Ein tragischer Suizid wird zum politischen Dampfhammer

  • Ach weißt Du, auch im katholischen Bayern ist der Katholizismus eher eine Milieufrage als eine religiöse. Ich kenne keinen einzigen Menschen in meinem Umfeld, der zur Beichte geht.


    Sündigen per flat rate? Dann soll der Söder schleunigst die Kreuze in den Amtsstuben wieder abhängen.

  • Er hat ja selbst gesagt, dass sie kein religiöses Symbol sind, sondern ein kulturelles.

  • Er hat ja selbst gesagt, dass sie kein religiöses Symbol sind, sondern ein kulturelles.


    Kulturell angemessen wäre die Weißwurst, von mir aus auch gekreuzt.

    Einmal editiert, zuletzt von Wieben Klas ()

  • Man sollte sich davor hüten, sich ins argumentative Niemandsland ködern zu lassen.
    Die Katholen-, Christen- und Kruzefixdiskussionen sind nur Ablenkungsmanöver, mit Marginalitäten, die inhaltlich vom Wesentlichen ablenken.

  • An Stelle von Kruzifixen oder gekreuzten Weißwürsten würde sich dies in Amtsstuben weit besser machen, wenn wir es mit unseren kulturellen Werten nicht nur in Sonntagsreden sondern auch im Alltag wirklich ernst meinen wollen:


  • https://taz.de/Kommentar-zur-D…n-Seenotrettung/!5517625/


    Zitat

    Glaubt jemand, dass es der verbliebenen demokratischen Mehrheit in Deutschland und Europa leichter fällt, den gesellschaftlichen Konsens gegen rechts zu verteidigen, wenn die eigenen Regierungen die elementarsten Selbstverständlichkeiten über den Haufen werfen? Wenn Demokratie und Rechtsstaat das tun, gewinnt die Rechte kampflos.

  • Roman Herzog (CSU): "Durch Deutschland muss ein Ruck gehen."


    Jetzt haben wir den Salat, und wir wissen endlich, was er damit gemeint hat.



  • Zitat

    Es ist ein Fehler dieses Thema auf eine Menschenrechtsfrage zu reduzieren. Daran das immer mehr Bürger etwas gegen Menschenrechte haben glaube ich nicht. Einhaltung von Menschenrechten ist nicht die Trennlinie anhand der die Fronten hier verlaufen. Den Eindruck möchte man gerne erwecken, um mit erhobenem Zeigefinger auf die Masse der Bevölkerung herabblicken zu können aber diese Analyse ist unehrlich und zweckdienlich und sie ist letztlich auch demokratiefeindlich.


    Auszug aus dem ersten Kommentar...oder hat das etwa wieder ein "typisch Rechter" geschrieben?

  • Auszug aus dem ersten Kommentar...oder hat das etwa wieder ein "typisch Rechter" geschrieben?


    Um zu sehen, wes Geistes Kind dieser Kommentator ist, braucht man sich nur seine sonstigen Ergüsse anzuschauen.

  • Um zu sehen, wes Geistes Kind dieser Kommentator ist, braucht man sich nur seine sonstigen Ergüsse anzuschauen.


    Vielleicht kann er nicht anders, …


    … und das sollte man mit einer gerüttelt Portion Mitleid akzeptieren.

  • Geht ganz einfach, musst nur seinen Namen anklicken.


    Hab ich, hab ich, keine Sorge....


    Und wieder einmal sind diejenigen die Bösen, die nicht mit einem Kreuzschiff (wie hier teilweise schon gewünscht, oder vielleicht sogar eine Fliegerflotte?) gen Libyen (Afrika) pilgern, dort anlegen und an der Gangway rufen: "Ihr Kinderlein kommet zur sicheren Ãœberfahrt ins gelobte Land, in die sichere Zufluchtsstätte, Europa (Deutschland) braucht euch....ihr müsst auch nie, niemals wieder zurück gehen"....


    Und da ja schon lange nicht mehr von Asyl die Rede ist, sondern wohl eher von Armutsmigration zu sprechen ist, sollte man das Kind natürlich auch so benennen, woll....auch wenn dir das völlig zuwider sein sollte...

  • Ja, ja, Ja, …


    … Armutsmigration, völlig Recht hast Du, techi.


    Unsere Waffen, ihr Krieg.
    Unser Wohlstand, ihre Armut.
    Ihr Krieg und ihre Armut, unsere Flüchtlinge.


    Und sie werden wiederkommen, um vor lauter Hunger die hirschledernen Bezüge der Sitze in Deinem Daimler aufzuessen.

  • Okay, dann eben so:


    Zitat

    Es ist ein Fehler dieses Thema auf eine Menschenrechtsfrage zu reduzieren.


    Nein, das ist die grundlegende Frage. Entweder wir akzeptieren es, dass es unverrückbare Prinzipien gibt, oder nicht. Wer für "oder nicht" stimmt disqualifiziert sich von vornherein für jede weitere Diskussion.

  • Okay, dann eben so:


    Nein, das ist die grundlegende Frage. Entweder wir akzeptieren es, dass es unverrückbare Prinzipien gibt, oder nicht. Wer für "oder nicht" stimmt disqualifiziert sich von vornherein für jede weitere Diskussion.


    Natürlich stimme ich fuer nicht. Ich bin Pragmatiker.
    Und Domatismus prinzipiell zum allgemeingültigen Richtung zu erklären ist. . Nun ja typisch Dogmatiker.


    Gruss
    Verbalwalze


  • Haben alle Terroristen, Mörder, Vergewaltiger und andere Schwerverbrecher, denen in ihrem Heimatland die Todesstrafe droht, in Deutschland ein Bleiberecht?


    Der Punkt, der mich ganz besonders empört, ist, dass es sich allzu oft eben nicht um "Terroristen, Mörder, Vergewaltiger und andere Schwerverbrecher" handelt, die abgeschoben werden, sondern um gut integrierte, arbeitende, Steuern zahlende, Deutsch sprechende Mitbürger, für die sich oft auch deutsche Freunde und Arbeitgeber einsetzen (vielleicht weil es ja die einfacheren Opfer sind, verglichen mit kriminellen Clans oder gar oft schon seit langem polizeibekannten späteren Attentätern, gegen die jedoch nicht konsequent vorgegangen wird):



    Eine Riesensauerei! Und das sind keine "Einzelfälle". Immer wieder liest und hört man von ähnlichen Aktionen.

  • Ne, nur ein erbärmlicher Feigling wie die meisten Pragmatiker.


    Nicht so streng, Dio.


    So reagiert jemand, der zu verstehen beginnt, dass er um die Früchte seines Lebensentwurfs beschissen werden wird …


    … und zwar von den Leuten, die ihm diesen Lebensentwurf aufgeschwatzt haben.


    Man nennt diese Leute auch Wirtschaftswissenschaftler, von denen es zwei Fraktionen gibt: die Glaskugelbetrachter und die Kaffesatzdeuter. Die einen fragen die anderen um Rat und projizieren das Ergebnis in eine strahlende langfristige Zukunft, deren Erträge aber bitteschön schon innerhalb des nächsten Berichtsquartals abgeschöpft werden müssen, weil es die shareholder so wollen.


    Beide Fraktionen haben aber eines gemeinsam. Sie reagieren mit lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schocks, wenn in ihrer Anwesenheit solche Begriffe wie Ethik, Ressourcen und Nachhaltigkeit auch nur geflüstert werden.