Neues zu aktuellen Lage: Die Sondierungs- und Koalitionsgespräche

  • Es wird wahrscheinlich darauf hinauslaufen, .................. So oder ganz ähnlich wird es kommen.


    Egal, wie es kommt, wenn Merkel gegangen wird, gönne ich mir eine Flasche Champagner vom Besten!

  • Ein bisschen VT noch dazu, um das ganze vollends abzurunden:
    Gewinnerin dieser Rochade aus den Tollhaus ist übrigens Nahles (Ministeramt, SPD Vorsitz).


    Wenn die SPD Mitglieder begreifen, wes Geistes Kind Nahles ist, die Einpeitscherin der nächsten GroKo, dürfte ihre Wahl zur Parteivorsitzenden fraglich werden. Wenn die SPD mal wieder eine Zukunft haben will, müsste sie diese Dame in die Wüste schicken. Eine Parteiführung bedarf der Diplomatie und des Esprit der Führung und keiner Krawallmieze.

  • Die ist doch nicht das einzige Problem, da gibt es noch einen Haufen andere.


    Richtig, doch wenn ein Hauptproblem gelöst wird, lösen sich eine Reihe Probleme mit oder entstehen gar nicht.

  • Wir können noch so sehr wünschen, dass dieser und jene und noch ganz andere endlich abgelöst werden - wenn wir uns umblicken in den Reihen der Verfügbaren, werden wir schwerlich jemanden finden, der kompetent und charismatisch, also vermittelbar ist.

  • Wir können noch so sehr wünschen, dass dieser und jene und noch ganz andere endlich abgelöst werden - wenn wir uns umblicken in den Reihen der Verfügbaren, werden wir schwerlich jemanden finden, der kompetent und charismatisch, also vermittelbar ist.


    Und der außerdem noch die Nationalhymne mitsingt !! :cool:


  • Das muss aber ein sehr altes Foto sein: Merkel viel schlanker und mit Bügelfalten, Klöckner dicker vor ihrer Rundum-Profi-Stilberatung.

  • […] Auch in der CDU gärt es nach dem Verlust fast aller wichtigen Ministerien außer dem Kanzleramt. Und ihr beabsichtigter personeller Kabinettsumbau hat nicht nur zufriedene Gesichter hinterlassen. […]

    Logisch - aber was soll man machen, wenn die Sitzverteilung erfordert, sich einen Koalitionspartner zu suchen und mit ihm einen ungeliebten Kompromiss einzugehen?
    Wie jetzt nachträglich an die Öffentlichkeit dringt, drohten die Gespräche mit der SPD bis zuletzt abgebrochen zu werden.

  • ............wir uns umblicken in den Reihen der Verfügbaren, werden wir schwerlich jemanden finden, der kompetent und charismatisch, also vermittelbar ist.


    Es gibt unter den rund 55 bis 60 Millionen erwachsenen Deutschen mindestens rund 500 000 hoch qualifizierte, kompetente und auch charismatische Staatsbürger, die die Regierung weitaus besser führen können, als jene, die wir seit der Wende in den Ämtern geduldet haben. Vielleicht bedarf es einiger Seiteneinsteiger außerhalb der Parteiklüngel!

  • Sehr richtig: Man sste sich mal unter den 60 Millionen erwachsener Deutschen nach kompetenten, hochqualifizierten Staatslenkern umsehen. Wer fängt an?

  • Sehr richtig: Man sste sich mal unter den 60 Millionen erwachsener Deutschen nach kompetenten, hochqualifizierten Staatslenkern umsehen. Wer fängt an?


    Die Pflicht dazu hätte in erster Linie der Bundespräsident. Er könnte anhand des Desasters bei der Regierungsbildung eine Talentfindungskommission berufen, die aus honorigen Leuten ca. 20 bis 100 Persönlichkeiten auswählt, deren Begabteste er ersucht, sich als Kanzler oder Minister zur Wahl zu stellen, ohne parteilich gebunden sein zu müssen. Den Kanzler könnte man dann in Direktwahl wählen und die Minister vom Bundestag berufen lassen. Die Konstellation wäre erheblich demokratischer und der Bundestag sowie der Bundesrat wären echte Kontrollorgane der Regierung.

  • Wenn man nicht mehr weiter weiß, macht man einen Arbeitskreis.


    Wer entscheidet, wer ein honoriger Leut ist? Für jeden von uns hier fallen einige gleich weg, die von anderen wiederum für sehr ehrenwert gehalten werden.
    Ein gewisser honoriger Bevölkerungsdurchschnitt sind ja schon mal die Leute, die den BuPrä wählen dürfen. Und der Bundespräsident entscheidet dann, wer die Begabtesten sind? Tja, würde nun der Bundespräsident die oberfromme Gloria in die Talentkommission berufen oder gar für besonders begabt halten, würde schon mal ich dagegen klagen. Das wird nix.

  • .................Wer entscheidet, wer ein honoriger Leut ist? .....................


    Wer entscheidet das denn in den Parteien, die knapp gerade etwas über eine Million Mitglieder haben? Wenn hier Leute, wie ein Herr Span, schon als zukünftige Spitzenpolitiker gehandelt werden, geht mir das Messer in der Tasche auf. Und was uns in den vergangenen Jahren zugemutet wurde, wie ein Herr de Maizière und ähnliche Typen, war wohl kaum das "Gelbe vom Ei"!

  • Richtig, aber die Leute, die in den Parteien hochkommen, haben sich wenigstens andeutungsweise mit Politik befasst und durch die Wahl der Partei, für die sie sich entschieden haben, sich schon mal für ein Programm entchieden.


    Es steht jedem Menschen frei, es genauso zu machen und dort Einfluss anzustreben.

  • Ja, es steht jedem frei.
    Nur wie stehen die Chancen? Vor allem wenn denen da oben die Nasen zu engagiert sind.


    Schau mal, wieviele gute und fähige Typen es in der Kommunalpolitik gibt. Ich kenn sogar gute Leute von der CDU. ...wirklich.


    Viele von denen schaffen es genau aus diesem Grund nicht in höhere politische Sphären.
    Revoluzzer sind nicht gewollt. Konformität und Geschmeidigkeit sind "da oben" viel gewollter. :wink5:

  • Das politische Geschäft des "Veränderns" ist nix, was mal eben angeschoben werden kann. Das ist das Problem der Demokratie, ganz generell. Es geht um Mehrheiten, die man um sich scharen können muss, um Ãœberzeugungsarbeit und auch eine ordentliche Portion taktisches Gespür.
    Auf diesem Weg der permanenten Auslese scheitern alle, die in erster Linie kurzfristige Erfolge anstreben und auch diejenigen, die eine niedrige Frustrationsschwelle haben. Mit eher gemütlicher Drehzahl dicke Brette und Balken bohren, ist nichts für erfolgshungrige Heisssporne. Und deshalb scheitern besonders viele engagierte ungeduldige Junge, während die Geduldigen, Phlegmatischen, die langfristig denkenden Taktierer und die Opportunisten sich langsam bis in die erste Reihe durchgraben oder durchsitzen können.

  • Die Idee der "Verjüngung" scheint nur bei älteren nicht sonderlich gut anzukommen.


    https://www.stern.de/politik/d…t-nicht-alle-7859630.html


    Nötig hätten das aber einige unserer Parteien.
    https://de.statista.com/statis…ttsalter-in-den-parteien/


    Ich würde den Vorschlag sofort umsetzen. Angefangen mit der Spitze. :biggrin:


    Denn das sie alt ist, könnte man daran erkennen, dass sie nicht ganz verstanden hat, dass ein persönliches Versprechen (Ich mach die 4 noch voll) immer noch davon abhängt, wie die demokratische Entscheidung der Wähler ausfällt.
    Aber ich ahne gutes.
    Denn letztlich hat sie ja auch andere Sachen versprochen, die danach natürlich nicht kamen. Ich erinnere an die vollständige Aufklärung im Fall NSU und natürlich der Klassiker: Eine Maut wird mit mir nicht geben! .....was haben wir gelacht.


    :lol:


    In so fern mag ich ihre Versprechen, denn jetzt weiß ich, dass sie es nicht mehr lange macht. :wink5: ....politisch! :biggrin: