Auslandsreisen können gefährlich sein

  • […] Hat irgendwer daran gedacht,deswegen den Autoverkehr zu verbieten? […]

    Solche Vorschläge sind - zumal in Onlineforen - haufenweise geäußert worden…

  • So lächerlich, wie Sie die Umsicht eines Users hier verwerfen wollen, ist das aber sicher nicht. […]

    Die Dinosaurier hatten weder Autos noch Flugzeuge - und sie sind trotzdem ausgestorben… angeblich ist jetzt nicht mal mehr der Meteoriteneinschlag schuld daran - wahrscheinlich haben die Saurier zu viel Fleisch gefressen oder geraucht.

  • In Deutschland gibt es derzeit regelmäßig Evakuierungen wegen Anschlagsgefahr.
    Nur steht das nicht in der Zeitung oder kommt in der Tagesschau.


    Natürlich gibt es diese Evakuierungen. Bei uns so ca. 1 bis 2 mal im Monat. In einer Gegend, wo man eigentlich Geld für bekommen müsste, das alte Empfangsgebäude zu entsorgen... Meist wird kein großes Gewese drum gemacht, die Sache als nicht ernsthaft eingestuft und händisch ohne großes Gedöhns geregelt. Das wird auch mal gründlich schiefgehen, sicher. Berufsrisiko. Auf Flughäfen oder in größeren Bahnhöfen geht man da natürlich anders ran.


    Aber hier ging es ja um Auslandsreisen. Sicher wird der Eifelturm nicht gesprengt werden, wenn ich da gerade ein Selfi mache. Genauso wenig wie ein Tsunami das süddeutsche Atomkraftwerk überrollen wird (kleine Anleihe bei Fleischhauer). Trotzdem gibt es Menschen, die Angst vor dem einen oder anderen Sachverhalt haben sollen, mehr wohl vor letzterem.


    Fakt ist, es gibt immer mehr Gebiete auf der Welt mit Krieg, Bürgerkrieg oder ähnlichen Verhältnissen. Dort hinzufahren, erhöht die Chance des sozialverträglichen Ablebens enorm. Oder wer macht Urlaub in der Ostukraine, in Syrien, Tschetschenien oder im Kaukasus?


    Fakt ist, die allgemeine Kriminalität in Großstädten und deren Nähe explodiert, auch in Europa. Alle weitgereisten Menschen, die ich so kenne, und das sind etliche, haben u.a. Großstädte wie die Pest gemieden, haben nie länger als eine Nacht an einer Stelle verweilt und für gute Kontakte zu örtlichen Behörden oder Würdenträgern gesorgt. Weil sie irrationale Angst hatten? Wohl eher nicht...


  • Fakt ist, es gibt immer mehr Gebiete auf der Welt mit Krieg, Bürgerkrieg oder ähnlichen Verhältnissen. Dort hinzufahren, erhöht die Chance des sozialverträglichen Ablebens enorm.


    es geht auch ohne krieg...die chancen bei einem verkehrsunfall verletzt oder getötet zu werden, ist in thailand, je nach region, 30-40 mal höher als in deutschland....von der häufigkeit sackratten zu kriegen, spreche ich erst garnicht :smile:


  • Fakt ist, die allgemeine Kriminalität in Großstädten und deren Nähe explodiert, auch in Europa. Alle weitgereisten Menschen, die ich so kenne, und das sind etliche, haben u.a. Großstädte wie die Pest gemieden, haben nie länger als eine Nacht an einer Stelle verweilt und für gute Kontakte zu örtlichen Behörden oder Würdenträgern gesorgt. Weil sie irrationale Angst hatten? Wohl eher nicht...


    Jessas. Ich gehe mal nicht davon aus, dass sie Afghanistan, Jemen, Mexico oder z.B. auch Brasilien durchquert haben, oder?

    Einmal editiert, zuletzt von A0067 () aus folgendem Grund: /

  • Jessas. Ich gehe mal nicht davon aus, dass sie Afghanistan, Jemen, Mexico oder z.B. auch Brasilien durchquert haben, oder?


    Und wenn auch. Ich fühle mich in Sachsen und Co. wesentlicher unsicherer als dort wo ich gerade bin..


    gesendet direkt von meinem Tapas Teller

  • es geht auch ohne krieg...die chancen bei einem verkehrsunfall verletzt oder getötet zu werden, ist in thailand, je nach region, 30-40 mal höher als in deutschland....von der häufigkeit sackratten zu kriegen, spreche ich erst garnicht :smile:


    Auch @ Anouk:


    Das wird doch der Sache gar nicht gerecht. Natürlich ist die Chance, im Straßenverkehr in Thailand, Vietnam oder auch Rußland zu Schaden zu kommen, wesentlich größer als in DE. Nun ist das ja aber nichts gravierend neues, jeder, der dort hinfährt kann sich darauf einstellen. Oder eben abwägen, ob er sich das zugunsten welchen Erlebens auch immer antun möchte. Jede neue Gefahr im Zielland (Krieg, Bürgerkrieg, höhere Kriminalität etc.) kommt ja noch zum - beispielsweise - Verkehr hinzu. Der ist ja wegen Bürgerkrieg nicht weg oder sicherer. Also wird das zweifelsohne zu einer Neubewertung führen müssen. Kann ich unter den gegebenen, neuen Bedingungen mein Ziel überhaupt noch erreichen und wenn ja, ist mit den dazugekommenen neuen Gefahren die Reise für mich immer noch attraktiv und erstrebenswert.


    Wenn also zur Gefahr A (Verkehr) und Gefahr B (Sackratten) noch Gefahr C (Bürgerkrieg oder meinetwegen erheblich gestiegene Kriminalität) hinzukommt, dann ist Reisen dort hin objektiv gefährlicher geworden. Die Feststellung, man könne ja schon durch A umkommen und durch B leiden, brauche deshalb das neu dazugekommene C nicht beachten, ist da offensichtlich weder hilfreich noch irgendwie zielführend.

    Einmal editiert, zuletzt von Dieter59 ()