"Der" Islam und "der" Muslim - wider die Einfalt

  • Weil im Zusammenhang mit den Anschlägen in Brüssel grade wieder Thema war, dass "Der" Islam die Ursache sein könnte - was natürlich impliziert, dass es "DEN" Muslim und "DIE" Muslima gibt, möchte ich hier einen Thread starten, in dem reale Leute von realen Erfahrungen mit Muslimen berichten können, damit endlich ein differenziertes Bild entsteht. Ich kann es nicht mehr hören, dass


    "der Islam eine gefährliche fundmentalistische Bewegung ist, die pauschal die eigenen Frauen unterdrückt und fremde als Freiwild betrachtet."


    Wir haben in Deutschland eine größere muslimische Bevölkerungsgruppe, die nun Gefahr läuft, unter Generalverdacht gestellt zu werden. Das kann und darf es nicht sein.


    Ich arbeite für und mit Flüchtlingen. Ich kenne alleinreisende MInderjährige, die wie viele andere Jugendliche auch eine herausfordernde Zielgruppe sein können, ich kenne Männer und ich kenne Frauen und Kinder. Und sie sind so vielfältig wie wir auch. Es gibt Unsympathen, es gibt sehr sympathische Menschen und alles dazwischen.


    Wie wollen wir ihnen helfen, hier anzukommen, wenn wir sie von vorneherein in Schubladen stecken und uns nicht die Mühe machen, sie kennenzulernen?


  • Diese Gefahr ist sehr gross, dasss einmal mehr die Muslime unter Generalverdacht geraten, die Stimmung gegen Fluechtlinge und Migranten angeheizt wird.
    Das ist auch eines der Ziele der Terroristen, die auf schwere innenpolitische Auseinandersetzungen zwischen Nichtmuslime und Muslime setzen. Wir duerfen nicht in diese Falle tappen und muessen gemeinsam gegen diese anti-islamischen Moerder vorgehen., die sich anmassen, im Namen Gottes unschuldige Menschen toeten zu duerfen.


    Schubladendenken ist absolutes Gift.



  • Es arbeiten zu viele am Gegenteil dessen, was Du für richtig hältst.
    Deshalb glaube ich, dass Dein Ansinnen dauerhaft nur in Einzelfällen im rein privaten fruchten wird.

  • Diese Gefahr ist sehr gross, dasss einmal mehr die Muslime unter Generalverdacht geraten, die Stimmung gegen Fluechtlinge und Migranten angeheizt wird.
    Das ist auch eines der Ziele der Terroristen, die auf schwere innenpolitische Auseinandersetzungen zwischen Nichtmuslime und Muslime setzen. Wir duerfen nicht in diese Falle tappen und muessen gemeinsam gegen diese anti-islamischen Moerder vorgehen., die sich anmassen, im Namen Gottes unschuldige Menschen toeten zu duerfen.


    Schubladendenken ist absolutes Gift.



    Leider ist die Atmosphäre bereits "dank" der Pegidioten und AfDämelacks derart vergiftet, dass an diese engstirnigen Hetzer gegen Muslime gar nicht ranzukommen ist. Das Problem ist - wie immer - dass Menschen nun einmal die Schuld für eigene Misere nicht bei sich selbst suchen, sondern hierfür einen ausgucken, dem sie den "Schwarzen Peter" zuschieben können. Im dritten Reich mussten dafür die Juden herhalten. Waren diese doch meistens nicht unter dem "Prekariat" anzutreffen. Das erzeugte Neid nach dem Motto: Warum die, warum nicht ich/wir.... Wo dies doch UNSER Land ist. Wo wir doch was "Besseres" sind.....
    Nein, sie waren nichts "Besseres"! Genau so wie es heute diejenigen mit dem abgrundtiefen Hass auf den Lippen nicht sind, die nunmehr ihr Feindbild getauscht haben!


    Gerade wird wieder aufgrund der schlimmen Vorfälle in Brüssel ordentlich Stimmung gemacht. Hinweise darauf, dass es sich nicht gehört, Opfer dieses Terroraktes für solche Anti-Menschen!-Propaganda im speziellen zu instrumentalisieren, werden u.a. mit dem Hinweis erwidert, dass es solcher "Pseudo-Trauer-Threads" gar nicht bedürfe, so das "Dreckspack" (womit Flüchtlinge gemeint sind) gar nicht erst ins Land gelassen würden. Bei solchen Aussagen bin ich fassungslos.

  • Mir ist es völlig schnuppe, woran einer glaubt oder nicht glaubt, solange gegenseitiger Respekt und unsere Gesetze die Grundlage des Miteinanders sind. Dieses permanente Thematisieren von Religion, die meiner Meinung nach Privatsache ist, geht mir zunehmend auf den Keks. Und um es mal zu sagen, weil es ja hier um Flüchtlinge geht: Unter den Flüchtlingen sind auch sehr viele Christen. Die wiederum haben es in den meisten Unterkünften alles andere als leicht. Und zwar aufgrund ihrer muslimischen Mitbewohner. Das interessiert aber irgendwie keinen; es wird stets nur am Rande erwähnt. Wenn überhaupt. Auch Homosexuelle werden von religiösen Mitbewohnern schikaniert, diskriminiert und angegriffen. Juden sollten sich besser erst gar nicht zu erkennen geben. Aber das alles beherrschende Thema ist der "Islam". Warum eigentlich? Das Thema sollten doch unsere Gesetze sein als Basis unseres Zusammenlebens. Dazu gehört auch, dass jeder glauben kann, was er will oder nicht will.
    Ich finde es bedenklich, dass Religionen einen derartigen Stellenwert in der Öffentlichkeit und damit in unserer Gesellschaft erlangt haben. Irgendetwas läuft da schief. Vielleicht sollte man einfach damit beginnen, dass es zu allererst Menschen sind, die zu uns kommen und selbst nicht immer wieder betonen, dass es Muslime sind. Man kann sie auch Syrer, Iraker oder Afghanen nennen. Denn mit der Bezeichnung "Muslime", "Christen" oder "Juden" öffnet man bereits die erste Schublade, in die man diese Menschen dann auch steckt. Mit welcher Intention auch immer.

    4 Mal editiert, zuletzt von zizou ()


  • Wer sich zu einer Weltanschauung bekennt, steckt sich selbst in eine Schublade.
    Diese bestimmte Weltanschauungsgruppe macht aber nun einmal besonders viel Stress. Der Islam ist nach Schriftlage Klerikalfaschismus. Und der erste, der diese Religion missbraucht hat, war wahrscheinlich Mohammed persönlich. Man kann nur heilfroh sein, dass der Islam von den meisten Anhängern verbogen wird.
    Man kann sich ja mal durch das Sortiment wühlen, dass angeboten wird:

    • Besonders intensive Rechtspflege mit der Scharia
    • Steuerklassen auf der Basis von Weltanschauungen
    • gestufte Weltanschauungen so a la Dar al Islam (gut), Buchreligionen (geht so), Rest (kotz)
    • religiöses diesseitiges Strafrecht mit Todesstrafe, für all diejenigen, denen Zweifel kommen ob des Propheten
    • Kriegsherr als Religionsstifter


    Gefällt mir nicht.
    Weit weniger als Sozis, die mag ich auch nicht, aber ich differenziere auch was ich nicht mag.


    Gruß
    Verbalwalze

  • wer ist wir?


    "Das" Volk :wink5:


    Quatsch beiseite: Die Menschen, die in Deutschland leben und zu deren Gemeinschaft die neuen dazustoßen.


    Vielleicht sollte man einfach damit beginnen, dass es zu allererst Menschen sind, die zu uns kommen und selbst nicht immer wieder betonen, dass es Muslime sind. Man kann sie auch Syrer, Iraker oder Afghanen nennen. Denn mit der Bezeichnung "Muslime", "Christen" oder "Juden" öffnet man bereits die erste Schublade, in die man diese Menschen dann auch steckt. Mit welcher Intention auch immer.


    Das wäöre sehr hilfreich. Toleranz kann man nicht vermitteln, man muss sie vorleben und ggf. durchsetzen.


    Kleines Beispile (fern der Religion): Ich will mit Irakern und Syrern einkaufen fahren, der 14-jährige setzt sich selbstbewusst auf den Beifahrersitz, die anderen Söhne auf die Rückbank, die zwei Frauen quetschen sich auf die Notsitze ganz hinten. Ich bin nicht weggefahren, bevor nicht "umgeschichtet" war und hab auch erklärt, warum.

  • Auch ich schreibe "wider die Einfalt", dass es "den Islam" nicht gäbe.


    Der Islam besteht aus Koran, Sunna und Ahadithen.


    >„Im Islam wurde das arabische Wort „sunna“ zum Inbegriff dessen, wie der Prophet Mohammed, der Gesandte Allahs sein Leben lebte. Die Sunna ist die zweite Quelle der islamischen Rechtssprechung, der Koran ist die erste. Beide sind unentbehrlich, man kann den Islam nicht praktizieren, ohne sie beide zu konsultieren. Das arabische Wort „hadith“ (Plural: „ahadith“) ist dem Wort sunna sehr ähnlich aber nicht identisch. Ein hadith ist eine Erzählung über das Leben des Propheten oder darüber was er für richtig befunden hat … Die explosionsartige Ausbreitung des islam im 7. und 8. Jahrhundert konfrontierte die islamischen Gelehrten mit einer drängenden Aufgabe: Es galt, das Wissen über die sunna des Propheten zu bewahren. So entstand die wissenschaftliche Auswertung des ahadith …“ Ãœbersetzung aus der Einführung zum Kapitel „sunna and hadith“
    Quelle: http://msawest.net/islam/76-sunna-and-hadith

    1. Begriff


    Wie in der oben zitierten Einführung in das Kapitel „sunna und hadith“ erläutert wurde, ist neben dem Koran die Prophetentradition die zweite Quelle des islamischen Dogmas. Der Islam leitet seine Gebote und sein Gesetz (scharia) nicht nur aus dem Koran ab sondern eben auch aus der sunna, bzw. den ahadith, d.h. aus den Erzählungen über das Leben Mohammeds. (Eine einzelne Erzählung ist ein hadith). Die Art und Weise, wie Mohammed inmitten seiner Gemeinde lebte und seine Pflichten als beispielhafter Muslim erfüllte, wie er die Gläubigen auf den Wegen Gottes führte und die erforderlichen Regeln festlegte – all das verdeutlicht seinen Weg (sunna). Das Leben des Propheten hat also für gläubige Muslime absoluten Vorbildcharakter, jede seiner Handlungen ist göttlich inspiriert.


    Wie im Kapitel
    â–º Mohameds Handlungen sind von Allah göttlich legitimiert
    dargelegt wird, sind alle Taten und Anweisungen des Propheten unhinterfragt und unhinterfragbar.
    â–º Die Unabänderlichkeit der Heilsbotschaft Allahs


    http://derprophet.info/inhalt/…20Heilsbotschaft%20AllahsDie Zeugnisse über des Propheten Leben wurden jahrzehntelang mündlich tradiert, bevor man sie schließlich, 150 bis 200 Jahre nach Mohammeds Tod, in schriftlicher Form niederlegte. Das als beispielhaft angesehene Leben des Propheten ist in hunderten von Erzählungen und Berichten (ahadith) dokumentiert und in mehreren Sammlungen authentischer Traditionen (al-Dschami’as-sahih) zusammengefasst. Bei der Kompilation dieser Berichte beriefen sich die Textsammler auf so genannte Ãœberlieferungsketten (isnad) der Gewährsleute. Eine solche Ãœberlieferungskette kann man sich etwa so vorstellen:


    „So hat mir A erzählt, B habe von seinem Großvater berichtet, daß er von seinem Onkel C vernommen habe, wie dieser D zugehört habe als er folgende Frage an Aischa gestellt habe: „Was hat der Prophet Allahs denn gerne gegessen?“ und diese geantwortet habe: „Wahrlich ich sage dir, er mochte kandierte Früchte und Honig, und ganz besonders hat er Kürbis gemocht.“ Die wichtigsten Sammlungen, die auch in dieser Arbeit verwendet werden sind nach ihren Autoren benannt:



    • Sahih Bukhari (geboren: 810 gestorben: 870)

    • Sahih Muslim (geboren: 821 gestorben: 875)<


    http://derprophet.info/inhalt/sunna-hadith-htm/


    Dass viele Türken den Islam nicht so streng auslegen, liegt an Atatürk, m. E. Inzwischen hat die Türkei unter Erdogan jedoch wieder den Rückwärtsgang eingelegt und wird islamisiert.


    Mir tun Flüchtlinge, die Schlimmes erlebt haben, auch leid. Für Deutschland und andere europäische Länder ist dies jedoch eine islamische Invasion, die wir noch bitter bereuen werden.


    An den vielen kriminellen Vorfällen kann man da schon viel ablesen, vor allem am Terror, und es wird auch in Deutschland krachen, denn "der Islam" muss auf der ganzen Welt installiert werden. ISIS und vorher Al-Kaida arbeiten sich daher von allen Seiten heran, um ein weltweites Kalifat zu etablieren.


    Sorry, aber unwidersprochen kann das ständige Lamentieren der Linken und Grünen nicht stehen bleiben.

  • "Das" Volk :wink5:


    Quatsch beiseite: Die Menschen, die in Deutschland leben und zu deren Gemeinschaft die neuen dazustoßen.


    dazu zählen auch die muslime in deutschland, u.a. deren moscheen, vereine und dachverbände. da kommt mir einfach zu wenig und die bringschuld ist erheblich; dafür ist das geheule umso größer. ein wir aus diesen kreisen kann ich erst dann sehen und würdigen, wenn klare worte und taten folgen.


    klare worte zu der rolle der frau, keine diskriminierung von andersgläubigen klare worte zu terroristen und klares bekenntnis zu dem staat in dem wir leben.


    wenn man bedenkt, wie viele senioren und menschen ohne tätigkeit den ganzen tag in der moschee sitzen, in teehäusern abhängen und dumm löcher in die luft gucken, scheint mir das ein gewaltiges potenztial an menschen zu sein, die sich (auch sprachlich und fachlich) in die flüchtlingsarbeit einbringen könnten.

  • dazu zählen auch die muslime in deutschland, u.a. deren moscheen, vereine und dachverbände. da kommt mir einfach zu wenig und die bringschuld ist erheblich; dafür ist das geheule umso größer. ein wir aus diesen kreisen kann ich erst dann sehen und würdigen, wenn klare worte und taten folgen.


    klare worte zu der rolle der frau, keine diskriminierung von andersgläubigen klare worte zu terroristen und klares bekenntnis zu dem staat in dem wir leben.


    wenn man bedenkt, wie viele senioren und menschen ohne tätigkeit den ganzen tag in der moschee sitzen, in teehäusern abhängen und dumm löcher in die luft gucken, scheint mir das ein gewaltiges potenztial an menschen zu sein, die sich (auch sprachlich und fachlich) in die flüchtlingsarbeit einbringen könnten.


    Da sagst Du was und hast meine vollste Zustimmung. Ich schrieb ja schon im Brüsselthread, dass mir die Muslime in Bezug auf klare Bekenntnisse zum islamistischen Terror zu still sind. Zu unsichtbar. Und das gilt auch für ihren Umgang mit den Flüchtlingen. Ich habe in Berlin bisher nur sehr wenige muslimische ehrenamtliche Helfer kennengelernt. Aber woran liegt es, dass sie derart wenig Solidarität und Interesse an den Flüchtlingen zeigen?

  • ...Aber woran liegt es, dass sie derart wenig Solidarität und Interesse an den Flüchtlingen zeigen?


    Mit Blick auf den IS würde mir als Grund einfallen, dass sehr wahrscheinlich viele der hier lebenden Muslime noch Familien in Gebieten haben, wo der IS leichter Zugriff hat als in Europa.

  • dazu zählen auch die muslime in deutschland, u.a. deren moscheen, vereine und dachverbände. da kommt mir einfach zu wenig und die bringschuld ist erheblich; dafür ist das geheule umso größer. ein wir aus diesen kreisen kann ich erst dann sehen und würdigen, wenn klare worte und taten folgen.


    klare worte zu der rolle der frau, keine diskriminierung von andersgläubigen klare worte zu terroristen und klares bekenntnis zu dem staat in dem wir leben.


    wenn man bedenkt, wie viele senioren und menschen ohne tätigkeit den ganzen tag in der moschee sitzen, in teehäusern abhängen und dumm löcher in die luft gucken, scheint mir das ein gewaltiges potenztial an menschen zu sein, die sich (auch sprachlich und fachlich) in die flüchtlingsarbeit einbringen könnten.


    Ich stimme Dir rundum zu, ich glaube aber auch, dass sich im Moment etwas bewegt. Ich hatte in letzter Zeit Kontakt zum Deutschan Islamrat und dem Zentralrat der Muslime wegen einer möglichen Kooperation: Beide haben offen zugegeben, dass die die Flüchtlinge "verpennt" haben. Bei beiden bin ich mit meinem Anliegen auf offene Ohren gestoßen.


    Die ganze Muslime, die man nützen könnte: Ich hätte soooooooo viele Aufagen speziell für solche Menschen: Bei mir kann sich jeder melden, der Interesse hat (aber nicht unbedingt in Köln lebt).


    Das Ankommen in unserer Gesellschaft ist für die Menschen, die derzeit kommen, schwer, weil wir sehr anders leben als sie. Hier sind miuttersprachliche Helfer, die schon länger hier sind, nicht zu toppen.

  • Ich stimme Dir rundum zu, ich glaube aber auch, dass sich im Moment etwas bewegt. Ich hatte in letzter Zeit Kontakt zum Deutschan Islamrat und dem Zentralrat der Muslime wegen einer möglichen Kooperation: Beide haben offen zugegeben, dass die die Flüchtlinge "verpennt" haben. Bei beiden bin ich mit meinem Anliegen auf offene Ohren gestoßen.


    als "grenzgänger" zwischen den kulturen habe ich andere erfahrungen gesammelt. auf der einen seite sehe ich deutsche freunde und bekannte, die sich hände und füße ausreissen, um flüchtlingen zu helfen oder damit beschäftigt sind dem rechten mob paroli zu bieten und auf der anderen seite meine landsleute und "glaubensbrüder" und deren organisationen, die ihre internen probleme mit einem "haben wir verpennt" abwedeln....


    die internen probleme in denen von dir genannten organisationen sind doch hinlänglich bekannt; man ist sich untereinander nicht grün. solidarität/ initiative mit anderen kann man nur bekunden/ergreifen, wenn man eine gemeinsame marschroute formulieren kann.


    wenn ich es mal etwas makaberer formulieren darf, habe ich den eindruck das viele in deutschland lebende und einigermassen integrierte muslime einfach nur froh sind, dass durch den "zufluss einer neuen, polarisierenden bevölkerungsgruppe" sie aus dem blickfeld verschwinden und nicht mehr am ende der diskriminierungskette stehen...diese sich phlegmatisch wegduckenden menschen wirst du mit den o.g. verbänden nicht mobilisieren können....

    2 Mal editiert, zuletzt von theinsider ()

  • Diese Gefahr ist sehr gross, dasss einmal mehr die Muslime unter Generalverdacht geraten,...


    Dieser Generalverdacht, der leider pauschal diskreditiert wird, ist durch und durch berechtigt und notwendig. Der Terror kommt aus dem Herzen des Islam. Den "wahren" Islam findet man nicht in den Sonntagsreden PR-geschulter Teilnehmer irgendwelcher Islamkonferenzen sondern vielmehr, wenn auch unterschiedlich stark geprägt, in jedem Muslim, der tatsächlich an diesen gefährlichen Unfug glaubt.


    Viele Muslime wollen dies nicht wahr haben, aber der Hass und der Terror kommt direkt aus dem Koran. Er richtet sich gegen jeden "Ungläubigen", jeden aufgeklärten westlichen Menschen, Demokraten, Wissenschaftler, jede Frau, die es wagt, erhobenen Hauptes und unverschleiert ihre Gleichberechtigung zu fordern.


    Die Verantwortung für Terror, Gewalt und Unterdrückung liegt bei jedem einzelnen Muslim, der die Augen vor diesen Tatsachen verschließt. Vor der Frage, ob der Islam wirklich kompatibel ist mit hoch entwickelten demokratischen Zivilisationen, verschließen die meisten Muslime die Augen oder erschöpfen sich in inhaltsleerer und antrainierter Apologetik.


    Seit Jahrhunderten ist bekannt, dass der Islam ein barbarisches Kontrollystem mit weltweitem Herrschaftsanspruch ist. Heute zahlen alle Muslime den Preis für ihre Versäumnisse, dies nicht bekämpft zu haben, nicht erkannt zu haben, dass der Islam sie mehr und mehr der Fähigkeit beraubt, mit einem Zeitalter der Moderne zu kommunizieren. Ein angeborenes Gefühl der Minderwertigkeit gegenüber dem Westen, gefördert durch eine skrupellose Politik der Ausbeutung durch westliche Staaten beschleunigt den moralisch-geistigen Verfall des Islam und führt uns nach Brüssel, Paris, Boston und wer weiß wohin noch.

  • (..)
    klare worte zu der rolle der frau, keine diskriminierung von andersgläubigen klare worte zu terroristen und klares bekenntnis zu dem staat in dem wir leben.


    wenn man bedenkt, wie viele senioren und menschen ohne tätigkeit den ganzen tag in der moschee sitzen, in teehäusern abhängen und dumm löcher in die luft gucken, scheint mir das ein gewaltiges potenztial an menschen zu sein, die sich (auch sprachlich und fachlich) in die flüchtlingsarbeit einbringen könnten.


    Jep, aber ergänzend: viele, die ich kenne, machen es; nur sind das vorwiegend junge Leute, Oberstufenschüler*innen oder Studierende, die sich ehrenamtlich engagieren. Bei Älteren verhält sich das so, dass sie, wenn sie in der Flüchtlingsarbeit aktiv sind, ohnehin bereits auf sozialpädagogischen Stellen in der Migrantenberatung o.ä. tätig sind, als Dolmetscher fürs BaMF arbeiten oder ähnliches.


    Andere, die interessiert sind und theoretisch andocken könnten (da komme ich auf Deinen Punkt), werden zumindest hier am Ort gar nicht erst eingestellt, weil (und jetzt kommst Du): die Betreuung der Flüchtlinge in sämtlichen Gemeinschaftsunterkünften zentral in Händen der Diakonie liegt, die als Einstellungsvoraussetzung auf christlichen Hintergrund pocht. Finde ich kurzsichtig und engstirnig, zumal die Diakonie ohnehin an Personalmangel krankt, aber so läuft es hier. Guten Morgen.

    2 Mal editiert, zuletzt von A0067 () aus folgendem Grund: wort vergessen

  • = Koran, Sunna/Ahadith.


    Zafer Senocak hat dies Buch geschrieben: "Der Terror kommt aus dem Herzen des Islam".


    Ich kenne das Buch und diese Zeile ist mir direkt im Gedächtnis geblieben. Danke für die Ergänzung.

  • […] Zafer Senocak hat dies Buch geschrieben: "Der Terror kommt aus dem Herzen des Islam".

    Schade - wer jetzt Interesse hätte, nach diesem Buch zu suchen, würde es weder im Internet noch im Buchhandel finden; der Titel lautet nämlich "Das Land hinter den Buchstaben" und ist im Babel-Verlag, München (nicht zu verwechseln mit dem Babel-Verlag Fuchstal, der eher auf Lyrik spezialisiert ist) erschienen, dessen Bücher sowieso praktisch nirgendwo vorrätig gehalten werden. Als Sabel Senocak sein eigenes Büchlein der allgemeinen "islamkritischen" Stimmungslage zur moralischen Unterstützung in der WELT anpreisen durfte, überschrieb er seinen Artikel allerdings mit den Worten: "Der Terror kommt aus dem Herzen des Islam".


  • Man kann nur heilfroh sein, dass der Islam von den meisten Anhängern verbogen wird.


    Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass oft diejenigen Muslime, die den Islam tolerant und weltoffen leben, offensichtlich nicht als "echte" Muslime anerkannt werden! Wer den Islam konservativ, traditionell, patriarchalisch auslegt oder gar ein Terrorist ist, scheint vielen Kritikern dagegen irgendwie "authentischer" zu sein, ein wahrhaftiger Muslim, so, wie Muslime eben zu sein haben, um mit Recht als solche bezeichnet zu werden und gefälligst alle Klischees zu bedienen.
    Das Dilemma, das sich daraus ergibt, ist, dass Muslimen so letztlich jede Chance genommen wird, ihre Religion weiterzuentwickeln und zu öffnen: Ist ein Muslim hinreichend verbohrt und fanatisch, erfüllt er die Erwartungen, ist er jedoch anders, dann gilt er plötzlich nicht mehr als "richtiger" Muslim. Jeder Muslim, der versucht, seine Religion weiterzubringen, wird allein dadurch zu einem "unechten" Muslim.


    Wenn der Islam von seinen Anhängern "verbogen" wird, dann heißt das doch, dass er sich mit ihnen verändert. Dann gibt es aber offensichtlich einen Islam der nicht zu ist, wie die Hardliner ihn gerne hätten. Wir täten gut daran, diesen Zweig des Islams - als wünschenswertes Vorbild für andere Muslime - zu "unterstützen", statt seine "Echtheit" in Zweifel zu ziehen.


    Ist das Christentum deiner Meinung nach auf dem Weg vom Alten zum Neuen Testament "verbogen" worden oder hat es sich weiterentwickelt?