Flüchtlingskrise in Venezuela

  • Lol, hier spricht der Verteidiger der Menschenrechte persönlich - unter Ausblendung der Massenmorde sämtlicher Rechtsregime, so lang die Wirtschaft brummt.


    Ich kann nur nicht verstehen, warum Massenmorde ohne brummende Wirtschaft besser sein sollen.
    Massenmorde gibt es an beiden Rändern, brummende Wirtschaft nicht.


    Zitat von Diogenes2100

    Glaube ist auch das einzige, was marktreligiösen Fanatikern bleibt.


    Quatsch, wir haben den ganzen Futz, Computer, LED-Fernseher, Autos, Häuser, Hochgeschwindigkeitszüge, Actionfilme


    Gruß
    Verbalwalze

  • Fragt sich, auf wessen Kosten.


    Willst Du das Zeug haben oder nicht? Es geht dann einfach um dieses Fortschrittsdings. Kannst Du verweigern, aber konsequenterweise, wenn man auf den ganzen Alte-Weiße-Männer-Kolonial-Neuzeit-Kapitalismuskack keinen Bock hat, sollte man eben auch die Lebensjahre über vierzig konsequent abgeben.
    Und da da inzwischen fast alle drüber sind, glaube ich, dass Du da global verlierst und soweit ich spekuliere dann ohnehin bescheißt weil Du das nicht gemacht hast.


    Zum Nutzen aller.


    Sozialismus: Alle gleich arm.
    Kapitalismus: Alle unterschiedlich reich.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Sozialismus: Alle gleich arm.
    Kapitalismus: Alle unterschiedlich reich.


    Gruß
    Verbalwalze


    Man könnte das aber auch genauso anders schreiben...


    Sozialismus: Alle gleich reich...


    Kapitalismus: Alle unterschiedlich arm....


    Ich finde, das liest sich doch bedeutend besser.....


  • Wenn Du findest, dass das z.B. das Verhältnis zwischen Venezuela und Kolumbien oder anderen realen sozialistisch/kapitalistischen Nachbarn korrekt widergibt.


    Ich für meinen Teil habe nicht nach Lesefreude sortiert. Bei mir wäre das Ergebnis aber auch bei Lesefreude gleich geblieben.


    Gruß
    Verbalwalze

  • ................Der Fehler der meisten linken Regierungen ist es, nicht die gesamte Oberschicht an die Wand zu stellen, die sich vorher die Taschen gefüllt hat.


    Der Fehler der "linken Regierungen"/revolutionären Kräfte lag eher darin, die Machtfrage nach einer Revolution nicht konsequent gelöst zu haben. Man muss niemand "an die Wand stellen", sondern die Kräfte zähmen und von der Macht ausschließen, die neue Eliten und privilegierte Schichten bilden, die sich ausgehend von politischen Positionen erneut bereichern und das Volk benutzen, um ihre neue Macht zu zementieren. Echte Demokratie bedingt umfassende Kontrolle der politischen Funktionäre und vor allem echte Gewaltenteilung!

  • Der Fehler der "linken Regierungen"/revolutionären Kräfte lag eher darin, die Machtfrage nach einer Revolution nicht konsequent gelöst zu haben. Man muss niemand "an die Wand stellen", sondern die Kräfte zähmen und von der Macht ausschließen, die neue Eliten und privilegierte Schichten bilden, die sich ausgehend von politischen Positionen erneut bereichern und das Volk benutzen, um ihre neue Macht zu zementieren. Echte Demokratie bedingt umfassende Kontrolle der politischen Funktionäre und vor allem echte Gewaltenteilung!


    Man muss sich nur die Geschichte Lateinamerikas anschauen, um zu wissen, dass das nicht ausreicht. Sobald man an die Privilegien der abgelösten rechten Camarilla herangeht, fängt das Gewühle an. Heute sind es nicht mehr United Fruit oder Exxon, sondern internationale Großbanken und Fonds. Selbst Enteignungen in homöopathischer und oft berechtigter Dosis oder Verstaatlichungen setzen ein Hebelwerk in Gang, das das Schreckensgemälde von Kommunismus und Stalinismus in leuchtenden Farben auf die Titelseiten sämtlicher Medien puscht, heute gern erweitert um neue Medien im Internet.