Marxismus

  • Es geht wohl darum, dass Leute über Marxismus schwätzen, die nie auch nur eine Zeile von Marx gelesen, geschweige denn verstanden haben.

  • Es geht wohl darum, dass Leute über Marxismus schwätzen, die nie auch nur eine Zeile von Marx gelesen, geschweige denn verstanden haben.


    Ich komm einfach mit den Schubladen nich klar. Immer dieses ent oder weder bekannter, alter, schon mal da gewesener Kategorien. Nix kreatives... aber die Menschen im Feudalismus konnten sich ja auch nich vorstellen, dass ihre Peiniger etwas neues erfinden, um sie auszubeuten. :wink5:

  • Es geht wohl darum, dass Leute über Marxismus schwätzen, die nie auch nur eine Zeile von Marx gelesen, geschweige denn verstanden haben.


    Das Problem ist, dass es bei Leuten, die was von Marx gelesen haben, mit dem Verstehen meist nicht besser wird.
    Es kann sogar bezweifelt werden, dass das Schreiben zu echtem Verständnis geführt hat.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Also ist Marxismus Menschen mit einem niedrigen Intellekt angepasst, oder was soll das?


    Quatsch, Marxismus ist Opium für Intellektuelle, macht total knülle.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Karl Marx ist leider gestorben, er wird deshalb nicht mehr funktionieren. Seine Denkweisen aber leben und seine Philosophie ist auch heute richtungsweisend. Der dialektische Materialismus und das dialektisch logische Denken sind Voraussetzung für Wissenschaft und Fortschritt.


    Das ist totaler Dünnschiss. Wissenschaft und Fortschritt hat es vor Marx gegeben und nach Marx hat es das auch ohne dialektischen Materialismus gegeben. Sogar mehr, als mit. Dialektischer Materialismus ist eine Fortschrittsbremse.


    Zitat von grauer kater

    Wenn Erwerbsarbeit für große Teile der Bevölkerung wegfällt, fallen auch die Grundlagen des Kapitalismus weg. Die neu entstehenden Arbeitsanforderungen in Forschung und Entwicklung sowie Wartung der Automaten etc. werden nur von einem kleinen Teil ausführbar sein, denn sie erfordern höhere intellektuelle Leistungen, zu denen eben nicht alle befähigt sind.


    Wenn "zuviel" Arbeit von Maschinen erledigt wird, ist eine natürliche Verteilung von Reichtum durch freie Verträge nicht mehr möglich bzw. erzeugt unerfreuliche Ergebnisse. Das ist richtig, aber es ist eben noch nicht soweit und es kann auch noch einmal 150 Jahre dauern.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Wie soll was funktionieren, was in der Praxis noch nie die erforderlichen Voraussetzungen gefunden hat?


    Das solltest Du jetzt mal logisch fortentwickeln.
    Nicht die nötigen Voraussetzungen ist sowas, wie eine zu dünne Eisdecke, aber einige ungeduldige wollen trotzdem schon Winterspaß auf Kufen. Am Ende ist das eine ebenso scheißedoofe, wie auch überaus schädliche Idee.


    Zitat von grauer kater

    Und die Gewalt wurde vorwiegend von den Gegnern jeglichen Fortschritts ausgeübt, denn wenn ihnen was bewusst war, dann die Gefährlichkeit der neuen Ideen, die ihre Machtbasis grundlegend zerstört hätten, wären die sozialistischen Staaten effizient und produktiv geworden.


    Und da ist es dann etwas seltsam im kalten Wasser zwischen den Eisbruchstücken herrumzuplärren, dass das alles viel besser gelaufen wäre, wenn diejenigen, die klug genug waren nicht mitzukommen auch noch dabei gewesen wären.


    Erstmal sollte man ja mal die innere Gewalt gegen die Menschen im eigenen Machtbereich anschauen, wo der Realsozialismus einfach nur abkackt. Und wer musste jetzt unbedingt Berlin blockieren, und den Koreakrieg vom Zaun brechen?
    Also haben diese Eislaufdeppen auch noch andere kujoniert, mitzukommen. Gibt es da jetzt eine Entschuldigung? Kann ich nicht entdecken.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Das Problem ist, dass es bei Leuten, die was von Marx gelesen haben, mit dem Verstehen meist nicht besser wird.
    Es kann sogar bezweifelt werden, dass das Schreiben zu echtem Verständnis geführt hat.


    Gruß
    Verbalwalze


    Als nächstes wirst du einen Arzt absprechen über Medizin zu sprechen nur weil er Medizin studiert hat.
    Klar ist doch wer den angeblichen Marxismus erleben musste, ist besser in der Lage über ihm zu spreche , wie Leute die nicht mal wissen was Marx überhaupt geschrieben hat. Und dann sollten wir mit der Unsinn aufräumen den Ostdeutschen zu unterstellen , sie wären die geborenen Marxisten. Die Mauer ist nicht von West nach Ost, sondern von Ost nach West umgeworfen worden, nicht duch Marxisten ,sondern durch Menschen die etwas anderes erleben wollten, aber auch teils entäuscht wurden.


    Nur hat der Kapitalismus auch nicht beigetregen , wie wir seit heute wissen, auch 27 Jahren den Osten weitgehend zu verbesern, immer noch 25 % Rückstand.

    Einmal editiert, zuletzt von A0229 ()

  • Als nächstes wirst du einen Arzt absprechen über Medizin zu sprechen nur weil er Medizin studiert hat.


    Also, die marxisten hier im forum, sind alles andere als links, betreiben führerkult mit einem kleptokratischen wahlfälscher und zeigen sich in ihrer argumentation eher intellektuell genügsam und auch die umgangsformen sind etwas rauh.


    Das hat mit medizinern oder kachelofensetzer nicht das geringste zu tun.


    Zitat


    Klar ist doch wer den angeblichen Marxismus erleben musste, ist besser in der Lage über ihm zu spreche , wie Leute die nicht mal wissen was Marx überhaupt geschrieben hat.


    Richtig. Belege, ob jemand sowas erlebt hat,. wären z.b. die hohe qualität der ddr-brötchen, die vergisst niemand so leicht! die tolle versorgung mit semmeln und mehr, oder auch, ob er mitgegkriegt hat, wie gern und wieviele westberliner erst billig ostmark gekauft haben, dann flugst rüber in den osten und erstmal satt essen. Wer das alles nicht mitgekriegt hat, der war vermutlich nie im osten.



    Und dass niemand links oder marxistisch ist, der putin oder hitler anbetetl... also... soviel vom Links-sein sollte jeder verstehen.




    Zitat


    Und dann sollten wir mit der Unsinn aufräumen den Ostdeutschen zu unterstellen , sie wären die geborenen Marxisten.


    Behauptet auch niemand. Null. Nada. Was redest du da?




    Zitat


    Die Mauer ist nicht von West nach Ost, sondern von Ost nach West umgeworfen worden, nicht duch Marxisten ,sondern durch Menschen die etwas anderes erleben wollten, aber auch teils entäuscht wurden.


    Sie wurde von marxisten gebaut und von leuten wie gorbachov dann umgeworfen. Ohne ihn wäre der 9.11. ein zweiter 17. juni geworden. Oder schlimmeres.


    Auf eine günstige gelegenheit zu warten, ist NICHT dumm oder feige!



    Zitat


    Nur hat der Kapitalismus auch nicht beigetregen , wie wir seit heute wissen, auch 27 Jahren den Osten weitgehend zu verbesern, immer noch 25 % Rückstand.


    LOL


    Naja... die leute wollten freiheit, freie wahlen, die DM und zwar SOFORT. Wollten keine gammelbrötchten um 6 uhr früh keine miss- und mangelwirtschaft, sondern endlich leben wie der kapitalistische westen seit 40 jahren.


    Hm... aber... woher solltest du das auch wissen? Aus 5-zeilen-meldungen von t-online, bei denen du nicht mal die überschrift verstanden hast?

  • Also, die marxisten hier im forum, sind alles andere als links,


    -VZ -


    Die Marxisten hier im Rorum sind natürlich sind nach Valerios Verfolgungswahn alles Pution-Anhänger !

    Einmal editiert, zuletzt von A0468 () aus folgendem Grund: Bitte keine ellenlangen Vollzitate mit einem einzigen Satz garnieren!

  • Die Marxisten hier im Rorum sind natürlich sind nach Valerios Verfolgungswahn alles Pution-Anhänger !


    Hm... eben. eher rechte. Keine echten. Echte marxisten küssen keinem mafiosi die stiefel.



    Woher kommt eigentlich deine neue angewohnheit den namen des immer-recht-habenden zu verändern? "Pution"? was sollen das, bitte? Wo kommt denn das 'o' her?? Denkst du dabei vielleicht an "munition"? oder "punition"?


    Das fällt auf, weil du das früher nicht gemacht hast... warum wollen die finger unbedingt aufs 'o' drücken?

  • [quote='Verbalwalze','http://politopia.de.w018f524.kasserver.com/forum/index.php?thread/&postID=967057#post967057']Das ist totaler Dünnschiss. ................. Sogar mehr, als mit. Dialektischer Materialismus ist eine Fortschrittsbremse...................../QUOTE]


    Deine Antwort ist totaler Dünnschiß! Du weisst je noch nicht mal was dialektischer Materialismus ist! Und dialektisch logisch zu Denken ist Dir auch völlig zu hoch, sonst hättest Du den 2. Teil Deiner Ergüsse Dir gespart! Grüsse vom grauen kater

  • In der DDR hätte man es mit Marxismus probieren können, und man hätte die einzigen wirklichen Gegner, die die junge DDR in ihrer Abgeschlossenheit hatte, die Russen, bestimmt dazu bringen können, das Marx´sche Experiment zu wagen oder wagen zu lassen, denn sie hätten kaum Atgumente dagegen gehabt.


    Die Russen waren nicht die Gegner der DDR, der Gegner, der die Entwicklung erheblich behinderte und störte, saß im Westen, mit seinem Herrn in den USA! Wäre Deutschland nicht geteilt gewesen, hätte die Geschichte einen anderen Verlauf genommen, da auch in Frankreich, Italien u.a. in den sechziger Jahren eine starke linkspolitische Bewegung aufwiesen.

  • Zitat von grauer kater

    Deine Antwort ist totaler Dünnschiß! Du weisst je noch nicht mal was dialektischer Materialismus ist! Und dialektisch logisch zu Denken ist Dir auch völlig zu hoch, sonst hättest Du den 2. Teil Deiner Ergüsse Dir gespart! Grüsse vom grauen kater

    Wenn es danach geht, hat niemand Marx verstanden, andernfalls wäre es doch wenigstens einmal ausprobiert worden. Wahrscheinlich stand dm Verständnis der dialektische Materialismus im Wege.

  • Die Russen waren nicht die Gegner der DDR, der Gegner, der die Entwicklung erheblich behinderte und störte, saß im Westen,

    Und wie hat der Westen das getan? Ich weiß schon: durch bessere Versorgung der BRD-Bewohner, der Schlingel...

    Zitat

    mit seinem Herrn in den USA! Wäre Deutschland nicht geteilt gewesen, hätte die Geschichte einen anderen Verlauf genommen, da auch in Frankreich, Italien u.a. in den sechziger Jahren eine starke linkspolitische Bewegung aufwiesen.

    Die gibt es da immer noch. Aber jeder, der älter ist als 12 und auf die Errungenschaften derer schaut, die über die Bewegung hinausgingen, lässt die Bewegung lieber nur eine Bewegung sein. Ich will nicht in Abrede stellen, dass eine Opposition auch aus marxistisch angehauchten Sozialisten manch gute idee zustande bringt und die Kapitalisten auf Trab bringen kann, aber an der Regierung möchte ich sie nicht sehen. Oh nein! In einer Dreierkoalition vielleicht, aber das wird nicht klappen.

  • [/FONT][/COLOR]Wenn es danach geht, hat niemand Marx verstanden, andernfalls wäre es doch wenigstens einmal ausprobiert worden. Wahrscheinlich stand dm Verständnis der dialektische Materialismus im Wege.


    Es war eher eine Frage der allgemeinen Bildung der Massen. Die Bibel wurde auch über Jahrhunderte mißbraucht, weil das Volk weder Griechisch, noch Latein und schon gar nicht Amharisch verstand, also auf die Interpretation des herrschenden Klerus angewiesen war. Marx hat massenhaft Fremdworte genutzt, die das Lesen insbesondere der III Bände des "Das Kapital" erschweren. Die Wirtschaftswissenschaftler und die Philosophen, die seriös Wissenschaft betreiben, dürften Marx und auch Engels auf jeden Fall verstanden haben, aber auch den Sprengstoff seiner Ideen für den Kapitalismus erkannt haben. Daraus leitet sich ihre Argumentation von Für oder Wider ab!

  • Kredite koennen Arbeitsplaetze, Infrastruktur, ........... schaffen. Man sollte unterscheiden.


    Kredite können auch ruinös werden, wenn sie fällig gestellt werden .


    Die Infrastruktur sollte über Steuereinnahmen und nicht über Kredite (neue Schulden) in Odnung gebracht werden.