Wenn die (Partei)Jugend nichts zu sagen hat

  • Hat die deutsche (Partei)Jugend noch was zu sagen?


    Ich glaube nicht.


    Ich glaube stattdessen,
    dass die Partejugend noch nie so wirklich viel in der deutschen Politik zu sagen hatte.


    Klar die durften gerne imme ein wenig auf Revoluton, links und "alles muss anders werden" machen,
    wirklich ernst genommen wurde der Parteinachwuchs m.E. nie. Wer von dem dann auch noch in die gut bezahlte Berufspolitik gehen wollte, musste sich artig anpassen und das haben m.E. alle vollzogen, die in den Parteien "Karriere" gemacht haben. Austauschbar, pflegeleicht und mit einem Rückgrat aus Vollgummi = so lieben die Parteien den/die blasse/n Mitläufer/in, welche/r der Parteipolitik nicht im Wege steht.


    So wurde aus einem ehemals rebellischen Juso-Vorsitzenden Gerd Schröder ein den Kapitalinteressen gebeugter Pionier des Neoliberalismus, der in den nur 7 Jahren seiner "sozialdemokratischen" Kanzlerschaft sich und die ehemaligen Werte seine Partei komplett verraten hat.


    Die schräge Kanzlermaus hat dem deutschen Volk in mehr als 20 Jahren Echtzeit vorgemacht,
    wie sie es als blasses Praktikantenmäuschen ebenfalls bis ins Kanzleramt schaffen konnte.


    Angesichts solch weichgespülter "Vorbilder", die artig für die Interessen der Oberschicht arbeiten
    und dafür bereit sind, die Grundinteressen des Gesamtbevölkerung zu missachten, braucht einen nicht wundern, dass die aktuelle deutsche Jugend bezogen auf Rebellion, Gnerationenkonflikt und Reformstreben weitgehend ausfällt - machen doch die Vorgängergenerationen meist ausnahmslos vor, dass der jugendliche Idealismus durch das System von Anpassung, vorauseilendem Gehorsam und Karrieregeilheit auf Dauer aufgefressen wird.


    Wie geht die aktuelle Parteijungend damit um?


    Ich vermute mal, dass deren politiche Arbeit unterschiedlich verläuft. Es sind eh meist eher wenige Nasen, die sich aktuell für Politik interessieren bzw. aktiv mitmachen. Das bildet einen allgemeinen geselschaftlichen Trend ab, viele Bürger/innen zeige sich eher politikverdrossen, sprich trauen der Parteipolitik nur noch wenig bis nichts zu und halten sich von den Parteien fern.


    Ein vermutlich nicht geringer Teil des aktuellen Parteinachwuchs scheint sich aber schon einmal
    mit der ihm zugedachten Rolle der wirkungslosen Parteijugend abgefunden zu haben und bisweilen nimmt diese von der Alt-Partei zugedachte Eigenskastration bizarre Züge an. Nachfolgend ein
    von der grünen Jugend Ba-Wü geliefertes m.E. schwer missglücktes Beispiel
    für die Selbstdarstellung der dortigen Parteijugend:





    Ich habe den durchgeknallten Youngsters mal folgenden Kommetar auf deren Facebookseite hinterlassen, wo die das oben zitierte Video auch eingestellt haben:



    https://www.facebook.com/GJbawue/videos/1147437271963166/?comment_id=1148706925169534&comment_tracking={%22tn%22%3A%22R4%22}

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  • So wurde aus einem eher rebellischen Juso-Vorsitzenden Gerd Schröder ein den Kapitalinteressen gebeugter Pionier des Neoliberalismus, der in den nur 7 Jahren seiner "sozialdemokratischen" Kanzlerschaft sich und die ehemaligen Werte seine Partei komplett verraten hat.


    Das waren sogar nur drei Jahre in denen er die SPD-Werte "verraten" hat. Die ersten vier Jahre hat er es ja mit der Parteilinie versucht. Das Ergebnis hat nur nicht so richtig gefallen.
    Da Bilanzfälschung nur einmal zieht und man sich auch nicht darauf verlassen kann dass man darüberhinaus einen Bushkrieg UND ein Hochwasser bekommt, hat er als Pragmatiker seine Widerwahl durch funktionierende (hier sollte man als echter Linker ausspucken) Wirtschaftspolitik zu sichern versucht. Da die SPD die Erfolge aber nun einmal nicht verkaufen konnte, da der braune Haufen auf dem Parteiprogramm gar zu unübersehbar war, hat es trotzdem nicht funktioniert.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Das waren sogar nur drei Jahre in denen er die SPD-Werte "verraten" hat. Die ersten vier Jahre hat er es ja mit der Parteilinie versucht. Das Ergebnis hat nur nicht so richtig gefallen.
    Da Bilanzfälschung nur einmal zieht und man sich auch nicht darauf verlassen kann dass man darüberhinaus einen Bushkrieg UND ein Hochwasser bekommt, hat er als Pragmatiker seine Widerwahl durch funktionierende (hier sollte man als echter Linker ausspucken) Wirtschaftspolitik zu sichern versucht. Da die SPD die Erfolge aber nun einmal nicht verkaufen konnte, da der braune Haufen auf dem Parteiprogramm gar zu unübersehbar war, hat es trotzdem nicht funktioniert.


    Gruß
    Verbalwalze


    Was du als Erfolg" werten willst, war und ist nur die Installierung einer Ungererchtigkeit, die für Nachkriegsdeutschland einmalig und für das aktuelle egentlich sehr reiche Land extrem beschämend ist. Zu Recht hat durch diese miese Verräter-Politik die SPD das Vertrauen bei all den Leidtragenden ihrer asozialen Politik verspielt. Eine Schrottpolitik die inzwischen ein Drittel der Gesellschaft ohne sinnvollen Erwerb dastehen lässt, während eine reiche Minderheit abräumt was geht. Das glt auch für die Grünen, die in der Rot-Grünen Koalition den Agenda 2010-Müll brav und schicksalsergeben mit durchgewinkt haben und die ich von daher für Niedriglöhne, Reallohnverluste und die miese neue deutsche Armut mitverantwortlich sehe.


    Nur noch bürgerliche "Gewinner" dieses ganzen Beschisses machen in der Politik und bei den jeweligen Parteijugenden mit, die realpoltisch schon mt jungen Jahren sehr alt aussehen oder mit blinden Fleken beschlagen sich im naiv-verspielten Parteikindergarten entsorgen, das letztere könnte z.B. das durchgeknallte Gekaspere dieser beiden Grünen-Youngsters erklären. Tja- man muss schon schwer bescheuert oder bekifft oder am besten beides sein, um als junger Mensch die beschissene Realpolitik schmerzfrei ertragen zu können. Und um sich soviel Dope leisten zu können, wie man dazu braucht um sich die beschissene Grünen-Politik schön zu rauchen, sollte Paps wenigsten A 13 pro Monat einsemmeln. Ãœber Geldprobleme reden die beiden nicht 1 Sekunde.

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  • Hat die deutsche (Partei)Jugend noch was zu sagen?
    Ich glaube nicht.


    Die einzige Ausnahme waren die Julis, denen immerhin 17 von 93 Sitzen in der (vorerst?) letzten FDP-Bundestagsfraktion gehörten. Ansonsten gebe ich Dir recht: JU oder die Jusos haben politisch nichts zu melden. Sie dienen eher als Karrierenetzwerk und Türöffner für lukrative Verwaltungs- oder Forschungsjobs in der Partei oder parteinahen Instituten. Das ist m.E. auch der Hauptgrund für die Mitgliedschaft in den meisten Fällen. Die Leute, die wirklich eine politisch gestalterische Karriere anstreben dürften hingegen nur eine kleine Minderheit darstellen.


    So wurde aus einem ehemals rebellischen Juso-Vorsitzenden Gerd Schröder ein den Kapitalinteressen gebeugter Pionier des Neoliberalismus, der in den nur 7 Jahren seiner "sozialdemokratischen" Kanzlerschaft sich und die ehemaligen Werte seine Partei komplett verraten hat.


    Schröder ist bislang der einzige ehemalige Jusovorsitzende, der Ministerpräsident und sogar Bundeskanzler wurde und ist damit eine Ausnahmeerscheinung. Eher üblich sind m.E. Karriereverläufe wie der von Nahles, die erst nach jahrelangem Jusovorsitz einen vernünftigen Listenplatz und damit ein Bundestagsmandat bekam und dann nochmal 15 Jahre warten musste bis sie Bundesministerin wurde. Oder Missfelder, dem nach 12 Jahren JU-Vorsitz und 10 Jahren Bundestag bis zu seinem frühen Ableben kein höheres Amt zugesprochen wurde.


    In Österreich hingegen ist vor Kurzem einem 28jährigen Sebastian Kurz binnen zwei Jahren der Sprung vom JVP-Vorsitz direkt ins Außenministeramt gelungen. Aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel. :wink5:

  • Hat die deutsche (Partei)Jugend noch was zu sagen? […]

    Die Jugendorganisationen politischer Parteien sind gewissermaßen das Aufzuchtbecken der auf Parteilinie eingenordeten Nachwuchskader. Die Funktion, die junge Parteimitglieder vorrangig ausüben ist also nicht, die Parteilinie grundlegend zu ändern, sondern als Identifikationsfiguren für Jung- und Erstwähler herzuhalten - soweit ich mich erinnere, hattest gerade Du in einem anderen Thread dpch vehement dagegen Stellung bezogen, dass der Ortsvorsitzende der Jugendorganisation einer zu Wahlen zugelassenen Partei einen ortsansässigen Hotelier per Brief informierte, bei Veranstaltung eines Rednerauftritts einer rechtspopulistischen Partei zur Demonstration dagegen aufzurufen… besagter Linksparteivorsitzender soll kurz nach Veröffentlichung des Briefs gar eine Morddrohung erhalten haben.

  • Die Jugendorganisationen politischer Parteien sind gewissermaßen das Aufzuchtbecken der auf Parteilinie eingenordeten Nachwuchskader. Die Funktion, die junge Parteimitglieder vorrangig ausüben ist also nicht, die Parteilinie grundlegend zu ändern, sondern als Identifikationsfiguren für Jung- und Erstwähler herzuhalten - soweit ich mich erinnere, hattest gerade Du in einem anderen Thread dpch vehement dagegen Stellung bezogen, dass der Ortsvorsitzende der Jugendorganisation einer zu Wahlen zugelassenen Partei einen ortsansässigen Hotelier per Brief informierte, bei Veranstaltung eines Rednerauftritts einer rechtspopulistischen Partei zur Demonstration dagegen aufzurufen… besagter Linksparteivorsitzender soll kurz nach Veröffentlichung des Briefs gar eine Morddrohung erhalten haben.



    Du hast etwas mit der deutschen Parteijugend zentral gemeinam...


    ... du darfst 3 x raten, was das ist. :joker:

  • Die Jugendorganisationen politischer Parteien sind gewissermaßen das Aufzuchtbecken der auf Parteilinie eingenordeten Nachwuchskader. Die Funktion, die junge Parteimitglieder vorrangig ausüben ist also nicht, die Parteilinie grundlegend zu ändern, sondern als Identifikationsfiguren für Jung- und Erstwähler herzuhalten - soweit ich mich erinnere, hattest gerade Du in einem anderen Thread dpch vehement dagegen Stellung bezogen, dass der Ortsvorsitzende der Jugendorganisation einer zu Wahlen zugelassenen Partei einen ortsansässigen Hotelier per Brief informierte, bei Veranstaltung eines Rednerauftritts einer rechtspopulistischen Partei zur Demonstration dagegen aufzurufen… besagter Linksparteivorsitzender soll kurz nach Veröffentlichung des Briefs gar eine Morddrohung erhalten haben.


    Ich nehme meine Kritik an deinem Beitrag zuimnest in Teilen wieder zrück, denn bei nochmaligen Lesen konnte ich doch etwas Sustanzielles entdecken. (Dein vieles Hüh- und Hott macht es mir aber oft schwer, eine klare Linie in deinen Beiträgen zu erkennen).


    In meinem Beitrag, wo ich der Linken Idar-Oberstein ein nötigendes Verhalten unterstelle, war mir nicht bewusst, dass Herr Scneider der Ortsvorsitzende der Jugendorganisation der Linke wäre, in dem von mir zitierten Schreiben ist er als Vorsitzender des Ortverbandes Idar-Oberstein ausgewiesen:


    Zitat


    Aber wenn wir hier nun mal bei dem Thema sind,
    dann veröffentliche ich mein Erinnerungsschreiben vom 02.02.2016
    an den besagten Herrn Schneider, der in dem zitierten Schreiben m.E. ganz klar repressiv auftritt:



    So läuft hier wieder Politik: Demagogie, Verächtlichmachung des Gegners,
    Betrieb von Feindbildern, alles niedermachen was nicht dem feigen mainstream entspricht.


    Die Linke ist da eher zu 90% Opfer dieser Mist-Verhaltens,
    hier versucht sie in Idar-Oberstein den Spieß umzudrehen
    und die AfD so beschisen zu mobben, wie sonst die Like gemobbt wird.


    So gesehen sind die beiden Grüne-Jugend Spaßprinzen harmlos-
    aber politisch gesehen erbärmlich nichtssagend.
    De Zeit ist vorbei für Sandkasten.

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  • Ich nehme meine Kritik an deinem Beitrag zuimnest in Teilen wieder zrück […]

    War da Kritik? Ist mir gar nicht aufgefallen…

    […] In meinem Beitrag, wo ich der Linken Idar-Oberstein ein nötigendes Verhalten unterstelle, war mir nicht bewusst, dass Herr Scneider der Ortsvorsitzende der Jugendorganisation der Linke wäre […]

    Diese weitere Funktion Jens Schneiders hatte ich jedoch in dem anderen von Dir malträtierten Thread (mit Link belegt) angesprochen.

  • Sie dienen eher als Karrierenetzwerk und Türöffner für lukrative Verwaltungs- oder Forschungsjobs in der Partei oder parteinahen Instituten. Das ist m.E. auch der Hauptgrund für die Mitgliedschaft in den meisten Fällen. Die Leute, die wirklich eine politisch gestalterische Karriere anstreben dürften hingegen nur eine kleine Minderheit darstellen.

    :thumbsup:

  • Diese weitere Funktion Jens Schneiders hatte ich jedoch in dem anderen von Dir malträtierten Thread (mit Link belegt) angesprochen.


    Ist mir dann entgangen. Gut, wenn deine Ausage stimmt, dann ist der gute Herr Schneider also nicht nur Ortsvorsitzende, sondern nimmt zugleich auch Funktionen in der Jugendorganisation der Linke wahr. Dagegen spricht nichts, wogegen ich den reperessiv auftretenden und m.E. nötigende Stil seines Schreibens als diskussionswürdig sehe.Ich finde es als einen schlechten demokratischen Stil, wenn der AfD Möglichkeiten entzogen oder diese zumindest klar dabei behindert werden soll, parteipolitisch zu arbeiten. Demokraten sollen andere Möglichkeiten kennen und verwenden, um problematische politische Inhalte und Vorgehensweisen zu problematisieren und nötigenfalls zu bekämpfen.


    Die AfD arrogant auszugrenzen und mundtot machen zu wollen, ist ein schlechter demokratischer Stil und kann sich zudem strategisch als satter Rohrkrepierer erweisen. Menschen, die von der Realpolitik schwer enttäuscht sind, werden sich von Vertretern dieser aus ihrer Sicht miesen Realpolitik herzlich wenig sagen lassen, was politich korrekt wäre und was nicht. Die Linke kann zwar nicht als aktiver Teil dieser miesen Realpolitik gesehen werden, da sie politisch in Opposition zu dieser Politik tritt, aber die Anhänger von Pegida und AfD werden sich auch von der Linken wenig sagen lassen. Repression empfiehlt sich da nicht wo doch die Fans von Pegida und AfD Prepression genug gewöhnt sind. Jetzt gibt es endlich wenigstens mal öffentlichkeitswirksame Repression und das finden nicht wenige von den Betroffenen wie ich vermute richtig geil.


    So erleben wir aktuell die offensiv verdeutlichte Abwendung von der politischen Vertretung und bis dato gesellschaftlichen Normen wie Ãœberzeugungen - nur die für die Realpolitik verantwortlichen Volltrottel und deren Helfershelfer kapieren das entweder nicht oder wollen das nicht kapieren.


    Das gesamte AfD-Bashing kann somit Wasser auf die Mühlen der von der Realpolitik angepissten Menschen sein (und das sind nicht wenige). Jedes Jaulen aus der realpolitischen und medialen Ecke gibt den von der Politik enttäuschten Menschen das Gefühl von einer Ãœberwindung der bisherigen Ohnmacht unter der die meisten von ihnen schon lange leiden. Endlich jaulen aus der Sicht der Unterdrückten die feigen Idioten auf, unter deren Schrottpolitik oder unter deren asozialen gesellschaftlichen Verhalten man selber schon seit langem leidet - Unterdrückte zeigen ihren miesen Unterdrückern Kante und das hat zu allen Zeiten der Geschichte für die Unterdrückte eine betörende Wirkung gezeigt. Für die Unterdrücker knn es dann ganz schnell eng werden - ein letzter Appel die in dieem Beeih verammelte Blödheit zu überwinden.


    Auch wenn das politisch inkorrekte Verhalten per se noch nichts politisch bewirkt, betroffene Hunde bellen und wenn die bis dato maßlos ignorranten und unbetroffenen Scharlatane jaulen, bellen und hilflos mit ihren Vorderpfoten scharren und nebenher den Schanz einklemmen, dann tut das dem drangsalierten Ego der Frustrierten so richtig gut, dann verspüren die Ohnmächtigen Machtgefühle
    und endlich wird sogar in dieser weichgespülten Drecksrepublik klar, dass scheinbar nicht alles so rosig ist, wie uns das Mutti, ihre Hofschranzen, die Bussigesellschaft und die Lügenpresse weismachen wollen.


    Je mehr wegen den Zugewinnen der AfD gejault wird, umso mehr kann das in eeinen klassischen psychologichen Verstärkereffekt dazu bewegen sich noch mehr politisch unkorrekt zu verhalten. Wenn seriöser politischer Aktionismus nichts im Sinne der Betroffenen newirken kann, wenn nichtwählen, demonstrieren oder sich mit den Argen rumstreiten wenig gebracht hat, dann kann das politisch sehr unkorrekte Verhalten ener zunehmenden Masse für Wirbel in diesem Schlafstudio BRD sorgen und das tut vielen erst mal saugut. Die politiche Unkultur, die Deutschland seit der Wende betroffen hat liefert dem Mob das Futter für dessen Scharmacherei und wir dürften d in naher Zukunft noch deutlich mehr Stress von deren Seite erleben - Merkel & Co betteln geradewegs darum.


    Deswegen erscheint mir das Verhalten der Linken Idar-Oberstein als nur kurzsichtig gedacht. Ob das was mit dem Alter der Akteure zu tun hat, vermag ich nicht zu beurteilen. Grünen, CDU und SPD Akteure gehen da meist weniger repressiv und offensiv gegen die AfD vor, aber der grundlegende Denkfehler, sprich das Wegsehen von den Ursachen, ist bei denen 100%ig vorhanden.


    Um zum Thema zurück zu kommen:


    Obwohl viele junge Menschen im aktuellen Deutschland in Bildung, Ausbildung, Studium und erster Berufspraxis jede Menge traurige Erfahrungen erleben können und teils auch erleben müssen (Stichwort "Generation Praktikum") kommt von den Jugendorganisationen der Parteien laut meiner Wahrnehmung herzlich wenig zu dieser für junge Menschen (und nicht nur die) wesentlichen Problematik.


    De facto fällt eine politische Vertretung der Interessen junger Menschen in der Realpolitik einer älter werdenden Gesellschaft aus und das ist besonders für die Arbeit der Jugendorgansationen ein Armutszeugnis. Dafür liefert das verlinkte Video der Grünen Jugend Ba-Wü ein trauriges Beispiel:
    Anstatt sich den für jungen Menschen wirklich relevanten Themen anzunehmen, machen die beiden Protagonisten dieses Videos eine unpolitische Spaßbude auf, beacktern selber ernste Themen wie z.B. die Fluchtbewegungen in einer schon obszönen Seichtigkeit und sehen es angesichts der Landtagswahl als weltbewegendes Thema, dass sich Youngsters nch 22 Uhr noch Alk besorgen können.


    Das selbst wenn das kauftechnisch möglich ist, es sich empfieht dass für diesen Kaufvorgang nötige Kleingeld zu besitzen und dass das gerade für jüngere Menschen schwierig werden kann, wenn Eltern und Großeltern auf Grund der sozialen Herkunft nicht genügend Bares rüberwachsen lassen, wird nicht angesprochen. Dass es gerade für junge Menschen angesichts des desolaten deutschen Arbeitsmarktes schwer bis unmöglich ist, auskömmlich selber Geld zu verdienen, das kommt den beiden Protagonisten diees Videos nicht in den Sinn. Während die alten Nasen der Grünen dem Kapitalismus und damit der Verelendung vieler Menschen, gerade auch junger Menschen aus einfacheren sozialen Verhältnissen zuarbeiten, bespaßt sich die grüne Jugend Ba-Wü in ihrem trivialen audivisuellen Ballbad auf peinliche Weise und das ist einfach nicht mehr lustig und sagt viel über den Verfall der politischen Kultur in diesem Land aus. Leute, die angeblich Politik gesatlete wollen, melden sich schon in jungen Jahren von der sozialpolitischen Diskussion ab bzw. haben sich nie zu solch einer angemeldet. Dieser Nchwuchs scheint uf traurig - perfide Art als hervorragend geeignet, die aoziale Dreckspolitik der Altvorderen in der Partei in einigen Jahren fortzusetzen. Mir graut davor.

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  • Ist mir dann entgangen. Gut, wenn deine Ausage stimmt, dann ist der gute Herr Schneider also nicht nur Ortsvorsitzende[r] […]

    In Relation zur Ausführlichkeit Deiner "Antworten" ist dies jetzt aber ein relativ peinliches Eingeständnis… schließlich hatte ich wörtlich geschrieben: Der örtliche Vorsitzende der Linkspartei-Jugendorganisation […], worauf Du allerdings erstaunlicherweise nicht geantwortet hattest… und nein: Zum Protest gegen eine Wahlkampf- und (Werbe-) Veranstaltung mit Alexander Tassis, einem Bremer Bürgerschaftsabgeordneten, aufzurufen, ist keine Beschränkung von dessen Redefreiheit.

  • Zum Protest gegen eine Wahlkampf- und (Werbe-) Veranstaltung mit Alexander Tassis, einem Bremer Bürgerschaftsabgeordneten, aufzurufen, ist keine Beschränkung von dessen Redefreiheit.


    Protest ist ok - die Instrumentalisierung dieses Protestes um einen Gastwirt einzuschüchtern nicht.
    Protest ist eine zulässige Meinungsäusserung, wenn dieser alber dafür missbraucht wird um die Meinugnsäusserunge der AfD zu unterdrücken läuft da was m Grundsatz politisch falsch.


    Das feige Schweigen des Herrn Schneider zu meinen Schreiben wird nicht von ungefähr kommen,
    den dicken Max gegenüber dem Gastwirt spielen, dann aber gegenüber kritischen Abfragen zu solch einem m.E. nötigenden Verhalten kneifen spricht eher für feiges Maulheldentum denn für aufrechten Protest.

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  • Protest ist ok - die Instrumentalisierung dieses Protestes um einen Gastwirt einzuschüchtern nicht.

    Ist der Gastwirt politisch neutral, wird er zur Kenntnis nehmen, dass Gastvorstellungen rechtpopulistischer Demagogen von einem relativ aktiven Personenkreis der Einwohner Idar-Obersteins nicht klaglos hingenommen werden; ist der Gastwirt selbst heimlicher Anhänger der AfD, steht es ihm ja frei, den Saal zur Verfügung zu stellen; dass auf der Zufahrtstraße zum Hotel dann aber Gegenstimmen laut werden, muss er dann eben hinnehmen.

    […] Das feige Schweigen des Herrn Schneider zu meinen Schreiben wird nicht von ungefähr kommen […]

    Das "feige Schweigen" könnte der kurz vor dem Auftritt von Alexander Tassis bei der Linken eingegangenen Morddrohung gegen Herrn Schneider geschuldet sein; wie schade, dass Dir wahrscheinlich auch dieses Detail wieder entgangen ist, denn ich hatte in diesem Thread, in Beitrag #5 darauf hingewiesen…

  • Ist der Gastwirt politisch neutral, wird er zur Kenntnis nehmen, dass Gastvorstellungen rechtpopulistischer Demagogen von einem relativ aktiven Personenkreis der Einwohner Idar-Obersteins nicht klaglos hingenommen werden; ist der Gastwirt selbst heimlicher Anhänger der AfD, steht es ihm ja frei, den Saal zur Verfügung zu stellen; dass auf der Zufahrtstraße zum Hotel dann aber Gegenstimmen laut werden, muss er dann eben hinnehmen.


    Dein pseudoliberales Geschreibsel ist schon lustig. Ganz klar versuchen Schneider und die Linke Idar-Oberstein, den Gastwirt einzuschüchtern = wenn er den Veranstalter AfD die geplante Veranstaltungsmöglichkeit in seinem Hause nicht entzieht, dann soll er mir einer von den Linken Idar-Obersteins betriebenen Gegenveranstaltung rechnen, die wohl kaum einem Gastwirt- egal ob neutral oder rechts - lieb sein dürfte. Mit was der Gastwirt da so an Gegenaktion zu rechnen hätte, wird süffisant im Unklaren gehalten, aus Prinzip vermutlich. Der Gastwirt "darf" ruhig Ängste entwickeln, dass die Gegendemonstration möglicherweise in Krawall und Sachbeschädigung ausartet. Das nimmt Schneiders Schreibe unschwer zu erkennen entweder billigend oder vorsätzlich in Kauf
    und das ist en sehr ungesunder mieser politischer Stil. De facto pöbelt hier ein zumindest versuchter linker Mob gegen angebichen oder realen rechten Mob. Macht sich wenig überzeugend, wenn man politische Methoden in Frage stellt bzw. bekämpfen will, aber de facto gar nicht anders im Grundstz vorgeht.


    Ich erkenne deswegen in dieser Gegenaktion eher einen Missbrauch der Versammlungsfreiheit,
    denn mit dieser angekündigten "Demonstration" der Linken soll nicht nur eine zur AfD konträre Meinungsäusserung erfolgen, sondern geschäftsschädigende Elemente der mit der AfD zusammenarbeitenden Gastronomie zumindest in Kauf genommen werden. Das ist Repression und sonst nichts.


    Die AfD soll an der Ausübung ihrer politischen Arbeit behindert werden, ohne sich mt dieser auf der politischen Ebene auseinanerzusetzen. Die Argumentation Schneiders sehe ich zudem als eher sechit angelegt, er weist berechtigt auf die fatale politische Entwicklung der Gewaltzunahme, spricht auch noch m.E. berechtigt von enem rechten Mob, aber das war´s dann. De AfD soll keine Plattform geboten bekommen, damit verkennen Schneider und die Linke aber zumindest in diesem Schreiben die eigentliche Dimension des Problems: Der Mob wird sich seine Plattform schon holen, so oder so, egal ob mit oder ohne AfD. Es ist eher zu befürchten, dass das ohne die politische Auseinandersetzung mit der Afd sich der Mob seine Plattform noch viel unkontrollierter, spontaner, dynamischer und leider auch gewalttätiger suchen wird.


    Mit repressiven Elementen wird man den rechten Mob nicht beikommen, dazu dürfte bei dem der Kesseldruck schon viel zu weit im roten Bereich angelangt sein (was ich sehr gut nachvollziehen kann angesichts der verlogenen deutschen Ausbeuterpolitik) und die verbale Krafthuberei der Linken ist damit m.E. nicht nur undemokratisch, sondern auch strategisch für den Popo.


    Damit werden antifaschistische Exerzitien abgearbeitet, ohne den aktuellen faschistoiden Entwicklungstendenzen wirklich etwas politisch sinnvoll entgegen zu setzen = linke Krafthuberei gegen rechte Krafthuberei, die beide angreichert mit gegenseitigen poltischen Feindbildern und der mangelnden Bereitschaft sich die verbale Kontoverse zu liefern, dem allgemeinen Mob zu arbeiten. Wenn´s dumm läuft wie in der Weimarar Zeit schlagen sich Linke und Rechte gegenseitig auf´Maul, bekommen damit die eigentlichen sozialen Probleme, die den Mob anstacheln, nicht einen Deut gelöst und die Vollidioten, die für die die eigentlichen sozialen Probleme mit ihrer beschissenen Ausbeuterpolitik verantwortlich sind, machen sich dünne. Oder wienern sich öffentlich einen mit der Illusion, dass sie die gesellschaftliche Mitte und die Demokratie repräsentieren würden. Wohin solch ein Schwachsinn konequent führt, wenn dem nicht Einhalt geboten wrd, zeigt uns Weimar eindrücklich bzw. sollte uns das zeigen, wenn wir noch ein paar Zellen Denkapparat zwischen den Ohren uns eigen nennen.


    Zitat

    Das "feige Schweigen" könnte der kurz vor dem Auftritt von Alexander Tassis bei der Linken eingegangenen Morddrohung gegen Herrn Schneider geschuldet sein; wie schade, dass Dir wahrscheinlich auch dieses Detail wieder entgangen ist, denn ich hatte in diesem Thread, in Beitrag #5 darauf hingewiesen…


    Könnte, könnte, könnte...


    Es ist mir bekannt, wie gern du das Forum mit deinem angegoogelten Halbwissen und deinen kreativen Vermutungen bespaßen willst. Die oben benannte Vermutung kannst du dem Hasen geben, weder habe ich den Herrn Schneider Morddrohungen gesendet (was sich - wenn ich das gemacht hätte bei Nennung meines Klarnamens und meiner Adresse als Eigentor hätte erweisen können) noch war mir irgendwo daran gelegen den Herrn einzuschüchtern. Mich nervt es aber nur, wenn er und seine Linke das umgekehrt an die Adresse dieses Gastwirtes versuchen und das problematisiere ich dann bererchtigt.


    Den Sachverhalt hätte ich auch gerne bilateral mit Schneider und den Linken besprochen, nur da kommt von denen nichts. Ok, dann wird noch mal was von meiner Seite kommen, denn feiges Ausbremsen bzw. sich feige Ausbremsen lassen war noch nie mein Ding. Ich sehe nur das Verhalten der dortigen Linken als für deutsche Politik typisch:


    Wenn man sich mächtig sieht- auch durch Repression, dann versucht man das für sich zu nutzen, egal ob es ethisch verantwortbar ist oder nicht, wenn einem eine Handlung als zu anstrengend oder nicht unbedingt nötig erscheint, wird der Schwanz eingezogen. Demokratie sieht anders aus.

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  • […] Mit was der Gastwirt da so an Gegenaktion zu rechnen hätte, wird süffisant im Unklaren gehalten, aus Prinzip vermutlich. Der Gastwirt "darf" ruhig Ängste entwickeln, dass die Gegendemonstration möglicherweise in Krawall und Sachbeschädigung ausartet. […]

    Es ist schon beinahe phänomenal, in welcher Ausprägung Du Dich weigerst, die im Laufe der Diskussion längst veröffentlichten grundlegenden Informationen zur Kenntnis zu nehmen. Eine Demonstration gegen eine volksverhetzende Veranstaltung innerhalb der Räumlichkeiten des vom Gastwirt geführten Hotels wird sicher nicht in denselben Räumlichkeiten stattfinden, sondern erstens im öffentlichen Raum und zweitens entlang jener Straßenzüge, die behördlich zu diesem Zwecke freigegeben wurden… besagtes Hotel, im Ursprungsthread hatte ich Umgebungskarte und Anfahrtsweg bereits verlinkt, liegt außerhalb des Stadtgebietes, sein Name ist also kein Zufall, sondern ist der erhöhten Lage ebenso geschuldet wie dem Haupterwerbszweig der städtischen Bevölkerung - das Hotel lebt also von der prächtigen Aussicht und ist deswegen in wenig bebauter Landschaft angelegt worden - lediglich eine Zufahrtsstraße führt den Berg hinauf und weil jene einem Demonstrationszeug allenfalls einige Buntspechte als Publikum garantierte, wäre sie für eine politische Demonstration eher weniger geeignet.

    Einmal editiert, zuletzt von I'm a Substitute () aus folgendem Grund: ein fehlendes "t" nachgereicht

  • Es ist schon beinahe phänomenal, in welcher Ausprägung Du Dich weigerst, die im Laufe der Diskussion längst veröffentlichten grundlegenden Informationen zur Kenntnis zu nehmen. Eine Demonstration gegen eine volksverhetzende Veranstaltung innerhalb der Räumlichkeiten des vom Gastwirt geführten Hotels wird sicher nicht in denselben Räumlichkeiten stattfinden, sondern erstens im öffentlichen Raum und zweitens entlang jener Straßenzüge, die behördlich zu diesem Zwecke freigegeben wurden… besagtes Hotel, im Ursprungsthread hatte ich Umgebungskarte und Anfahrtsweg bereits verlinkt, liegt außerhalb des Stadtgebietes, sein Name ist also kein Zufall, sondern ist der erhöhten Lage ebenso geschuldet wie dem Haupterwerbszweig der städtischen Bevölkerung - das Hotel lebt also von der prächtigen Aussicht und ist deswegen in wenig bebauter Landschaft angelegt worden - lediglich eine Zufahrtsstraße führt den Berg hinauf und weil jene einem Demonstrationszeug allenfalls einige Buntspechte als Publikum garantierte, wäre sie für eine politische Demonstration eher weniger geeignet.


    Es ist nicht mehr nur beinahe beinahe phänomenal sodern schwer phänomenal, in welcher Ausprägung du Dich weigerst, die im Laufe der Diskussion längst veröffentlichten grundlegenden Aussagen deiner Diskussionspartner zur Kenntnis zu nehmen und mit diesern zu arbeiten. Ist nicht das erstemal, sondern macht eine Grundtendenz in deinem Diskussionsverhalten aus.


    Eine Demonstration gegen die Veranstaltung der Afd, welche die Linke in Idar-Oberstein und deine Person gerne als volksverhetzend empfinden dürfen, ist ein politischer Akt gegen den erst mal gar nichts spricht. Aber warum bindet der Herr Schneider seines Zeichens Ortsvorsitzender der Linken in Idar-Oberstein die Option einer gegendemonstration (deren Ausprägung er süffisant subtil offen hält)
    das so naseweis dem Herrn Gastwirt auf die Nase, innerhalb desse Räumlichkeiten die Veranstaltung der Afd stattfindet?


    3 mal darfst du raten, was er damit bezwckt du kleiner 9 mal Kluger.:)


    Ich hoffe Monsierur Schneider hat die beabsichtigte Gegendemonstration schon schön artig bei der örtlichen Ortspolizei angemeldet, so wie sich das für einen artigen Antifaschisten gehört, sonst käme seine Ansage der linlen gegendemonstration schnell einer Ansage des linken Mobs gegen die Afd gleich und das wäre nicht nur inkonsequent (wenn Herr schneider keinen Mob mah) sondern schon grenzwertig legal. Ganz so scheißliberal ist unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung dann doch nicht, um mit einer nichtangemeldeten Demonstration einen konessionierten Gast wrd ins Geschäft zu pfuschen!


    Juristisch bewegen sich Schneider und du raver Antifschist auf reichlich dünnem Eis und wenigstens monsieur Schneider scheint ds schon ein klein wenig kapiert zu haben, wenn der nun feige nicht auf meine kritischen Anfragen reagier = wer sich als aufrechter Demokrat im Recht fühlt muss nun kein intellektuelles Verschwindebussi machen wie Schneider.


    Sollen sie doch demonstrieren die Linken Vögel, wenn die nichts besseres zu tun haben (z.B. sich mal zu überlegen, warum die AfD solchen Zuspruch erfährt). Die dürfen gerne ihre Plakate hochhalten und sich den Arsch abfrieren, wähernd die AfD- Fuzzies den Berg hochfahren um ihrem Oberzampano zu lauschen. Jedem Tierchen sein Pläsierchen.


    Aber nein, in diesem bescheuerten Deutschland pissen sch die gesellchaftlichen Ränder lieber gegenseitig ans Bein und die von der Merkel- Scheißregierung gemobbte Linke (ich erinnere an den peinlichen von BT-Präsident Norbert Lammert anlässlich 25 jahren Mauerfall initierten Aufritt vom Wolf Biermann im Bundestag) erkennt nicht mehr den eigentlichen Gegner und die eigentlichen Verursacher von Sozialabbau, Lohndrückei und Zuwachs von Armut weltweit. Spießig lässt man den keinen Antifaschisten raus und verplempert seine Zeit in nutzlosen Grabenkriegen, die nur weiter die Konflikte anheizen


    Velleicht wollen die Linke und der Herr Schneider das,
    um das Schlafstudio Merkel endlich einmal gründlich aufzumischen?


    Wenn ja, der Schuß kann auch nach hinten losgehen.

    Einmal editiert, zuletzt von Kleinlok ()

  • […] Ich hoffe Monsierur Schneider hat die beabsichtigte Gegendemonstration schon schön artig bei der örtlichen Ortspolizei angemeldet, so wie sich das für einen artigen Antifaschisten gehört […]

    Dieser Alexander Tassis soll seinen Vortrag am 28. Januar unbehelligt in Idar-Oberstein gehalten haben, per Google ist keine (lokale) Zeitungsmeldung über Ausschreitungen bei einer gleichzeitigen Gegendemonstration zu finden. Trotzdem verwendest Du auffallend ähnliches Vokabular wie zum selben Vorfall die NPD-nahe Zeitung "Junge Freiheit", die ich jetzt hier nicht verlinken werde.

    […] Sollen sie doch demonstrieren die Linken Vögel, wenn die nichts besseres zu tun haben (z.B. sich mal zu überlegen, warum die AfD solchen Zuspruch erfährt). Die dürfen gerne ihre Plakate hochhalten und sich den Arsch abfrieren, wähernd die AfD- Fuzzies den Berg hochfahren um ihrem Oberzampano zu lauschen. Jedem Tierchen sein Pläsierchen. […]

    Bereits eine Woche vor Herrn Tassis Auftritt hat interessanterweise ein parteienübergreifendes Bündnis, dem sich auch Jusos und Grüne angeschlossen haben und das allem Anschein nach die FDP angestoßen hat, eine Mahnwache abgehalten. Auch jene verlief ohne Zwischenfälle. Dass jetzt gerade ein so vehementer und protestbriefchenschreibender Wutbürger wie Du anderen Leuten, die bei weit dringlicherem und gesamtgesellschaftlich relevantem Anlass zum (organisierten) Protest aufrufen, jenes Recht unterbinden will, ist bezeichnend.

  • Dieser Alexander Tassis soll seinen Vortrag am 28. Januar unbehelligt in Idar-Oberstein gehalten haben, per Google ist keine (lokale) Zeitungsmeldung über Ausschreitungen bei einer gleichzeitigen Gegendemonstration zu finden. Trotzdem verwendest Du auffallend ähnliches Vokabular wie zum selben Vorfall die NPD-nahe Zeitung "Junge Freiheit", die ich jetzt hier nicht verlinken werde.


    Es ist mir egal ob die Junge Freiheit ein ähnliches Vokabular wie meine Wenigkeit verwendet. ich suche mir meine Worte nach meinen Gutdünken aus und klopfe die nicht ängstlich auf Parallelen zu angeblich inkorrekten Magazinen ab.


    Wenn du irgendwas an meinen Worte auszusetzen hast, dann zitiere die (die sind nämlich nicht wegmoderiert worden, was mich darauf schließen lässt, dass die gar nicht so schlimm sein können, wie du kleiner Panikvogel die aufblasen willst) und lass dir auch wenn´s vielleicht schwer fallen sollte eine begründete Kritik einfallen, wenn du das nichts schaffst, erwarte nicht, dass ich deine Worte ernst nehmen kann.


    Ob die Gegendemonstration stattgefunden hat oder nicht war gehört nicht direkt zum Gegenstand meiner Kritik - wer lesen kann ist im Vorteil. Meine Kritik bezieht sich auf die nötigende Form des Ankündigung einer solch eventuellen Aktion, wobei der Charakter und das Ausmaß einer solchen Aktion subtil offen gehalten wurde um Ängste zu erzeugen. Das erinnert mich an die Fascho-light-Manier manch spinnerter Antifa-Affen, die die gleiche Kacke wie die Rechten machen, nur aus der anderen Ecke prügeln. Hooligans gegen Hooligans.


    Zitat

    Bereits eine Woche vor Herrn Tassis Auftritt hat interessanterweise ein parteienübergreifendes Bündnis, dem sich auch Jusos und Grüne angeschlossen haben und das allem Anschein nach die FDP angestoßen hat, eine Mahnwache abgehalten. Auch jene verlief ohne Zwischenfälle. Dass jetzt gerade ein so vehementer und protestbriefchenschreibender Wutbürger wie Du anderen Leuten, die bei weit dringlicherem und gesamtgesellschaftlich relevantem Anlass zum (organisierten) Protest aufrufen, jenes Recht unterbinden will, ist bezeichnend.


    Grandios: Unser Forentroll vergleicht mal wieder Birnen mit Äpfeln:


    Eine Mahnwache ist ok und ein demokratisches Zeichen,
    die subtile Androhung von Repression um eine nicht genehme Veranstaltung zu verhindern nicht.

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  • Es ist mir egal ob die Junge Freiheit ein ähnliches Vokabular wie meine Wenigkeit verwendet. ich suche mir meine Worte nach meinen Gutdünken aus und klopfe die nicht ängstlich auf Parallelen zu angeblich inkorrekten Magazinen ab. […]

    Wie der aufgeklärte und mündige Bürger eigentlich wissen sollte ist die "Junge Freiheit" kein Magazin, sondern eine Wochenzeitung.

    Ob die Gegendemonstration stattgefunden hat oder nicht war gehört nicht direkt zum Gegenstand meiner Kritik - […] Eine Mahnwache ist ok und ein demokratisches Zeichen, die subtile Androhung von Repression um eine nicht genehme Veranstaltung zu verhindern nicht.

    Aha. Eine allem Anschein nach nicht stattgefunden habende Gegendemonstration ist eine Repression gegen einen Hotelier… wenn die bedauernswerten Empfänger Deiner so zahlreichen Protestmails nicht, wie anzunehmen ist, schon eine Ahnung hätten, wie's um Dein politisch=gesellschaftliches Weltbild steht, müsste man's direkt durch Parallelveröffentlichung Deiner "Argumentation" in publikumswirksameren sozialen Medien wie Facebook größeren Kreisen bekanntgeben…

  • Wie der aufgeklärte und mündige Bürger eigentlich wissen sollte ist die "Junge Freiheit" kein Magazin, sondern eine Wochenzeitung.


    Deine Info sehe ich als weitgehend nutzloses Wissen, kann man wissen, muss man aber nicht wissen.
    Aber du darfst gerne in diesem Punkt recht behalten, wenn dir daran gelegen ist.


    Aha. Eine allem Anschein nach nicht stattgefunden habende Gegendemonstration ist eine Repression gegen einen Hotelier… wenn die bedauernswerten Empfänger Deiner so zahlreichen Protestmails nicht, wie anzunehmen ist, schon eine Ahnung hätten, wie's um Dein politisch=gesellschaftliches Weltbild steht, müsste man's direkt durch Parallelveröffentlichung Deiner "Argumentation" in publikumswirksameren sozialen Medien wie Facebook größeren Kreisen bekanntgeben…


    Tu dir keinen Zwang an, ich hätte mit solchen Veröffentlichungen kein Problem.
    Wer austeilt mus auch einstecken können und Transprenz ist fast immer gut.


    Wo ich ein Problem erkenne (das ich dir nun zum dritten male erzähle) ist das Verhalten von Herrn Schneider. Der setzt diese Gegenaktion schon im Vofeld unschwer erkennbar als repressives Element ein, unabhängig davon ob diese Aktion dann wirklich stattgefunden hat oder nicht.


    Vielleicht haben er und die Linke dieses Problem selber erkannt und deswegen von dieser Gegenaktion abgesehen (die Veranstaltung der AfD scheint ja wie angekündigt stattgefunden zu haben) oder aber vielleicht wäre eine solche Aktion mangels Masse sehr kümmelrich ausgefallen?


    Nicht jeder, der laut bellt, kann wirklich zubeißen.

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