Eine der letzten echten Gewerkschaften = GdL

  • Ein 10 - 14 Tage Generalstreik aller Autofahrer, einschließlich der LKW Fahrer, steht schon lange aus, damit den Typen der Regierung mal klar wird, dass die Belastung der Mobilität mit Steuern, Abgaben, Maut und sonstigen Drangsalierungen ein Ende haben muss. Und wer in Deutschland LKW fährt, muss, gleich woher er kommt, nach dt. Tarifrecht bezahlt werden.


    Besser wäre an einem Tag X alle autos abmelden und am Folgetag anmelden... der Verwaltungsakt legt dann die Behörden lahm :D :victorious:

  • Besser wäre an einem Tag X alle autos abmelden und am Folgetag anmelden... der Verwaltungsakt legt dann die Behörden lahm :D :victorious:


    Nur wäre damit nichts geändert, es würde dem Staat sogar einen Goldregen von Gebühren einbringen! Und der Regierung wäre es gleichgültig, es würde sich auswirken, wie ein zusätzlicher Feiertag.

  • Ein 10 - 14 Tage Generalstreik aller Autofahrer, einschließlich der LKW Fahrer, steht schon lange aus, damit den Typen der Regierung mal klar wird, dass die Belastung der Mobilität mit Steuern, Abgaben, Maut und sonstigen Drangsalierungen ein Ende haben muss. Und wer in Deutschland LKW fährt, muss, gleich woher er kommt, nach dt. Tarifrecht bezahlt werden.


    Ja, Manteltarif Sachsen Transportgewerbe qualifizierter AN = 6,02 €/h :biggrin: aber nicht größenwahnsinnig werden! Auch ans Alter denken!


    :smilielol5:


    ...Aber so lang sich nix bei der Kabotage tut, schaffen unsere Osteuropäischen Kollegen das schon, mit ein bisschen Mehraufwand.
    Zum Glück hat der Tag ja 26 h und die Stunde 70 Min. :wink5:


    mfg

  • Ja, Manteltarif Sachsen Transportgewerbe qualifizierter AN = 6,02 €/h :biggrin: aber nicht größenwahnsinnig werden! Auch ans Alter denken!:smilielol5:


    ...Aber so lang sich nix bei der Kabotage tut, schaffen unsere Osteuropäischen Kollegen das schon, mit ein bisschen Mehraufwand.
    Zum Glück hat der Tag ja 26 h und die Stunde 70 Min. :wink5:mfg


    Tut mir leid, Gunny, dass der Tarif noch unter dem schäbigen Mindestlohn von 8,50 Euro liegt, wußte ich ernsthaft nicht. Ein Brummifahrer sollte wenigstens 2000 Euro netto im Monat bei voller Stundenzahl verdienen und ausländische Unternehmen müssten sich westeuropaweit dem anpassen müssen, wenn sie auf dem Territorium Aufträge ausführen wollen. Grüsse vom grauen kater

  • Tut mir leid, Gunny, dass der Tarif noch unter dem schäbigen Mindestlohn von 8,50 Euro liegt, wußte ich ernsthaft nicht. Ein Brummifahrer sollte wenigstens 2000 Euro netto im Monat bei voller Stundenzahl verdienen und ausländische Unternehmen müssten sich westeuropaweit dem anpassen müssen, wenn sie auf dem Territorium Aufträge ausführen wollen. Grüsse vom grauen kater


    Diese Summe sollte im Fernverkehr schon drin sein.
    Im Nahverkehr ist das noch etwas anders, weil schwieriger aber hier sollte ein AN auch mit wenigstens 1500 Netto nach haus gehen. Die Regel ist AllIn ca 12 Netto. Und das meist bei 10 - 12 h /Tag (AMAZON will ja nicht ohne Grund als Logistiker gesehen werden :wink5: )


    ...bin schon am Grübeln. Vllt mach ich heut Abend nen Thread auf, wo ich mal mein Konzept des Wandels vorstelle.
    Da wird dann Streiken überflüssig. :sifone:


    Zur GDL
    Was ich nicht verstehe ist, dass alles der GewFührer abbekommt. Streiks zu beschließen ist doch keine Angelegenheit einer einzelnen Person und so weit ich weiß wurden alle Streiks der GDL einstimmig beschlossen. Auch die Effizienz der Streiks zeigt, dass dies hier nicht die Profilierung einer Person und ein Feldzug zur Sicherung reichlich Mitglieder.


    Eigentlich sollte ja nicht die Lokführer streiken sondern die Kunden der Bahn. Service, Komfort und viele, viele Kleinigkeiten um das Thema Bahn herum sollten mit Kundenschwund bedacht werden. Vor allem wen man sich mal vor Augen führt, dass Busse denen jetzt Konkurrenz machen und jede menge Kunden kosten.


    Es muß sich was tun, nur dummerweise sitzen der Bahn ihre Anleger im Nacken, die wollen endlich Kohle!!!! Und was letztlich mit der Bahn passiert, interessiert die dann sowieso nicht, denn Kunden sind das nur am Bankschalter, wenn die Rendite aktuell wird. Fahren mit der Bahn, wird von denen eh keiner... :wink5:


    mfg



  • Zur GDL
    Was ich nicht verstehe ist, dass alles der GewFührer abbekommt. Streiks zu beschließen ist doch keine Angelegenheit einer einzelnen Person und so weit ich weiß wurden alle Streiks der GDL einstimmig beschlossen. Auch die Effizienz der Streiks zeigt, dass dies hier nicht die Profilierung einer Person und ein Feldzug zur Sicherung reichlich Mitglieder.



    Du wirfst da eine sinnvolle Ãœberlegung in die Runde,
    aber um sinnvolle Ãœberlegungen geht es in diesem Streit schon lange nicht mehr.
    Die Bahn ist ein beschissener Feudalstadel, welche den Bonzen die Lizenz zum Gelddrucken sichert
    und auf das Wohl von Arbeitnehmern und Bahnkunden pfeift.
    Die ganze verlogene Besorgnis um das Wohl der Kunden, das Politik und Medien heucheln,
    hat die nie interessiert, wenn wie so oft bei der Bahn nichts richtig läuft.


    Hier soll miese Stimmung gegen eine der letzten echten Gewerkschaften gemacht werden,
    damit demnächst nur noch Eunuchen mit dem längst kastrierten DGB um die Wette jaulen.


    Einfach ekelhaft diese Doppelmoral.
    Den Pfeifen gehört der Dienstwagen abgenommen damit sie selber mal die nächsten 4 Tage
    kapieren, wie ihre Scheißpolitik das Land lahm legt.



    Eigentlich sollte ja nicht die Lokführer streiken sondern die Kunden der Bahn. Service, Komfort und viele, viele Kleinigkeiten um das Thema Bahn herum sollten mit Kundenschwund bedacht werden. Vor allem wen man sich mal vor Augen führt, dass Busse denen jetzt Konkurrenz machen und jede menge Kunden kosten.


    Es muß sich was tun, nur dummerweise sitzen der Bahn ihre Anleger im Nacken, die wollen endlich Kohle!!!! Und was letztlich mit der Bahn passiert, interessiert die dann sowieso nicht, denn Kunden sind das nur am Bankschalter, wenn die Rendite aktuell wird. Fahren mit der Bahn, wird von denen eh keiner... :wink5:


    mfg


    Die Bahn hat keine Anleger und wenn, dann sind wir alle das: die Bahn gehört zu 100% dem Bund.
    Der schiebt der Bahn rund 8,5 Milliarden Euro jedes Jahr in den Popo,
    was die dann aber für vieles raushaut, was eine gute Bahn gar nicht braucht.
    Die Bahn ist somit ein Selbstbedienungsladen für korrupte Eliten geworden,
    was aber die verlogene Politik nicht stört.
    (nicht umsonst haben die Näsel-Pofalla in den Bahnvorstand entsorgt).



    Die Kunden sollten mal streiken,
    aber die Deutschen kaufen sich vor einer Demo artig erst mal eine Bahnsteigkarte (Lenin)
    Mit solchen Angsthasen ist kein Staat geschweige denn ein Streik zu machen.

    Einmal editiert, zuletzt von Kleinlok ()


  • Die DB und die Post haben doch unlängst 28 h/85 Min. gefordert?? :confused:


  • Sollte ja auch eine Anspielung auf das Projekt Bahn AG sein. :wink5:


    Da dient die Bilanz als Werbung.


    Und natürlich werden hier berechtigte Ansprüche (es geht ja nicht nur um den Lohn) als rücksichtsloser Egoismus einer kleinen Gruppe verkauft. Schäbig aber richtig formuliert ein Garant um Volkes Zorn zu erzeugen.
    Dass man berechtigt aber der anderen Seite Ignoranz und Arroganz vorwerfen kann, das scheint niemanden zu interessieren.


    mfg

  • Die GDL überspannt den Bogen eindeutig. Es geht hier schon lange nicht mehr um Tarifverhandlungen, sondern um Versuche von Seiten des Herrn Weselsky, seine Machtbasis zu verbreitern. Dies alles auf Kosten eines ganzen Landes, einer ganzen Volkswirtschaft und der Lebensbedingungen von Millionen von Menschen. Das ist inakzeptabel.

    Einmal editiert, zuletzt von A2828 ()

  • Die GDL überspannt den Bogen eindeutig. Es geht hier schon lange nicht mehr um Tarifverhandlungen, sondern um Versuche von Seiten des Herrn Weselsky, seine Machtbasis zu verbreitern. Dies alles auf Kosten eines ganzen Landes, einer ganzen Volkswirtschaft und derLebensbedingungen von Millionen von Menschen. Das ist inakzeptabel.


    Wenn du schon eine Neoliberale Zeitung zitierst, dann bitte die Quelle nicht vergessen.


    :sifone:

  • Wenn du schon eine Neoliberale Zeitung zitierst, dann bitte die Quelle nicht vergessen.


    :sifone:


    Also die neoliberalen Einflüsse innerhalb der Frankfurter Rundschau sind nach wie vor überschaubar.

  • Die GDL überspannt den Bogen eindeutig. Es geht hier schon lange nicht mehr um Tarifverhandlungen, sondern um Versuche von Seiten des Herrn Weselsky, seine Machtbasis zu verbreitern. Dies alles auf Kosten eines ganzen Landes, einer ganzen Volkswirtschaft und der Lebensbedingungen von Millionen von Menschen. Das ist inakzeptabel.


    Inakzeptabel ist es, dass wirklich Menschen noch so dämlich sind diese Propaganda zu glauben.

  • Inakzeptabel ist es, dass wirklich Menschen noch so dämlich sind diese Propaganda zu glauben.


    Nun mal halblang, Dio. Bei der GDL liegt einiges im Argen. Es gibt Zweifel daran, dass die Mehrheit der Mitglieder überhaupt für einen Streik ist und dass die Urabstimmung sauber gelaufen ist. Und dass die GDL schon lange nicht mehr über Löhne und Arbeitszeiten geredet hat, stattdessen aber ihren Anspruch auf Zugbegleiter ausdehnen möchte, die nur zu einem kleinen Teil in der GDL sind und damit einen Keil zwischen die Arbeitnehmer treibt, ist ebenfalls nicht zu leugnen. Von den gesamtwirtschaftlichen und sozialen Folgen dieses extremen Streiks ganz zu schweigen.

  • Die GDL überspannt den Bogen eindeutig. Es geht hier schon lange nicht mehr um Tarifverhandlungen, sondern um Versuche von Seiten des Herrn Weselsky, seine Machtbasis zu verbreitern. Dies alles auf Kosten eines ganzen Landes, einer ganzen Volkswirtschaft und der Lebensbedingungen von Millionen von Menschen. Das ist inakzeptabel.


    Oh mein Gottchen - da hast du aber artig die BLÖD-Zeitung & Co auswendig gelernt! :clap:


    Das lieben die Bonzen: der gemeine Deutsche lässt sich nackig machen und wenn dann ein paar wenige Aufrechte nicht freiwillig ihr letztes Hemd hergeben wollen, dann jammern die Nackedeis darüber, dass nicht alle sich so wie selber zum unfreiwilligen Striptease nötigen lassen.


    Es ist einfach strunzdumm, wie der gemeine Deutsche seit Jahrzehnten zusieht, wie unsere Bahn von selbstsüchtigen Krawattenträgern zerpflückt wird. Jedes Chaos bei der Bahn wird artig geschluckt, der beschissene DB-Planbetriebaber abgenickt, aber wenn man wegen Streik warten muss, ist die Geduld vorbei und unsere Befehlsempfänger lassen sich dann die Empörung von den Bonzen diktieren, die sie sich sonst ängstlich verkneifen.


    Ich habe keinen Bock mich für ein solches Volk von Duckmäusern fremdschämen zu müssen,
    aber Spaß macht es mir schon lange nicht mehr zu diesem Club dazu zu gehören.

    3 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • Die GDL überspannt den Bogen eindeutig. Es geht hier schon lange nicht mehr um Tarifverhandlungen, sondern um Versuche von Seiten des Herrn Weselsky, seine Machtbasis zu verbreitern. Dies alles auf Kosten eines ganzen Landes, einer ganzen Volkswirtschaft und der Lebensbedingungen von Millionen von Menschen. Das ist inakzeptabel.


    Du bist wirklich davon überzeugt, das ein Mann seine Gewerkschaftsmitglieder auf kurs bringt, damit Weselsky im Rampenlicht glänzen kann? Dafür wird er doch von allen angegangen, selbst von der zahnlosen DGB...


    Außerdem kann ein Streik nur dann ausgeführt werden, wenn alle mitglieder wählen können und mindestens 50% für einen Streik sind.


    Sei doch mal ehrlich die Grundforderung von kürzerer Arbeitszeit (2 Stunden weniger) ist keine Ãœberforderung, sondern bringt bahnangestellt in die Nähe einer 40 Stunden woche. und 5% mehr lohn ist auch nicht übertrieben. Aber die Bahn macht da nicht mit sondern fordert eine Unterwerfung der GDL an eine andere Gewerkschaft. Das kannst du nicht ernst meinen, das du dieses Spiel nicht durchschaust (selbst ich :joker: hab das ja kapiert :smilewinkgrin:)

  • Es gibt Zweifel daran, dass die Mehrheit der Mitglieder überhaupt für einen Streik ist und dass die Urabstimmung sauber gelaufen ist.


    Hast du eine Quelle für das von dir behauptete?