Videotheken sterben.... was als nächstes?

  • Alles verändert sich. Die gute Idee von einstmals ist heute Geschichte. So ist das nun mal.


    Jetzt ist die Ära der Videotheken vorbei. Das Netz hat gewonnen und die Betreiber der Scheibenverleiher müssen sich umstellen. Ich werde sie vermissen, so viel steht fest. Vor allem die qualitativ hochwertigen Gespräche (so fern die Zeit es hergab) mit der Chefin werde ich vermissen.


    Zitat

    [h=1]Das langsame Sterben der Videotheken[/h]Warum in die Videothek um die Ecke gehen, wenn Filme via Internet auch gleich vom Sofa aus zu haben sind? Die Zukunft der Videothek sieht nicht rosig aus - vor allem die illegalen Downloads bereiten der Branche Sorge.

    http://www.op-marburg.de/OP-ex…e-Sterben-der-Videotheken



    Ist es einfach nur "Zeit" für diesen Wandel oder geht uns etwas verloren? Bequem ist online, ohne Frage aber wo sind die Unterschiede und lohnen sich die Angebote wirklich? 2 - 3 Filme pro Monat waren so um die 5/6 Euro. Kommt man damit hin und wie groß ist die Auswahl? Oder vermißt noch jemand diese physische Einrichtung?


    ....und gehen wir beim Shopping bald auch nicht mehr in ein Geschäft? Essen kann man sich, wie den Einkauf auch, ja eh schon nach haus bringen lassen. Wie weit gehts noch? :sifone:


    mfg

  • Ich war schon Jahrelang nicht mehr im Kino, früher bin ich rel oft nach Würzburg gefahren, da konntan mehrmals im Monat fr Filme anschauen, aber die gibt es ja auch im TV.


    Ãœbrigens Tante Emma Läden gingen auch ein, hat auch niemanden gekümmert.


    MfG. Rainer

  • Ist es einfach nur "Zeit" für diesen Wandel oder geht uns etwas verloren? Bequem ist online, ohne Frage aber wo sind die Unterschiede und lohnen sich die Angebote wirklich?

    Es geht immer "etwas verloren", wenn von der Bildfläche verschwindet, woran man sich doch eigentlich in den letzten Jahrzehnten gewöhnt hat… und in der Tat sind, wie andere Fachgeschäfte auch, Videotheken innerhalb der letzten vielleicht fünf bis zehn Jahren sichtlich weniger geworden - es überrascht den Betrachter dieser Tendenz allenfalls noch, wie viel rascher als zuvor ein solcher Generationswechsel der Unterhaltungstechnologie einerseits und des Stadtbildes andererseits sich heutzutage flächendeckend durchsetzen.


    Die angeblich "ständige Verfügbarkeit" bestimmter Waren ist schon gefährdet - denn in der konventionellen Videothek standen neben den für's Home-Entertainment frisch auf dem Markt eingeführten Kassenschlagern auch allerlei "Evergreens" bereit und eine breite Auswahl einzelner Genres - und das Personal konnte gegebenenfalls Tipps geben, welche Filme je nach individuellen Interessen eben auch sehenswert sein könnten. Es gibt also in den Straßen weniger zu sehen - und die Streamingdienste werden weder den Kinobesuch noch den heimischen Videoabend ersetzen können, genauswenig wie die .mp3-Playlist einen Konzertbesuch oder eine Schallplattensammlung ersetzen kann oder der Pizza-Lieferservice einen Restaurantbesuch…


    Kulturgeschichtlich betrachtet verkommt also die Filmbetrachtung zum "Begleitmedium", wie etwa seit den 80er Jahren das Radio seine vormalige Bedeutung eingebüßt hat und wie der Fernseher in zahlreichen Haushalten beständig läuft, ohne dass jemand aufmerksam hinsähe. Mit der neuen Technologie des Video-pn-demand, kann zwar aus dem verfügbaren Sortiment und unabhängig von den festen Ausstrahlungszeiten konventioneller Fernsehsender jeder Film jederzeit betrachtet oder unterbrochen werden, aber der Zuschauer erwirbt keinerlei Eigentumsrecht an einer Kopie - und so wird, was den Massengeschmack nicht trifft, ähnlich wie seit Jahren im Buchhandel, spurlos "vom Markt" verschwinden. Die Kauf-DVD bot noch die Möglichkeit, unterschiedliche Schnittfassungen desselben Films zu vermarkten - mit der Entmaterialisierung des Films als bloßer Datenstrom wird, in Verbindung mit den veränderten Sehgewohnheiten, der Film seine Funktion als Kunstform einbüßen

  • Leider hast du recht, gun, und ich gebe zu, dass ich nun auch zu denjenigen gehöre, die nicht mehr in die Videothek gehen.
    Bequemer (und auch günstiger) ist Onlinebestellung - außer ich möchte eine 3D-BluRay sehen.


    Außerdem geht der Trend zur Serienproduktion (kann man auch an den Bestsellerlisten der noch gekauften Scheiben sehen).

  • Leider hast du recht, gun, und ich gebe zu, dass ich nun auch zu denjenigen gehöre, die nicht mehr in die Videothek gehen.
    Bequemer (und auch günstiger) ist Onlinebestellung - außer ich möchte eine 3D-BluRay sehen.


    Außerdem geht der Trend zur Serienproduktion (kann man auch an den Bestsellerlisten der noch gekauften Scheiben sehen).


    Hab das hier auch gemacht, um in deinem Fred nicht OT zu diskutieren. Denn mir geht es ja hier auch um die Zukunft. Nicht nur von Videotheken, die sind hier nur der Einsteiger, sondern auch im Handel und Service allgemein.


    Auch ich sehe Filme online. Teils aus Mangel an Videotheken :wink5:, andererseits, weil es bequem ist. Aber bleiben wir vorerst bei den Filmen. Ich hab ja mitbekommen, dass nicht alle alles anbieten (Serien sind hier wohl vorrangig) und der Konsument sich für eine Plattform entscheiden muß. Vielfalt wird hier vom Angebot definiert und das ist nun mal nicht immer komplett.


    Meine Videothek des Vertrauens hatte sich auch auf den 3D Boom eingestellt und Brillen und Receiver zu den 3D Filmen angeboten. War zwar etwas kostenintensiver aber man hatte zu mindest die Möglichkeit, diese Technik zu testen.


    Man kann darüber denken wie man will, es ist eine Entwicklung, die man nun mal hinnehmen muß. Aber was stirbt als nächstes?


    mfg

  • Man kann darüber denken wie man will, es ist eine Entwicklung, die man nun mal hinnehmen muß. Aber was stirbt als nächstes?


    mfg


    Der Klamotten-Einzelhandel, so denke ich.
    Außerdem diese Kaufhausketten, wo du vom Knopf bis zum Geschirrset alles bekommen kannst.

  • An Usern wie ich einer bin, werden Videotheken nicht sterben beziehungsweise hätte es sie nie gegeben. In der VHS-Zeit habe ich da manchmal etwas ausgeliehen, auch weil es etwas neues war aber ansonsten fand ich mich in D über das Fernsehen immer gut genug versorgt, zumal ich dort viel aufgezeichnet habe. Viel mehr aufgezeichnet als ich schauen konnte. Zum Glück habe ich damals nicht angefangen mir umfangreiche VHS-Sammlungen anzulegen. Manche meiner Bekannten sind in die Videothek gerannt, haben mit einem zweiten Rekorder den Film aufgezeichnet und haben ihn am gleichen Tag zurückgebracht, weil das billiger war. Irgendwann hatten sie wandfüllende Regale mit Aufzeichnungen in schlechter Qualität :lol:. Das gleiche gilt eigentlich für die CD und DVD-Zeit. DVD-Qualität ist auch schon wieder ein alter Hut. Was ich mir aufgehoben habe liegt alles auf einer Festplatte.


    Was als nächstes sterben wird ? Android, weil es Windows 10 fürs Schmartphone gibt. :sifone:

  • Mir fällt da auch das Thema Fotografieren ein. Mit Film fotografiert kaum noch jemand. Und wenn, dann gibt es kaum noch Möglichkeiten, die Filme in Qualität entwickeln zu lassen. Fotofachgeschäfte, in denen Menschen arbeiten, die sich mit Fotografie auskennen - angefangen beim Fotografieren selbst über die Techniken bis hin zum Entwickeln der Fotos - gibt es so gut wie gar nicht mehr.


  • ...
    Was als nächstes sterben wird ? Android, weil es Windows 10 fürs Schmartphone gibt. :sifone:


    Genau, im Herbst wird es bei uns die neuen Smartfons mit Windows 10 geben, das steht schon fest :-)


    Videotheken dagegen habe ich nie genutzt, auch nie CDs oder DVDs mit Filmen gekauft. Aufgenommen aus dem TV nur, um sie zeitversetzt zu sehen und anschließend zu löschen. Nur sehr, sehr wenig wurde behalten, um dann nach Jahren doch noch ohne nochmals gesehen worden zu sein gelöscht zu werden.

  • Leider hast du recht, gun, und ich gebe zu, dass ich nun auch zu denjenigen gehöre, die nicht mehr in die Videothek gehen.
    Bequemer (und auch günstiger) ist Onlinebestellung - außer ich möchte eine 3D-BluRay sehen.


    Außerdem geht der Trend zur Serienproduktion (kann man auch an den Bestsellerlisten der noch gekauften Scheiben sehen).


    Womit die Vielfalt und teilweise auch das qualitative angebot auf der Strecke bleiben....


    Ich hab ne ganze Menge DVD's und einen HD DVD Player (Toshiba), also noch nicht auf BluRay umgestellt, werde ich auch nicht...


    Ich mag die ganzen alten "Schinken" und es ist immer wieder ein Erlebnis, so eine DVD aus der Hülle zu nehmen und ab in den Player....

  • Mir fällt da auch das Thema Fotografieren ein. Mit Film fotografiert kaum noch jemand. Und wenn, dann gibt es kaum noch Möglichkeiten, die Filme in Qualität entwickeln zu lassen. Fotofachgeschäfte, in denen Menschen arbeiten, die sich mit Fotografie auskennen - angefangen beim Fotografieren selbst über die Techniken bis hin zum Entwickeln der Fotos - gibt es so gut wie gar nicht mehr.


    auch sowas nutze ich noch, ich hab eine Canon AE 1, eine AC 1 und eine AT 1....früher kamen da nur AGFA Filme rein, heute schau ich, ob ich was brauchbares finde, manchesmal bekommt ich Photo Porst noch angedreht und, man wundert sich, die kannste tatsächlich noch verwenden!


    Ich hab ein Faible für altes, ich sammel Taschenrechner (z.B. der TI-30 von TI)aus den 70ern, Transistor Pocket Radios ab den 60ern, alte Feuerzeuge z.B. von Rowenta, CB-Handfunkgeräte (Herton, Sommerkamp) ab den 60ern.....eigentlich total verrückt....aber ich kann einfach nicht anders....das liegt dann in der Vitrine, man kann es anfassen, fühlen....


    Ist übrigends alles 100% funktionsfähig....teilweise wieder von mir gemacht worden....


    Meine Enkelkinder, mittlerweile ja auch schon in der Schule, finden das auch toll....Opa, was ist denn das??


    Und dann kann ich denen erzählen, daß "das" alles eigentlich die Vorläufer von dem sind, was sie heutzutage nutzen, und ernte immer ungläubiges Staunen....

    3 Mal editiert, zuletzt von techniker1 ()

  • Mir fällt da auch das Thema Fotografieren ein. Mit Film fotografiert kaum noch jemand. Und wenn, dann gibt es kaum noch Möglichkeiten, die Filme in Qualität entwickeln zu lassen. Fotofachgeschäfte, in denen Menschen arbeiten, die sich mit Fotografie auskennen - angefangen beim Fotografieren selbst über die Techniken bis hin zum Entwickeln der Fotos - gibt es so gut wie gar nicht mehr.


    Das Problem ist, es gibt noch normale Filme, aber keine APS Filme mehr. Ich habe die komplette Kameraausrüstung von Canon mit APS System, mehrere Kameras, Objektive, aber eben keine Filme, die die im Internet noch angeboten werden, sind arg überteuert und auch alt, denn seit Jahren werden sie nicht mehr produziert. Ansonsten habe ich immer die Filme professionell entwickeln lassen und die Abzüge dann selbst in der Dunkelkammer vergrößert. Infolge der Situation bin ich auch nun vor rund 3 Jahren auf Digital umgestiegen, kürzlich auf die Sony Alpha 6000 mit 24 Megapixel Auflösung, einfach eine Klasse Kamera, klein, leicht und vielseitig einsetzbar. Grüsse vom grauen kater

  • Das Problem ist, es gibt noch normale Filme, aber keine APS Filme mehr. Ich habe die komplette Kameraausrüstung von Canon mit APS System, mehrere Kameras, Objektive, aber eben keine Filme, die die im Internet noch angeboten werden, sind arg überteuert und auch alt, denn seit Jahren werden sie nicht mehr produziert. Ansonsten habe ich immer die Filme professionell entwickeln lassen und die Abzüge dann selbst in der Dunkelkammer vergrößert. Infolge der Situation bin ich auch nun vor rund 3 Jahren auf Digital umgestiegen, kürzlich auf die Sony Alpha 6000 mit 24 Megapixel Auflösung, einfach eine Klasse Kamera, klein, leicht und vielseitig einsetzbar. Grüsse vom grauen kater


    Hatte ich auch mal, APS, die Kameras (Traveler) gab es mal beim Aldi, waren als Pocket gar nicht mal übel, nur eben....die Filme....waren mir zu teuer.....daher fristete die Kamera nach, ich glaube zwei verschossenen Cassetten, ihr Dasein in der Schublade....

  • Auf die Liste der bedrohten Arten gehört auf jeden Fall der Waschsalon und das Internetcafé. Sieht man beides kaum noch und wird uns in Kürze ähnlich fremd sein wie das Autokino oder den kleinen Fischhändler mit seinen Aquarien im Laden. Aber man wird sich daran erinnern, im Gegensatz zum kurzen Bubbletea-Rausch.


    Ansonsten:
    Die Verlagerung zum Internethandel halte ich aber mittlerweile für abgeschlossen. Dass jetzt schon Brillen und Fahrräder per Mausklick angeboten werden, sehe ich als Indiz, dass die sinnvollen und praktischen Ideen verbraucht sind. Möchte nicht wissen wie viele Fehlkäufe und Rücksendungen es schon gab wegen fehlender Beratung ohne Probefahrt auf dem (Nasen-)Fahrrad. Mag eine Außenseitermeinung sein, aber m.E. wird die nächste Blase wieder in der Internetbranche platzen.

  • Alles verändert sich. Die gute Idee von einstmals ist heute Geschichte. […] Wie weit gehts noch?

    Was Filmbetrachtung und Informationsangebot betrifft, erleben wir bereits heute, dass "der Trend" zum schnellen Häppchen geht - Nachrichten beschränken sich auf Schlagzeilen und aufgeregte Handkamerabilder vom Schauplatz, auf Bilder von den Ansammlungen der Schaulustigen oder der später herbeigeeilten Rettungsdienste. Die Vertwitterung der menschlichen Rezeptionsfähigkeit wird uns eine weitere Beschleunigung d.h. Verkürzung redaktioneller Zusammenfassung dessen, was für mitteilenswert erachtet wird, bescheren. Spielfilme werden schon jetzt nicht mehr in voller Länge und ohne Unterbrechung im Fernsehen ausgestrahlt - bald wird es keine Formate mehr geben, die auch nur drei zusammenhängende Minuten zeigen, weil diese Dauer längst als "Aufmerksamkeitsschwelle" gilt, welche danach sinkt oder einen neuen "Aufreger" benötigt.

  • Auf die Liste der bedrohten Arten gehört auf jeden Fall der Waschsalon und das Internetcafé. Sieht man beides kaum noch und wird uns in Kürze ähnlich fremd sein wie das Autokino oder den kleinen Fischhändler mit seinen Aquarien im Laden. Aber man wird sich daran erinnern, im Gegensatz zum kurzen Bubbletea-Rausch.

    Der Waschsalon wird sich in Ballungsgebieten wohl noch eine Weile lang halten, weil es zu viele Leute (Singlehaushalte) gibt, die über keine eigene Waschmaschine verfügen - und auch keine "Waschküche" im Keller vorfinden, die sämtlichen Mieter eines Blocks einer Wohnungsbaugenossenschaft o.ä. offensteht. Natürlich gibt's nicht wenige Berufe, die mit "Mietkleidung" ausgestattet sind, welche betriebsintern eingesammelt und neu ausgegeben wird, aber was macht der Dienstkleidungsträger mit seiner privaten Bekleidung?


    Das Internetcafé alten Typus scheint tatsächlich von der Bildfläche verschwunden zu sein, seit das Internet "mobil" geworden ist und vor allem über Smartphone oder Tablet genutzt wird. Aber die "Callshops" in etlichen Einkaufsmeilen bieten weiterhin auch konventionelle PCs an; zudem gibt's allerlei soziale Einrichtungen, die zumindest Arbeitsuchenden für die Kurzzeitnutzung (Stellensuche, Bewerbungsanschreiben erstellen) einen PC nebst Drucker überlassen und sogar ggf. bei der Rechtschreibung oder Formulierung Hilfestellung bieten.

  • Der Waschsalon wird sich in Ballungsgebieten wohl noch eine Weile lang halten, weil es zu viele Leute (Singlehaushalte) gibt, die über keine eigene Waschmaschine verfügen - und auch keine "Waschküche" im Keller vorfinden, die sämtlichen Mieter eines Blocks einer Wohnungsbaugenossenschaft o.ä. offensteht.


    In Lüneburg gibt es keinen mehr und in Lübeck und Hannover sind zumindest alle mir bekannten verschwunden. Selbst wenn die Nachfrage einigermaßen stabil bleibt, es scheint nicht mehr so profitabel zu sein wie früher. Vor allem wenn die Mieten in Ballungsräumen steigen, ebenso wie die Ansprüche der Wohnungsmieter. Wer zieht heutzutage schon in eine Wohnung, die weder Gemeinschaftswaschmaschinen noch einen Stellplatz für eine eigene Maschine bietet?


    Das Internetcafé alten Typus scheint tatsächlich von der Bildfläche verschwunden zu sein, seit das Internet "mobil" geworden ist und vor allem über Smartphone oder Tablet genutzt wird.


    In fast jedem Automatenkasino gibt es immer noch einen PC mit Münzeinwurf zum Surfen. Ist allerdings deutlich teurer als die gewöhnlichen Internetcafés, bei denen ich mich selbst zu besseren Zeiten fragte, wie die überhaupt über die Runden kommen bzw. wie viel Jahre es dauert bis zumindest die Hardware abbezahlt ist.

  • In Lüneburg gibt es keinen mehr und in Lübeck und Hannover sind zumindest alle mir bekannten verschwunden.

    O.K. - Aber konventionelle "Reinigungen" ständen wohl weiterhin zur Verfügung - wenn die "Münzwäscherei" wegen der nicht mehr zu erwirtschaftenden Ladenmiete von der Bildfläche verschwindet, ist das schlimm genug, aber irgendeine Möglichkeit, Wäsche zu waschen, muss es doch geben…


    Ãœbrigens: Es ist meist weniger der Stellplatz für die Waschmaschine, der fehlt. Der Anschaffungspreis ist zumeist auch nicht ohne.

    In fast jedem Automatenkasino gibt es immer noch einen PC mit Münzeinwurf zum Surfen.

    Dank für den Hinweis; an die PCs in Spielhallen habe ich nicht gedacht. Möglicherweise werden dort die PCs ja überwiegend für Onlinespiele oder ~Wetten genutzt, so dass der höhere Nutzungspreis den Spieler nicht stört.

  • O.K. - Aber konventionelle "Reinigungen" ständen wohl weiterhin zur Verfügung - wenn die "Münzwäscherei" wegen der nicht mehr zu erwirtschaftenden Ladenmiete von der Bildfläche verschwindet, ist das schlimm genug, aber irgendeine Möglichkeit, Wäsche zu waschen, muss es doch geben…


    Zur Not kann man immer noch per Hand im Waschbecken waschen. :wink5:


    Ãœbrigens: Es ist meist weniger der Stellplatz für die Waschmaschine, der fehlt. Der Anschaffungspreis ist zumeist auch nicht ohne.


    Ich habe mal über Ebay eine gebrauchte Markenwaschmaschine für 60€ als Selbstabholer gekauft. Funktionierte noch Jahre lang bestens, habe sie dann meinem WG-Kumpel überlassen. Soo teuer fand ich das nicht, war aber vielleicht auch ein Schnäppchen.


    Ansonsten sollte man sich natürlich nach einer Wohnung mit Gemeinschaftswaschmaschine umschauen oder befreundete Maschineninhaber in der Nähe haben wenn man sich keine eigene leisten kann oder möchte. Der Waschsalon als Dauerlösung ist heute m.E. so ziemlich die Ausnahme. Der Service wird wohl eher für überbrückende Zeiträume genutzt. Wenn die eigene Maschine kaputt ist und die neue noch unterwegs ist, man im Umzugschaos oder in einer WG-Auflösung ist oder sonstwas.

  • Ich habe mal über Ebay eine gebrauchte Markenwaschmaschine für 60€ als Selbstabholer gekauft. Funktionierte noch Jahre lang bestens, habe sie dann meinem WG-Kumpel überlassen. Soo teuer fand ich das nicht, war aber vielleicht auch ein Schnäppchen.

    Es gibt heutzutage Menschen, die derart häufig umziehen müssen, dass sich die Komplettausstattung eines Haushaltes am jeweiligen Wohnort nicht lohnt. Meine persönlichen Erfahrungen mit Waschsalons habe ich auf Urlaubsreisen sammeln können, weil ich meist mit wenig Gepäck unterwegs war und deswegen mal zwischendurch waschen musste… meine persönliche Erfahrung mit Videotheken habe ich erst in jüngerer Zeit gesammelt, wenn ich auf der Suche nach günstigen DVDs gewesen bin, die in zwei (mittlerweile verschwundenen) Videotheken in meiner Nachbarschaft bisweilen verkauft wurden. Einen Entleiherausweis hatte ich mir auch mal ausstellen lassen, weil ich beide Teile von "Public Enemy No.1" sehen wollte: Mordinstinkt und Todestrieb. Mittlerweile ist die nächste Videothek fast zehn Kilometer entfernt.