gesellschaft wie unsere die auf Mobilität komplett ausgerichtet ist .


    Und ein mageres *Entschuldigung* der GdL zu den Mio Betroffenen Reisenden reicht nicht aus .


    Zu dem möchte ich noch erwähnen viele Menschen haben nur am Wochenende Zeit oder vielleicht per Urlaub nur 1 / 2 Wochen um ihre Reise zu starten .
    Wenn sie aber liegen bleiben wie auch etliche Reisende auf Bahnhöfen ohne Anschlüsse im Nirgendwo und / oder ihre Flieger verpassen sind die zu Recht stinke sauer .
    Das wäre ich auch .


    Auch klar ist , das durch den Streik es Tage dauern wird bis der Fahrplan der Bahn sich einiger maßen wieder Reguliert .


    Die letzte Frage bleibt offen , wo liegt das Grundproblem zwischen Bahn und dem Lokführer Personal ?
    Die Bahn müsste wissen das Lokführer wie die Piloten eine hohe Verantwortung haben besonders im Personen Transfer , dann muß die Bahn auch ihre Leute gut bezahlen , denn die müssen ja auch zu den unterschiedlichsten Zeiten in Schicht fahren . Was sicher nicht immer Prickelnd ist .


    Die Bahn muß einsehen das sie schon lange eine Unmögliche Personal Politik betreibt im Zugverkehr , da zu sparen ist das Idiotischte was die Bahn tun kann .





    BB

  • ....
    Man muss sich hier über etwas im klaren sein, nämlich das die Arbeitgeber im Rahmen ihrer Möglichkeiten arbeiten müssen und das dasselbe für die Gewerkschaft gilt, die Gewerkschaft kann und soll nicht einfach nur so mal sich bessere Löhne erpressen und soll das auch prinzipiell nicht können.


    Die Gefahr die besteht bei derartigen Gewerkschaften ist das sie ohne Blick fürs Gesamtwohl ihre Tarifvorstellungen durchpressen wollen (wie z.B. in GR oder Italien oft passiert) und auch die Mittel dazu haben und diese dann skrupellos missbrauchen.
    Auf der anderen Seite stehen Arbeitgeber die im Regelfall auf ihrer Position auch nicht stehen weil sie einfach die Arbeiter hassen sondern weil sie sehen was sie an Problemen international, tarifmäßig usw. haben (nicht das die nicht auch niedere Motive haben könnten, ist aber eher nicht der Regelfall).


    ...


    Bei Arbeitgebern sind niedere Motive nicht der Regelfall wohl aber bei der Gewerkschaft?
    Die Existenz vieler Einzelgewerkschaften und der Tarifpluralität geht nicht zuletzt auf die Methode des Outsourcing zurück.
    Das ist quasi die Antwort darauf, und damit liegt der Grund tatsächlich in den niederen Motiven des Bahnvorstands.
    http://www.sueddeutsche.de/wir…chaften-gruenden-1.219753

  • Ich sehe das anders!


    Der GDL - oder vielmehr ganz konkret deren derzeitigem Vorsitzendem - geht es nicht um die Lokführer. Wenn dem so wäre - wäre der Streik gerechtfertigt.


    Tatsächlich geht es Claus Weselsky allein darum, seine Machtbasis zu vergrößern.


    Es liegen Angebote auf dem Tisch - Angebote, die schon recht nahe an dem dran sind, was die GDL fordert. Selbst bei der Forderung nach einem Vertretungsanspruch für andere Gruppen als die der Lokführer, gibt es klare Bewegung. Doch - es wird gestreikt. Auf dem Rücken der Kunden. OHNE NOT!


    Ich bin sehr dafür, dass wir als Gesellschaft nochmals kritisch hinterfragen, was ein gerechtes Einkommen für einen Lokführer ist. Die Position der GDL kann ich dennoch nicht teilen - denn der GDL geht es ja gar nicht um diese Frage.


    Das Einkommen von Lokführern wird in seiner Höhe dem Verantwortungsbereich nicht gerecht - deshalb sollte hier deutlich nachgebessert werden. Allerdings sage ich auch, dass überall dort, wo man heute schon den Führerlosen S-Bahnbetrieb technisch realisieren kann, dieser auch realisiert werden sollte!


    Dass die GDL so stark werden konnte, ist ein Fehler der Politik. Richtig wäre es gewesen, mit der Privatisierung der Bahn auch die Löhne neu zu justieren - das wurde versäumt. Richtig wäre auch gewesen, ein starkes Instrument gegen Spartengewerkschaften zu schaffen - da wird nun vielleicht nachgelegt.


    Dass die GDL ohne Not erpresserisch fast schon gemeinsam mit den Piloten kleinste Sparten bevorteilen will und kann - ist schlimm genug. Das gehört abgestellt - und gleichzeitig wäre es richtig, den Lokführern ein anständiges Gehalt zu zahlen!

  • Dass die GDL ohne Not erpresserisch fast schon gemeinsam mit den Piloten kleinste Sparten bevorteilen will und kann - ist schlimm genug. Das gehört abgestellt - und gleichzeitig wäre es richtig, den Lokführern ein anständiges Gehalt zu zahlen!


    Die gute Nachricht: man gewöhnt sich an die Streiks wie an an das Rauchen draußen. Neue Freundschaften werden geschlossen, Erlebnisse ermöglicht, Ehen geschlossen.
    Interessant ist, daß es in der Gegenwart die Verkehrsgewerkschaften sind, die das Lohnniveau nach oben treiben, welches ja notwendig ist, glauben wir den Kritikern der deutschen Arbeitsmarktpolitik seitens der EU. Anders gesagt, wenn der Lokführer seine Lohnforderung durchsetzt und ca. 2.800 Euro netto verdient, wird der Ingenieur fragen, warum er nur 2.700 Euro vedient, legt er dem Lokführer doch die Trasse.
    Auch wenn sich die unterschiedlichen Verkehrsgewerkschaften wohl absprechen (wir sollten froh sein, daß sie es noch tun im Dienst am Kunden), arbeiten sie nicht nur für ihre Löhne. Die anderen müssen nachziehen. Und die Preise werden auch wieder ansteigen. Im Grunde genommen, und das darf man nie vergessen, geht es in der Regel nicht um Lohnerhöhung, sondern um Lohnanpassung. Es sind nicht die Arbeitnehmer und ihre Lohnforderungen, welche die Mieten und andere Lebenskosten steigen lassen. Es ist das System.

  • Dass die GDL ohne Not erpresserisch fast schon gemeinsam mit den Piloten kleinste Sparten bevorteilen will und kann - ist schlimm genug. Das gehört abgestellt - und gleichzeitig wäre es richtig, den Lokführern ein anständiges Gehalt zu zahlen!



    Das Problem in Schland ist das die jahrzehntelange Agitprop der Unternehmerverbände aka DGB et al dem dt. Michel erfolgreich vermittelt hat das ein Streik fast immer nur aus lustigen Trillerpfeifenskonzerten und doofen Rumstehen vor Fabriktoren besteht.
    So zumindest die Absprache mit Ihren Unternehmerfreunden, schließlich soll es ja niemanden weh tun, schließlich wird ja feste verhandelt um die guten Gaben für beiderlei Vorstände.
    Einschließlich einem gut organisierten Marsch vor eine Rednertribüne wo irgendwelche verlogenen Hackfressen mit Topmangagergehältern die 4 x mal im Jahr eine Rede mit "Liebe Kollegen/Kolleginnen" beginnen dürfen aber Ihre Zuhörer so weit weg von denen sind wie eine Beth Ditto von einem täglichen Almased Diätdrink.


    So was gibt oder gab's nur im dt. Wirtschaftswunderland. Und wenn denn mal ein Streik wirklich Konsequenzen hervorruft ( was in dem revolutionärem aber demokratisch beseeltem Rest der Welt so tatsächlich auch mal passiert ) wird hier über ein Verbot eben dieser Gewerkschaft fabuliert - oder wie einst der schwarzlackierte spezialdemokratische Innenminister mit grüner Vergangenheit die Autobahnen mit staatlicher Waffenauthorität freihalten wollte....

    Einmal editiert, zuletzt von Bicyclerepairmen ()

  • Die Sache ist nur die ... nicht nur die Bahn -GDL - sondern auch gleich die Flieger - Cockpit - setzen xx Hunderttausende von Reisenden auf null .


    Sie verpassen wichtige Verbindungen nach xyz oder müssen auf den Airports teils 48 std . herumlungern bis der nächste Flieger geht und die Nacht in Trostlosen Hallen und auf sehr harten Bänken übernachten müssen . Und permanent ihr Gepäck im Auge zu behalten .


    Ich habe es öfters real gesehen bei Streiks was das für die gestrandeten Passagiere heißt , die eh schon einen langen Flug hinter sich hatten und weiter per Anschluß Airliner weiter kommen wollten . Die sind fix und fertig . Und die meisten sind keine Deutsche .
    Unglaubliche Zustände .


    Heute früh hat die FRA Port in der Eingangshalle 450 Feldbetten aufgestellt für die heute früh ab 5:00 ankommenden Passagiere , denn für die geht es erst über morgen weiter nach xyz . SUPER PRICKELND DAT :


    Das selbe gilt für die Bahn , wenn sehr viele Leute auf Bahnhöfen im nirgendwo stranden und da für über 50 std festgenagelt sind und nichts geht mehr . Weil die Lok Führer streiken .
    Und lungern und warten auch auf miesen Bahnhöfen rum , übernachten in zugigen B. Hallen auf harten Bänken .


    Also ein Lok Führer hat ein Grundgehalt von ca 3200 -. € , dazu kommen noch Zuschläge wie Ãœberstunden Wochenende und Nachtfahrten und sonstiges letztlich kommen sie auch weit über 4000 .- € hinaus , und die GDL streikt schon dieses Jahr zum 3 mal , wegen mehr Money .


    Die Piloten auf ne 747 haben so um die 12- 15 - 17 .000 € auf ihrem Gehalts Tacho , plus Zuschläge und Extras .
    Sie streiken dafür das sie mit 55 Jahre weiter in die Betriebsrente gehen können mit über 60 % ihres letzten Einkommens an Renten Betrag .
    Das wären so ca um die bei 15.000 € Gehalt , 6000 € Rente pro Monat ... Lebenslang .


    Mit 55zig jeden Monat für Nothing 6000 € Mille Rente , WOW , das ist nicht schlecht .


    Die LH will die Taktung auf 60zig hochschrauben , wie es bei anderen Air Liner üblich ist .



    Nun wir werden sehen , die nächsten Ferien und Weihnachten kommen bestimmt , und die massenhaften Verspätungen zwischendurch auch .


    Allen wünsche ich weiter ein Prima Reisen in Prima Klima .


    BB


    PS : Streiken ist ein Grundrecht und das muß auch so bleiben , nur werden die Streiks auf den Rücken von Hunderttausende Reisende bzw Passagiere ausgetragen .


    Ich denke da müßen sich die Streikenden was anderes ausdenken und ihren Hebel wo anders beim Arbeitgeber ansetzen .


    Wie weiß ich auch nicht , aber bestimmt die Bahn und Airliner Piloten .

    5 Mal editiert, zuletzt von BON BOX ()