PEGIDA! Demo gegen Ausländer in Dresden - 10 000 sind kein rechter Rand mehr

  • kannst du nicht lesen? Ich liefere schon, musste nur die Kekse aus dem Ofen holen bevor sie schwarz werden.


    Deine Zusatzbemerkung war in der Sekunde, als ich meine Antwort postete, nicht generiert. Dort stand lediglich ein "Bullshit ³"

  • Die Rotnase ist Spitze. Er sagt: einen (Islamisten) habe ich mal kennengelernt, aber der hat dann sofort aufgehört. :)


    Ich denke, dass solche Aktionen genau das richtige Mittel sind.

  • Ich denke, dass solche Aktionen genau das richtige Mittel sind.


    Ich las heute im Vorbeigehen, dass die CDU keine "Antwort auf PEDIGA" habe...; gemeint waren Regierungskreise, insbesondere Innenministerium und Kanzleramt. Da dachte ich mir spontan, "eben, das gehört zum Kernproblem des Ganzen".

  • These: Am Aufkommen von politisch eher amorphen Bewegungen wie PEGIDA tragen Linke, Grüne und sonstige Irrealpolitiker ein gerüttelt Maß an Mitschuld.


    Begründung: Wer jede konservative Meinung, jede auch nur im Ansatz von einem gewissen Nationalstolz geprägte Ansicht, jede Befürwortung eines eher klassischen Wertekanons prinzipiell und häufig unreflektiert in die rechte, rechtsradikale oder gar braune Schmuddelecke abschiebt/diskreditiert/denunziert, der leistet einer Entwicklung Vorschub, in der Menschen, die mit einigen Zuständen nicht einverstanden sind, die sich politisch nicht repräsentiert fühlen oder die einfach nur unzureichend informiert sind, Zuflucht nehmen zu einer Bewegung, die letztlich die Situation eher noch verschlimmern als positiv umgestalten kann.


    "eine von einem gewissen Nationalstolz geprägte Ansicht" kannst du heute allenfalls noch bei Kaisertreuen finden. Eine solche findest du weder bei Hogesa und Pegida, noch bei Düdoda und Blablabla.

    2 Mal editiert, zuletzt von Firecreek ()

  • Ich las heute im Vorbeigehen, dass die CDU keine "Antwort auf PEDIGA" habe...; gemeint waren Regierungskreise , insbesondere Innenministerrium und Kanzleramt. Da dachte ich mir sponatn, "eben, das gehört zum Kernproblem des Ganzen".


    Grins - wenn man das weiterdenkt, dann sind diejenigen, die keine Antworten haben, das Kernproblem.

  • Man sollte sich zunächst von Amts wegen dem Kopf dieser hybriden Bewegung annehmen, ganz nach dem Motto: „der Fisch stinkt vom Kopf her“.


    Z. B. einem der Initiatoren und Betreiber von Pegida.de , Lutz Bachmann.


    Zitat in der SDZ:
    „Bei Bachmann und den anderen elf Organisatoren des Marsches lassen sich direkte Bezüge zum organisierten Rechtsextremismus nicht nachweisen.


    Mit Verbrechen hat Bachmann Erfahrung: Einbrüche und andere Taten brachten ihm ein Hafturteil über drei Jahre und acht Monate ein.
    […]
    Mit Verbrechen hat Bachmann Erfahrung: Einbrüche und andere Taten brachten ihm ein Hafturteil über drei Jahre und acht Monate ein. Er floh nach Südafrika, flog nach zwei Jahren auf und wurde abgeschoben - "schnell und unbürokratisch", wie er heute bewundernd feststellt. Er saß zwei Jahre seiner Strafe ab, wurde danach noch einmal mit Kokain erwischt, kam in U-Haft und steht bis Februar immer noch unter Bewährung. "Dazu muss ich stehen", sagt er. Doch Pegida-Anhänger fürchten Kriminalität offenbar nur, wenn sie aus der Fremde kommt. Lutz Bachmanns Geständnis beklatschten sie.“

    http://www.sueddeutsche.de/pol…-und-wutbuerger-1.2258901

  • Grins - wenn man das weiterdenkt, dann sind diejenigen, die keine Antworten haben, das Kernproblem.


    Gewissermaßen ist das richtig, zum Teil jedenfalls denke ich. Die etablierte Politik verliert immer mehr den Kontakt zu bestimmten Bürgerschaften.

  • Zitat in der SDZ:
    „Bei Bachmann und den anderen elf Organisatoren des Marsches lassen sich direkte Bezüge zum organisierten Rechtsextremismus nicht nachweisen.



    http://www.sueddeutsche.de/pol…-und-wutbuerger-1.2258901


    Wie Bachmann tickt, zeigte er in einem Facebook-Eintrag:


    Zitat

    Bachmann hat im vergangenen Jahr bei Facebook geschrieben, "Clauda Fatima Roth" und die "Öko-Terroristen" gehörten "standrechtlich erschossen".
    http://www.zeit.de/politik/deu…est-islamisierung/seite-2

  • Grins - wenn man das weiterdenkt, dann sind diejenigen, die keine Antworten haben, das Kernproblem.


    Sie hätten schon Antworten, nur würde das Wählerstimmen kosten und die SPD müßte sich nicht mehr von oben abwatschen lassen. Du glaubst doch nicht, daß die CDU ihre Pegida-Stimmen aufs Spiel setzt. Das war immer schon Strategie: rechts von der CDU dürfen nicht mehr 10% stehen, die in Parteien aufgeteilt aber nicht die 5% überschreiten. Diese Strategie dürfte vielleicht ein erstes Mal daneben gehen, wenn sich Pegida mit AFD verbindet. Daher wünscht sich die CDU ja auch die FDP zurück. Aber es sieht schlecht aus, weil die FDP ohne sozial-liberales Profil keine Chance hat, zurückzukommen. Ihr dünner Rechtaußenrand sitzt ja sowieso schon in der AFD.
    Eigentlich hätte die FDP gerade jetzt ihre Chance. Sie müßte nur skandieren: Liberale gegen Pegida und Hogesa. Aber nein, sie verbleiben in der Versenkung, statt für die Bürgerrechte einzustehen.

  • Sagen wir mal so: nach 911 entfaltete sich eine Rhetorik, auf welche die extreme Rechte gewartet hat und auf deren Zug sie aufspringen konnte, ohne in den Verdacht des Randständigen zu geraten. l


    Ich sehe im 9/11 nicht unbedingt die Ursache, es war nur der Auslöser. Man gab grünes Licht. Der als Verteidigungsfall abgesegnete Krieg, Ära Schröder/ Fischer, gab den Rest. Die Sache eskalierte. Natürlich, unter Schwarz/ Gelb hätte Deutschland auch teilgenommen. Bei einem offiziellen NATO-Fall gibt es wohl kaum eine andere Möglichkeit.

  • Sie hätten schon Antworten, nur würde das Wählerstimmen kosten ....


    Genau das hatte ich auch im Kopf, als ich das leicht gequälte Gesicht von de Maiziere im TV erblickte.

  • "eine von einem gewissen Nationalstolz geprägte Ansicht" kannst du heute allenfalls noch bei Kaisertreuen finden. Eine solche findest du weder bei Hogesa und Pegida, noch bei Düdoda und Blablabla.


    Bei Kaisertreuen, Anhängern des Fußballweltmeisters Deutschland oder Menschen, die sich über einen deutschen Nobelpreisträger, Grand Prix Gewinner oder sonst was freuen. Harmlos und naiv. Aber so manchem Ekel-Linken oder Antifa-Spacken Anlass genug ein "Deutschland halt's Maul" auszukotzen. Du weißt genau, dass es diese Typen gibt. Unser Forum hat ja leider auch einige von diesen Presskopf-Linken zu bieten.

  • Bei Kaisertreuen, Anhängern des Fußballweltmeisters Deutschland oder Menschen, die sich über einen deutschen Nobelpreisträger, Grand Prix Gewinner oder sonst was freuen. Harmlos und naiv. Aber so manchem Ekel-Linken oder Antifa-Spacken Anlass genug ein "Deutschland halt's Maul" auszukotzen. Du weißt genau, dass es diese Typen gibt. Unser Forum hat ja leider auch einige von diesen Presskopf-Linken zu bieten.


    So früh am Abend schon am tourettieren?

  • "eine von einem gewissen Nationalstolz geprägte Ansicht" kannst du heute allenfalls noch bei Kaisertreuen finden.


    Nein, man muss den Begriff nur neu definieren und der Zeit anpassen. Ein Sozialdemokrat damals wäre nach heutiger Sicht ein Nationalist. Ich kann das Gedankengut von vor 100 Jahren nicht 1:1 auf heute übertragen.