Der RMV = Reisen mit Verdruss

  • Warum kann Japan das, was in Deutschland eine Seltenheit geworden ist: Pünktlichkeit?


    >Bei der Deutschen Bahn AG gelten Züge erst ab einer zu späten Ankunft über fünf Minuten und 59 Sekunden als verspätet. Bei der Berliner S-Bahn wird schon eine Ankunft oder Abfahrt, die mehr als zwei Minuten vom Fahrplan abweicht, als verspätet eingestuft.


    Auch bei den Schweizer Bahnen wird der Begriff der Verspätung strenger aufgefasst. So gibt es regelmäßig schon ab einer zweiminütigen Verspätung eine Lautsprecherdurchsage mit minutengenauer Angabe. Sehr häufig haben Anschlüsse in der Schweiz Ãœbergangszeiten von nur 4 Minuten, woraus sich diese höhere Sensibilität erklärt.


    Bei den japanischen Japan Railways (JR) gilt bereits eine Verspätung von einer Minute als Unpünktlichkeit, die angesagt wird. Verspätungen von mehr als 30 Minuten kommen so selten vor, dass sie Thema in den Hauptnachrichten sind. 2004 schaffte die JR Central eine Verspätung auf der TÅkaidÅ-Shinkansen von lediglich 0,1 Minuten/Zug, Naturkatastrophen mit eingerechnet.<


    https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%BCnktlichkeit_%28Bahn%29

  • Was ist das fuer eine Rechnung? DDR Buerger hatten keinen Lohn in DM, geschweige denn in Euro. 90 Ostmark waren wohl 9% des Nettoeinkommens.Umgerechnet auf die damalige BRD muss man einen Nettoverdienst von ca. 2.500 DM nehmen.


    Kam drauf an, was man von Beruf war. Da meist beide Ehepartner arbeiteten, lag das Familieneinkommen eher zwischen 1500 und 2500 Ostmark! Wer in den großen Kombinaten arbeitete, hatte als Facharbeiter oder Meister allein meist rund 2000 DDR-Mark netto. Und wenn beide Ehepartner Hochschulabschluss hatten und entsprechende Managementfunktionen, waren auch 3500 und mehr Netto monatlich möglich. Wenn man heute umrechnet, was ein Brot oder Brötchen in Euro kostet und dabei die westlichen angeblich korrekten Wechselkurse anlegt, dann kommt man auf folgende Zahlen: 1 kg Mischbrot kostet 3 Euro mal rund 2 sind 6 DM mal 5 so sind das 30 Ostmark, ich glaube die Bürger der DDR hätten Ulbricht und Honecker sofort zum Teufel geschickt, wärenihen solche Preise zugemutet worden.


  • Aber Deutsche schwärmen noch immer von "Deutscher Wertarbeit", und glauben ernsthaft, sie würden die besseren Züge und Autos bauen! Man kann nur mit dem Kopf schütteln. Sicher sind Osterhase und Weihnachtsmann auch echte Persönlichkeiten!

  • Kam drauf an, was man von Beruf war. Da meist beide Ehepartner arbeiteten, lag das Familieneinkommen eher zwischen 1500 und 2500 Ostmark! Wer in den großen Kombinaten arbeitete, hatte als Facharbeiter oder Meister allein meist rund 2000 DDR-Mark netto. Und wenn beide Ehepartner Hochschulabschluss hatten und entsprechende Managementfunktionen, waren auch 3500 und mehr Netto monatlich möglich. Wenn man heute umrechnet, was ein Brot oder Brötchen in Euro kostet und dabei die westlichen angeblich korrekten Wechselkurse anlegt, dann kommt man auf folgende Zahlen: 1 kg Mischbrot kostet 3 Euro mal rund 2 sind 6 DM mal 5 so sind das 30 Ostmark, ich glaube die Bürger der DDR hätten Ulbricht und Honecker sofort zum Teufel geschickt, wärenihen solche Preise zugemutet worden.


    Wenn du die Preise verfuenffachst ( Ostmark - Westmark) musst du das Einkommen auch verfuenffachen. Zudem ging ich von einem normalen Verdienst aus.

  • Wenn du die Preise verfuenffachst ( Ostmark - Westmark) musst du das Einkommen auch verfuenffachen. Zudem ging ich von einem normalen Verdienst aus.


    Ich habe nur den Unsinn des angeblich korrekten Umtauschkurses DDR Mark zu DM betrachtet, real war die DDR Mark hinsichtlich der Kaufkraft für lebensnotwendige Waren und Mieten etc. in etwa 1 : 1, bei technischen Waren und mehr oder minder Luxusgütern fand eine Kaufkraftabschöpfung statt, die waren demnach überteuert. Und ein normaler Verdienst (Nettoeinkommen einer Familie betrug zwischen 1500 bis 2000 DDR Mark. Eine Fünfzimmerwohnung kostete rund 120 Mark Miete im Monat, die KWh war bei 8 Pfennig angesiedelt. Eine Monatskarte für den öffentlichen Nahverkehr kostete je nach Größe des Einzugsbereichs zwischen 8 bis 12 Mark Ost.

  • Wenn du die Preise verfuenffachst ( Ostmark - Westmark) musst du das Einkommen auch verfuenffachen. Zudem ging ich von einem normalen Verdienst aus.


    Passt man jetzt in Griechenland die Einkommen auch an die höheren Preise an, die über dt. Preisen liegen??? Schön wäre es, allerdings könnte man die Preise auch den Einkommen anpassen, dann würde die unsinnige Steuerprogression entfallen.

  • Aber Deutsche schwärmen noch immer von "Deutscher Wertarbeit", und glauben ernsthaft, sie würden die besseren Züge und Autos bauen! Man kann nur mit dem Kopf schütteln. Sicher sind Osterhase und Weihnachtsmann auch echte Persönlichkeiten!


    Passt man jetzt in Griechenland die Einkommen auch an die höheren Preise an, die über dt. Preisen liegen??? .


    Wenn die Produktivitaet im richtigen Verhaeltnis steht? Der wesentliche Unterschied, Griechenland befindet sich nicht in dem relativ geschlossenen System des Ostblockes.


  • Ich bin ein großer Freund meiner Frankfurter U-Bahn...wobei sich das hauptsächlich auf die U7 und die schönen und sauberen Stationen Bockenheimer Warte, Westend, Alte Oper und Zoo bezieht...die zwischen Alter Oper und Zoo gelegenen Stationen Hauptwache und Konstabler Wache sind dem Verkehrsaufkommen teilweise nicht mehr gewachsen und auch in keinem guten Zustand mehr.

  • Ich bin ein großer Freund meiner Frankfurter U-Bahn...wobei sich das hauptsächlich auf die U7 und die schönen und sauberen Stationen Bockenheimer Warte, Westend, Alte Oper und Zoo bezieht...die zwischen Alter Oper und Zoo gelegenen Stationen Hauptwache und Konstabler Wache sind dem Verkehrsaufkommen teilweise nicht mehr gewachsen und auch in keinem guten Zustand mehr.


    Die Station Zoo ist eine einzige Fehlplanung. Die Hälfte des Raumes der Gleisebene wird nicht genutzt. Da sollte vermutlich mal eine zweite Linie fahren, warum man die Station aber auf 3 Gleise ausgelegt hat mit dann sage und schreibe 3 Bahnsteigen, wo einer mit einem Zaun vom aktuell ungenutzten 3 Gleis abgetrennt werden musste, erschließt sich mir nicht. Vermutlich wurde dilettantisch noch während dem Bau umgefuckelt.


    Auch die Zwischenebene ist fehlkonstuiert, doppelt bis dreifach so lange Wege wie nötg und ein Großteil der Fläche ungenutzt, dient bestenfalls nur einem großzügigen Raumeindruck (ist aber wegen der relativ geringen Raumhöhe wenig ansprechend) und dann liegt die Tramhaltestelle abgelegen vom Hauptausgang. Nur die provosorische Haltestelle, die etwa 2 Jahre direkt an desem Ausgang lag, war perfekt.


    Fazit: Viel Geld für wenig Nutzen verbraten.


    Der Bau dieser Station Mitte der 1980er Jahre war vor dem RMV (der startete 1995), steht aber m.E. mit seiner Dysfunktionalität exemplarisch für ein generelles Poblem im RMV wo teuer gebaut und gekauft (und das nicht immer gut) um dann billig und schlecht den Betrieb (zumindest bei der Bahn) zu organisieren. Die VGF (betreibt U-und Strassenbahn in Ffm) nehme ich da einmal aus.

    Einmal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • Ich bin ein großer Freund meiner Frankfurter U-Bahn...wobei sich das hauptsächlich auf die U7 und die schönen und sauberen Stationen Bockenheimer Warte, Westend, Alte Oper und Zoo bezieht...die zwischen Alter Oper und Zoo gelegenen Stationen Hauptwache und Konstabler Wache sind dem Verkehrsaufkommen teilweise nicht mehr gewachsen und auch in keinem guten Zustand mehr.


    Soweit ich weiß schlängelt sich das komplette S- Bahnnetz durch den Schlauch zwischen Konstablerwache, Hauptwache, Taunusanlage und Hauptbahnhof.
    Außer der U5 fahren alle U-Bahnen die Hauptwache an.
    Wenn planmäßig im 3 Minutentakt eine Bahn nach der anderen denselben Bahnhof anfährt,
    dann muss man sich über bestimmte Kollateralschäden nicht wundern.
    Die meisten anderen Großstädte haben das professioneller gelöst.
    Hinzu kommt, dass aus Hbf raus noch unzählige ÖPNV-Linien denselben Teilweg fahren wir die ICEs.

  • Heute am 16.07.2015 sende ich folgende grundsätlich formulierte Beschwerde
    an die für die Missstände im RMV und bei der DB AG Verantwortlichen:


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  • Glaubst Du, dass das dort jemand liest?


    Ich denke schon, allein der Betreff ist so offensiv formuliert, dass der Neugierde wecken kann.


    Dass der RMV wenig taugt pfeifen in Hessen die Spatzen von den Dächern.
    Ich erzähle somit nicht neues, allerdings gibt es (leider) nur wenige,
    die das noch so klar zum Ausdruck bringen, die meisten Menschen
    haben angesichts der langjährigen Minderleistung des Verbundes und seiner
    schamlosen Verleugnung dieser Minderleistung vom RMV die Nase gestrichen voll oder haben resigniert.


    Viele Menchen fahren unter diesen Umständen eh lieber Auto und denen ist es dann vermutlich piepeschnurrzegal
    wie mies der RMV daher kommt, da sie ihn nicht nutzen und nutzen wollen. Das nicht überzeugende Preisleistungsverhältnis,
    dass die Angebote des Verbundes bieten (zumindest bei den maßlos überteuerten Einzelfahrscheinen),
    dient da nicht selten als Alibi für die eigene Entscheidung für das Auto.
    In der Denkweise dieser Menschen lohnt sich das Umsteigen auf
    die Angebote des Verbundes nicht, wenn der so teuer und kundenfeindlich daher kommt.
    Zu zweit scheint es da schon oft billiger, bequemer und schneller mit dem uto zu gehen,
    auch wenn das nicht so wirklich stimmt, es reicht das viele das so sehen und empfinden.


    Ich kann es ihnen nicht verdenken, leider ist der RMV die effektivste Antowerbung für Bus und Bahn.
    Und deswegen braucht dieser lahme Verbund Feuer unter den Beamtenpopos, die hn so mies managen. De facto kann der RMV als öffentlich-rechtliches Unternehmen nicht so wirklich pleite gehen
    und diese unverdiente Sicherheit begründet die feige Ignorranz der dortigen Verwalter und "Manager".


    Natürlich werde ich wie gehabt keine Antwort bekommen, man wird erneut meine Beschwerde aussitzen
    sowie der RMV alle Probleme aussitzt. Aber die Beschwerde ist in der Welt und wird gelsen, nicht von allen, ds ist klar, aber auch von nicht ganz wenigen.


    Und genau auf Grund dieer miesen feigen Ignorranz (die m.E. nur ein Ausdruck der Schwäche dieses Verbundes ist) ist ein Einsatz wie ich den leiste 100% richtig. Die schlappen Aussitzer müssen beständig gepiekt werden und wenn das erst einmal mehr machen, dann wird es richtig lustig.


    Spassiger zumindest, als sich von diesem unfähigen Verbund für dumm verkaufen
    und sich dessen Allüren gefallen zu lassen.
    Das ist nicht mein Ding und das ist gut so. :smilielol5:

    4 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()


  • Am Zoo teilen sich die Strecken der U6 und U7 in Richtung Ostbahnhof respektive Enkheim...deshalb die zwei Bahnsteige in die eine Richtung...was die Flächennutzung in der B-Ebene angeht, gebe ich Dir recht.


  • Ich denke schon, allein der Betreff ist so offensiv formuliert, dass der Neugierde wecken kann.



    Ich hoffe, Dir ist bewusst, dass dort Leute sitzen, die nicht mehr als den Inhalt von 3 zusammenhängenden Sätzen reflektieren und lesen (können). Ein hessisches Abitur entspricht einem mittelmäßigen bayrischen Hauptschulabschluss. Und dort sitzen sicher keine Akademiker. Bin gespannt, ob eine Antwort kommt und wenn, ob Du den Eindruck hast, dass man Dein Anliegen verstanden hat. Außerdem lesen die Leute in solchen Büros solch lange Texte eh maximal diagonal oder sie werfen sie sofort in den Papierkorb.

  • Ich hoffe, Dir ist bewusst, dass dort Leute sitzen, die nicht mehr als den Inhalt von 3 zusammenhängenden Sätzen reflektieren und lesen (können). Ein hessisches Abitur entspricht einem mittelmäßigen bayrischen Hauptschulabschluss. Und dort sitzen sicher keine Akademiker.


    Das Hessen-Bashing überhöre ich jetzt einfach mal, das taugt für eine Intelligenzmessung soviel wie Ostfriesenwitze.


    Bin gespannt, ob eine Antwort kommt und wenn, ob Du den Eindruck hast, dass man Dein Anliegen verstanden hat. Außerdem lesen die Leute in solchen Büros solch lange Texte eh maximal diagonal oder sie werfen sie sofort in den Papierkorb.


    Gelöscht ist schnell, aber die Erstadressaten werden schon lesen bzw. lesen lassen. Ganz einfach aus dem Grund, dass sie nicht ausschließen können, dass mein Schreiben nicht von anderen gelesen wird, die dann unter Umständen beser über mein Anliegen Bescheid wissen, als die Ignorranten. Ganz so einfach ist es dann nicht eine Kritik zu ognorieren, die das Verhalten der eigenen Person/Institution betreffen könnte, wenn diese Kritik zumindest im kleineren Rahmen öffentlich wird.


    Zudem, wie ich schon mal schrieb: Die Verfehlungen des RMV pfeifen die Spatzen von den Dächern (beide Züge der Dreieichbahn die ich heute genutzt habe, hatten wieder mehr als 5 Minuten Verspätung) nur das trarige: Die Leute wissen das der RMV nichts taugt und haben größtenteils resigniert. Und das halte ich für die falsche Verhaltensweise.


    Zudem: Der RMV hält aktuell mal wieder ungeniert das nimmersatte Patschepfötchen auf und will vom Land bzw. dem Bund mehr Geld (auch inflationsbereinigt). Er kommt mit seinen Haushaltsmitten nicht aus, was kein Wunder ist, weil er sich teuer (und nicht immer gut) modernisiert, aber an den Betriebskosten bzw. dem Personal spart und omit Minderleistungen im Betrieb provoziert.


    Ausfall/Verspätung wegen "Störungen im Betriebsverlauf" ist die inzwischen oft genutzte Standardbegründung für den ganzen RMV-Schlendrian. Der taugt natürlich nicht für die Kundenbindung bzw. Neukundengewinnung ud der RMV stellt sich selber ein Bein. Unkreativ will er
    dann immer wieder neu mit zwei unbewährten Methoden seinen schiefen Haushalt sanieren: Satte Fahrpreiserhöhungen und/oder erhöhte Zuschüsse.


    Hier soll meine Kritik einen sensiblen Punkt treffen: Der Verbund muss endlich im Sinne der Kundschaft wirtschaften lernen oder muss eine satte Finanznot spüren. Die letztere haöte ich nämlich für vermeidbar, wenn der RMV endlich sich um einen kundenfreindlichen Betroeb kümmern würde anstatt dass sich Beamten und relitätsfremde Verlehrsplaner teuer selberbespaßen.

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  • Ich halte Deine Kritik durchaus für berechtigt, allerdings ging es ja gar nicht darum, sondern um die Tatsache, dass solche langen Pamphlete überwiegend ungelesen bleiben. Es sei denn, Du schaffst es irgendwie, dass die Leute quasi gegen ihren Willen gezwungen werden, sich damit zu beschäftigen. Dass Du Deine Briefe hier bei politopia als Doppel einstellst, dürfte beim RMV allerdings keine Katze hinter dem Ofen hervorlocken.

  • Ich halte Deine Kritik durchaus für berechtigt, allerdings ging es ja gar nicht darum, sondern um die Tatsache, dass solche langen Pamphlete überwiegend ungelesen bleiben. Es sei denn, Du schaffst es irgendwie, dass die Leute quasi gegen ihren Willen gezwungen werden, sich damit zu beschäftigen. Dass Du Deine Briefe hier bei politopia als Doppel einstellst, dürfte beim RMV allerdings keine Katze hinter dem Ofen hervorlocken.


    Die Kopie bei Politopia ist dreifach sinnvoll


    einmal können meine Thesen für die hiesige Diskussion was taugen
    dann kann so ein Schreiben auf lange Zeit als ein politihistorisches Dokument taugen
    drittens können die Aressaten dann darüber spekulieren, ob nicht auch andere
    als die klassischen Akteure der Verkehrspolitik zumindest mal über verkehrspolitische Dinge informiert werden.


    Verkehrspolitik ist für uns alle eigentlich wichtig und die undemokratische Art und Weise wie
    Wirtschaftslobbys diese Politik für sich seit langem vereinnahmen - auch wenn das auf Kosten der Allgemeinheit geht, muss in die Schranken gewiesen werden. Nur leider macht das kaum einer, die Mehrheit der Bevölkerung fährt fast eh nur mit dem Auto, zahlt sich dumm und dämlich dafür, die Ökoliga wie z.B. die Grünen ist längst darauf abgerichtet worden teure Ausbauten im ÖPNV zu fordern oder abzunicken und schert sich einen Dreck um die Sozialverträglichkeit der Tarife.


    Folge dieser miesen Gesamtsituation:


    Der ÖPNV ist für die meisten Menschen zu teuer
    und wird dem zur Folge nicht ausreichend genutzt.
    Zu Dampflokzeiten war auf vielen Strecken mehr los als heute.

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  • Um beim Punkt zu bleiben.
    Ich glaube trotzdem nicht, dass die Adressaten Deiner Briefe sich mit Dir und Deinen Einwänden beschäftigen.


    Du schriebst in einem Deiner letzten Beiträge, dass die Leute ja quasi blöd seien, wenn sie den RMV benutzen.
    (Du hast es ein wenig charmanter ausgedrückt)


    Es fahren täglich dreimal so viel Leute nach Rhein-Main als dort leben.
    In vielen Fällen ist das Auto nicht unbedingt eine Alternative.
    Ich selbst müsste mit dem Auto beispielsweise morgens um 5-6 Uhr losfahren und so früh arbeiten,
    wenn ich nicht riskieren wollte, zwei bis dreimal pro Woche auf dem Arbeitsweg
    1-2 Stunden im Stau zu stecken.

  • Zum Thema "Hessenbashing".
    Nein, es handelt sich keineswegs um Bashing.
    Ich mag die Hessen.
    Das hiesige Bildungssytem schleust nur leider zu viele
    Menschen in Abschlüsse, deren inhaltliche Fähigkeiten
    sie tatsächlich nicht besitzen. Die Hessen sind nicht dümmer als
    beispielsweise die Bayern. Es sitzen nur zu viele Leute in Positionen,
    für die sie zwar eine formale (papierene) Qualifikation nachweisen können
    aber nicht die Fähigkeiten haben, die man da erwarten müsste.
    Es ist mir selbst in meinen NRW-Jahren nicht passiert, dass so viele Leute mit Abitur
    -wie in Hessen- keinerlei praktikable Fremdsprachenkenntnisse haben,
    Defizite in den Grundrechungsarten haben
    und keine zwei Sätze fehlerfrei schreiben können.
    Das passt indirekt natürlich auch zu diesem Thema, denn es ist kein Wunder,
    dass gerade der RMV derart schlecht arbeitet, wenn in den verkehrsplanerischen
    Funktionen Leute sitzen, die dazu überhaupt nicht in der Lage sind, obwohl sie
    formal die Voraussetzungen dazu haben.

    Einmal editiert, zuletzt von A2813 ()