Eine der letzten echten Gewerkschaften = GdL

  • Wenn es der Bahn wichtig ist, dass für gleiche Arbeit gleicher Lohn gezahlt wird, warum zahlt sie dann Beamten und Angestellten unterschiedliche Löhne?


    Das ist der richtige Ansatz, das denke ich schon lange. Das gleiche müsste auch für z. B. Lehrer und andere Branchen ebenso gelten. Da gibt es ein großes Feld an nicht nachvollziehbaren Ungerechtigkeiten. Dann müssen sich eben sowohl Gewerkschaften, wie Arbeitgeber endlich einmal hinsetzen, zusammensetzen und neu darüber nachdenken, wie gerechte Löhne sowie sonstige Vergünstigungen und Rechte für alle AN jeweils branchenspezifisch aussehen könnten.


    Wenn das dann letzten Endes dazu führen würde, dass diejenigen mit den besseren Löhnen und Gehältern und Bedingungen ihren Status behalten und sich die anderen bei gleicher Arbeit verbessern, dann wäre das eben so. Und der eine oder andere AG kann dann, wenn er meint, die Preise seiner Dienstleitungen oder was auch immer aus wirtschaftlichen Gründen entsprechend anpassen zu müssen und an den „Endkunden“ weiter geben zu müssen, dann wäre das eben auch so.
    Was die öffentlichen AGs angeht, wie z.B. Schulen und Hochschulen, müssten solche Mehrkosten dann aus der Steuerkasse finanziert werden.


    Das wäre jedenfalls aus meiner Sicht einzig gerecht und würde nicht dazu führen müssen, dass es inflationär viele Spartengewerkschaften geben müsste, die gegeneinander arbeiten und mit unterschiedlichsten Tarifen hantieren und die die Massen abhängiger Kunden ständig durch andauernde Streikorgien in Geiselhaftung nehmen müssten oder könnten.

    3 Mal editiert, zuletzt von daylight () aus folgendem Grund: Satzumbau und Tippkorrekturen

  • Wo du (wie Politik und Medien) die dauerhaften Einschränkungen für die Allgemeinheit ins Spiel bringst....


    ...schon einmal an die(mehr als) dauerhaften Einschränkungen gedacht, die zig Millionen Menschen in Deutschland auf Grund der miesen Politik unter Merkels Ganden erleiden?


    Ob ich darüber schon einmal nachgedacht habe? Ãœber die durchschnittliche Inkompetenz unsere agierende und amtierende Politkerkaste? Oder über dieses verruchte globale Bankensystem? Oder, oder, oder? Fast in jedem Strang auch hier?
    Die Kiste ist too big, um sie hier aufzumachen, sorry. Das würde dieses Thema mehr verwässern und ausfransen lassen, als es sinnvoll wäre.

    3 Mal editiert, zuletzt von daylight () aus folgendem Grund: grammatikalische Fehler korrigiert

  • Und die beiden Schlichter, Platzeck sowie Ramelow, finde ich gut in ihren Rollen als Schlichter.
    Auch Ramelow, der sich offenbar wieder "gefangen" hat, nachdem er zunächst einmal polternd die Bühne betreten hatte, was tatsächlich - als Schlichter - eine unglückliche Vorstellung war.


    Zitat

    Doch inzwischen gibt sich Ramelow versöhnlicher. Er sei "dankbar", dass es ein verbindliches Schlichtungsabkommen gebe, sagte er in den ARD-"Tagesthemen". "Deswegen sage ich auch ausdrücklich: Anerkennung an die Deutsche Bahn, Anerkennung an den Vorstand und Anerkennung an die GDL, dass das gestern Abend alles schriftlich auf Papier gebracht worden ist."


    http://www.spiegel.de/wirtscha…chlichtung-a-1035046.html

  • Ob ich darüber schon einmal nachgedacht habe? Ãœber die durchschnittliche Inkompetenz unsere agierende und amtierende Politkerkaste? Oder über dieses verruchte globale Bankensystem? Oder, oder, oder? Fast in jedem Strang auch hier?
    Die Kiste ist too big, um sie hier aufzumachen, sorry. Das würde dieses Thema mehr verwässern und ausfransen lassen, als es sinnvoll wäre.


    Die Kiste mag big sein, aber genau die ist es wert aufgemacht zu werden. Fast alle großen Probleme unserer Zeit bzw. deren Lösungen sind zwingend mit dieser Kiste verbunden, wer in einer besseren und gerechteren Welt leben will, kommt nicht darum herum die aufzumachen.

  • Die Kiste mag big sein, aber genau die ist es wert aufgemacht zu werden. Fast alle großen Probleme unserer Zeit bzw. deren Lösungen sind zwingend mit dieser Kiste verbunden, wer in einer besseren und gerechteren Welt leben will, kommt nicht darum herum die aufzumachen.


    Dennoch wäre es dann thematisch sinnvoller, dafür ein eigenes Thema zu eröffnen, denn hier würde das inhaltlich den Rahmen sprengen. Denk mal drüber nach, vielleicht.

  • Dennoch wäre es dann thematisch sinnvoller, dafür ein eigenes Thema zu eröffnen, denn hier würde das inhaltlich den Rahmen sprengen. Denk mal drüber nach, vielleicht.


    Nein es passt total gut zum Thema.


    Die Bahn ist in 21 Jahren DB AG zu einem erzkapitalistichen Ausbeuterladen geworden,
    der besonders die weniger privilegierten Gesellschaftsteile als Kunden oder Arbeitnehmer um
    eine faire Teilhabe am Verkehr oder der innerhalb des Konzerns erreichten Wertschöpfung bringt.
    Gleichzeitig lässt sich diese Bad Bank auf Rädern von Staat, sprich uns allen alimentieren.

  • Nein es passt total gut zum Thema.


    Die Bahn ist in 21 Jahren DB AG zu einem erzkapitalistichen Ausbeuterladen geworden,
    der besonders die weniger privilegierten Gesellschaftsteile als Kunden oder Arbeitnehmer um
    eine faire Teilhabe am Verkehr oder der innerhalb des Konzerns erreichten Wertschöpfung bringt.
    Gleichzeitig lässt sich diese Bad Bank auf Rädern von Staat, sprich uns allen alimentieren.


    Mir war es darum gegangen, dass wir dann aus Deiner Ausdehnung dieses Themas auf grundsätzliche innerdeutsche Systemkritik im Grunde genommen auf sämtliche sonstigen spezifischen Themen, die ähnliche Vorgänge differenzieren, schließen könnten. Dann hätten wir einen einzigen Strang über und für Hunderte Missstände hierzulande, quer Beet. Und das gar ausdehnbar auf globale Zusammenhänge...


    Was käme dabei heraus? Sinnvoll für eine Diskussion kann das nicht sein.

    3 Mal editiert, zuletzt von daylight () aus folgendem Grund: Tippfehler korrigiert

  • Mir war es darum gegangen, dass wir dann aus Deiner Ausdehnung dieses Themas auf grundsätzliche innerdeutsche Systemkritik im Grunde genommen auf sämtliche sonstigen spezifischen Themen, die ähnliche Vorgänge differenzieren, schließen könnten. Dann hätten wir einen einzigen Strang über und für Hunderte Missstände hierzulande, quer Beet. Und das gar ausdehnbar auf globale Zusammenhänge...


    Was käme dabei heraus? Sinnvoll für eine Diskussion kann das nicht sein.


    Oh doch, denn viele Probleme der Neuzeit leiten sich aus der Grundproblematik einer
    sehr, sehr ungerechten Wirtschafts(un)ordnung ab, für welche die Entwicklung der DB AG symptomatisch steht.


    Die DB ist zu einem Selbstbedienungsladen korrupter Eliten verkommen,
    die sich hemmungslos auf Kosten der Steuerzahler/innen, der Kundschaft und des arbeitenden Personals bedienen.


    Klares Beispiel dafür sind


    a) der eher glücklos agierende Bahnchef Grube, der das von seinem Vorgänger, dem noch glückloseren Hartmut Mehdorn, geschaffene Privileg eines Jahreseinkommen von 3,4 Millionen Euro verfrühstückt.


    b) der ähnlich glücklos agierende Ex-Kanzleramtschef Pofalla, der zusammen mit Merkel bezogen auf die NSA-Affaire das deutsche Volk dreist angelogen hat. Sanft in den Bahnvorstand entsorgt, darf es sich ohne Nachweis einer bahnaffnen Kompetenz auf ein Jahreseinkommen von mehr als 1,1 Millionen Euro freuen.


    c) der noch mal glücklos agierende Ex-Gewerkschaft Chef Norbert Hansen, der als Vorsitzender der Transet (quasi der Vorgängerin der aktuellen EVR) Dumpinglöhne für das Bahnpersonal aushandeln wollte um sich dann später teuer in den Bahnvorstand einkaufen zu lassen.


    http://www.sueddeutsche.de/wir…der-boese-schein-1.192437

    3 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • Oh doch, denn viele Probleme der Neuzeit leiten sich aus der Grundproblematik einer
    sehr, sehr ungerechten Wirtschafts(un)ordnung ab, für welche die Entwicklung der DB AG symptomatisch steht.


    Die DB ist zu einem Selbstbedienungsladen korrupter Eliten verkommen,
    die sich hemmungslos auf Kosten der Steuerzahler/innen, der Kundschaft und des arbeitenden Personals bedienen.
    Klares Beispiel dafür sind der eher glücklos agierende Bahnchef Grube, der das von seinem Vorgänger, dem noch glückloseren Hartmut Mehdorn, geschaffene Privileg eines Jahreseinkommen von 3,4 Millionen Euro verfrühstückt.


    Selbst wenn ich durchaus nachvollziehen kann, was Du damit meinst, kommt z. B. auch kein reales Gremium um konkrete Lösungen über konkrete Missstände und Probleme näher, indem einer der daran Beteiligten das Paket der Grundsatz-Systemkritik auspackte.
    Grundsatz-Kritik, wo soll eine solche konkret hinführen? Amoklauf im "Kopf"?

    Einmal editiert, zuletzt von daylight ()

  • Selbst wenn ich durchaus nachvollziehen kann, was Du damit meinst, kommt z. B. auch kein reales Gremium um konkrete Lösungen über konkrete Missstände und Probleme näher, indem einer der daran Beteiligten das Paket der Grundsatz-Systemkritik auspackte.
    Grundsatz-Kritik, wo soll eine solche konkret hinführen? Amoklauf im "Kopf"?


    Der Amoklauf im "Kopf" kann schnell geschehen, wenn diese himmelschreienden Ungerechtigkeiten geduldet werden.
    Das fordert die Schamlosigkeiten der Eliten nur dazu heraus, dass die immer unverschämter vom Rahm abschöpfen und Personal und Kunden eine immer dürftigere Plörre übrig lassen.


    Es ist peinlich und beschämend, wie Politik, Gesellschaft und Medien diese Ungerechtigkeiten zulassen,
    als ehrlicher Mensch muss man sich für diese miese Abzocke garniert mit frecher Heuchelei fremdschämen
    und darauf habe ich keinen Bock. Der Abzocke gehört der Kampf angesagt. Basta.:)

  • Das frisch beschlossene Tarifeinheitsgesetz, das quasi dafür sorgen soll,
    dass große schwache Gewerkschaften (mit oft gekauften Gewerkschaftsführern)
    mit ihren für´s Personal miesen Abschlüssen die kleineren biseilen standhafteren Gewerkschaften aushebeln können, wurde bis auf eine "Nein" Stimme von der SPD zusammen mit der CDU durchgewinkt :mad5: (um in Karlsruhe gegen die Wand zu laufen :)).







    https://www.facebook.com/photo…0528728742&type=1&theater

  • Der Amoklauf im "Kopf" kann schnell geschehen, wenn diese himmelschreienden Ungerechtigkeiten geduldet werden.
    Das fordert die Schamlosigkeiten der Eliten nur dazu heraus, dass die immer unverschämter vom Rahm abschöpfen und Personal und Kunden eine immer dürftigere Plörre übrig lassen.


    Es ist peinlich und beschämend, wie Politik, Gesellschaft und Medien diese Ungerechtigkeiten zulassen,
    als ehrlicher Mensch muss man sich für diese miese Abzocke garniert mit frecher Heuchelei fremdschämen
    und darauf habe ich keinen Bock. Der Abzocke gehört der Kampf angesagt. Basta.:)


    Ich handele im realen Leben nach pragmatischen Prinzipien des mir Machbaren und Möglichen. Täte ich das nicht und orientierte mich stets nach meinen Idealen,- mit dem Kopf durch die Wand von wegen "Systemänderung",- würde man mich als verlorener und druchgeknallter Spinner in den Rhein werfen oder noch einfacher, am Rande des Weges einfach ignorierend stehen lassen.


    Und dann? Dann bewirke ich maximal Mitleid, Ironie, Häme, aber sicher keine positiven Ergebnisse zumindest in einem überschaubaren Rahmen des Möglichen für andere, für welche ich mich einsetzen wollte.


    Nicht mein Weg. Initiativen müssen einen realen umsetzbaren und machbaren Rahmen haben, Idealismus zerstört das Detail.

  • Wer zu viel "auf einmal" will, scheitert immer an den eigenen Zielen. Weil too much.
    Kleine, aber beharrliche Schritte, less is more.

  • Ich handele im realen Leben nach pragmatischen Prinzipien des mir Machbaren und Möglichen. Täte ich das nicht und orientierte mich stets nach meinen Idealen,- mit dem Kopf durch die Wand von wegen "Systemänderung",- würde man mich als verlorener und druchgeknallter Spinner in den Rhein werfen oder noch einfacher, am Rande des Weges einfach ignorierend stehen lassen.Und dann? Dann bewirke ich maximal Mitleid, Ironie, Häme, aber sicher keine positiven Ergebnisse zumindest in einem überschaubaren Rahmen des Möglichen für andere, für welche ich mich einsetzen wollte.



    Siehst du, da unterscheiden wir uns deutlich: ich mache mir erst einmal grundsätzlich keinen Kopf deswegen, ob ich mit meinen Ideen auf Ablehnung oder Desinteresse stoße. Ich überlege einfach, was ich für gut und richtig halte, dabei höre ich schon auf das was andere sagen, aber wenn mir ds nicht zusagt, dann erlaube ich mir meine eigene , auch konträre Meinung.


    Bei uns in der Stadt soll z.B. in einem Ortsteil in dessen Stadtmitte ein umfangreiches Neubauprojekt verwirklicht werden. Der beteiligte Investor will ca. 6 Häuser abreißen und zusammen mit einer aktuell begrünten Freifläche mit 4 blockartigen 4-gechossigen Häusern bebauen. Ich bin klar gegen diees Projekt, zumindest in seiner m.E. kompromisslosen Form und habe das auch deutlich gemacht. So habe ich nicht nur artig meinen begründeten Widerspruch zum aktuell avisierten Bebauungsplan eingereicht, sondern an den Magistrat, alle politischen Parteien und die Presse geleitet. Da ich in unserer Stadt als Querdenker bekannt bin aber inzwischen auch respektiert werde, rechne ich mir für eine Einzelperson ein ordentliches politisches Gewicht zu.

    Nicht mein Weg. Initiativen müssen einen realen umsetzbaren und machbaren Rahmen haben, Idealismus zerstört das Detail.


    Sorry, das kann ich nicht so nachvollziehen, erkläre es vielleicht noch mal.


    Natürlich darf jede/r seinen/ihren Weg gehen, mein Weg ist klar und direkt, deswegen aber noch lange nicht despotisch oder auf Egotrip gepolt. Und das finde ich nun einmal viel besser, als die vielen handzahmen, adrett wirkenden Gestalten unserer Tage, die immer so schön freundlich und demokratsch rüber kommen wollen, aber in Wirklichkeit die Gemeinschaft betrügen.


    Klares Beispiel für dieses Defizit ist der Vorstand der DB AG: Die präsentieren sich immer wie die Chorknaben, als ob sie nur das Interesse der Allgemeinheit im Kopf hätten, stellen sich als das harmlose Opfer der bösen Streikattacken der GdL dar und heucheln Soldarität mit den Bahnkunden, die sie sonst an 365 Tagen mit einem viel zu hohen Normaltarif, miesen Service und vielen unnötigen Ausfällen bei der Bahn nerven. Unterstützt wird dieser verlogene Vorstand von genauso verlogenen Politikern, die sonst in ihrer Politik nichts für eine gute Bahn leisten, aber nun beim Bahnstreik in den Jammerchor der DB einsteigen.


    Da muss ganz klar Kante gezeigt werden, so knallhart, dass die weichgespülte Arroganz der Chefetagen die rote Karte erkennt. Das ist immer noch besser so, als dass irgendwann auf Grund der Ãœberlastung der Arbetskräfte und Auftreten von innerer Sabotage ein schlimmes Unglück (wie z.B. die Entgleisung des ICE in Eschede 1998 mit 101 Toten) geschieht.

    2 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • Sorry, das kann ich nicht so nachvollziehen, erkläre es vielleicht noch mal.


    Will man ein spezielles Problem lösen, bzw. dessen Lösung mit einem Schritt nach dem anderen vorantreiben, kann der Blick auf den alles überdeckenden Ãœberbau dabei zur Bremse werden, weil keiner der Beteiligten Dich dann noch ernst nimmt. Beispiel: wenn ich propagiere, dass das ganze Haus abbruchreif sei, um lediglich zu erreichen, dass die Fenster ausgetauscht werden, komme ich nicht ans Ziel. Idealismus gut und schön, oftmals aber abschreckend. Der Weg der kleinen Schritte ist meistens wesentlich erfolgreicher.

    Einmal editiert, zuletzt von daylight ()

  • Will man ein spezielles Problem lösen, bzw. dessen Lösung mit einem Schritt nach dem anderen vorantreiben, kann der Blick auf den alles überdeckenden Ãœberbau dabei zur Bremse werden, weil keiner der Beteiligten Dich dann noch ernst nimmt. Beispiel: wenn ich propagiere, dass das ganze Haus abbruchreif sei, um lediglich zu erreichen, dass die Fenster ausgetauscht werden, komme ich nicht ans Ziel. Idealismus gut und schön, oftmals aber abschreckend. Der Weg der kleinen Schritte ist meistens wesentlich erfolgreicher.


    Keine elegante Lösung - wenn ein Haus abbruchreif ist, noch neue Fenster einzubauen ist Geldverschwendung. Genau die derzeitige Politik.

  • Keine elegante Lösung - wenn ein Haus abbruchreif ist, noch neue Fenster einzubauen ist Geldverschwendung. Genau die derzeitige Politik.


    ..auch wenn das Haus gar nicht wirklich abbruchreif wäre, doch aber als solches bezeichnet wird, um am Detail voranzukommen, wäre der richtige Weg? Wohl kaum.
    Wer zu große Happen auf einmal schlucken will, wird im Zweifel eher daran ersticken.

  • ..auch wenn das Haus gar nicht wirklich abbruchreif wäre, doch aber als solches bezeichnet wird, um am Detail voranzukommen, wäre der richtige Weg? Wohl kaum.
    Wer zu große Happen auf einmal schlucken will, wird im Zweifel eher daran ersticken.


    Sorry, das ist neunmalkluge Nichtsagendheit.


    Die mentale Bescheidenheit, die du hier ausrufen willst,
    übersieht nämlich wie dreist und unverschämt der Bahnvorstand
    die ganz dicken und großen Happen schlucken will,
    während der das Bahnpersonal mit Brosamen abspeisen will.


    Sorry, ich finde es bestenfalls nur noch lächerlich, wenn du das nicht erkennen willst.


    Zum weiteren Vergleich: Die DB mag bestimmt kein abbruchreifes Haus sein,
    dafür haben die Steuerzahler/innen in den letzten 21 Jahren der Bahnreform
    ganz einfach auch viel zu viel Geld (rund 180 Milliarden) Investitionsvolumen finanziert.


    Eine teure Bahn ist aber noch lange nicht eine gute Bahn:


    a) die DB steht für die deutsche Asozialität im Verkehrswesen:


    Bonzen und Wohlstandsbürger fahren Mittelklasse aufwärts oder ICE,
    die verarmenden Normalos können sich teils nicht mal mehr den viel zu teuren deutschen Nahverkehr leisten bzw. kommen erst mit den neuen Fernbussen in Fahrt.


    b) die DB beutet ihr Personal aus:


    Ãœberstundenberge, verschlechterte Arbeitsbedingungen, fehlendes Personal, Dumpinglöhne via Zwichenunternehmen - während die DB-Bonzen sich den Popo mit Puderzucker füllen, werden die hart arbeitenden Personale für dumm verkauft


    c) Kundenabzocke der DB:


    Ãœberteuerte Trassenpreise (auf Grund mangelnden Wettbewerbs) verteuern das Angebot auf der Schiene, besonders im überteuerten Personenverkehr, der zu allem Ãœberfluss im Nahverkehr durch die Steuerzahler hoch subventioniert wird. Unkreative Beamtenmentalitäten in den Verkehrsverbünden, die von Marktwirtschaft nicht wirklich was verstehen (dürfen) tun das übrige.


    Fazit: Die DB ist katastrophal gemanagt und soll auch so katastrophal gemanagt werden,
    damit mit den 45 Millionen deutschen Stinkeautos ein Irrsinns Geld verdient werden kann.


    Mit bescheidenen Reformansprüchen ist diesem Saustall nicht bei zu kommen.


    Schöne Pfingsten :)

    Einmal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • ..................Fazit: Die DB ist katastrophal gemanagt und soll auch so katastrophal gemanagt werden,
    damit mit den 45 Millionen deutschen Stinkeautos ein Irrsinns Geld verdient werden kann...............Schöne Pfingsten :)


    Erstens sind es wesentlich mehr als 45 Millionen Autos auf Deutschlands Straßen, denn Deutschland ist Transitland in der Mitte Europas und zweitens subventionieren die Halter und Nutzer dieser Autos die Bahn massiv, weshalb sie sich dieses Mißmanagement in Staatsbesitz überhaupt leisten kann! Es ist nur ein Spiegelbild der insgesamt schlechten Politik, insbesondere der Abzockmentalität des bürokratischen bourgeoisen Staates gegenüber seinen Bürgern, die zu pflegmatisch sind, um sich dessen insbesondere in Bezug auf die Mobilitätserfordernisse zu erwehren.