Der Hamburger-Thread

  • In Ergänzung zum kürzlich gesuchten Hamburg-Thread scheint es mir angebracht, auch dem Hamburger einen eigenen Themenstrang zu widmen - schließlich verkörpert dies Fingerfood die Globalisierung unserer Ernährung und der Esskultur in vorzüglicher Weise. auch wenn mehrere Legenden um Entstehung bzw. Geburtsstunde dieser Ikone der kompletten Mahlzeit zwischen den Hälften eines Brätchens kursieren, spricht doch vieles dafür, dass der Hamburger 1904 auf der Weltausstellung in St. Louis das Licht der Welt erblickte, als Fletcher Davis mit großem Erfolg sein mit wenigen Handgriffen verzehrfertig fertigzustellendes, gewissermaßen der Geschwindigkeit der Ära angepasstes Fast Food erstmals einem größeren Publikum bekanntmachte.

  • Der Begriff "Hamburger" wurde bereits lange vor der Weltausstellung 1904 verwendet.
    Der Ursprung der Entstehung der "Hamburger"-Kultur in den USA wird auf deutsche Einwanderer zurück geführt.
    Ursprünglich soll der Begriff "Hamburger" ein Rundstück mit Braten bezeichnen und aus Hamburg stammen.
    Ein Kochbuch aus 1842 soll ein "Hamburger Steak" aus Rinderhackfleich beschreiben, usw.


    Es gibt mehrere Hypothesen, oder Mythen, über die Entstehung.
    Fast alle gehen als Ursprung auf das hiesige Hamburg zurück.



    Zitat
    • Mehrere Hypothesen gehen davon aus, dass der Name tatsächlich auf die deutsche Stadt Hamburg zurückzuführen sei. Es gibt in Hamburg den traditionellen Imbiss Rundstück warm. Dieses besteht aus einem Weizenbrötchen („Rundstück“) mit einer Scheibe Braten darin sowie Bratensoße, die darübergegeben wird. Eine andere Variante dieses „Hamburger Stücks“ besteht aus einem Weizenbrötchen mit einer Hackfleischfrikadelle aus Beefsteak und Eigelb. Dieses Rezept, so die Hypothese, sei mit deutschen Einwanderern in die USA gekommen. Ãœberdies seien Frikadellen mit Brötchen auf den Auswandererschiffen, die oft in Hamburg ablegten, eine beliebte Speise gewesen. Auf der Weltausstellung 1904 in St. Louis wurden solche Hackfleischbrötchen – noch ohne „er“-Endung – nachweislich als „Hamburg“ verkauft.
    • In einem US-amerikanischen Kochbuch von 1842 taucht der Begriff Hamburger Steak für ein Steak aus Rinderhackfleisch (us.: ground beef, brit.: minced meat) auf. Das Hacksteak nannte man auch „Steak nach Hamburger Art“, benannt nach der norddeutschen Stadt.
    • Eine andere Theorie besagt hingegen, dass die Bezeichnung 1885 auf einem Jahrmarkt im Erie County nahe der amerikanischen Stadt Hamburg bei Buffalo im US-Bundesstaat New York entstanden sei. Dort hatten die Menches Brothers einen Imbissstand, auf dem sie wegen eines Engpasses an Hot Pork (Schweinebraten) mit Rindfleisch als Ersatz experimentierten. Ihre Kreation nannten sie entsprechend dem Geburtsort Hamburger. Diese Theorie wird vom Staat New York offiziell mit dem Slogan New York’s Gift to World Cuisine, The Hamburger verbreitet, aber vielfach angezweifelt.[2]
    • Eine weitere Theorie besagt, dass in den ersten Jahren der Besiedelung der USA (vor dem Aufbau der Rinderzucht) importiertes Rindfleisch (vornehmlich über den Hamburger Hafen, mit Stangeneis gekühlt) ein Luxusgut war, das Slangwort Hamburg bezeichnete allgemein Rindfleisch gehobener Qualität; diese sollte also hervorgehoben werden.
  • Der Begriff "Hamburger" ...


    Es gibt mehrere Hypothesen, oder Mythen, über die Entstehung.
    Fast alle gehen als Ursprung auf das hiesige Hamburg zurück.


    Das ist aber alles höchstens eine Fußnote. Ein Hamburger ist sozusagen ein McDonald's, da können sich die paar Hansel die in Hamburg wohnen noch so anstrengen und Annekdoten aus dem vorletzten Jahrhundert zum Besten geben. Sie können zwar nichts dafür, aber sie sind durch die Kraft des Faktischen zu McBurgern verkommen. :biggrin:


    http://www.genussmagazin-frank…sten-McDonalds-28801.html

  • Es ist ja phänomenal, wie jemand ohne Herkunftsnachweis einen etliche Zeilen langen Abschnitt aus der Wikipedia hierher kopiert, um eine Threadneueröffnung sofort zu stören… übrigens, das wird dem Störer nicht aufgefallen sein, ist die Bezeichnung Hamburger für ein Steak, mag dergleichen regional verschiedenenorts einstmals gebräuchlich gewesen sein, vielleicht nicht dasselbe, wie die Zusammenstellung einer international unter diesem Namen bekannten Darreichungsform einer zeitsparenden Komplettmahlzeit… das "Rundstpck warm" übrigens taugt als Hamburger-Vorläufer nun überhaupt nicht, denn das ist ein klassisches Tellergericht. Immerhin hat Konrad wie erwartet anschaulich gezeigt, weswegen ich eher davon absehe, neue Threads zu eröffnen. Ebensogut könnte jetzt jemand einwerfen, dass er sowieso kein Fast Food mag - oder wie ungesund dergleichen ist…

  • Das ist aber alles höchstens eine Fußnote. Ein Hamburger ist sozusagen ein McDonald's, da können sich die paar Hansel die in Hamburg wohnen noch so anstrengen und Annekdoten aus dem vorletzten Jahrhundert zum Besten geben. l



    Und die faktisch beste Anekdote zu diesem ....Produkt stammt aus dem Jahre 1993:


    Einmal editiert, zuletzt von Bicyclerepairmen ()

  • Es ist ja phänomenal, wie jemand ohne Herkunftsnachweis einen etliche Zeilen langen Abschnitt aus der Wikipedia hierher kopiert, um eine Threadneueröffnung sofort zu stören… übrigens, das wird dem Störer nicht aufgefallen sein, ist die Bezeichnung Hamburger für ein Steak, mag dergleichen regional verschiedenenorts einstmals gebräuchlich gewesen sein, vielleicht nicht dasselbe, wie die Zusammenstellung einer international unter diesem Namen bekannten Darreichungsform einer zeitsparenden Komplettmahlzeit… das "Rundstpck warm" übrigens taugt als Hamburger-Vorläufer nun überhaupt nicht, denn das ist ein klassisches Tellergericht. Immerhin hat Konrad wie erwartet anschaulich gezeigt, weswegen ich eher davon absehe, neue Threads zu eröffnen. Ebensogut könnte jetzt jemand einwerfen, dass er sowieso kein Fast Food mag - oder wie ungesund dergleichen ist…



    Sie sind offenbar, angesichts der Ihrer dünn unterlegten und dazu noch unvollständigen historischen Ableitung entgegen gesetzten Fakten, etwas verstört, mein Bester.


    Der Link zur Quelle wurde, Ihrer Vorbild gebenden Methode nachempfunden, in den Beitrag integriert. Dass Sie dies nicht ad hoc wahrnehmen konnten, möge Ihnen als Hinweis auf Mängel Ihrer eigenen mehr oder weniger nutzenstiftenden Beitragskompositionen dienen.


    Im übrigen wurde nicht der Thread gestört, nur Ihre offensichtlich unpräzise und inhaltlich fehlerhafte Threaderöffnung wurde ein wenig nachgeschärft, und ein wenig Fakten-Fleisch beigemengt, damit nicht nur billiges altbackenes Brötchen im Pseudo-Hamburger den geneigten Lesern den Geschmack am Thema vermiese.



    ps: Sie sollten übrigens davon absehen, andere für Ihre eigene Unzulänglichkeit verantwortlich machen zu wollen, das ist einem alten Forenkämpen, der anderen gerne und mit Vorliebe seine eigene kleinkarierte Kritik aufs Brötchen schmiert, unwürdig. Denken Sie an den KI.

    5 Mal editiert, zuletzt von A3243 () aus folgendem Grund: ps

  • Oller Blasphemiker. :biggrin:


    Und die faktisch beste Anekdote zu diesem ....Produkt stammt aus dem Jahre 1993:



    Das rettet die Hamburger auch nicht, also die Bewohner - hr hr... Ihr könntet mir ja das Frankfurter Würstchen oder den Määänzer Handkääs um die Ohren hauen, aber auch das käme nicht an das Stigma heran, welches ihr Hamburger tragen müsst. Bei weitem nicht. :lol: Diesen Wutbürgerfilm muss ich unbedingt mal wieder sehen, ist ewig her. :smilielol5:



    ...möchte ich Dir danken... die Reduktion auf den jahrzehntelangen Marktführer ist dagegen eine Vereinfachung… ...


    Bitte bitte, gerne geschehen. Ich verstehe gar nicht dass Du Herrn Konrad so ungnädig empfangen hast, wo er doch der Erste war, der Deinen Thread gepusht hat. Das ist doch auch ein Danki wert.


    Und klar hat McDonalds nicht den Hamburger erfunden, aber die Firma hat ihn weltweit etabliert, auch den Begriff. Die Gegenbewegung gab es aber auch schon damals. Wir erinnern uns alle an Eltern und Großeltern die dieses amerikanische Mistzeug verteufelt haben. Und hat es ihnen etwas genutzt ? Nein ! Es ging ihnen wie es Höcke ergehen wird. Bei McDonald's zu essen war für Amerikaner und Deutsche im jugendlichen Alter irgendie auch Protestkultur. Man fühlte sich gut dabei. Als das erste McDonalds in Frankfurt öffnete und es in der Mainzer Umgebung so etwas noch gar nicht gab, stand ich auch irgendwann in der Schlange. Und das - war der eigentliche Erfolg von McDonalds.

  • Ich erinnere mich das John Foster Fraser https://en.wikipedia.org/wiki/John_Foster_Fraser der im Jahr 1896 mit 3 Kumpels die Welt mit Fahrrädern umrundet hatte eine recht launige Abhandlung über Chicago und über die Stehcafes und dem darin servierten Fastfood verfasst hatte, in den 1890ern.
    War allerdings kein Wunder war doch der besagter Author trotz allen anglophilen Humors der typische, britische Vertreter der Stiff upper lip.


    Zwar erwähnte er nicht explizit den Burger, aber zumindst scheint dort dieses Produkt eine gewisse Historie zu haben:


    https://www.thrillist.com/eat/…white-castle-kumas-corner

    Einmal editiert, zuletzt von Bicyclerepairmen ()

  • Ich erinnere mich ...


    Zwar erwähnte er nicht explizit den Burger, aber zumindst scheint dort dieses Produkt eine gewisse Historie zu haben...


    Auch ich mahne und erinnere immer gerne und da fällt mir ein, dass bei uns, also jetzt eher ein ganz kleines Stüch östlicher, ein Hamburger nicht mal eben so weggesteckt werden kann, sondern noch eine echte Aufgabe ist...


  • Ich gestehe, ein Fan gut gemachter Hamburger-Leckerei zu sein.


    Ich habe ein wirklich ausgefeiltes Rezept dafür entwickelt und im Schnitt einmal im Monat feiere ich den Monsterburger-Tag.
    Zutaten sind neben dem richtigen Rinderhack (mit ausreichendem Fettanteil) auch noch geräucherter Bauchspeck, rote Zwiebeln,
    diverse Gewürze, ein Ei, etwas selbst gemachte Semmelbrösel, Senf und Ketchup. Das ganze nach einem Geheimverfahren vermengt und zu einem ca. 180gr-Paddy zubereitet, in einem passenden warmen Sesambrötchender Royal-Klasse serviert, ist ein Genuss, der noch jede/n umgehauen hat, der/die davon naschen durfte.

  • Auch ich mahne und erinnere immer gerne und da fällt mir ein, dass bei uns, also jetzt eher ein ganz kleines Stüch östlicher, ein Hamburger nicht mal eben so weggesteckt werden kann, sondern noch eine echte Aufgabe ist...




    So etwas empfinde ich als abstoßend.
    Und darüber hinaus ist es eine zur Schau getragene Respektlosigkeit gegenüber der Nahrung, dem Tier und den guten Sitten.


    Das Meiste davon wird weggeworfen und das wird von vorn herein mit eingeplant.
    Ich kann dem nicht das Geringste abgewinnen.

  • ...Rinderhack (mit ausreichendem Fettanteil) auch noch geräucherter Bauchspeck, rote Zwiebeln,
    diverse Gewürze, ein Ei, etwas selbst gemachte Semmelbrösel, Senf und Ketchup. Das ganze nach einem Geheimverfahren vermengt und zu einem ca. 180gr-Paddy zubereitet, in einem passenden warmen Sesambrötchender Royal-Klasse serviert


    ...


    Und wo bleibt das Bild ??


  • So etwas empfinde ich als abstoßend.
    Und darüber hinaus ist es eine zur Schau getragene Respektlosigkeit gegenüber der Nahrung, dem Tier und den guten Sitten.


    Das Meiste davon wird weggeworfen und das wird von vorn herein mit eingeplant.
    Ich kann dem nicht das Geringste abgewinnen.


    Fake News Herr Konrad. Das Meiste davon wird von der Küche sorgfältig verpackt nach Hause mitgegeben. Es wird nichts weggeworfen. Und manche schaffen es tatsächlich. ^^

  • Vor einigen Jahren bin ich mit ein paar Freunden bei einer Veranstaltung einer Umweltpartei gewesen, und wir haben alle auch andächtig der Abholzung, der Ãœberweidung, der Ãœberdüngung, den gesundheitlichen Folgen, den ethischen Bedenken und allerlei mehr unsere Aufmerksamkeit geschenkt.


    Nach drei Stunden hatten wir es so satt, dass wir zu McDonalds gegangen sind, schon aus Trotz.

  • Auch ich mahne und erinnere immer gerne und da fällt mir ein, dass bei uns, also jetzt eher ein ganz kleines Stüch östlicher, ein Hamburger nicht mal eben so weggesteckt werden kann, sondern noch eine echte Aufgabe ist...


    Zu viel Grünzeuch drin, da lob ich mir den Wendys T-Rex



    Das Brötchen dient ohnehin nur der Vermeidung fettiger Finger ^^

    Einmal editiert, zuletzt von Diogenes2100 ()

  • Vor einigen Jahren bin ich mit ein paar Freunden bei einer Veranstaltung einer Umweltpartei gewesen, und wir haben alle auch andächtig der Abholzung, der Ãœberweidung, der Ãœberdüngung, den gesundheitlichen Folgen, den ethischen Bedenken und allerlei mehr unsere Aufmerksamkeit geschenkt.


    Nach drei Stunden hatten wir es so satt, dass wir zu McDonalds gegangen sind, schon aus Trotz.


    Zu MacBlöd und BlödiKing gehe ich eigentlich nur noch in absoluten Notfällen.Meistens habe ich 3 Stunden später wieder Hunger und mein Darm findet das Zeugs auch nicht so toll.Ich würde jeden Döner-Laden an der Autobahn diesen beiden vorziehen und die Restos haben mittlerweile (je nach Raststätte) auch gutes Essen was vom Preis sogar fast identisch ist.Es lohnt sich übrigens eher einen Autohof anzufahren als eine Autobahnraststätte.Am besten die, welche von Truckern gut besucht sind:wink5:.Da gibt es sogar teilweise ein Steak vom Grill mit guter Beilage oder Aufläufe und Nudelgerichte.Vegetarierer kommen meist auch nicht mehr zu kurz.