NSU 2.0

  • Um es noch einmal klar zu stellen, für mich ist das alles - sind die Strukturen und Implikationen - weder neu noch überraschend. Ich frage mich allerdings manchmal, wo das Urteilsvermögen und der gesunde Menschenverstand auf der Führungsebene - dienstlich wie auch politisch - bleiben?


    Dass von interessierten Stellen Beschwichtigungen kommen, nachdem etwas unter der Decke hervor geschlüpft ist, ist nicht ungewöhnlich, sondern ein Erwartungswert. Man sollte sich klar machen, dass mit Vertuschungen und heimlicher Akklamation gerechnet werden muss. Insider wollen nicht, dass die Existenz von sich verselbständigenden Strukturen öffentlich bekannt wird, denn das ist ein Zeichen von Führungsschwäche der jeweils übergeordneten Dienststellen. Das ist die logische Konsequenz aus dem Wissen und aus Untersuchungen entsprechender Studien. Auch hier herrschen die Grundlagen des Peter-Prinzips.


    Wenn etwas ruchbar wird, heisst es gleich, das seien Einzelfälle, eine Reflexreaktion - und alle wollen, dass es tatsächlich so ist. Dienstranggleiche in der Führung, weil sie selbst einmal betroffen sein könnten; Betroffene, weil es bequemer ist und Fragen proaktiv den Wind aus den Segeln nehmen kann; der Öffentlichkeit, weil die Lüge beruhigender ist, als zu ahnen, dass es eine systematische Parallelkultur in diesen sensiblen Bereich in unserer Ordnung geben kann.
    Denn was hieße das?


    Wenn ich aber weiss, dass es bestimmte Paarungen von Dienst, Anforderungen, Psychologismen und Strukturen gibt, die sich in bestimmten Systemen und Ordnungen häufen, weil das logische und konsistente Kausalitäten sind, dann sollte ich nicht weniger genau hinsehen, nur weil ich mir wünsche, diese Kausalitäten würden ausgerechnet durch die geringere Aufmerksamkeit nicht zur Realität manifestiert. Denn das wäre schlichtweg dumm. Und unverantwortlich.


    Dass es diese Dienste gibt, ist gut, sie werden gebraucht. Dass es entsprechend affine Charaktere gibt, die sich gerne als Ordnungskräfte sehen, ist auch gut. Zumal jeder nach seinem Gusto und seiner Fasson glücklich werden soll - im Rahmen des gesellschaftlichen Konsens.
    Aber all das bitte gut im Auge gehalten. Genau zu beobachten und zu wissen, welche Dynamik und Strukturen sich dort unter der Decke entwickeln, ist das Mindeste, was ich von verantwortlichen Ebenen erwarte.
    Die Geschichte lehrt, das ist besser, als nur zu hoffen, dass das nur früher und anderswo geschehen ist. Viel besser.


    Wir leben in einer Zeit, die für die Demokratie, die demokratischen Strukturen, die demokratische, offene Gesellschaft gefährlich ist, um nicht zu sagen lebensbedrohlich. Es ist also geboten, aufmerksamer zu sein und sich nicht von den Beteuerungen entsprechend interessierter Kreise in einer nur scheinbaren Sicherheit bezüglich der Existenz antidemokratischer Kräfte einlullen zu lassen.
    Wehret den Anfängen! Das gilt heute immer noch. Heute wieder ganz besonders.

    2 Mal editiert, zuletzt von A0468 () aus folgendem Grund: n

  • Fußball-Ultras als Beispiele für angeblich 'normales' Gruppenverhalten im Dienst- und Anstellungsverhältnis?
    Herzlichen Glückwunsch zu diesem Geistesblitz! :hut:


    Ja, das passt dann ja auch wieder zu dem, was ich von dieser Gleichmacherstrategie halte.
    "Das Ãœbliche" so weit abwerten und herunter ziehen, dass das Niedere nicht mehr ganz so hässlich zu sein scheint.


    Ultras als Beispiel für den Korpsgeist beim Vertuschen Straftaten. Dann gibt es immer Appelle, dass aus dem Fanblock die Zündler und Co. preiszugeben.
    Hat noch nie geklappt.

  • Dabei ist das interressante dann allerdings, dass die Linken einen geradezu wahnwitzigen religionsgleichen Korpsgeist haben, zwar mit kleinen Korps, aber es geht um DIE EINZIG WAHRE LEHRE, und gegen die HÄRETIKER.


    ...


    Wenn Linke im Allgemeinen einen Korpsgeist hätten, hätten wir schon längst wieder eine linke Sammlungsbewegung. :lol:


    Das was Du meinst gibt es natürlich wirklich und ist linke Blödheit. Die sichert den Rechten und ganz, ganz Rechten schon ewig die Macht. :erol:

  • Ultras als Beispiel für den Korpsgeist beim Vertuschen Straftaten. Dann gibt es immer Appelle, dass aus dem Fanblock die Zündler und Co. preiszugeben.
    Hat noch nie geklappt.


    Könnte auch daran liegen, dass Ultras die plaudern ganz andere Strafen zu befürchten hätten, als ein bisschen Ärger mit den Gerichten.

  • Das glaube ich nicht. Um den Vergleich fair zu machen, musst Du die Kleingartenkolonie schon von außen bedrohen. Also unter einem Autobahnplanfeststellungsbeschluss verschwinden lassen. Dann klappt es auch mit dem Korpsgeist.


    Du kannst ja mal auch hier in diesem Forum nachschauen, wie oft jemand knallhart dazwischengrätscht, wenn es gegen das eigene Team geht. Du machst das manchmal. Da bist Du aber ziemlich allein und selten ist es auch noch. Und etwas mehr Misstrauen gegenüber Quellen könnte auch nicht schaden.


    Gruß
    Verbalwalze


    Das ist nicht dasselbe. Natürlich gibt es in vielen Bereichen so etwas wie Teamgeist, Zusammenhalt, nenne es wie du willst.
    Das gibt es fast überall, wo sich Menschen zusammenschliessen. Gibt es das nicht, ist eine Gruppe, welche Ziele sie auch immer verfolgt, zum Scheitern verurteilt.
    Das ist aber trotzdem nicht dasselbe. Sich in diesen Fällen nicht an den Korpsgeist zu halten, zieht meist keine ernsthaften Konsequenzen nach sich.
    Wenn du im Fussball-Fanclub mal raushaust, dass gar nicht der Schiri Schuld war, sondern der eigene Verein scheisse gespielt hat, dann wirst du maximal angeblafft und dann wars das.
    Wenn eine Organisation aber entweder mit Recht und Gesetz zu tun hat oder es sich um politische oder religiöse Gruppierungen handelt, dann hat das schwerwiegende Folgen für den Einzelnen.
    Besonders dann, wenn systematisch Rechtsbrüche begangen werden oder das Leben der Einzelnen auf dem Spiel steht, wie beim Militär. Was auch noch hilft ist, wenn man klare Feindbilder hat, die zusammenschweissen. Sowas hat eine Ãœ60 Yoga-Gruppe einfach nicht.
    Und was mit Abtrünnigen religiöser Hardcore-Gruppen passiert, darüber brauchen wir wohl auch nicht sprechen.
    Oder halt auch, wenn rechtsradikale Gesinnungen gepflegt und im Einsatz rechtswidrig ausgelebt werden. Wer sich da nicht an den Kodex des Schweigens hält riskiert die Existenz und vielleicht sogar die Freiheit der anderen.
    Das ist einfach nicht mit einem Skatverein oder Töpfer-Hobbyclub vergleichbar.
    Daher ist der Korpsgeist in solchen Organisationen exponentiell stärker ausgeprägt und viel destruktiver.
    Auch das organisierte Verbrechen hat so einen Korpsgeist, egal ob Strassenbanden, Motorradclubs oder die Mafia und es ist bekannt, was mit Menschen passiert, die sich bei denen nicht an den Korpsgeist halten.
    Da wird schonmal jemand gefesselt und mit dem Bunsenbrenner bearbeitet, bis er das Zeitliche segnet. (Wenn du hart im Nehmen bist, google mal Butch Petrocelli)
    Im Hundezüchterverein passiert sowas eher selten.
    Aus den USA kenne ich mehrere Fälle, in denen es innerhalb der Polizei Gruppierungen gab, die systematisch über Jahre hinweg Verbrechen begangen haben, Beweise gefälscht, Unschuldige weggesperrt/erschossen haben, beschlagnahmte Ware als Hehler verkauft haben etc.


    LAPD: Erpresserisches Gangster-Unternehmen?
    https://www.wienerzeitung.at/n…Gangster-Unternehmen.html


    https://www.wienerzeitung.at/n…Gangster-Unternehmen.htmlDieser Mann saß im Todestrakt, weil rassistische Cops ihm fünf Morde angehängt hatten
    https://www.vice.com/de/article/ywkdyg/dieser-mann-sass-im-todestrakt-weil-rassistische-cops-ihm-fuenf-morde-angehaengt-hatten


    Public defender: Baltimore police caught planting fake evidence -- again
    https://edition.cnn.com/2017/0…camera-footage/index.html


    Police Accidentally Record Themselves Conspiring to Fabricate Criminal Charges Against Protester
    https://www.aclu.org/blog/free…lves-conspiring-fabricate


    Etc. Dazu gibt es massig Beispiele, aus allen Ländern der Welt.
    Gerade bei der Polizei ist der Schritt vom Gesetzeshüter zum Gesetzesübertreter ein für manche verlockend kleiner und konsequenzloser.
    Oder das Mitglieder des Ku-Klux Klan in der Polizei gedient haben und zufälligerweise bei Schwarzen erheblich schneller und öfter tödliche Gewalt angewendet wird, oft unberechtigt.
    Das ist eine andere Liga als ein Kegelverein.
    Und eben auch dann, wenn man einen rechtsradikalen Umsturz plant oder im alltäglichen Dienst rechtswidrig Ausländer etwas mehr prügelt und wegsperrt, als es nötig wäre.
    Das ist eine Gruppendynamik von einer ganz anderen Grössenordnung.

    7 Mal editiert, zuletzt von A0583 ()

  • ausnahmsweise.... ;-)

    [...] Ich vertraue daher der Polizei nur begrenzt. [...]


    Meine Mutter, welche nächstes Jahr 70 wird, wurde einmal von einem Polizisten ([sic!!!männlich!!!) geschlagen. Es war eine Ohrfeige. Und garantiert in keinerlei Hinsicht Notwehr.


    Ich konnte bisher in meinem Leben nur diejenigen von "Freund und Helfer" respektieren, welche mich als Bürger konkret, vollständig und richtig über meine Rechte aufklärten.
    Den Wachtmeister "Lampe" find ich sehr wichtig und sympathisch in unserer Gesellschaft. Ein Comedian mit Migrationshintergrund ist auch einmal auf die umgekehrte Situation eingegangen und erzählte von pauschalen "Nazi-Vorwürfen" ausländischer Mitbürger.


    Ich kann mir leider trotzdem gut vorstellen, dass es gewisse Fehlentwicklungen gibt welche zu spät durchbrochen werden.


    PS: Mit den Worten von Mike Krüger: "Sie wissen ja alle, ich hatte eine sehr schwere Kindheit...."
    :grins:

  • Was denn?
    Dass das Möchtegern-Polizisten sind, bei denen es nicht zum echten Polizeidienst gereicht hat?
    Wo genau ist denn der Unfug zu finden?


    DAS genau ist der Unfug...du offenbarst gerade deine vollkommene Ahnungslosigkeit...:biggrin:

  • Jo, sind vermutlich alle hochqualifizierte Fachkräfte und haben eine längjährige Ausbildung hinter sich.
    Ich sehe die Kollegen auch regelmäßig. Da ist vermutlich keiner dabei, der die Aufnahmeprüfung zur Polizei nicht mit Links schaffen würde... ;)


    Dass es in Leitungsfunktionen und im Management fachlich qualifiziertes Personal gibt (bsw. militärische Ausbildung), setze ich voraus. Bei den "Security-Fußtruppen" zählen meiner Erfahrung nach allerdings andere 'Qualifikationen'.


    Aber ich gebe zu, dass ich mich nicht übermäßig mit dem Thema befasst habe. Wozu auch?

    2 Mal editiert, zuletzt von A0468 ()

  • Ultras als Beispiel für den Korpsgeist beim Vertuschen Straftaten. Dann gibt es immer Appelle, dass aus dem Fanblock die Zündler und Co. preiszugeben.
    Hat noch nie geklappt.



    Ja. Und Du hast vorher ausgesagt, das wäre ein Beispiel dafür, dass es Korpsgeist (wie den, von dem wir im Zusammenhang mit dem Polizeidienst sprechen) "überall" gibt, dass der also 'völlig normal' ist...
    Ultras (Hooligans) und deren Gruppenverhalten als Beispiel für Normalität... schon schräg, oder nicht?:auweja:


    Falls Du das wirklich so meinst und für ein passendes Beispiel hältst, hättest Du im Umgang mit den meisten Menschen, die ich kenne, ein erhebliches Problem mit der darauf folgenden Neubewertung Deines Urteilsvermögens und/oder Deiner Zuverlässigkeit (im üblichen Kontext und Sinn).
    Und falls Du weisst, was das für ein Unfug ist, den Du als Beispiel her nimmst, drängt sich die Frage auf, warum Du so einen Unsinn verzapfst und was Du damit bezweckst...? :thinking-020:

    2 Mal editiert, zuletzt von A0468 ()

  • VZ


    Auch DAS ist wieder Unfug...


    Dein Hang zu übertriebener Unterstellung wird langsam legendär...


    Ich glaube eher, das es im Sicherheitsdienst nur einen verschwindend geringen Prozentsatz an Mitarbeiter gibt, die vielleicht vorher im Polizeidienst aktiv werden wollten, dies aber aus unterschiedlichsten Gründen nicht verwirklichen konnten.


    Der Rest, und darunter zähle ich auch deine sogenannten "Fußtruppen", wird sich wohl eher mangels anderer Alternativen hier verdingen...wobei wir bei den "Fußtruppen" natürlich noch unterscheiden müssen.
    Leute, die ihren Dienst z.B. im öffentlichen Raum als sogenannte "Citystreifen" verrichten, müssen zwangsläufig die IHK abgenommene Sachkundeprüfung in schriftlicher und mündlicher Form in der Tasche haben, während dessen in einem eingefriedeten Bereich die sogenannten Objektschützer dieses lt. Gesetz nicht vorzuweisen haben.
    Somit sehe ich doch schon bei deinen sogenannten "Fußtruppen" eine höherwertigere Qualifikation als gegeben an, oder?


    Wir könnten nun auch noch die Gründe aufbröseln, was einen Bürger dazu treibt, sich ausgerechnet im Sicherheitsdienst nieder zu lassen...
    Ganz einfach, wenn ich sonstwo keinen adäquaten Job finde, der meiner Leistungsfähigkeit entspricht, und da die Sicherheitsbranche weiterhin boomt (Unternehmen, die nicht im BDSW sind, klammere ich hier mal aus, darunter findet man nämlich die sog. "schwarzen Schafe"), findet man hier nämlich auch mit einfachster Qualifikation, hier zumindest der vom BDSW und staatl. Seite aus gefordeten Unterweisung nach § 34a, die in einem 5 tägigem Kurs vermittelt wird, eine tariflich abgesicherte Anstellung.


    Und genau das macht den feinen Unterschied, zuzüglich der in den meisten Betrieben eingerichteten Betriebsräte, an die sich die Mitarbeiter wenden können und welche sich Mühe geben, sicherzustellen, das die Kooperation zwischen BR und Unternehmensleitung auf einer ausgewogenen Basis stattfindet.


    Ich weis zwar nicht, mit welchen "Fußtruppen" du es bisher zu tun hattest, und wie es mit deiner Wahrnehmungsfähigkeit bestellt ist, aber meiner Ansicht nach dürfte der überwiegende Anteil derer sich nicht zum Ziel gesetzt haben, in den Polizeidienst einzutreten, womit man deiner, in der hinsicht schon krankhaften Verallgemeinerung den Wind aus den Segeln nehmen muss.


    Sollen wir uns jetzt wirklich noch über die vorgesetzten Stellen unterhalten?

    Zitat

    Dass es in Leitungsfunktionen und im Management fachlich qualifiziertes Personal gibt (bsw. militärische Ausbildung), setze ich voraus.


    Was sollte das jetzt sein?
    So, du setzt also voraus...na denn zeig mir doch mal so einen Laden, der diese Voraussetzungen erfüllt...


    Dann will ich dich mal aufklären. (Wobei ich mich gerade frage, was eine milit. Ausbildung fachspezifisch in der Sicherheitsbranche zu suchen hat...)


    Ein Vorgesetzter ist z.B. ein reiner Schreibtischtäter, der macht den kaufm. Ablauf und ist geradezu verliebt in seine Statistiken, der hat zwar pro Forma seine Sachkundeprüfung bei der IHK abgelegt, aber da nie praktische Arbeit in dem Job vorhanden war, keine Ahnung, muss man ganz krass so sagen. Führungsqualitäten null Erregung.
    Dafür darf er bei jedem Mist seinen Kopf hinhalten, tolle Qualifikation!


    Weiter geht es nach oben. Dessen Vorgesetzter ist Betriebs- oder Niederlassungsleiter, BWL-ler mit Leib und Seele, jedes zweite Wort, welches sein Sprachrohr verlässt, heißt "Wirtschaftlichkeit", Führungsqualitäten oder fachliche Qualifikationen auch hier Fehlanzeige...


    Noch weiter hoch?
    Also gut, wir befinden uns nun in der, nach deiner Meinung fachlich qualifizierten Managementebene.
    Spannend...aber auch hier überwiegend Fehlanzeige, dort tummeln sich meistens diejenigen, die einfach nur die verdiente Kohle an Investoren oder andere Geldgeber in Form von Dividenden weiter reichen...fachlich auf einem ganz anderen Gebiet Koryphäen...


    Das war warscheinlich ein gelungener Auszug aus den fachlich einwandfrei qualifizierten großen Sicherheitsunternehmen...


    Ich habe das absichtlich so gewählt, weil es bundesweit die größten Arbeitgeber der Branche sind.
    Ganz anders wird es mit Sicherheit bei den kleinen Unternehmen sein, die noch inhabergeführt ihr Dasein fristen. Aber auch dort geht der Trend zu mehr kaufmännischer wie sicherheitstechnischer Qualifikation, die Zahlen müssen stimmen, der Mensch als Humankapital....


    Und das ist meine ganz persönliche Feststellung, beruhend auf fast 10-jähriger Berufserfahrung und mehrjähriger BR-Tätigkeit, z.B. auch in der Tarifkommission...


    Zitat

    Aber ich gebe zu, dass ich mich nicht übermäßig mit dem Thema befasst habe. Wozu auch?


    Na, aber das will ich dir gerne noch zum Schluss beantworten...vielleicht, damit man nicht so einen unqualifizierten Unsinn von sich gibt, also genau das, was du anderen so gerne vorwirfst...der Kreis schließt sich somit, wir sind tatsächlich im Roundabout wieder beim Thema Qualifikation gelandet, woll....:reddevil:

  • ;)
    Das war mit Abstand der Beitrag mit den meisten Worten, den Du seit Jahren geschrieben hast... :biggrin:


    Und was steht drin?
    Eine Antwort auf eine Behauptung, die gar nicht aufgestellt worden war. Nicht von mir.
    Mit keinem Wort habe ich geschrieben, dass ALLE MA der Security-Branche Polizisten werden wollten. Nicht einmal die Meisten. Aber diejenigen, die das gerne gemacht hätten, sind ... offenbar gescheitert, denn sonst wären sie bei der Polizei und nicht bei den Fußtruppen im Sicherheitsgewerbe.


    Ich schrieb auch

    Zitat


    Dass es in Leitungsfunktionen und im Management fachlich qualifiziertes Personal gibt (bsw. militärische Ausbildung), setze ich voraus. Bei den "Security-Fußtruppen" zählen meiner Erfahrung nach allerdings andere 'Qualifikationen'.


    Dass Du als Schablone nur die kaufmännischen GF erkennst, wenn von "Leitungspositionen" die Rede ist, und meinst, das bezog sich auch hierbei auf ALLE, obwohl das so weder geschrieben steht noch implizit geschlussfolgert werden MUSS, ist im Grunde auch schon Antwort genug. Soll mir auch recht sein. Warum auch nicht? Jeder verteidigt das, was er selbst macht.


    Dass die Branche eine bestimmte Sorte Menschen anlockt und bei der Stange hält, sehe ich im Ãœbrigen durch Dich und Deine übliche Selbstdarstellung durchaus als betätigt an.
    Man muss nur Deine Haltung, Deine Äusserungen und Einlassungen lesen und zuordnen. Du bist ja auch einer, der eher die Fäuste sprechen lässt, wenn es um Konfliktlösungen geht, zumindest wenn man nach Deinen Beiträgen geht. Wie oft wurdest Du schon für Deine aggressiven Einlassungen auch von anderen Foristen kritisiert und hinterfragt? Wie viel Deiner Beiträge hatten zum Inhalt, "anderen auf die Glocke" zu klopfen, zu zeigen, wo der Hammer hängt ..., auf die eine oder andere Art. Das passt also alles ins Förmchen.
    Und Du verpasst ja auch keine Gelegenheit, Dein diesbezügliches "Potential" duchblitzen zu lassen ;)

    Du hast das noch nie erlebt, wenn ich mal meine "Unfreundlichkeit" absondere...denn das hört sich dann ein paar Noten anders an...


    Also... so what?
    War Dein wortreicher Beitrag im Kern eher eine Bestätigung, oder eine schlüssige argumentative Widerlegung?

    8 Mal editiert, zuletzt von A0468 ()