Friedensnobelpreis für Moon und Kim?

  • Ein reizvoller Gedanke.


    So könnte der machtbesoffen politisch schlingernde Donny Trump in den Senkel und ins politische Abseits gestellt werden. Ganz abgesehen davon würde seine Schrecken erregende Eitelkeit ordentlich gestutzt werden.


    Die Köche der Annäherung zwischen Nord- und Südkorea sind ganz zweifellos Moon und Kim. Ob Trump dabei wenigstens die Rolle des Kellners fehlerfrei spielen kann, ist aus gegebenen Anlässen sehr anzuzweifeln.

  • Ich finde eher, dass man aufhören sollte, den Friedensnobelpreis noch weiter zu entwerten.
    Den ursprünglichen Geist dieser Auszeichnung ein weiteres Mal zu konterkarieren, indem er erneut für durchsichtige politische Winkelzüge missbraucht wird, dient langfristig niemandem. Irgendwann wird, wenn es so weiter geht, die ganze Prozedur zum politischen Treppenwitz degradiert.

  • Der Friedensnobelpreis ist ein politischer Preis und muss daher nachhaltig wirken.


    Eine Nichtberücksichtigung von Trump würde auf ihn und seine Anhängerschaft nachhaltig und politisch wie eine Aberkennung wirken.


    Die eher stillen, aber deshalb nicht unwichtigen Preisträger geraten schnell in Vergessenheit. Wie erging es Malala, die diesen Preis mehr als verdient hatte? Die Preiserteilung wirkt rückblickend wie moralische Kosmetik. Geändert haben die, welche die Macht und den Einfluss dazu hätten, nichts.

  • Ansichtssache.
    Die willkürliche Verteilung an Krethi und Plethi, rein aus politischem Plakatismus, würde demgegenüber was genau verbessern helfen?

  • Wenn die Verleihung an "Kreti und Pleti"(?), immerhin die Frieden suchenden Führer zweier seit mehr als einem halben Jahrhundert zutiefst verfeindeter Staaten die Beseitigung eines Krisenherdes mit Weltbedeutung honoriert, dann haben auch die ihn verdient.


    Trump hat dabei seine Chance vertan.

  • Jau. Kim Jong Un als Friedensnobelpeisträger. :narren102:


    Wie ich schon anmerkte, der Treppenwitz der Geschichte.

  • Jau. Kim Jong Un als Friedensnobelpeisträger. :narren102:


    Wie ich schon anmerkte, der Treppenwitz der Geschichte.


    Dann bliebe ja noch das Trumpel als Kandidat?


    DER historische Witz der Weltgeschichte, lang, breit, protzig und mit viel "blink-blink" wie eine Hollywood Showtreppe.


    Es würde das mögen, das Trumpel ...

  • Ist das so? Sagt wer?
    Hat das bereits jemand entschieden?
    Dann wäre die Birne ja ohnehin geschält...

  • Ist das so? Sagt wer?


    […]


    Er lässt seine Hofschranzen diesbezüglich schon heftig mit den Hufen scharren, …


    … und wenn das Trumpel seinem politischen Hofstaat befiehlt: "scharre!", dann wird gescharrt was das Zeug hält.

  • Wenn die Veranstaltung inzwischen nur noch ein aufgebrezeltes provinzielles Wünschdirwas-Konzert ist, wo nur ein paar Schranzen scharren müssen, um die 'richtige' Entscheidung zu promoten, worüber reden wir dann noch?
    Wäre das Ganze dann überhaupt noch mehr als eine Notiz unter "Ferner liefen" wert?

  • Der Nobelpreis gerät immer mehr zum Aufgalopp politischer und wirtschaftlicher Repräsentanten.


    Die "ehrlichsten" Preise sind die, welche für Arbeiten verliehen werden, die in absehbarer Zeit weder politisch noch wirtschaftlich ausgewertet werden können, aber das grundsätzliche menschliche Selbstverständnis entwickeln und prägen.

  • Der Nobelpreis gerät immer mehr zum Aufgalopp politischer und wirtschaftlicher Repräsentanten.


    Die "ehrlichsten" Preise sind die, welche für Arbeiten verliehen werden, die in absehbarer Zeit weder politisch noch wirtschaftlich ausgewertet werden können, aber das grundsätzliche menschliche Selbstverständnis entwickeln und prägen.


    Damit gehört der Friedensnobel neu aufgelegt. Mir kam seinerzeit schon die Verleihung an Arafat und Peres nicht richtig vor. Erst den größtmöglichen Schaden anrichten, dann stillhalten und ein bisschen moderater werden und verhandeln und schon hat man den Nobelpreis in der Tasche? In der Nachschau heute sehe ich die damalige Verleihung allerdings als fast gesund gegen eine mögliche an Kim Jong Un und Moon oder auch Trump an. Dann gehört der Preis abgeschafft.


    Frdl. Grüße
    Christiane

  • ..................... Mir kam seinerzeit schon die Verleihung an Arafat und Peres nicht richtig vor. ..........
    Frdl. Grüße Christiane


    Der Preis hatte schon an Ansehen verloren, als man ihn an Menahim Begin verliehen hatte, der als Terrorist unzählige Menschen auf dem Gewissen hatte. Selbst die Verleihung des Preises an Obama war völlig abwegig, er hatte zu diesem Zeitpunkt nichts für den Frieden getan und seine Drohnenmorde waren auch keine Empfehlung, ihm einen solchen Preis zuzuerkennen. Wenn der Friedensnobelpreis reale Bedeutung zurückgewinnen will, müssten wirkliche untadelige Kandidaten zur Auswahl stehen, die sich real für erfolgreiche Friedenslösungen verdient gemacht haben.

  • Ich hätte es wissen müssen …… Павлов möge mir verzeihen.


    Das hat mit Herrn Pawlow wenig bis nichts zu tun. Du darfst Dir gerne die Vita des M. Begin zu Gemüte führen, die der Irgun leuvi ebenfalls, Dich an u.a. Deir Yassin erinnern und dann kannst Du selbst entscheiden, ob ein derartiger Typ je einen Friedensnobelpreis verdient hätte.

  • Falls diese Meldung zutrifft, sollte der fürsorglich beschützende Umgang mit den politischen Wirrköpfen, der illegitimen Opposition gegen das Licht der Welt, unbedingt honoriert werden...


    Zitat


    Bericht des US-Außenministeriums
    Angeblich bis zu 120.000 politische Gefangene in Nordkorea

    Die Rede ist von "entsetzlichen" Bedingungen: Das US-amerikanische Außenministerium geht davon aus, dass Nordkorea bis zu 120.000 politische Gefangenen in Lagern festhält.