Entprivatisierung wirtschaftlich erfolgreich

  • Der besonders von den Konservativen als "ideologisch motivierte" Rückkauf des Hamburgischen Stromnetzes nach einer Privatisierung durch die CDU unter von Beust zeigt erste wirtschaftliche Erfolge.


    Nach Verlusten noch im vergangenen Jahr schreibt Stromnetz Hamburg jetzt schwarze Zahlen. Die Argumentation der damals im Rathaus regierenden CDU, der Verbleib des Netzes in städtischer Verwaltung würde erhebliche bei den Stromkunden Bürokratiekosten verursachen, die bei privater Führung nicht anfielen, ist offenbar nicht aufgegangen.


    Bei der Betrachtung der Zusatzkosten für den Stromkunden scheint private Absicht zur Erzielung von Rendite der tatsächliche Kostentreiber zu sein.


    Öffentliche Basisversorgung - Gesundheitswesen eingeschlossen - gehört nicht in private Hände, besonders nicht in die von Investoren.


    Ein weiteres CDU geborenes Beispiel zur Verschleuderung von Hamburgischem Tafelsilber ist das Wandsbeker Rathaus: Unter Preis an Investoren verzockt, teuer zurück gemietet und die Kosten für die Instandhaltung liegen weiterhin bei der Stadt.