Wahl in Bayern 2018

  • Prognose zeigt 35 % für die CSU und gut 18% für die Grünen.
    Desaster für die SPD - Fünfter mit knapp über 10%

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  • Prognose zur Wahl in Bayern 18 Uhr ZDF


    1.CSU 35,5
    2.Grüne 19
    3.FW 11,5 ?
    4.AFD 11 ?
    5.SPD 9,5
    6.FDP 5
    7.Linke 3,5
    Sonstige 5


    ui ui ui SPD das wars


    Na PrometheusXL das wird für die SPD nichts mit über 10 %

  • Die Zahlen liegen noch ziemlich weit auseinander.
    Das wird ein langer Abend, bis das einigermaßen stabil ist.

  • SPD nun auch in ARD Hochrechnung mit 9,9 % unter 10 % einstellig die Groko Parteien verlieren aktuell 18 Uhr 36 in Bayern zusammen knapp 23 %Punkte der Stimmen Grüne große Gewinner der Wahl

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  • Die CSU wird für eine eigentlich richtige Politik abgestraft, tja so ist das politische Leben. Jetzt möglichst mit den freien Wählern koalieren und dann wieder aufbauen. Die CSU hat die Absolute auch schon zurückerobert.
    Wichtig ist nur das weder Rot noch Grün in Bayern was zu sagen kriegen.

  • Na ja Horst Seehofer hat schon vieles richtig gemacht als Ministerpräsident und CSU Vorsitzender, sein Sturz hat der CSU enorm geschadet, eine Koalition mit den FW ist die logische Koalition. Aber ob Söder der richtige Mann ist oder doch Ilse Aigner die Frau der Stunde ist, dass bleibt spannend. Was wird aus der SPD und Natascha Kohnen ? Und für die Grünen kann es sehr bitter werden, als großer Wahlsieger werden sich die Grünen auf der harten Oppositionsbank neben einer AFD Fraktion wieder finden. Wie werden die Grünen dann abstimmen mit der Regierung CSU/FW oder mit der Opposition AFD. Die SPD ist dann das dritte Rad am Wagen der Opposition

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  • Die CSU wird für eine eigentlich richtige Politik abgestraft, tja so ist das politische Leben. Jetzt möglichst mit den freien Wählern koalieren und dann wieder aufbauen. Die CSU hat die Absolute auch schon zurückerobert.
    Wichtig ist nur das weder Rot noch Grün in Bayern was zu sagen kriegen.


    … für eine aus Minderheitensicht für richtig gehaltene Politik abgestraft, das ist nicht lapidar dahingesagt, "das politische Leben", sondern das ist Demokratie, und das ist die positive Nachricht dieses Wahlergebnisses. Hinzu kommt noch das die Demokratie herabwürdigende Verhalten, das diesen Absturz nur beschleunigt hat.


    Die Grünen werden ihre Position als Oppositionsführer, wenn nicht doch noch als Mitregierende zu nutzen wissen …


    … und frischen Wind in den abgestandenen Bierzeltmief der CSU-Politik bringen.

  • Die CSU wird für eine eigentlich richtige Politik abgestraft, tja so ist das politische Leben. […]

    Dem bisher ermittelten Stand der Auszählung der abgegebenen Wahlzettel und den darauf basierenden Hochrechnungen nach zu urteilen, wird wohl die AfD in den Bayrischen Landtag einziehen - und die CSU wird einen Koalitionspartner benötigen. Und die Grünen stellen wohl die zweitstärkste Fraktion. Die Situation realistisch beurteilend, stellt Markus Söder fest, dass es kein einfacher Tag für die CSU sei. Und da Hubert Aiwanger, Bundesvorsitzender der Freien Wähler, deren Stimmanteil immerhin knapp über dem der AfD liegt, schon vorsorglich vor einer schwarz-grünen-Koalition warnt, böten sich diese "Freien Wähler" vielleicht tatsächlich als Juniorpartner für die Regierungsbildung an.
    AfD und Grüne halten ihr jeweiliges Wahlergebnis für bejubelnswert - das zeigt schon mal, dass es denen nicht ums Wohl des Bundeslandes geht, sondern allein um die Mandate - und die somit geschaffene Gelegenheit, für Instabilität zu sorgen…

  • ... und die somit geschaffene Gelegenheit, für Instabilität zu sorgen…


    Ich empfehle dir einen Grundkurs in Staatsbürgerkunde mit dem Schwerpunkt:


    "Die Rolle der Opposition in der Demokratie."

  • Endlich ziehen in Bayern ausgewogenere Verhältnisse ein. Es ist jetzt nix weiter als ein (weiteres) konservatives Bundesland mit der Option auf einen Regierungswechsel beim nächsten Mal, was bisher immer ausgeschlossen schien. Das gibt Hoffnung.
    Zehn Prozent AfD sind für meinen Geschmack zwar zehn Prozent zu viel, aber hätte schlimmer sein können. Auf Dauer werden die sich da nicht durchsetzen. Für die SPD finde ich's dramatisch, aber das war mehr oder minder hausgemacht. #DankeNahles.
    Und der CSU gönne ich den Absturz von Herzen!

  • Endlich ziehen in Bayern ausgewogenere Verhältnisse ein. […]

    Das einzige, was Wahlergebnisse wie das aktuelle zeigen, ist, dass selbst eine höhere Wahlbeteiligung als in den Vorjahren eigentlich auch nicht mehr den Siegeszug der Splitterparteien aufhält…

    […] Das gibt Hoffnung. […]

    Es stellt sich nur die Frage wer worauf zu hoffen Anlass habe.
    Der Hang des Wählers, sein Stimmchen als Äußerung des Protests zu verstehen und einzusetzen, befördert die Tendenz zur Unregierbarkeit - und die kollektive Erwartung eines wundersamen Wandels zum schuldenlosen und steuersenkenden Staates, in dem die Wirtschaft boomt und gleichzeitig die Verbraucherpreise gegen Null sinken, können eigentlich nur enttäuscht werden, zumal, wer jetzt über seine Liste ins Parlament einzieht, zunächst mal am status quo gar nichts verändern wird. Es wird bei künftigen Debatten viel ideologisches Geschrei geben, und am Ende werden GroKo bzw. CSU nicht mal mehr als Sündenbock taugen, weil die Sachzwänge sich rhetorischen Änderungsankündigungen nicht so recht beugen.
    Im Gegensatz zu HA-Kommentator Jörg Quoos würde ich eher die Vermutung äussern, dass der Wähler das Gespür für seine wahren Bedürfnisse verloren habe - die Bereitschaft der doch so prächtig informierten und individualisierten Menschen quasi aller sozialen Gruppen, einfachsten Schlüsselreizen (oder Schlagworten/#hashtags) ihre blinde Gefolgschaft aufzudrängen, ähneld erschreckend der Kriegsbegeisterung vom Spätsommer 1914.

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  • Das liest sich eher wie eine Groteske, als ein ernst zu nehmendes Statement das die Wahl und ihre Rahmenparameter, hinsichtlich einer zu erwartenden Auswirkung und Signalgebung, beschreibt und analysiert.

  • Ich sehe in dem Ergebnis eine etwas aufgesplitterte konservative Zweidrittelmehrheit und höre dem Theaterdonner gar nicht zu. So sehr viel verändert hat sich also nichts in Bayern. Dazu kommt, dass die freien Wähler eine Alternative zur AfD sind, die wirtschaftlich und in Bezug auf Zuwanderung ganz ähnliche Dinge vertreten. Da können die Grünen noch so jubeln. Es nützt nix. Und die SPD schluckt weiter und verdientermaßen Agenda-Kröten und auch dafür, dass Schulz so ein Kasper war. Wird scho' ^^

  • ...Und die SPD schluckt weiter und verdientermaßen Agenda-Kröten und auch dafür, dass Schulz so ein Kasper war. Wird scho' ^^


    Naja, die Lernresistenz der sPD ist schon mehr als erstaunlich. Da haben sich einige mit der Kapelle auf dem Mitteldeck der Titanic eingeschlossen und spielen unverdrossen die falschen Lieder mit verstimmten Instrumenten.


    Ein Beispiel:

    Zitat

    https://www.tagesspiegel.de/be…nach-zwoelf/23186168.html
    „Es ist bereits fünf nach zwölf. Wir sind an einem Punkt angelangt, wo wir uns prüfen müssen, ob wir mit unseren Themen und Inhalten die Menschen überhaupt noch erreichen.“


    Die SPD müsse nun zum Beispiel eine Diskussion über Themen erlauben, die bislang „tabuisiert“ worden seien, die Menschen aber beschäftigten. Als Beispiele nannte Saleh Sicherheit und Ordnung oder Heimat. Nötig sei eine Art neues Grundsatzprogramm, die Menschen müssten wieder erkennen, woran sie bei der SPD eigentlich seien.

  • Ich sehe in dem Ergebnis eine etwas aufgesplitterte konservative Zweidrittelmehrheit und höre dem Theaterdonner gar nicht zu. So sehr viel verändert hat sich also nichts in Bayern. Dazu kommt, dass die freien Wähler eine Alternative zur AfD sind, die wirtschaftlich und in Bezug auf Zuwanderung ganz ähnliche Dinge vertreten. Da können die Grünen noch so jubeln. Es nützt nix. Und die SPD schluckt weiter und verdientermaßen Agenda-Kröten und auch dafür, dass Schulz so ein Kasper war. Wird scho' ^^


    Eine sehr gute Analyse der Landtagswahl in Bayern die meisten Freien Wähler in Bayern waren einmal CSU. Viele AFD Wähler kommen von den rechten Rand der CSU. Die CSU hat also Stimmen an den rechten Land verloren konnte aber keine von der SPD oder den Grünen gewinnen. Ansonsten haben sich die Wählerstimmen von der SPD zu den Grünen verschoben. Für die Grünen ein Grund zur Freude für die SPD ein Debakel sie hat nur noch 1.317.942 Gesamtstimmen 9,7 % erreichen können. Hingegen die SPD -1.119.459 -10,9 % verloren hat. Die Grünen haben mit 2.377.766 stolze 17,5 % erreicht +1.358.393 Stimmen oder +8,9 %


    Die CSU hat 5.047.006 Stimmen oder 37,2 % erreicht das ist ein minus von -589.419 Stimmen oder -10,4 %
    Die Freien Wähler haben mit 1.571.288 Stimmen 11,6 % eine Zuwachs an +508.735 Stimmen oder +2,6 %


    Hingegen die AFD mit 1.383.866 Wählerstimmen oder 10,2 % die SPD um 65.924 Wählerstimmen übertrifft


    Wahlbeteiligung +849.198 Wähler



    Somit entfallen auf den konservativen und neoliberalen Block aus (CSU,FW,AFD und FDP) in Bayern 8.690.002 Wählerstimmen oder 64,14 %



    Quelle der Zahlen Landtagswahl am 14. Oktober 2018 -Vorläufiges Ergebnis - Bayern (Stand: 15.10.2018 01:51 Uhr)

  • Naja, die Lernresistenz der sPD ist schon mehr als erstaunlich. Da haben sich einige mit der Kapelle auf dem Mitteldeck der Titanic eingeschlossen und spielen unverdrossen die falschen Lieder mit verstimmten Instrumenten.
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    Das Ergebnis des Totalversagens von Schulz als Kanzlerkandidat und der völlig abwegigen Wahl von Nahles als Parteivorsitzender sowie des erneuten Steigbügelhaltens für Merkels Kanzlerschaft durch erneuten Eintritt in die GroKo. So eine SPD ist nicht mehr zu retten, es sei denn, sie steigt aus der GroKo aus, erneuert echt ihre gesamte Führung und macht endlich wieder Politik für die Mehrheit der Bevölkerung! Dazu muss sie aber ein paar Jahre in die Opposition.

  • Die CSU wird für eine eigentlich richtige Politik abgestraft, tja so ist das politische Leben. Jetzt möglichst mit den freien Wählern koalieren und dann wieder aufbauen. Die CSU hat die Absolute auch schon zurückerobert.
    Wichtig ist nur das weder Rot noch Grün in Bayern was zu sagen kriegen.

    So ein Dummfug. Das kann nur einer sagen, der bundesweit noch nie einer stramm rechtskonservativen Politik ausgesetzt war.


    Wie werden die Grünen dann abstimmen mit der Regierung CSU/FW oder mit der Opposition AFD. Die SPD ist dann das dritte Rad am Wagen der Opposition

    Meine ganze Hoffnung ist, dass sie vernünftig stimmrn und nicht danach schauen, ob die Seite, der sie in Sachfragen zustimmen mögen, ihnen genehm ist. Auch ein blindes Huhn findet manchmal ein Korn.



    AfD und Grüne halten ihr jeweiliges Wahlergebnis für bejubelnswert - das zeigt schon mal, dass es denen nicht ums Wohl des Bundeslandes geht, sondern allein um die Mandate - und die somit geschaffene Gelegenheit, für Instabilität zu sorgen…

    Du bist also der Ãœberzeugung, es wäre besser gewesen, die Grünen hätten sich zugunsten einer konservativen Stabilität beim Wahlkampf zurückhalten sollen und über 5,1 % jubeln sollen? Und du meinst ebenso ernsthaft, die Grünen hätten Instabilität angestrebt und die Gelegenheit ergriffen?? Das alles hätte ja glatt vom Kater kommen können.


    Aha. Und der allgemeine Jubel, noch dazu unisono mit dem der AfD, ist jetzt inwieweit demokratieförderlich?

    Insofern, als der Jubel rein gar nichts mit Demokratie zu tun hat, sondern der Ausdruck ist für Freude über einen politischen Erfolg, so wie ein Weitspringer sich über einen Sieg auch freut, denn darin besteht nun mal ein Wettkampf. Närrisch, das derart falsch zu bewerten. Und sollten die Grünen sich nicht freuen, nur weil auch die AfD sich freut? So gesehen, sollte es dann gar keine alternierenden Parteien geben, wenn das schlecht ist für die Stabilität. Tolle Demokratie.

  • ...............Du bist also der Ãœberzeugung, es wäre besser gewesen, die Grünen hätten sich zugunsten einer konservativen Stabilität beim Wahlkampf zurückhalten sollen und über 5,1 % jubeln sollen? Das hätte ja glatt vom Kater kommen können..................................


    Der Wahlsieg der Grünen in Bayern ist voll verdient. Sie repräsentieren die derzeit neben den Die Linken noch die einzige wählbare Partei. Also hätte derartiges, wie von Freund Substitut, wohl nie von mir kommen können. Allerdings kann man Umweltschutz nicht mit höheren Steuern und Verboten erreichen, sondern mittels einzuhaltender Normative und mittels technisch-technologischem Fortschritt, der schnellstens in die Praxis einzuführen ist. Die Finanzierung innovativer Technologien muss mit revolvierenden Fonds erfolgen.