Der RMV = Reisen mit Verdruss

  • Das Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln muss preiswert und einfach zu handhaben sein, wenn wirklich Menschen zum Umseigen vom Auto in Bus und Bahn bewegt werden sollen.

    Stellt sich nur die Frage, ob es wirklich für den Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel so wünschenswert wäre, wenn ein noch größerer Teil der Berufspendler "umsteigen" würde. Als ich zuletzt die Frankfurter S-Bahn - und ausserhalb der Rush-hour - genutzt habe, war sie eigentlich schon überfüllt. Das ist in anderen Ballungsräumen auch so, und wie's im Falle zahlreich auf's Auto verzichtender Nutzer zugeht, lässt sich im Winter an Tagen angekündigter Straßenglätte bestens beobachten.

  • Ich persönlich halte einen Mix aus alten und neuen Fahrzeugen für betriebwirtschaftlich sinnvoll.

    Wenn Unternehmen privatisiert werden, sieht die Kostenrechnung ein wenig anders aus - ganz zu schweigen von der Öffentlichkeitswirkung eines bunt zusammengewürfelten Fahrzeugparks unterschiedlichster Baumuster… will ein Verkehrsbetrieb (ob S-, ob U-Bahn, Busbetrieb oder Straßenbahn) als "Marke" eine hohe Wiedererkennbarkeit erzielen, dann muss ihre Fahrzeugflotte schon möglichst einheitlich daherkommen. Das war vor vielleicht 40 Jahren noch anders, als eine sporadische Modernisierung der betrieblichen Investitionsgüter angeraten war.

  • Wenn es Anschlagsdrohungen gibt, kann auch der Verantwortliche es RMV dies nicht abstellen. Er ist auch gut beraten, das nicht über die Presse zu kommunizieren.


    Wenn es Terror- bzw. Anschlagsdrohungen sein sollten,
    ich sehe den RMV als korrupten Teil eines korrupten Sytems,
    dass um einen solchen Terror geradezu bettelt.


    Daran zeigt sich auch erneut die Heuchlerei,
    welche der Gechäftführer des RMV Herr Prof. Knut Ringat betreibt, Zitat:



    http://www.rmv.de/linkableblob…il_sonderausgabe_2015.pdf


    Einmal abgesehen davon, dass es meistens strunzdumm kommt, die Menschen einer Region über einen Kamm zu scheren, diese Pauschlaausgabe gibt bestenfalls einen schleimigen Opportunismus oder naives Wunschdenken des Herrn Professors ab.


    Wenn die Menschen im RMV-Gebiet wirklich überwiegend so freundlich und ehrlich. wären, wie das Professerchen behauptet, warum kontrolliert dann der RMV wie blöd mit seinen mies bezahlten Hilfssheriffs von DB-Sicherheit oder sontigen 1- Euro Job Kolonnen die Züge und Busse?


    Warum wurde das Bußgeld für´s Schwarzfaren von 40 auf 60 Euro erhöht?
    Freundliche und ehrliche Menschen muss man doch nicht mit satten Strafen drohen, oder?


    Warum wird der RMV-Betrieb zig tausenden von Videokameras beglotzt (die dann auch die Gewalt nicht stoppen können, wenn sie ausbricht) und warum muss abends im ersten S-Bahn Treibwagen eines Zuges ein alleiniger schlecht bezahlter Sicherheitsonkel mitfahren, der sich erkennbar weit weg wünscht?

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  • Wenn Unternehmen privatisiert werden, sieht die Kostenrechnung ein wenig anders aus - ganz zu schweigen von der Öffentlichkeitswirkung eines bunt zusammengewürfelten Fahrzeugparks unterschiedlichster Baumuster… will ein Verkehrsbetrieb (ob S-, ob U-Bahn, Busbetrieb oder Straßenbahn) als "Marke" eine hohe Wiedererkennbarkeit erzielen, dann muss ihre Fahrzeugflotte schon möglichst einheitlich daherkommen. Das war vor vielleicht 40 Jahren noch anders, als eine sporadische Modernisierung der betrieblichen Investitionsgüter angeraten war.


    Der RMV ist sowenig privat, wie der Papst Rennfahrer ist.


    Formal ist dieser Moloch als eine GmbH organisiert,
    die auf den ersten Blick privatwitschaftich aufgestellt wirkt.
    in der aber öffentliche Körperschaften als Gesellschafter orgnaisniert sind.


    Der RMV ist so wenig wirklich Teil einer freien privaten Marktwirtschaft
    wie die Deutsche Bahn AG = beide Unternehmen sind quasi Staatsbetriebe,
    ie nicht wirklich insolvent gehen können - ein Umstand, den die betreffenden
    Geschäftsführungen schamlos auf Kosten der Steuerzahler/innen ausnutzen.


    So wie viele staatliche Aktuere noch nie durch ein halbwegs wirtschaftliches Denken
    und Handeln aufgefallen sind, so zeigt sich auch beim RMV dieses Manko ganz besonders.

    Die teuren RMV -Tarife können sich marktwirtschaftich nicht behaupten, darunter leidet die Rentabilität in vielen Bereichen und ganz beonders dort, wo noch deutiche Ãœberkapazitäten bestehen. Es leidet das soziale Klima, das bedingt dann Vandalismus und Gewaltgefah, all das kostet dann Geld, Vertrauen und die Akzeptanz des Verbundes, dessen Image eigentlich seitseinem Beginn nichts taugt.


    Die Wiedererkennbarkeit des Verbundes besteht m.E. nicht aus einem stinklangweiligen einheitlichen Fuhrpark, der steril mit zeitgeistgen Spielereien vollgestopft daher kommt, sondern sollte aus ganz anderen Dingen bestehen: Sozialverträglichkeit und Kundenfreundlickeit.


    Die teuren Neuinvestitionen (die zum Teil für den Popo sind, wie das depperte Handy-Ticket) werden von nihct wenigen Menschen in einem Zusammenhang mit den reuren Fahrpreisen gebracht und kommen schon mal von daher schlecht weg. Wer selber privat sparen muss, wie jüngere Leute, Rentner mit gernger Rente oder sonst die vielen Menschen die zu beschissenen Konditionen in diesem miesen Deutschland arbeiten müssen, die pfeifen in aller Regel auf Luxus und krampfhafte Modernität, die in erster Linie der zuliefernden Industrie und deren korrupten Helfershelfern nützt.

    Der Wiedererkennungseffekt des defekten RMV besteht in wenig schmeichelhaften Attributen:


    Teuer und sozial ungerechte Tarife, welche die Gesellschaft spalten
    Vandalismus und Gewaltgefahr
    demotiviertes Personal
    Minderleistungen des RMV
    verlogene Kommunikatio + Selbstbeweihräucherung
    Kundenfeindlichkeit an allen Ecken und Enden


    Ich würde mich schämen so wiedererkannt zu werden.

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  • Der RMV ist sowenig privat […]

    Ist der RMV ein Verkehrsbetrieb? Nein - Der RMV ist ein Verkehrsverbund, und dass die vom RMV versorgten Städte und Gemeinden Gesellschafter des Dachverbandes sind, hindert die im RMV zusammengeschlossenen Unternehmen nicht daran, privatwirtschaftlich organisiert zu sein. Im RMV wirkt eine Vielzahl von Einzelunternehmen zusammen. Die S-Bahn untersteht der DB Regio Hessen, aber da Frankfurt für den RMV das Zentrum darstellt, kommt auch der traffiQ GmbH eine wichtige Rolle zu, während auch die VGF allerlei Linien des RMV betreibt… was bei der Menge an Pendlern, Verkehrsbewegungen und Linien auch gar nicht von einem Unternehmen allein bewältigt werden könnte.

  • Ist der RMV ein Verkehrsbetrieb? Nein - Der RMV ist ein Verkehrsverbund, und dass die vom RMV versorgten Städte und Gemeinden Gesellschafter des Dachverbandes sind, hindert die im RMV zusammengeschlossenen Unternehmen nicht daran, privatwirtschaftlich organisiert zu sein. Im RMV wirkt eine Vielzahl von Einzelunternehmen zusammen. Die S-Bahn untersteht der DB Regio Hessen, aber da Frankfurt für den RMV das Zentrum darstellt, kommt auch der traffiQ GmbH eine wichtige Rolle zu, während auch die VGF allerlei Linien des RMV betreibt… was bei der Menge an Pendlern, Verkehrsbewegungen und Linien auch gar nicht von einem Unternehmen allein bewältigt werden könnte.


    Der RMV ist keineswegs privatwirtschaftlich organisiert, da gebe ich @Kleinlok recht.
    Dort sitzen zudem immer noch dieselben Leute in den maßgebenden Funktionen, die
    (beinahe) nach beamtenrechtlichen Kriterien beschäftigt werden.
    Man kann das auch am Output recht gut erkennen.

  • Es ist jetzt Urlaubszeit.
    Man sieht vor allem in Frankfurt am Main im Moment sehr viel mehr Menschen als sonst.
    Denn hier liegt der größte europäische Frachtflughafen und auch der größte deutsche
    Abflughafen für Urlaubsreisende.
    Deshalb hat man derzeit die Anzahl der ÖPNV-Verbindungen vom Frankfurter Zentrum
    zum Flughafen um etwa ein Drittel reduziert. Ist doch logisch.
    :lol:

  • Der RMV ist keineswegs privatwirtschaftlich organisiert, da gebe ich @Kleinlok recht. Dort sitzen zudem immer noch dieselben Leute in den maßgebenden Funktionen,
    die (beinahe) nach beamtenrechtlichen Kriterien beschäftigt werden.
    Man kann das auch am Output recht gut erkennen.


    Das merkt man auch am Beschwerdemanagement. Der neuzeitliche verdenglischte Begriff mag Modernität vortäuschen, mit Beschwerden und Hinweisen wird aber im Berecih des RMV wie in althergebrachter unbewährter Behördenwillkür verfahren.


    Ein aktuelles Beispiel:


    Am 09.07. 2015 sende ich folgende kritische Ãœberlegung an die Adressen von Traffiq (organisiert den Frankfurter Nahverkehr), die VGF (ist für Tram und U-Bahn verantwortlich), den Frankfurter OB
    sowie das dortige Verkehstdezernat:



    Auf dieses Schreiben bekomme ich an 10.07.2015 folgende Antwort:



    Da ich am Anfang August noch keine weitere Reaktion erfahre habe,
    erinnere ich am 07.08. 2015 an mein Schreiben:



    Ich erhalte nur wenige Stunden später von Traffiq diese Nachricht:



    Heute schreiben wir den 28.08.2015, seit meiner am 09.07.2015 erfolgten ersten Eingabe
    sind nun 8 Wochen vergangen, ohne dass eine sachlich dienliche Antwort erfolgt wäre.
    Soviel mal wieder zum Thema dieses Treads.

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  • Mein aktuelles Schreiben, dass am Montag 31.08.2015 - 9:15 Uhr auf die Reise geht: :triumphant:


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  • […] Ein aktuelles Beispiel:

    […]

    Der bedauernswerte Busfahrer… nicht nur, dass er im Schichtdienst eingesetzt ist, in diesem Falle musste[n] er und einige seiner Kollegen noch zusätzlich einspringen, um den Ersatzverkehr für die ausgefallene S-Bahnverbindung aufrechtzuerhalten. Was daran nun ausgesprochen "unfreundliches Verhalten" gewesen sein soll, einen Fahrgast darauf hinzuweisen, dass er gerade eine Pause habe, wie sie kraftfahrzeugführenden Personen gesetzlich sogar regelmäßig vorgeschrieben sind, erschließt sich mir nicht; dass er des weiteren nicht wissen konnte, in welcher Taktung (vulgo: um welche Uhrzeit) die alternativ bediente Fahrtroute bedient würde, ist durchaus einzusehen, denn er Ersatzverkehr kann wegen der dünnen Personaldecke und den nicht grundsätzlich in ausreichender Zahl vorhandenen und zu diesem Zwecke bereitzustellenden Fahrzeuge nicht zwingend im festen Fahrplantakt garantiert werden.


    Am erstaunlichsten ist, dass so ein dem eigenen Selbstverständnis nach unermüdlicher Kämpfer für den kleinen Arbeitnehmer inmitten seiner postalischen Lawinen an ausbeuterische Arbeitgeber, Lohndrücker und ihrer sozialen Verantwortung nicht nachkommenden Unternehmen nun selbigen ausgebeuteten Arbeitnehmer brieflich anschwärzt, weil erstens die gewünschte Auskunft nicht geben konnte und es auch gar nicht seine Aufgabe war, diesbezügliche Auskünfte zu geben, und zweitens der sich als Sonnenkönig fühlende Fahrkarteninhaber nicht standesgemäß hofiert vorgekommen ist, mutet dann allerdings schon ein wenig grotesk an.

  • Mein aktuelles Schreiben, dass am Montag 31.08.2015 - 9:15 Uhr auf die Reise geht: :triumphant:



    Mein Schreiben ging dann doch erst heute (31.08.2015) um 10:44 Uhr auf die Reise (kam erst spät heute acht nach Hause :)). Da ich doch noch ein paar Umstellungen und Anfügungen vorgenmmen habe, hier die endgültige Fassung:


    4 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • Mein Schreiben ging dann doch erst heute (31.08.2015) um 10:44 Uhr auf die Reise (kam erst spät heute acht nach Hause :)). Da ich doch noch ein paar Umstellungen und Anfügungen vorgenmmen habe, hier die endgültige Fassung:(...)


    Ich habe auf der Facebookseite des RMV auch mal einen Link zu der Kopie dieses Schreibens gesetzt:



    https://www.facebook.com/RMVdialog/posts/1013599842024462

  • Der bedauernswerte Busfahrer… nicht nur, dass er im Schichtdienst eingesetzt ist, in diesem Falle musste[n] er und einige seiner Kollegen noch zusätzlich einspringen, um den Ersatzverkehr für die ausgefallene S-Bahnverbindung aufrechtzuerhalten. Was daran nun ausgesprochen "unfreundliches Verhalten" gewesen sein soll, einen Fahrgast darauf hinzuweisen, dass er gerade eine Pause habe, wie sie kraftfahrzeugführenden Personen gesetzlich sogar regelmäßig vorgeschrieben sind, erschließt sich mir nicht; dass er des weiteren nicht wissen konnte, in welcher Taktung (vulgo: um welche Uhrzeit) die alternativ bediente Fahrtroute bedient würde, ist durchaus einzusehen, denn er Ersatzverkehr kann wegen der dünnen Personaldecke und den nicht grundsätzlich in ausreichender Zahl vorhandenen und zu diesem Zwecke bereitzustellenden Fahrzeuge nicht zwingend im festen Fahrplantakt garantiert werden.


    Es ist erstaunlich, was du alles so erstaunlich genau wissen willst....


    Hast du eine Glaskugel, entsprechende Belege oder sonst was, was überzeugen könnte
    oder wolltest du einfach mal wieder gegenhalten um jeden Preis?


    :joker:


    Ich vermute das letztere, denn angesichts deiner Polemik, wirren Konstruktionen und erkennbaren von dir betriebenen Missverständnisse zweifel ich entschieden daran, dass du in der Lage bist Beiträge anderer Foristen zielförden zu lesen, zu durchdenken um dann deine daraus resultiernden Behauptungen zu begründen und belegen.


    a) Hier ist kein S-Bahnverkehr ausgefallen, in vorliegendem Beispiel war ein Schienenersatzverkehr für die Frankfurter Tramline 12 eingerichtet worden, die zwischen den Haltestellen Bürostadt Niederrad und Schwanheim-Rheinlandstraße zum besagten Zeitpunkt nicht verkehren konnte.


    b) ob der gute Busfahrer zu bedauern ist, weiß ich nicht, kannst du aber m.E. auch nicht wissen.
    Wir kennen beide nicht die wirklichen Umstände bzw. haben keinen Einblick in die Psyche dieses Mannes zu diesem Zeitunkt, oder?


    Grundsätzlich würde ich dir recht geben, wenn du mit dem Hinweis auf Schichtdienst auf erschwerte
    Bedingungen für diesen Herren, seine Kollegen bzw. den Busfahrerberuf hinwiesen wolltest. Dann solltest du dir aber die Ironie bzw den Sarkasmus oder was immer das sein sollte sparen.


    Der gute Mann musste nicht, zusätzlich einspringen, um den Ersatzverkehr für die ausgefallene S-Bahnverbindung aufrechtzuerhalten. Der Ausfall der benannten Tramlinie war planmässig (vermutlich wegen Bauarbeiten) und zog sich mehrere Tage hin, der benannte Ersatzverkehr dem zur Folge von langer Hand vorbereitet. Wenn dieser dann so beschissen vorbereitet wurde, wie ich und ander Fahrgäste das Erleben musste (planmässige Umsteigsteit von 17 Minuten von der Tram auf den SEV), dann ist ds sehr wohl der Kritik berechtigt. Und dann möchte ich eine Stellungsnahme der dafür Verantwortlichen hören.


    Das Verahlten des Busfahrers war unfreundlich und kontraproduktiv, so ein Verhalten verursacht nur Unverständnis und Stress und da der Mann sicher nicht doof und lebensunerfahren ist behaupte ich auch, das (Unverständnis und Stress) wollte entweder provozieren bzw er hat dieses in Kauf genommen. Das ist leider trauriger Alltag im ÖPNV, aber dieser traurige Umstand muss gerade deswegen nicht hingenommen werden.



    Am erstaunlichsten ist, dass so ein dem eigenen Selbstverständnis nach unermüdlicher Kämpfer für den kleinen Arbeitnehmer inmitten seiner postalischen Lawinen an ausbeuterische Arbeitgeber, Lohndrücker und ihrer sozialen Verantwortung nicht nachkommenden Unternehmen nun selbigen ausgebeuteten Arbeitnehmer brieflich anschwärzt, weil erstens die gewünschte Auskunft nicht geben konnte und es auch gar nicht seine Aufgabe war, diesbezügliche Auskünfte zu geben, und zweitens der sich als Sonnenkönig fühlende Fahrkarteninhaber nicht standesgemäß hofiert vorgekommen ist, mutet dann allerdings schon ein wenig grotesk an.


    Nehmen wir mal deine recht vele unangebrachte und unnötge Polemik (ca. 50% Textumfang) heraus, dann könnte dein Beitrag zur Diskussion wie folgt lauten:


    Kleinlok ist seinem eigenen Selbstverständnis nach ein unermüdlicher Kämpfer für den kleinen Arbeitnehmer schwärzt aber einen selbigen ausgebeuteten Arbeitnehmer brieflich an, weil dieser er die gewünschte Auskunft nicht geben konnte und es auch gar nicht seine Aufgabe wäre, diesbezügliche Auskünfte zu geben.


    Den ersten Satz würde ich - abzüglich der vermutlich auch polemisch oder ironisch geprägten Ãœbertreibung) unterstreichen, geht doch auch ok oder?


    Ob der von mir benannte und in seinem Verhalten kritisierte Busfahrer ausgebeutet wird, kann ich nicht beurteilen, Ich finde, dass der Beruf des Busfahrers (und vieler andreer) generell in Deutschland zu wenig geachtet und wertgeschätzt wird - aber wer verursacht dieses Problem und warum (so mein Empfinden) wird es nicht aufgelöst?


    Ich habe inzwischen die Ãœberzeugung gewonnen, dass es sehr sehr viele unterdrückte Menschen in diesem Land gibt (die meist auf miesen psycholgisch subtilen Weg vonstatten geht) und die so umfassend angelegt ist, dass sich diese vielen unterdrückten Menschen nicht wehren können.
    Dieses Problem könnte auch den benannten Busfahrer (und die meisten seiner Kollegen) betreffen.


    Das wäre (ist vermutlich) nicht nur bedauerlich, sondern einfach nur der klassische in der Arbeitswelt übliche Beschiss, den sich aber Millionen Arbeitnehmer gefallen lassen. Das letztere sehe ich nicht mehr als bedauerlich sondern als total beschissen an. Sich in seinem Arbeitsumfeld zum Deppen machen zu lassen, sich ncht dagegen zu wehren um dann möglicherweise (und oft real) seinen berechtigten Frust vollkommen unberechtigt an der Kundschaft auszulassen, sehe ich als die typisch deutsche feige Kleinmütigkeit, die uns in dieser deutschen Gartenzwerkolonie auf Schritt und Tritt begegnet. Die feigen Verursacher der vielen Unterdrückung beiben ungeschoren und genießen die für sie bequeme gegenseitige Anmache der Verliere untereinander.


    Die "Chefs" innerhalb des RMVs und ach die etwas höherrangigeren Politiker in der hessichen Verkehrspolitik wollen an diesem Elend nichts ändern, vielleicht geben sie sich auch alle Mühe, das nicht wahrzunehmen bzw. zu verdrängen. Genau das kann m.E. die feige Ignorranz erklären, auf die meine Anfragen und Beschwerden stoßen. Sollte diese Theorie stimmen, dann leben wir in einem System indem so langsam niemand mehr etwas zu sagen hat bzw. niemand mehr etwas sagen soll.


    Ohne mich dann bitte, auch wenn ich nur ein kleines Licht bin, ich sage was ich denke
    und glaube mir, dass ist einfach klasse und das finde nicht nur ich so. :)
    un

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  • Ich habe auf der Facebookseite des RMV auch mal einen Link zu der Kopie dieses Schreibens gesetzt:

    clapclapclapclap… jetzt brauchst Du nur noch einen eigenen Twitter-Account, um davon einen Screenshot in alle Welt zu versenden und "likes" zu kassieren! Und die meisten Facebook-Likes innerhalb eines Monatszeitraums erhält, der darf im nächsten Tatort, der innerhalb des Geltungsbereichs des RMV spielt, eine kleine stumme Nebenrolle übernehmen. Gage gibt's zwar nicht, aber das Catering übernimmt diesmal ein ebenfalls über Facebook bekanntgewordenes Seniorenheim in Nürnberg, die sind berühmt für ihr Kartoffelpürree!

    Einmal editiert, zuletzt von I'm a Substitute () aus folgendem Grund: "versenden" berichtigt. Immer diese Tippfehler!

  • clapclapclapclap… jetzt brauchst Du nur noch einen eigenen Twitter-Account, um davon einen Screenshot in alle Welt zu verwenden und "likes" zu kassieren! Und die meisten Facebook-Likes innerhalb eines Monatszeitraums erhält, der darf im nächsten Tatort, der innerhalb des Geltungsbereichs des RMV spielt, eine kleine stumme Nebenrolle übernehmen. Gage gibt's zwar nicht, aber das Catering übernimmt diesmal ein ebenfalls über Facebook bekanntgewordenes Seniorenheim in Nürnberg, die sind berühmt für ihr Kartoffelpürree!


    Bist neidisch Kleiner?

  • Bist neidisch Kleiner?

    Worauf? Dass das Internet aufgrund seiner technischen Möglichkeiten dazu taugt, auf unterschiedlichsten Kommunikationsplattformen oder innerhalb virtueller Communities Mitteilungen zu versenden, ist mir bekannt, auch als Blogger habe ich mich schon versucht… dass es leider nur selten zum erwünschten Reply kommt, musste ich ebenfalls erfahren… im vom RMV abgedeckten Gebiet habe ich auch schon die unterschiedlichsten Linien benutzt, aber selbst wenn mir Warte- oder Umsteigezeiten bisweilen nicht gefallen haben, habe ich der Betriebsführung deswegen noch keinen Protestbrief geschrieben. Dieses exklusive Vorkommnis wurde bisher nur dem malerischen Universitätsstädtchen Marburg an der Lahn zuteil, wo mir ein kommunales Fahrzeug recht rüde die Vorfahrt genommen hatte, was ich dann zum Anlass nahm, meinen geplanten Aufenthalt dort deutlich zu verkürzen.

  • Worauf? Dass das Internet aufgrund seiner technischen Möglichkeiten dazu taugt, auf unterschiedlichsten Kommunikationsplattformen oder innerhalb virtueller Communities Mitteilungen zu versenden, ist mir bekannt, auch als Blogger habe ich mich schon versucht… dass es leider nur selten zum erwünschten Reply kommt, musste ich ebenfalls erfahren…


    Das sehe ich als ehrliche Selbstauskunft, die mir einiges verständlicher macht (was ich allerdings schon früher vermutet habe).
    Mal ehrlich- hast du also nicht selber eine mangelhafte Kommunikations- und Diskussionskultur erfahren, die ich für sehr verberitet in diesem Land halte?


    im vom RMV abgedeckten Gebiet habe ich auch schon die unterschiedlichsten Linien benutzt, aber selbst wenn mir Warte- oder Umsteigezeiten bisweilen nicht gefallen haben, habe ich der Betriebsführung deswegen noch keinen Protestbrief geschrieben. Dieses exklusive Vorkommnis wurde bisher nur dem malerischen Universitätsstädtchen Marburg an der Lahn zuteil, wo mir ein kommunales Fahrzeug recht rüde die Vorfahrt genommen hatte, was ich dann zum Anlass nahm, meinen geplanten Aufenthalt dort deutlich zu verkürzen.


    Wenn du dich persönlich dafür entschieden hast, wegen der von dir erfahreren Unanehmlichkeiten der Betriebsführung deswegen noch keinen Protestbrief u schreiben, dann kritisiere ich das nicht. Ich finde es schade, aber nicht kritikwürdig. So wie du verhalten sich 99,x% der Bevölkerung bzw. der Fahrgäste. Umgekehrt finde ich aber, dass meine konstruktive Kritik gerade aus deisem Grunde einen guten Respekt verdient hätte. Ich bediene quasi mit wenigen anderen, die das vielleicht aners, aber mit gleicher Intention versuchen, ein quasi Vakuum, das dringend mit Inhalten befüllt gehört: Ideen für einen guten ÖPNV.

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  • Wenn du dich persönlich dafür entschieden hast, wegen der von dir erfahreren Unanehmlichkeiten der Betriebsführung deswegen noch keinen Protestbrief u schreiben, dann kritisiere ich das nicht.

    Meine Aufenthalte im Großraum Rhein-Main bzw, innerhalb der Stadtgebiete von Frankfurt, Wiesbaden, Mainz, Hanau, Friedberg, Wehrheim oder auch Rüsselsheim, Groß-Gerau, Darmstadt, Rüdesheim oder etwa in Oberursel währten nie länger als eine Woche am Stück - d.h. ein Brief wäre in jedem Falle zu spät eingetroffen oder gar beantwortet worden… bewirkt hätte ein Schreiben meinerseits also gar nichts, eine Besserung innerhalb des Zeitraums meines jeweiligen Aufenthaltes wäre nicht eingetreten… und insgesamt tendiere ich dazu, keine großen Forderungen zu stellen, solange das zur Ãœbernachtung ausgewählte Quartier sich nicht ganz so schlimm präsentiert wie seinerzeit in Hoya an der Weser, wo ich, um das Städtische Archiv besuchen zu können, zuvor mal übernachtet hatte…

  • Ich habe auf der Facebookseite des RMV auch mal einen Link zu der Kopie dieses Schreibens gesetzt: (...)


    https://www.facebook.com/RMVdialog/posts/1013599842024462


    Auf meinen Eintrag hat sich RMV-Dialog wie folgt zu Worte gemeldet:


    Zitat

    RMV Dialog Hallo Thomas Schüller,
    danke sehr für Ihre Kritik, auch wenn ich es natürlich sehr schade finde, dass Sie diesen Eindruck gewonnen haben. Ich spreche insbesondere für das Social-Media-Team und sicherlich auch für weitere Kollegen, dass Kritik an sich nicht grundlegend abgelehnt wird, wie Ihr Vorwurf vermuten lässt. Aufgrund einer dezentralen Organisation muss bei gewissen Anliegen an eine andere Stelle verwiesen werden, da wir nicht zwingend für z.B. das Verkehrsunternehmen oder eine lokale Nahverkehrsorganisation entscheiden oder antworten können. Auch werden alle Nachrichten, die uns hier erreichen, entsprechend weiterverarbeitet und weitergeleitet. Ich hoffe, dass Sie in Zukunft einen anderen Eindruck gewinnen können und wünsche bis dahin gute Fahrt und einen guten Start in die Woche — Christoph


    Ein netter Beitrag, der aber leider nur mehr netten Goodwill ausrückt, der mit den sonst üblichen Methoden, wie der RMV it seinen Kunden und Menschen umgeht, die ihn kritisch befragen bzw. anfunken in einem deutlichen Kontrast steht.


    Ich habe wie folgt darauf geantwortet:


    2 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • Meine Aufenthalte im Großraum Rhein-Main bzw, innerhalb der Stadtgebiete von Frankfurt, Wiesbaden, Mainz, Hanau, Friedberg, Wehrheim oder auch Rüsselsheim, Groß-Gerau, Darmstadt, Rüdesheim oder etwa in Oberursel währten nie länger als eine Woche am Stück - d.h. ein Brief wäre in jedem Falle zu spät eingetroffen oder gar beantwortet worden… bewirkt hätte ein Schreiben meinerseits also gar nichts, eine Besserung innerhalb des Zeitraums meines jeweiligen Aufenthaltes wäre nicht eingetreten… und insgesamt tendiere ich dazu, keine großen Forderungen zu stellen, solange das zur Ãœbernachtung ausgewählte Quartier sich nicht ganz so schlimm präsentiert wie seinerzeit in Hoya an der Weser, wo ich, um das Städtische Archiv besuchen zu können, zuvor mal übernachtet hatte…


    Das hört sich rational an. Ich finde aber, dass in diesem Land zu viel (vollkommen unnötig) falsch läuft.
    Und das möchte und werde ich nie unwidersprochen lassen und das ist gut so.
    Wenn das mehr machen würde, könnte es bestimmt besser hier und andernorts aussehen,
    wie gesagt/geschrieben, veles von dem Schwachsinn und teils Elend das wir erleben müsste nicht sein,
    ist vllkommen unnötig und wäre relativ leicht zu bessern.


    Ich wäre mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn ich das nicht relatv bequem und spassvoll vom PC aus versuchen würde. :)