Aufarbeitung des G20-Gipfel: Ist die losgetretene Hatz auf Linke gerechtfertigt ?

  • (Vorweg: Sorry, der hiesige Editor ist grottig. Die Zerfaserung der Zitate war nicht beabsichtigt und die fehlenden Leerstellen natürlich auch nicht. Das hat der Editor so geschreddert. Ich habe wegen des Datenbankfehlers zunächst extern geschrieben und formatiert und den Beitrag zur Themeneröffnung danach in den Forumseditor hinein kopiert. Extern war alles gut - das Ergebnis nach der Ãœbertragung ins Forum kann nun bewundert werden.


    Das ungewollt schlechte Erscheinungsbild mit all diesen den Formatierungsfehlern tut mir leid, ich arbeite das irgendwann nach. Das fehlende "t" in der Ãœberschrift wird hoffentlich auch noch ergänzt, da komme ich aber nicht mehr ran, das kann nur jemand mit erweitertet Zugriffsrechten - warum eigentlich?)





    Nun zum Thema:
    Weil in verschiedenen Medien versucht wird, sich gegenseitig darin zu überbieten, wie den Linken nun unisono die Verantwortung für das Desaster des polizeilichen Versagens als deren eigentliche Urheberschaft untergeschoben werden kann, unter besonderem Hervortun der bürgerlichen Presse und der CDU, mit teils eher dubios anmutenden Motiven, und die Schanze in Hamburg, das Viertel, in dem sich die zeitweilig bürgerkriegsähnlichen Unruhen abspielten und in dessen Zentrum sich die Rote Flora befindet, gezielt ins Zentrum der Ursachenforschung stellt und alle Linken als Kollaborateure der marodierenden Horden gleich mit an den Prgner gestellt werden, sammle ich nun hier einige Beiträge zum Thema aus dem Forum zusammen, indem ich sie als Zitate chronologisch einigermaßen sauber aufzureihen versuche. Die Mods können ja durch verschieben helfen, wenn Sie gerade nichts anderes zu tun haben. :wink5:


    Wenn ich etwas übersehe, bitte selbst tätig werden, wer bereits dazu einen Beitrag verfasst hat wird das wohl noch wissen, und auch, wo der sich befindet.



    Ich fange bei der anderenfreds gelaufenen Diskussion als Einstieg an und kopiere weitere Beiträge hintenan, auch wenn die nicht unbedingt in der Reihenfolge aufeinander eingehen.


    Erkläre doch mal das hier Dieter


    Wie ist es möglich dass der schwarze Trupp so lange unbehelligt bleibt?


    Kann ich nicht, ich war da ja nicht dabei. 150 bis 200 Linksterroristen. Man müsste drei Hundertschaften verlegen,um die aufzuhalten und festzusetzen + die Personalien festzustellen.Die müssen da auch erst mal hin. Sofern überhaupt noch Reserven da waren.


    Aber, woher wissen "wir" eigentlich, dass sich um "Linksterroristen" handelt? Niemand hat die aufgestoppt, niemand deren Personalien aufgenommen, niemand hat sie gestört, sondern das Gegenteil war der Fall. Sie konnten ungehindert einige Kilometer weit links und recht Verwüstungen anrichten, obwohl Anwohner die Polizei informiert haben - doch niemand kam.


    Warum nicht?


    Wie kann also die Behauptung verbreitet werden, dass es sich um Linksterroristen handelt?


    Das fragt sich auch Kollege Schopenhauer:


    Ist das denn bewiesen?Ich meine, alle reden davon, selbst unser Innenminister und natürlich der Bürger im Inder-Net.Aber ist überhaupt schon einer von diesen Randalierern vernommen und deren politische Biografie erfasst worden?Sind sie denn durch irgendwelche politischen Inhalte aufgefallen, die sie während der Zerstörungsorgie von sich gaben?Sind diese Gestalten alle deutsche Staatsbürger gewesen und einer politischen Organisation oder stillen Vereinigung zuzuordnen?Ich will ja jetzt nicht ketzerisch klingen,aber was am Ende nach der Kölner Sylvesternacht rausgekommen ist (wer die Täter eigentlich waren) war ja nun nicht das was kurz danach publiziert wurde.

    Ich meine bestraft werden sie auf alle Fälle (und müssen sie auch),wenn man ihrer habhaft wird und das muss und wird auch geschehen,denn solch ein Verhalten ist nicht tolerierbar und kann nicht Gegenstand einer politischen Willenserklärung sein (wenn es eine war).Ich kann auch verstehen, dass man mit dem "linken Lager"jetzt so richtig aufräumen will- ganz ehrlich.Man hat ja nun auch Jahrzehnte warten müssen und eine Gelegenheit muss man halt beim Schopfe packen.
    Ich hoffe der Verfassungsschutz und die Staatsanwaltschaft werden jetzt so richtig gründlich und im Schlepptau wühlt die Journaille im Dreck.


    Ãœber mögliche Gründe und Verursacher für die ausufernde Randale wurde auch nachgedacht.


    Die Unzufriedenheit auf sozial hohem Niveau?

    [...] jedenfalls war zu lesen, dass viele der Vermummten in Klamotten zusehen waren, deren Hersteller ihr edles Logo prominent an sichtbarer Stelle anbringen.


    Warum ist es so schwer, Randale auch mal bei denen zu verorten, die landläufig als Linke bezeichnet werden oder sich selbst so bezeichnen? Meines Erachtens haben sie überhaupt kein politisches Motiv, links oder rechts, sondrn nur Spaß am Zertrümmern der alten Moscheen - Verzeihung, das waren andere.


    [...]Ich hab von vornherein gesagt, dass die Zerstörungen nicht politisch motiviert waren, sondern wie beim IS eben nur Lust am Kaputtschlagen sind. Das zeigt sich ja jetzt durch die eingereisten Kaputtniks aus aller Herren Länder.


    Aber wenn wir uns einig sind, dass die Bezeichnung "Linke" für diese Zerstörer völlig irrelevant ist, weil das nur ein aufgeklebtes Etikett ist, das nun verteilt wird, um den Schwarzen Peter opportun dem politischen Gegner unter zu schieben, warum dann das fröhliche Falschetikettieren selbst betreiben und die Grünen und echten und politischen Linken vorsätzlich

    fälschlich mit dem Kaputtnik-Etikett bekleben, obwohl die doch, bei genauer Betrachtung, durch diese Aktionen diejenigen sind, die neben den unmittelbar Betroffenen den größten Schaden durch diese Wanderarschlöcher aus aller Herren Länder erleiden?


    Ja,wie soll man echte Linke denn sonst etikettieren? Sie solltendeutlicher machen, und zwar gleich, nicht erst nach mehreren Schrecktagen, dass sie nicht mit allen, die sich Linke nennen, in einen Topf geworfen werden wollen und können. Erkennbar war die Distanz, die sie reklamieren, jedenfalls nicht sofort und deutlich.


    [...]hingegen waren im Schanzenviertel doch ein paar mehr echte Linke unterwegs - oder man bestreitet das Linkssein auch z. B. der Flora-Chefs, was denen gar nicht gefallen würde.


    Ich rate dazu, sich die komplexen Sachverhalte noch einmal aus neutraler Position anzusehen.


    Ich hab ja den guten Marx nicht gelesen, man müsste den Kater fragen, aber ich glaube nicht, dass er Steine werfen und Autos anzünden als gerechtes Mittel des Widerstands empfohlen hat.



    Was also ist nun damit, dass die Krawalle den „Linken“ angelastet werden sollen?
    Wahr, oder nur das Nutzen der Gunst der Stunde durch Leute, denen es eigentlich völlig einerlei ist, wer Ihnen die Munition gibt, die dabei hilft, die eigenen egoistische Ziele zu erreichen?
    Sind die besser, als die marodierenden Wanderarschlöcher, die als Krawalltouristen ohne jeden politischen Sinn durch die Lande marodieren, und immer dort hinfahren, wo etwas „los“ ist?


    Kann man asoziale Krawalltouristen und Hooligans wirklich als politische Gruppen im herkömmlichen Rechts-Links-Spektrum einsortieren und die Verantwortung für deren Existenz und Wirken den Linken unterjubeln?

    23 Mal editiert, zuletzt von A3243 () aus folgendem Grund: sukzessive Korrektur der Formatierungsfehler des Editors

  • Die Propagandisten sind sehr link.
    Das heißt, diese tun alles, was man ihnen sagt.
    Frau Merkel wird sich hüten selbst aufzutreten. Sie weiß wie Agitation und Propaganda funktioniert.
    Tauber ist Angelas Tampon.


    Dass sogar die BILD zum "Völkischen Beobachter" degeneriert, hat mich nicht weiter erstaunt.

  • Die Linken haben eine Hatz auf die Polizei veranstalted. Sie haben sich benommen wie die Wildschweine - allerdings wie kriminelle Schweine.


    Jetzt sollen die Tatsachen verdreht werden, bis nichts mehr übrig bleibt von den kriminellen Machenschaften der Linksextremisten.


    Nein, nein.

  • Die Linken haben eine Hatz auf die Polizei veranstalted. Sie haben sich benommen wie die Wildschweine - allerdings wie kriminelle Schweine.


    Jetzt sollen die Tatsachen verdreht werden, bis nichts mehr übrig bleibt von den kriminellen Machenschaften der Linksextremisten.


    Nein, nein.


    ...sagte unser interner "Völkischer Beobachter".

  • [...]


    Kann man Krawalltouristen und Hooligans wirklich als politische Gruppen im herkömmlichen Rechts-Links-Spektrum einsortieren?


    Eines lässt sich mit Sicherheit sagen: die Krawallniks - braun, "bürgerlich", rot und vielleicht auch von interessierten Kreisen entsandt - haben den ernst zu nehmenden G20 kritischen Demonstranten ihre Stimme genommen und haben mitgeholfen, diese quer durch das Pressespektrum als Linkschaoten zu diskreditieren. So gesehen, ist das doch alles im Sinne der G20er bestens gelaufen, verletzte Polizisten, Bürger und Verwüstungen als Kollateralschäden eingeschlossen.

  • Inzwischen wird wohl klar sein, dass der G20-Karneval einfach nur eine Wahlveranstaltung von Angela Merkel war.
    Ergebnisse G20 gleich Null.
    Ansonsten zahlen die Versicherungen.
    Es ging um nichts, und nichts ist passiert.

  • Hier eine etwas längere Aufarbeitung:


    https://blog.campact.de/2017/07/g20-bittere-bilanz/


    Zitat

    Die Rauchschwaden haben sich verzogen, doch die bitteren Bilder vom G20-Gipfel in Hamburg schwirren uns noch immer durch den Kopf. Die Bilder von Gewalt und Chaos helfen jetzt vor allem den Falschen und die wichtigen Themen gehen dabei verloren.

  • Die Linken haben eine Hatz auf die Polizei veranstalted.


    Ist das nicht etwas zu pauschal? Ich hab jetzt eine genaue Zahl, wieviele Menschen sich den Gegenprotesten angeschlossen haben aber im Vorfeld wurde mit ca. 100 000 Menschen gerechnet. Und nun betrachten wir die Zahl (geschätzt) der Randalierer, die sich so an die 2000 bewegt (geschätzt wurden 8000!), dann sollte man in seinen Aussagen schon differenzierter sein.


    Zitat

    Sie haben sich benommen wie die Wildschweine - allerdings wie kriminelle Schweine.


    Mal von deinen Tiervergleichen abgesehen, ein Schwein ist nie kriminell und sie randalieren auch nicht. Also reden wir erst gar nicht vom Hinken, hier sind wir bei einer massiven Lähmung abwärts der Hüfte.


    Zitat

    Jetzt sollen die Tatsachen verdreht werden,....


    Welche? Und was wird denn "verdreht"? Das solltest du schon etwas genauer ausführen, sonst könnte man dich wieder mal falsch mißverstehen.


    Zitat

    ...bis nichts mehr übrig bleibt von den kriminellen Machenschaften der ....extremisten.


    Nein, nein.


    Da waren jetzt auch rechte bei. Was nun? Ich mach dir mal einen "aber" - Vorschlag: ....ja es waren nicht ALLE Linke, ABER die meisten!


    ...Freigeist? :lol:

  • Die Linken haben eine Hatz auf die Polizei veranstalted. Sie haben sich benommen wie die Wildschweine - allerdings wie kriminelle Schweine.


    Jetzt sollen die Tatsachen verdreht werden, bis nichts mehr übrig bleibt von den kriminellen Machenschaften der Linksextremisten.


    Nein, nein.


    Oh Oma, schön die klassischen Feindbilder ausgepackt
    Aber gib dir bitte ein bisschen mehr Mühe und staub die vorher ab, wenn du die hier zum Besten gibst.

  • Ich kopiere auch diese meine Antwort aus dem Pott, warum sind wir dort eigentlich mit dem Thema gelandet?, hier her


    Du meinst ja, es sei das Ziel gewesen, die Dinge so lange laufen zu lassen, bis das Schlechtere eintritt. Das glaub ich aber nicht, für solche ausgefuchsten Pläne war das alles zu groß, das würde nur im Kleinen gehen. Nichts ist schwerer, als etwas zielführend zu gestalten.


    Ich halte es für möglich und traue es mindestens einem der maßgeblich Beteiligten ohne weiteres zu, ja. Vom Glauben bin ich allerdings weit entfernt. Ich halte es eher mit Logik, Motivforschung, Wahrscheinlichkeiten, Ausschlussverfahren, Ockhams Rasiermesser und zuvor, nachdem die ganze "Lage" aufgedröselt, detailliert betrachtet, analysiert und saldiert wurde, dem Betrachten der Nutznießer.

  • Aber, woher wissen "wir" eigentlich, dass sich um "Linksterroristen" handelt? Niemand hat die aufgestoppt, niemand deren Personalien aufgenommen, niemand hat sie gestört, sondern das Gegenteil war der Fall. Sie konnten ungehindert einige Kilometer weit links und recht Verwüstungen anrichten, obwohl Anwohner die Polizei informiert haben - doch niemand kam.


    Weil - wenn das diese Elbchaussee ist - der Ausgangspunkt eines der ursprünglich verbotenen Zeltlager war. Und ich nicht davon ausgehe, da hätten 150 Rechte unter friedliebenden Linken übernachtet. So bitter Tatsachen nun manchmal sind.


    Aber zum Thema:


    Was denn für eine Hatz auf was für Linke?? Ist irgendwo die Steinigung des Dorf- Ökos auf 1800 angesetzt oder was? Oder ist es nicht vielmehr so, dass der "Gartenzwerg" (wie Kleinlok schreiben wurde) die Nase gestrichen voll hat von diversen Kampfmethoden, Relativierungen, Bigotterie, Missbrauch des Versammlungsrechtes und Zerstörung ihres Eigentums durch gewisse Teile der Linken, Grünen und sonstig freidrehenden? Und deren fehlenden Körperteil im Kleidungsstück, zu dem zu stehen, was und warum es passiert ist?

  • ...
    Was also ist nun damit, dass die Krawalle den „Linken“ angelastet werden sollen?
    ...
    Kann man asoziale Krawalltouristen und Hooligans wirklich als politische Gruppen im herkömmlichen Rechts-Links-Spektrum einsortieren?


    Man kann.


    Man kann jetzt (endlich wieder) asoziale Schwerstkriminelle und Linke in einem Atemzug nennen, wie es unser Forumsmessgerät für das allgemeine Volksempfinden Kojo macht. Das macht sie gerne, weil es ihrem Weltbild entspricht, aber sie spiegelt ja im Grunde nur wieder was die Mainstreammedien größtenteils verbreiten. Etwas extremer vielleicht, aber nicht sehr. Das ist für das Forum aus meiner Sicht sogar wertvoll.


    Man kann das gerechtfertigter Weise vielleicht nicht, aber das ist nicht mehr die Frage. Man konnte es, weil man Gewalt immer instrumentalisieren kann. Jetzt soll sich das linke Lager bevor es überhaupt den Mund aufmachen darf erstmal distanzieren. Woanders habe ich gelesen, dass das so ähnlich ist wie wenn man den Familienvater der mit den Kindern ins Fußballstadion gehen will auffordert sich zuerst mal von den Hooligans zu distanzieren. Lustig, aber so ist es irgendwie. Und das bekommt man auch nicht wieder mit Worten repariert. So läuft es halt meistens. Ob Occupy Wallstreet, TTIP oder G20. Letztlich reden wir immer über Hooligans oder Titten oder Fußball oder den Wetterbericht.


    Man kann darüber, theoretisch natürlich nur, aggressiv werden ? :rolleyes:

  • Letztlich reden wir immer über Hooligans oder Titten oder Fußball oder den Wetterbericht.


    Man kann darüber, theoretisch natürlich nur, aggressiv werden ? :rolleyes:


    Zum Thema Ti.. nee Fussball...
    Der schlechte Witz ist, wenn die Polizei in der gleichen Stringenz ( wie das Vermumungsverbot bei der Demo am Samstag ) jedes Wochenende das gleiche und on top die überaus gefährliche und verbotene, verharmlosend genannte "Pyrotechnik" so konsequent ahnden würde, d.H. Unter Androhung des Blockräumens oder als Highlight mal ein Spiel abbrechen würde und zwar dito mit Wasserwerfern, Pfefferspray und Schlagstockeinsatz - dann würde ich sagen sind wir Pari...
    Aber nee, da geht es mal wieder um Brot und Spiele.. Quatsch um das Brot wichtiger Lobbyisten die niemals auch nur angefasst werden:
    http://www.spiegel.de/sport/so…m-fussball-a-1148182.html


    Jedes Wochenende werden von den gesellschaftlichen Entscheidungsträgern nebst Medien diese ritualisierten Gesetzesbrüche akzeptiert, Hundertausende auf Staatskosten ausgegeben damit die nachweislich korrupten Systeme und ihre Millioneneinnahmen rund um diese Veranstaltungen nicht gestört werden...


    Von den Abertausenden von gewaltbereiten Hools die höchstens in homöophatischen Dosierungen
    (im Vergleich) die sich in diesem Dunstkreis relativ frei bewegen können gar nicht erst gesprochen....

    Einmal editiert, zuletzt von Bicyclerepairmen ()

  • Weil - wenn das diese Elbchaussee ist - der Ausgangspunkt eines der ursprünglich verbotenen Zeltlager war. Und ich nicht davon ausgehe, da hätten 150 Rechte unter friedliebenden Linken übernachtet. So bitter Tatsachen nun manchmal sind.



    Und woher "wissen" Sie, woher der Zug kam? Wurde der Aufbruch des Zuges registriert und sein Zugweg von Anfang an überwacht und verfolgt? Das wäre die einzige Möglichkeit genau zu wissen, wo deren Ausgangslager war.


    Und woher wissen Sie, dass es sich um Linksterroristen handelt? Wurden alle im Camp erkennungsdienstlich erfasst oder mit einschlägigen Dateien abgeglichen, wurde eine Liste mit den Campbewohnern erstellt?


    Wenn all das bekannt war, wie konnten die Marodeure unbehelligt den ganzen kilometerlangen Weg bis zum Altonaer Abschnitt der Elbchaussee kommen, ohne aufgestoppt, aufgelöst undoder umdirigiert zu werden?


    Wie auch immer die Einsatzleitung das nun in Alibis und Ausreden kleidet,dieser völlig unbehelligte und unbegleitete Zerstörungszug von Marodeuren in Kompaniestärke ist Sinnbild und Zeichen des eklatantes Armutszeugnisses der Polizeiführung.
    Wenn das nicht einer der gravierendsten Versagensbeweise ist, dann muss es sich wohl um einen Fall von LIHOP handeln.
    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, das diese Sache unbemerkt vor sich gegangen sein soll. Immerhin haben die betroffenen Anwohner bereits zu Beginn der Zerstörungsorgie die Polizei informiert und Schutz angefordert, doch es kamen erste Einsatzkräfte- und das war dann keine Polizeikräfte, sondern die Feuerwehr - laut glaubwürdiger Aussage von Anwohnern erst nach mehr als 50 (!!) Minuten. Und das, obwohl 20.000, angeblich auf alle Eventualitäten bestens vorbereitete Einsatzkräfte in der Stadt postiert worden waren.
    Das muss die Einsatzleitung verantworten, denn genau das zu verhindern zu können wäre die Verantwortung einer angemessenen Vorbereitung gewesen. Und wenn dem nicht so war, muss die Frage nach Eignung und ggf. Motiv erlaubt sein. Jedenfalls muss eine schlüssige Antwort her.



    Vor all diesen Details stellt sich umso drängender die Frage, warum immer verstärkter darauf gepocht wird, dass es sich um „Linksterroristen“ handelte, wo doch inzwischen klar sein sollte, dass dies überhaupt nicht klar ist – insbesondere vor dem Hintergrund, dass von den so wenigen Festgesetzten von noch weniger deren Personalien festgestellt wurden, aber nach Informationen zu diesem Missverhältnis sucht man vergeblich. Auffallend auch die Fokussierung darauf, dass die meisten von 51, deren man letztlich habhaft geworden ist, Deutsche waren. Und was ist mit den rund 1,449 anderen, wenn wir von angenommenen rund 1.500 Marodeuren ausgehen?
    Warum hat man so wenige Zugriffe geschafft und noch weniger erkennungsdienstlich erfasst? All die ausgezeichnete und bestens vorbereitete Polizeiarbeit, geplant, koordiniert und befohlen von dem erfahrensten Einsatzleiter Deutschlands? Und das tatsächlich erzielte Ergebnis ist der Beweis dafür, dass sich die Polizei nichts vorzuwerfen hat und es nach Lage der Dinge nicht besser zu machen war?


    Sind "die Linken" auch daran Schuld?

    10 Mal editiert, zuletzt von A3243 () aus folgendem Grund: Leerstellenbug

  • ... Jetzt soll sich das linke Lager bevor es überhaupt den Mund aufmachen darf erstmal distanzieren. ...


    Eigentlich ist es vergebene Liebesmühe hierauf zu antworten, wenn man sich den ganzen Starng ansieht (eine selbst geschaffene Echokammer, in der man sich gegenseitig versichert das man noch immer der bessere Mensch ist). Trotzdem kann ich nicht anders und muss an dieser Stelle fragen: Wie schmeckt das Gift, das man jahrelang verspritzt hat, wenn man es selbst zu kosten bekommt? (die Frage richtet sich jetzt nicht an Bud im Speziellen, sonder ist eher allgemeiner Natur).

    Einmal editiert, zuletzt von Alpin ()

  • Ich halte es für möglich und traue es mindestens einem der maßgeblich Beteiligten ohne weiteres zu, ja. Vom Glauben bin ich allerdings weit entfernt. Ich halte es eher mit Logik, Motivforschung, Wahrscheinlichkeiten, Ausschlussverfahren, Ockhams Rasiermesser und zuvor, nachdem die ganze "Lage" aufgedröselt, detailliert betrachtet, analysiert und saldiert wurde, dem Betrachten der Nutznießer.


    Wie wäre es mit einer sozialeren Politik?
    Einer Politik die nicht immer nur den Geldbeutel des Großkapitals bevorzugt?
    Ich bin absolut gegen solche Randale. Ich kann aber verstehen wie Menschen dort hin kommen wenn das Gefühl der Machtlosigkeit Ãœberhand bekommt. Wenn sich weltweit ökologisch und sozial zerstörerisch agierende Großkapitalmarionetten treffen darf es nicht verwundern wenn in einer vernetzten Welt auch die sich weltweit formierenden Widerständler am Platz solcher Treffen auftauchen und im Rundumschlag ohne Rücksicht alles demolieren. Ist die Retourkutsche für den Rücksichtslosen Rundumschlag der ökologischen Verwüstung unserer Lebensgrundlagen aus reiner Profitmaximierungsgier einiger weniger (noch 8 an der Zahl) Großkapitalbesitzer die einfach den Rachen nicht voll genug bekommen.
    Ein weiteres Mosaik: Polizeiobere sagen sie hätten erst dir Gipfelteilnehmer schützen müssen und konnten erst nach Abschluss dieser Aufgabe sich, mangels genügend Personal, dem Schanzenviertel zuwenden können. In dieser Zeit sei ein fataler rechtsfreier Raum entstanden. Fast könnte man böse behaupten die Konservativen C-Parteien legen es garadezu drauf an durch ihre Sparpolitik den Rechtsstaat zu schwächen um im Gegenzug die Argumentation für die Zug um Zug abzuschaffenden Freiheitsrechte der Bürger voranzutreiben. Dies natürlich mit Billigung der Bürger der solche Geschehnisse verabscheut und den Parteien die dies angeblich verhindern wollen ihre Wahlstimme geben. So wählt das Volks seine Schlächter wieder einmal selbst und hat aus der Geschichte nichts gelernt. Traurig aber war.


    :rolleyes:


    PS: Wer muß eigentlich jetzt seinen Kopf hinhalten für das rechtsstaatlich nicht tolerierbare verhalten seitens der Polizei ein ihr zwingend weisungsbefugtes Gremium Gericht und dessen Urteil einfach zu übergehen und zu ignorieren. Dies ist diktatorisches Verhalten und darf absolut nicht geduldet werden und muss noch ein Nachspiel mit Konsequenzen für dafür verantwortliche Polizeivorgesetzte haben.

    2 Mal editiert, zuletzt von Durch Blick ()


  • Ein super Beitrag, der den ganzen aktuellen Schwachsinn sinnvoll vor Augen führt, der da durch die Öffentlichkeit wabert.


    G 20 war einmal neu die peinliche Zurschaustellung der "Mächtigen" dieser Welt, die angeblich im Auftrag der Öffentlichkeit zusammenkamen, aber nur einmal neu nur die Geschäftsinteressen reicher Trusts und Kapitalkreise bedient haben:


    Stichworte Freihandel, Freihandel und nochmal Freihandel.


    Als putziges Beiwerk gab es ein paar verstaubte Bonbons für diejenigen, die unter dieser verschissenen Ausbeuter-Freihandels-Politik der G 20 seit Jahren leiden und sterben.
    Lächerliche Almosen, wie sie lächerlicher nicht hätten sein können.


    Wer noch nie links dachte, müsste eigentlich angesichts dieses Elends endlich einmal damit anfangen, aber genau das soll ja nicht sein und von FAZ und Handelsblatt verstrahlte Seelen wie KoJo wollen ja ihre in Jahrzehnten lieb gewonnenen Feindbilder behalten.


    Das eigentliche Problem der G 20 interessiert nicht bzw. zu wenig. Millionen hätten friedlich in HH für eine gerechte Welt demonstrieren können, die dummen, eitlen, unfähigen Wichtigtuer hätten genauso weltfremd und menschenfeindlich entscheiden wie sie wieder neu entschieden haben.


    Nun ist die verlade der G 20 nicht sang- und klanglos über die Bühne gelaufen, wie das sich unsere Politmarionetten angeblich vorgestellt haben und nun müssen evtl. Sündenböcke für dieses vom Staat und Politik zu verantwortendes Schlamassel gesucht werden, da bietet sich schnell die Linke an, die man ja so gerne ohnehin mundtot machen will.


    Das ist aber eigentlich so doof, als dass man als Linker diese dumme dämliche Attacke am besten einfach dahin laufen lässt, wo sie hingehört:


    Ins Leere und wenn nötig an die Wand, die diese Leere begrenzt.
    Inzwischen dürfte der letzte Volltrottel begreifen, was diese vergeigte Regierung uns beschert.

    Einmal editiert, zuletzt von Kleinlok ()