Der RMV = Reisen mit Verdruss

  • […] Meine Beschwerde an einige relevante Adressen der ESWE ging vor 2 Minuten gerade heraus. […]

    Es wird den RMV ungemein freuen, von so treuen Kunden weiterhin täglich mehrmals Post zu erhalten… übrigens: Busfahrer und Fahrkartenkontrolleur sind unterschiedliche Berufszweige in solchen Unternehmen - der Fahrer ist angewiesen, locker zu bleiben, selbst wenn er problematische Fahrgäste zu befördern hat (Präsidentschaftskandidat Trump hat den heutigen Meldungen nach gerade unter Beweis gestellt, dass er nicht tauglich wäre, Linienbus zu fahren), während der Fahrkartenkontrolleur doch eher durchsetzungsstark, ja unbeugsam wirken muss, um seinen Job zu erledigen.

  • Es wird den RMV ungemein freuen, von so treuen Kunden weiterhin täglich mehrmals Post zu erhalten…



    Es würde zumindest mich, vielleicht auch andere User/innen erfreuen,
    wenn du, beor du schreibend loslegst,
    lesen und auch mal denken würdest. :)


    Dann könntest du nämlich erkennen:


    ESWE ist nicht gleich RMV.


    Ausserdem erwarte ich nicht, dass sich ESWE oder RMV über meine Kritik freuen,
    sondern nur ganz simpel damit fair auseinandersetzen.
    Damit wäre allen geholfen
    und das solltest auch du nicht permanet abstreiten oder ins Lächerliche ziehen zu wollen.



    übrigens: Busfahrer und Fahrkartenkontrolleur sind unterschiedliche Berufszweige in solchen Unternehmen - der Fahrer ist angewiesen, locker zu bleiben, selbst wenn er problematische Fahrgäste zu befördern hat (Präsidentschaftskandidat Trump hat den heutigen Meldungen nach gerade unter Beweis gestellt, dass er nicht tauglich wäre, Linienbus zu fahren), während der Fahrkartenkontrolleur doch eher durchsetzungsstark, ja unbeugsam wirken muss, um seinen Job zu erledigen.


    Ich bleibe dabei: Es ist inkonsequent auf der einen Seite ein Berufsfeld verniedlichen bzw. mit albernen Sprachflloskeln als locker Job deklarieren zu wollen, wo doch gerade im Nahverlkehr des RMV auf Grund falscher politischer Vorgaben und einem falsch aufgestellten sozial ungerechten Management des RMV es im dessen Bereich (sowohl bei Kunden als auch Persoanl) alles andere als locker zugeht. Da droht auch bisweilem den Busfahrern von renitenten Fahrgästen die Faust ins Gesicht und da ist locker bleiben weder nötig noch möglich. Spiel weiter Bus auf deiner Modellbahn.:)


    Was Donald Trumpp mit der ESWE zu tun hat bleibet mir ein Rätsel, als Millardär dürfte sein Interesse das angestrebte Wirken im oval Office mit den Sitz am Steuer eines Wiesbadener Linienbus zu tauschen - auch angesichts der schlaffen Einsiegsgehaltes von etwas über 2000 Euros nur sehr schwach ausgeprägt sein.

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  • Dieses Wochenende (08/09.Oktober 2016) hat der RMV sich in puncto Kundenverlade selbst übertroffen.



    Nachts soll das Fahren mit dem RMV laut dessen Eigenwerbung eine ganz tolle Sache sein:



    http://www.rmv.de/de/Fahrgasti…1122/Nachtschwaermer.html


    Die oben zitierten fröhlichen Grinsegesichter mögen als bezahlte Gute-Laune-Models noch die Mundwinkel oben halten können, hoffentlich reicht die Gage für´s aufs gute Laune machen für ein eigenes Auto, denn spätestens, wenn die oben zitierten Spaßprinzessinnen den RMV nutzen würden und das dann noch nachts, dann droht der mentale Abstutz- weil das Thema dieses Threads beim RMV rund um die Uhr an allen 355 Tagen dieses Jahres eine Neuauflage erfährt.


    So wie gesagt auch in der Nacht vom 08./09. 2016 auf der Linie S 3 nach Darmstadt Hbf, die ab ca. 23 Uhr in Ffm-Süd endete, so dass Fahrgäste mit einem über Ffm-Süd hinausgehenden Fahrtziel auf einen Schienenersatzverkehr per Bus angewiesen waren, der aber...


    a) miserabel kommuniziert wurde
    b) genauso miserabel organisiert war
    c) und nicht funktioniert hat


    Hier eine Kopie einer ersten Beschwerde auf RMV-Dialog, die mein Freund Carlo eingestellt hat:




    https://www.facebook.com/RMVdi…4276&comment_tracking=%7B"tn"%3A"R4"%7D

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  • Dieses Wochenende (08/09.Oktober 2016) hat der RMV sich in puncto Kundenverlade selbst übertroffen.


    https://www.facebook.com/RMVdi…4276&comment_tracking=%7B"tn"%3A"R4"%7D


    Gestern (17.10.2016) einen neuen Erweis für das übliche RMV-Minusgeschehen erlebt
    heute am 18.10.2016 stelle ich eine erste Beschwerde auf der Facebooks-Seite von RMV-Dialog ein:



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  • […] In Dreieich-Sprendlingen muss aber RB 15782 auf die entgegenkommende rund 5 Minuten verspätete RE15823 warten […]

    Lösungsvorschlag: Schnapp Dir Spaten und Niethammer und bau die Strecke zweigleisig aus. Schon können die Züge zeitgleich die Strecke nutzen…

  • Gestern (17.10.2016) einen neuen Erweis für das übliche RMV-Minusgeschehen erlebt. heute am 18.10.2016 stelle ich eine erste Beschwerde auf der Facebooks-Seite von RMV-Dialog ein:(...)


    Diese Beschwerde hat zeitnah zu folgender Reaktion von RMV-Dialog geführt:



    https://www.facebook.com/RMVdi…1764&comment_tracking=%7B"tn"%3A"R8"%7D


    Meine Antwort:



    https://www.facebook.com/RMVdi…7898&comment_tracking=%7B"tn"%3A"R8"%7D

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  • Nun habe ich mich auch erst einmal bei DB-Regio Hessen Mitte


    https://www.bahn.de/regio_hess…ice/kontakt/kontakt.shtml


    .... beschwert:




    Laut Rückmeldung war meine Angabe erfolgreich.
    Mal sehen, was da von der DB kommt.

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  • Das merkt man auch am Beschwerdemanagement. Der neuzeitliche verdenglischte Begriff mag Modernität vortäuschen, mit Beschwerden und Hinweisen wird aber im Bereich des RMV wie in althergebrachter unbewährter Behördenwillkür verfahren. Ein aktuelles Beispiel:


    Am 09.07. 2015 sende ich folgende kritische Ãœberlegung an die Adressen von Traffiq (organisiert den Frankfurter Nahverkehr), die VGF (ist für Tram und U-Bahn verantwortlich), den Frankfurter OB
    sowie das dortige Verkehstdezernat: (...)


    Heute schreiben wir den 28.08.2015, seit meiner am 09.07.2015 erfolgten ersten Eingabe
    sind nun 8 Wochen vergangen, ohne dass eine sachlich dienliche Antwort erfolgt wäre.
    Soviel mal wieder zum Thema dieses Threads.


    15 Monate nach der damaligen Beschwerdeserie beweisen TraffiQ, VGF, RMV und Stadt Frankfürt ihre gemeinsame Unfähigkeit, einen kundenfreundlichen Nahverkehr in Frankfurt auf die Beine zustellen,
    wieder einmal neu wird die Kundschaft schamlos verarscht, Zitat aus meiner aktuellen Beschwerde vom 2.11.2016:


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  • 15 Monate nach der damaligen Beschwerdeserie beweisen TraffiQ, VGF, RMV und Stadt Frankfürt ihre gemeinsame Unfähigkeit, einen kundenfreundlichen Nahverkehr in Frankfurt auf die Beine zustellen, wieder einmal neu wird die Kundschaft schamlos verarscht, Zitat aus meiner aktuellen Beschwerde vom 2.11.2016:(...)


    Ach ist das süß, quasi automatisiert schreibt die VGF am 03.11.2016 an meine Adresse:



    Ich schreibe am 03.11.2016 zurück:


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  • Ich habe mich am 03.August 2016 bei der ESWE
    und dem zuständigen Dezernat der Stadt Wiesbaden beschwert:



    Es kamen innerhalb der darauffolgenden 5 Wochen jeweils ein Schreiben von Seiten der ESWE
    als dem benannten Dezernat der Stadt Wiesbaden. die beide weitgehend inhaltsgleich waren,
    also aus einer Feder zu stammen scheinen. Auf viele meiner Fragen und Kritikpunkte wurde da nicht eingegangen, so dass ich meine ursprüngliche Anfrage/Kritik in einer erweiterten Form neu an die Adressen von ESWE und Stadt Wiesbaden losgelassen habe (einschließlich Kopien an den RMV, Oberbürgermeister Wiesbaden und noch einige andere Adressen):



    Bis heute (7.11.2016) kam noch keine Antwort, also erinnere ich an mein oben zitierte Anfrage:


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  • Hier ein Zitat der Eingangsbestätigung meiner Beschwerde:



    Heute schreiben wir den 14.11.2016, es sind also seit dem 18.10.2016 gut 4 Wochen vergangen,
    ohne dass ich auch nur eine Reaktion seitens der DB empfangen hätte.


    Also wird nachgehakt:


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  • Hier ein Zitat der Eingangsbestätigung meiner Beschwerde: (...)


    Heute schreiben wir den 14.11.2016, es sind also seit dem 18.10.2016 gut 4 Wochen vergangen,
    ohne dass ich auch nur eine Reaktion seitens der DB empfangen hätte.


    Also wird nachgehakt:(...)


    Gut 1 Monat seit dem Versand meiner Beschwerde und 2 Tage nach meiner oben zitierten Erinnerung bekomme ich Post von DB-Regio, in der auf meine Fragen/Kritik zu dem m.E. völlig vergeigten Schienenersatzverkehr (SEV )auf der S-Bahn-Linie S 3 der S-Bahn Rhein-Main in der Nacht vom 08. auf den 09.2016 eingegangen wird.


    Die unterzeichnende Mitarbeiterin gibt sich Mühe auf meine Fragen/Kritik einzugehen und löblich werte ich den Umstand, dass dem Schreiben ein Kulanzgutschein im Wert von EUR 40 für Angebote der DB Regio beigefügt ist. Da die Probleme, welche der benannte SEV aufwies, laut meiner Einschätzung auch durch diese Antwort noch nicht wirklich ausreichend behandelt sind, schreibe ich an DB-Regio am 24.November 2016 zurück:


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  • […] löblich werte ich den Umstand, dass dem Schreiben ein Kulanzgutschein im Wert von EUR 40 für Angebote der DB Regio beigefügt ist. Da die Probleme, welche der benannte SEV aufwies, laut meiner Einschätzung auch durch diese Antwort noch nicht wirklich ausreichend behandelt sind, schreibe ich an DB-Regio am 24.November 2016 zurück:

    Und wegen dieses offenkundigen Versuchs, einen weiteren Gutschein abzugreifen, wird Dir bei der nächsten Antwort mitgeteilt, dass auch die ersten 40,-- annulliert werden mussten…


  • Gut 1 Monat seit dem Versand meiner Beschwerde und 2 Tage, nachdem ich zwischenzeitlich an meine Beschwerde erinnert habe, bekomme ich a, 16.11.2016 Post von DB-Regio, in der auf meine Fragen/Kritik zu dem m.E. völlig vergeigten Schienenersatzverkehr (SEV )auf der S-Bahn-Linie S 3 der S-Bahn Rhein-Main in der Nacht vom 08. auf den 09.2016 eingegangen wird


    Die unterzeichnende Mitarbeiterin gibt sich Mühe auf meine Fragen/Kritik einzugehen und löblich werte ich den Umstand, dass dem Schreiben ein Kulanzgutschein im Wert von EUR 40 für Angebote der DB Regio beigefügt ist. Da die Probleme, welche der benannte SEV aufwies, laut meiner Einschätzung auch durch diese Antwort noch nicht wirklich ausreichend behandelt sind, schreibe ich an DB-Regio am 24.November 2016 zurück, hier nun die im Vergleich zu Beitrag # 272 endgültige Version:


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  • 15 Monate nach der damaligen Beschwerdeserie beweisen TraffiQ, VGF, RMV und Stadt Frankfürt ihre gemeinsame Unfähigkeit, einen kundenfreundlichen Nahverkehr in Frankfurt auf die Beine zustellen, wieder einmal neu wird die Kundschaft schamlos verarscht, Zitat aus meiner aktuellen Beschwerde vom 2.11.2016:(...)


    Bis dato gab es 2 Reaktionen auf meine Beschwerde. Am 10.11.2016 teilte mir ein Mitarbeiter des VCD (Verkehrsclub Deutschland) mit, dass am 16.11.2016 der Schienenersatzverkehr auf der Frankfurter Tramline 12 einen Tagesordnungspunkt für die am 16.11.2016 erfolgende Sitzung des Verkehrsbeirates abgeben würde. Ich habe das positiv zur Kenntnis genommen und zurückgemeldet, gleichzeitig darum gebeten, mich über die Ergebnisse dieser Sitzung zu verständigen.


    Mit Datum vom 21.11.2016 nimmt der Geschäftsführer der Frankfurter Nahverkehrsorganisation traffiQ Herr von Berlepsch Stellung zu meiner Beschwerde. Hier eine Kopie meiner heute (26.11.2016) erstellten Antwort, welche in einem größteren Verteiler am 28.11.2016 herausgeht:


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  • Gut 1 Monat seit dem Versand meiner Beschwerde und 2 Tage, nachdem ich zwischenzeitlich an meine Beschwerde erinnert habe, bekomme ich a, 16.11.2016 Post von DB-Regio, in der auf meine Fragen/Kritik zu dem m.E. völlig vergeigten Schienenersatzverkehr (SEV ) auf der S-Bahn-Linie S 3 der S-Bahn Rhein-Main in der Nacht vom 08. auf den 09.2016 eingegangen wird.


    Die unterzeichnende Mitarbeiterin gibt sich Mühe auf meine Fragen/Kritik einzugehen und löblich werte ich den Umstand, dass dem Schreiben ein Kulanzgutschein im Wert von EUR 40 für Angebote der DB Regio beigefügt ist. Da die Probleme, welche der benannte SEV aufwies, laut meiner Einschätzung auch durch diese Antwort noch nicht wirklich ausreichend behandelt sind, schreibe ich an DB-Regio am 24.November 2016 zurück, (...)


    Letztendlich habe ich dieses Schreiben am 28.11.2016 versendet.


    Am selbigen Tage läuft aber schon wieder eine Menge im RMV bzw. im Bereich von DB-Regio Hessen Mitte schief und zwar in einer m.E. so unentschuldbaren Art und Weise, so dass ich gleich eine neue Beschwerde nachsetze, anders ist dem quasi verschlafenen Beamtentum von DB und RMV nicht beizukommen:


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  • Eine Stellenausschreibung des Wiesbadener Nahverkehrsunternehmem ESW Egefällt mir partout nicht, weil in dieser künftige Busfahrer als Adressaten dieser Anzeige ungefragt geduzt werden und die Macher dieser Ausschreibung in einem ..E. albernen Jugendslang rüber zu kommen versuchen, obwohl die Adressaten dieser Ausschreibung mind. 23 Jahre alt sein sollen.


    Ich habe mich am 03.August 2016 erstmal bei der ESWE
    und dem zuständigen Verkehrsdezernat der Stadt Wiesbaden beschwert:


    http://politopia.de/threads/15…944&viewfull=1#post908944

    Es kamen innerhalb der darauffolgenden 5 Wochen jeweils ein Schreiben von Seiten der ESWE und dem benannten Dezernat der Stadt Wiesbaden. die beide weitgehend inhaltsgleich waren, also aus einer Feder zu stammen scheinen. Auf viele meiner Fragen und Kritikpunkte wurde nicht eingegangen, so dass ich meine ursprüngliche Anfrage/Kritik in einer erweiterten Form neu an die Adressen von ESWE und Stadt Wiesbaden losgelassen habe (einschließlich Kopien an den RMV, Oberbürgermeister Wiesbaden und noch einige andere Adressen).


    Bis zum 7.11.2016 kam noch keine Antwort, also erinnere ich an diesem Tage an mein oben zitierte Anfrage. Heute am 01.12.2016 kam ein Antwortschreiben der ESWE, mit der dieses Unternehmen versucht einen Schlussstrich unter die Angelegenheit zu ziehen, Zitat des Schlusssatzes: "Inzwischen wurden alle Argumente ausgetauscht, so dass wir eine weitere Kommunikation zu diesem Thema nicht als zielführend ansehen. Wir bitten um Verständnis, vielen Dank. Freundliche Grüße ESWE Verkehrsgesellschaft mbH, gez. Elze, i.V. Dörr"


    Leider lässt mich dieses Schreiben keine sinnvolles Eingehen auf meine Fragen und Kritikpunkte erkennen, deswegen bin ich nicht bereit, dem oben zitierten Ansinnen zu folgen. :thumbsup:



    Zitat aus meiner heutigen Antwort:


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  • Ich habe eine Pünktlichkeitsquote beim RMV von 20%.
    Bis 3 Minuten Verspätung wäre noch pünktlich, danach verpasst man die Anschlussverbindung.
    Durchschnittlich komme ich beim RMV auf eine Geschwindigkeit von 16,5 km/h.
    90% der Strecke ist Bahn, 10% Bus.

  • @kleinlok:
    Hast Du das mitbekommen?
    http://www.fnp.de/rhein-main/B…lange-noch;art801,2376175

    „Ein ganz krasser Fall ereignete sich erst gestern Nachmittag: Ein Bus der Linie 812, die jetzt von DB Busverkehr Hessen befahren wird, irrte auf dem Weg von Bad Soden nach Liederbach rund eineinhalb Stunden durch Sulzbach, Schwalbach und die angrenzenden Orte. Fahrplanmäßig braucht der Bus für diesen Weg zehn Minuten. Nach 90 Minuten war die Schicht des Fahrers zu Ende und er ließ die Fahrgäste dort aussteigen, wo er sich gerade befand – im Eichwald in Bad Soden. Es dunkelte schon, und unter den Fahrgästen war ein 13-jähriges Mädchen aus Eppstein. „Ich glaube echt, es hackt“, sagt die Liederbacherin Petra Rüdiger, die von dieser Episode berichtet hat.“


    Die Bahn kann es noch besser als der RMV. So etwas wie in den letzten Tagen habe ich noch nicht einmal in Italien vor 30 Jahren erlebt. Fast bei jeder Fahrt (wenn sie denn einmal stattfindet) muss man dem Busfahrer den Weg erklären. Bereits am Tag der Umstellung des Betriebs auf den Betreiber Deutsche Bahn war klar, dass dem Unternehmen 60 Busfahrer fehlen. Warum der größte Saftladen des Landes im Transportgewerbe eine solche Ausschreibung gewinnt, ist mir ein Rätsel.