DM - Rossmann


  • Da reibe ich mir doch verwundert die Augen.

  • Da reibe ich mir doch verwundert die Augen.

    Wie im Artikel zu lesen ist, geht's wohl hauptsächlich um Artikel, die bei den Wettbewerbern als Aktionsware günstiger zu bekommen sind, als dm sonst im Einkauf beim Hersteller zu zahlen hätte. Erstens bin ich gar nicht sicher, ob der gewöhnliche Kassenbon der Drogeriekasse für den Vorsteuerabzug ausreicht, zweitens wird Einkaufspreis der anderen Ketten nicht so viel niedriger sein als der des Marktführers - weswegen diese schlagzeilenträchtige Mitarbeiteranweisung betriebswirtschaftlich eher selten mal sinnvoll scheint, drittens erklärt das, weswegen in Drogerien meist nur eine Kasse geöffnet ist… wenn die anderen diensthabenden Mitarbeiterinnen grad bei der Konkurrenz einkaufen sind… viertens könnte sowas "Schule machen" - und wenn "dm" grad Sonderangebote anpreist, wird der Laden dann von den Damen der Konkurrenzunternehmen leergeräumt - und der gewöhnliche Endkunde hat das Nachsehen… dem ließe sich übrigens vorbeugen, wenn man bei Sonderangeboten den verbilligten Preis nur für haushaltsübliche Mengen (vulgo: 1-2 Verkaufsgebinde pro Einkauf) zusagte…

  • Rossmann und dm sind zwar zwei in gewissem Maße ähnliche Drogerieketten - aber nur auf den ersten Blick. Im Detail fahren beide äußerst unterschiedliche Konzepte.


    Rossmann setzt auf Angebotspreise - dm setzt dagegen auf eine Dauerpreisstrategie, und hat inzwischen in aller Regel bei allen Produkten sowohl in den Geschäften als auch Online die gleichen Preise. Anders bei Rossmann.


    Der Wettbewerb im Bereich der Drogerieartikel ist in Deutschland besonders hart. Die Margen sind äußerst eng.
    Wenn nun Rossmann aggressiv über Angebotspreise immer wieder temporär die Preise von dm unterbietet, ist die Frage, wie dm sinnvoll auf diesen Angriff auf seine Dauerpreise reagieren kann.


    Angebote lassen sich Händler gerne von ihren Lieferanten mitbezahlen - beispielsweise indem Sonderkonditionen für große Mengen vereinbart werden. So kann es passieren, dass Rossmann einen günstigeren Einkaufspreis hat als dm - weil dm ja keine Angebote sondern Dauerpreise hat.
    In der Folge der günstigen Margen ist es gar nicht so ungewöhnlich, dass dm die besten Einkaufskonditionen für bestimmte Artikel aus dem Angebotssortiment von Rossmann genau bei Rossmann bekommt.


    Als Händler sucht man immer nach dem günstigsten Einkaufspreis - und wenn dieser bei Rossmann existiert, dann ist es nicht so arg ungewöhnlich, dass eben dort eingekauft wird.



    Wer das für ungewöhnlich hält, hat teilweise recht. Sicher - im hart umkämpften Markt der Drogisten ist dieses Verhalten sicherlich ungewöhnlich. Doch schaut man nur wenig weiter, dann findet man sowohl in Deutschland als auch international Händler, die Produkte aus dem normalen Einzelhandel einkaufen, und diese dann mit Preisaufschlag an ihre spezielle Klientel weitergeben.


    Kurzfristig profitiert der preissensible Kunde von diesem harten Wettbewerb. Er bekommt in deutschen Drogerien in aller Regel super Preise - kein Wunder, dass viele Franzosen, Österreicher, Schweizer, Holländer, Belgier, Polen und auch Tschechen und Ungarn (und auch Chinesen) gerne in Deutschland Drogerieartikel einkaufen.......


    Wer dann auch noch die Qualität der Produkte anschaut, stellt verwundert fest, dass die deutschen großen Drogisten auch hier sich nicht vor internationaler Konkurrenz schämen müssen - in aller Regel bekommen deutsche Kunden Spitzenqualität für einen TOP-preis.


    Konkurrenz belebt das Geschäft (keine Konkurrenz noch mehr). Den Verbraucher freuts.


  • In der Folge der günstigen Margen ist es gar nicht so ungewöhnlich, dass dm die besten Einkaufskonditionen für bestimmte Artikel aus dem Angebotssortiment von Rossmann genau bei Rossmann bekommt.


    Der Grund dürfte ein anderer sein.
    Wenn dm die Bestände des Aktionsartikels beim Wettbewerber aus den regalen kauft, kommen die Kunden anschließend dorthin, wo die Ware verfügbar ist, dm macht Umsatz und schadet gleichzeitig in der Folge dem Umsatz des Wettbewerbers, auch wenn dieser den einen Artikel 'erfolgreich' verkaufen konnte, ist das Hauptziel des Angebots doch verfehlt worden. Der Verkauf war zwar ein Nebenziel der Aktion, aber eben nicht das Hauptziel, das darin besteht, Kunden zum Kaufen auf die Fläche zulocken.
    Das Ganze ist für dm auf den einen Artikel bezogen quasi als Nullsummenspiel nur dem Zweck dienlich, dass Kunden nicht zu Rossmann abwandern, eines einzigen Angebotes wegen, denn die meisten kaufen dort, oder bei dm, eben nicht nur diesen einen Artikel, sondern weitere Artikel des täglichen Bedarfs aus der Kategorie der FMCG.
    Kundenbindung, bez. das Verhindern deren Abwanderung ist der Hintergrund solcher Aktivitäten, nicht in erster Linie der Stückumsatz eines Angebots-Artikels. Man muss den Fokus von Einzelnen zur Ãœbersicht über das Ganze aufziehen.

    3 Mal editiert, zuletzt von A3243 () aus folgendem Grund: s

  • Da reibe ich mir doch verwundert die Augen.


    Ich muss mich schon wundern das du darüber erstaunt bist !
    Aber es dauert eben bis einieg den Begriff Wettbewerb verstehen wie er ist, ein brutaler Verdrängungskrieg.


    Die Tante Emma-Läden und Privatdrogerien haben sie schon geschafft jetzt fressen sie sich selber auf.

  • Mittelfristig werden Discounter und Supermärkte ohnehin verschwinden. Amazon ist aus den Startlöchern schon raus.

  • Mittelfristig werden Discounter und Supermärkte ohnehin verschwinden. Amazon ist aus den Startlöchern schon raus.


    Da wundere ich aber schon über die vollen Läden von Rossmann und CO.
    Und ob Amazon so schicher ist ? Habe erst heute eine Bestellung storniert die ich am 13.6 getätigt haben. Wohl Pesch gehabt Liefrant war ein Adressat aus China!

  • Da wundere ich aber schon über die vollen Läden von Rossmann und CO.
    Und ob Amazon so schicher ist ? Habe erst heute eine Bestellung storniert die ich am 13.6 getätigt haben. Wohl Pesch gehabt Liefrant war ein Adressat aus China!


    Also wenn ich hier im Nachbarort bei DM bin, ist der Laden grundsätzlich leer. Seit etwa einem Jahr bekomme ich alles, was an Wasch-, Reinigungs- und Spülmitteln, Katzenfutter, Streu und diverses andere benötigt wird über Amazon entweder im Programm "Amazon Pantry" oder über ein Abonnement. Würde ich noch in Berlin leben würde ich mir auch sämtliche Grundnahrungsmittel liefern lassen.

  • Also wenn ich hier im Nachbarort bei DM bin, ist der Laden grundsätzlich leer. Seit etwa einem Jahr bekomme ich alles, was an Wasch-, Reinigungs- und Spülmitteln, Katzenfutter, Streu und diverses andere benötigt wird über Amazon entweder im Programm "Amazon Pantry" oder über ein Abonnement. Würde ich noch in Berlin leben würde ich mir auch sämtliche Grundnahrungsmittel liefern lassen.



    Hoch lebe das heilige Internet !
    Schon mal deinen Paketzusteller gefrsgt was er verdient ?

  • Hoch lebe das heilige Internet !
    Schon mal deinen Paketzusteller gefrsgt was er verdient ?


    Den Fahrern von GLS/Hermes drücke ich je nach Paketgröße des öfteren lieber 5/10€ in die Hand, die Kohle hat er steuerfrei.


    DHL ist hier auf dem Land identisch mit der Post, Durchschnittseinkommen der Zusteller liegt bei ca. 2000,-€, und 90% der Lieferungen von Amazon kommen mit DHL.


    Unser örtlicher Getränkemarkt stellt mir monatlich 5 Kisten Wasser und 2 Kisten Bier in den Hausflur. Würde EDEKA hier einen Lieferdienst anbieten würde ich den auch nutzen.

    Einmal editiert, zuletzt von Diogenes2100 ()

  • Den Fahrern von GLS/Hermes drücke ich je nach Paketgröße des öfteren lieber 5/10€ in die Hand, die Kohle hat er steuerfrei.


    DHL ist hier auf dem Land identisch mit der Post, Durchschnittseinkommen der Zusteller liegt bei ca. 2000,-€, und 90% der Lieferungen von Amazon kommen mit DHL.


    Unser örtlicher Getränkemarkt stellt mir monatlich 5 Kisten Wasser und 2 Kisten Bier in den Hausflur. Würde EDEKA hier einen Lieferdienst anbieten würde ich den auch nutzen.


    Die 5 oder 10 € helfen ihm bei der Rentennrechnung oder nur zum Überleben .


    Und nun zur DHL, es mag sein das bei dir die DHL -Welt noch in Ordnung ist hier in Dresden gibt es einen Subunternehmer (Am Elbepark) der unterhält in Kesseldorf einen Sup-Sup-Unternehmer, Der Lohn ist dementsprechend gestaffelt.


    Einfach mal auf die Fahrzeuge und Bekleidung achten die Worte Partner der DHL sagen alles.


    Ich meinerseitz unterstütze unseren Paketdienst in dem ich ihm die Pakete fürs Haus abnehmen wenn jemand nicht zu Hause ist, denn Pakete die er nicht losbekommt mindern seinen Lohn.

  • Die 5 oder 10 € helfen ihm bei der Rentennrechnung oder nur zum Ãœberleben .


    Das ist richtig. Aber was Renten und Löhne angeht engagiere ich mich an anderer Stelle. In meinen Augen muss der Mindestlohn so hoch sein, dass jemand, der sein Leben lang zum Mindestlohn arbeitet eine Rente bekommt, die ohne Inanspruchnahme von weiteren Sozialleistungen zum Leben reicht.


    Und nun zur DHL, es mag sein das bei dir die DHL -Welt noch in Ordnung ist hier in Dresden gibt es einen Subunternehmer (Am Elbepark) der unterhält in Kesseldorf einen Sup-Sup-Unternehmer, Der Lohn ist dementsprechend gestaffelt.


    Einfach mal auf die Fahrzeuge und Bekleidung achten die Worte Partner der DHL sagen alles.


    Ich meinerseitz unterstütze unseren Paketdienst in dem ich ihm die Pakete fürs Haus abnehmen wenn jemand nicht zu Hause ist, denn Pakete die er nicht losbekommt mindern seinen Lohn.


    Leider macht DHL bei diesem Scheiß-Spiel mit. Hier ist der Gesetzgeber gefordert.

  • Das ist richtig. Aber was Renten und Löhne angeht engagiere ich mich an anderer Stelle. In meinen Augen muss der Mindestlohn so hoch sein, dass jemand, der sein Leben lang zum Mindestlohn arbeitet eine Rente bekommt, die ohne Inanspruchnahme von weiteren Sozialleistungen zum Leben reicht.




    Leider macht DHL bei diesem Scheiß-Spiel mit. Hier ist der Gesetzgeber gefordert.


    Damit meinst du aber jetzt nicht das SPD-Schätzchen was sich Arbeitsminister nennt. Nur unter Schwarz.Gelb wird es noch schlimmer

  • Damit meinst du aber jetzt nicht das SPD-Schätzchen was sich Arbeitsminister nennt. Nur unter Schwarz.Gelb wird es noch schlimmer


    Nahles ist eine inkompetente Asoziale, wie 90% des leitenden SPD-Personals auch. Ãœber Schwarz/Geld brauchen wir gar nicht erst reden.

  • Also wenn ich hier im Nachbarort bei DM bin, ist der Laden grundsätzlich leer. Seit etwa einem Jahr bekomme ich alles, was an Wasch-, Reinigungs- und Spülmitteln, Katzenfutter, Streu und diverses andere benötigt wird über Amazon entweder im Programm "Amazon Pantry" oder über ein Abonnement. Würde ich noch in Berlin leben würde ich mir auch sämtliche Grundnahrungsmittel liefern lassen.


    Es ist schön, dass du Amazon-Fan bist. Ich empfehle dir mal folgenden Test:


    1) Rufe Amazon bezüglich deiner gewünschten Artikel zu unterschiedlichen Tageszeiten und an unterschiedlichen Wochentagen auf.
    2) Nutze Amazon mal von unterschiedlichen Endgeräten aus - beispielsweise mal von Apple-Geräten und mal von Android-Smartphones und mal von deinem PC.
    3) Nutze Amazon mal in unterschiedlichen Städten


    Solange du dich insbesondere im reinen Amazon-Geschäft bewegst, ist es sehr wahrscheinlich, dass du sehr personalisierte Preise und Empfehlungslisten bekommst. Die Preisoptimierung von Amazon testet je nach Artikel beispielsweise ob du diesen von einem Tablet oder Smartphone aus aufrufst, oder ob du gar Android oder iPhone nutzt. Die Preis-Engine geht offensichtlich davon aus, dass Nutzer von ios-Produkten mehr Kohle verdienen, und zeigt höhere Preise an.


    Dies geschieht nicht bei allen Artikeln (bei Büchern wäre es rechtlich auch nicht möglich!), aber es ist durchaus bemerkbar. Amazon wertet alle deine Nutzerdaten aus, und bietet dir dann einen Preis an, der auf dich "optimiert" ist.


    Die Preisgestaltung von Rossmann kenne ich nicht so genau - bei dm ist es so, dass du sowohl im Onlineshop als auch in den Präsenzfilialen in aller Regel denselben Preis angezeigt bekommst. Im Online-Shop legt dm konsequent die Logistikkosten auf den Nutzer um - wenn du also dir ein Paket von DHL zukommen lässt, dann zahlst du genau die Kosten für die Lieferung durch DHL. Subjektiv empfinde ich das als fair - als Kunde des dm-Online-Shops kannst du so sogar die Lieferkosten optimieren, indem du das Paket möglichst voll machst. Auch hier unterstützt dich der Onnline-Shop und zeigt dir transparent an, wann du ein zweites Paket für deine Produkte benötigst.
    Duch die Einstellung der Filialbelieferung kannst du (derzeit) auch die Logistikkosten beim dm-Online-Shop auf Null bringen. Bei Rossmann ist letzteres derzeit auch so - allerdings weiß ich nicht, ob Rossmann auch im Online-Shop geräteunabhängige Preise hat - und auch ist mir nicht bekannt, ob Rossmann im Online-Shop die gleichen Preise hat, wie im Präsenz-Laden.


    Zur Optimierung deiner Kosten empfehle ich deshalb, diese Fragestellungen mal kritisch selbst zu testen.


    Ãœbrigens: Sowohl der Online-Shop von Rossmann als auch der von dm haben eine Reihe von Artikeln, die es normalerweise in den Filialen gar nicht gibt. Insbesondere wenn du Bedarf an Babyartikeln hast, empfehle ich dir den Preisvergleich von Amazon mit den Wettbewerbern dm und Rossmann auch im Onlinegeschäft. Es kann gut sein, dass du bei einer Reihe an Produkten doch mehr sparen kannst, als du mit Amazon Prime glaubst, an Vorteilen zu haben. Mache dir darüber hinaus klar, dass du mit Amazon Prime eine Reihe an Kompromissen eingehst, was den Wert deiner Daten angeht. Lies hier mal genau nach, was du Amazon rechtlich zugestehst, und vergleiche das mit den Mitbewerbern.


    Wenn Amazon für deine Bedürfnisse das Optimum ist - dann nutze es weiterhin. Wenn du aber feststellst, dass Amazon nicht immer den besten Preis für dich hat, und wenn Amazon nur dann scheinbar günstig für dich ist, wenn du dich datenmäßig prostituierst - dann teste doch mal sorgfältig, ob die individuellen Preise von Amazon wirklich für dich einen Preisvorteil bedeuten. Es kann sein, dass es so ist - es kann aber auch gut sein, dass du zu denen gehörst, die durch die individualisierten und personalisierten Preisengines von Amazon dazu bewegt werden, Preisen zuzustimmen, die keineswegs das Optimum am Markt sind.


    Was ich hier für Drogerieartikel aus eigener Recherche guten Gewissens als Fakt beschreiben kann, gilt durchaus auch für andere Artikel - ich möchte das Angebot von Amazon nicht schlecht reden - es ist faktisch gut! ABER: Amazon ist auch ein wenig die Einlullungstaktik......wenn man lange genug recherchiert hat, dass Amazon gute Preise hat, zahlt man beim nächsten mal den angebotenen Preis.....obwohl der Wettbewerb hier bessere Preise hat. Und wenn man bei Amazon als solventer Kunde geoutet wurde, der auch noch treu bei Amazon bleibt, dann zahlt man auch öfters mal mehr, als man müsste, wenn man aggressiv vergleichen würde......


    Allen Müttern und vor allem in jüngerer Zeit gewordenen Vätern empfehle ich auch, sich im Online-Bereich intensiver die Angebote der Onlineshops von Rossmann und mehr noch dm anzuschauen - dort bekommt man deutlich mehr als im Präsenz-Shop, und die Preise sind wirklich gut.


    Bei dm gefällt mir besonders, dass dort keine Preisengine eingesetzt wird, die je nach Endgerät unterschiedliche Preise generiert. Bei Preisen von normalen Artikeln habe ich denselben Preis wie im Präsenz Shop - und das Bundesweit. Also so, wie ich es als Kunde erwarte.


    Meine Wahrnehmung......

  • Es ist schön, dass du Amazon-Fan bist. ....
    Meine Wahrnehmung......


    Du hast vollkommen Recht. Ich habe auch nicht gesagt, dass ich ausschließlich Amazon benutze, der erste Weg führt immer über Preissuchmaschinen/Preisvergleiche. Da leider auch diese nicht alle sauber arbeiten, durchaus auch manchmal mehrere, wenn es sich um teurere Artikel handelt. Es sollte auch jedem klar sein, dass sich bei Artikeln im "Prime" Programm von Amazon die Lieferkosten teils im Produktpreis selbst niederschlagen.


    Mir ging es im Prinzip darum, dass ich das Konzept von Discountern und Supermärkten als leicht veraltet empfinde. Mal sehen, wann auch diese Ketten darauf kommen, dass Lieferdienste und Onlineshops für viele Kunden und auch die Umwelt eine echte Alternative sind, Kundenbindung zu erlangen.
    Wenn ich die Möglichkeit hätte, beim örtlichen EDEKA virtuell durch das Warenangebot zu blättern, und die vormittags gekauften Produkte noch am gleichen Tag vor meiner Haustür zu finden, würde ich das nutzen. Vielleicht braucht es dafür auch etwas regionalere Lieferdienste anstelle der großen Logistikfirmen. Dann fährt eben ab 17:00 Uhr ein e-Transporter wie der von der Post die tagsüber bestellten oder auch abonnierten Waren aus und liefert sie den ohnehin vom Pendeln und 8-Stunden-Tag gestressten Menschen oder gesundheitlich eingeschränkten Senioren direkt nach Hause.

  • Du hast vollkommen Recht. Ich habe auch nicht gesagt, dass ich ausschließlich Amazon benutze, der erste Weg führt immer über Preissuchmaschinen/Preisvergleiche. Da leider auch diese nicht alle sauber arbeiten, durchaus auch manchmal mehrere, wenn es sich um teurere Artikel handelt. Es sollte auch jedem klar sein, dass sich bei Artikeln im "Prime" Programm von Amazon die Lieferkosten teils im Produktpreis selbst niederschlagen.


    Mir ging es im Prinzip darum, dass ich das Konzept von Discountern und Supermärkten als leicht veraltet empfinde. Mal sehen, wann auch diese Ketten darauf kommen, dass Lieferdienste und Onlineshops für viele Kunden und auch die Umwelt eine echte Alternative sind, Kundenbindung zu erlangen.
    Wenn ich die Möglichkeit hätte, beim örtlichen EDEKA virtuell durch das Warenangebot zu blättern, und die vormittags gekauften Produkte noch am gleichen Tag vor meiner Haustür zu finden, würde ich das nutzen. Vielleicht braucht es dafür auch etwas regionalere Lieferdienste anstelle der großen Logistikfirmen. Dann fährt eben ab 17:00 Uhr ein e-Transporter wie der von der Post die tagsüber bestellten oder auch abonnierten Waren aus und liefert sie den ohnehin vom Pendeln und 8-Stunden-Tag gestressten Menschen oder gesundheitlich eingeschränkten Senioren direkt nach Hause.


    Und der Fahrer des Transporters wird dann wie bezahlt ?


    Beispiel ortsansässische Apotheke bietet laufend Leiferdienste an. Bezahlung nach Anzahl , Pech nur wenn es nur zu einen geht.


    Wenn du aber nach Lebensmittel im Internet fragst, dann mach es doch es gibt sie schon (nicht unbedingt EDEKA) nihct jeder kann sich den Aufschlag leisten.

  • Und der Fahrer des Transporters wird dann wie bezahlt ?


    Beispiel ortsansässische Apotheke bietet laufend Leiferdienste an. Bezahlung nach Anzahl , Pech nur wenn es nur zu einen geht.


    Wenn du aber nach Lebensmittel im Internet fragst, dann mach es doch es gibt sie schon (nicht unbedingt EDEKA) nihct jeder kann sich den Aufschlag leisten.


    Sorry - aber da wirfst du Fragestellungen auf, die real ganz anders behandelt werden.


    Wenn ein Unternehmen sich mit dem Problem konfrontiert sieht, dass es einen Lieferdienst braucht - dann schreibt es diese Aufgabe aus, oder organisiert sie selbst. Wenn das Unternehmen ausschreibt, dann bewerben sich Lieferdienste darauf - und der, der das beste Angebot machen kann, bekommt den Zuschlag.


    Für die faire Bezahlung der Mitarbeiter der Lieferdienste ist zunächst einmal der Lieferdienst verantwortlich.


    Und - was genau ist denn fair? Wer definiert das?


    Wenn beispielsweise in einer Studentenstadt das Studentenwerk einen studentischen Lieferdienst auf Mindestlohnniveau anbietet - kann das eine Win: Win-Situation für Studenten und auch denen sein, die genau diesen Lieferdienst haben wollen.


    Warum sollte so etwas falsch oder illegal sein?


    Wenn ich dieselbe Situation aus Sicht eines Fahrers betrachte, der sich Tag für Tag und das seit vielen Jahren mit seinem Fahrrad durch den Stadtverkehr von xy quält - und der eine Familie zu ernähren hat - dann kann meine Einschätzung, was genau fair ist, eine andere sein.


    Nur - muss nun jeder Online-Shop, bevor er Liefermöglichkeiten beauftragt, erst mal im Detail und das noch für jeden betroffenen Fahrer bezüglich seiner ganz individuellen Situation eine Ethik-Kommission berufen? Oder darf ein beauiftragendes Unternehmen erst mal auch erwarten, dass die Lieferdienste zumindest mal auf der Basis des Rechts ihre Dienste anbieten?


    In arbeitsteiligen Prozessen - hat da der Anbieter einer Dienstleistung immer die Gesamtverantwortung?

  • Sorry - aber da wirfst du Fragestellungen auf, die real ganz anders behandelt werden.


    Wenn ein Unternehmen sich mit dem Problem konfrontiert sieht, dass es einen Lieferdienst braucht - dann schreibt es diese Aufgabe aus, oder organisiert sie selbst. Wenn das Unternehmen ausschreibt, dann bewerben sich Lieferdienste darauf - und der, der das beste Angebot machen kann, bekommt den Zuschlag.


    Für die faire Bezahlung der Mitarbeiter der Lieferdienste ist zunächst einmal der Lieferdienst verantwortlich.


    Ein prima Beispiel, wie man am Problem vorbeischwurbeln kann. :out:


    Es sollte unschwer erkennbar sein, was das "beste" Angebot aus Sicht vieler Anbieter und Verbraucher sein dürfte: Das billigste. Wie diese Billigkeit zustande kommt interessiert kaum.


    Zitat

    Und - was genau ist denn fair? Wer definiert das?


    Wenn beispielsweise in einer Studentenstadt das Studentenwerk einen studentischen Lieferdienst auf Mindestlohnniveau anbietet - kann das eine Win: Win-Situation für Studenten und auch denen sein, die genau diesen Lieferdienst haben wollen.


    Warum sollte so etwas falsch oder illegal sein?


    Vom Mindestlohn kann niemand gut leben geschweige denn einen Vermögensaufbau betreiben.
    Wer zum Mindestlohn arbeiten muss, kann nicht gewinnen. Win-win = mission impossible.

    Zitat

    Wenn ich dieselbe Situation aus Sicht eines Fahrers betrachte, der sich Tag für Tag und das seit vielen Jahren mit seinem Fahrrad durch den Stadtverkehr von xy quält - und der eine Familie zu ernähren hat - dann kann meine Einschätzung, was genau fair ist, eine andere sein.


    Nur - muss nun jeder Online-Shop, bevor er Liefermöglichkeiten beauftragt, erst mal im Detail und das noch für jeden betroffenen Fahrer bezüglich seiner ganz individuellen Situation eine Ethik-Kommission berufen? Oder darf ein beauftragendes Unternehmen erst mal auch erwarten, dass die Lieferdienste zumindest mal auf der Basis des Rechts ihre Dienste anbieten?


    In arbeitsteiligen Prozessen - hat da der Anbieter einer Dienstleistung immer die Gesamtverantwortung?


    Jeder in diesem Zusammenhang beteiligte Akteur hat (s)eine Mitverantwortung, die aber oft geleugnet wird indem (genau wie du mit deinem Geschwurbel) auf den Gesamtzusammenhang gewiesen wird in dem die eigene Mitverantwortung untergehen soll. Keiner will an dem allgemein üblichen Beschiss mitschuldig sein, der sich aber so gnadenlos ungehindert fortsetzt.

    3 Mal editiert, zuletzt von Kleinlok ()



  • Jede ethische Berachtung was du hier betrachte schliest doch eins aus , das derjenige der die Tätigkeit ausführt es nicht macht um seinen Freizeit auszufüllen .Meist geht es um einen notwendigen Zuverdienst, dabei ist es mir egal ob Student oder Rentner.


    Für mich ist es ein Versagen von Politik insbesonders der SPD nicht angemessene Löhne auch bei den Dienstleitunge zu zahlen.
    Soll doch der "arme" Apotehekbesitzer selbst ausfahren wenn er nicht mehr zahlen kann. Wer eine solche Dienstleistung anbietet muß auch mit den Folgekosten rechnen.