Eine der letzten echten Gewerkschaften = GdL

  • Aber damit muss Schluss sein. Eine Gewerkschaft, eine gleichtönende, starke Stimme für die jeweiligen Arbeitnehmerschaften.


    Artikel 9
    (3) Das Recht, zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen Vereinigungen zu bilden, ist für jedermann und für alle Berufe gewährleistet. Abreden, die dieses Recht einschränken oder zu behindern suchen, sind nichtig, hierauf gerichtete Maßnahmen sind rechtswidrig. Maßnahmen nach den Artikeln 12a, 35 Abs. 2 und 3, Artikel 87a Abs. 4 und Artikel 91 dürfen sich nicht gegen Arbeitskämpfe richten, die zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen von Vereinigungen im Sinne des Satzes 1 geführt werden.

  • Da muss die Bahn wohl Zugeständnisse machen, wenn es ihr wichtig ist, dass ihre Kunden mit der Bahn fahren können. Bisher war ihr das offenbar nicht allzu wichtig.


    Das muss die Bahn ohnehin machen. Das wird denen längst klar sein, seit Monaten schon. Die haben versucht, auszureizen, was geht. Genauso die Gegenseiten. All das aber über Gebühr und zu Lasten der Bürger und des Landes. Die Strafe folgt auf dem Fuße sagt man, dieses Mal ist es nicht der Fuß, sondern die Schiene. Und alle dort Beschäftigen haben erheblichen Schaden genommen, an all dem. Und keiner der zahlreichen Beteiligten ist völlig "Im Recht" oder völlig "unschuldig" an diesem Gesamtschaden für ALLE.

  • Artikel 9
    (3) Das Recht, zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen Vereinigungen zu bilden, ist für jedermann und für alle Berufe gewährleistet. Abreden, die dieses Recht einschränken oder zu behindern suchen, sind nichtig, hierauf gerichtete Maßnahmen sind rechtswidrig. Maßnahmen nach den Artikeln 12a, 35 Abs. 2 und 3, Artikel 87a Abs. 4 und Artikel 91 dürfen sich nicht gegen Arbeitskämpfe richten, die zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen von Vereinigungen im Sinne des Satzes 1 geführt werden.


    Für jedes Gesetz, für jeden Artikel, existieren demgegenüber Grenzen, die einen Rahmen der übergeordneten Schadensbegrenzung bezeichnen, welche Missbrauch - selbst jenen mehr ungewollten und zu Missständen führenden - von denselben im Zweifel abstellen können. Juristisch betrachtet ist das eine ähnliche Güterabwägung, wie sich das auf so vielen anderen Feldern ähnlich verhält.

  • Für jedes Gesetz, für jeden Artikel, existieren demgegenüber Grenzen, die einen Rahmen der übergeordneten Schadensbegrenzung bezeichnen, welche Missbrauch - selbst jenen mehr ungewollten und zu Missständen führenden - von denselben im Zweifel abstellen können. Juristisch betrachtet ist das eine ähnliche Güterabwägung, wie sich das auf so vielen anderen Feldern ähnlich verhält.


    Du scheinst den Absatz nicht vollständig gelesen zu haben:


    "Abreden, die dieses Recht einschränken oder zu behindern suchen, sind nichtig, hierauf gerichtete Maßnahmen sind rechtswidrig."


    Ich finde, das GG ist diesbezüglich sehr konkret. Im Gegensatz zu anderen Grundrechten, in denen eine Einschränkung per Gesetz möglich ist, wird eine Einschränkung hier explizit ausgeschlossen.

    2 Mal editiert, zuletzt von komakino ()

  • Du scheinst den Absatz nicht vollständig gelesen zu haben:


    "Abreden, die dieses Recht einschränken oder zu behindern suchen, sind nichtig, hierauf gerichtete Maßnahmen sind rechtswidrig."


    Ich finde, das GG ist diesbezüglich sehr konkret.


    Aber Du hast auch schon einmal von juristischer Güterabwägung gehört?
    Oder was denkst Du, aus welchen Gründen ein neues Gesetz gerade im Werden ist, dass nicht nur von der GDL gefürchtet wird, wie der Teufel das Weihwasser. Der Marburger Bund wettert auch lautstark dagegen. Dennoch ist das Gesetz letzten Endes aus meiner Sicht sinnvoll. Ob es Bestand haben wird, werden wir dann sehen.

    2 Mal editiert, zuletzt von daylight ()

  • Aber Du hast auch schon einmal von juristischer Güterabwägung gehört?
    Oder was denkst Du, aus welchen Gründen ein neues Gesetz gerade im Werden ist, dass nicht nur von der GDL gefürchtet wird, wie der Teufel das Weihwasser. Der Marburger Bund wettert auch lautstark dagegen. Dennoch ist das Gesetz letzten Endes aus meiner Sicht sinnvoll. Ob es Bestand haben wird, werden wir dann sehen.


    Welches Grundrecht liegt dir im Sinn, mit dem eine Kollision vorliegen könnte?

  • ok, Koma, gute Nacht wünsch' ich Dir. War ein interessanter Ausstausch für mich. Aber ich muss jetzt in die Koje. Morgen gerne weiter, wenn ich dann noch lebe. :)

  • Welches Grundrecht liegt dir im Sinn, mit dem eine Kollision vorliegen könnte?


    Och komm! Was soll das? Wenn es für die Allgemeinheit dauerhaft zu Einschränkungen kommt, reagiert auch ein demokratischer Staat mit neuen und der Zeit angepaßten Gesetzen. Aber wie gerade eben schon gesagt,- hat sich überschnitten,- morgen dann gerne weiter..

  • Och komm! Was soll das? Wenn es für die Allgemeinheit dauerhaft zu Einschränkungen kommt, reagiert auch ein demokratischer Staat mit neuen und der Zeit angepaßten Gesetzen. Aber wie gerade eben schon gesagt,- hat sich überschnitten,- morgen dann gerne weiter..


    Wo du (wie Politik und Medien) die dauerhaften Einschränkungen für die Allgemeinheit ins Spiel bringst....


    ...schon einmal an die(mehr als) dauerhaften Einschränkungen gedacht, die zig Millionen Menschen in Deutschland auf Grund der miesen Politik unter Merkels Ganden erleiden?


    Reallohnverluste und eine sich ausweitende Armut wegen zunehmender Erwerbslosigkeit sind die Folgen dieser verlogenen Politik, die uns gleichzeitig noch weismachen will, es ginge uns allen gut und bald noch besser. Das Gegenteil ist nur der Fall: Immer mehr Menschen sollen sich immer schneller in ihren Hamsterrädern drehen, damit noch mehr Kapital aus deren Arbeitsleistung gepresst werden kann. Wer in H-4 gelangt, bleibt oft da, 24% aller Beschäftigten arbeiten zu Niedriglöhnen, von denen sie und evtl. Angehörige nicht gut leben können. Diese unnötige Armutsbildung bedingt eine dauerhafte Einschränkung im Leben der Betroffenen, ohne dass das die Medien, die Politik und die Gesellschaft erkennbar juckt.


    Deswegen kotzt mich das Geplärre der vergangenen Wochen n, als und die gekauften Medien weismachen wollten/sollten, der Untergang des Abendlandes stünde bevor, wenn die Bahn nicht rollt
    (dabei spielt die Bahn in der bescheuerten Verkehrspolitik kaum eine Rolle).


    Es sind nur relativ wenige Nasen, die sich an diesem ganzen Beschiss dumm und dämlich verdienen, aber mit ihrer verdammten Habgier in Kauf nehmen, dass allein in Deutschland Millionen Menschen durch die bestimmende Ungerechtigkeit beschädigt und entwürdigt werden. Und es ist genau dieses Klientel, das via Blödelpresse und angepasstem Staatsrundfunk uns glauben machen will, dass der Bahnstreik so furchtbar schlimm wäre - aus einem einfachen Grund:


    Der gemeine Deutsche lässt sich seit Jahren von korrupten Finanz- und Wirtschaftseliten ausziehen und nackig machen und das in einer so schamlos naiven Tour, als dass die Profiteure auf diesen ganzen Betrugs nicht freiwillig verzichten möchten. Deshalb soll der Bahnstreik nicht sein - genauso- wie am besten generell nicht mehr gestreikt werden und es am allerbesten gar keine Gewerkschaften mehr geben sollte. Und wenn, dann nur so weichgespülte Vereine, die als Erfüllungsgehilfen der Arbeitgeber dienen können.


    Die Lokführer waren in den letzten Jahren immer wieder die Berufsgruppe, die den oben benannten allgemeinen Beschiss nicht bis ultimo mitgemacht und damit ein Vorbild für den Typus aufrechten Arbeiters geliefert haben, der sich von den Herren im Nadelstreifen nicht komplett unnötig in die Rolle des ihm zugedachten Aschenputtels zwingen lässt.

    Und deswegen war und ist der Bahnstreik sehr viel wert, so dass die Einschränkung im Reise- und Güterzugverkehrmir gerechtfertigt scheinen (die eh nach 1 Tag medial vergessen sind, wenn der Streik vorbei ist).

    4 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • Wenn es der Bahn wichtig ist, dass für gleiche Arbeit gleicher Lohn gezahlt wird, warum zahlt sie dann Beamten und Angestellten unterschiedliche Löhne?

  • Wenn es der Bahn wichtig ist, dass für gleiche Arbeit gleicher Lohn gezahlt wird, warum zahlt sie dann Beamten und Angestellten unterschiedliche Löhne?


    Leistungsbezogener Lohn! :biggrin: Das sollte als Begründung doch schon reichen. Da Beamte nicht streiken dürfen, leisten die auch mehr.


    Was mich etwas mehr interessiert ist der Umstand, dass ein Streik immer öfter als eine Art Erpressung verkauft wird.
    Die Folgen (also die Verdeutlichung der Wichtigkeit der Streikenden) wird als Gegenargument mißbraucht, um die Schändlichkeit der Absicht hinter den Forderungen zu stilisieren.
    Es werden also Menschen, die ihr Grundrecht in Anspruch nehmen, als Schuldige interpretiert. Noch schlimmer, es wird eine Institution (Gewerkschaft) auf eine Person reduziert. Dadurch entstehen nicht nur "unsaubere" Formulierungen, es wird auch von einer Sachlichkeit abgelenkt und damit die Grenze zur Hetze überschritten.


    Immer mit dem Nebeneffekt, dass die andere Seite dieser Medaille (Die Bahn) aus dem Fokus gerät.
    Auch hier! Wenn man dieser anderen Seite so viel Aufmerksamkeit widmen würde, was das Verhalten, die Forderungen und die Strategie angeht, dann wären wir schon etwas weiter.
    Wir reden hier immernoch von einem Unternehmen, dass in der Hand des Staates liegt. Ein Unternehmen, dass realistisch betrachtet das Potenzial hat, Einnahmen für den Staat zu generieren und dabei sozial und gerecht eine Vorbildfunktion darstellen könnte. Wer hier das Problem bei den Angestellten verortet, verdreht nach meiner Sicht die Realitäten und das eigentliche Potenzial eines solchen Unternehmens.


    mfg

    Einmal editiert, zuletzt von gun0815 ()

  • Immer mit dem Nebeneffekt, dass die andere Seite dieser Medaille (Die Bahn) aus dem Fokus gerät.
    Auch hier! Wenn man dieser anderen Seite so viel Aufmerksamkeit widmen würde, was das Verhalten, die Forderungen und die Strategie angeht, dann wären wir schon etwas weiter. Wir reden hier immernoch von einem Unternehmen, dass in der Hand des Staates liegt. Ein Unternehmen, dass realistisch betrachtet....



    ..und genau das ist der Grund warum eine Kritik, wenn überhaupt so verhalten rübergekommen ist oder/und wenn überhaupt, nur durch subversive Elemente - wie eben durch "Linke" Politiker geäussert wurde.


    Denn ganz Ängieart, also Staatstragend hat doch der Grube sich überhaupt nur ein/zweimal zu diesem Thema geäussert, also gar nicht erst ignoriert das Ganze.


    Im Vergleich zur "Privatwirtschaft" ein ganz schöner Hammer, da wäre schon längst ein gewaltiger Shitstorm über so einen CEO hereingebrochen.....

  • (..)
    Schön dass Ramelow auf das von mir hervorgehobene aufmerksam gemacht hat.


    Es ist aber nicht seine Aufgabe. Meinetwegen kann er deiner, meiner oder Kleinloks Meinung sein, die Ansicht der Nachbarin der Cousine seiner Tante Hilde vertreten, völlig okay - aber wenn er seinen Job als Schlichter ernst nimmt, täte er gut daran, schon aus verhandlungstaktischen Gründen nicht bereits vor Auftakt der Gespräche Benzin ins Feuer zu gießen und gleich in jedes offene Mikro zu texten. Platzeck zeigt da m.E. deutlich mehr Fingerspitzengefühl.


    Da muss die Bahn wohl Zugeständnisse machen, wenn es ihr wichtig ist, dass ihre Kunden mit der Bahn fahren können. Bisher war ihr das offenbar nicht allzu wichtig.


    Immerhin wichtig genug, um Ersatzfahrpläne aufzustellen. :) Außerdem bietet auch die Deutsche Bahn Fernbusse an, sogenannte IC Busse (sehr empfehlenswert im übrigen!):
    https://www.bahn.de/p/view/ang…rkehrsmittel/ic-bus.shtml


    Wenn es der Bahn wichtig ist, dass für gleiche Arbeit gleicher Lohn gezahlt wird, warum zahlt sie dann Beamten und Angestellten unterschiedliche Löhne?


    Das ist jetzt 'ne echte Nebelkerze. Beamtenbesoldung und Angestelltengehälter sind zwei paar Schuhe, das leuchtet doch ein, oder? ; )

  • Es ist aber nicht seine Aufgabe. Meinetwegen kann er deiner, meiner oder Kleinloks Meinung sein, die Ansicht der Nachbarin der Cousine seiner Tante Hilde vertreten, völlig okay - aber wenn er seinen Job als Schlichter ernst nimmt, täte er gut daran, schon aus verhandlungstaktischen Gründen nicht bereits vor Auftakt der Gespräche Benzin ins Feuer zu gießen und gleich in jedes offene Mikro zu texten. Platzeck zeigt da m.E. deutlich mehr Fingerspitzengefühl.


    Das kann man so sehen und mehr Neutralität wäre sinnvoll.


    Andererseits finde ich, dass die Bahn in dieser Tarifauseinanderstzung Widersprüche und eine Arroganz ins Rennen geschickt hat, die fast jeden unparteiischen Menschen zu Worten veranlassen kann, die Ramelow getroffen hat.



    Immerhin wichtig genug, um Ersatzfahrpläne aufzustellen. :) Außerdem bietet auch die Deutsche Bahn Fernbusse an, sogenannte IC Busse (sehr empfehlenswert im übrigen!):
    https://www.bahn.de/p/view/ang…rkehrsmittel/ic-bus.shtml


    Was daran empfehlenswert sein soll, dass die Bahn sich selber mit ihren IC-Bussen Konkurrenz macht,
    könntest du bei Gelegenheit erklären...


    Das ist jetzt 'ne echte Nebelkerze. Beamtenbesoldung und Angestelltengehälter sind zwei paar Schuhe, das leuchtet doch ein, oder? ; )


    Irrtum, die ungleichen Besoldungen bei der Bahn sind alles andere als eine Nebelkerze.


    Bahnchef Grube semmelt 3 400 000 Euro Jahresgehalt ein, die EX-Kanzlerantsleuchte Profalle staubt als frischer Quereinsteiger in den Bahnvorstand 1 100 000 Euro im Jahr ab während ein Lokführer mit 20 Jahren Dienstpraxis und mit Dienst an Wochenenden und Feiertagen sowie Schichtdiensten gerade mal auf 34 000 Euro brutto im Jahr kommt.


    Vielleicht erklären du und die ganzen Mitläufer, die diese Ungerechtigkeit scheinbar nicht interessiert, was an Grube (quasi ein Ex-Kofferträger Mehdorns) so furchtbar toll sein soll, dass der rund 100 mal so viel wie ein Lokführer verdient?


    Kann dieser Genus 100 Loks gleichzeitig aufrüsten, in Betrieb setzten und fahre?
    Fährt der in 30 Berufsjahren 100 x über das traurige statistische Mittel von Selbstmördern
    mit all diesen vielen Loks, die er scheinbar gleichzeitig fahren kann?


    Ich sehe das nüchterner:


    Die Bonzen + den ganzen Mitläufern im höheren und mittleren Management der Bahn pudern sich den eigenen Popo mit Zuckerlis aller Sorten, während bei dieser Pseudo-Privatbahn Deutsche Bahn AG die eigentlich arbeitende Klasse schamlos im Lohn gedrückt wird, bis hin zum ukrainischen Gleisbauarbeiter, den der korrupte Sub-Sub-Sub-Unternehmer um den eh schon bescheidenen
    Tariflohn bescheißt.


    Kannst bei Gelegenheit mal erklären,
    warum Hinweise auf solche Ungerechtigkeiten im Saustall DB-Konzern "Nebelkerzen" sein sollen....

    Einmal editiert, zuletzt von Kleinlok ()


  • Außerdem bietet auch die Deutsche Bahn Fernbusse an, sogenannte IC Busse (sehr empfehlenswert im übrigen!):


    https://www.bahn.de/p/view/ang…rkehrsmittel/ic-bus.shtml


    Das Fernbusangebot der Bahn ist nur ein popeliger Lockvogel,
    um Fernbus-Interessenten zu den Angeboten der Bahn zu locken,


    Ich bin deinem Link gefolgt:


    https://www.bahn.de/p/view/ang…rkehrsmittel/ic-bus.shtml



    Dort findet sich im unteren Bereich der Seite eine interaktive Karte
    wo das aktuell noch eher bescheiden wirkende Fernbusnetz der DB dargestellt wird:






    Man wird dazu angeleitet, die einen interessierende Verbindung anzuklicken,
    um Informationen betreffs der Buchung zu erhalten.

    Ich habe das mal bei bis dato 2 Verbindungen versucht


    - Nürnberg-München-Zürich
    - Heidelberg - Nürnberg- Prag


    Anstatt dass dort pro Relation wenigstens 1 Verbindung pro Tag und Richtung angeboten wird,
    wird man nur auf auf das reguläre Reisezugangebot umgeleitet.


    Klicke ich zum Beispiel auf das Fernbusangebot
    "IC-Fernbus" mit dem Linienverlauf Nürnberg- München-Zürich
    lande ich am 23.05.2015 um 12:02 Uhr auf dieser Seite:


    http://www.bahn.de/p/view/ange…s-nuernberg-zuerich.shtml


    Das dortige Angebot hört sich zunächst
    (verglichen mit den regulären Bahnfahrpreisen) sehr attraktiv an:



    Es gibt diesen Bus, aber das eigentliche Angebot mit den Tarifen und Reiezeiten
    findet sich in einem gesondert dargestellten Flyer:


    http://www.bahn.de/p/view/mdb/…us-nuernberg_-zuerich.pdf



    Pseudo-verbraucherfreundlich werden einem auf der erstgenannten Seite nur einige Links zu diversen Relationen angeboten, wenn man diese aber anklickt, kommt man nur auf das reguläre (und damit im Normalfall stinkteure) Zugangebot der DB, z.B. führt der Link für die Relation München - Zürich zu:


    http://reiseauskunft.bahn.de/b…bus-muenchen-zuerich_LZ03



    Unter den dort dargestellten Verbindungen finden sich das übliche DB-Geraffel (ICE, EC, IC, NV, S)
    nur nicht ein einziger Hinweis auf den angeblich so tollen IC-Fernbus,
    stattdessen gibt es noch weitgehendst überflüssige Hinweise auf U-Bahn und Schiffe:





    Fazit:


    Die DB AG versucht nur mal wieder neu die Interessnten an einem preiswerten Reisen mit der DB zu verarschen, sprich versucht mit ihrem verlogenen Marketing für den Fernbus weniger sorgfältigen Kunden ihr normales teures Reisezugangebot auf´s Auge zu drücken, das für das eigentliche Fernbuskundenpotential seit Jahrzehnten keine Alternative darstellt.


    Eher bringt ein Klavierlehrer einer Kuh das Klavierspielen bei,
    als ein Marketngexperte der DB marktgerechtes Operieren.



    Empfehlenswert ist der Generallink zum Fernbusangebot der DB AG eigentlich nur,
    um die Verbraucherschutzzentralen der Länder auf den Plan zu rufen.
    Die Abmahnung hat die DB AG mehrfach verdient:sifone:

    16 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()


  • Vielleicht erklären du und die ganzen Mitläufer, die diese Ungerechtigkeit scheinbar nicht interessiert, (..)


    Tztztz, du schaffst es doch immer wieder, dich für eine ernsthafte Antwort zu disqualifizieren. Ungeachtet mancher beantwortenswerter Fragen, aber auf diesen reflexhaft erbrochenen Dünnpfiff habe ich keinen Bock. Und jetzt sowieso keine Zeit mehr, weil anderes auf dem Zettel. Offline. Tschö.

  • Tztztz, du schaffst es doch immer wieder, dich für eine ernsthafte Antwort zu disqualifizieren. Ungeachtet mancher beantwortenswerter Fragen, aber auf diesen reflexhaft erbrochenen Dünnpfiff habe ich keinen Bock. Und jetzt sowieso keine Zeit mehr, weil anderes auf dem Zettel. Offline. Tschö.


    Oh Madame is bockig?


    Sorry, hier wieder eine Runde rumstänkern
    um dann bei meinem Kontra einen auf beledigt zu machen,
    empfinde ich als nicht so sehr konsequent.


    Entspann dich,
    trink einen Milchkaffee oder was du sonst trinken magst und fahre bloß keinen IC-Fernbus....

    Einmal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • Ein Bild spricht mehr als tausend Worte:


    Der Wandel der SPD von der roten zur schwarzen Socke.....



    Quelle: http://www.welt.de/politik/deu…etz-zur-Tarifeinheit.html



    Schaut mal, wie sie lächelt, und das ganze SPD/CDU Gesocks dabei....


    Jetzt haben wir es dem Drecksgewerkschaftspack mal so richtig gezeigt....


    Die Arbeitgeber sind wieder überglücklich....der DGB findet das auch gut (na ja, so Arbeitgeberkorumpiert, wie der ist...).....


    Der nächste Schritt wäre:


    Wenn ein Arbeitskampf in einem Betrieb zukünftig durch Gerichte als unverhältnismäßig betrachtet wird, bleibt den Arbeitnehmern nur noch die Möglichkeit, ihr Unbehagen darüber über eine langwierige Krankmeldung auszudrücken....so als kollektivem Ungehorsam....


    Die SPD hat sich damit wohl ins Nirwana abgeschossen, auf der anderen Seite, wenn man an den Intelligenzquotient innerhalb unserer Republik denkt, vielleicht auch nicht....

  • Ironie der Geschichte.
    Kirsten Lühmann, die einzige SPD-Abgeordnete die gegen das Gesetz gestimmt hat, sitzt im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG.