Landtagswahl in Hessen 2018

  • Heute wird es spannend. Wie es bisher aussieht, ist alles möglich, auch das Ende der GroKo könnte heute besiegelt werden. Falls die SPD, nach all den Ankündigungen und dem Pfeifen im Walde, auch in Hessen noch weiter einbricht, ist wohl keine weitere "gründliche Analyse" mehr erforderlich, um zu interpretieren, worum es den Wählern geht und was der SPD nicht mehr durchgelassen wird.
    Sofern die Umfrage die Tendenzen richtig erfasst und wider gegeben haben, verlieren zwei Partner der GroKo auch heute deutlich und die Grünen werden so stark werden wie die SPD, die AfD kommt zweistellig in den Landtag.
    Und nächste Woche könnte damit die GroKo ihr Ende finden.

  • Heute wird es spannend. .........Und nächste Woche könnte damit die GroKo ihr Ende finden.


    Dein Wort in Gottes Ohr! Dann würde es sich lohnen, eine Flasche Dom Perignon zu köpfen und Deutschland könnte aufatmen.

  • Dann würde es sich lohnen, eine Flasche Dom Perignon zu köpfen und Deutschland könnte aufatmen.


    Ich weiß nicht so recht. Es hilft ja nicht, Unfähige durch andere solche zu ersetzen. Eine Rückkehr zu vernünftiger Sachpolitik (falls es die jemals gegeben haben sollte) steht keinesfalls auf irgendeiner Agenda. Tatsächlicher gesellschaftlicher Ausgleich auch nicht.

  • Dein Wort in Gottes Ohr! Dann würde es sich lohnen, eine Flasche Dom Perignon zu köpfen und Deutschland könnte aufatmen.


    Vollkommen egal, ob Merkel gekippt wird oder nicht. In der CDU wetzen die rückwärtsgewandten die Messer und hoffen auf die Machtübernahme, inkl. unsäglichen, verfassungswidrigen Polizeigesetzen und Ãœberwachungswahn, Korruption und dem pampern von Pseudoeliten.


    Da ich am 31.10. umziehe innerhalb des Ortes habe ich mir heute mal das Klingeltableau angeschaut - mir bleibt Merkel in jedem Fall erhalten - ein Stockwerk unter mir wohnt jemand mit diesem Namen.

  • Heute wird es spannend. Wie es bisher aussieht, ist alles möglich, auch das Ende der GroKo könnte heute besiegelt werden. Falls die SPD, nach all den Ankündigungen und dem Pfeifen im Walde, auch in Hessen noch weiter einbricht, ist wohl keine weitere "gründliche Analyse" mehr erforderlich, um zu interpretieren, worum es den Wählern geht und was der SPD nicht mehr durchgelassen wird.
    Sofern die Umfrage die Tendenzen richtig erfasst und wider gegeben haben, verlieren zwei Partner der GroKo auch heute deutlich und die Grünen werden so stark werden wie die SPD, die AfD kommt zweistellig in den Landtag.
    Und nächste Woche könnte damit die GroKo ihr Ende finden.


    Es ist umstritten, was der SPD nicht mehr durchgelassen wird.
    Die Grünen sind so stark, weil sie zur Zeit die seriöseste Partei sind (meine persönliche Interpretation). SPD und CDU führen Familienkrieg vor. Und das was einige für ganz besonders genial halten, nämlich die Verpisserei ist für andere genau der Grund abzuspringen.


    Gruß
    Verbalwalze

  • Vollkommen egal, ob Merkel gekippt wird oder nicht. In der CDU wetzen die rückwärtsgewandten die Messer und hoffen auf die Machtübernahme, inkl. unsäglichen, verfassungswidrigen Polizeigesetzen und Ãœberwachungswahn, Korruption und dem pampern von Pseudoeliten.


    Aber immer noch lieber das (das ich das einmal schreiben würde), als nachts abgeholt zu werden und nach Dachau ins Bootcamp verfrachtet zu werden- steht ja noch.

  • Was soll denn heute Abend spannend werden?


    CDU und SPD verlieren exorbitant viele Wählerstimmen


    Grüne legen deutlich zu


    AFD kommt deutlich Zweistellig in den hessischen Landtag


    Linke und FDP erzielen Achtungserfolge


    CDU stärkst Partei - Schwarz Grüne Koalition wird fortgesetzt.


    Grün/Rot/Rot hat keine Mehrheit


    CDU/SPD setzen ihre Koalition nach kurzen Achselzucken in Berlin fort - wer auf das Ende des GROKöchien hofft wird enttäuscht Patex Angie und die Rest_SPD kleben fest an der Macht.

  • @ Sybilla: Zustimmung. Ob schwarz - grün fortgesetzt werden kann, steht allerdings noch in den Sternen.


    Und ansonsten: Wahlsieger sind die Nichtwähler. 32%.

    Einmal editiert, zuletzt von Dieter59 ()

  • ...
    Und ansonsten: Wahlsieger sind die Nichtwähler. 32%.



    Erkläre bitte für Demokraten, die davon nichts verstehen, wie man ein Sieger wird, indem man nicht teilnimmt...;)

  • Ich hätte Schwarz vor allem Grün etwas stärker eingeschätzt eventuell wird es dann doch die Schwampel

  • Erkläre bitte für Demokraten, die davon nichts verstehen, wie man ein Sieger wird, indem man nicht teilnimmt...;)


    Der Sieg besteht darin, der demokratischen Gesellschaft durch Nichtwahl den Stinkefinger zu zeigen, …


    … Pegida light.

  • […] Und ansonsten: Wahlsieger sind die Nichtwähler. 32%.

    Das ist doch leider seit Jahren Standard… die Wahlteilnahme scheint dem Wahlberechtigten eine Mühe, die also fast ein Drittel der Wahlberechtigten nicht mehr auf sich nehmen mag - oder "besseres" zu tun hat… aber weswegen sollten auch Hessens Wähler vernünftiger handeln, als es ihre Mitbürger in anderen Bundesländern (kürzlich etwa in Bayern) vorgemacht haben? Immerhin ist die im Vorfeld medial geäußerte Erwartung an diese Wahl größer als deren Auswirkung auf Berlin am Ende für gerechtfertigt erscheinen lassen wird.

  • .... würde man das Wahlrecht an Medienkompetenz koppeln, bliebe uns vieles erspart.
    Ansonsten hören sich alle an wie vor zwei Wochen in Bayern.


    Apropos: wann zieht Seehofer sich endlich aufs Altenteil zurück?

  • Erkläre bitte für Demokraten, die davon nichts verstehen, wie man ein Sieger wird, indem man nicht teilnimmt...;)


    In dem man die mathematisch mit Abstand stärkste Gruppe stellt. Die weder heterogen ist noch irgendwas direkt beeinflusst. Deren Größe bei aller Unterschiedlichkeit der Gründe letztlich aber doch etwas aussagt. Und wenn diese Größe fast 1/3 erreicht hat, erst recht.

  • Und die Nichtteilnahme ist ein Siegermerkmal?
    Ist das Deine generelle Auffassung? Wer nicht mitmacht gewinnt?
    Wie genau geht das denn, das Gewinnen durch Nichtteilnahme.
    Und vor allem: was gewinnt man dabei?


    Das ist im wahren Leben offensichtlich ein Trugschluss.
    Die Wahrheit ist: wer durchgehend nicht mitmacht, wird auch nicht mehr gefragt.
    Nichtteilnahme ist ein Zeichen von Desinteresse und Desinteresse führt dazu, dass diejenigen, die Interessen haben und vertreten, ein leichtes Spiel bekommen, um das zu machen, was sie wollen.
    Je mehr Menschen sich in die Teilnahmslosigkeit flüchten, desto weniger werden sie auch teilhaben.


    Das ist übrigens im Kleinen nicht wesentlich anders, wie ein aktuelles Beispiel zeigt.

    Einmal editiert, zuletzt von A0468 ()

  • .... würde man das Wahlrecht an Medienkompetenz koppeln, bliebe uns vieles erspart.
    Ansonsten hören sich alle an wie vor zwei Wochen in Bayern.


    Apropos: wann zieht Seehofer sich endlich aufs Altenteil zurück?


    Die Angetretenen bedanken sich nicht mehr (so sehr) beim Wähler. Das fällt auf. Ich weiß nicht genau, ob es bei der Wahl in Bayern schon so war, aber heute, wie gesagt, fiel es mir auf. Die Danki-Schablone ist weg. Und die Linke ist drin. In Hessen. Das freut mich, bei allem Vorbehalt, aber das freut mich. Die FDP leider auch, aber die hat zumindest optisch mal einen Kandidaten, der nicht nach Schulbub aussieht. Und viele Junge, die Grün gewählt haben. Eine kurze Analyse zu Letzterem lautete eben im TV: Jung wählt Nachhaltigkeit, nicht nur in Sachen Umwelt/Klima. Gesunder Menschenverstand. Eigentlich.


    Frdl. Grüße
    Christiane

  • VZ


    Irgendwie solltest du deine Aversionen abbauen. Oder an deinem Leseverständnis arbeiten. Oder beides. Ich hatte nur darauf hingewiesen, dass die Nichtwähler mit Abstand stärkste Gruppe sind. Natürlich bewegen die erst mal gar nichts. In wie weit man sich angesichts von 20 bzw 27% leisten kann, die nicht mehr zu fragen, wird die Zukunft zeigen. Ich hab da so leichte Zweifel. Und mehr ist dazu nicht zu sagen. Auch im Kleinen.

  • Nein, DU verdrehst die Sachverhalte. Du hattest explizit geschrieben, dass die Nichtwähler die Sieger seien

    Zitat


    Und ansonsten: Wahlsieger sind die Nichtwähler. 32%.


    Und ich habe Dich darauf hin gefragt, wie das geht, zu siegen ohne teilzunehmen?
    Woraufhin Du ausgewichen und ins Abschweifen gekommen bist.


    Ich sage es gerne nochmal: wer nicht mitmacht, nimmt nicht Teil und hat daher auch keinen Einfluss, kann also nicht gewinnen, denn dazu gehört ja ein "gewonnener" Vorteil, der nur aus der Teilnahme entsteht, also ein Zugewinn an Benefit für die eigenen Interessen.
    Wo sollte der denn im Vorliegenden zu finden sein?


    Was Du meintest, ist, womöglich, dass die Gruppe der Nichtwähler anteilig die größte wäre, würde man sie als homogene Einheit betrachten.
    Aber auch das ist rein spekulativ. Denn die Gruppe ist nicht homogen.
    Anders wird dagegen ein Schuh daraus. Tatsache ist, dass die Gruppe derjenigen, die sich dafür - für die Teilnahme an Wahlen - interessieren, etwa zweit Drittel aller Wahlberechtigten ausmacht, und eine leider viel zu große Minderheit kein Interesse daran gezeigt hat - an Wahlen. Die Mehrheit der Wähler ist so heterogen wie die Minderheit der Nichtwähler.
    Aber Sieger sind die Nichtwähler ganz sicher nicht, bestenfalls sind sie Verlierer, die sich nun auch noch aus der Teilhabe am demokratischen Mehrheitsfindungsprozess verabschieden. Ein Umstand, der nicht neu ist und den ich schon länger bedauere, als Du in diesem Land an regulären Wahlen teilnehmen darfst.


    Vllt. solltest Du an etwas arbeiten.
    Eine Auffrischung Deines Verständnisses der Begriffe wäre womöglich ein konstruktiver Anfang... ;)

    3 Mal editiert, zuletzt von A0468 () aus folgendem Grund: -s

  • Ich weiß nicht so recht. Es hilft ja nicht, Unfähige durch andere solche zu ersetzen. Eine Rückkehr zu vernünftiger Sachpolitik (falls es die jemals gegeben haben sollte) steht keinesfalls auf irgendeiner Agenda. Tatsächlicher gesellschaftlicher Ausgleich auch nicht.


    Es ist vorbei - die Hessen und die Bayern haben dieser Bundeskanzlerin die Pistole auf die Brust gesetzt und den Hahn gespannt, jetzt muss nur noch jemand abdrücken. Oder mit anderen Worten: das Gerüst dieser Koalition ist derart morsch, das der geringste Windhauch alles zum Einsturz bringen wird. Die nächste Meinungsverschiedenheit zwischen Union und SPD wird das Ende sein...