Kein einziger DAX-Konzern in den neuen Bundesländern

  • Wer sagt denn das, so schön billigen Strom gibt es schon lange nicht mehr. Das einzige was da nicht passt, ist der gruselige Gedanke dass auch in anderen Kernkraftwerke so geniale Konzepte stecken, wie ...
    (1) Baue das Ding direkt an einen Tsunamistrand
    (2) Baue eine 8m hohe Schutzmauer auch wenn es noch im gleichen Jahrhundert 12m Tsunamis gegeben hat.
    (3) Stelle Notstromaggregate und Notdiesel seewärts des Kraftwerkes auf, so dass sie im Falle eines Tsunamis zuerst überrollt werden
    (4) Verwende auf keinen Fall besonders geschützte Bauten für deren Unterbringung

    Den schön billigen Atomstrom bezahlen wir alle mit Steuergeldern und mehr oder weniger versteckten Subventionen, wie geringer Haftung der Betreiber, Beitragszahlungen an die "Forschung" und Steuererleichterungen. Würden alle diese Zahlungen und Ermäßigungen gestrichen, wäre der Atomstrom weit teurer als jede sog. Grüne Energie, denn kostenträchtige "Zwischenfälle" in AKWs führen immer zu Gewinnminderung und damit Steuerreduktionen.


    Komisch, wie fest das in den Köpfen ist, dass Atomstrom billig sei. Man hätte die Subventionen, wie die der Erneuerbaren Energie, deutlich auf den Stromrechnungen aller Bürger ausweisen sollen.

  • Den schön billigen Atomstrom bezahlen wir alle mit Steuergeldern und mehr oder weniger versteckten Subventionen, wie geringer Haftung der Betreiber, Beitragszahlungen an die "Forschung" und Steuererleichterungen. Würden alle diese Zahlungen und Ermäßigungen gestrichen, wäre der Atomstrom weit teurer als jede sog. Grüne Energie, denn kostenträchtige "Zwischenfälle" in AKWs führen immer zu Gewinnminderung und damit Steuerreduktionen.


    Komisch, wie fest das in den Köpfen ist, dass Atomstrom billig sei. Man hätte die Subventionen, wie die der Erneuerbaren Energie, deutlich auf den Stromrechnungen aller Bürger ausweisen sollen.


    Für den Kohlestrom trifft es auch zu, hochsubventioniert und teuer, ein profitables Geschäft nur für die Kraftwerksbetreiber zum Schaden für die Umwelt! Seriöse Berechnungen Für Atomstrom unter Einbeziehung der gesamten Kosten und Folgekosten für die Endlagerung und den Kraftwerksrückbau der Atommeiler ergeben Preise für die KWh von 3,4 bis 4,2 Euro! Aber, Strom aus Kernkraftwerken war und ist ein Nebenprodukt. Es ging immer um waffenfähige radioaktive Elemente, wie Uran und Plutonium und um sophistifizierten Kernwaffenbau, um eine nuklare Waffenüberlegenheit zu erreichen.

  • .................. Es mangelte eher an einer geeigneten Luftschiffkapazität - Helium wäre ja verfügbar, insofern wäre keine überproportionale Betriebsgefahr zu erwarten. Andererseits dürfte die Tragkraft eines solchen Luftschiffs technische Grenzen haben und die am Haken baumelnde Last verbieten, bewohntes Gebiet so ohne weiteres zu überfliegen… vom Treibstoffverbrauch der Antriebsmotoren ganz zu schweigen. Wirtschaftlich wären die Schwertransporte niemals durchzuführen gewesen. Insofern stellt sich die Frage nach dem Auslastungsgrad eines solchen Luftschiffs.


    Es ist immer wieder erstaunlich, dass Du die Möglichkeiten neuer Technologien immer wieder anzweifelst und das mit Argumenten, die eventuell in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts noch schlagkräftig gewesen wären. Der Treibstoffverbrauch eines Flugzeugs, um überhaupt in der Luft zu bleiben, ist erheblich, hinzu kommt eine Mindestgeschwindigkeit, die den nötigen Auftrieb gewährleistet. Luftschiffe schweben ohne Treibstoffverbrauch, die Höhenregulierung kann sogar erfolgen, ohne Gas ablassen zu müssen, indem man das Gas komprimiert oder sich ausdehnen lässt, ähnlich einer Schwimmblase bei Fischen. Bei entsprechender Größe der Luftschiffe ist es möglich, die Hülle mit Solarzellen zu bestücken, bei einem 300 m Luftschiff, wäre so Strom für ca. 20 000 PS Motorleistung zu erreichen. Zudem wären die Dinger völlig sicher und könnten eine einzigartige Form des Reisens eröffnen, neben der kommerziellen Vielfalt, die für Luftschiffe spricht.

  • er hat sich damit garnicht hinreichend genug beschäftigt, um überhaupt irgendeinen substanziellen satz dazu schreiben zu können. das sind alles nur oberflächlich zusammengegooogelte bubbles - mal wieder. es lohnt sich höchstens aus kommunikativer spaßgenerierung, sich das leere stroh zur brust zu nehmen. inhaltlich ist da nix zu holen.

    Einmal editiert, zuletzt von A0468 () aus folgendem Grund: +l

  • Zudem OT. Kaum anzunehmen, dass eine Nischenbranche wie Spezialtransport zum Grosskonzern aufsteigt. Trotzdem finde ich den Gedanke grosse Lasten mit Luftschiffen zu transportieren gut und es waere sicher wirtschaftlich. Strassentransport ist aufwendig und meist muessen grosse Projekte muehselig in Einzelkomponenten transportiert werden und werden Vorort fertigmontiert. Nebenbei wuerden sich Moeglichkeiten oeffnen um bestimmte Industriezweige in strukturschwachen Regionen zu etablieren.

    Einmal editiert, zuletzt von wudi ()

  • Zudem OT. Kaum anzunehmen, dass eine Nischenbranche wie Spezialtransport zum Grosskonzern aufsteigt. Trotzdem finde ich den Gedanke grosse Lasten mit Luftschiffen zu transportieren gut und es waere sicher wirtschaftlich. Strassentransport ist aufwendig und meist muessen grosse Projekte muehselig in Einzelkomponenten transportiert werden und werden Vorort fertigmontiert. Nebenbei wuerden sich Moeglichkeiten oeffnen um bestimmte Industriezweige in strukturschwachen Regionen zu etablieren.


    Luftschiffe würden eine völlig neue Variante des umweltfreundlichen Luftverkehrs ermöglichen, nur wären sie eine ernstzunehmende Konkurrenz für den Flugzeugbau und die Flughafenwirtschaft, denn die überdimensionierten Flughäfen und Zubringer würden überflüssig. Man könnte direkt in die Zentren einfahren. Allerdings sind Luftschiffe ohne jeden militärischen Wert, und hier sind eben die Ursachen zu finden, weshalb man derart leicht zu zerstörende Flugkörper nicht unbedingt in der Entwicklung fördert. Es geht immer um Macht, nie um Vernunft!

  • Luftschiffe würden eine völlig neue Variante des umweltfreundlichen Luftverkehrs ermöglichen, nur wären sie eine ernstzunehmende Konkurrenz für den Flugzeugbau und die Flughafenwirtschaft, denn die überdimensionierten Flughäfen und Zubringer würden überflüssig. Man könnte direkt in die Zentren einfahren. Allerdings sind Luftschiffe ohne jeden militärischen Wert, und hier sind eben die Ursachen zu finden, weshalb man derart leicht zu zerstörende Flugkörper nicht unbedingt in der Entwicklung fördert. Es geht immer um Macht, nie um Vernunft!


    Der mangelnde Erfolg von Luftschiffen liegt wohl eher an der Kombination aus erbaermlicher Reisegeschwindigkeit, riesigem Platzbedarf und lachhaft riesigem Platzbedarf. Und es soll ja Reisende geben, die nicht von einer schwankenden Seilwinde aufgenommen werden wollen.
    Ach ja und das neueste Projekt hatte militärischen Charakter.
    Weil so ziemlich der einzige Vorteil die Ausdauer in der Luft ist.


    Gruss
    Verbalwalze

  • da du das deinem beitrag nach mit bestimmtheit so sagen zu können meinst, hast du das anscheinend genau durchkalkuliert - vermutlich im vergleich zu den von dir genannten alternativen LKW und Bahn.
    lasse uns doch an deiner erkenntnisgewinnung teilhaben. du wirst das ja mit allen relevanten positionen durchgerechnet haben. deine amortisationsrechnung für ∆KE interessiert mich - im vergleich zu einem schwerlasttransport auf der straße mit einer spezialzugmaschine und allen administrativen und organisatorischen nebenkosten. wie hoch wären denn die jeweiligen kilometerkosten bei vergleichbaren lastkilometern?
    wo ist break even, wie hoch wäre der ROI bei welchem zinsfuß und wann amortisiert sich so eine lösung bei welcher auslastung?
    funktionierende kapazitäten selbstredend voraus gesetzt.
    deine rechnung interessiert mich. lass mal sehen.


    Jadda, jadda jadda
    Wir können doch davon ausgehen, dass die damaligen Investoren, nachdem sie schon Geld im Feuer hatten, genau solche Kalkulationen durchgeführt haben. Diese haben offensichtlich zu einem Abbruch des Projekts geführt. Was in Kenntnis der Tatsache, das erfolgversprechende Projekte nicht abgebrochen werden gewisse Rückschlüsse auf den Ausgang dieser Kalkulationen erlaubt.
    Diesen Ausgang stützen auch die laufenden Projekte, ebenso wie deren geringe Anzahl.


    Gruss
    Verbalwalze

  • Der mangelnde Erfolg von Luftschiffen liegt wohl eher an der Kombination aus erbaermlicher Reisegeschwindigkeit, riesigem Platzbedarf und lachhaft riesigem Platzbedarf. ...........................GrussVerbalwalze


    Dreihundert Kilometer /h dürften besser sein als erbärmlich, zumal die Zubringerzeiten zu Flughäfen und die dortigen Leerzeiten bei Luftschiffen nicht erforderlich sind. Wenn ich für eine Flugstunde mit rund 800 bis 900 km Reisegeschwindigkeit vier Stunden für Anreise, Abfertigung, Abreise zum Endziel in Kauf nehmen muss, wäre ein Luftschiff noch immer schneller. Und zum Platzbedarf musst Du Dir nur mal einen Flughafen mit seinem Flächenbedarf ansehen. Luftschiffe würden gut mit 20 % davon auskommen.

  • […] Wir können doch davon ausgehen, dass die damaligen Investoren, nachdem sie schon Geld im Feuer hatten, genau solche Kalkulationen durchgeführt haben. Diese haben offensichtlich zu einem Abbruch des Projekts geführt. […]

    Solch eine Ãœberlegung wird doch aber unseren PrometheusXL nicht zur Einsicht bringen… Solch ein Luftschiff war im Zeitalter, in dem Größe relevant war, sicher ein Prestigeobjekt - im Zeitalter der Miniaturisierung so ziemlich aller Dinge stand der konstruktive Aufwand in Relation zu Transportkapazität und Einsatzmöglichkeiten in einem ungünstigen Verhältnis. Das Reisetempo eines Luftschiffes wäre nicht einmal das Problem, wie man am Revival der Kreuzfahrtschiffe und der Heißluftballonfahrten sieht… solch ein Luftschiff (dann aber von der fünffachen Größe des seinerzeit geplanten Cargolifters!) wäre sicher als Flächenbrand-Löschgerät ganz praktikabel einzusetzen.
    Als gigantomaner Ersatz eines Transporthubschraubers jedoch musste das Ding in eine Pleite münden.

  • ...............Als gigantomaner Ersatz eines Transporthubschraubers jedoch musste das Ding in eine Pleite münden.


    Die Pleite des Unternehmens Cargolifter wurde politisch durch die unfähige Regierung Brandenburgs und durch ein windiges Management verursacht. Das Luftschiff wäre realisierbar gewesen, allerdings hätte man nicht nur den Lastentransport im Focus haben müssen, sondern auch den lukrativen Personenverkehr. Und man hätte dem Luftschiff eine ellipsoide Form geben müssen, nebst solarem Antrieb.

  • […] zum Platzbedarf musst Du Dir nur mal einen Flughafen mit seinem Flächenbedarf ansehen. Luftschiffe würden gut mit 20 % davon auskommen.

    Ein Luftschiff benötigt sicher nur eine einigermaßen ebene Wiese von etwa gleicher Ausdehnung wie die Gashülle… aber so ein Flughafen - wie viele Flugbewegungen gestattet der eigentlich pro Stunde abzuwickeln? Rechnet man das auf Passagieraufkommen und Transportleistung/Warenumschlag um, gerät das Luftschiff bereits ins Hintertreffen, selbst wenn es ggf. für den Transport extrem unförmiger Lasten tauglich wäre - bloß fragt sich, wie oft es vorkommt, Lasten, die nicht per Schwertransport oder Schiff wirtschaftlicher transportierbar wären, irgendwohin einzufliegen.

  • Die Pleite des Unternehmens Cargolifter wurde politisch durch die unfähige Regierung Brandenburgs und durch ein windiges Management verursacht.

    Weswegen sollte eine Landesregierung die Träume einer "Unternehmerkonsortiums" eigentlich finanzieren? Als unfähig haben sich Regierungen zumeist doch erwiesen, gerade wenn sie mit öffentlichen Mitteln großzügige Subventionen in irgendwelche Spinnereien 'reinbuttern, aus denen mittelfristig kein einziger Arbeitsplatz entsteht.

  • Weswegen sollte eine Landesregierung die Träume einer "Unternehmerkonsortiums" eigentlich finanzieren? ...........................


    Im Prinzip garnicht, doch wenn man sich entschlossen hat, eine Neuentwicklung mit zu finanzieren, so hat man auch durchzuhalten und entsprechend Einfluss auf das Management des Unternehmens auszuüben. Der jetzige energiefressende Freizeitpark war viel weniger im Sinne des geplagten Steuerbürgers. Und die Luftschifftechnologie hat Zukunft, auch wenn es Viele heute noch nicht begreifen.

  • Jadda, jadda jadda
    Wir können doch davon ausgehen, dass die damaligen Investoren, nachdem sie schon Geld im Feuer hatten, genau solche Kalkulationen durchgeführt haben. Diese haben offensichtlich zu einem Abbruch des Projekts geführt. Was in Kenntnis der Tatsache, das erfolgversprechende Projekte nicht abgebrochen werden gewisse Rückschlüsse auf den Ausgang dieser Kalkulationen erlaubt.
    Diesen Ausgang stützen auch die laufenden Projekte, ebenso wie deren geringe Anzahl.


    Gruss
    Verbalwalze



    noch so ein experte...
    lies mal nach, weshalb die unterfinanzierung bereits im entwicklungsstadium zur insovenz führte, und dann schalte deinen beitrag dahinter. was passt daran nicht?


    wenn ein entwurf im entwicklungsstadium nicht ausgereift genug ist, heisst das nicht, dass es grundsätzlich nicht funktionieren kann. eigentlich eine binse, aber hier kann möglicherweise langsames sprechen und betonen jeder silbe zum verständnis beitragen ...


    wenn du heute alles aus dem täglichen leben eleminierst, was anfangs nicht funktionieren wollte und erst durch spätere versuche und versionen zur reife gekommen ist, wäre das meiste heute nicht unter dem tannenbaum zu finden, was wir als selbstversändlich ansehen. oder auf der straße, oder in der luft. sogar mehretagenbauten wären auf unter zehn etagen begrenzt... und es wäre ziemlich dunkel in den städten... undsoweiter...


    da kann ich nur empfehlen, deine simplifizierenden schlussfolgerungen unbedingt noch eingehend mit dem ersatzman auszudiskutieren, vllt. googelt er unter deiner anleitung zielführender und tiefer in die materie eintauchend... :wink5:

    3 Mal editiert, zuletzt von A0468 ()