Entwicklungspolitik

  • Schon 1970 beschlossen damals wirtschaftlich starke Länder, darunter die BRD, 0,7 % ihres Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe auszugeben. Mehr als 45 Jahre hat Deutschland sein Versprechen nicht gehalten, erreichte erst in 2017 diesen Wert, wenn die Kosten für die seit 2015 aktuelle staatlich geleistete Fluchthilfe in die Entwicklungshilfekosten mit eingerechnet werden.


    Als ob das nicht schon beschämend genug ist und obwohl gerade auch die Fluchtkrise als eine Folge dieser desaströsen Entwicklungspolitik verstanden werden kann, scheint die Politik wieder in ihren alten miesen Geiz zu verfallen, wenn es um die Solidarität mit den Armen dieser Welt geht. Zitat "Global Citizen":


    Zitat

    In den kommenden Wochen wird im Bundestag heiß diskutiert. Denn es geht um Geld. Bis Anfang Juli muss unser Parlament den Bundeshaushalt für dieses Jahr beschließen. Welches Ministerium bekommt wieviel Geld? Wo wird gekürzt? Und wofür wird das Geld ausgegeben?
    Der aktuelle Entwurf des Bundeshaushalts zeigt: die Gelder für Entwicklungshilfe werden in diesem Jahr steigen, aber in den folgenden Jahren sinken. Deutschland verfehlt damit weiterhin das 1970 gegebene Versprechen, 0,7 % seines Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe auszugeben.


    https://www.globalcitizen.org/…nactive_ModalSignups_Cold


    Ich bin dem Aufrufe dieser Aktion gefolgt, die Abgeordneten des eigenen Wahlkreises auf die oben benannte Problematik anzusprechen, eine Kopie meines Textes: