Eine der letzten echten Gewerkschaften = GdL

  • Eine Bahnfahrt als Luxus zu deklarieren, das kann wohl nur von einem Vollversager kommen...


    Ach Fingerchen, wieder diese dämliche Denunzianten- Schiene (schnarch....)


    100 Kilometer Bahnfahrt zum Normalfahrpreis kosten je nach Zuggattung zwischen 18 und 22 Euro,
    in einem Land in dem ein Mindestlohn von 8,50 Euro von unseren Sozialdemokraten-Eunuchen-Stadel als soziale Errungenschaft gefeiert werden soll, bedeutet das nur, dass so ein zum Mindestlohn ausgebeuteter Mensch rund 4 Stunden arbeiten muss, um auf einen Nettolohn zu kommen, mit dem er sich dann diese 100 Kilometer Bahnfahrt leisten kann. Wenn das Bahnfahren dann auch noch mal 1,5 Stunden dauert, brauch er also zusammen rund 5,5h um 100 Kilometer mit der Bahn zurückzulegen, mit dem Rennrad geht´s schneller und unabhängiger.


    179 Jahre nach dem Verkehren der 1. Dampflok in Deutschland
    ist das ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft.



    Und was maßt du dir an, Lokführer als "gesellschaftlichen Verlierer" zu bezeichnen?


    Ich maß mir gar nichts an, nur du scheinst mal wieder Ursache und Wirkung zu verwechseln.


    Es ist die Bahn bzw. der Bahnvorstand, die bzw. die Lokführer (und nicht nur die) zu gesellschaftlichen Verlierern degradieren will. Ich spreche dieses Problem nur an, das diese Vorstandnasen verbrechen, die übrigens alle mehr als 1 Millionen pro Nase und Jahr
    für ihren Müll von Missmanagement abstauben).


    Ich sehe es als Heuchelei, wenn du mir nun diese Degradierung anhängen willst
    und sonst im Forum deine blinden Fleck in puncto sozialer Gerechtigkeit
    wiederholt unter Beweis stellst, z.B. hier:




    Mal ganz davon abgesehen, dass die "Lohnsklaven" vermutlich keine einzige Münze nach Hause bringen würden, wenn sie Touris den Cocktail am Pool nicht bringen könnten...


    Willst du tatsächlich abermillionen Arbeitskräfte in der Tourismusbranche aus Lohn und Brot bringen???


    Oh mein Gott, dieses dümmliche "wenn wir die armen Teufel nicht ausbeuten, haben sie
    gar keine Arbeit mehr"- Gequatsche. Das gleiche Geschwätz hat ja die Agenda 2010 auf den Plan gebracht, gemäß dem Motto: Entweder beschissene Arbeit oder gar keine.


    Das es auch gute Arbeit geben kann (die z.B. die Touristen haben müssen, wenn sie sich in fernen Landen Pool und Cocktails leisten wollen, das kommt den ganzen Wohlstandsbäuchen nicht in den Sinn.


    Genau für diese Klientel ist der Streik m Nebeneffekt die perfekte Nachhilfe.

    Einmal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • Ach Loki, willst du mal wissen, was Bahnfahren in anderen Ländern im Verhältnis zum Lohn kostest?
    Aber verschluck dich nicht an deinen Vorurteilen....


    Und...[ot]...das die Menschen, die ein Mal im Jahr verreisen, sich diesen Urlaub mühsam erspart haben, darauf kommst du in deinem
    Kinderzimmer wohl nicht...:s
    Aber wie willst du wissen, was ein zweiwöchiger Urlaub in den Sommerferien im Süden kostest, und welche Anstrengungen es bedarf, diese Summe anzusparen...dazu müsstest du erst mal eine Familie haben und einen Job...

  • Ach Loki, willst du mal wissen, was Bahnfahren in anderen Ländern im Verhältnis zum Lohn kostest?
    Aber verschluck dich nicht an deinen Vorurteilen...


    Dann schieß mal los, bin mal gespannt auf deine Vergleiche.


    Ich bin aber vorab schon einmal der Ansicht, dass meinem letzten Beitrag dargelegte Argumentation völlig ausreicht, um zu verdeutlichen, wie unsozial sich niederer Lohn und hohe Bahntarife auf die Mobilität der davon betreffenden Menschen auswirken. Gerade die Bahn ist ein leibhaftiges Beispiel für die unsozial Auseinanderbrechen der deutschen Gesellschaft. Eigentlich sollte die Bahn Menschen zusammenbringen, nicht umgekehrt.



    Und...[ot]...das die Menschen, die ein Mal im Jahr verreisen, sich diesen Urlaub mühsam erspart haben, darauf kommst du in deinem
    Kinderzimmer wohl nicht...:s


    Versuch erst einmal über den Tand deiner Bauklötze zu blicken!


    Ich glaube nicht, dass wirklich relevante Teile der Gesellschaft nur im
    Herbst in den Jahresurlaub gehen und für diesen dann ellenlang sparen.




    Aber wie willst du wissen, was ein zweiwöchiger Urlaub in den Sommerferien im Süden kostest, und welche Anstrengungen es bedarf, diese Summe anzusparen...dazu müsstest du erst mal eine Familie haben und einen Job...


    24% der deutschen Haushalte können sich gar keinen Urlaub mehr leisten.
    Also flenn nicht an den falschen Enden herum.

    3 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()



  • Nun , Lokführer und Piloten gehören bestimmt nicht zu den Niedrig Löhnern , die Gewerkschaften * Cockpit & GDL * sind kleine Gewerkschaften können aber Millionen Menschen in ihrem Reiseansinnen zum Stillstand bringen ,
    für sehr viele Menschen Individuelle kleine und große Katastrophen wenn nichts mehr geht .


    Wie ich so oft bemerkte , müssen die Handvoll Lokis und Pilotis sich was anderes ausdenken um in Verhandlungen mit ihren Arbeitgebern zu gehen , sie können nicht hundert Tausende Täglich mit einem Generalstreik auf der Straße stehen lassen die reisen müssen , wollen , .. und viele müssen Beruflich reisen !!!!!


    Von der Dramatik der gestrandeten Passagiere im Nirgendwo mal ganz ab gesehen .


    DENN REISEZEIT IST IMMER for every Body !!!!


    Und das sich viele Leute / Familien keinen Urlaub leisten können vielleicht gerade mal ne Monatskarte für den Regionalzug zur Arbeit / Schule / Uni , das steht auf der miesen * degenerierten Lohnblattpolitik der Regierung und ihre gepamperten Wirtschafts und Banken & Kapitalisten Freunde *


    BB

    2 Mal editiert, zuletzt von BON BOX ()

  • Nun , Lokführer und Piloten gehören bestimmt nicht zu den Niedrig Löhnern,...


    ... bei 2000 Euro/Monat Anfangsgehalt sehe ich das aber deutlich anders.
    Ein guter Facharbeiterlohn hat anders auszusehen.


    ...die Gewerkschaften * Cockpit & GDL * sind kleine Gewerkschaften können aber Millionen Menschen in ihrem Reiseansinnen zum Stillstand bringen ,
    für sehr viele Menschen Individuelle kleine und große Katastrophen wenn nichts mehr geht .


    Mir kommen die Tränen....


    ...in anderen Ländern wir gehungert, gestorben - teils durch die Mitwirkung des kleinen dummen deutschen Verbrauchers, dem es piepeschnurzegal ist, ob Mensch und Tier für seinen bzw. ihren kurzsichtigen Konsum leiden müssen.


    Dummes Wahlvolk, dass immer wieder die gleichen Betrüger und Volksverräter wählt sich freiwillig nackig machen lässt und dem neoliberalen Dummgeschwätz aufsitzt, dass uns rund um die Uhr erzählen will, dass nur wenn der Kleinbürger sich pullenackig machen lässt, wir eine Chance zum Ãœberleben hätten.:p


    Deswegen habe ich null Mitleid für die Dummies, die nicht mitbekommen wollen,
    wie sehr die Deutsche Bahn ihr Personal gegen die Kunden ausspielt


    Erinnert sich noch wer an das Chaos von Mainz im Sommer 2013?



    Dass diese Drecks-DB-Bahn sich, ihr Personal und damit ihre Kundschaft für dumm verkaufen will
    und dass die senile Verkehrspolitik diese hanzenn Quatsch unterstützt, scheint unsere auf Kurzsichtigkeit setzende Medienscheinwelt vergessen zu haben.


    So übersehen die Kurzsichtigen auch dies:


    Bei der Bahn wird rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr gestreikt,
    an 362 Tagen inkognito planmäßig und an drei Tagen höchstoffiziell und dafür politisch umso wirksamer.


    Der Scheißpolitik ist es egal, ob bzw. wie mies Millionen Menschen tagtäglich zur Arbeit oder sonst was kommen, miese Betriebsabläufe und Kundenfeindlichkeit sind da kein Thema .


    Nur wenn echte Streiks auf die jahrelang von Bahnvorstand und Politik hausgemachten Probleme weisen, wird gejault was geht, der Untergang des Abendlandes steht angeblich vor der Tür und die armen, armen Bahnreisenden (deren durch die miese DB verursachtes trauriges Alltagschicksal jahrelang kein Schwein interessiert hat und nach dem Streik auch nicht mehr interessieren wird) werden für ein billiges verlogenes Trändendrüsenquetschen instrumentalisiert.


    Zitat

    Und das sich viele Leute / Familien keinen Urlaub leisten können vielleicht gerade mal ne Monatskarte für den Regionalzug zur Arbeit / Schule / Uni , das steht auf der miesen * degenerierten Lohnblattpolitik der Regierung und ihre gepamperten Wirtschafts und Banken & Kapitalisten Freunde *


    Mag sein, und diesen Ganoven kommst du nicht mit einem Wirtschaftsseminar bei den Jusos oder ein paar in dämliche Plastiksäcke gehüllten Trillerpfeisen bei. Streik muss weh tun, sonst ist es kein Streik.

    Einmal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • Dann schieß mal los, bin mal gespannt auf deine Vergleiche.


    Ich bin aber vorab schon einmal der Ansicht, dass meinem letzten Beitrag dargelegte Argumentation völlig ausreicht, um zu verdeutlichen, wie unsozial sich niederer Lohn und hohe Bahntarife auf die Mobilität der davon betreffenden Menschen auswirken. Gerade die Bahn ist ein leibhaftiges Beispiel für die unsozial Auseinanderbrechen der deutschen Gesellschaft. Eigentlich sollte die Bahn Menschen zusammenbringen, nicht umgekehrt.


    Paris- Nancy 75 Euro
    Hamburg- Dortmund 45 Euro


    Gleicher Tag, gleiche Uhrzeit, Entfernung ungefähr gleich. Löhne in Deutschland höher....


    Noch Fragen?





    Zitat

    Versuch erst einmal über den Tand deiner Bauklötze zu blicken!


    Ich glaube nicht, dass wirklich relevante Teile der Gesellschaft nur im
    Herbst in den Jahresurlaub gehen und für diesen dann ellenlang sparen.


    Nee, nur die unrelevanten Teile der Gesellschaft, weil es im Herbst etwas günstiger ist...:mad2:



    Zitat


    24% der deutschen Haushalte können sich gar keinen Urlaub mehr leisten.
    Also flenn nicht an den falschen Enden herum.


    Das bedeutet, 76 % können es noch.


    Es geht ja nicht nur um Urlauber - Wochenendpendler, Scheidungskinder, Besuch bei der Oma ect.pp, alle in Sippenhaft eines Wichtigtuers, der seine Macht erweitern will.

  • Paris- Nancy 75 Euro
    Hamburg- Dortmund 45 Euro
    Gleicher Tag, gleiche Uhrzeit, Entfernung ungefähr gleich. Löhne in Deutschland höher....
    Noch Fragen?


    Nö, aber das zum Bsp. HH-Dortmund in min. 3 Stunden bewältigt wird und lass mich lügen, Paris-Nancy im TGV ungefähr auf die 1/2 kommt ?

    Einmal editiert, zuletzt von Bicyclerepairmen ()

  • Paris- Nancy 75 Euro
    Hamburg- Dortmund 45 Euro


    Gleicher Tag, gleiche Uhrzeit, Entfernung ungefähr gleich. Löhne in Deutschland höher....


    Noch Fragen?


    Ja, eine: Wie kommst Du auf diese Zahlen?


    Mir zeigt die Bahnseite für HH-DO 78€ an und die Fahrt dauert fast 3 h, während die SNCF-Seite für Nancy-Paris 60€ angibt bei einer Reisedauer von nur 1 1/2 Stunden. Vom Startgehalt her verdienen deutsche Lokführer zwar tatsächlich deutlich mehr, aber die französische Bahn ist staatlich und aufgrund des üblichen Beamtenssytems dürften nach einigen Arbeitsjahren die Konditionen deutlich besser werden. Außerdem haben sie vollen Rentenanspruch mit 50(!). (Zumindest 2007 hatten sie den noch)


    Im Artikel steht aber auch, dass der französische Staat jährlich ca. 5Mrd€ hineinpumpen muss, um die Renten der Bahner zu zahlen. Da das anderer Stelle wieder eingenommen werden muss, müsste man das anteilig auf die Fahrpreise anrechnen oder man lässt es gleich bleiben mit der Vergleicherei, weil es zu kompliziert wird. :wink5:

  • Preis Bahn : bahn.de, Datum 24.10.2014, 17 Uhr


    Preis Frankreich : de.voyages-sncf.com
    bei gleicher Uhrzeit und Datum


    Im übrigen wäre die Verbeamtung der Lokführer (so wie es ja schon einmal gewesen ist) das passende Mittel, diese Streiks im Keim zu ersticken, aber musste ja privatisiert werden.
    "
    Außerdem habe ich nur der Aussage der Kleinlok widersprochen, dass die Deutsche Bahn die "Teuerste der Welt" wäre,die sich eigentlich kein Mensch leisten kann...


    Zitat

    .... hohe Bahntarife auf die Mobilität der davon betreffenden Menschen auswirken


    Italien - Rom nach Bologna 56 Euro um diese Zeit an diesem Tag.
    Spanien - Madrid nach Valencia 70 Euro um diese Zeit an diesem Tag.
    England - London nach Manchester 161 Pfund um diese Zeit an diesem Tag(kürzere Entfernung)
    (Verbindungen, die ungefähr gleich so weit entfernt liegen sind wie HH und Do)
    In beiden Ländern deutlich geringeres Durchschnittsjahreseinkommen.

    6 Mal editiert, zuletzt von Fingerzeiger ()


  • Italien - Rom nach Bologna 56 Euro um diese Zeit an diesem Tag. .


    Ich habe 2006 für die 110 Km von Bologna nach Abano Therme schlappe 5,70 € bezahlt,
    bei der DB hätten die damals schon 17 € gekostet.


    Träum weiter von Lummerland.:p

  • Ich habe 2006 für die 110 Km von Bologna nach Abano Therme schlappe 5,70 € bezahlt,
    bei der DB hätten die damals schon 17 € gekostet.


    Träum weiter von Lummerland.:p


    Quelle genannt, also sei ein Mann und gesteh halt ein, dass du dich grandios verschätzt hast.:second:

  • Preis Bahn : bahn.de, Datum 24.10.2014, 17 Uhr


    Preis Frankreich : de.voyages-sncf.com
    bei gleicher Uhrzeit und Datum


    Ah okay. Hatte bei der Deutschen Bahn eine sofortige Verbindung gesucht. 2 Tage im Vorraus ist es natürlich günstiger. Und bei der SNCF kann man nur mindestens einen Tag im Vorraus online buchen (was eigentlich ganz schön armselig ist) und zu unterschiedlichen Uhrzeiten gibt es unterschiedliche Preise. Das erklärt wohl die unterschiedlichen Suchergebnisse.


    Außerdem habe ich nur der Aussage der Kleinlok widersprochen, dass die Deutsche Bahn die "Teuerste der Welt" wäre,die sich eigentlich kein Mensch leisten kann...


    Was Hochgeschwindigkeitsfahrten angeht ist es überall recht teuer. Bei Regionalbahnen ist es eigener Erfahrung nach in den meisten Ländern deutlich günstiger als bei uns. Hier zahlst Du für 50km-Strecken satte 15-16€. Z.B. Lübeck-Hamburg oder Lüneburg-Dannenberg. Von Bergamo nach Mailand (auch ca. 50km) zahlst Du läppische 2,50 € (2011 im Urlaub). Da gibt es schon einen gewaltigen Unterschied.


    Einmal editiert, zuletzt von Zippo ()

  • Quelle genannt, also sei ein Mann und gesteh halt ein, dass du dich grandios verschätzt hast.:second:


    Ich habe nichts geschätzt, sondern habe dir vorgerechnet, dass die 24% Niedriglöhner die wir haben 4 Stunden arbeiten müssen,
    um sich eine Bahnfahrt von 100 Kilometern leisten zu können. Du suchst nu alle möglichen Sinderangebote zusammen, die mal passen können, mal...


    Die Bahn ist normal zu teuer und zahlt ihr Personal schlecht, die klassische kapitalitische Ausbeuterschmiede halt.
    Wird Zeit dass der korrupte Vorstand in Rente geht.


  • Die Bahn ist normal zu teuer und zahlt ihr Personal schlecht, die klassische kapitalitische Ausbeuterschmiede halt.


    Naja ist die Frage obs billiger zu machen wäre.


    In Österreich ist die ÖBB (österreichische Bundesbahn) in Staatshand und ich bin mir nicht sicher ob die wenn sie schwarze Zahlen schreiben wollte nicht auch ungefähr auf dem Preisniveau oder höher sein müsste.

  • Naja ist die Frage obs billiger zu machen wäre.


    In Österreich ist die ÖBB (österreichische Bundesbahn) in Staatshand und ich bin mir nicht sicher ob die wenn sie schwarze Zahlen schreiben wollte nicht auch ungefähr auf dem Preisniveau oder höher sein müsste.


    Die Bahn ist ein Massenverkehrsmittel, da sind viele Synergieeffekte möglich, die wir bei anderen Verkehrsträgern lange suchen können (und m.E. nicht finden werden). Das kann und muss sich im Preis ausdrücken. Soll es aber nicht, weil m.E. eine korrupte Autolobby eine gesunde Entwicklung der Bahn seit Jahrzehnten blockiert. Die genauso korrupte Politik und der besonders korrupte Bahnvorstand arbeiten der Auto- bzw. Straßenverkehrslobby artig zu, der letztere z.B. in dem der die Tarifpolitik der Bahn weitgehend an den Erfordernissen des Personenverkehrsmarkt vorbei betreibt.
    Die Bahn soll politisch gewollt von den meisten Bürgern als zu teuer empfunden werden.

  • .............. eine korrupte Autolobby eine gesunde Entwicklung der Bahn seit Jahrzehnten blockiert. Die genauso korrupte Politik und der besonders korrupte Bahnvorstand arbeiten der Auto- bzw. Straßenverkehrslobby artig zu, der letztere z.B. in dem der die Tarifpolitik der Bahn weitgehend an den Erfordernissen des Personenverkehrsmarkt vorbei betreibt.
    Die Bahn soll politisch gewollt von den meisten Bürgern als zu teuer empfunden werden.


    Wenn es ein solche korrupte Autolobby gäbe, wären die Autofahrer nicht die Melkkühe Nr. 1 der Nation! Und die Bahn wurde Jahrzehnte lang bis dato mit jährlich zig Milliarden Euro subventioniert, wo das Geld versenkt wurde, bleibt das Geheimnis eines zutiefst bürokratischen Managements, denn der Zustand der Bahn, wie übrigens der übrigen Infrastruktur insgesamt, ist gottsjämmerlich marode! Hinzu kommen völlig unübersichtliche Tarife, Buchungsbedingungen, die kundenfeindlich sind und insgesamt ist die Bahn zu teuer. Aber der durchschnittliche Deutsche findet Merkel gut und wählt immer wieder die Stagnation, mag der Mief das Atmen kaum noch erträglich machen, es deutschdümelt so schön heimelig! Nur keine Experimente, nur nix Neues!

  • Also wir fühlen uns behindert, geblockt und hintergangen. Wie können die von der Bahn nur so stur sein und den Bossen widerstehen? Und wie können die nur so über Leichen geh... gut, Leichen sind es nicht, im herkömmlichen Sinn aber was bilden sich die Lokkutscher eigentlich ein? Service is was anderes und schließlich haben wir uns so bemüht an das Billigticket heran zu kommen. Das war richtig Arbeit! Und nun kommen da so welche daher und sorgen dafür, dass andere zu spät zur Arbeit kommen oder gar nicht. Unerhört. Und niemand denkt über diesen Umstand nach. Ganz im Gegenteil, es wird sogar die Konsequente Art der "Kriegsführung" kritisiert. So was macht man nicht, wenn schon Streik, dann bitte so, dass es niemand merkt. Faktisch wäre das die Arbeit der Bahn der letzten 50 Jahre. Is allerdings ohne Konsequenzen ein wenig doof, denn so bekommen die anderen Nichtnachdenker nämlich nicht mit, dass wir alle vernetzt sind. ...mehr oder weniger.


    Die Bahn wurde von ganz anderen versaut! Die, die heute fordern, sind ja schon "Opfer"! Opfer einer völlig in den Sand gesetzten Privatisierung eines staatlichen Betriebes, der besser staatlich hätte bleiben sollen. ...zu mindest die Netze!


    Aber wir haben mal wieder nichts besseres zu tun und schimpfen auf die, die eigentlich die gearschten sind und nur auf eine Misere aufmerksam machen wollen. Mir persönlich geht es gar nicht so um die Kleinigkeiten der Verhandlungen sondern eher um das Prinzip. Wenn wir jetzt schon, bei diesem völlig unbedeutendem Streik den nur ein paar Hansen merken schon so ein Gewese machen, dann würde ich gern mal wissen, was passiert, wenn ein wirklich relevanter Bereich mal die Räder still stehen läßt.


    Ihr denkt nur weil man zu spät kommt, ist das der Untergang des Abendlandes?? :biggrin: Na dann wartet mal ab, wenn Supermärkten die Waren ausgehen oder wenn es an der Tankstelle keinen Sprit mehr gibt.... :smilielol5:


    Was kümmert es euch eigentlich, die, die ihr schimpft, dass ihr nicht oder spät zu eurem Job kommt? Sind es nicht höhere Mächte, die euch daran hindern, brav das Bruttosozialprodukt zu mehren und das Vermögen eurer Ausbeu.... Arbeitgeber gerecht auszubauen? Ja, wir haben die Pflicht pünktlich zum raboten zu erscheinen. Und im Sinn dieser Verpflichtung sollten wir über Leichen gehen können. Wer es wagt mit Streiks uns an der Erfüllung dieser Verpflichtung zu hindern, der kann aber mal so was von erleben... also wirklich so was von.


    :smilielol5: Ich hätte hier mal eine Frage. Wollen wir nicht gleich dieses kommunistischste aller Druckmittel, das der Arbeiterklasse noch geblieben ist, einfach abschaffen? Das passt ja auch so gar nicht in die Strategie des ungebremsten Wachstums der Vermögen unserer Superreichen. Und wo kommen wir denn auch hin, wenn sich die Proleten zusammenrotten und mit brachialer Gewalt Forderungen fordern?
    Hier sind ja auch Fantasten der Meinung, dass der Lohn von jedem Skla... Arbeitnehmer selbst und fair verhandelt werden können :smilielol5: ....sorry ich habe immer noch ganz doll Muskelkater vom Lachen, als ich das letztens erst wieder lesen durfte. ....wann dieser Fantast das letzte Bewerbungsgespräch geführt hat, würde mich echt mal interessieren. :sifone:


    ...aber zurück zum Thema...
    Jeder, der sich über Forderungen von Arbeitnehmern aufregt, weil er zB von Auswirkungen von Streiks tangiert wird, der sollte sich fragen wer ihn selbst unterstützt, wenn er selbst gern ein wenig bessere Arbeitsbedingungen hätte.
    Für mich ist es überhaupt nicht diskutabel, dass ein Streik Einschränkungen als Konsequenz hat. Das ist unvermeidbar und ja auch ein strategisches Mittel, um auf sich aufmerksam zu machen. Alles andere wäre..... ja was weiß ich aber in jedem Fall kein Streik!


    Hier wird Härte gezeigt. Und genau das soll als "böse" vermittelt werden.
    ...und so wie es aussieht, fallen immer mehr Menschen auf diese Unmöglichkeit rein.


    Wird hier auf dem Rücken einer Gewerkschaft das allmähliche Demontieren der Waffen der Arbeitnehmer gearbeitet? Streiken ist jedenfalls NOCH ein Grundrecht. Aber das haben ja schon einige nicht verstanden, als es um ihre Privatsphäre ging. Was soll man da erst bei so etwas kompliziertem verlangen.


    So zu tun, als sei die GDL an der Lage Schuld, ist das Marginalisieren jahrelanger Mißwirtschaft und Küngelei.
    Die Bahn! Ein Sauhaufen!


    mfg

  • der vorstand der GdL steht angeblich intern bei den lokführern in der Kritik:
    http://www.sueddeutsche.de/wir…-gegen-weselsky-1.2187554


    daraus:




    was mich irritiert ist, dass mit zitierten vereinzeten stimmen aus dem off eine vorgeblich klar formulierte botschaft (schlagzeile)

    Zitat


    "Lokführer wenden sich gegen GDL-Chef Weselsky"


    gerechtfertigt wird.


    das müffelt doch arg nach einem solotanz einer betroffenen, die sich ihrer möglichkeiten bedient.

    6 Mal editiert, zuletzt von A0468 ()

  • Wird hier auf dem Rücken einer Gewerkschaft das allmähliche Demontieren der Waffen der Arbeitnehmer gearbeitet? Streiken ist jedenfalls NOCH ein Grundrecht. Aber das haben ja schon einige nicht verstanden, als es um ihre Privatsphäre ging. Was soll man da erst bei so etwas kompliziertem verlangen.


    So zu tun, als sei die GDL an der Lage Schuld, ist das Marginalisieren jahrelanger Mißwirtschaft und Küngelei.
    Die Bahn! Ein Sauhaufen!


    mfg


    In der Tat , Streiken ist und bleibt ein Grundrecht .
    Und die Lokführer haben wohl nicht zu unrecht gestreikt , es ist zwar keine Niedrieglohn Gruppe , aber man bedenke den ganzen Schichtbetrieb ( Früh und Nachtschicht , Wochenende und Feiertags Schicht und wenn ein Loki von HH nach M mit dem ICE fährt wird er dort auch übernachten müßen und mit dem Frühzug nächsten Morgen Retoure ) ähnlich wie bei den Piloten .


    Von der enormen Verantwortung für eine sichere Fahrt mal abgesehen , dem Loki sitzen nicht nur jede menge Passagiere im Nacken sondern auch x Tonnen von Stahl auf Rädern im Kreuz bei hohen Geschwindigkeiten . Bei möglichst Einhaltung der Fahrpläne .


    Das die Lokis dann Forderungen stellen ist ja wohl kein Wunder .


    Das durch so ein Generalstreik ( wie jetzt 50 std ) und Ferienbeginn , für viel Ärger bei den Passagieren auslöst ist auch klar .


    Was ich allerdings von dem Bahn Managment nicht verstehe das sie nicht schon im Vorfeld mit den Lokis in Verhandlungen getreten sind . Also die Leute die überhaupt ein Zug steuern können so wie den Betrieb aufrechterhalten . Das A & O in dem Gewerbe .
    Dazu kommen ja noch die ganzen Stellwerker das Pedant zu der Flugsicherung in den Towers , ohne die läuft ja auch nichts und die sind dauernd unterbesetzt und werden auch mies bezahlt , bei einem absoluten 24h Stressjob im Schichtbetrieb .
    So wie das ganze Zug Begleitpersonal auch usw .


    Fazit: die Bahn geht mit ihrem Personal auf allen Ebene mehr als mies und Katastrophal um . Und das geht auf Dauer nicht gut . Wie man jetzt weiß und mit Sicherheit wird das nicht der letzte Streik sein .


    Trotzdem müßen die Kontrahenten einen Weg bzw Ebene finden um die Schieflage bei dem Personal neu zu ordnen und besser zu entlohnen . Als ein Landes weiten General Streik auf Kosten Mio facher Passagiere zu organisieren die irgendwo stranden oder nicht vom Fleck kommen.


    D.h Kommunikation und Verhandlungsbereitschaft auf allen Ebenen . Ohne das läuft der Laden nicht .


    Und die Bahn ist keine Pommes Bude oder ne Klobürsten Fabrik .


    Zu dem beanstande ich , das im Bahnvorstand bzw Management nicht ein Bahner sitzt der die Materie und alle Facetten kennt , sondern nur BWLer ,ex Politiker ( bald auch cdu Pofalla als Lobyist demnächst im BT ) , und Juristen meist alle mit null Ahnung von der Bahn . Die die Bahn höchstens als Passagier kennen .


    tja , na dann .....


    BB