WELTGLÃœCKSTAG

  • Heute ist der jährliche(?) "Weltglückstag".


    Was es nicht alles gibt!
    Und ausgerechnet heute ist nix los, auf das ich wetten könnte.


    Wie auch immer und was auch immer es dem Einzelnen bedeutet und wer auch immer sich das ausgedacht hat - und warum, ich wünsche allen heute besonders viel Glück!


    Aber geben Sie nicht alles auf einmal aus.
    Morgen ist auch noch ein Tag.
    Und übermorgen auch usw.


    Glück ist ja deshalb so kostbar, weil es so selten vorkommt.
    Aber das sind die anderen Tage.


    Heute ist der "Glückstag"!
    Also, viel davon für alle!


    Bei mir hat es geklappt.
    Was für ein Glück, dass heute mein Wecker so leise war, dass ich ausschlafen konnte.


    Wenn das so weiter geht, kann ich heute Abend vor lauter Glück kaum noch laufen.


    Glück auf!

    3 Mal editiert, zuletzt von A3243 ()

  • Ja, Du hast recht, wenn Du sagst: Glück ist deshalb so kostbar, weil es so selten vorkommt. Glücksmomente muss man auskosten, genießen.
    Vielen Menschen ist das nicht bewusst; sie sind auf der Suche nach dem Dauerzustand "Glücklichsein". Vergeblich. Denn diesen Dauerzustand gibt es nicht.

  • Heute ist der jährliche(?) "Weltglückstag".


    Was es nicht alles gibt!
    Und ausgerechnet heute ist nix los, auf das ich wetten könnte.


    ...
    Glück auf!


    Glück ist relativ, wie die Moral. :biggrin:


  • Ich wüsste nicht, wo hier die Relativität stecken soll.
    Mit Glück hatte das kaum noch etwas zu tun. :wink5:
    Das war feinste Schutzengelarbeit.
    Und reichlich Ãœberstunden.

  • Ich wüsste nicht, wo hier die Relativität stecken soll.
    Mit Glück hatte das kaum noch etwas zu tun. :wink5:
    Das war feinste Schutzengelarbeit.
    Und reichlich Ãœberstunden.


    Aber doch nicht bei allen diesen Beispielen ? Einige sind bestimmt gefaked, aber gerade die von den Verkehrskameras sind denke ich echt. Jedenfalls ist das eine andere Art Glück als ein 6er im Lotto. Gib es zu, sonst nötige ich Dir einen langen Sermon unter der Ãœberschrift "Was ist Glück ?" auf. :lol:

  • Wer käme schon auf die Idee, diese Frage zu stellen? :wink5:


    Ja ja, der gute alte Prom. Wie es ihm wohl geht ? :wink5:


    Aber Glück ist immer einen Thread wert. Was sollen wir also längst vergessene Gräber öffnen ?


    Glück ist jedenfalls am schönsten wenn es einfach geschieht... :D

  • Ja, Du hast recht, wenn Du sagst: Glück ist deshalb so kostbar, weil es so selten vorkommt. Glücksmomente muss man auskosten, genießen.
    Vielen Menschen ist das nicht bewusst; sie sind auf der Suche nach dem Dauerzustand "Glücklichsein". Vergeblich. Denn diesen Dauerzustand gibt es nicht.


    Das sehe ich anders. Es ist alles eine Frage der Wertigkeit. Ob z.B. mit den sprichwörtlich "kleinen Sachen" der Anspruch auf Glück für den einen momentan erfüllt ist. Eingedenk des weisen Goethe-Spruches: [...] Lerne nur das Glück ergreifen, denn das Glück ist immer da.


    Oder aber andere es eher mit Faust, dem ewig Suchenden halten.


    Leider haben die Menschen verlernt, genau hinzuschauen, zu verweilen, durchzuatmen und zu sehen und zu empfinden. Somit lassen sie sich viele Möglichkeiten entgehen.

  • Das sehe ich anders. Es ist alles eine Frage der Wertigkeit. Ob z.B. mit den sprichwörtlich "kleinen Sachen" der Anspruch auf Glück für den einen momentan erfüllt ist. Eingedenk des weisen Goethe-Spruches: [...] Lerne nur das Glück ergreifen, denn das Glück ist immer da.


    Oder aber andere es eher mit Faust, dem ewig Suchenden halten.


    Leider haben die Menschen verlernt, genau hinzuschauen, zu verweilen, durchzuatmen und zu sehen und zu empfinden. Somit lassen sie sich viele Möglichkeiten entgehen.


    Die Geschichte ist der ähnlich, die wir auch so kennen: für den einen ist das Glas halb leer, für den anderen halb voll. Glück ist subjetiv, je nach subjektiver Empfindung des Einzelnen. Was dem einen bereits als Glücksmoment- oder -Geschenk gilt, ist dem anderen nicht der Rede wert oder er sieht es nicht einmal.

  • Es gibt auch die berechtigte Haltung, dass das Glücksgefühl in Form innerer Erfüllung, beispielsweise bei und nach Ernte der Früchte harter Arbeit und Ausdauer, viel eher dem eigentlichen Sinn des Begriffs Glück entspräche, was im Spruch das "Glück des Tüchtigen" zum Ausdruck kommt, der leider eher verzerrt Verwendung findet, denn wer sich bemüht und zielgerichtet zum Erfolg kommt, verspürt ein erfüllendes Glücksgefühl, das mit einem in den Schoss gefallenen Zufallsergebnis [Eintrittswahrscheinlichkeit] kaum zu vergleichen ist.
    Das eine ist glückliche Erfüllung, durch Vollendung einer sich selbst gestellten Aufgabe, Glück, das seinen Ursprung im Empfinden hat, das andere das Eintreten eines seltenen Umstandes, der nicht aktiv beeinflusst werden kann und worden ist. Für beides wird der Begriff 'Glück' verwendet, obwohl es sich um völlig verschiedene Vorgänge und Sachverhalte handelt.

  • Ja, Du hast recht, wenn Du sagst: Glück ist deshalb so kostbar, weil es so selten vorkommt. Glücksmomente muss man auskosten, genießen.
    Vielen Menschen ist das nicht bewusst; sie sind auf der Suche nach dem Dauerzustand "Glücklichsein". Vergeblich. Denn diesen Dauerzustand gibt es nicht.

    Vielleicht könnte man dauerndes Glücklichsein gar nicht aushalten. Man kann zwar danach streben, aber wenn man stattdessen Zufriedenheit bekommt, kann man schon ganz schön zufrieden sein :)

  • Vielleicht könnte man dauerndes Glücklichsein gar nicht aushalten. Man kann zwar danach streben, aber wenn man stattdessen Zufriedenheit bekommt, kann man schon ganz schön zufrieden sein :)

    Wer "zufrieden" ist in seiner Haut und in seiner Lage, ist glücklich. Zumindest sollte sie/er es sein. Auf die Frage, die ich einst einmal einem hochgebildeten Hochschullehrer (Fachbereich Psychologie) stellte, welches "geistige Gut" für die meisten Menschen das wichtigste sei, dachte er nicht lange nach, um zu antworten: "das dürfte die Zufriedenheit sein".

  • Zufriedenheit sei der Zustand zwischen Festmahl und dem Gang zum Klo, sagte einmal einer meiner Lehrer.
    Die eingetretene Zufriedenheit die Bremse allen Tuns, Glück die Belohnung für Getanes und Ansporn zu neuen Taten.


    Ich denke, damit hatte der Mann ins Schwarze getroffen.

  • Zufriedenheit sei der Zustand zwischen Festmahl und dem Gang zum Klo, sagte einmal einer meiner Lehrer.
    Die eingetretene Zufriedenheit die Bremse allen Tuns, Glück die Belohnung für Getanes und Ansporn zu neuen Taten.


    Ich denke, damit hatte der Mann ins Schwarze getroffen.


    Das sehe ich nicht so. Eine zufriedene Grundhaltung heißt ja nicht, dass man ständig mit allem zufrieden ist. Es ist ja eher ein Zustand inneren Friedens, der einem die Stärke verleiht, jene Dinge anzugehen und zu verändern, mit denen man nicht zufrieden ist. Die Zufriedenheit, die einer Deiner Lehrer beschreibt, würde ich als Gleichgültigkeit aufgrund eines "Sattseins" auslegen.

  • ...und es ist ein himmelweiter Unterschied, zwischen "glücklich sein" und "Glück haben". Ich zB. kann durchaus glücklich sein, ohne einmal Glück gehabt zu haben.


    :angel:

  • Lottospieler und viele andere halten das Treffen einer Zahlenkombination mit geringer Trefferwahrscheinlichkeit für Glück. Andere das Vermeiden eines Unfalls durch einen "glücklichen" Zufall, etc.


    Lebensqualität ist per se ein individuell gefühlter Zustand, was eine Folge vieler Einzelereignisse sein kann, aber nicht ein einzelnes Ereignis. Sich den ganzen Tag im Bett liegend die gebratenen Tauben in den Mund fliegen zu lassen und in die Glotze zu schauen, kann für entsprechend veranlagte Menschen eine gewisse Zufriedenheit und ein hohes Maß an empfundener Lebensqualität erzeugen, doch als Glück würde ich das dann nicht mehr bezeichnen wollen.


    In solchen Fragen gehen die Ansprüche allerdings aller Wahrscheinlichkeit nach weit auseinander.

  • Was wurde eigentlich abgefragt? Lebensqualität oder Glück? Doch eher Lebensqualität!


    Genau das trifft es auch, "Lebensqualität", ich ergänze, durchschnittliche "Lebensqualität". Wenn ich sagen kann, im Großen und Ganzen geht es mit gut, bin ich zufrieden, müßte ich einräumen, dass ich in diesem durchschnittlichen Zustand auch nicht unglücklich bin.., folglich sehe ich in der "Zufriedenheit" auch keine "Glücksbremse".
    Und jenes "Glück", z. B. mit einem Wettspiel, z. B. Lotto o. Fernsehlotterie, was auch immer, entspricht schon mehr einer materiellen Reduzierung des Begriffes "Glück", meines Erachtens.

    Einmal editiert, zuletzt von A3103 ()