Assimilation - ein Verbrechen?

  • Im Armenienresolutionsthread hat jemand einen Kommentar verlinkt, der Assimilation als Verbrechen verurteilt. Ich habe diese Zitat zum Thema gefunden:


    Zitat

    Wenn wir die Fremden in unserem Lande mit Zwang assimilieren, statt sie zu integrieren, erreichen wir nichts als nur den Status der Assimilation, nämlich das Simulieren, deutsch zu sein. (Peter A. Schumacher)


    Wiklipedia sagt Folgendes:


    Zitat

    Assimilation bezeichnet in der Soziologie das Einander-Angleichen verschiedener gesellschaftlicher Gruppen (bis hin zur Verschmelzung) und ist demnach ein Prozess des Kulturwandels. Der Fokus kann auf dem Prozess oder auf dem Ergebnis liegen. Für das Verständnis der Prozesse auf gesellschaftlicher Ebene ist die individuelle Assimilation von der Assimilation von Gruppen zu unterscheiden.[1] Empirisch steht die Verschmelzung einer Minderheit mit der Mehrheit im Vordergrund. Assimilation kann auf kultureller (Ãœbernahme von Sprache, Bräuchen und Sitten), struktureller (Platzierung auf dem Arbeitsmarkt, im Schulsystem u. ä.), sozialer (Kontakt zu Mitgliedern anderer Gruppen) und emotionaler Ebene erfolgen.Umstritten ist, ob es sich beim Konzept der Assimilation um ein gezieltes Aufzwingen der Eigenschaften und Einstellungen der dominanten Gesellschaft (Dominanzkultur) handelt oder ob Assimilation lediglich empirische Voraussetzung zur Erreichung gleicher Lebenschancen darstellt, ohne dass damit eine Wertung der Eigenschaften von Minderheiten verbunden wäre.
    Ãœblicherweise wird mit der Assimilation von Einwanderern die Annahme der Sprache (bei gleichzeitiger Aufgabe ihrer eigenen) und der Gewohnheiten und Bräuche ihres Aufnahmelandes verbunden. So wird, z. B. in Bezug auf das 19. Jahrhundert, auch von einer Assimilation der Juden (siehe unten) in die Mehrheitsgesellschaften ihrer Heimatländer gesprochen.
    Die gezielte, auch insbesondere zwangsweise Herbeiführung einer Assimilation durch politische Maßnahmen wird als Assimilationspolitik bezeichnet. Als Beispiele weitgehender freiwilliger Assimilation gelten die in der neuen Gesamtgesellschaft aufgegangenen einstigen Einwanderergruppen in klassischen Einwanderungsländern wie Australien, Brasilien, Kanada, Neuseeland und den USA, oder auch die Ruhrpolen in Deutschland.


    Was sagt Ihr? Ist die Pflicht zur Assimilation ("Leitkultur") rechtens oder nicht? Ist Assimilation sinnvoll? Was wären Alternativen?


  • Ob jemand seine angestammte Heimatkultur aufgeben will oder nicht, ist seine ureigene Entscheidung und kann nicht administrativ vorgegeben werden. Schon die Forderung danach ist recht eigentlich unmenschlich.

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    Was sagt Ihr? Ist die Pflicht zur Assimilation ("Leitkultur") rechtens oder nicht? Ist Assimilation sinnvoll? Was wären Alternativen?


    Was für eine völlig absurde, unzulässige Frage. Assimilation ist eine Notwendigkeit zum Ausbau der Macht des Kollektivs.



    Die Aussage in der von Anouk verlinkte Rede von Erdi, mit dem Spruch dass Assimilation ein Verbrechen wäre ist natürlich im Kontext dieser Rede zu sehen und die strotzt nur so von der Stärke des Kollektivs, des Türkischen natürlich. Muss man noch mehr dazu sagen ? Eigentlich nicht, man dreht sich alles so hin wie es passt. Vielleicht lässt irgendein Kurdischer Politiker in Istanbul mal einen ähnlichen Spruch los. Der wäre genauso viel wert.

  • Schaut doch mal nach Brasilien. Welche Einwanderer hatten dort enorme Probleme sich zu "assimilieren" ?
    Eben. Das war natürlich ganz charmant als man wirtschaftlich ( vor 80-100 jahren ) oben schwamm und sich nette Schwarzwalddörfer dort bauen konnte, aber ab danach gings bergab. Mit teils recht traurigen Ergebnissen, man pflegt längst untergegangenes Brauchtum, weigerte sich oft genug portugiesisch zu sprechen etc. pp.


    Erst die 3 oder 4 Generation ist gefühlt komplett in der brasilianischen Gesellschaft aufgegangen.



    Natürlich ist die Situation hier eine etwas andere, wie soll ich aber von einem Gast(arbeiter)
    dem ich immer "nur" einen vorrübergehenden Aufenthalt zugebilligt habe von
    ihm jetzt im wörtlichen Sinne eine Assimilation verlangen ?


    Das ist schon ein bisschen absurd, bzw. die die biodeutsche Gemeinschaft inkl. deren Entscheider sind jahrzentelang um diesen heißen Brei herumgelaufen und hatten Null Bock auf Vorgaben oder Planungssicherheit für die, die es betrifft.

  • Das (trotzige) Beharren auf einer eigenen Kultur treibt mitunter farbige Blüten, die aber giftig sein können. Man denke an manche Russlanddeutschen, die als Deutschstämmige die Erlaubnis hatten, zurückzuwandern und nun verstört vor dem stehen, was wir Deutsch nennen. Sie sprechen, wenn überhaupt noch, ein seltsam altmodisches Deutsch, das sich natürlich auch nicht so erhalten hat wie das Deutsch des 18. Jahrhunderts, sie kommen mehrheitlich mit unseren Gebräuchen nicht klar, ihre Kinder und Enkel, die auch dieses Stummeldeutsch gar nicht mehr sprechen und sich lieber als Russen fühlen würden, sind entwurzelt und machen genau so große Probleme wie die arabischen Clans in Berlin.
    Viel liegt ja wirklich an der Sprache - die Siebenbürgener etwa sprechen noch gut Deutsch und kommen hier auch zurecht.


    Meiner Meinung nach ist aber das bewusste Ablehnen einer Assimilation und Abschotten gegen die Aufnahmegesellschaft durch die Einwanderer ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, und nicht umgekehrt. Zu leiden haben die Nachkommen.


    Natürlich gibt es auch in Amerika "deutsche" Gemeinden, die als deutsch empfundene Traditionen pflegen. Von denen kann aber kaum jemand noch Deutsch und wenn man fragen würde: "Im Ernst, bist Du Deutscher oder Amerikaner?" würden die meisten sich ohne zu zögern als Amerikaner bezeichnen.


    Wir haben hier ja den Heimatfred. Die meisten User schrieben, Heimat sei für sie, wo sie sich wohl fühlen und ihre Leute sind.
    Wenn jemand hier mit Familie eingewandert ist, warum sollten seine Nachkommen, also auch die hier geborenen Kinder, sich nicht assimilieren? Warum sollen sie sich sprachlich, optisch und gefühlsmäßig so betont absondern?

  • Schaut doch mal nach Brasilien. Welche Einwanderer hatten dort enorme Probleme sich zu "assimilieren" ?
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    Erst die 3 oder 4 Generation ist gefühlt komplett in der brasilianischen Gesellschaft aufgegangen.


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    Eine Ausnahme. Du willst doch nicht im Ernst behaupten, dass deutsche Einwanderer schwer zu assimilieren sind ? Geh ein Stück weiter nach Norden und Du findest ganz fantastisch assimilierte Deutschstämmige.


    Dass die Integration der Türkischstämmigen hier allerdings völlig daneben gegangen ist, ist auch wahr. Es hat anscheinend 50 Jahre gebraucht um zu akzeptieren, dass die Gastarbeiter nicht zurückkehren würden. Wie man sieht, braucht es nichts als Zeit.

  • Natürlich ist die Situation hier eine etwas andere, wie soll ich aber von einem Gast(arbeiter)
    dem ich immer "nur" einen vorrübergehenden Aufenthalt zugebilligt habe von
    ihm jetzt im wörtlichen Sinne eine Assimilation verlangen ?

    Das stimmt doch nicht. Viele haben einen deutschen Pass, die meisten unbegrenztes Aufenthaltsrecht. Hast Du je von einem unbescholtenen Türken gehört, der nach 20 Jahren Deutschland abgeschoben wurde?


    Was war das für ein Theater, als dieser jugendliche Schwerverbrecher "Mehmet" in die Türkei abgeschoben wurde (auf Wunsch seiner Eltern, die er massiv bedroht hatte) und man überall lesen konnte, wie brutal das doch sei, er sei doch in Deutschland geboren und das Produkt UNSERER Gesellschaft.


    Wie denn nun?

  • Eine Ausnahme. Du willst doch nicht im Ernst behaupten, dass deutsche Einwanderer schwer zu assimilieren sind ? Geh ein Stück weiter nach Norden und Du findest ganz fantastisch assimilierte Deutschstämmige.


    Interessante Satzstellung, gell ?? :victorious: Aber im Ernst, auch im gelobten Land im Norden, wie lange hat das dort gedauert ?


    Und nein, das sind keine Einzelfälle, nicht nur in Südbrasilien, auch in Bolivien, Peru oder auch in Mittelamerika haben die deutschen sehr gern, sehr oft und sehr lange Ihre eigenen Communities gebildet. Im Gegensatz zu den anderen Einwanderern aus Italien, Portugal, Spanien etc. die sich viel öfter und schneller "verstreut" haben.....



    Dass die Integration der Türkischstämmigen hier allerdings völlig daneben gegangen ist, ist auch wahr. Es hat anscheinend 50 Jahre gebraucht um zu akzeptieren, dass die Gastarbeiter nicht zurückkehren würden. Wie man sieht, braucht es nichts als Zeit.


    Eben.

  • Das stimmt doch nicht. Viele haben einen deutschen Pass, die meisten unbegrenztes Aufenthaltsrecht. Hast Du je von einem unbescholtenen Türken gehört, der nach 20 Jahren Deutschland abgeschoben wurde?


    Es geht überhaupt nicht ums abschieben, sondern um die Akzeptanz in der Gesellschaft, die Bereitschaft darüber sich Gedanken zu machen. Das wurde von unserer Gesellschaft eben nicht.


    Bis zum von altkonservativen so gehassten Neusprech hießen die alle noch bis in die 90er Jahre immer noch GASTarbeiter.

  • Natürlich gibt es auch in Amerika "deutsche" Gemeinden, die als deutsch empfundene Traditionen pflegen. Von denen kann aber kaum jemand noch Deutsch und wenn man fragen würde: "Im Ernst, bist Du Deutscher oder Amerikaner?" würden die meisten sich ohne zu zögern als Amerikaner bezeichnen.



    Ich weiß zwar nicht in welchen Gemeinden Du dort warst aber das als reine Folklore zu verbrämen, bzw. diese Gruppe von dt. Auswanderen in Ihrer "Vergangenheitsbewältigung" diese als reine Trachtengruppe zu beschönigen trifft doch überhaupt nicht den Kern.


    Den dort ist man wiederrum teils sehr stolz deutsche Traditionen, Brauchtum zu pflegen und sieht das sehr wohl als eigenständige, noch vorhandene Identität an und grenzt sich sehr wohl bewußt von anderen ab, sieht das als Verbindung zum einstigen Mutterland.


    Egal ob in Omaha in den Anden, in Paraguay oder in Blumenau und Umgebung.


    Und nicht nur in Brasilien ( auch z.B. in Nebraska ) haben bis vor gar nicht allzu langer Zeit sehr viele Familien dort nur "untereinander" geheiratet etc. pp.


  • Woow! Sehr richtig!

    2 Mal editiert, zuletzt von Anakoluth () aus folgendem Grund: Als Mitglied der Bewegung "Orthogravieh, aber richtig" hasse ich Tipp- und andere Fehler

  • ...
    Egal ob in Omaha in den Anden, in Paraguay oder in Blumenau und Umgebung.


    ...


    Du willst also sagen, dass wenn die deutschen Auswanderer in klassischen, ziemlich leeren Einwanderungsländern zum assimilieren 100-200 Jahre Zeit gelassen haben, sollte man den türkischen Auswanderern hier auch 100-200 Jahre Zeit geben ? Ich hoffe das geht schneller, auch wenn der Hang dazu seine eigenen Traditionen zu erhalten bei allen Menschen gleich ist.

  • Du willst also sagen, dass wenn die deutschen Auswanderer in klassischen, ziemlich leeren Einwanderungsländern zum assimilieren 100-200 Jahre Zeit gelassen haben, sollte man den türkischen Auswanderern hier auch 100-200 Jahre Zeit geben ? Ich hoffe das geht schneller, auch wenn der Hang dazu seine eigenen Traditionen zu erhalten bei allen Menschen gleich ist.


    Bud, wenn deine Schenkelklopfer die verbalen nicht immer so weh tun würden.....


    Natürlich nicht ! Und dieser kleine Exkurs, am Rande von OT sollte eigentlich auch nur in Erinnerung rufen das auch die Deutschen so Ihre Problemchen hatten/haben beizeiten ihre identitären Wurzeln zu kappen egal ob im tropischen oder drögen Norden von Amerika.
    Also, kein Alleinstellungsmerkmal der Gastarbeiter äh Einwanderer vom Bosporus.



    Und sowieso, auf die richtige Vorbereitung kommt's an:

    https://www.youtube.com/watch?v=Th0G8rkhBqg


  • Den dort ist man wiederrum teils sehr stolz deutsche Traditionen, Brauchtum zu pflegen und sieht das sehr wohl als eigenständige, noch vorhandene Identität an und grenzt sich sehr wohl bewußt von anderen ab, sieht das als Verbindung zum einstigen Mutterland.

    Sie mögen deutsche Traditionen pflegen, sie laufen aber alltags nicht im Dirndl oder Fischerhemd mit Schmidt-Mütze herum. Sehr betontes, bereits optisches Abgrenzen hat immer was mit Kritik und Verachtung der Aufnahmegesellschaft zu tun.


    Es hat aber natürlich auch was damit zu tun, wer wofür in ein fremdes Land kommt. Die Zarin Katharina hat viele Deutsche ins Land geholt, die haben keinen Hehl aus ihrer Herkunft gemacht, waren aber von Anfang an die Chefs, die wussten, wie man was baut. Die hatten es nicht nötig, sich lange an ihre Besonderheit zu klammern. Später kamen die Arbeiter, Bauern, und die klammerten, sie verachteten gewissermaßen zurück.


    Das "Untereinanderheiraten" wird auch innerhalb unseres Landes in dörflichen Gemeinschaften noch oft angestrebt, es hat was mit Erhalt des Vermögens, vor allem des Landbesitzes, zu tun.

  • Sie mögen deutsche Traditionen pflegen, sie laufen aber alltags nicht im Dirndl oder Fischerhemd mit Schmidt-Mütze herum. Sehr betontes, bereits optisches Abgrenzen hat immer was mit Kritik und Verachtung der Aufnahmegesellschaft zu tun.


    Ich weiß nicht, ob es Verachtung ist. Ich nehme eher eine Art "Heimatgefühl" wahr, zu mal Kleidervorschriften hier auf einmal strenger befolgt werden als im Heimatland, vor allem dann, wenn die Erkenntnis reift, dass man nicht im Paradies angelandet ist, sondern ein langer und möglicherweise schwieriger Weg vor einem liegt.


    Auf jeden Fall bewirkt es aber ein Zurückweichen bei der einheimischen Bevölkerung und natürlich fällt man aus allen Rahmen heraus, vom Straßenbild bis zum Elternabend. Man wird definitiv anders angesprochen, wenn man z.B. Kopftuch und ein Kleid über einer Hose trägt, als wenn man in Jeans. T-Shirt und Pferdeschwanz daherkommt. Auch die Assoziationen, die man wekct, sind deutlich andere.


    Dadurch wird dann so manches Vorurteil zur self-fullfilling-prophecy. Ich seh das durchaus als Integrationshindernis, da ich für eine gelungene Integration auch die Aufnahmebereitschaft der einheimischen Bevölkerung brauche. Integration ist keine one-way-Veranstaltung.

  • Ob jemand seine angestammte Heimatkultur aufgeben will oder nicht, ist seine ureigene Entscheidung und kann nicht administrativ vorgegeben werden. Schon die Forderung danach ist recht eigentlich unmenschlich.




    Das sehe ich ähnlich. Und wenn Menschen irgendwohin kommen, um zu bleiben, dann sollten sie sich in diese Gesellschaft dort einfügen, integrieren. Ihre Gesetze und Ordnungen beachten, was jedoch nicht heißt, dass sie alles mitmachen müssen und sich völlig aufgeben, um nur ja nicht aufzufallen. Sie müssen keinesfalls gleich werden. Weder sich alberne Sepplhosen anziehen noch eine Vorliebe für "Sauerkraut" entwickeln müssen. ;-) Umgekehrt ist es Verpflichtung des neuen "Heimatlandes", dass deren Bürger mit offenem Herzen und entgegen gestreckter Hand diesen Menschen signalisieren, dass man sie nicht ausgrenzen wird.
    Und das erstrebenswerte "Multi-Kulti" ist dieses Zusammenwachsen von Kulturen, wo ein jeder etwas vom anderen lernen kann.


    Apropos "assimilieren": Das hat der Osten (viele der Bürger, nicht alle!) nach der Wiedervereinigung schon nicht geschafft. Dabei wäre es doch eigentlich ein einfaches gewesen? Gleicher abendländischer Kulturkreis? Aber das hat nicht geklappt. Die laufen heute noch rum und wenn sie grölen: "Wir sind das Volk" dann beziehen sie den Westen da nicht mit ein. Zum Glück, im Ãœbrigen... :triumphant:


    Deutsche Spießbürger leben von ihren Vorurteilen. Denn was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht.
    Schon gar nicht die Tatsache, dass Menschen anderer Kulturkreise genau so wertvoll sind wie die selbst. Nicht schlechter, nicht besser - nur anders!

  • Bud, wenn deine Schenkelklopfer ... die verbalen nicht immer so weh tun würden.....


    Frechheit ! Na warte...




    Natürlich nicht ! Und dieser kleine Exkurs, am Rande von OT sollte eigentlich auch nur in Erinnerung rufen das auch die Deutschen so Ihre Problemchen hatten/haben beizeiten ihre identitären Wurzeln zu kappen ...


    Was solls, was haben wir noch mit denen zu tun ? Die UrUrUr- bis Großväter würden uns gar nicht als "richtige" Deutsche betrachten. Momentan müssen wir "unser" Augenmerk darauf richten die Reste der Gastarbeiter und die Gäste der neoliberal-globalen Katastrophe zu assimilieren... ^^

  • ......................Apropos "assimilieren": Das hat der Osten (viele der Bürger, nicht alle!) nach der Wiedervereinigung schon nicht geschafft. .................. Die laufen heute noch rum und wenn sie grölen: "Wir sind das Volk", dann beziehen sie den Westen da nicht mit ein. Zum Glück, im Ãœbrigen... :triumphant:...............................


    Vielleicht wollten sich viele Ossis eben nicht assimilieren, weil Spießbürgertum und kleinbürgerliche Beschränkheit eben nicht ihr Ding sind, sie eher cosmopolitisch denken und auch bildungseitig vielen Wessis weit überlegen waren und sind. Zudem, wer sind denn die "Vielen" im Osten, die dümmliche Parolen auf kollektiven "Spaziergängen" brüllen? Selbst in Sachsen sind sie keine Mehrheit! Und gewisse Zentren der Abgehängten und Ausgegrenzten im Westen sind auch nicht weiter hinsichtlich ihrer Problemgruppen. Oder gab es im Westen keine Ãœbergriffe auf Asylanten und Flüchtlinge sowie deren Unterkünfte???