Du bist, was Du isst

  • Ich frag malnach Euren Erfahrungen:


    Bemerkt Ihr auch Unterschiede im Wohl- (oder Nicht-Wohl-)befinden, je nachdem., was ihr esst? Ich werde z.B. nicht nach jedem Mittagessen müde, schlafe bei manchem Essen besser als bei anderem etc... Das ist schon immer so, ich hab dem aber nie viel Bedeutung beigemessen.


    Nun habe ich ein kaputtes Knie (unfallbedingt), schon seit 30 Jahren, und in letzter Zeit hat es sich sehr bemerkbar gemacht. Ein MRT ergab schwere Arthrosen (Grad 3-4), eine Verlagerung der Kniescheibe und Wilberg Grad 3 - und die Empfehlung, mir ein neues Knie zuzulegen. Das wiederum will/wollte ich nicht und so habe ich nach anderen Wegen gesucht. ZUmals ich seit 30 Jahren mehr oder minder schwerzfrei bin und intensiv Ausdauersportarten betrieben habe. Die Verändeurngen aber nicht von jetzt auf gleich entstanden sind.


    Seit etwa 8 Wochen ernähre ich mich wieder bewusster (habe ich schon immer einigermaßen getan), bewege mich wieder deutlich mehr (ich war immer sehr aktiv, siehe oben, hatte aber nachgelassen) und kann mittlerweile wieder 1 Stunde flott walken, steil bergauf und - voir allem - bergab. Schmerzfrei.


    Das finde ich jetzt ganz erstaunlich und so habe ich mich ein wenig mehr mit den Auswirkungen von Ernährung befasst und bin bei Ayurveda gelandet. Und habe festgestellt, dass die Empfehlungen dort sich mehr oder minder mit dem decken, was ich gemacht habe.


    Was ich jetzt noch erstaunlicher finde. Immerhin habe ich ja eine radiologisch hieb- und stichfeste Diagnose.


    Habt Ihr ähnlich erstaunliche Erfahrungen? Ich bin sehr gespannt.

  • Nein, ich spüre keine Unterschiede des Wohlbefindens in Abhängigkeit meiner Speisen. Abgesehen natürlich von unerkannt verdorbenen Nahrungsmitteln, die man ab und an bereits leidvoll überstehen musste. Ich esse sehr variantenreich, alles, was mir schmeckt. Ich verfolge dabei keinen Ernährungsplan o. ä., nehme aber schon immer nur wenig pro Mahlzeit zu mir. Durchschnittliche Portionen waren mir bereits als Kind zu voluminös. Natürliches Sättigungsgefühl. Aber ansonsten alles, was die Tafel hergibt.

  • Durchschnittliche Portionen waren mir bereits als Kind zu voluminös. Natürliches Sättigungsgefühl. Aber ansonsten alles, was die Tafel hergibt.


    Isst Du immer das Gleiche? Also z.B. typisch bayrisch (fällt mir ein, weil ich hier lebe), oder wechselst Du, je nach Stimmung, Jahreszeit, Tageszeit etc...?

  • Isst Du immer das Gleiche? Also z.B. typisch bayrisch (fällt mir ein, weil ich hier lebe), oder wechselst Du, je nach Stimmung, Jahreszeit, Tageszeit etc...?


    Nein, gerade eben nicht immer das Gleiche. Ich wechsle je nach Appetit, also wenn Sie so wollen jeweils nach Lustfaktor. Das kann z. B. eine deftige bayrische Haxe mit Bratkartoffeln sein, wovon ich allerdings maximal ein Drittel der Portion „schaffe“, oder italienische Küche von Pizza über Lasagne und weiteren Teigwarengerichten, auch sehr gerne französische Cuisine alla „Nouvelle“ mit reichlich Butter und Sahne, griechische und chinesische Küche (ausgesuchte Gerichte jeweils), quer Beet. Fisch, weniger Fleisch (insbesondere dann Geflügel, oder auch Braten). Keine Innereien, kein Steak. Gerne Brot, Mischbrot, Baguette, keine Körnerdinger.
    Ich liebe Dessert, z. B. Crème brûlée und Mousse au Chocolat, Kuchen und Fruchtsalate. Quarkspeisen. Und Käse aller Sorten. Und vieles mehr…
    Jahreszeit, Tageszeit u. ä. spielen keine Rolle für mich. Nur klein muss die Portion sein, ganz gleich, um was es sich handelt.