So schwarz-braun wählt meine Umgebung

  • ich finde es immer wieder interessant, wie meine "nachbarn" wählen.
    in kleinen wahllokalen (< 1500 wahlberechtigte) wie meinem sagt das mehr aus, als in großen städten.


    so sieht es bei mir aus: wahlbeteiligung 56,7%
    CDU--------------------------------------------------------------- 36,94%
    SPD--------------------------------------------------------------- 18,97%
    GRÃœNE----------------------------------------------------------- 10,48%
    DIE LINKE.------------------------------------------------------ 11,81%
    FDP ----------------------------------------------------------------- 8,99%
    AfD---------------------------------------------------------------- 8,65%
    PIRATEN-------------------------------------------------------- 0,17%
    NPD-------------------------------------------------------------- 0,33%
    Tierschutzpartei------------------------------------------------ 1,16%
    FREIE WÄHLER------------------------------------------------ 0,00%
    MLPD------------------------------------------------------------- 0,17%
    Bündnis Grundeinkommen------------------------------------ 0,33%
    Demokratie in Bewegung-------------------------------------- 0,33%
    DKP--------------------------------------------------------------- 0,33%
    Deutsche Mitte---------------------------------------------- 0,00%
    ÖDP--------------------------------------------------------------- 0,17%
    Die PARTEI-------------------------------------------------- 1,16%


  • Was ist denn da "schwarz-braun"? Wer Wahlen strategisch hinsichtlich ihrer Bedeutung betrachtet, der geht grundsätzlich zur Wahl und man wählt auch keine Partei, die keine Chance hat, über die Fünfprozenthürde zu kommen. Wer Merkel in dieser Wahl hat ablösen wollen, konnte nur die Die Linke wählen. Aber das wäre wohl vom antikommunistisch indoktrinierten dt. Durchschnittswähler zuviel verlangt. Der lässt sich lieber weiter vermerkeln!

  • Was ist denn da "schwarz-braun"?


    Rechte Kapitalbrut
    CDU, AfD, FDP, NPD erschreckende 54,91%


    Zwitter
    Grüne, SPD 29,45


    Linke, MLPD, DKP, Partei, Tiersch. magere 14,63%


    Zitat

    Wer Wahlen strategisch hinsichtlich ihrer Bedeutung betrachtet, der geht grundsätzlich zur Wahl


    ist leider noch nicht zu jedem durchgedrungen.


    Zitat

    und man wählt auch keine Partei, die keine Chance hat, über die Fünfprozenthürde zu kommen.


    klar strategische wahl. problem: dann kommen randparteien nie nach oben. siehe damals die grünen.
    zudem sind kleine randparteien auch möglichkeit protest zu zeigen.
    siehe leider afd.

    Zitat


    Wer Merkel in dieser Wahl hat ablösen wollen, konnte nur die Die Linke wählen. Aber das wäre wohl vom antikommunistisch indoktrinierten dt. Durchschnittswähler zuviel verlangt. Der lässt sich lieber weiter vermerkeln!


    finde ich auch erstaunlich. in talkshows bekommen sie oft viel applaus. wählen tut sie keiner, weil alles was links ist, ist kommunistisch und böse.



    Zitat

    Die CDU schnitt am besten in Rheinland Pfalz (35,9 Prozent), Niedersachsen (34,9 Prozent) und Baden-Württemberg (34,4 Prozent) ab.
    Die Linke dagegen punktete traditionell in Ostdeutschland. Hochburgen waren Berlin (18,8 Prozent, in Ost-Berlin bis zu 29,3 Prozent!), Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt (jeweils 17,8 Prozent). In sechs Wahlkreisen war die Partei stärkste Kraft (alle in Berlin). – Quelle: http://www.berliner-kurier.de/28482930 ©2017


    interessant

    Zitat

    AfD in Sachsen stärkste Partei – vereinzelt bis zu 35,5 Prozent –
    Die wenigsten Wähler gingen in Sachsen-Anhalt (68,1 Prozent) an die Wahlurne. Damit ist Sachsen-Anhalt das einzige Bundesland mit einer Wahlbeteiligung unter 70 Prozent. – Quelle: http://www.berliner-kurier.de/28482930 ©2017


    nicht wählen heißt linke stimme verschenken, zumindenst in S-Anahlt

    6 Mal editiert, zuletzt von curcuma ()

  • Rechte Kapitalbrut: CDU, AfD, FDP, NPD erschreckende 54,91%, Zwitter: Grüne, SPD 29,45%
    Linke, MLPD, DKP, Partei, Tiersch. magere 14,63%.................................


    So leicht darf man es sich nicht machen! Da spielen viele Faktoren mit hinein! Erstens wählt man in Wahlkreisen nur vereinzelte Kandidaten sowie mit der Zweitstimme eine Partei, nie hat man eine Entscheidung über die Gesamtbesetzung des Bundestags. Sind Kandidaten sympatisch, bestehen Beziehungen zu ihnen, bekommen sie auch ein Kreuzchen jenseits der Zweitstimme und wer den Wahlkreis gewinnt, kommt ins Parlament! Bei der Zweitstimme bestimmen Tradition, Parteizugehörigkeit,politische Prägung und Bildung entscheidend mit. Die Wenigsten wählen taktisch-strategisch. Und dann kommt die Manipulation in den Medien dazu! Wenn jeden Tag eine Umfrage erscheint, wer die Wahl gewinnen wird, wenn ein Wahlkämpfer, wie es Schulz tat, den politischen Gegner lobt und dessen Meinung sogar im sogenannten Duell teilt, statt auf dessen Versagen hinzuweisen, was soll der Wähler dann entscheiden? Die Wähler der CDU/CSU/FDP sind keine Kapitalbrut, sie sind einfach Verblendete, manipulierte Mitläufer, ebenso sind Grünen- und SPD-Wähler keine Zwitterigen, eher Leute mit Hoffnung, die Parteien könnten wieder zu ihren Wurzeln zurückkommen und ihr Klientel vertreten. Und die Hoffnung stirbt zuletzt, auch wenn die Führungen der Parteien meist enttäuschten.

  • Bei uns erreichte die AfD ihr bestes Ergebnis in dem Bezirk mit der höchsten Ausländerquote
    Die Linke hat in keinem Bezirk die 5% Hürde geknackt ein Minus von 8%

  • es geht um die zweitstimmen.
    ich habe die zweitstimmen genommen. erststimmen weichen ab.
    ist meines wissens bei jeder buta wahl so.

  • Bei uns erreichte die AfD ihr bestes Ergebnis in dem Bezirk mit der höchsten Ausländerquote
    Die Linke hat in keinem Bezirk die 5% Hürde geknackt ein Minus von 8%


    Daraus kann man ableiten, wie dürftig bei Euch die politische Bildung ist!

  • Daraus kann man ableiten, wie dürftig bei Euch die politische Bildung ist!



    Keine Ahnung... das war halt die etwas schlechtere Wohngegend.
    Bei uns war alles fast so wie immer, AfD unter 4%, Linke bei 2,4%


    Wie hat die AfD im Verhältnis zu den Linksradikalen denn in deinem Wahlbezirk abgeschnitten, Kater?:seeya:

  • es geht um die zweitstimmen.
    ich habe die zweitstimmen genommen. erststimmen weichen ab.
    ist meines wissens bei jeder buta wahl so.


    Der Bundestag wird aber mit Erst- und Zweitstimme gewählt. Hinzu kommt die Gauß´sche Verteilung der Intelligenz in einer Population, dazu das durchschnittliche Bildungsniveau, die beide das Ergebnis maßgeblich prägen! Die Demokratie ist im Ergebnis immer nur so gut, wie der durchschnittliche Bürger deren Ziele reflektieren kann. Bei den Deformationen der repräsentativen parlamentarischen Demokratie in Deutschland wären Reformen der Wahlgesetzgebung und Volksbefragungen zu wichtigen Fragen der Nation und des Staates als korrigierende Regulative dringend erforderlich. Insbesondere aber ist es notwendig, die Zeiten zu begrenzen, in denen ein politisches Mandat/Amt ausgeübt werden darf. Wußten schon die Alten Griechen, doch Deutschland negiert es weiter!

  • ...................Wie hat die AfD im Verhältnis zu den Linksradikalen denn in deinem Wahlbezirk abgeschnitten, Kater?:seeya:


    Die AfD bekam leider doch 8,2%, Linksradikale haben wir nicht, die Die Linke kam auf 17,8%!

  • So leicht darf man es sich nicht machen!


    ansichtssache. es geht um tendenzen.


    Zitat

    Erstens wählt man in Wahlkreisen nur vereinzelte Kandidaten sowie mit der Zweitstimme eine Partei, nie hat man eine Entscheidung über die Gesamtbesetzung des Bundestags.

    es geht nicht primär um gesamtbesetzung buta, sondern um die mehrheiten der parteien. die direktmandate machen da recht wenig aus.


    Zitat

    Bei der Zweitstimme bestimmen Tradition, Parteizugehörigkeit,politische Prägung und Bildung entscheidend mit.


    jungwähler wählen meist das selbe was die eltern wählen.


    Zitat

    Die Wenigsten wählen taktisch-strategisch.


    woher willst du das wissen? gibt es dazu umfagen?


    Zitat


    Und dann kommt die Manipulation in den Medien dazu! Wenn jeden Tag eine Umfrage erscheint, wer die Wahl gewinnen wird, wenn ein Wahlkämpfer, wie es Schulz tat, den politischen Gegner lobt und dessen Meinung sogar im sogenannten Duell teilt, statt auf dessen Versagen hinzuweisen, was soll der Wähler dann entscheiden?


    also bitte. bspl. schulz zeigt doch, dass das volk den medienhype um ihn verfolgte und sein verhalten letztlich das wahlergebnis beeinflusste.
    aber ja, manch mündigen bürger spreche ich seine mündigkeit ab, wenn er sich von den medien beeinflussen lässt.
    selektive wahrnehmung kann nur durch medienkompetenz, interesse und lesen der wwahlprogramme komepnsiert werden.



    Zitat

    Die Wähler der CDU/CSU/FDP sind keine Kapitalbrut,


    ansichtssache, sie folgen der neoliberalen scheiße.


    Zitat

    sie sind einfach Verblendete, manipulierte Mitläufer,


    von wem mitläufer? vom kapital und wirtschaft!


    Zitat

    ebenso sind Grünen- und SPD-Wähler keine Zwitterigen,


    für mich schon. sind weder richtig grün noch richtig rot. weder links noch mitte noch rechts. klare zwitter. nicht fisch nicht fleisch.


    Zitat

    eher Leute mit Hoffnung,


    ging beim mitregieren mächtig in die hose.

    Zitat


    die Parteien könnten wieder zu ihren Wurzeln zurückkommen und ihr Klientel vertreten.


    tun sie aber nicht.


    Zitat

    Und die Hoffnung stirbt zuletzt, auch wenn die Führungen der Parteien meist enttäuschten.


    nutzt nix, wenn die demokratie bröckelt.

  • Wo in MeckVoPo hat denn die AfD nur 8,2% erreicht?


    vermutlich in seinem wahlbezirk ;)
    evtl. kommt er ja aus schleswig? dort passen die werte.


    link auf wahlatlas wird nicht angezeigt ... hmmm

    4 Mal editiert, zuletzt von curcuma ()

  • Also irgendein Speckgürtel


    Hier in und um Schwerin müsste man Speckgürtel schon suchen. In meinem Wahlkreis leben Menschen, die mit viel Fleiss und Einsatz sich bescheidenen Wohlstand erarbeitet haben.

  • Bei den Deformationen der repräsentativen parlamentarischen Demokratie in Deutschland wären Reformen der Wahlgesetzgebung und Volksbefragungen zu wichtigen Fragen der Nation und des Staates als korrigierende Regulative dringend erforderlich. Insbesondere aber ist es notwendig, die Zeiten zu begrenzen, in denen ein politisches Mandat/Amt ausgeübt werden darf. Wußten schon die Alten Griechen, doch Deutschland negiert es weiter!


    die griechen entschieden per los aus dem volke, abgesehen von den untigen ausnahmen
    http://www.bpb.de/175892/grund…enischen-demokratie?p=all

    Zitat

    Die Bürger Athens (mit Ausnahme von Frauen, Sklaven und Metöken) übten die volle Gesetzgebungs-, Regierungs-, Kontroll- und Gerichtsgewalt aus. Sie beschlossen in der Volksversammlung die Gesetze, wählten die Beamten, kontrollierten die gewählten und erlosten Amtsträger, prüften die Amtsführung und bestimmten die Richter. Teilnehmen an der Volksversammlung konnte jeder, der in die Bürgerlisten der Demen eingetragen war. Jeder Bürger besaß ein Rederecht. In den Gerichtsversammlungen waren jährlich 6000 über das Los bestimmte Personen tätig, das entsprach in etwa einem Fünftel der Bürgerschaft.


    es gibt ja wieder tendenzen das aufzugreifen und zufällige bürger für die wahl auszuwählen.
    wegen der größe der bevölkerung kann man obiges nicht 1 zu 1 kopieren, ber ansätze aufgreifen.

  • Bei uns erreichte die AfD ihr bestes Ergebnis in dem Bezirk mit der höchsten Ausländerquote


    Lass mich raten, russischstämmige? Die haben interessanterweise auch hier in Franken überdurchschnittlich AfD gewählt. Muss an der Wesensverwandtschaft der AfD zum Putinismus liegen.

  • In meiner Stadt (Oldenburg) hat die AFD


    Erstimme= 6,2


    und


    Zweitstimme= 6,6 bekommen


    Kann ich mit leben.Ãœberhaupt sieht Niedersachsen was die AFD betrifft einigermaßen moderat aus.Das läßt mich für die nächste Wahl hoffen.


  • München:
    CSU 30%
    SPD 16;2%
    GRÃœNE 17;2%
    AfD 8,4%
    LINKE 8;3%


    Muss ich nicht nach Oldenburg ziehen :peace2: