Der RMV = Reisen mit Verdruss



  • Ich finde, dass Frankfurt noch immer an Autos erstickt.
    Die Hansaallee entlang unseres Campus steht ab 15 Uhr.


    Natürlich ist für vernünftige Leute das Auto zumindest im Ballungsraum nicht per se die gute Alternative,
    ökologisch gesehen schon gar nicht.


    Der RMV belohnt aber diese Vernunft in aller Regel nicht,
    wir Studierenden fahren noch wirklch konkurrenzlos preiswert mit dem Studiticket,
    aber gerade Menschen mit geringerem Einkommen werden gnadenlos abgezockt.


    Der Verbund ist ignorrant gegenüber Kundenbefindlichkeiten und Kundenbeschwerden.
    Das Beschwerdeverfajren ist eine einzige Frechheit
    gemäß dem unausgesprochenen, aber spürbaren Motto "lasst uns doch in Ruhe mit eurem Wehwechen!"


    Und genau diesen Gefallen will ich den Beamtenhirnis nicht tun. :smilielol5:

  • Ich finde, dass Frankfurt noch immer an Autos erstickt.
    Die Hansaallee entlang unseres Campus steht ab 15 Uhr.


    Ich bin jahrelang täglich auf dem Weg zur Arbeit die Hansaallee entlang gefahren.
    Das ist unprofessionelle Verkehrsplanung, womit wir wieder beim hessischen Bildungssystem wären.

  • Ich befürchte nur, Du überschätzt Deine (öffentliche) Bedeutung.


    Ich schätze da erst einmal gar nicht so viel ab- ich mache einfach.
    Ich kann leider auf breiter Basis kein wirklich effizientes Engagement für einen wirklich
    sozial-und umweltgerechten ÖPNV erkennen, auch bei denen nicht, die dafür bezahlt werden
    und auch nicht i ausreichenden bei denen nicht, die einen solchen ÖPNV wollen
    und dafür redlich arbeiten.


    Ich nehme mir mein Grundrecht als Bürger in einem nicht-dikatatorischen Staat heraus,
    dass ich meine Meinung sagen/schreben darf, besonders dann, wenn ich die zu begründen suche.
    Und ich lasse mir dieses Grundrecht nicht auf die weichgespülte Tour dadurch beschädigen,
    dass ich mich unnötig ausbremsen lasse.


    Keine Antwort heißt nch lange nicht, dass meine Meinung nicht registriet wird.
    Ud ein par Sachen habe ich immerhn schon mal auf regionaler Ebene mit gestalten können.


    Dass die hauptamtlichen Versager im ÖPNV mich ignorieren, damit muss ich erst einmal leben
    und das kann ich auch. Das sehe ich in erster Linie als deren Problem bzw. als Problem
    der Sachzwänge, mit denen die leben müssen. Demokratie und Politik sind jeweils kein Ponyhof
    und auf falsche Sympathiebekundungen kann ich verzichten, wenn man die nur bekommt
    solange man den Mainstream bedient. Diese handahme Anpassung überlasse ich den Realo-Grünen,
    die in nun 30 Jahrenm.E. keinen Systemwechsel in der Verkehrspolitik hinbekommen haben.
    Die Straßen sind voll und werden es auch bleiben, solange nicht ehrlich untersucht wird, wodran das
    hauptsächlich ursächlich liegt:


    Teure Tarife im ÖPNV, die eher als Bestrafung denn als Belohnung von dem Gros der Bevölkerung gesehen werden.
    Kaum ein Mensch verhät sich freiwillig gemeinnützig, spart Energie und Ressourcen und
    hält seinen ökologischen Fußabdruck klein, wenn er oder sie dafür quasi noch einen Tritt in den Popo bekommt.


  • Teure Tarife im ÖPNV, die eher als Bestrafung denn als Belohnung von dem Gros der Bevölkerung gesehen werden.
    Kaum ein Mensch verhät sich freiwillig gemeinnützig, spart Energie und Ressourcen und
    hält seinen ökologischen Fußabdruck klein, wenn er oder sie dafür quasi noch einen Tritt in den Popo bekommt.


    Aktuell rockt am diesen Wochende (17.-19.07.2015) in der Stadt Neu Isenburg das "Open-doors-Festival", das mit freiem Eintritt und zig Bands auf zahlreichen Bühnen ein tolles Unterfangen ist.


    Der RMV tritt als Sponsor auf und versucht mit einem Werbemobil ein wenig Stimmung für sich zu machen. Was andere Unternehmen auch machen und was im Großen und Ganzen löblich sein könnte, verkümmert beim RMV zur lLangweiler-Aktion, den mehr als ein biederes Bespaßungsprogramm (das junge und vermutlich schlecht entlohnte Animateure durchziehen) ist dabei nicht herausgekommen. Einmal Glücksrad-Drehen ergibt im Gewinnfall einen billigen Einkausschip, für die Kids gibt´s billige Gummibärchen im Minitütchen - der teure RMV knausert mal wieder. Es gab/gibt scheinbar noch Jojos mit RMV Logo, aber dass es die gibt habe ich nur mitbekommen weil irgendwer seines achtlos in einen Hauseingang geworfen hatte (das ich dann adoptieren konnte).


    Dass der RMV sich ein wenig Mühe geben würde für eine güstige und erfolgreiche An-und Abreise mit seinen Angeboten zu sorgen (was einer guten Werbung für ihn selber gleichkäme) = Fehlanzeige.


    Heute nacht eigenhändig erlebt: Laut Farplan wäre es möglich gewesen um 0:18 Uhr von Neu-Isenburg Zentrum Süd nach Dreieich bzw. weiter nach Langen/Egelsbach mit der Buslinie 662 zu fahren, in Dreieich-Srendlingen wäre es laut Fahrplan möglich direkt (mit etwa 3 Minuten Wartezeit) auf einen Bus der Linie OF 64 umzusteigen. Soit könnten (meist jüngere) Fahrgäste sicher und bequem von Neu-Isenburg in alle Ortsteile des nicht allzu fernen Dreieich in etwa 20-30 Minuten zu gelangen.


    Der Konjunktiv wurde heute in der Nacht om 18. auf den 19.07.2015 zum Irrealis: Ich war einen Bus früher gefahren, habe den Anschlussbus OF 64 bekommen.Was mir leider erst einfiel, als wir schon weiterfuhren, war dass der oben benannte Bus aus Neu-Isenburg noch nicht bis dato eingetroffen war, vermutlich weil viele Fahrgäste diesen genutzt haben und vermutlich es deswegen zur Verspätung kam. Es gibt scheinbar keinerlei Hinweise für die Busfahrer, solche Anschlüsse abzuwarten (würde meist nur 2-3 Minuten kosten), sprich die gerade in der Nacht wichtge Anschlüsse werden vom RMV nicht sichergestellt und der korrupte unfähige Verbund zeigt damit erneut seinen Nutzern eine lange Nase.

    2 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()


  • Dass die hauptamtlichen Versager im ÖPNV mich ignorieren, damit muss ich erst einmal leben


    Bevor einer der Verantwortlichen Deine Briefe liest, landet er erst einmal am Schreibtisch eines Mitarbeiters
    oder Sachbearbeiters. Der geht lieber in die Kantine, um einen Kaffee zu trinken, als dass er sich solch
    lange Abhandlungen durchliest. Es interessiert ihn nicht bzw. kennt er seinen Laden gut genug,
    als dass er Deine Essays für die interne Weiterbildung benötigen würde.

  • Bevor einer der Verantwortlichen Deine Briefe liest, landet er erst einmal am Schreibtisch eines Mitarbeiters oder Sachbearbeiters. Der geht lieber in die Kantine, um einen Kaffee zu trinken, als dass er sich solch lange Abhandlungen durchliest. Es interessiert ihn nicht bzw. kennt er seinen Laden gut genug, als dass er Deine Essays für die interne Weiterbildung benötigen würde.


    Und wenn es so wäre, was wäre/ist das denn bitteschön für eine Arbeitshaltung?


    Zig Millionen Menschen haben in diesem Drecksland keine vernünftg bezahlte Arbeit
    und solche Sesselpupser kassieren unser aller Steuergeld bzw. verfrühstücken die Einnahmen
    aus den teuren RMV-Tarifen ohne ihren eigentlichen Job zu machen?
    Ihren eigentlichen Job, der darin besteht, dass die verdammt noch mal
    einen guten und preiswerten ÖPNV organisieren und für dessen Qualität einstehen.


    Das machen die bezahlten/teils überbezahlten RMV-Mitarbeiter nur nicht.
    Sie wissen, dass vieles im RMV miserabel läuft, aber in einer Art behördlichen Selbstwahn suggeriert man sich innerhalb de RMV, dass man schon spitze wäre und velleicht noch ein Stückchen besser werden möchte. In fast jeder Selbsterklärung des RMV wird gelogen und betrogen, dass sich die Balken biegen.


    Am RMV -Werbestand auf de Neu-Isenburger "Open-doors-Festival" wurde auch
    eine Werbezeitung des RMV unter dem Titel "RMV-mobil" verteilt = ein klares Beispiel dafür
    wie aus psoitiven Denken auch eine riesengroßer Selbstbetrug werden kann. Die von RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat erbrachte Einleitung ist kabarettreif:



    http://www.rmv.de/linkableblob…il_sonderausgabe_2015.pdf


    Ich gönne dem Herren seine positiven Lebenserfahrungen (wenn sie wirklich war wären....), aber die Ansammlung von Superlativen und ausschließlich psoitiv beestzten Attributen in seiner (vielleicht von Werbefuzzies geschriebenen) Rede weist entweder auf einen drastischen Realitätsverlust order schmierigen Opportunismus seinerseits (bzw. derjenigen, die ihm diese Rede zuarbeiten).


    Drastischer Realitätsverlust order schmieriger Opportunismus - beides taugt genausowenig
    zur Geschäftsführung eines Verbundes wie eine rosarote Brille zum Steuern eines Flugzeugs.


    Ich möchte mal die folgenden Zitate aus der Rede Prof. Ringats herausgreifen und mit dem von dir Miriam benannten demotivierten RMV-Mitarbeiter vergleichen, der meine Beschwerde ignorriert und Kaffee trinken geht....


    1. Zitat Prof. Ringat, Geschäftsführung RMV:


    Zitat

    Wie freundlich die Menschen hier sind. Freundlich und ehrlich.


    Es ist eigentlich schon eine Frechheit eine solche Positivstimmung als Gechäftsführer zu heucheln, wo die Realität komplett anders aussieht. Der Mann redet daher, als ob er noch nie was von Vandalismus und Gewaltattacken im Bereich des RMV gehört hat, seine Rede lässt knallhart vermuten, dass er in den Zügen und Bussen des von ihm geschäftsgeführten Unternehmens gar nicht mitfährt, denn da sieht es deutlich nüchterner aus als in seinem verbal geäusserten Wolkenkucckusheim. Viele Menchen, darunter 90% und mehr, die von seinem Gehalt als Geschäftsführer nur träumen können, werden die teuren RMV-Tarife alles andere als freundlich sondern nur als miese Abzocke empfinden-Recht haben die! Nur wenn das irgendwer sagt, dann hören die veklemmten RMV-Macher gleich weg, soviel Ehrlichkeit ist denen unheimlich. Immerhin bin ich so ehrlich, dass ich die Probleme beschreibe, aber glaubt wer, dass Ringat oder andere Verantwortliche z.B. dann so viel Ehrlichkeit aufbringen, dass sie sich mit meinen ehrlich gemeinten bis dato ca 10 Beschwerden jemals auch nur ansatzweise auseinander gesetzt hätten?


    Flötenpiepen!


    Fazit: RMV-Geschäftsführer Prof Ringat scheint ein schwer gestörtes Verhältnis zur Wahrheit zu besitzen!


    2. Zitat Prof. Ringat, Geschäftsführung RMV:


    Zitat

    Man kann den Menschen hier nichts vormachen. Beim RMV traf ich auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auf einem sehr hohen Fachniveau, mit Enthusiasmus und einem guten Blick für die Fahrgäste täglich nach Hofheim kamen, um Fahr pläne zu erstellen, Verkehre zu organisieren und Angebote zu entwickeln.


    Ich halte meinen Kommentar hier kurz:


    "Man kann den Menschen hier nichts vormachen"....


    ... warum versuchen Sie es dann Herr Ringat?


    3. Zitat Prof. Ringat, Geschäftsführungdebil. RMV:

    Zitat

    Das Klima beim RMV begeisterte mich sofort: So viel Einsatz! So viel Identifikation mit dem Thema ÖPNV, mit den Fahrgästen und mit unserer Leistung.


    Wenn es so wäre, sollten die RMV-Nasen meine Beschwerden (und die vielen anderen, die es sicher auch noch gibt) ernst nehmen. Das machen die aber nicht, stattdessen läuft es im teuren RMV seit Jahrzehnten nicht giut!


    Fazit: Prpfessor Knut Ringat lügt!


    Seine Rede könnte bestenfalls ein etwaiges Wunschdenken abgeben,
    und aber ein solches als die Realität verkaufen zu wollen, wäre/ist schamlos frech
    bzw. wäre/ist bedauernswert grenzdebil.


    Professor Ringat lügt sich, seinen Mitarbeiter/innen und der Öffentlichkeit eines vor, um die angeblich ach so heile RMV-Welt hochzuhalten. Und wenn der "Chef" schon so lügt bzw. seine schleimige PR-Abteilung in seinem Namen so schamlos lügen lässt, was sollen dann erst die kleinen Leuchten im RMV-Betrieb denken und sagen?


    Die Kunden fühlen sich zu Recht verschaukelt, steigen enweder in ihre eigene Benzinschaukel um bzw. potentielle Neukunden des RMV bleiben gleich dem eigenen PKW verhaftet. Das Personal schiebt die alltägliche Aggression im Betreb vor sich her und die Nasen, die noch RMV fahren, hören einfach weg, wenn sie das dumme Gelaber aus der PR-Ecke des RMV hören. Das bdeutet eine schamlose Respektlosigkeit gegenüber der Kunschaft, sprich den Mesnchen, welche genaus diesen Verbund itfinanzieren, der sie so dreist belügt.


    . Kein privater Wettbewerber könnte sich eine solche Ignorranz gegenüber den Menchen leisten,
    mit denen er Geschäfte machen will. Es wird Zeit, dass der RMV in die Marktwirtschaft entlassen wird,
    freie Writschaft hat noch nie gechadet.


    8 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • Heute am 16.07.2015 sende ich folgende grundsätlich formulierte Beschwerde an die für die Missstände im RMV und bei der DB AG Verantwortlichen:


    In der Beschwerde hatte ich unter anderem auf dieen Misstand gewiesen:


    Zitat

    Aktuell liegt seit ca 6 Wochen eine ca. 25 Kilo schwere ca. 1,20m x 1,20m große Verbundplatte am Haltepunkt Dreieich-Weibelfeld herum die Bestandteil der Verkleidung eines der beiden Wartehäuschen war und vermutlich in Folge von Gewaltanwendung ausgebrochen wurde. Es wäre ein leichtes mit ca. 15 neuen Blindkopfnieten dieses bis dato intakte Bauteil wieder dort zu befestigen wo es hingehört, aber für DB Station und Service scheint das ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Seitdem ich es mir abgewöhnt habe, diese Platte an der Rückseite des betreffenden Wartehäuschens m einigermaßen sicheren Aufrichtungswinkel aufzustellen, geistert dieses in der Neuanschaffung vermutlich mind. 150 Euro teure Bauteil auf der Station herum, mal liegt es auf der Wiese, mal im erwähnten Wartehäuschen.



    Es kam, was kommen musste:


    Die Platte wurde zertreten und muss nun aufwendiger erstzt werden, als wenn die Idioten von Bahn und RMV diese Platte in den rund 5 Wochen wieder befestigt hätten, in denen diese herrenlos auf dem Bahngelände herumlag.


    Ich habe mal folgenden Kommentar auf der Facebookseite des RMV hinterlassen:



    Link zu meinem Kommentar:


    https://www.facebook.com/RMVdialog/posts/990620050989108

    3 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • Wirklich übel ist die Maßnahme, von der U6 die modernen Züge abzuziehen und auf der U4 einzusetzen...dadurch kommen auf der U6 jetzt wieder die uralten Kisten zum Einsatz, die keine Barrierefreiheit bieten und wo man sich vor jeder Station die depperte Ansage "Please mind the step between..." anhören muss.


    http://www.cebeef.com/index.php?menuid=22&reporeid=491

    Abhilfe kommt sage und schreibe erst in 2017.

  • Wirklich übel ist die Maßnahme, von der U6 die modernen Züge abzuziehen und auf der U4 einzusetzen...dadurch kommen auf der U6 jetzt wieder die uralten Kisten zum Einsatz, die keine Barrierefreiheit bieten und wo man sich vor jeder Station die depperte Ansage "Please mind the step between..." anhören muss.


    http://www.cebeef.com/index.php?menuid=22&reporeid=491

    Abhilfe kommt sage und schreibe erst in 2017.


    Ach, schau an! Dies sind die Stationen der U4:


    https://upload.wikimedia.org/w…1280px-U4_network.svg.png

  • Ich fuhr mit U1, U2 und U3 (Zahnarzt und Friseur).



    Falls Du mal einen exzellenten Chirurgen brauchst.
    An der Strecke der drei U-Bahnen, Haltestelle Dornbusch,
    Dr. Blanco, ein Spanier. Sehr nett außerdem.

  • Falls Du mal einen exzellenten Chirurgen brauchst.
    An der Strecke der drei U-Bahnen, Haltestelle Dornbusch,
    Dr. Blanco, ein Spanier. Sehr nett außerdem.


    Inzwischen wohnen wir in Wiesbaden. Die Ärzte hier sind optimal. Danke, aber für die Empfehlung.


    Ich trau mich inzwischen gar nicht mehr nach Frankfurt. Einmal verfängt sich ein Luftballon in der Oberleitung - schon ist alles vom Hauptbahnhof bis Mühlberg stundenlang gesperrt. Ein anderes Mal ist es ein anderer Grund.

  • Inzwischen wohnen wir in Wiesbaden. Die Ärzte hier sind optimal. Danke, aber für die Empfehlung.


    Ich trau mich inzwischen gar nicht mehr nach Frankfurt. Einmal verfängt sich ein Luftballon in der Oberleitung - schon ist alles vom Hauptbahnhof bis Mühlberg stundenlang gesperrt. Ein anderes Mal ist es ein anderer Grund.


    Den tatsächlichen Grund erfährst Du selten,
    würde ich in verantwortlicher Position auch nicht veröffentlichen.

  • Wirklich übel ist die Maßnahme, von der U6 die modernen Züge abzuziehen und auf der U4 einzusetzen...dadurch kommen auf der U6 jetzt wieder die uralten Kisten zum Einsatz, die keine Barrierefreiheit bieten und wo man sich vor jeder Station die depperte Ansage "Please mind the step between..." anhören muss.


    http://www.cebeef.com/index.php?menuid=22&reporeid=491

    Abhilfe kommt sage und schreibe erst in 2017.


    Ich persönlich halte einen Mix aus alten und neuen Fahrzeugen für betriebwirtschaftlich sinnvoll
    und für die mitfahrende Öffentlichkeit zumutbar. Die nun etwa im Schitt 36 Jare alten Fahrzeuge vom Typ U 2.....




    http://images.fotocommunity.de…842-9537-5a3a9f5af8d9.jpg


    .... sind nämlich m.E. immer noch weitgehend auf dem Stand der Zeit (es braucht nicht unbedingt wartungsarme Drehstrom-Asynchron-Motorenin Kmbination mir relativ aufwändiger Leistungselektronik- die gute alte Choppersteuerung und unverwüstlichen Gleichstromtechnik tut`s auch). Diese Züge wurden auf die Anforderungen mobilitätsbeschränkter Menschen nachgerüstst,
    pro Wagen gibt es ein Türpaar ohne Mittelstange für einen behindertenfreundlichen Einstieg. Der verantwortliche Betreiber VGF betreibt zudem eine mustergültige Unterhaltung seiner Fahrzeuge (diese Tradition dürfte die VGF von ihrem Vorgänger Stadtwerke Ffm übernommen haben), so dass diese Fahrzeuge locker noch mal eine Ewigkeit und 3 Tage halten könnten.


    Technisch wäre es ohne weiteres möglich gwesen, die Steuerung der neuen Fahrzeuge adaptiv so auszulegen, dass diese im Verbund mit älteren Fahrzeugen fahren könnten. So könnte man garantieren, dass in jedem Zug moderne besser barrierefreie Züge fahren und dass ein solch wichtiges Ziel schneller und viel kostengünstiger erreicht werden könnte, als wenn man die Flotte so weitgehend erneuert, wie der RMV das superteuer vorschreibt.


    Das mit der teuren Barrierefreiheit wrd dann zum Bumerang für Menschen mit geringem Einkommen, z.B. Senioren mit schmaler Rente, die dann auch nicht mehr die hurtigsten Hüpfer sind. Die können sich nämlich die teuren RMV Tickets- mitverursacht durch dese idiotische Luxusmodernieseirung nicht leisten und müssen zu Hause bleiben. Barrieren ganz anderer Art werden da vom unsozialen Missmanagement des RMV errichtet.


    Kosten bei den Investitionen sparen, effizient denken und wirtschaften und eine für möglichst alle Kunden frendliche und sozialverträgliche Lösungen anstreben, war noch nie die Stärke des RMV. Das teuerste ist für diesen Bonzokratie-Verbund gerade gut genug. Mein klarer Verdacht: Da fließt jede Menge Bestechungsgeld von Siemens, Bombardier etc. in die Privaktassen der RMV Entscheider-(demnächst mehr dazu in diesem Kino :thumbsup:)


    So hat der RMV mit seinem Luxusmodernisierungsswahn auch die Baureihen DB AG 420/421
    und damit erneut an anderer Stelle einen sozialverträglich organisierten ÖPNV auf dem Gewissen.


    Die im Schnitt knapp 30 Jahre alten Fahrzeuge sind wie die U2 Type der VGF zeitlos modern und hätten kostengünstig modernisiert werden können. Diee Fahrzeuge waren und sind barrierefrei, da ihre Einstieghöhe seit Anbeginn ihres Einsatzes auf eine passende Bahnsteighöhe abgestimmt wurde (diese Type kam mit dem Start der Frankfurter S-Bahn 1978 nach Ffm).




    http://static3.fnp.de/storage/…4c.jpg?version=1414993621


    Man konnte die Fenster aufklappen, denn eine Klimaanlage gab’s nicht. Hatte den unumwundenen Vorteil, dass was nicht vorhanen ist auch nicht ausfallen kann, was bei den ach so modernen Zügen keine Seltenheit ist. Die simplen Klappfenster haben ihre Funktion erfüllt, m. E. war es natürlicher und angenehmer, einen frischen Luftzug zu spüren der den Schweiß mitnimmt, als das mit teurem Strom unnötig gekühlt wird (was das ganze Geschwätz von der Energiewende ad absurdum führt).


    Es gab auch kein nerviges Gepiepse, wenn die Tür schloss, wie das bei den neuen Tinitus verdächtigen Mistzügen der Fall ist. Die Leute ware selbstständig genug bzw. wurden selbstständig geug gehalten, um zu wissen, dass die Tür nicht ewig aufbleibt. Tja und es gab keinen Screen, der Stationen anzeigt.
    Wie ind die Leute bloß 30 Jahre d angekommen, wo sie hinwollten?


    War und musste kein Problem für normal denkende Menschen sein, die nicht jedem zeitgesitigen Schwachsinn hinterherlaufen und die noch kein Smartphone brauchen, u mal Pipi amchen zu gehen....


    Es gab und gibt Mitreisende, die man fragen kann ud es wird die hoffentlich immer geben, es gab und gibtsowas wie Bahnhofsschilder (früher gab es teils sogar welche vor der Einfahrt in den Bahnhof, die die Reisenden vor informierten)- kurzum es braucht diesen ganzen teuren wartungs- und störungsanfälligen Pipapo gar nicht und der bisweilen dann noch Nonsense anzeigt.


    Eine echte Marktforschung ud Kundenbefragung würde die Kundschaft fragen, ob sie bereit wre für diesen ganze technische Upgrade 30% teurere Tickets zu zahlen, das Ergbenis könnte nüchtern für die Traumtänzer in Hofheim ausfallen....


    Teure Luxusmodernisierung, überzüchtetes Hightech, mies bezahltes und behandeltes Betriebspersonal
    (auf das es im Vergleich zu den Sesselpupsern in Hofheim 100%ig ankommt), mieser Service, miese Bedienqualität, mieses Beschwerdemanagement, Kundenfeindlichkeit an allen Ecken und Enden, verlogene Unternehmenskommunikation = RMV.


    Ein richtiger Unternehmensberater würde das ganze Unternehmen komplett neu aufstellen.
    Es hat es schwer nötig.

    7 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • Den tatsächlichen Grund erfährst Du selten,
    würde ich in verantwortlicher Position auch nicht veröffentlichen.


    Ein Mensch in verantwortlicher Position würde
    die tatsächlichen Gründe abstellen bzw. abstellen lassen.


    Aber RMV und Verantwortung?


    ... vergesst es!

    2 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • Ein Mensch in verantwortlicher Position würde
    die tatsächlichen Gründe abstellen bzw. abstellen lassen.


    Aber RMV und Verantwortung?


    ... vergesst es!


    Wenn es Anschlagsdrohungen gibt, kann auch der Verantwortliche es RMV dies nicht abstellen.
    Er ist auch gut beraten, das nicht über die Presse zu kommunizieren.