Linke Sammlungsbewegung

  • Und dann gabs da noch die DDR...............................


    Die DDR war, ebenso wie die BRD, eine Folge des verlorenen Weltkriegs, beide Teilstaaten Deutschlands waren nie souverän, sondern von den Besatzungsmächten regiert. Auch heute hat Deutschland noch keine volle Souveränität, noch immer stehen die US-Truppen auf dt. Boden, haben sogar Kernwaffen hier gelagert und mißachten die dt. Hoheitsrechte. Erst ein echter Friedensvertrag würde die dt. Souveränität begründen. Der ist derzeit aber genau so wenig in Sicht, wie die vom Grundgesetz gebotene Deutsche Verfassung, die mit der Einheit Deutschland erarbeitet und ratifiziert werden sollte. Ein "Totalitärer Staat" war die DDR zu keiner Zeit.

  • Die DDR war, ebenso wie die BRD, eine Folge des verlorenen Weltkriegs, beide Teilstaaten Deutschlands waren nie souverän, sondern von den Besatzungsmächten regiert. Auch heute hat Deutschland noch keine volle Souveränität, noch immer stehen die US-Truppen auf dt. Boden, haben sogar Kernwaffen hier gelagert und mißachten die dt. Hoheitsrechte. Erst ein echter Friedensvertrag würde die dt. Souveränität begründen. Der ist derzeit aber genau so wenig in Sicht, wie die vom Grundgesetz gebotene Deutsche Verfassung, die mit der Einheit Deutschland erarbeitet und ratifiziert werden sollte. Ein "Totalitärer Staat" war die DDR zu keiner Zeit.

    Was hat das, was Du schon oft und bei jedem Thema gesagt hast, mit einer linken Sammlungsbewegung zu tun?

  • Was hat das, was Du schon oft und bei jedem Thema gesagt hast, mit einer linken Sammlungsbewegung zu tun?


    Es war eine Antwort auf einen Beitrag von Freund Uncas!

  • Die Gefahr die in einer linken Sammlungsbewegung liegt ist die besondere Betonung der Führungspersönlichkeit. Das ist bei jeder Bewegung so, egal ob links oder rechts.


    Das ist für eine Weile eine Stärke, weil das diese Sektierer marginalisiert. Die können höchstens noch mitlaufen, aber nicht mehr mitreden. Das Programm gibt die Bewegung vor, das Personal muss genau das vertreten und das muss gelten und sonst nichts. Das Ziel muss klar sein, nicht kompliziert, der Slogan eingängig - für die Vielen, nicht für die Eliten - oder so ähnlich. Das beendet die Zersplitterung. Was dann daraus wird kann man nie mit Sicherheit wissen.


    Doch man kann wissen, was daraus wird, wenn es wirtschaftlich links der Sozialdemokratie steht - eine Wirtschaftskrise. Das funktioniert - immer.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Die DDR war, ebenso wie die BRD, eine Folge des verlorenen Weltkriegs, beide Teilstaaten Deutschlands waren nie souverän, sondern von den Besatzungsmächten regiert.


    Das gilt echt nur für die DDR die dann auch innerhalb eines Jahres weg war, nachdem die Sowjetunion den Marionetten die Fäden abgeschnitten hat.
    Die BRD ist schon seit kurz nach Gründung auf Augenhöhe mit Frankreich und Großbritannien.


    Ein "Totalitärer Staat" war die DDR zu keiner Zeit.


    Nein, es war nur ein Staat, der seine Staatssklaven hat abknallen lassen, wenn sie sich verpissen wollten, diese verräterischen Wühler.


    Gruß
    Verbalwalze

  • .................Die BRD ist schon seit kurz nach Gründung auf Augenhöhe mit Frankreich und Großbritannien..........................................Gruß Verbalwalze


    Frankreich war nach De Gaulle auch nur Vasall, und GB war es sofort nach 1945! Deutschland(BRD) war nie auf Augenhöhe mit beiden Staaten, was Souveränität angeht und ist es auch heute nicht. Und das Grenzregime wurde von der DDR auf Befehl Moskaus eingeführt, nachdem die DDR einen Brain-drain von rund 3 Millionen Bürgern erlitten hatte, der nicht zuletzt darauf zurückzuführen war, dass der Westen die wirtschaftliche Entwicklung seit 1945 behindert und teilweise verhindert hat. Im übrigen schaffen andere Regimes die Anzahl der Toten an der Mauer in wenigen Tagen. Nur regt sich da keiner im Westen auf!

  • Frankreich war nach De Gaulle auch nur Vasall, und GB war es sofort nach 1945! Deutschland(BRD) war nie auf Augenhöhe mit beiden Staaten, was Souveränität angeht und ist es auch heute nicht.


    Entspricht nicht den tatsachen. Deutschland ist souverän spätestens seit den 2+4 verträgen.



    Zitat


    Und das Grenzregime wurde von der DDR auf Befehl Moskaus eingeführt, nachdem die DDR einen Brain-drain von rund 3 Millionen Bürgern erlitten hatte, der nicht zuletzt darauf zurückzuführen war, dass der Westen die wirtschaftliche Entwicklung seit 1945 behindert und teilweise verhindert hat. Im übrigen schaffen andere Regimes die Anzahl der Toten an der Mauer in wenigen Tagen. Nur regt sich da keiner im Westen auf!


    Auf die eigenen leute schiessen, weil es die verbrecher in moskau so befehlen... alles nicht so schlimm! Wer in wirtschaftlichen schwierigkeiten ist und die schuld aufs ausland schiebt, der darf auch seine bürger einsperren und abnknallen.


    Tja, gewalt, kadavergehorsam und an-nichts-schuld-sein-wollen... kann sich eine neue linke sammelbewegung auf diese strategischen punkte einigen?

  • Mit linken Sammelbewegungen hat das alles inwieweit zu tun...?


    Noch einer. :)


    Vielleicht erzählt der kater uns das alles, gerade weil dieses narrativ für eine art fundament oder basis einer linken sammelbewegung sein soll.


    Und da melde ich zweifel an, ob sich da soviele finden, dass man es "sammelbewegung" nennen kann.

  • Frankreich war nach De Gaulle auch nur Vasall, und GB war es sofort nach 1945! Deutschland(BRD) war nie auf Augenhöhe mit beiden Staaten, was Souveränität angeht und ist es auch heute nicht.


    Wenn Du das kooperative Verhalten Deutschlands z.B. in der EU als Schwäche auslegen möchtest ...
    Das ist es natürlich auch teilweise, denn die Stimmschlüssel sind schon ein wenig beschissert, allerdings ist Deutschland dann immer noch pari.


    Zitat von grauer kater

    Und das Grenzregime wurde von der DDR auf Befehl Moskaus eingeführt,


    Moskau befiehlt, DäDeRäh folgt.


    Washington befiehlt nicht und Deutschland und Frankreich ziehen nicht mit, Spanien verpisst sich später ebenfalls Australien, der angebliche Vasall ist "not convinced".
    Was glaubst Du wohl was der Kaiser so denkt, wenn seine "Vasallen" gerade mal Durchzugsrechte gewähren und die Legitimität des Kriegsgrundes öffentlich anzweifeln - das ist nicht vasallig.
    Und das der Schäuble den Wünschen der Obama-Regierung oder Frankreichs nach der Finanzkrise nachgekommen wäre, wäre auch eine eher absurde Behauptung und genau in dieser Wirtschaftskategorie hat Deutschland auch schon vorher nicht gemacht was Frankreich oder Italien wollten.
    In Westeuropa waren nicht nur die großen gleichberechtigt, sondern auch die Kleinen konnten richtig mitreden.
    Du kannst es natürlich als "nicht souverän" ansehen, dass Deutschland so ab 1975 seine wirtschaftliche Ãœberlegenheit nicht zum wüsten raufen genutzt hat. Mir gefällt aber dieser Stil.


    Zitat von grauer kater

    nachdem die DDR einen Brain-drain von rund 3 Millionen Bürgern erlitten hatte, der nicht zuletzt darauf zurückzuführen war, dass der Westen die wirtschaftliche Entwicklung seit 1945 behindert und teilweise verhindert hat.


    HEUL, ROTZ, PLÄRR
    Und die Absetzbewegung hat jetzt nichts mit einer Besatzungsmacht zu tun, die mal gelegentlich ihre Panzer in der Innenstadt Gassi führt?
    Und die mangelnde Kooperation des Westens hat aber auch gaaaaar nichts damit zu tun, dass die Besatzungsmacht eine Millionenstadt mal gepflegt aushungern wollte, oder das Ihre Kumpels in Fernost eine nichtkonsens-Wiedervereinigung machen wollten.
    Und der Braindrain hat auch wirklich nichts damit zu tun, dass die Kinder der Braindrainer bei der Bildung behindert wurden.
    Iiiiiih, was war der Westen doch gemein, wozu man da gezwungen ist, über Bande, die unschuldige Sowjetunion musste dann die doppelt unschuldige DDR zwingen.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Der Versuch, eine transnationale, progressive (linke) Sammlungsbewegung aufzubauen läuft seit einiger Zeit.


    https://diem25.org/diem25s-ang…t-am-start-in-frankreich/


    Zitat

    Letztes Wochenende startete eine Delegation von DiEM25-Mitgliedern, angeführt von den Mitbegründern der Bewegung Yanis Varoufakis und Srećko Horvat, sowie die Vertreterinnen des französischen Nationalkomitees Paola Pietrandrea and Marianne Dufour, das Mitglied des Beratenden Ausschusses Ulf Clerwall und Lorenzo Marsili aus Italien, gemeinsam den Entwicklungsprozess einer transnationalen Partei im Vorlauf der Wahlen zum Europäischen Parlament 2019, beginnend mit Frankreich.

  • Der Versuch, eine transnationale, progressive (linke) Sammlungsbewegung aufzubauen läuft seit einiger Zeit.
    ...


    Ein frommer Wunsch generiert keine Bewegung. Eine transnationale Bewegung müsste von einer ganz großartigen Aufgabe getragen werden, wie es der Vorstoß ins Weltall wäre oder die Besiedlung des Meeresbodens oder etwas ähnliches. Jedenfalls etwas, was eine kollektive Begeisterung auslöst oder halt ganz profan ein gemeinsamer Feind. So etwas überwindet nationale Beschränkung.


    Aktuell können die sozialen Errungenschaften die uns noch geblieben sind nur Nationen schützen und das unter dem Neoliberalismus auch nur noch theoretisch. Ein transnationaler Superstaat, wäre unter heutigen Vorraussetzungen ein Desaster für die Benachteiligten, ein wilder Westen von Konzernen, Oligarchen und Mafiabanden.


    Darum muss eine linke Bewegung, zunächst jedenfalls, national beginnen und national denken. Aber wenn DiEM25 erfolgreich ist, werde ich nicht meckern, auch wenn ich daran keine Sekunde glaube. Eher glaube ich an ein europäisches oder weltweites Weltraumprogramm unter der Regie von Amazon oder Apple, also auch nicht gerade etwas mit großer Wahrscheinlichkeit. Letzteres würde ich natürlich auch annehmen - egal wie neoliberal und wie viele es verarmt zurücklässt. Das wäre es dann wert die Ressourcen einzusetzen. Für ein höheres Ziel, einen Aufbruch zu den Sternen. ^^ ;)

  • Ach Buddy, irgendwie passt Defätismus nicht zu deinem Nick ....


    Ich glaube eine linke Sammlungsbewegung in Deutschland wird nicht mächtig genug ausfallen. Ich schätze ihr Potential aber auf über 15 %, also ähnlich stark wie die AfD und damit durchaus imstande die zu neutralisieren. Außerdem hätte sie noch das Potential, je erfolgreicher sie wird umso mehr Druck in die "richtige" Richtung auszuüben. Ich würde sie mittragen und mich voll hinter Lafo und Sahra stellen, egal wie sehr sie die urbane, kosmopolitischen Gender-Linken mit ihrem Gedöns reizen. Ich sehe keinen anderen vernünftigen Weg. Das internationale Gedöns interessiert im Ausland kein Schwein und hier vielleicht 10 %. Was soll das für eine Strategie sein fragt sich da der Sofa-Stratege ? :p

  • Ich meine, dass eine progressive und internationale Sammlungsbewegung, die Gewerkschaften, linken Parteien und anderen Organisationen eine Plattform bietet, die einzig mögliche Antwort ist auf die rechten Spalter.

  • Und wenn das nicht klappt?
    Ist das Pulver dann verschossen?
    Und falls ja, was dann...?
    Resignation? Fatalismus? Destruktivismus?
    Oder innere Emigration, gewürzt mit sozialromantischer Lakonie?


    Oder gibt es einen Plan B?

  • Ich glaube eine linke Sammlungsbewegung in Deutschland wird nicht mächtig genug ausfallen. Ich schätze ihr Potential aber auf über 15 %, also ähnlich stark wie die AfD und damit durchaus imstande die zu neutralisieren. Außerdem hätte sie noch das Potential, je erfolgreicher sie wird umso mehr Druck in die "richtige" Richtung auszuüben. Ich würde sie mittragen und mich voll hinter Lafo und Sahra stellen, egal wie sehr sie die urbane, kosmopolitischen Gender-Linken mit ihrem Gedöns reizen. Ich sehe keinen anderen vernünftigen Weg. Das internationale Gedöns interessiert im Ausland kein Schwein und hier vielleicht 10 %. Was soll das für eine Strategie sein fragt sich da der Sofa-Stratege ? :p


    Letztenendes sind Grenzen zwischen den Parteien oder meinetwegen Wahlplattformen doch fließend. Es ist also etwas willkürlich wie die zur Zeit so knapp über 40% des linken Lagers verteilt werden.
    Wenn man aber regieren will, braucht man ein gutes Stück rechts von Seeheim (dazu gruselige Orgelmusik) und deren Programmatik, dann ist es nicht mehr so links.
    Das Programm von Varoufakis der LINKEN und Co kann vielleicht wirklich 15% ziehen, ist aber nicht mehrheitsfähig wer will schon eine Rezession auslösen. Das muss man nicht wählen, man kann auch als einfacher Angestellter jeden Monat sich fünf Hunderter in bar auszahlen lassen und die verbrennen. Das ist der gleiche Effekt und verschont
    wenigstens die anderen. Das ist empathisch, solidarisch und sozial.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Und wenn das nicht klappt?
    Ist das Pulver dann verschossen?
    Und falls ja, was dann...?
    Resignation? Fatalismus? Destruktivismus?
    Oder innere Emigration, gewürzt mit sozialromantischer Lakonie?


    Oder gibt es einen Plan B?


    Was soll das sein? Konrads gesammelte Skeptizismus-Plattitüden?


    Zitat

    Wenn wir schon etwas aufgeben wollen, dann sollte das das Aufgeben sein.
    Ümit Özsaray

  • Letztenendes sind Grenzen zwischen den Parteien oder meinetwegen Wahlplattformen doch fließend. Es ist also etwas willkürlich wie die zur Zeit so knapp über 40% des linken Lagers verteilt werden.
    Wenn man aber regieren will, braucht man ein gutes Stück rechts von Seeheim (dazu gruselige Orgelmusik) ...


    Die klassisch linke Sammlungsbewegung ist ja gar nicht sooo links, also schon eher mehr Seeheim als extrem links. Wenn das erst klar geworden ist, denn vielen (auch Dir) ist das wohl nicht so klar, entfaltet das auch mehr Wucht.