Deutsche Wirtschaftsethik?


  • Du sagst es. Ein Beispiel kann man derzeit gut in Brandenburg beobachten. Ich bin übrigens sehr gespannt, wie das ausgeht, ob die Verbraucher mit ihrer Initiative etwas erreichen.


    http://www.rbb-online.de/wirts…rarausschuss-protest.html

  • ......Jaja. Ich weiß. Schuld sind entweder die Eltern und ihre Erziehung oder der Staat oder die Unternehmen. Nur man selbst ist nie schuld an irgendetwas.


    Letztendlich ist das private wirtschaftliche Handeln genauso unethisch wie das unternehmerische oder staatliche. Das ist einfach so, und zwar genau aus denselben Gründen: aus finanziellen und aus Gleichgültigkeit.


    An dieser Stelle muss man m.E. sehr genau hinschauen und differenzieren.
    Wer aus finanziellen Gründen nur einen sehr geringen Entscheidungsspielraum hat, ob er seine Lebensmittel lieber beim Discounter oder beim Feinkost- oder Bioladen kauft, handelt wohl kaum unethisch.
    Diejenigen jedoch, die als Doppelverdiener mit zwei Akademikerjobs im SUV bei ALDI vorfahren, und sich das Auto mit Billigramsch vollstopfen, obwohl sie anders könnten, ihre 3 Flugreisen im Jahr nebenher finanzieren und jammern, dass nicht genug Geld übrig ist für das Elite-Internat ...... (kein Witz, die wohnen 2 Häuser neben uns)

  • An dieser Stelle muss man m.E. sehr genau hinschauen und differenzieren.
    Wer aus finanziellen Gründen nur einen sehr geringen Entscheidungsspielraum hat, ob ......



    Wir hatten das, glaube ich schon in einem Thread. Du hast natürlich recht, bei der Einkommenskala nach oben hat man teils die krassesten Auswüchse vor sich. Andererseits, hätte man trotz allen auch einen Spielraum bei einem schlanken Portemonaie. Vorrausetzung ist natürlich - und das sind wohl die Hauptkriterien - man hat ein Interesse an diesem Thema, man ist bereit eine persönliche Einkaufsethik umzusetzen und natürlich grundlegend, man hat überhaupt den Kopf für so etwas frei.
    Leider spielen dabei aber aber auch Gründe wie mangelndes Selbstbewusstsein und dadurch verquerste Auswüchse im Kaufverhalten eine Rolle....

  • Und weil der Personalbestand in Discountern weitaus höher ist als in einer traditionellen Bäckerei bedürfen die dortigen Beschäftigten keines Schutzes ihres Arbeitsplatzes und somit ihrer Existenz? Oder wie soll ich Deinen Einwurf verstehen? […]

    Einen generellen und ewig währenden Schutz des Arbeitsplatzes gibt es in der Tat nicht - selbst Beamte müssen notfalls eine dienstlich bedingte Versetzung hinnehmen, wenn die Behörde, in der sich ihr Arbeitsplatz befindet, durch Umstrukturierung entfällt oder verkleinert wird. Was - seit den Zeiten des Wirtschaftswunders und der mit ihm einhergehenden Vollbeschäftigung - in Deutschland in Vergessenheit geraten ist, ist die Tatsache, dass jeder Arbeitgeber auch ein unternehmerisches Risiko trägt - und wer daran festhält, eine Ware zu produzieren oder zu verkaufen, die nicht mehr marktgängig oder wenigstens nicht mehr konkurrenzfähig ist, wird über kurz oder lang sein Unternehmen schließen. Desgleichen, wenn sich kein Nachfolger findet, der die Leitung des Geschäfts zu übernehmen bereit ist. In jedem Falle verliert damit die Belegschaft ihre Arbeitplätze, so bedauerlich dies ist.

    […] Letztendlich ist das private wirtschaftliche Handeln genauso unethisch wie das unternehmerische oder staatliche. […]

    Aha. Dann wär's also die moralische Unfehlbarkeit, gar nicht zu handeln…

  • Emotionale "Argumentation" von schier kleinlo(c)kigem Charakter helfen in einer Diskussion auch selten weiter - wer sich über

    […] Doppelverdiener mit zwei Akademikerjobs im SUV […]

    ärgert, die

    […] bei ALDI vorfahren, und sich das Auto mit Billigramsch vollstopfen […]

    und dabei an seine leidigen Nachbarn denkt, welche ihm ansonsten deswegen aufgefallen sind, weil sie trotz dreier Flugreisen im Jahr

    […] jammern, dass nicht genug Geld übrig ist für das Elite-Internat […]

    - dann haben diese bösen, hinsichtlich ihres ökologischen Fußabdrucks auf zu großem Fuße lebenden Akademiker halt in Erinnerung, dass sie selbst Aufstiegschancen hatten, ohne dass die Eltern Schulgeld dafür aufbringen mussten, und erwarten, dass dergleichen auch heute doch eigentlich solidargemeinschaftlich finanzierbar sein müsste… wenn heute der Besuch einer Stadtteilschule bedeutet, dass ein Kind von vornherein chancenlos ist, auf dem Arbeitsmarkt einen reellen und existenzsichernden Platz zu finden, weil die Besetzung solcher Stellen durch "Headhunter" und über Beziehungen (etwa Alumni jenes Eliteinternats) erfolgt, dann ist das zwar ein ethisches Problem - aber nicht dasjenige elterlichen Fehlverhaltens. Ãœbrigens: Aldi, ob Nord, ob Süd, ist längst (seit Jahrzehnten!) dem Verdacht entwachsen, ein Ramschladen zu sein. Wer dieses Vorurteil noch hegt, ist irgendwie in den 60er Jahren stehengeblieben - was keine gute Basis darstellt, über heutige politische und gar sozialpolitische Themen zu diskutieren.

  • Einen generellen und ewig währenden Schutz des Arbeitsplatzes gibt es in der Tat nicht - selbst Beamte müssen notfalls eine dienstlich bedingte Versetzung hinnehmen, wenn die Behörde, in der sich ihr Arbeitsplatz befindet, durch Umstrukturierung entfällt oder verkleinert wird. Was - seit den Zeiten des Wirtschaftswunders und der mit ihm einhergehenden Vollbeschäftigung - in Deutschland in Vergessenheit geraten ist, ist die Tatsache, dass jeder Arbeitgeber auch ein unternehmerisches Risiko trägt - und wer daran festhält, eine Ware zu produzieren oder zu verkaufen, die nicht mehr marktgängig oder wenigstens nicht mehr konkurrenzfähig ist, wird über kurz oder lang sein Unternehmen schließen. Desgleichen, wenn sich kein Nachfolger findet, der die Leitung des Geschäfts zu übernehmen bereit ist. In jedem Falle verliert damit die Belegschaft ihre Arbeitplätze, so bedauerlich dies ist. Aha. Dann wär's also die moralische Unfehlbarkeit, gar nicht zu handeln…


    Nee, eben nicht. Wenn Du gnädiger Weise mal lesen würdest, was ich schreibe. Verantwortung jedes Einzelnen und so ... Jaja.

  • An dieser Stelle muss man m.E. sehr genau hinschauen und differenzieren.
    Wer aus finanziellen Gründen nur einen sehr geringen Entscheidungsspielraum hat, ob er seine Lebensmittel lieber beim Discounter oder beim Feinkost- oder Bioladen kauft, handelt wohl kaum unethisch.
    Diejenigen jedoch, die als Doppelverdiener mit zwei Akademikerjobs im SUV bei ALDI vorfahren, und sich das Auto mit Billigramsch vollstopfen, obwohl sie anders könnten, ihre 3 Flugreisen im Jahr nebenher finanzieren und jammern, dass nicht genug Geld übrig ist für das Elite-Internat ...... (kein Witz, die wohnen 2 Häuser neben uns)


    Das ist selbstverständlich richtig. Vielleicht kann man sich darauf einigen, dass jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten private wirtschaftliche Ethik leben kann - wenn er denn will.

  • Das ist selbstverständlich richtig. Vielleicht kann man sich darauf einigen, dass jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten private wirtschaftliche Ethik leben kann - wenn er denn will.


    Das ist der richtige Vorschlag, Zizou.

  • Das ist selbstverständlich richtig. Vielleicht kann man sich darauf einigen, dass jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten private wirtschaftliche Ethik leben kann - wenn er denn will.


    Und weil so viele nicht wollen, geht die Welt eben den Bach runter.....

  • Und weil so viele nicht wollen, geht die Welt eben den Bach runter.....


    die welt geht nicht den bach runter. die juckt das nicht einmal.
    "der mensch", als spezies, verzockt sein haus und seine existenz, das ist alles, was passiert.
    und dann geht das spiel mit neuen karten und anderen spielern von vorne los.
    "die welt"...., die hat zeit.

  • die welt geht nicht den bach runter. die juckt das nicht einmal.
    "der mensch", als spezies, verzockt sein haus und seine existenz, das ist alles, was passiert.
    und dann geht das spiel mit neuen karten und anderen spielern von vorne los.
    "die welt"...., die hat zeit.


    Ersetze es einfach durch "Menschenwelt", dann passt es.

  • Ersetze es einfach durch "Menschenwelt", dann passt es.


    selbst das scheint so nicht zu passen.
    es gibt die "menschenwelt" nicht in dieser homogenen form.
    die interessen und horizonte sind so unterschiedlich, dass sie sich kaum auf einen gemeinsamen nenner bekommen lassen. ich schätze dass 99% derjenigen, die heute not leiden und unterdrückt werden, sofort die plätze tauschen und selbst zum verschwender und unterdrücker werden würden, einfach, weil es geht.
    gib irgendeinem heute die macht etwas zu verändern, und er ändert nur seinen eigenen lebensstandard und die umstände von ein paar freunden und der famile. alle anderen können sehen, wo sie bleiben. tausche heute nord gegen süd und es bleibt alles beim alten - nur mit vertauschten positionen. das ist nach meiner einschätzung die traurige wahrheit.

    Einmal editiert, zuletzt von A0468 ()

  • selbst das scheint so nicht zu passen.
    es gibt die "menschenwelt" nicht in dieser homogenen form.
    die interessen und horizonte sind so unterschiedlich, dass sie sich kaum auf einen gemeinsamen nenner bekommen lassen. ich schätze dass 99% derjenigen, die heute not leiden und unterdrückt werden, sofort die plätze tauschen und selbst zum verschwender und unterdrücker werden würden, einfach, weil es geht.
    gib irgendeinem heute die macht etwas zu verändern, und er ändert nur seinen eigenen lebensstandard und die umstände von ein paar freunden und der famile. alle anderen können sehen, wo sie bleiben. tausche heute nord gegen süd und es bleibt alles beim alten - nur mit vertauschten positionen. das ist nach meiner einschätzung die traurige wahrheit.


    Das bezweifle ich doch gar nicht.

  • Ersetze es einfach durch "Menschenwelt", dann passt es.


    Die Menschenwelt? Auch die dreht sich weiter.Wie Prom geschrieben hat, die Karten werden neu ausgeteilt und das "Monopoly" faengt wieder von vorne an.

  • Die Menschenwelt? Auch die dreht sich weiter.Wie Prom geschrieben hat, die Karten werden neu ausgeteilt und das "Monopoly" faengt wieder von vorne an.


    Ohne Menschen? Klar hat Prom Recht, die Erde juckt es nicht, wenn wieder mal eine dominierende Spezies verschwindet, der Zeitraum, in dem Menschen sich auf dieser blauen Kugel tummeln ist im Vergleich mit der Ära der Dinos sogar lächerlich kurz. Besonders viel länger wird er bei weiterem Raubbau auch nicht werden.

  • (...)
    Besonders viel länger wird er bei weiterem Raubbau auch nicht werden.



    und das lese, höre und diskutiere ich bereits seit rund vierzig jahren. geändert hat sich im wesentlichen nichts, abgesehen davon, dass die raubbaumethoden effizienter geworden sind und sich die bevölkerungszahl verdoppelt hat, seit es die ersten kritischen beiträge zum exponentiellen wachstum und dessen folgen in die öffentliche aufmerksamkeit schafften.
    jeder weiss es, alle können sich die konsequenzen mehr oder weniger gut ausmalen, es wurden bücher geschrieben, genre-begründende filme gedreht, wissenschaftliche studien verfasst, milliarden für gipfelkonferenzen und studien vergeudet, alle denkbaren szenarien mittels computermodellen simuliert, programme für dies und das aufgelegt, studienfächer eingerichtet, immer neue populärwissenschaftliche bücher und beiträge in verschiedensten publikationsmedien platziert. und was ist dabei bis heute heraus gekommen?


    wenn sich die entwicklung nicht in den griff bekommen lässt, liegt es jedenfalls nicht daran, dass niemand weiss, worum es geht. wenn es aber nicht am fehlenden wissen liegt, an welchem stellrad soll noch gedreht werden, um die grundsätzliche richtungsänderung herbei zu führen? woran liegt es dann, dass nicht die notwendigen entscheidungen kommuniziert und getroffen werden?


    meine these ist, dass das hauptproblem darin begründet liegt, dass auf den entscheidersesseln zunehmend diejenigen sitzen, die in anderen jobs schnell und allgemein erkennbar ihren level der unfähigkeit längst erreicht hätten.
    in der politik und als erfüllungsgehilfen auf positionen, die nur partikularbefähigungen und schauspieltalent erfordern, können sie sich mit einer entsprechend angepassten fasssade durchmogeln und lassen dann die zeit für sich arbeiten. das peter-prinzip funktioniert bis hinein in die entscheider-ebenen.

    4 Mal editiert, zuletzt von A0468 ()

  • Das Peter-Prinzip ist eine Sache, die andere ist das absolute Unvermögen einzusehen, dass ständiges Wachstum, welches ja gepredigt wird wie Gottes Wort, zur Vernichtung der Ressourcen und am Ende zur Vernichtung der Menschheit führt. Der Einzelne sagt sich "scheiß drauf", nach mir die Sintflut und kauft sich alle 2-3 Jahre einen Neuwagen, hat in seiner Bude in jedem Zimmer einen Flatscreen und der Kaffeevollautomat hält den ganzen Tag das Wasser heiß, damit man ja nicht 2 Minuten warten muss auf seine Tasse schwarze Brühe.
    Schreibt jetzt jemand Energiesparbirnen vor und verbietet Glühlampen, wird gemeckert wegen Bevormundung.

  • Das Peter-Prinzip ist eine Sache, die andere ist das absolute Unvermögen einzusehen, dass ständiges Wachstum, welches ja gepredigt wird wie Gottes Wort, zur Vernichtung der Ressourcen und am Ende zur Vernichtung der Menschheit führt. Der Einzelne sagt sich "scheiß drauf", nach mir die Sintflut und kauft sich alle 2-3 Jahre einen Neuwagen, hat in seiner Bude in jedem Zimmer einen Flatscreen und der Kaffeevollautomat hält den ganzen Tag das Wasser heiß, damit man ja nicht 2 Minuten warten muss auf seine Tasse schwarze Brühe.
    Schreibt jetzt jemand Energiesparbirnen vor und verbietet Glühlampen, wird gemeckert wegen Bevormundung.


    Schon mal dran gedacht, dass man nur schütz und bewahrt (als normaler Mensch), was man persönlich kennt und schätzt? Alles andere hat nicht lange Bestand, weil es dem eigenen Erleben und dem eigenen Vorstellungsvermögen zu fremd ist.


    Banales Beispiel: Den Kindern wird in der Schule beigebracht, den Regenwald zu schützen, während der eigene Wald problemlos dem Einkaufzentrum weicht - oder der neuen Autobahn.


    So wird das nichts werden mit dem Schutz der Erde. Ohne Bezug zu ihr (und der beginnt zuhause) geht das nur mit viel Druck und ist nie dauerhaft.

  • ...
    So wird das nichts werden mit dem Schutz der Erde. Ohne Bezug zu ihr (und der beginnt zuhause) geht das nur mit viel Druck und ist nie dauerhaft.


    So richtig weit seid Ihr ja mit der deutschen Wirtschaftsethik nicht gekommen, wenn in dem Zusammenhang der deutsche Wald gerettet, der Müll sauber getrennt und vor der eigenen Haustür gekehrt wird. Wenn das alles ist, sehe ich da ein großes Potential in Deutschland, der Welt beizubringen wie ein braver, kritischer Konsument die Welt hübsch ordentlich verwaltet. Die deutsche Wirtschaftsethik wird also eher bei der Hausfrau angesiedelt, insbesondere bei der Schwäbischen würde ich ja sagen und somit nur hauswirtschaftlich zu betrachten. Das macht alles natürlich viel einfacher und übersichtlicher. Lassen wir marktradikale Ideologien, Effizienz und Wettbewerb beiseite, denn das ist die natürliche, sozusagen gottgewollte Umgebung des Hauswirtschaftlers und begeben wir uns unter den eigenen Horizont und die persönliche Umgebung.


    Da brauche ich auch nicht lange zu suchen um mich ordentlich aufzuregen, denn eine exakte Mülltrennung beherrschen nur die wenigsten Zeitgenossen. Während die beste Ehefrau von allen die Trennung von Müll und die Wiederverwertung von Plastiktüten organisatorisch auf die Spitze treibt, was innerhalb der Familie manchmal den Nervpegel in die Höhe treibt, trennen eine ganze reihe von Nachbarn höchst liederlich, bestellen regelmäßig Tiefkühlkost bei Bofrost und lassen die anliefern anstatt selbst zu kochen und außerdem haben fast alle zwei Autos, diese Wohlstandsmaden... ähhh... Unsere Familie hat, nunja... drei Autos, ein Motorrad und ein E-Bike, natürlich auch Fahrräder. Nein, das ist wirklich notwendig wenn mal alle gleichzeitig unterwegs sein müssen und jeder muss ja seinen Arbeitsplatz beziehungsweise den Ort der Ausbildung oder Beschäftigung erreichen. Nein, es gibt schon öffentliche Verkehrsmittel, aber die sind teuer, unbequem, langsam und nervig, als Notlösung vielleicht, aber sonst eher nicht. Unsere Heizung läuft seit 25 Jahren mit Öl, nein mir waren technische Lösungen mit Wärmetauscher und Solartechnik immer zu teuer und der Return of Invest immer viel zu langwierig und momentan freue ich mich darüber, dass das Tanken so billig ist. Sowohl bei den Fahrzeugen als auch beim Öltank im Keller. Das entlastet das Budget und man kann mehr für den Urlaub, nicht wahr ? ^^ :biggrin: :wink5:

  • Ich lebe auch nicht superkorrekt, bemüh mich aber nach Kräften.


    Davon ab würde mich aber schon immer noch interessieren, wie warum so einfach hingenommen wird - in der breiten Masse, denn es ist ja nicht breites Thema in der Öffentlichkeit - dass die Außenpolitik, die eigentlich ideal ausgerichtet sein sollte (neben aller Bodenhaftung in der Ralität) und unverhandelbare Werte vetreten sollte, im Hinblick auf die Anbahnung von Wirtschaftsprojekten diese ganz schnell vergißt, so dass sogar Menschenrechte auf einmal gar kein Thema sind .....