Schwein(e) in den Landtag

  • Das kann man so nicht sagen. Es gibt den sogenannten Schweinezyklus, wo in Abständen ein Ãœberangebot auf dem Markt den Preis erheblich drückt. Die Exportbeschränkungen gegenüber Russland haben insbesondere bei Schlachtschwein, Geflügel und Milch die Erzeugerpreise erheblich einbrechen lassen und auch China importiert weniger infolge seiner Krise. Zudem bezieht der teurer verkaufende Metzger oder Fleischer seine Schweine auch vom Schlachthof, wenn er nicht selbst noch eine Schlachterei betreibt und selbst wenn er die Schweine vom Bauern kauft, sind es die gleichen Rassen oder Hybridschweine. Es sei denn, man kauft tatsächlich ungarische, französische oder spanische Weideschweine, die noch wenigstens über ein bis zwei Jahre leben durften, aber dann auch nur in Spezialgeschäften oder in der Direktvermarktung erhältlich sind und ein Mehrfaches kosten.


    Tatsächlich ist es so, dass der größte Teil der Verbraucher gar nicht mehr weiß, wie Fleisch eigentlich schmeckt. Sie wundern sich auch nicht mehr darüber, dass von 1 kg Fleisch im Topf am Ende nur noch die Hälfte zu sehen ist. Das Schlimmste daran ist, dass sie auch nicht darüber nachdenken. Sie kaufen es. Sie essen es. Und wie Kleinlok richtiger Weise schrieb: Das hinter dem Billigfleisch stehende Tierleid interessiert sie schon mal gar nicht. Das merkt man auch daran, dass es tatsächlich nicht wenige Kinder gibt, die nicht wissen, dass die in Plastik verpackten Billigschnitzel von einem Lebewesen namens Schwein stammen oder die Möhre eine Pflanze ist. Traurig, aber wahr.


    Ein Freund von mir züchtet seit ca. 40 Jahren Mangalitza-Schweine. Imposante Tiere. Hochintelligent. Sie leben bis zur Schlachtung nur im Freien einschließlich Nachwuchs. Wer sich ein Stück von solch einem Schwein mal gönnt, dem wird bewusst, welchen Mist er sonst verzehrt.

  • Jawoll...wenn ein Schweineschnitzel genauso schmeckt wie ein Putenschnitzel, dann kann irgendwas nicht stimmen...


    Und mit dem Wasser im Fleisch kann man auch keine Küche machen...


    Ich kauf meines vom Bauernhof im Bergischen...eigene Aufzucht und Schlachtung....alles nachvollziehbar und dementsprechen mehr als doppelt so teuer...


    Und wenn ich davon zwei brate, dann passen nicht, wenn sie fertig sind, nochmals zwei weitere in die Pfanne....:smilielol5:

  • Vielleicht war auch der Fredtitel falsch gewählt....und es sollte statt "Schweine in den Landtag" eher "Schweine im Landtag" heißen....


    Aber wer weiß das schon....

    Einmal editiert, zuletzt von techniker1 ()

  • Wenn man jetzt ernsthaft über das Threadtthema disktutieren würde, könnte man auch auf den Gedanken kommen, dass das befürchtete Schweinefleischaussterben in Schleswig-Holstein einen handfesten Hintergrund hat. Wenn man weiß, dass Schleswig-Holstein zu den fünf deutschen Bundesländern mit der höchsten Schweineproduktion gehört ...

  • ....................................Ein Freund von mir züchtet seit ca. 40 Jahren Mangalitza-Schweine. Imposante Tiere. Hochintelligent. Sie leben bis zur Schlachtung nur im Freien einschließlich Nachwuchs. Wer sich ein Stück von solch einem Schwein mal gönnt, dem wird bewusst, welchen Mist er sonst verzehrt.


    Normalerweise sind alle Schweine intelligente Tiere, allerdings können die meisten von ihnen innerhalb eines etwa 7 monatigen Lebens kaum davon Gebrauch machen. Weideschweine, wie die Mangalitza, leben eben anders! Artgerechte Haltung wäre das Mindeste, was man den Nutztieren gönnen sollte, nur dafür müssen eben gänzlich andere umfassendere Tierschutzgesetze erlassen werden.

  • ...und wem das nicht gefällt....es gibt sie noch, die "deutschen Speisekarten", wo du wirklich nur "deutsche Kost" darauf findest...


    ...ist zwar manchmal ein "Geheimtipp", aber es gibt sie noch....


    Ansonsten, die "schlesische oder pommer'sche Küche" ist auch nicht zu verachten...zwar sehr schwer, aber außerordentlich lecker....


    Hm, ich würde so gern mal wieder Königsberger Klopse essen.


    http://www.chefkoch.de/rezepte…Koenigsberger-Klopse.html