Ein tragischer Suizid wird zum politischen Dampfhammer

  • Pragmatiker sind in aller Regel rückgratlose Opportunisten und Ichlinge erster Kajüte. Pragmatiker klingt nur irgendwie besser.


    Tja, so ist nun mal das Leben....Jeder für sich und Gott für uns alle...

  • Pragmatiker sind in aller Regel rückgratlose Opportunisten und Ichlinge erster Kajüte. Pragmatiker klingt nur irgendwie besser.


    Nicht alle, die von sich behaupten Pragmatiker zu sein, sind auch welche.
    Nicht alle, die von sich behaupten Humanisten zu sein, können das auch dann noch aufrecht erhalten, wenn es um ihre Wurst geht.


    Letztlich kommt es nicht darauf an, was auf das Etikett geschrieben wird, sondern auf das, was wirklich drin ist. Und zwar dann, wenn es darauf ankommt.


    In der sprichwörtlichen Kirche sind doch alle fromme Lämmer...

    Einmal editiert, zuletzt von A0468 ()

  • Tja, so ist nun mal das Leben....Jeder für sich und Gott für uns alle...


    Im Gastro Führer für Migranten ist das "Techi's" besonders ausgeweisen. Erwähnenswert ist Hirschledernes vom Daimler. Allerdings lässt die Tonart der Bedienung zu wünschen übrig.

    Einmal editiert, zuletzt von Wieben Klas ()

  • Nicht alle, die von sich behaupten Pragmatiker zu sein, sind auch welche....


    Nun, es gibt pragmatische Lösungen für viele Probleme.
    Ein paar tausend Menschen absaufen zu lassen, um nachfolgende abzuschrecken gehört dazu. Bedauerlicherweise finden immer mehr Menschen Gehör bzw. eine Plattform, selbst in überregionalen Zeitungen oder großen Online-Plattformen, um derartige "Lösungen" ernsthaft zur Diskussion zu stellen.
    Und der Widerspruch aus großen Teilen der Zivilgesellschaft wird dünner und dünner.

  • Was das jemals anders?
    Wegsehen war und ist das probate Mittel, um sich die eigene Komfortzone nicht durch zu viel Realität kontaminieren zu lassen.

  • Nun, es gibt pragmatische Lösungen für viele Probleme.
    Ein paar tausend Menschen absaufen zu lassen, um nachfolgende abzuschrecken gehört dazu. Bedauerlicherweise finden immer mehr Menschen Gehör bzw. eine Plattform, selbst in überregionalen Zeitungen oder großen Online-Plattformen, um derartige "Lösungen" ernsthaft zur Diskussion zu stellen.
    Und der Widerspruch aus großen Teilen der Zivilgesellschaft wird dünner und dünner.


    Es wird sich eine Art asymmetrischer Krieg entwickeln, der insbesondere auf die Schwachstellen unserer technischen Zivilisation zielt, und es gibt Anlass zu der Vermutung, dass dies als ein Vergeltungskrieg gesehen werden kann.


    Das ist die zynische Konsequenz aus Hunger, Elend und politisch gewollter Unterlegenheit.

  • Die Leute, die heute noch wegsehen wollen und das Verrecken den Verreckenden als Problem lassen wollen, werden naturgemäß ihre Hände auch bei absehbaren Verschlimmerungen und den Folgen immer in Unschuld waschen wollen.
    Ist nicht ihr Problem... wenn die da ...
    Wir lesen die Alibi-Argumente ja auch hier in aller Deutlichkeit.


    Niemand dieser Ignoranten würde sich wünschen, dass jemand, der denken kann und zu handeln gewillt ist, auf der anderen Seite an den Stellschrauben der Ursachen und Konsequenzen zu drehen beginnt.
    Ich wüsste genau, wo die empfindlichen Stellen sind, an denen mit ein klein wenig Druck maximale Wirkung zur Entfaltung gebracht werden kann. Und ich bin mir sicher, dass es auch dort genügend Köpfe gibt, die das ebenfalls genau wissen.
    Wenn die zu der Erkenntnis kommen, dass mit Bitten und Betteln bei den Herzen aus Stein kein Blumentopf gewonnen werden kann, ist für mich die Vorstellung einer Änderung der Vorgehensweise nicht weit her geholt, sondern liegt gewissermaßen auf der Hand.


    Wer sich nicht rechtzeitig um die Lösungen für offensichtliche Probleme und Schieflagen kümmert, und dem nicht zu leugnenden Elend keine Hand reichen will, holt sich nicht nur den Unmut ins Haus, sondern absehbar auch die Konsequenzen vor die Tür. Und wie die aussehen können, ist vielen anscheinend gar nicht klar.

  • Pragmatiker sind in aller Regel rückgratlose Opportunisten und Ichlinge erster Kajüte. Pragmatiker klingt nur irgendwie besser.


    Kannst Du so sehen, aber warum es besser sein soll, an seinen Ãœberzeugungen festzuhalten, scheißegal ob das nützlich ist, oder schadet, ist mir völlig unerklärlich.


    Aber das ist eben der Unterschied.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Nun, es gibt pragmatische Lösungen für viele Probleme.
    Ein paar tausend Menschen absaufen zu lassen, um nachfolgende abzuschrecken gehört dazu. Bedauerlicherweise finden immer mehr Menschen Gehör bzw. eine Plattform, selbst in überregionalen Zeitungen oder großen Online-Plattformen, um derartige "Lösungen" ernsthaft zur Diskussion zu stellen.
    Und der Widerspruch aus großen Teilen der Zivilgesellschaft wird dünner und dünner.


    Es muss jeder "Schiffbrüchige" gerettet werden, aber es kann dann nicht irgendwie "Bäh" sein, den Schiffbrüchigen am Ausgangspunkt seiner Reise wieder abzusetzen oder an der nächsten Küste, vor allem, wenn das das gleich ist.
    Und eine "Schiffbrüchigkeit", die mutwillig und in erpresserischer Absicht herbeigeführt wird, liegt mir irgendwie quer.
    Ich heirate auch keine Person, die droht, sich sonst die Pulsadern aufzuschneiden, selbst dann nicht, wenn sie schon einmal anfängt.


    Also lassen wir mal die Simulation mit dem Ertrinken, Dein echtes Dogma ist "globale freie Wohnortwahl", die Du aber nicht im Konsensbestand der Menschenrechte finden wirst.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Im Gastro Führer für Migranten ist das "Techi's" besonders ausgeweisen. Erwähnenswert ist Hirschledernes vom Daimler. Allerdings lässt die Tonart der Bedienung zu wünschen übrig.


    Die Tonart ist nur den besonderen Umständen geschuldet....

  • Da kommt schon einige Panik auf bei der beginnenden Erkenntnis, dass der auf einem immer weiter wachsenden Wohlstand ohne die dafür real verfügbaren Ressourcen basierende Lebensplan zerbröseln wird. Nicht wahr, Walzi?


    Kippt die Denkmäler der Glaskugelgucker und Kaffesatzdeuter von den Wirtschaftshochschulen, denn sie sind es, die dieses Wohlstandsgefälle zulasten der dritten und vierten Welt und der "sicheren Herkunftsländer" hergestellt haben.

  • Die Tonart ist nur den besonderen Umständen geschuldet....


    … bald Bissspuren in den hirschledernen Sitzbezügen des Daimlers vorzufinden.


    Panikattacken eines wach werdenen Wohlständlers.

  • Es muss jeder "Schiffbrüchige" gerettet werden, aber es kann dann nicht irgendwie "Bäh" sein, den Schiffbrüchigen am Ausgangspunkt seiner Reise wieder abzusetzen oder an der nächsten Küste, vor allem, wenn das das gleich ist.


    Tja, da gibt es nur leider einige Probleme.
    Da es sich nur in den seltensten Fällen bei den Schiffsbrüchigen um Einwohner des Küstenlandes handelt, macht sich jemand, der die Schiffbrüchigen zurück in die Hoheitsgewässer schippert und dann aussetzt strafbar. Illegale Einreise und Schlepperei sind die naheliegendsten Vorwürfe.
    Zudem fordert das internationale Seerecht, die Schiffbrüchigen in einen naheliegenden, sicheren Hafen zu bringen, mit besonderer Betonung auf sicher. Dies ist nun mal in Libyen nicht gegeben.

    Recht ist kein "Wünsch dir was", was du und dein Claqueur vermutlich anders sehen.


    Auf den Rest deines unterirdischen Geschreibsels und deine Äpfel und Birnen Vergleiche einzugehen lohnt nicht.
    Was ihr vertretet ist ein Pragmatismus des Unrechts.

  • Bei der Frage nach der Aufnahme von Migranten höre ich, wir sind Demokraten wir haben eine humanitäre Verantwortung die ethischen oder die christlichen Werte verpflichten uns zu helfen.
    Gefühlt hat jede Person die nach Rechtsstaatlicher eventuell zusätzlicher juristischer Prüfung abgeschoben wird oder werden soll einen persönliche Fürsprecher aus Wirtschaft, Politik oder Medien. Regelmäßig wird für nahezu jeden Einzellfall als ultima Ratio das BverfG angerufen. Verhindert das nicht die Abschiebung der betroffenen Person wird der Rechtsstaat durch persönliche Intervention durch Einzelpersonen oder wie zuletzt sogar durch den Herrn Arbeitsminister in Frage gestellt oder kritisiert. Ich frage mich warum diese Demokraten Entscheidungen des Rechtsstaats und der Justiz in nahezu jeden Einzelfall einer abgeschobenen Person im Nachhinein in Frage stellen (Ausbildung, Arbeitsplatz...) und anfechten und somit den Rechtsfrieden brechen oder zumindest in Frage stellen?


    Hingegen die Sanktionspolitik bei Hartz IV ALG II im SGB II diese Demokraten nicht öffentlich aktiv werden lässt. Ihre humanitäre Verantwortung die ethischen oder die christlichen Werte veranlassen diese Demokraten nicht zu Protestaktion sie treten augenscheinlich nicht öffentlich als persönliche Fürsprecher auf weder für einzelne noch für die Gruppe der betroffenen, obwohl diese Personen ohne oder mit geminderter Hilfe zum Lebensunterhalt ebenso hilflos/hilfebedürftig sind als Personen die abgeschoben werden.


    Warum messen diese Demokraten mit humanitärer Verantwortung und ethischen oder christlichen Werten mit zweierlei Maß.


    Ich bin der Meinung die humanitäre Verantwortung gegenüber den Mitmenschen, die ethischen oder christlichen Werte, wurden mit Hartz IV ALG II im SGB II und der verkürzenden Sanktionspraxis der Grundsicherung des Lebensunterhalts schon vor längerer Zeit aufgegeben.
    Und vor allem von vielen - ich meine dabei wirklich keine Einzelperson - die jetzt als Fürsprecher bei Abschiebungen oder von Seenotrettungen vor der Küste Nordafrikas nach Europa auftreten, stumm und gleichgültig hingenommen werden.


    Erklärungen dafür habe ich noch keine gelesen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Sybilla ()

  • Offenbar handelt es sich hier um ein grundlegendes Rechtsproblem, das es zu entscheidend gilt. Die gerichtliche Rechtsgüterabwägung und Umsetzung in konkretes Handeln kann einzelne Menschen überfordern. Das ist in einer Gemeinschaft quasi eine der grundlegenden Reibungsflächen.
    Die gegenwärtig offensichtlichen Widersprüche zwischen Theorie und Praxis sind im Recht, und damit der ordnenden Kraft einer Gesellschaft, nicht hinnehmbar. Das gilt für viele Bereiche, in denen es faktisch grundlegend diametrale Rechtsauslegungen und Anwendungen geltenden Rechts gibt. Die "Gerechtigkeitsfrage" wird ja immer wieder in den Raum gestellt und ein hinreichendes Maß an "Gerechtigkeit" wird von den Menschen zu Recht eingefordert. Was aber ist das, die "Gerechtigkeit"? Ist es gerecht, dass die einen verrecken sollen, damit die anderen nichts abgeben müssen?
    Für viele grundlegende Fragen müssen Antworten und Lösungen gefunden werden. Einige sind per se grundlegender Natur und werden einen langwierigen Prozess erfordern, andere sind unmittelbar und dringlich, brauchen Sofortmaßnahmen und Sofortlösungen, damit das reale Problem ebenso real mindestens abgemildert wird.
    Hier ist das Gebot und Rechtsgut der Verpflichtung zur Hilfeleistung, wenn Hilfe erforderlich ist, einschlägig. Und nicht der Helfende bestimmt darüber, wann die Hilfeleistung nicht mehr erforderlich ist, sondern die Not diktiert hier den Zeitplan in die Hand.
    Wer meint, durch Wegsehen und sterben lassen das Problem in den Griff bekommen zu können, zeigt dabei nur sein wahres Gesicht.
    Die vorliegenden Probleme sind real und werden sich nicht wegdiskutieren lassen. Hier müssen also an den Realitäten der Menschen orientierte Lösungen her.
    So war das schon immer - und es gibt keinen anderen Weg, als sich zu entscheiden. Wer warten will, bis diese Entscheidungen in einer Weise und in Dimensionen über uns kommen werden, wogegen die heutigen Probleme zu Problemchen schrumpfen werden, zeigt damit nur die Unfähigkeit zu weitsichtiger Beurteilung der Situation.


  • Ich frage mich warum diese Demokraten Entscheidungen des Rechtsstaats und der Justiz in nahezu jeden Einzelfall einer abgeschobenen Person im Nachhinein in Frage stellen (Ausbildung, Arbeitsplatz...) und anfechten und somit den Rechtsfrieden brechen oder zumindest in Frage stellen?


    Ich dagegen frage mich, warum jemand, der gut integriert ist und einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz
    hat, unbedingt abgeschoben werden muss? Ja, warum?
    Wenn der gesunde Menschenverstand dagegen spricht, sollte man sich fragen, ob die geltenden Gesetze entweder falsch ausgelegt werden oder falsch sind. Dann müsste man sie entsprechend modifizieren, bis sie wieder zu sinnvollen Ergebnissen führen.



    Hingegen die Sanktionspolitik bei Hartz IV ALG II im SGB II diese Demokraten nicht öffentlich aktiv werden lässt.


    Wie kommst du darauf, dass jemand, der gegen die Abschiebung gut integrierter Flüchtlinge ist, sich nicht auch gegen unangemessene Sanktionen gegen Hartz IV-Empfänger wenden, sich z. B. nicht auch für ein BGE einsetzen könnte?

  • Ich dagegen frage mich, warum jemand, der gut integriert ist und einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz
    hat, unbedingt abgeschoben werden muss? Ja, warum?
    Wenn der gesunde Menschenverstand dagegen spricht, sollte man sich fragen, ob die geltenden Gesetze entweder falsch ausgelegt werden oder falsch sind. Dann müsste man sie entsprechend modifizieren, bis sie wieder zu sinnvollen Ergebnissen führen.


    Das wundert mich auch immer wieder, dass sogar Leute, die von ihrem Arbeitgeber dringrnd gebraucht werden, hotzpotz abgeschoben werden. Das ist mehr als dämlich.


    Zitat

    Wie kommst du darauf, dass jemand, der gegen die Abschiebung gut integrierter Flüchtlinge ist, sich nicht auch gegen unangemessene Sanktionen gegen Hartz IV-Empfänger wenden, sich z. B. nicht auch für ein BGE einsetzen könnte?

    Sybilla setzt offenbar die Lage der Flüchtlinge mit denen von saktionierten H4-Empfängern gleich. Deshalb hat sie auch den Bericht über eine Familie hier eingeführt, die am Verhungern ist, weil sie Hilfen nicht in Anspruch nimmt und erkennbar seelische Störungen hat. Das war ein ganz schlechtes Beispiel.

  • Sie spielt leider das "trenne und herrsche" Spielchen der rechten Volksverhetzer mit. Immer schön die, denen es ohnehin schon mies geht, gegeneinander ausspielen.

  • Wie kommst du darauf, dass jemand, der gegen die Abschiebung gut integrierter Flüchtlinge ist, sich nicht auch gegen unangemessene Sanktionen gegen Hartz IV-Empfänger wenden, sich z. B. nicht auch für ein BGE einsetzen könnte?


    Wie gesagt ich spreche damit keine Einzelperson an, aber im öffentlichen Diskurs findet die Diskussion um unangemessene Sanktionen gegen Hartz IV-Empfänger nicht statt.


    Ich bringe aber meine Verwunderung zum Ausdruck dass jede wirkliche jede Abschiebung einer Einzelperson mit viel persönlichem Einsatz und Herzblut diverser Führsprecher und medialer Aufmerksamkeit begleitet wird.

    Beide Personengruppen sind gleichermassen hilfsbedürftig die Hilfsbedürftigkeit des einen wird schweigend hingenommen hingen die Hilfsbedürftigkeit des anderen medial zelebriert wird.

    Es geht auch nicht darum hilfsbedürftige gegen einander aufzuwiegen sondern darum das die humanitäre Verantwortung gebietet allen Hilfsbedürftigen ohne Ansehen der Person …. gleichermaßen unter gleichen Einsatz zu helfen.

    Hierin sehe in einen Unterschied den ich nicht verstehe.

    Ich sehe auch keine Sinn darin sich in dieser Diskussion gegenseitig als rechts stehend oder links verkorkt zu titulieren. Ich erwarte schlicht und einfach eine argumentative Erklärung warum das eine gemacht aber das andere gelassen wird. Denn die humanitäre Verantwortung ist für alle gleich verpflichtend. Sie die humanitäre Verantwortung wird wahrgenommen oder nicht.

    PS: jaki01 lese bitte den verlinkten Artikel noch einmal bevor Du etwas falsches verstehst. Im übrigen der jungen Mann ist bereits verhungert....ebenso wie der abgeschobene Afghane bereits den Suizid vollzogen hat. Vielleicht hatten beide gegen seelischen Störungen zukämpfen, ich weiß es nicht (Ferndiagnosen helfen aber nicht weiter und können falsch sein) Das Thema ist das, dass eine Ereignis zum Medienereignis wurde und eine breite mediale Diskussion über Abschiebungen ausgelöst hat. Hingegen das andere Ereignis und dessen Ursachen von kaum einen Medium beachtet werden/wurden und keinerlei mediale Diskussion zu Hartz IV Sanktionen ausgelöst hat/hatte. Bei den einen heißt es, Ursache sind die vermeintlichen seelischen Störungen. Hingegen beim anderem gesagt wird der abgeschobene Afghane würde noch leben, hätte man ihn nicht abgeschoben. OK und ich sage der junge Mann wäre nicht verhungert und andere hätten keinen Suizid vollzogen, hätte jemand ihre Hilfe zum Lebensunterhalt Hartz IV nicht auf 0 Euro gesetzt.

    2 Mal editiert, zuletzt von Sybilla ()

  • http://www.spiegel.de/politik/…al-kolumne-a-1218646.html


    Zitat

    ... wir sind inzwischen soweit, dass Amoralität als Realismus durchgeht. Es fällt auf, dass vor allem jene den falschen Gebrauch der Moral beklagen, die einer unmoralischen Politik das Wort reden. Wer Liebe, Hilfsbereitschaft und Friedlichkeit gegen Autorität, Interesse und Sachzwang einwechseln will, beweist, in welchem Umfang die Migrationskrise zur Krise unserer Moral geworden ist.