Begrenzung der Kanzler-Amtszeit auf zwei (verlängerte) Legislaturperioden?

  • Wer erinnert sich noch an die 4 Legislaturperioden , also 16 Jahre , an die Kanzlerschaft von cdu Helmut Kohl ?
    Das waren 16 Bleierne Jahre , nichts bewegte sich mehr , Refomenstau auf allen Ebenen und das ohne ende .
    Gut es gab die " Wiedervereinigung " und im Vollgalopp die Grundlagen und Ausführung für den "€U - €uro - Teuro " mit Waigel zusammen gezimmert .


    Nun visiert die Kanzlerin cdu A.Merkel auch ihre 4 Legislaturperiode Sep . 2017 an , also dann auch 16 Jahre , und will damit ihren damaligen Mentor ex Kanzler H. Kohl folgen .
    Oder ihn vllt noch mit eine 5 Amtszeit noch toppen ?



    Mein Vote :
    Spätestens seit Kohl sollte eine Kanzlerschaft auf max 2 Amtszeiten ( Legislaturperioden ) begrenzt werden .
    Und eine Verlängerung der Wahlperiode auf 5 Jahre halte ich für einen Quatsch .
    Mit der jetzigen 4 Jahres Wahlperiode sind wir immer gut gefahren .


    Und zum Schluß entscheidet ja immer noch der Wähler ( Souverän ) , wen er in die Regierung wählt und im BT lässt , um den Bürger zu vertreten .
    Sofern der Souverän versus Wähler auch weiß was er wählt und überhaupt wählt .


    Nun was meint Ihr ?


    mfg


    BB

    2 Mal editiert, zuletzt von BON BOX ()

  • Wer erinnert sich noch an die 4 Legislaturperioden , also 16 Jahre , an die Kanzlerschaft von cdu Helmut Kohl ?
    Das waren 16 Bleierne Jahre , nichts bewegte sich mehr , Refomenstau auf allen Ebenen und das ohne ende .
    ...


    Also so im Nachhinein wären mir 20 Jahre Kohl lieber gewesen als Rot-Grüne Agendapolitik. :p

  • Der Posten BundeskanzlerIn sollte so einiges! Nicht nur eine begrenzte Anzahl Amtszeiten (2 Legislaturperioden sind auch mein Favorit), ich wäre auch dafür, diese Personalie von den Fraktionszwängen zu entbinden. Denn der BK sollte wieder der Organisator und Repräsentant des Parlamentes werden und nicht dazu mißraucht werden egoistisch die eigenen Meinungen der Fraktion aufzudrängen. Ein BK, der dieses Amt über so viele Jahre ausübt, wird zwangsläufig zu eine Art soften "Diktator".


    Man braucht sich nur anschauen, wie arrogant ein Kohl reagiert hat, wenn auf nachweisliche Fehlentscheidungen zu sprechen kam. Das hat schon was von Unantastbarkeit. Der Wechsel ist wenigstens immer eine "Erfrischung" des Amtes. Und als Kompromiss, dem Amtsträger auch die nötige Zeit für Nachhaltige Dinge einzuräumen, spiele ich also auch in der Liga, die 2 Legislaturperioden vorschlägt.


    mfg

  • BB es geht wohl um die Frage einer möglichen Verlängerung der Legislaturperiode, nicht Wahlperiode.
    Wie wäre die Ãœberschrift: Begrenzung der Kanzler-Amtszeit auf zwei (verlängerte) Legislaturperioden? Wäre sachlich richtig und würde in die Ãœberschriftszeile passen.

  • Also so im Nachhinein wären mir 20 Jahre Kohl lieber gewesen als Rot-Grüne Agendapolitik. :p


    Gottes Willen, bring die bloß nicht auf dumme Ideen. :D Das nächste Mal springt Lammert sonst noch mit größerem Anlauf ins Sommerloch und präsentiert, tadaa, die niegelnagelneue Idee, die Union gleich für 20 Jahre zu wählen. Aus Gründen der Kostenersparnis, was sonst?


    Nee, also bei allem Pro und Kontra: vier Jahre sind wirklich genug. Ein bißchen Leistungsanreiz soll ja auch dabei sein. Zumal der Pensionsanspruch bei gleichbleibender Abgeordnetenentschädigung für eine einzige Legislaturperiode im Bundestag sonst locker über 1000 €/mtl. springen würde.

  • Gottes Willen, bring die bloß nicht auf dumme Ideen. :D Das nächste Mal springt Lammert sonst noch mit größerem Anlauf ins Sommerloch und präsentiert, tadaa, die niegelnagelneue Idee, die Union gleich für 20 Jahre zu wählen. ...


    Ich bleibe dabei und setze noch 3 Jahre drauf - lieber 23 Jahre Kohl, als Agenda-SPD, Schröder und Fischer. :D


    Aber das ist sozusagen ein Rückblick auf den Mantel der Geschichte. Konkret wäre ich für zwei Amtszeiten a 5 Jahre, also ganz in Ãœbereinstimmung mit Lammert, weil man in 4 Jahren in denen das vierte noch wegen Wahlkampf wegfällt nun wirklich kaum etwas langfristiges geregelt bekommt.

  • ...."langfristig"..... was ist denn das schon noch? Man kann es nicht dem dauergestreßten Wähler, dem auf Kurzzeit-Rendite orientierten Anleger und dem subventionsabhängigen Industiegianten verkaufen. Kommunizieren kann man es auch kaum noch jemandem oder wann hat nach Kennedy mal wieder jemand von einer Dekade gesprochen, in der etwas angegangen werden soll?


    Ãœberlegt doch mal, welchen Fragen man hätte aus dem Weg gehen können, wenn BER von vornherein auf 20 Jahre ausgelegt worden wäre ... hätte... :lol:


    ...jetzt muß ich auch noch für 5 Jahre Amtszeit sein. :rolleyes: ...

  • Ich bleibe dabei und setze noch 3 Jahre drauf - lieber 23 Jahre Kohl......


    Da hätte dann der Dicke und Schräuble auf den Fluren des BT rennen fahren können! :smilielol5:


    ....wobei ich eher zu denen gehöre, die dem Dicken gleich bei der ersten BT Wahl eine Abwahl gegönnt hätte. Dann wär uns vermutlich auch ein Schröder erspart geblieben. ...wär aber eine andere Zeitachse und einen eigenen Thread wert. :sifone:

  • Da hätte dann der Dicke und Schräuble auf den Fluren des BT rennen fahren können! :smilielol5:


    ....wobei ich eher zu denen gehöre, die dem Dicken gleich bei der ersten BT Wahl eine Abwahl gegönnt hätte. Dann wär uns vermutlich auch ein Schröder erspart geblieben. ...wär aber eine andere Zeitachse und einen eigenen Thread wert. :sifone:


    Wenn Ihr Bananen-Ossis das mit dem Untergang der DDR besser getimed hättet, wäre vielleicht Lafo Kanzler geworden und dann wäre überhaupt alles ganz anders... :lol:


    Mann könnte ja auch das Wahlkampfjahr ausklammern oder besser draufsatteln Gunny, oder ? Dann wären wir bei zweimal 6 Jahre also ein Dutzend maximal. Das dreckige Dutzend... Kenn ich irgendwoher... :biggrin:

  • BB es geht wohl um die Frage einer möglichen Verlängerung der Legislaturperiode, nicht Wahlperiode.
    Wie wäre die Ãœberschrift: Begrenzung der Kanzler-Amtszeit auf zwei (verlängerte) Legislaturperioden? Wäre sachlich richtig und würde in die Ãœberschriftszeile passen.


    Ich bringe die Ãœberschrift nun in Form, denn ich muß jetzt weg.
    Danke für die nicht erfolgte Antwort.

  • Nun , eine 5 Jährige Legislaturperiode wäre die Verlängerung der Macht,
    mit Korruption und Selbstbedienung ohne die störenden Wahlbürger - Souveräne .
    Daher ist es moderat bei der 4 Jährigen Wahlperiode zu bleiben , um dem Einhalt zu gebieten.
    ( Vllt. sogar noch eine kürze Periode von 3 Jahren zu überlegen )


    Und mehr Bürgermitbestimmung innerhalb der Wahlperioden wäre von Nöten und entspräche einem Fortschreiten und Entwicklung einer echten Demokratie.
    Die Polit Eliten-(Nieten) möchten aber lieber länger im Amt sitzen / kleben bleiben , bestimmen was abläuft und in Ruhe gelassen werden.
    Das darf nicht sein und nicht kommen.
    Demokratie lebt vom laufenden Wandel der Zeit .
    Und wie jeder weiß leben wir in rasant sich schnell veränderten Zeiten , mit enormen Herausforderungen an Problemen im Sozialen - Arbeitsmarkt - Energie - Mobilität -Technik - Gesundheit - Bildung und Wirtschaft .


    Da braucht man gute Polit Manager mit Rückgrat ( und die was von dem Fach verstehen ) und keine Politnix Partei Aussitzer die Jahre- Jahrzehnte an ihrem Sessel kleben bleiben wollen .
    In ihrem gut dotierten weichen BT Sessel Schnarch Konzert .


    Alle Regierungs - Gewählten haben sich am Volk zu orientieren und das muss auch nochmal sehr eindringlich vom Wähler-Souverän an die Adressen der Politnixe gehen . ( und nicht nur kurz vor Wahlen ).
    Wenn sie es nicht kapieren bzw nicht können , werden sie dann eben abgewählt , das müsste auch mal ganz klar und deutlich gemacht werden .


    Zudem votiere ich :
    Die Bundestags und die Landtagswahlen sollten auf einen Termin zusammen gelegt werden . Das würde etliches im Land vereinfachen und übersichtlicher machen .
    Im Kommunalen Bereich müsste man sich Regional absprechen .



    na dann .... why not .


    BB

    2 Mal editiert, zuletzt von BON BOX ()

  • Weil ...?


    ... Menschen wie er Veränderungen hassen.


    http://www.spiegel.de/politik/…in-kolumne-a-1046973.html

  • BB es geht wohl um die Frage einer möglichen Verlängerung der Legislaturperiode, nicht Wahlperiode.
    Wie wäre die Ãœberschrift: Begrenzung der Kanzler-Amtszeit auf zwei (verlängerte) Legislaturperioden? Wäre sachlich richtig und würde in die Ãœberschriftszeile passen.


    Sorry , habe ich jetzt gerade erst gelesen . Aber ist ok so .


    BB


  • Zudem votiere ich :
    Die Bundestags und die Landtagswahlen sollten auf einen Termin zusammen gelegt werden . Das würde etliches im Land vereinfachen und übersichtlicher machen .


    Die Bundesrepublik ist eine Föderation relativ souveräner deutscher Länder. Wenn wir Bundes-und Landtagswahlen grundsätzlich zusammenlegen, verändert dies den Charakter der politischen Landschaft, denn der Kanzlerbonus würde sich auch überproportional auf die Landtagswahlen auswirken. Zentralismus ist nicht die Antwort auf Politikverdrossenheit und Wahlmüdigkeit.
    Auch halte ich nichts von der Verkürzung der Legislaturperiode. Das Resultat wäre Wahlkampf in Permanenz.
    Eine Begrenzung der Kanzlerschaft auf zwei Legislaturperioden halte ich für sinnvoll, würde der Beton-Politik entgegenwirken.

  • Die Bundesrepublik ist eine Föderation relativ souveräner deutscher Länder. Wenn wir Bundes-und Landtagswahlen grundsätzlich zusammenlegen, verändert dies den Charakter der politischen Landschaft, denn der Kanzlerbonus würde sich auch überproportional auf die Landtagswahlen auswirken. Zentralismus ist nicht die Antwort auf Politikverdrossenheit und Wahlmüdigkeit.....


    Was ich mir gut vorstellen könnte wäre eine Regelung wie bei Fußballeuropa/-weltmeisterschaften. Also Wahltermin bei 5-jährigen Legislaturperioden alle 2,5 Jahre, im Wechsel Bundes- und Landtagswahlen. Bei vorgezogenen Neuwahlen bleibt es bei der Restlaufzeit bis zum Ende der ursprünglichen 5 Jahre.

  • Würde der Kanzler direkt vom Volk gewählt, dann würde sich eine solche Frage nicht stellen,
    da er dann solange Kanzler bliebe bis ihn das Volk abwählt oder er von sich aus nicht mehr antritt.
    Es wäre bei einem solchen Prozedere aber durchaus denkbar, dass der Kanzler bei einer Direktwahl
    wenigstens 50% der abgegebenen Stimmen haben müsste.