Der Fachkräftemangel

  • Gibt es in Deutschland einen Fachkräftemangel? 0

    1. Ja (0) 0%
    2. Nein (0) 0%
    3. Teilweise (0) 0%

    http://www.zeit.de/karriere/be…ere-kritik-berufseinstieg



    Ich fange das Thema mal mit einem Beitrag, den Zeit Online gestern veröffentlichte, an.


    Es ist ja schon einmal ein erster, guter Schritt, wenn man bereit ist zu erkennen, was man ohnehin schon lange wissen müsste, wenn man mit offenen Augen durchs Leben ginge.


    Junge Menschen, die in eine höhere Berufsausbildung investierten, tun sich nicht selten sehr schwer, eine ihren Fähigkeiten angemessene Stelle zu bekommen, und natürlich auch die entsprechende Bezahlung.


    Gleichzeitig tun sich junge Menschen mit höherer Ausbildung noch um ein Vielfaches schwerer, einen adäquaten Job zu bekommen, wenn sie zusätzlich über das Manko „Migrationshintergrund“ verfügen, selbst bei Ausbildung in Deutschland, denn das Kriterium „Rasse“ spielt bei der Einstellung von gut Ausgebildeten in Deutschland eine sehr große Rolle.


    Trotzdem heißt es immer, es herrsche Fachkräftemangel.


    Wie geht beides zusammen?


    So positiv es schon einmal ist, dass die Zeit das Thema einmal von der gelebten Wirklichkeit der jungen Menschen her betrachtet wird, so sehr schrammen Artikel und auch die Kommentare darunter am eigentlichen Problem vorbei.

  • Wenn ich Fachkräfte suche dann stelle ich fest, dass es zu wenige gibt, es gibt viele die einen Beruf ausüben, aber alles was aus der Norm fällt, da werden olle Mitarbeiter gesucht. Man kennt überwiegend 08-15 Lösungen, aber Fachkräfte ist etwas Anderes.


    MfG. Rainer

  • Der Artikel vermengt Dinge, die so nicht zusammengehören.


    1) Fachkräftemangel und Bachelor-Absolventen
    2) Wert des Bachelor Studiums und Studium der Geistes-/Sozialwissenschaften
    3) Kreativität und Ideenreichtum werden mit unbegrenzter Mobilität gleichgesetzt


    Ad 1)


    Der Fachkräftemangel bezieht sich häufig auf Berufe, die von Handwerkskammern und IHK's betreut werden, hier gibt es auch Förderprogramme, u.a. für Flüchtlinge. Was momentan noch gesucht wird, inbesondere in Bayern, sind Erziehungsberufe für die Betreuung der Flüchtlinge (also Sozialpädagogen, Erzieher u.ä.), Psychologen, Kinderpsychiater, etc.. Die Verfügbarkeit ist regional sehr unterschiedlich, da die Absolventen häufig nichts auf platte Land wollen.


    Ad 2)


    Mit Einführung des Bachelor Studiums hat an den Hochschulen a) eine Verschulung und b) eine Bevormundung und c) ein extremes Nützlichkeitsdenken eingesetzt. Ich werde nicht vergessen, wie oft in der Zeit der Umstrukturierung, als ich noch einmal studiert habe, Studenten am Semsteranfang die Tür zu einem Seminar aufgerissen haben und nach den ETC's gefragt haben. Waren es etwa nur 2, war die Tür schneller wieder zu als man schauen konnte. Thema des Seminar: Völlig ohne Belang. Das ist Auskotzlernen mit dem höchst möglichen Profit an ETC's und nicht studieren. Unterm Strich haben die Absolventen also nicht mehr die Qualfikation, die man von einem Akademiker erwartet. Das ist das eine.


    Das andere ist das Studium der Geistes- und Sozialwissenschaften allgemein. Das war und ist schon immer ein brotlose Kunst und es war und ist schon immer schwer, hier vernünftige Jobs zu bekommen. Das weiß man aber, wenn man das studiert. Was sich hier anbietet, ist dann die akademische Laufbahn bis hin zum Professor, ein Museum oder als Quererinsteiger der Lehrberuf, wenn die Regierung mitmacht, die Wirtschaft sucht solche Absolventen in der Regel nicht.


    Ad 3)


    Der Schreiber vermengt hier die oft gesuchte Kreativität mit unbegrenzter Mobilität und der Bereitschaft zu unbezahlten Praktika. Tatsächlich hat das aber nicht miteinder zu tun. Kreativität lässt sich selten in so enge Rahmen pressen, wie die derzeitigen Bachelor-Studiengänge sie bieten. Die früheren Magisterstudiengänge waren da sehr viel besser geeignet. Ich wage zu bezweifeln, dass wirklich kerative Köpfe sich ein heutige Bachelorstudium antun. Und auch früher waren es eher selten sie, die sich in die Wirtschaft oder ähnlich rigide Strukturen begeben haben. Kreative sind meist Freigeister und legen darauf auch wert.


    Zusammengenommen ist der Artikel für mich ein Konglomerat nicht zusammenpassender Einzelteile und bringt hauptsächlich eines zum Ausdruck: Den Frust des Schreibers, der was studiert hat, das im Ergebnis nun nicht seinen Erwartungen entspricht.

  • Guter Beitrag, @Diogena,
    dem ich inhaltlich überwiegend zustimmen könnte.
    Ich schreibe später noch etwas ausführlicher etwas dazu.

  • Wenn ich Fachkräfte suche dann stelle ich fest, dass es zu wenige gibt, es gibt viele die einen Beruf ausüben, aber alles was aus der Norm fällt, da werden olle Mitarbeiter gesucht. Man kennt überwiegend 08-15 Lösungen, aber Fachkräfte ist etwas Anderes.


    MfG. Rainer


    Sie hatten mit 21 Jahren auch nicht den Erfahrungsschatz eines Facharbeites mit 30 Jahren aktiver Berufserfahrung.
    Sie vermengen Themen, die nicht zusammen gehören, finde ich.

  • Sie hatten mit 21 Jahren auch nicht den Erfahrungsschatz eines Facharbeites mit 30 Jahren aktiver /Berufserfahrung.
    Sie vermengen Themen, die nicht zusammen gehören, finde ich.


    Mit 21 Jahren war ich schon 3 1/2 Jahre Geselle und habe durchschnittlich 45 Std. Woche gearbeitet und wenn ich heute lese, dass 25-28 Jährige eine Lehre beginnen, dann ist mir die fehlende Erfahrung erklärt. Von Lehrabbrechern will ich gar nicht reden.


    Vielleicht haben wir einen Systemfehler bei Schule und Ausbildung.


    MfG. Rainer

  • Mit 21 Jahren war ich schon 3 1/2 Jahre Geselle und habe durchschnittlich 45 Std. Woche gearbeitet und wenn ich heute lese, dass 25-28 Jährige eine Lehre beginnen, dann ist mir die fehlende Erfahrung erklärt. Von Lehrabbrechern will ich gar nicht reden.


    Vielleicht haben wir einen Systemfehler bei Schule und Ausbildung.


    MfG. Rainer


    Leute, die mit 25-28 Jahren erst ihre Ausbildung begannen,
    gab es zu meiner Zeit deutlich mehr als heute.

  • Leute, die mit 25-28 Jahren erst ihre Ausbildung begannen,
    gab es zu meiner Zeit deutlich mehr als heute.


    Ja das glaube ich gerne, aber wer mit 14 aus der Schule kommt, der muss sich dann ja 11-14 Jahre rumdrücken, oder meinen Sie Tankwart mit Abitur?


    Ich habe einen TV Bericht über Israel bzw. Palästinenser gesehen, über Kinderarbeit. Da wurde ein 14 jähriger gezeigt, der für 2€/Tag arbeiten muss, um überhaupt ein "Einkommen" für die Familie zu haben. Der Junge hat sich Selbständig gemacht um etwas zu machen. Wenn dieser Junge die Chance bekommt, nach D. einzureisen, dann hätte er alle Möglichkeiten, aber das verhindern dt. Gesetze. Innungen und Gewerkschaften schütteln solche Jungs ab. Denn diese Jungs haben das, was unserer Jugend fehlt, die haben Biss, unsere haben warme Betten und sind etwas Zahn los.


    MfG. Rainer

  • Ja das glaube ich gerne, aber wer mit 14 aus der Schule kommt, der muss sich dann ja 11-14 Jahre rumdrücken, oder meinen Sie Tankwart mit Abitur?


    Ich habe einen TV Bericht über Israel bzw. Palästinenser gesehen, über Kinderarbeit. Da wurde ein 14 jähriger gezeigt, der für 2€/Tag arbeiten muss, um überhaupt ein "Einkommen" für die Familie zu haben. Der Junge hat sich Selbständig gemacht um etwas zu machen. Wenn dieser Junge die Chance bekommt, nach D. einzureisen, dann hätte er alle Möglichkeiten, aber das verhindern dt. Gesetze. Innungen und Gewerkschaften schütteln solche Jungs ab. Denn diese Jungs haben das, was unserer Jugend fehlt, die haben Biss, unsere haben warme Betten und sind etwas Zahn los.


    MfG. Rainer


    Ich finde solche Pauschalurteile ("unsere Jugend ist zahnlos") immer etwas unglücklich, obwohl ich selbt nicht dagegen gefeit bin. Sie sind einfach immer ungerecht, weil alle in einen Topf geworfen werden.


    Auch dass wir ein Jugendschutzgesetz haben, halte ich für eine sinnvolle Sache, obwohl auch ich mich schon geärgert habe über Azubis, de man nicht so einsetzen kann, wie man es gerne möchte und/oder bräuchte.


    Ich erlebe auch bei den Flüchtlingsjugendlichen, dass die alle schon gearbeitet haben und zum Teil schwer gearbeitet haben, und das von klein auf. ABer dennoch entspricht ihre Vorstellung von Arbeit nicht dem, was bei uns gefordert ist. Das erzeugt dann Frust - auf beiden Seiten, beim Betrieb und beim Jugendlichen.


    Der Fachkräftemangel hat viele Ursachen, auch regionale, es so kurz zu fassen, entspricht meines Erachtens nicht der Realität.

  • Ich finde solche Pauschalurteile ("unsere Jugend ist zahnlos") immer etwas unglücklich, obwohl ich selbt nicht dagegen gefeit bin. Sie sind einfach immer ungerecht, weil alle in einen Topf geworfen werden.



    Das ist kein Problem, das nur die junge Generation beträfe (wenn überhaupt). Lahme Weicheier finden wir in allen Altersgruppen und vorwiegend bei den akademisch gebildeten Schichten, da ist der Sesselpus-Ouotient am höchsten. Weinerliche Bankers, die wenn sie beruflich satt versagt haben noch Bonis forden, Politiker die sich ständig eine höhere Diät genehmigen, Menshcen mit H4 aber immer tiefer in die Scheiße reiten.


    Arbeiten hat sich seit langem mehr in Deutschland sowenig gelohnt wie aktuell.
    Gesunde Geister haben einfach keinen Bock für einen Hungerlohn den motivierten Bimbo zu machen.

    Zitat

    Der Fachkräftemangel hat viele Ursachen, auch regionale, es so kurz zu fassen, entspricht meines Erachtens nicht der Realität.


    Geiz und Chauvinismus der Arbeitgeber sind die Hauptgründe dafür,
    dass einem die Lust am Arbeiten in diesem Drecksland gehörig vergehen kann.

  • Ich finde solche Pauschalurteile ("unsere Jugend ist zahnlos") immer etwas unglücklich, obwohl ich selbt nicht dagegen gefeit bin. Sie sind einfach immer ungerecht, weil alle in einen Topf geworfen werden.


    Auch dass wir ein Jugendschutzgesetz haben, halte ich für eine sinnvolle Sache, obwohl auch ich mich schon geärgert habe über Azubis, de man nicht so einsetzen kann, wie man es gerne möchte und/oder bräuchte.


    .........


    Ich habe mich gerade mit einem Bekannten unterhalten, der mir erzählte, dass ein Freund seit Wochen einen Maurer sucht, er bekommt niemanden 0bwohl er 40 € anbietet. Für einen Handwerker kein schlechter Lohn. Aber für körperliche Arbeit findet man keinen.


    Ich hatte einen Schmiedebetrieb und fand weder jemanden, der bei mir arbeiten wollt, noch jemanden der den Betrieb weiter führen wollte. Ich hatte nur Großbetriebe als Kundschaft. also keine Kummerbuden, allerdings Schlafprobleme hatte ich nie.


    MfG. Rainer

  • Ich habe mich gerade mit einem Bekannten unterhalten, der mir erzählte, dass ein Freund seit Wochen einen Maurer sucht, er bekommt niemanden 0bwohl er 40 € anbietet. Für einen Handwerker kein schlechter Lohn. Aber für körperliche Arbeit findet man keinen.


    Ich hatte einen Schmiedebetrieb und fand weder jemanden, der bei mir arbeiten wollt, noch jemanden der den Betrieb weiter führen wollte. Ich hatte nur Großbetriebe als Kundschaft. also keine Kummerbuden, allerdings Schlafprobleme hatte ich nie.


    MfG. Rainer


    Genau diese Lücken sollen ja die Flüchtlinge fülllen, u.a.. Aber auch sie brauchen dafür eine Ausbildung bzw. zumindest ein umfangreicheres Anlernen. Das, was man an der iranisch-afghanischen Grenzen unter "Bauen" versteht, ist nicht das, was bei uns gefordert wird. Ich denke, beim Schmieden wird es ähnlich sein. Allein das Bedienen der Maschinen dürfte nicht ganz einfach sein.

  • Genau diese Lücken sollen ja die Flüchtlinge fülllen, u.a.. Aber auch sie brauchen dafür eine Ausbildung bzw. zumindest ein umfangreicheres Anlernen. Das, was man an der iranisch-afghanischen Grenzen unter "Bauen" versteht, ist nicht das, was bei uns gefordert wird. Ich denke, beim Schmieden wird es ähnlich sein. Allein das Bedienen der Maschinen dürfte nicht ganz einfach sein.


    Ich bin ja nicht dagegen Zuwanderer auszubilden, aber wir haben doch schon Arbeitslose Deutsche, die sich nicht ausbilden lassen. Deutsche suchen keine Ausbildung, keine körperliche Arbeit, aber auch Ausländer die bei mir am Haus gebettelt haben, suchen keine Arbeit. Ich habe angeboten, dass Jemand meinen Hof fegt, vielleicht eine Std. Arbeit. Der Mann hat angeboten am Montag zu kommen, aber er kam nicht. Das ist körperliche Arbeit und dafür findet man keinen. Keinen Inländer und auch keinen Ausländer.


    Arbeit ist eben kein Brüller. Wer ohne Arbeit Geld bekommt, weiss nicht, warum er arbeiten sollte.


    MfG. Rainer

  • Das ist körperliche Arbeit und dafür findet man keinen. Keinen Inländer und auch keinen Ausländer.


    Das kann ich nicht bestätigen. Ich kenne etliche Flüchtlinge, die im kommunalen Bauhof arbeiten (Grünanlagenpflege, Straßen kehren, Mülleimer leeren, Schneeräumen), zuverlässig und mit Begeisterung, ich kenne Flüchtlinge, ich habe jugendliche Flüchtlinge erlebt, die sich mit großer Ausdauer aufs Holz machen, Hölzer trimmen und Steine aus dem Feld sammeln gemacht haben und ich kenne jungen Menschen, die Heizungsbauer, Schreiner, Zimmerer sind. Möglicherweise liegt das an regionalen Unterschieden oder einem Stadt-Land-Gefälle, aber ich denke nicht, dass man das verallgemeinern kann.


    Zitat

    Arbeit ist eben kein Brüller. Wer ohne Arbeit Geld bekommt, weiss nicht, warum er arbeiten sollte.


    Zumindest von den Flüchtlingen weiß ich, dass sie arbeiten WOLLEN - man lässt sie häufig nicht. Unser Ausländergesetz verbietet es. Das, was Deutschland an Transferleistungen zahlt, ermöglicht kein menscnenwürdiges Leben. Auch wenn es für die Flüchtlinge Reichtümer sind: Sie müssen damit den Lebensunterhalt in Deutschland bestreiten und nicht in Somalia oder Afghanistan.

  • .....................Ich hatte einen Schmiedebetrieb und fand weder jemanden, der bei mir arbeiten wollt, noch jemanden der den Betrieb weiter führen wollte. Ich hatte nur Großbetriebe als Kundschaft. also keine Kummerbuden, allerdings Schlafprobleme hatte ich nie.MfG. Rainer


    Das ist nicht nur bei körperlich schweren Arbeiten so. In einer Gesellschaft, wo jeder nur einen überdurchschnittlich bezahlten Job mit null Verantwortung sucht, die Mehrheit Betriebswirtschaftslehre oder sonstige brotlose Kunstrichtungen studiert, man "Kaufmann" in diversen Variationen lernt, sind anspruchsvolle Handwerkstätigkeiten oder sogar aufwendige Berufe bis zum Facharzt wenig gefragt. Meine Frau hat zweieinhalb Jahre nach einem Nachfolger/in für ihre Arztpraxis suchen müssen, obwohl diese zentral in der Stadt lag und bei etwas Fleiss und Können ein absolut ansprechendes Einkommen sichert. Nur durch Zufall konnte ein Nachfolger gefunden werden. Viele Ärzte hier im Osten schließen ihre Praxen schon einfach zu, weil man eben auch nicht bis zum 70. oder 75. Jahr arbeiten möchte.

  • Zumindest von den Flüchtlingen weiß ich, dass sie arbeiten WOLLEN - man lässt sie häufig nicht. Unser Ausländergesetz verbietet es. Das, was Deutschland an Transferleistungen zahlt, ermöglicht kein menscnenwürdiges Leben. Auch wenn es für die Flüchtlinge Reichtümer sind: Sie müssen damit den Lebensunterhalt in Deutschland bestreiten und nicht in Somalia oder Afghanistan.


    Das was deutsche Arbeitgeber an Lohn für oft harte Arbeit zahlen wollen ist unter aller Sau,
    Davon können auch Flüchtlinge, die damit den Lebensunterhalt in Deutschland bestreiten müssen, nicht leben.
    Der verschissene deutsche Arvbeitsmarkt hat schon Millionen von Menschen, deutsch wie ost-/südeuropäisch
    oder sonst welcher Nationaliät die Lust am hier arbeiten versaut.


    Ein aktuelles Beispiel für miese Lohndrückerei stellt ein Angebot dar, wo offiziell studentische Umzugshelfer gesucht werden,
    aber scheinbar auf billige Refugees geschielt wird:


    http://stellenmarkt.studentenw…zug/Advertisement/single/


    Ich habe mal dem Herrn meine Meinung per Anfrage zukommen lassen:


  • Bei dem heutigen Durchschnitt ist das nur allzu verständlich ... :wink5:


    http://www.spiegel.de/wirtscha…ger-leisten-a-796625.html
    (Interessant ist vor allem die Entwicklung des Medians, siehe Tabelle. Ãœbrigens handelt es sich um Bruttolöhne ... :wink5:)


    Wir haben 2016 und nicht 2011! Und ich habe auch nicht auf Berufe verwiesen, die schlecht vergütet werden. Ein Schmiedemeister kann mit eigener Schmiede schon sein Geld verdienen und wenn Rainer mit Festkundschaft für seinen Betrieb keinen Nachfolger gefunden hat, so sagt das schon was aus. Ebenso verhält es sich mit der Nachfolge für Arztpraxen und diverse andere durchaus gut vergütete Jobs, die allerdings Qualifikation, Fleiss und Verantwortlichkeit erfordern, mitunter auch 70 Wochenstunden Einsatz.


  • Wir haben 2016 und nicht 2011!


    Dass der Durchschnittsdeutsche gemessen an den Lebenshaltungskosten m.E. viel zu wenig verdient, hat sich nicht geändert.



    Und ich habe auch nicht auf Berufe verwiesen, die schlecht vergütet werden. Ein Schmiedemeister kann mit eigener Schmiede schon sein Geld verdienen und wenn Rainer mit Festkundschaft für seinen Betrieb keinen Nachfolger gefunden hat, so sagt das schon was aus. Ebenso verhält es sich mit der Nachfolge für Arztpraxen und diverse andere durchaus gut vergütete Jobs, die allerdings Qualifikation, Fleiss und Verantwortlichkeit erfordern, mitunter auch 70 Wochenstunden Einsatz.


    Mein Einwurf spielte einzig und allein auf die Durchschnittseinkommen an.


    Warum es so schwierig ist, eine Arztpraxis weiterzugeben, ist eine andere Frage. Lebt ihr abgeschieden auf dem Lande? Was sind die Kosten der Ãœbernahme der Praxis? Vielleicht will sich nicht jeder Jungarzt direkt bis über die Ohren verschulden? Ich glaube eigentlich kaum, dass jemand Medizin studiert, und dann prinzipiell nicht als Arzt arbeiten will ...


    P.S.: Die Frage nach der Lage hattest du vorher bereits beantwortet, wie ich gerade sah.

  • D
    Warum es so schwierig ist, eine Arztpraxis weiterzugeben, ist eine andere Frage. Lebt ihr abgeschieden auf dem Lande? Was sind die Kosten der Ãœbernahme der Praxis? Vielleicht will sich nicht jeder Jungarzt direkt bis über die Ohren verschulden? Ich glaube eigentlich kaum, dass jemand Medizin studiert, und dann prinzipiell nicht als Arzt arbeiten will ...


    OT: Die Ärzte wollen alle in die Stadt. Das ist hier auch so.